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mor­gen­spa­zier­gang 30.09.2026

felix schwenzel in bilder

beim schock­wel­len­rei­ter ge­le­sen, dass er am „ar­bei­ter­strand“ am te­ge­ler see war. also dach­te ich: das kann ich auch.

heu­te früh dann mit der U6 und er­satz­ver­kehr nach alt te­gel und dann 6 ki­lo­me­ter am see lang ge­lau­fen. mit dem 222er zu­rück nach alt te­gel und dann wie­der U6. 

→ gpx track ansehen …



The Name of the Rose (1986) gesehen

puh, ganz schön flache schmon­zet­te.

damals hab ich mich durch das buch gekämpft und auch zuende gelesen und später hab ich auch den film gesehen. ausser ein ein sche­men­haf­ter er­in­ne­run­gen, hab ich seitdem alles vergessen. was ich al­ler­dings nie vergessen habe, war ron perlman als salvatore. salvatore hab ich dann leider auch noch in clay morrow in sons of anarchy gesehen, auch ohne das pro­the­ti­schem make-up.

an christian slater habe ich keine er­in­ne­rung, aber jetzt, 40 jahre später, stelle ich fest, dass sich an seinen schau­spie­le­ri­schen fä­hig­kei­ten und den ge­sichts­aus­drü­cken die er drauf hat, in den ver­gan­ge­nen jahren nichts verändert hat. ein paar der schau­spie­ler die sie für den film auf­ge­trie­ben haben, vor allem in den ne­ben­rol­len, sahen al­ler­dings wirklich toll aus.

neben in­ter­es­san­ten ge­sich­tern der extras hatte der film durchaus visuellen qua­li­tä­ten. statt im film-stoff un­ter­zu­tau­chen, konnte ich den film über aber an fast nichts anderes denken, als wie sie den film damals gedreht haben. oder anders gesagt, das making-of schien während des dilms schon sehr deutlich durch. 

★ ★ ★ ☆ ☆

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klaas heufer-umlauf ist ein ziemlich guter schau­spie­ler. und das video ist durch­ge­hend witzig, obwohl der witz nach 3 minuten ei­gent­lich durch ist.

via bielinski.de

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37 minuten einem töpfer dabei zuschauen, wie er >1000 eckige sei­fen­schäl­chen dreht und pro­du­ziert. sehr be­frie­di­gend.

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die aktuelle vi­de­orei­he von tom scott gefällt mir gut. er reist durch england, besucht in­ter­es­san­te orte und schneidet daraus ein video. hier: das einzig ver­blie­be­ne gemauerte zir­kus­zelt mit dem extra eines pools in der manege.

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die schnitte und il­lus­tra­tio­nen in diesem video nerven, aber für mein ar­chi­tek­ten­herz gab es hier viel futter. das video hat dami lee sehr geschickt mehr oder weniger um dieses wilian gibson zitat gebaut:

Cy­ber­space is a con­sen­su­al hal­lu­ci­n­a­ti­on.


I love all of these little people. The Warsaw one reminds me somewhat of Rocky from Project Hail Mary. Some of the ones from smaller places have more per­so­na­li­ty, but I feel like the New York and Boston ones are my favorites aes­the­ti­cal­ly. Weirdly, the iconic German Am­pel­männ­chen isn’t among the crowd here.

im wikipedia-artikel sieht man, dass der designer des ost-am­pel­männ­chens (karl peglau) auch einen (auto) ampel-entwurf gemacht hat, der sich aber of­fen­sicht­lich nicht durch­setz­te.

in­ter­es­sant. ein hashtag-ag­gre­ga­tor den man per web­men­ti­on anpingt und der dann die mentions listet. finde ich gut, muss mal drüber nach­den­ken ob und wie ich das in­te­grie­re.

via culdesac.site

das ist wirklich toll. sand unter dem mikroskop. besser als schnee­flo­cken. auch schön das via: auf culdesac.site kann man sich zu zu­fäl­li­gen seiten schicken lassen. ich habs erstmal bei einer gelassen, weil ich auf ma­gni­fied­sand.com dann so lange festhing.

via culdesac.siteculdesac.site

thomas weist auf die zdf-mediathek hin, um dort die inside CDU-doku zu sehen. guck ich aber nicht. ich hab auch schon the office oder stromberg nicht ertragen. und an­de­rer­seits denk ich auch immer: kann man alles peinlich finden und wie ein politiker fordern es besser zu machen. aber besser wäre viel­leicht auch zu sagen: wie. oder zeigen wie.

oder wie arno frank auf spon sagt:

Wer [beim Po­li­tik­ma­chen] keine peinliche Figur macht, wenn ihm fort­wäh­rend ein Mikro vor die Nase gehalten wird, ist herzlich dazu ein­ge­la­den, den Job selbst zu über­neh­men. So geht De­mo­kra­tie. Viel­leicht kann es das ge­gen­wär­ti­ge Personal wirklich nicht. Das kommende Personal, so viel ist sicher, wird es nicht einmal wollen.

