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ta­ge­buch aus dem ma­schi­nen­raum, 17.08.2026

felix schwenzel in notiert

die­ses for­mat, das jo­han­nes hier nutzt, ge­fällt mir. ein news­ti­cker über den tag ei­nes web­rei­sen­den. das wäre eine mög­lich­keit ein­zel­ne bei­trä­ge, zum bei­spiel aus mei­nem fluss von book­marks und li­kes zu bün­deln und wei­ter zu kom­men­tie­ren. aus mi­kro­blog­gen wird ma­kro­blog­gen.

dann fiel mir auf, dass ich jo­han­nes kopf­zei­ler.org zwar schon seit ewig­kei­ten in mei­nem feed­rea­der habe, aber nicht auf mei­ner blogrol­le. jetzt habe ich ja meh­re­re blogrol­len, auf meh­re­re bei­trä­ge ver­teilt und als OPML oder in /blogrol­le als über­sicht ge­bün­delt, was die sa­che ma­schi­nen­les­bar, aber nicht un­be­dingt über­sicht­li­cher und ver­ständ­li­cher macht.

aber so könn­te ich jetzt fol­low-tage ma­chen, nach dem mot­te des al­ten twit­ter-fol­low-fri­day, zu dem man kon­ten emp­fahl, die man zum fol­gen emp­fahl. alle paar wo­chen eine block­roll-blogrol­le hin­zu­fü­gen.

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plakat der SPD-kandidatin linda vierecke für die abgeordnetenhauswahl in berlin

lin­da vier­ecke, ge­bo­re­ne qua­dra­te1.


  1. ich weiss kei­ne wit­ze über na­men, aber hier spricht na­tür­lich auch der neid auf ei­nen so tol­len, qua­dra­ti­schen, prak­ti­schen und gu­ten na­men. ↩︎



Disclosure Day (2026) gesehen

gute prämisse, zumindest im ersten teil des films. das war ganz un­ter­halt­sam, spannend und irgendwie neu. leider war dann die letzte hälfte des films totaler, über­flüs­si­ger, un­lo­gi­scher und billiger mist. bis zur hälfte hätte ich 4 punkte gegeben, der rest des film zieht die wertung auf einen punkt.



nach­dem ich hier um die 20 deutsch­spra­chi­ge blogs ma­schi­nen- (und men­schen-) les­bar ver­öf­fent­lich habe, fol­gen hier um die 20 eng­lisch­spra­chi­ge blogs. in der block­rol­le kann man auch be­zie­hun­ge nach XFN de­fi­nie­ren kann, konn­te ich hier auch mehr­fach be­zie­hun­gen als muse („So­meone who brings you in­spi­ra­ti­on“) de­fi­nie­ren. das ist zwar grund­sätz­lich bei al­len blogs die ich lese so, aber hier ist das noch ein biss­chen stär­ker. ich glau­be mei­ne gros­sen vor­bil­der wa­ren zwi­schen­zeit­lich im­mer wie­der john gru­ber, ja­son kott­ke und aa­ron pare­cki.

an­sons­ten ist die blogrol­le ge­spickt mit ei­ni­gen ap­ple spe­zi­fi­schen blogs, aber so bin ich nun mal.

blogrolle ansehen …



mor­gen­spa­zier­gang 16.08.2026

felix schwenzel in notiert

sehr früh wach­ge­wor­den we­gen sehr lau­tem re­gen und ge­wit­ter. fri­da und ich ha­ben uns dann mit dem re­gen­ra­dar ab­ge­stimmt und sind erst nach acht los­ge­gan­gen um wei­te­ren (stark) re­gen zu ver­mei­den (was gut ge­klappt hat).

auf­fäl­lig war wie en­er­gie­ge­la­den wir bei­de wa­ren. wäh­rend es ges­tern zum mor­gen­spa­zier­gang schon fast 25°C wa­ren, war es heu­te an­ge­neh­me 17°C. da­mit konn­ten wir bei­de be­herzt auf die tube drü­cken, mein pace beim ge­hen war zum ers­ten mal seit lan­gem wie­der über 10'18"/km (5,8 km/h im ø).

