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I'm intheweights.com

René Walter

I'm intheweights.com

René Walter
rawx.bsky.social
21. Jun. 2026, 08:39

durch rené zum ers­ten mal von in­the­weights.com ge­hört und auch aus­p …



#rp26, tag 3 und fa­zit

felix schwenzel in artikel

mein high­light des drit­ten und letz­ten re­pu­bli­ca tag war arne sems­rott, der über die kraft der zi­vil­ge­sell­schaft sprach. das war hoff­nung­s­tif­tend und an­schau­lich. das war zwar auch der auf­ruf et­was zu tun, sich in die­ser omi­nö­sen zi­vil­ge­sell­schaft zu …


Das ist der ei­gent­lich ge­fähr­li­che Punkt: Menschen haben schon immer Unsinn gedacht. Das gehört einfach dazu. Aber digitale Platt­for­men haben aus fast jeder Ab­wei­chung, jeder Kränkung, jeder Wut und jeder Ver­schwö­rungs­fan­ta­sie sofort einen schein­ba­ren sozialen Raum gebaut.

das ist ein sehr schön dif­fe­ren­zier­ter und nach­denk­li­cher text von florian heinz über räume. räume im netz, in kneipen, im digitalen und im analogen. aber ich würde gerne etwas un­dif­fe­ren­ziert, bzw. kurz an­ge­bun­den wi­der­spre­chen.

die räume, in denen wir menschen in­ter­agie­ren, sind alle syn­the­tisch, also von uns menschen kon­stru­iert und mit regeln versehen. digitale räume sind lediglich eine weitere aus­prä­gung.

manche räume haben eine jahr­tau­sen­de­al­te ge­schich­te hinter sich, und alle un­ter­lie­gen einem steten wandel. ich war immer fas­zi­niert von der idee der kaf­fee­häu­ser, orte, an denen sich kluge menschen treffen, dis­ku­tie­ren, ideen ent­wi­ckeln und streiten. aber gibt’s das noch? starbucks und andere kaf­fee­haus­ket­ten leben zum teil von dieser nostalgie, aber ich würde sagen: so wie sich die digitalen räume ständig wandeln, wandeln sich auch die analogen räume, die gas­tro­no­mi­schen, po­li­ti­schen, kul­tu­rel­len orte.

ich sehe das problem eher darin, dass wir die digitalen räume noch nicht so­zia­li­siert haben, noch nicht die richtigen regeln, den richtigen umgang damit gelernt haben. in meiner jugend hatten wir ein gutes gefühl dafür, welche öf­fent­li­chen orte wir lieber meiden und in welche wir passen. ganz platt gesagt: nazi-kneipen gab’s auch schon vor dem internet. agitieren, ra­di­ka­li­sie­ren, ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sie­ren geht, das zeigt die ge­schich­te, auch ganz gut mit analogen mitteln.

und, nur so ein gedanke: virtuelle soziale räume gab’s auch schon lange vor dem internet. die vir­tu­el­len, gedachten räume, die ge­spro­che­ne oder ge­schrie­be­ne er­zäh­lun­gen öffnen, un­ter­schei­den sich meiner meinung nach nicht sub­stan­zi­ell von den neuen digitalen räumen, die sich in den letzten 20–30 jahren geöffnet haben. es gab immer wieder ka­ta­ly­sa­to­ren, tur­bo­la­der, die die alten regeln über den haufen warfen und für aufregung, umbrüche und teils radikale ver­än­de­rung sorgten. die erfindung des buch­drucks oder kürzlich des internets und jetzt unsere fähigkeit, künst­li­che neuronale netze mit vorher gedachtem, gemachtem oder auf­ge­schrie­be­nem zu füttern — all diese umbrüche er­for­der­ten und erfordern an­pas­sun­gen von ge­sell­schaft­li­chen normen und regeln, um negative effekte ab­zu­schwä­chen.

ja, ich sehe auch, dass aus digitalen räumen viel toxisches, übel­rie­chen­des kommt und dass die brut­stät­ten der de­mo­kra­tie­feind­lich­keit und aus­län­der­feind­lich­keit sich zum großen teil in digitale räume verlagert haben. aber das muss nicht unbedingt an den struk­tu­rel­len ge­ge­ben­hei­ten der räume liegen, sondern in erster linie daran, dass wir als ge­sell­schaft den umgang mit diesen räumen noch nicht gelernt haben. oder dass die radikalen schneller lernen, an­pas­sungs­fä­hi­ger, flexibler sind als die moderaten.

trotzdem: man kann nicht zu viel darüber nach­den­ken oder dis­ku­tie­ren, wie unsere sozialen räume funk­tio­nie­ren oder funk­tio­nie­ren sollten.


In dem im März ver­öf­fent­lich­ten Statement der La­ger­ar­beits­ge­mein­schaft Bu­chen­wald-Dora und der La­ger­ge­mein­schaft Bu­chen­wald-Dora/Freun­des­kreis hieß es dazu: »Wir sind überzeugt davon, unsere An­ge­hö­ri­gen hätten auch zum Kun­den­kreis der drei Buchläden gehören können. Bei Ver­haf­tun­gen durch die Gestapo wurde bei ihnen nach­weis­lich linke Literatur be­schlag­nahmt.«

neben der kritik an wolfram weimer, berichtet der spiegel auch, dass hape kerkeling „durch­ge­hend richtige und wichtige Worte“ in seiner ge­denk­re­de in bu­chen­wald fand. die rede, den volltext, mag der spiegel aber nicht verlinken, obwohl die stiftung-ge­denk­staet­ten.de den volltext be­reit­hält. das finde ich völlig un­ver­ständ­lich. wenn man etwas richtig und wichtig findet, warum dann nicht auch ent­spre­chend handeln?



