alles

If I learn today that my neighbors have political views that my “side” considers un­ac­cep­ta­ble and unf­or­giva­ble, should I be able to have dinner at their house, shovel their snow, or even greet them outside?

Should I be condemned for sup­port­ing or as­so­cia­ting with them in non-political contexts?

Should I be condemned for not publicly con­dem­ning them myself?

While privilege and power dynamics play a complex and un­avo­ida­ble role in this, I don’t want to associate with any community that would insist on either of those.

And I can’t help but feel that maybe we were better off before we knew everyone’s hot takes on ever­y­thing.

in meinem #rp24 vortrag habe ich in völlig anderem zu­sam­men­hang gesagt, dass un­wis­sen­heit kein segen sein muss (nicht „ignorance is bliss“), sondern dass es darum geht gelassen zu bleiben. und in nochmal einen anderen zu­sam­men­hang hab ich gelesen, dass es manchmal besser sein kann andere nicht nach ihren ein­stel­lun­gen, sondern nach ihrem handeln zu be­ur­tei­len.

abgesehen davon mag ich es, wie marco arment seien fussnoten darstellt.




Silo (S03 E10) gesehen

wow, was für ein (staffel) finale. endlich mal ein blick in silo 1, viele ge­heim­nis­se gelüftet und gleich wieder 18 nach­ge­füllt. staffel vier könnte spannend werden, staffel drei war definitiv spannend.

silo ist ein bisschen wie lost, unten im keller ein „hatch“ (was ist dahinter?), wer sind die „others“? welche geimnisse sind noch alles im zentrum der insel? aber ich bin sicher, das ende von silo wird besser als das von lost.

nachtrag 07.09.2026: der trailer zur vierten und letzten staffel sieht meinen er­war­tun­gen ent­spre­chend viel­ver­spre­chend aus. würde ich aber nicht angucken, bevor man nicht die dritte staffel zuende gesehen hat. 

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mei­ne au­to­bio­gra­fie wür­de ich „dö­ner zum früh­stück“ nen­nen. ich glau­be def­ti­ges früh­stück habe ich lie­ben ge­lernt, als ich zum ers­ten mal nacht­schicht ge­ar­bei­tet habe. das war in heins­berg, wäh­rend ei­nes fe­ri­en­jobs in ei­ner fa­brik, in der dräh­te ge­zo­gen und ver­edelt wur­den. dort wur­den aus di­cken dräh­ten fei­nes me­tall­ge­we­be für den man­tel von au­to­rei­fen her­ge­stellt. die dräh­te lie­fen durch öfen und zum ab­küh­len durch blei­bä­der und wur­den spä­ter mit mes­sing gal­va­ni­sie­srt. die ar­beit war irre un­ge­sund und an­stren­gend, aber seit­dem lie­be ich def­ti­ges früh­stück.

aber ei­gent­lich woll­te ich nur jour­nal.le-bas­ti­on.de emp­feh­len und auf mei­ner pri­mä­re blogrol­le hin­zu­fü­gen.

und wo ich ge­ra­de da­bei bin: fort­lau­fend habe ich an dem tag ent­deckt, an dem es ge­schlos­sen wur­de in fa­vor of the eng­lish ver­si­on fur­ther­mo­re.

→ blogroll

  • journal.le-bastion.de

    das ist so ziemlich das mi­ni­ma­lis­tischs­te blog das mir je un­ter­ge­kom­men ist. so mi­ni­ma­lis­tisch, dass noch nicht mal der rss feed dis­co­vera­ble ist, aber immerhin unter der standard-wordpress-adresse liegt. das journal besteht aus über­schrif­ten, text und einem zeit­stem­pel. sonst nix. aber mi­ni­mal­si­mus reicht natürlich nicht allein um meine neugier zu wecken. es sind die texte die ich sehr gerne lese. gefunden in kon­stan­tins blogrolle.

  • furthermore

    fast so mi­ni­ma­lis­tisch wie journal.le-bastion.de, nach­fol­ger von fort­lau­fend auf englisch, so angenehm zu lesen, dass ich es nicht in die eng­lisch­spra­chi­ge blogroll ein­sor­tie­re, sondern auf meine primäre blogrolle, in der sonst nur deutsch­spra­chi­ge blogs sind.

