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ele­na

felix schwenzel in bilder, teil der sammlung: beliebte beiträge 2025/26

vie­le din­ge auf der welt sind uns ver­bor­gen und ent­zie­hen sich un­se­rer wahr­neh­mung. das hat den vor­teil, dass wir uns über vie­les kei­ne sor­gen ma­chen müs­sen, weil wir es gar nicht mit­be­kom­men. um­ge­kehrt funk­tio­niert es aber auch, wir kön­nen din­ge se­hen, die gar nicht da sind. auf die­sen fo­tos aus den acht­zi­ger jah­ren, die ir­gend­wann viel zu nied­ri­g­auf­lö­send ge­scannt wur­den, sehe und rie­che ich un­se­re frank­reich­ur­lau­be wie­der vor mei­nem in­ne­ren auge und mei­ner in­ne­re­en nase. ich er­in­ne­re mich an un­ser al­tes haus in aa­chen/kor­neli­müns­ter und un­ser le­ben da­drin. ich er­in­ne­re mich an ele­na, wie sie war, ganz an­ders als ich. ele­na kam rein­lich und or­dent­lich aus dem mut­ter­leib, sie leg­te wert auf din­ge die mir egal wa­ren — und um­ge­kehrt. wir wa­ren von ge­burt an so grund­ver­schie­den, dass ich seit­dem der mei­nung bin, dass un­se­rer per­sön­lich­kei­ten sich von er­zie­hung, kind­heits- und ju­gend­er­fa­run­gen kaum ir­ri­tie­ren las­sen.

wie wir sind, wie wir wer­den, scheint zu ei­nem gros­sen teil vor­be­stimmt.

das ein­zig wich­ti­ge ist wohl lie­be. viel lie­be. die hat ele­na be­kom­men und frei­gie­big auf alle die mit ihr leb­ten ver­teilt. wir hat­ten eine ei­gen­tüm­lich star­ke bin­dung, die auf eine art be­din­gungs­los war und kei­ner wor­te be­durf­te. ich konn­te mich über sie lus­tig ma­chen und sie mich be­schimp­fen, ohne das die lei­ses­ten zwei­fel an un­se­rer ge­gen­sei­ti­gen lie­be auf­ka­men.

ich habe früh und viel ver­ant­wor­tung für ele­na über­tra­gen be­kom­men. ich er­in­ne­re mich, dass ich sie täg­lich vom kin­der­gar­ten ab­hol­te der et­was ent­fernt von un­se­rem zu­hau­se lag. ich be­treu­te sie nach­mit­tags, wäh­rend un­se­re el­tern ar­bei­ten oder stu­die­ren wa­ren. ob es eine gute idee ist ei­nen 12-jäh­ri­gen auf eine 5-jäh­ri­ge auf­pas­sen zu las­sen kann man wahr­schein­lich län­ger dis­ku­tie­ren. aber es hat un­se­re bin­dung ge­stärkt und uns mög­li­cher­wei­se bei­de rei­fen las­sen.






grünen-wahlplakat, das mit sehr vielen kabelbindern versehen ist, einige um das plakat an eiunem laternenpfahl festzubinden, ein ige um zwei plakate zusammen zu halten.

auch wit­zig, dass in der EU ein­weg-plas­tik-stroh­hal­me ver­bo­ten sind, ein­weg-plas­tik-ka­bel­bin­der für wer­bung aber nicht. da­bei saugt bei­des.


Die Namen der an­er­kann­ten Autoren fungieren dabei wie Emp­feh­lungs­schrei­ben, die der Ein­füh­rung des Romans vor­aus­ge­schickt werden. Gleich­zei­tig hat der Roman selbst wiederum die Funktion, Mar­ten­steins ent­fes­sel­te Rhetorik kulturell zu vergolden. ‘Seht her’, sagt eine solche Referenz, ‘ich bin kein dumpfer Hetzer, sondern ein ge­bil­de­ter Mann, dessen Ima­gi­na­ti­on durch Romane geschult wurde und nun durch die Realität eingeholt wird’.