 




28.09.2026

felix schwenzel in bilder

heu­te eine er­wach­se­ne frau auf ei­nem er­wach­se­nen-fahr­rad mit stütz­rä­dern ge­se­hen. und eine an­de­re frau auf dem ur­nen­fried­hof an der see­stras­se, die mit zwei kat­zen gas­si ging. eine der kat­zen war an ei­ner lan­gen schlepp­lei­ne, die an­de­re lief frei und hielt im­mer 10-20 me­ter ab­stand zur frau und der an­de­ren kat­ze. sie sass mehr oder we­ni­ger die gan­ze zeit auf dem bo­den oder auf grab­stei­nen und be­ob­ach­te­te ihre men­schen­frau beim ab­schrei­ten des fried­hofs.

auf dem ur­nen­fried­hof see­stras­se sitzt eine kat­ze auf ei­nem grab­stein.
auf dem urnenfriedhof seestrasse sitzt eine katze auf einem grabstein.

aus­ser­dem ge­se­hen: ei­nen drei me­ter ho­hen son­nen­blu­men­baum an der see­stras­se …

an der see­stras­se steht vor ei­ner bau­stel­le eine sehr hohe son­nen­blu­men­pflan­ze auf de­ren spit­ze noch meh­re­re blü­ten blü­hen.
an der seestrasse steht vor einer baustelle eine sehr hohe sonnenblumenpflanze auf deren spitze noch mehrere blüten blühen.

… und eine maus, die vor ei­nem kel­ler­fens­ter rum­hing.

ein kin­der­por­te­mo­naie hängt an ei­nem band vor ei­nem kel­ler­fens­ter. das foto wird do­mi­niert von ho­ri­zon­ta­len li­ni­en der fas­sa­de, der gel­be putz fällt als ers­tes in auge, drun­ter ein ro­tes band zie­gel­stei­ne, wei­ter un­ten grau­es Pflas­ter.
ein kinderportemonaie hängt an einem band vor einem kellerfenster. das foto wird dominiert von horizontalen linien der fassade, der gelbe putz fällt als erstes in auge, drunter ein rotes band ziegelsteine, weiter unten graues Pflaster.

heu­te zum ers­ten mal ver­stan­den, dass finn tat­säch­lich eine au­to­ver­mie­tung ist und kei­ne el­tern, die den na­men ih­res kin­des aufs auto ge­klebt ha­ben. ei­ner­seits ist finn ein ge­schick­te­rer name als mi­les, an­de­rer­seits ist die ver­wechs­lungs­ge­fahr gross, wenn jetzt eine an­de­re au­to­ver­mie­tung auf die idee kommt sich luca, noah oder fe­lix zu nen­nen.

ein auto der au­to­ver­mie­tung finn auf ei­nem stras­sen­park­platz im wed­ding.
ein auto der autovermietung finn auf einem strassenparkplatz im wedding.

ich weiss auch nicht, ob das eine gute idee ist, wenn dro­gen­händ­ler ihr busi­ness auf dem num­mern­schild an­non­cie­ren.

ein da­cia des­sen num­mern­schild mit DO - PE an­fängt auf ei­nem stras­se­park­platz im wed­ding.
ein dacia dessen nummernschild mit DO - PE anfängt auf einem strasseparkplatz im wedding.

an­sons­ten hat fri­da heu­te früh ei­nen fuchs ge­jagt. beim fuchs habe ich nicht schnell ge­nug re­agiert. aber als vor uns ein eich­hörn­chen rum­sprang, war ich schnell ge­nug und trotz be­reits durch­dre­hen­der rä­der an der hin­ter­ach­se konn­te ich fri­da mit ei­nem ein­fa­chen „nein!“ stop­pen. mög­li­cher­wei­se hat­te ich des­halb den gan­zen tag gute lau­ne, trotz des fuchs-in­ci­dent.

beim nach­mit­tags­spa­zier­gang über das abend­es­sen nach­ge­dacht und auf die idee ge­kom­men mit dem alt wer­den­den blu­men­kohl im kühl­schrank mal das prin­zip de­hy­drie­ren/re­hy­drie­ren aus­zu­pro­bie­ren. also den blu­men­kohl in klei­ne rös­chen zer­teilt, ein­ge­fet­tet und 20 mi­nu­ten im air­fry­er de­hy­driert und ge­rös­tet. wäh­rend­des­sen aus zwie­beln, ka­rot­ten und spitz­kohl mit ro­ter fer­tig-cur­ry-pas­te und ko­kos­milch ein cur­ry hin­ge­kö­chelt und da­drin dann den de­hy­drier­ten blu­men­kohl 10 mi­nu­ten re­hy­driert. das war sehr le­cker und brauch­te noch nicht mal so­ja­sauce um un­men­gen um­a­mi be­reit­zu­stel­len. lei­der aus­ver­se­hen auf­ge­ges­sen, statt mir die hälf­te fürs früh­stück üb­rig zu las­sen.