auch dank des autos wurden städte mehr und mehr versiegelt.
das finden bäume generell nicht gut.
auch wenn der gehweg vor ein paar jahren etwas entsiegelt wurde, ist dem baum vor unserer haustür, nach mehreen trockenen sommern, mal wieder ein ast zu schwer geworden.
das finden autos generell nicht gut.
der baum vor unserem haus hat ein ganz gutes auge und versuchte den ast in eine freie parklücke fallen zu lassen. leider hat der ast dann doch noch die windschutzscheibe des blaue chevy getroffen, die, per definition, eben keine baumschutzscheibe ist und entsprechend nachgab.
unser ID3, der diekt unter dem baum stand, wurde jetzt zum zweiten mal innerhalb eines jahres von herabfallenden ästen verfehlt.
das video macht schon appetit. zwei der flaschen sind dann auch in meinem whisky.de-warenkorb gelandet. dann habe ich die warenkorbseite doch wieder geschlossen und alle zehn whiskys auf meinen whisky.de-wunschzettel gepackt.
aber weil solche wunschzettel erfahrungsgemäss nicht besonders lange halten, hier die liste der im video empfohlenen whiskys:
wenn ich das so lese was maren kroymann in diesem interview sagt und was ihre männlichen kollegen in den medien so absondern, dann wünsche ich mir im alter eher eine alte, weisse, lesbische frau zu werden, als ein zynischer, alter, weisser mann.
In Dusty’s early days, when we felt quite lost, I used to occasionally encounter a friendly bedraggled stranger, who would always comment on what a lovely dog I had, which meant a surprising amount to me. On about the seventh occasion I saw him, he was sitting in a churchyard smoking crack. Dogs transcend social boundaries better even than sport and childcare, those usual mainstays of community expansion in secular societies.
kann ich bestätigen, durch frida habe ich, haben wir kontakt in soziale schichten, der ohne hund weder möglich, noch unbedingt wünschenswert gewesen wäre. aber so ist das schon interessant, was sich im alltag immer wieder für situationen ergeben.
was den artikel von william davies angeht: er erzählt vieles das wohl alle menschen die mit hunden zusammenleben kennen, aber bleibt für meinen geschmack etwas undifferenziert bei der positiven verstärkung als wichtigste erziehungsmassnahme stecken. positive verstärkung ist unglaublich effektiv, aber genau so sind es grenzen die man setzt und beziehungsarbeit. sich das vertrauen eines hundes zu erarbeiten, so dass der hund dem menschen zutraut schwierige situationen zu bewältigen und den nötigen überblick zu behalten, ist die eigentliche hauptarbeit. meine erfahrung ist, dass es sich lohnt viel arbeit in das lernen der sprache der hunde zu investieren. sie zu verstehen und mit dem körper zu sprechen. ein schlagwort dass man von menschen mit expertise immer wieder hört ist: „räume verwalten.“ wenn man das einmal verstanden hat, sich von den hunden selbst abgeguckt hat, ist das bereits die halbe miete einer erfolgreichen beziehungsarbeit.
The holy grail of dog training is focus, whereby the dog stares unerringly at their handler, waiting for instruction, regardless of distractions around them.
diese orientierung ist keine einbahnstrasse wie william davies es hier darstellt. die absolute konzenration des menschen auf den hund, unabhängig von ablenkung, handy oder sorgen, ist genauso unabdingbar. hunde prüfen ihre menschen unablässig, ist der mensch verfügbar, hat die person ein auge auf mich, kann sie wirklich mit dieser situation umgehen? wenn es auch nur den leisesten zweifel gibt, springt der hund ein und übernimmt führung, verantwortung und die kontrolle — bis man sie ihm wieder (sanft, geduldig, körpersprachlich) abringt.