so en­er­gie­ge­la­den fri­da auch war, ei­nen an­flie­gen­den cri­cket-ball über­liess fri­da mir in den reh­ber­gen ohne sich auf­zu­re­gen und die drei am­seln die wir un­ter­wegs sa­hen zeig­te sie mir an, statt ih­nen hin­ter­her zu ja­gen. das grün war durch­ge­hend saf­tig.

zum früh­stück res­tees­sen.

fussweg kurz vor der seestrasse, frida staeht 10 meter entfernt und wartet auf mich, alles ist feucht und saftig
mit gpx route …


über das denk­fa­brik-blog und frank west­phals blog auf mat­thi­as pfef­fer­les word­press-plug­in word­press-block­roll ge­stos­sen. mit word­press-block­roll kann man (mit word­press) ma­schi­nen­les­ba­re blogrolls ver­öf­fent­li­chen. frank er­klärt war­um das gut ist:

[Wir ha­ben] hier die Mög­lich­keit, ein rich­tig tol­les Öko­sys­tem zum Fol­gen, Ent­de­cken und Ver­net­zen von Blogs auf­zu­bau­en. Wir müs­sen da­für nicht ein­mal ein neu­es Netz­werk star­ten. Das Netz­werk exis­tiert be­reits. Und dar­auf könn­ten so vie­le un­ter­schied­li­che Diens­te auf­sat­teln.

[…] Ich baue als Nächs­tes ein Plätz­chen, an dem Blogrolls als Gan­zes oder in Tei­len abon­niert wer­den kön­nen. Wo man se­hen kann, wer wen ger­ne liest. Wer von wem ger­ne ge­le­sen wird. Und wo man sich von Blogroll zu Blogroll wei­ter­han­geln kann.

also hab ich mei­nen pro­gram­mier­as­sis­ten­ten ge­fragt, ob wir das zu­sam­men bau­en kön­nen. die aus­ga­be des ers­ten pro­to­typ ist hier zu se­hen, der pro­to­typ des kir­by plug­ins den ich da­für nut­ze ist auf git­hub.

die alte blogrol­le auf der rück­sei­te ist noch et­was um­fang­rei­cher, ich er­gän­ze hier im lau­fe der zeit die ein­trä­ge und be­we­ge noch das eine oder an­de­re teil falls nö­tig oder sinn­voll.

[nach­trag 18.08.2026]
die block­rol­le auf git­hub habe ich um­be­nannt zu kir­by blogroll block. den ti­tel die­ses bei­trags habe ich auch um­be­nannt, von block­roll zu blogroll. das wort­spiel war su­per, aber miss­ver­ständ­lich. hier soll nie­mand ge­blockt wer­den, le­dig­lich die tech­ni­sche ba­sis sind (CMS) blö­cke.

[nach­trag 19.08.2026]
die ak­tu­el­len bei­trä­ge aus die­ser blogrol­le kann man in mei­nem „rea­der“ le­sen.

blogroll ansehen …


jung­ge­sel­len­früh­stück mit ho­nig-knob­lauch-sau­ce

felix schwenzel in rezepte

wir ha­ben fri­da nie wirk­lich trai­niert al­lein zu blei­ben. weil fri­da und ich jetzt seit ei­ner wo­che al­lei­ne zu­hau­se sind, weil die bei­fah­re­rin noch eine wei­te­re wo­che in ham­burg ar­bei­tet, kann ich auch nicht ein­fach ein­kau­fen ge­hen.

heu­te früh des­halb mor­gen­ein­kauf auf dem gen­ter-stras­se-wo­chen­markt, statt mor­gen­spa­zier­gang. wir wa­ren ge­gen halb neu da, aber es wur­de im­mer noch auf­ge­baut. aber glück­li­cher­wei­se kön­nen die freund­li­chen ver­käu­fer mul­ti­tas­ken und da­mit auf­bau­en und ver­kau­fen. da­mit soll­te ich die nächs­ten sie­ben tage über die run­den kom­men.

einkauf auf dem wochenmarkt, man sieht ein bund möhren, zwei maiskolben, vier spitzpaprika, vier dicke kartoffeln und einen weisskohl. ausserdem drei hähnchenbeine.