gut ge­al­tert

felix schwenzel in notiert

heu­te habe ich in mei­ner zu­griffs­sta­tis­tik ein paar zu­grif­fe auf die­sen sie­ben jah­re al­ten ar­ti­kel ge­se­hen.

wirres.netS …

effilee.de: Der einfachste Käsekuchen der Welt

beim lesen der anleitung musste ich ein bisschen lachen. das ist die anleitung im volltext:

Alles verrühren und etwa 70 Minuten bei 160 Grad backen. Fertig.

mög­li­cher­wei­se backe ich den nachher einfach mal.

wie …


zi­ta­te mit fonts

felix schwenzel in notiert

eben hat­te ich eine schnaps­idee, ob­wohl ich kei­nen schnaps trin­ke. ich dach­te kurz, wie das wohl aus­sieht, wenn man zi­ta­te aus an­de­ren blogs in de­ren schrift­art ein­färbt. ich woll­te es mal aus­pro­bie­ren, jetzt sehe ich, es ist we­ni­ger be­ein­dru­ckend als ich …


foto von unserem kleinpudel frida vor einem weihnachtsbaum von @charliebrocker

mir ist weih­nach­ten seit vie­len jah­ren ziem­lich egal. ge­schen­ke ver­wei­ge ich auch seit jah­ren, weil ich sie nicht brau­che oder mir das was ich brau­che „un­ter dem jahr“ kau­fe. ich ver­schen­ke auch nichts, aus­ser ich wer­de dar­um ge­be­ten. ich habe zwar vie­le …


lässt sich me­lan­cho­lie schal­ten — und hoff­nung auch?

felix schwenzel in artikel

selfie, ganz offensichtlich war ich schon länger nicht mehr beim friseur. der bart ist zu lang, die haare spriessen verloren auf dem kopf rum.

draus­sen ist es für zwei tage noch­mal mil­der, nächs­te wo­che sieht’s wie­der bit­ter­kalt aus. son­ne liess sich auf dem mor­gen­spa­zier­gang kei­ne bli­cken.

ich hab wie­der gute lau­ne, seit sich fri­das darm be­ru­higt hat. das gan­ze durch­fall­ge­döns hängt wohl mit …


buddenbohm-und-soehne.de: Anmerkungen zur Langlebigkeit, zum Autokauf und zur Medienkunde

Meine Mutter: „Wenn ich morgen ver­ster­ben sollte …“

Ich: „Also Moment mal bitte, morgen passt mir nun wirklich überhaupt nicht!“

Meine Mutter: „Ja, das will ich dann natürlich …


leitmedium.de: Die Erosion der Quellenkultur, oder: Der eternal fools day (und die „KI“-Bilder)

als ich die über­schrift gelesen habe, schien mir der artikel, den ich noch gar nicht gelesen hatte, ver­all­ge­mei­nernd und zu negativ. als ich ihn dann gelesen habe, fand ich …




hoch und run­ter

felix schwenzel in artikel

ich wei­ge­re mich ja zu glau­ben, dass men­schen grund­sätz­lich dumm und ge­mein sind und glau­be un­ver­dros­sen wei­ter an das gute im men­schen. be­son­ders fas­zi­nie­rend fin­de ich den ge­dan­ken, dass ver­meint­lich dum­me men­schen, oder eher men­schen mit …


kon­stan­tin will ein paar tage ohne han­dy aus­kom­men.

Te­le­fon ist schon toll. Ei­nen Tisch re­ser­vie­ren, El­tern an­ru­fen, San­dra an­ru­fen, das ist schon prak­tisch. Han­dy ist noch prak­ti­scher. Fest­net­ze ver­bin­den Orte mit­ein­an­der. Han­dies ver­bin­den …

die sa­che mit der of­fen­heit

felix schwenzel in artikel

techdirt.com: We’re Walling Off The Open Internet To Stop AI—And It May End Up Breaking Everything Else

mike mas­nick ge­wohnt aus­führ­lich, in ca. 2400 wor­ten, über die ten­denz das „of­fe­ne web“ mehr und mehr zu ver­ram­meln:

Across the tech po­li­cy world, peo­p­le …

ges­tern habe ich epi­co­re.de re­ak­ti­viert. de­ak­ti­viert hat­te ich es vor ein paar jah­ren, wie ei­ni­ge an­de­re word­press-sei­ten die mir ir­gend­wie zu­ge­fal­len sind und um die ich mich mal küm­mer­te, weil mich word­press in den wahn­sinn trieb und stän­di­ge …


to­te links un­tö­ten

felix schwenzel in über wirres

es zeigt sich, dass die knapp 10.000 to­ten links die mein script zum auf­fin­den von to­ten links ge­fun­den hat noch lan­ge nicht aus­rei­chen (sie­he mein vor­he­ri­ger ar­ti­kel zu to­ten link). ich habe heu­te ein biss­chen im ar­chiv von 2007 und 2008 rum­ge­schaut und so …


bielinski.de: Verfluchtes Amsterdam 2025

sehr schöner il­lus­trier­ter rei­se­be­richt von heiko bielinski. habe mehrfach gelacht und noch öfter gestaunt.

henning-uhle.eu: Blog lesen: Wie und wo ihr wollt

„Du musst die Leu­te in den Blog brin­gen“, oder so. Mit …