Uncovered, a site for judging books by their first pages. “No cover. No bestseller sticker, no celebrity book club, no BookTok trend. You read the opening of a real book, blind, and answer the only question that matters: would you keep reading?”
die idee find ich gut, die nutzung der site ist etwas unpraktisch und uninuitiv.
als ich vor fast 30 jahren mit meinem damaligen mitbewohner hannes und ein paar kommilitonen in zürich das bühnenbild und licht für ein theaterstück gemacht habe, hatte hannes eine ganz bestimmte vorstellung vom licht.
er war fasziniert davon, wie das licht von bildschirmen das menschliche gesicht beleuchtet. damals waren die bildschirme vor unseren gesichtern noch flackernde, oft blaustichige röhrenmonitore.
moderne mobiltelefone sind nicht nur im wahrsten sinne des wortes mobile fernseher, sondern auch mobile gesichtsbeleuchtungen. sie sorgen dafür, dass menschen im dunkeln mit beleuchteten gesichtern durch die gegend laufen können.
in der ubahn habe ich auch schon oft beobachtet, dass mobiltelefone auch als beleuchtete spiegel genutzt werden können — und genutzt werden.
mich wundert allerdings, dass diese gesichtsbeleuchtungsfunktion noch keine apps hervorgebracht hat die das aktiv nutzen. auf macs gibt es für videokonferenzen bereits einen virtuellen, aber wirksamen leuchtring um sich vorteilhaft mit dem bildschirm auszuleuchten.
ich frage mich warum es sowas noch nicht als apps auf telefonen gibt: „zeichne dein gesicht weich, während du entspannt in der ubahn doom-scrollst“. man könnte sich vornehme blässe aufs gesicht zaubern oder seiner wut besonderen ausdruck verleihen.
mit ein bisschen hardware-aufwand, gerichteten LEDs oder schwachen lasern könnte man optisch, mit gezielt eingesetztem licht, leichte kosmetische korrekturen im gesicht vornehmen oder konturen betonen.
irgendwann, wenn mobiltelefone wirklich gut mit diesen lichteffekten sind und uns signifikant besser aussehen lassen können, wird die kosmetische wirkung von mobltelefonen vielleicht wichtiger als die bilder und videos auf dem bildschirm.
wer weiss, vielleicht halten wir uns in zukunft das telefon nicht mehr vors gesicht, um etwas zu sehen, sondern um in einem besseren licht zu erscheinen.
kopfüber-treppe im bewölkten himmel über züngelnden, grünen bäumen.
Als bekannt wurde, dass Oscarpreisträgerin Lupita Nyong’o in Christopher Nolans Verfilmung der Odyssee die Helena spielen würde, ließ Kritik nicht lange auf sich warten. In Sozialen Netzwerken hieß es, diese Besetzung sei historisch unzutreffend. Helena von Troja, auch bekannt als die schöne Helena, sei schließlich weiß gewesen.
genau, und jesus, cleopatra und winnetou auch. und caesar war blond und und hatte marmorfarbene haut.
menschen die ihr historisches wissen aus film und fernsehen oder aus ihren eigenen oder den halluzinationen einer KI beziehen sollte man wahrscheinlich eh nicht so ernst nehmen.
aber gelegentlich frage ich mich, woher die erwartung kommt, dass fiktion in irgendwas zutreffend oder akkurat sein müsste, ausser im übertragenen sinne?
gibt es menschen (oder biologen) die sich darüber eschauffieren, dass der wolf in rotkäppchen spricht oder dass es ein märchen gibt, in dem ein gestiegelter kater rumläuft?
man kann historische fiktion auch aus dem hier und jetzt kritisieren, die intention, die interpretation, so wie es sophie brakemeier auf filmlöwin tut. sehe ich zwar anders, spätestens sobald ich den film gesehen habe, aber das ist ja auch der witz, dasss man ein werk subjektiv, aus dem hier und jetzt beurteilt.
Anthropic compares the J-space to the global workspace in humans, a theoretical region of the brain that some scientists think we use to keep track of our conscious thoughts. But how seriously we should take this comparison is far from clear—even to Anthropic. As the company points out itself, LLMs are not brains.
das video macht schon appetit. zwei der flaschen sind dann auch in meinem whisky.de-warenkorb gelandet. dann habe ich die warenkorbseite doch wieder geschlossen und alle zehn whiskys auf meinen whisky.de-wunschzettel gepackt.
aber weil solche wunschzettel erfahrungsgemäss nicht besonders lange halten, hier die liste der im video empfohlenen whiskys:
(keine werbung, keine partnerlinks)