zu­hau­se erst­mal früh­stück ma­chen. be­vor wir los­ge­gan­gen sind, hab ich ein paar klei­ne rote bee­te in den dampf­ga­rer ge­wor­fen um dar­aus spä­er rote-bete-sa­lat zu ma­chen. die hähn­chen­bei­ne hab ich zu­erst ent­beint [scnr!], in bröck­chen ge­schnit­ten, in stär­ke ge­wälzt und 12 mi­nu­ten im air­fry­er bei 200°C ge­ba­cken (ein­mal nach 6 mi­nu­ten ge­wen­det). dazu gabs ne ho­nig-knob­lauch-sau­ce.

honig-knoblauch-sauce für gebackene oder frittierte hähnchenbeine

zutaten

  • 4 el olivenöl
  • 4 knoblauchzehen gequetscht (oder mehr)
  • 4 el honig
  • 4 el sojasauce
  • 1 tl schwarzer pfeffer (frisch gemachlen)
  • 1 el sambal olek

ergibt: 4 portionen

zubereitung

  1. olivenöl erhitzen, den ge­quet­sche­ten knoblauch darin andünsten, nicht braun werden lassen und die übrigen zutaten hin­zu­fü­gen. 10 minuten köcheln lassen.

die ent­bein­ten kno­chen habe ich aus­ge­kocht, das gibt brü­he für die nächs­ten tage. die hähn­chen­bein stück­chen wa­ren zart, knusp­rig und sehr um­a­mi dank der her­vor­ra­gen­den sau­ce.



favicon eay.cc eay.cc: Tipp: Mit drei Fingern zur Zwischenablage

Mir bis dato unbekannter Tipp vom iPhoneBlog: Drei Finger auf’s Display legen, öffnet ein Undo/­Redo/­Cut/­Copy/­Paste-Menü. Gamechanger. Aber keine Sorge, falls ihr jetzt wie…

cursor bewegen mit der leertaste kannte ich, aber dass man mit shift-lock und der leertaste auswählen kann war mir auch neu. und die nummer mit der pastepal tastatur hat mich sofort überzeugt 17,99€ auf den tisch zu legen.


nicht klug

felix schwenzel in notiert

whalplakat der CDU mit der aufschrift: „Berlin wird klüger. Lesen Schreiben, Rechnen statt Gendern.“

die­ses CDU wahl­pla­kat ist auf so vie­len ebe­nen falsch, aus der zeit ge­fal­len und tone deaf, dass ich bei­na­he lust ver­spü­re vor är­ger auf den ten­nis­platz zu ge­hen.

Ber­lin wird klü­ger
Le­sen, Schrei­ben, Rech­nen statt Gen­dern.

  • wer liest, zu­min­dest wenn die wer­ke nach 1955 sind, lernt au­to­ma­tisch gen­dern. wo­bei ich da­von aus­ge­he, dass jun­ge men­schen das auch ohne le­sen ler­nen, zum bei­spiel von po­li­ti­kern die seit vie­len, vie­len jah­ren in ih­ren gruss­for­meln da­men und her­ren, freun­de und freun­din­nen, fa­schis­ten und fa­schis­tin­nen in­klu­die­ren, sich also be­mü­hen, alle mit­zum­ei­nen.
  • rech­nen? lernt man das nicht mehr we­gen gen­dern? oder we­gen ta­schen­rech­nern? (wäre ta­schen­rech­ner nicht ein wun­der­ba­res, viel pas­sen­de­res wort für smart­pho­ne?)
  • wie wärs mit me­di­en­kom­pe­tenz? kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­pe­tenz? le­bens­kom­pe­tenz, stär­kung des selbst­wert­ge­fühls und der re­si­li­enz? oder gar neu­gier?
  • schrei­ben zu for­dern und för­dern find ich gut. und zwar so wie man will, mit spass und ohne un­klu­ge, gest­ri­ge vor­ga­ben aus der po­li­tik.

auch wit­zig, noch kürz­lich pla­ka­tier­te die CDU: „ver­bie­ten ver­bo­ten“. aber falsch spre­chen (gen­dern) wird man ja wohl noch ver­bie­ten dür­fen?


hier mein vor­schlag wie das pla­kat bes­ser an­kom­men könn­te:

ber­lin wird sport­li­cher

re­gie­ren statt ten­nis spie­len und lü­gen.