Star Trek: Strange New Worlds (S04 E04) gesehen

puh, ich hab 5 tage gebraucht um diese folge zu ende zu gucken. grässlich pa­the­tisch und un­iro­nisch. die an­spie­lung an ca­sa­blan­ca waren so ver­zwei­felt, dass man im writers room bestimmt auch überlegt hat die bar „rick’s café“ zu nennen, damit es auch der letzte depp mit­be­kommt, worum es im film geht.

ein zwei dialoge waren ok, aber das war insgesamt wirklich eine qual.




pom­mes aus dem air­fry­er

felix schwenzel in rezepte, teil der sammlung: meine besten rezepte

nach ein paar ver­su­chen1 sind mir die pom­mes aus dem air­fry­er heu­te so ge­lun­gen, wie ich es mir vor­ge­stellt habe.

das rezept ist eine mischung aus dem „ul­ti­ma­ti­ven pom­mes-re­zept“ von hes­ton blu­men­thal und chris youngs TK pommes aus dem airfryer. die pommes werden herrlich knusprig, sind innen aber eher weich. die kleinen knsup­ri­gen stückchen aus den rand­stück­chen und der bruch beim aufrauhen sind fast das beste.

braune knsuprige pommes auf einem wiesen teller. danaben etwas krautsalat und ketchup.
zu pom­mes passt be­kannt­lich al­les, aber die­ser kraut­sa­lat hat be­son­dern gut ge­passt und macht aus die­ser mahl­zeit ei­nen ge­mü­setel­ler.

zutaten

  • 2 grosse kartoffeln
  • öl, salz

ergibt: 1 portion

zubereitung

  1. zuschneiden:

    kar­tof­feln schälen und in pommes schneiden. ich hab mich für ca. 11 × 11 mm ent­schie­den, aber freihand ge­schnit­ten. danach in klarem, kalten wasser die stärke abspülen.

  2. blachieren:

    ungefähr 15 minuten in kochendem wasser blan­chie­ren. dem wasser kein salz oder essig zugeben. je nach dicke der pommes kann es auch schneller gehen. wenn man mit einem spitzen messer ohne allzuviel wi­der­stand in eine pommes stechen kann, sind sie gut. sie sollten beinahe aus­ein­an­der­fal­len.

  3. aufrauhen:

    aus dem wasser in ein sieb geben. die kar­tof­feln sollen jetzt ein wenig auf­ge­rauht werden. ich habe dafür einen deckel aufs sieb gelegt und die pommes ein paar mal durch­ge­schüt­telt. ich habe auch vorher eine handvoll grob­kör­ni­ges salz da­zu­ge­ge­ben und danach abgespült. das hat gut geklappt, aber ich weiss nicht ob es eine wirklich gute idee ist, die pommes ober­flä­che sollen ei­gent­lich so trocken wie möglich werden.

    beim aufrauhen gab es ein bisschen bruch, aber auch kleine stückchen ergeben, nachdem sie ge­trock­net sind, herr­li­chen crunch im airfryer.

  4. trocknen:

    danach müssen die vorb­lachier­ten pommes trocknen. am ein­fachs­ten geht das wenn man sie 20-30 minuten offen in den kühl­schrank legt. mit etwas geduld können sie auch bei zim­mer­tem­pe­ra­tur auskühlen und trocknen.

    blanchierte und aufgerauhte pommes auf einem weissen teller.

    blan­chier­te und auf­ge­rauh­te pommes vor dem gang in den kühl­schrank (zum trocknen).

  5. airfryen:

    die pommes sollen jetzt ohne fett in den airfryer, ca. 15 minuten bei 200°C. darauf achten dass nicht zu viele pommes im korb landen. die zwei dicken lar­tof­feln haben meinen korb ganz gut gefüllt.

    auch kleine bruch­stü­cke vom aufrauhen kommen mit in den korb.

    alle 5 minuten die pommes wenden/schütteln.

  6. servieren:

    die pommes aus dem airfryer in eine schale geben und mit einem schuss öl begiessen, gut salzen und im öl und salz wenden.


  1. letz­tes mal sind sie zu glatt, ein­mal sind sie gut ge­wor­den, aber ich hab kei­ne fo­tos ge­macht ↩︎