alles
natur vs. stein & stahl
dieses überwachsene gitter fiel mir heute früh auf. das sieht wirklich schön aus und so sollten eigentlich alle gitter und gullis dekoriert sein.

beim weitergehen fiel mir dann ständig weiteres grünzeug auf, dass sich über die blanken zivilisationsartfakte legt und lanfsam den asphalt aufbricht oder den stein verdeckt.
aus dem mascheinenraum von waxy.org; andy baio hat sein supercut.org renoviert, bzw. wiederbelebt.
frank’s restarant in burbank
sugar s02e07 (läuft auf appletv) gesehen. das diner in einer szene kam mir bekannt vor.
also kurz in meinem externen gedächnis gesucht und daran erinnert worden, dass frank’s restaurant schon vor 11 jahren in sons of anarchy und the bridge mitgespielt hat. das internet sagt, in gone girl und parks and recreation hat es auch mitgespielt.

Wie erfüllend so Nichts sein kann
Wie eine grosse, leere Kirche ist es hier – einfach ohne Gott (oder mit Gott, das ist wohl eine individuelle Angelegenheit)
Das blosse Hiersein ist erholsam wie ein Saunabesuch – einfach ohne die Hitze
das sieht erstaunlich gut aus.
[Lindsay Ems] schreibt: „Mir wurde klar, dass die Amish der Technologie gegenüber eigentlich neutral eingestellt sind. Es ist für sie zweitrangig, worum es sich bei einer neuen Technologie handelt oder wie sie funktioniert; entscheidend ist für sie, welche Auswirkungen ihre Einführung auf die Gemeinschaft hätte.“
kaffeeringe denkt darüber nach was wir über technologie-nutzung von den amish lernen könnten. lesenswert auch der artikel von lindsay ems mit dem titel How the Amish Let Technology in Without Letting It Take Over:
I became less intrigued by Amish restrictions on technology than by the social world they sought to preserve and protect with those restrictions. In the end, I came to realize that the Amish are, in fact, technology-agnostic. They do not care much about what a new technology is or how it works; they care about what its adoption would mean for the surrounding community.
grain
ich nutze ja einige dienste in der ATmosphere. die „ATmosphere“ sind anwednungen oder webseiten die man (verkürzt gesagt) mit seinem bluesky konto nutzen kann, die aber nix mit bluesky zu tun haben (müssen). leaflet erklärt das hier ganz gut für nicht-so-technisch-versierte:
grain ist das was instagram mal war: foto posten und verschlagworten und fotos angucken. dieser minimalismus, bzw. die konzentration auf das unkomplexe visuelle hat einen ganz eigenen reiz. ich beobachte mich wild dabei alles zu liken was mir gefällt und menschen deren fotos mir gefallen unbesehen zu folgen. bei textbasierten inhalten bin ich da meistens zurückhaltender oder bedachter. fotos sind so wunderbar niedrigschwellig und oft eben auch einfach schön.
das scheint in beide richtungen zu funktionieren. grain ist bisher der reaktionsstärkste AT-dienst den ich (testweise) nutze. auch das fühlt sich ein bisschen wie das frühe instagram an. posten, gucken, liken. nicht gross nachdenken. keine videos die einen fesseln und weiterswipen lassen. ein ruhiger fluss, kein jahrmarkt mit marktschreiern.
es ist wirklich einfach: wer ein bluesky (oder eurosky) konto hat, kann sich damit einfach bei grain anmelden. dein profil wird übernommen, lässt sich aber auch anpassen. alles sehr unkompliziert, keine popups, kein gedöns. grain steckt noch in der entwicklung, so gibts zum editieren von eigenen posts auf der website oder der app (ja, app gibts auch) keinen button, aber auf der website kann man einfach ein /edit an die url hängen und man ist im edit modus. posting per api ist auch möglich indem man auf den PDS schreibt.
bei solchen privat gestemmten projekten kann man sich natürlich — genau wie bei projekten der grossen plattformen — nie 100% sicher sein wie langlebig sie sind oder ob sie verkümmern, verscheissen oder kaputtgehen. deshalb mache ich es wie bei allen anderen diensten: fotos, beiträge erst bei mir veröffentlichen und dann syndizieren, also anderswo, zum beispiel zu grain, kopieren.

jetzt habe ich endlich mal ein pro-argument für pixelfed gehört, dass ich verstehe:
Mastodon kann ja immer nur die ersten vier davon anzeigen, aber Pixelfed kann mit mehr Bildern umgehen.
trotzdem: nur um mehr als vier bilder ins fediverse posten zu können werde ich mir kein pixelfed-konto zulegen. zumal die probleme die steffen hier beschreibt und die ihn zum umzug bewogen haben, genau die gleichen sind, denen ich auch aus dem weg gehen möchte.










ich hab lange gebraucht bis cih das verstanden habe und germekt habe, dass ich meine augen etwas zukneifen kann um schärfer zu sehen. aber ich bin ja auch nicht angesprochen.