alles

na­tur vs. stein & stahl

felix schwenzel in bilder

die­ses über­wach­se­ne git­ter fiel mir heu­te früh auf. das sieht wirk­lich schön aus und so soll­ten ei­gent­lich alle git­ter und gul­lis de­ko­riert sein.

ein kellergitter an einer hausfassade das beinahe zugewachsen ist und sehr hübsch aussieht.

beim wei­ter­ge­hen fiel mir dann stän­dig wei­te­res grün­zeug auf, dass sich über die blan­ken zi­vi­li­sa­ti­ons­art­fak­te legt und lanf­sam den asphalt auf­bricht oder den stein ver­deckt.



frank’s restarant in bur­bank

felix schwenzel in notiert

su­gar s02e07 (läuft auf app­letv) ge­se­hen. das di­ner in ei­ner sze­ne kam mir be­kannt vor.

also kurz in mei­nem ex­ter­nen ge­däch­nis ge­sucht und dar­an er­in­nert wor­den, dass frank’s re­stau­rant schon vor 11 jah­ren in sons of an­ar­chy und the bridge mit­ge­spielt hat. das in­ter­net sagt, in gone girl und parks and re­crea­ti­on hat es auch mit­ge­spielt.

screenshot aus sugar s02e07
screen­shot aus su­gar s02e07





[Lindsay Ems] schreibt: „Mir wurde klar, dass die Amish der Tech­no­lo­gie gegenüber ei­gent­lich neutral ein­ge­stellt sind. Es ist für sie zweit­ran­gig, worum es sich bei einer neuen Tech­no­lo­gie handelt oder wie sie funk­tio­niert; ent­schei­dend ist für sie, welche Aus­wir­kun­gen ihre Ein­füh­rung auf die Ge­mein­schaft hätte.“

kaf­fee­rin­ge denkt darüber nach was wir über tech­no­lo­gie-nutzung von den amish lernen könnten. le­sens­wert auch der artikel von lindsay ems mit dem titel How the Amish Let Tech­no­lo­gy in Without Letting It Take Over:

I became less intrigued by Amish rest­ric­tions on tech­no­lo­gy than by the social world they sought to preserve and protect with those rest­ric­tions. In the end, I came to realize that the Amish are, in fact, tech­no­lo­gy-agnostic. They do not care much about what a new tech­no­lo­gy is or how it works; they care about what its adoption would mean for the sur­roun­ding community.




grain

felix schwenzel in notiert

ich nut­ze ja ei­ni­ge diens­te in der AT­mo­sphe­re. die „AT­mo­sphe­re“ sind an­wed­nun­gen oder web­sei­ten die man (ver­kürzt ge­sagt) mit sei­nem blues­ky kon­to nut­zen kann, die aber nix mit blues­ky zu tun ha­ben (müs­sen). leaf­let er­klärt das hier ganz gut für nicht-so-tech­nisch-ver­sier­te:

grain ist das was in­sta­gram mal war: foto pos­ten und ver­schlag­wor­ten und fo­tos an­gu­cken. die­ser mi­ni­ma­lis­mus, bzw. die kon­zen­tra­ti­on auf das un­kom­ple­xe vi­su­el­le hat ei­nen ganz ei­ge­nen reiz. ich be­ob­ach­te mich wild da­bei al­les zu li­ken was mir ge­fällt und men­schen de­ren fo­tos mir ge­fal­len un­be­se­hen zu fol­gen. bei text­ba­sier­ten in­hal­ten bin ich da meis­tens zu­rück­hal­ten­der oder be­dach­ter. fo­tos sind so wun­der­bar nied­rig­schwel­lig und oft eben auch ein­fach schön.

das scheint in bei­de rich­tun­gen zu funk­tio­nie­ren. grain ist bis­her der re­ak­ti­ons­stärks­te AT-dienst den ich (test­wei­se) nut­ze. auch das fühlt sich ein biss­chen wie das frü­he in­sta­gram an. pos­ten, gu­cken, li­ken. nicht gross nach­den­ken. kei­ne vi­de­os die ei­nen fes­seln und wei­ters­wi­pen las­sen. ein ru­hi­ger fluss, kein jahr­markt mit markt­schrei­ern.

es ist wirk­lich ein­fach: wer ein blues­ky (oder eu­ro­s­ky) kon­to hat, kann sich da­mit ein­fach bei grain an­mel­den. dein pro­fil wird über­nom­men, lässt sich aber auch an­pas­sen. al­les sehr un­kom­pli­ziert, kei­ne po­pups, kein ge­döns. grain steckt noch in der ent­wick­lung, so gibts zum edi­tie­ren von ei­ge­nen posts auf der web­site oder der app (ja, app gibts auch) kei­nen but­ton, aber auf der web­site kann man ein­fach ein /edit an die url hän­gen und man ist im edit mo­dus. pos­ting per api ist auch mög­lich in­dem man auf den PDS schreibt.

bei sol­chen pri­vat ge­stemm­ten pro­jek­ten kann man sich na­tür­lich — ge­nau wie bei pro­jek­ten der gros­sen platt­for­men — nie 100% si­cher sein wie lang­le­big sie sind oder ob sie ver­küm­mern, ver­sch­eis­sen oder ka­putt­ge­hen. des­halb ma­che ich es wie bei al­len an­de­ren diens­ten: fo­tos, bei­trä­ge erst bei mir ver­öf­fent­li­chen und dann syn­di­zie­ren, also an­ders­wo, zum bei­spiel zu grain, ko­pie­ren.

screenshot von grain


jetzt habe ich endlich mal ein pro-argument für pixelfed gehört, dass ich verstehe:

Mastodon kann ja immer nur die ersten vier davon anzeigen, aber Pixelfed kann mit mehr Bildern umgehen.

trotzdem: nur um mehr als vier bilder ins fediverse posten zu können werde ich mir kein pixelfed-konto zulegen. zumal die probleme die steffen hier be­schreibt und die ihn zum umzug bewogen haben, genau die gleichen sind, denen ich auch aus dem weg gehen möchte.


ich hab lange gebraucht bis cih das ver­stan­den habe und germekt habe, dass ich meine augen etwas zukneifen kann um schärfer zu sehen. aber ich bin ja auch nicht an­ge­spro­chen.