 


ch­an­ge­log 03.09.2026

felix schwenzel in über wirres

ich habe schon lan­ge nicht mehr do­ku­men­tiert was ich hier im ma­schi­nen­raum ge­trie­ben habe.

was ich schon lan­ge mit mir rum­ge­tra­gen habe und jetzt, nach ei­ner in­spi­ra­ti­on von rast und rost, end­lich so um­ge­setzt habe, dass es mich er­freut: samm­lun­gen.

ei­gent­lich hab ich das jetzt schon ein paar wo­chen, aber die re­zi­pro­ki­tät hab ich erst in den letz­ten ta­gen um­ge­setzt. ein ar­ti­kel, der sich in ei­ner samm­lung be­fin­det, zeigt das un­ter der über­schrift mit ei­nem hin­weis und link auf die samm­lungs­sei­te an. das ist zwar schon re­zi­prok, aber auch sehr sub­til. we­ni­ger sub­til ist (jetzt neu) eine lis­te der gan­zen samm­lung un­ter al­len ar­ti­keln ei­ner samm­lung. so sieht das zum bei­spiel un­ter dem chi­li con car­ne re­zept aus:

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das ist die re­zept­samm­lung und das die über­sicht mei­ner bis­he­ri­gen samm­lun­gen.


bei kott­ke.org hab ich den fi­xen „via“-link ge­klaut. ein via kann ich na­tür­lich auch wie in den letz­ten 30 jah­ren im fliess­text set­zen, aber so for­ma­li­si­ert, mit ei­nem feld im ba­ckend fin­de ich das auch sehr gut, ge­ra­de zum bei­spiel für kur­ze emp­feh­lun­gen, zu de­nen ich gar nicht viel schrei­be (bei­spiel).


ich kann jetzt aus dem ba­ckend fo­tos zu in­sta­gram und grain schi­cken. grain ist ei­ner der we­ni­gen AT­mo­sphe­re diens­te die nicht schnarch­lang­sam sind und mir im­mer noch sehr gut ge­fal­len. grain ist wie in­sta­gram frü­her war.


ne­ben fett, kur­siv oder durch­ge­stri­chen, kann ich jetzt auch text high­ligh­ten.


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und na­tür­lich der aus mei­ner pri­mä­ren blogrol­le ge­ne­rier­ten rea­der. ich be­ob­ach­te mich da­bei, wie ich den rea­der ziem­lich oft nut­ze, ob­wohl die feeds auch alle in mei­nem re­gu­lä­ren feed­rea­der sind. aber es ist schön mal schnell nach­zu­se­hen, ob in den blogs, die ich ger­ne lese, was neu­es steht. und so zwin­ge ich mich auch, öf­ter mal die web­sei­ten zu be­su­chen, als nur im­mer al­les in mei­nem feed­rea­der zu le­sen.

was ich auch toll fin­de, dass die blogrol­len jetzt nach letz­ter ak­ti­vi­tät sor­tiert sind. al­pha­be­tisch oder nach prä­fe­renz sor­tie­ren ist so un­ge­recht. aber die sor­tie­rung ih­rer nach­bar­schaft nach be­zeich­nungs­län­ge von frau klug­sch­eis­ser ge­fällt mir auch sehr. 


Die Zeit, die ich im Layover verbringe, wie der 24 – 48 stündige Auf­ent­halt am Zielort genannt wird, hat sehr wenig mit dem allgemein bekannten Reisen oder Ge­schäfts­rei­sen zu tun. Natürlich kann ich im Gegensatz zu anderen Menschen mit be­ruf­li­chem Auftrag über meine Zeit während des Auf­ent­halts frei verfügen, und für nicht wenige sind die Auf­ent­hal­te in fremden Städten eine Ent­loh­nung, die die Strapazen er­träg­lich machen. So bedeutet der Traumjob Fliegen in vielen Augen einen Vorzug: Reisen für schmales Geld.

das habe ich sehr gerne gelesen.


selbst­or­ga­ni­sie­ren­de so­zia­le netz­wer­ke

felix schwenzel in artikel

OPML logo
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tech­nisch ge­se­hen wa­ren es drei din­ge die an­fang der zwei­tau­sen­der­jah­re für das blog­dings ent­sch­ei­dend wich­tig wa­ren: der per­ma­links, RSS und blogrol­len. man konn­te, da­mals wie heu­te, ein­fach auf ei­ner hand­ge­klöp­pel­ten web­sei­te in in­ter­net schrei­ben, aber mit den an­fang der 2000er auf­kom­men­den con­tent ma­nag­ments­ste­men wie word­press (oder sei­nem vor­gän­ger b2), mit mo­va­ble type oder text­pat­tern, wur­de das gan­ze et­was ein­fa­cher und man konn­te bei­trä­ge ein­fach mit per­ma­nen­ten links ver­öf­fent­li­chen, die dann auch noch au­to­ma­tisch in ein ar­chiv ein­ge­ord­net wur­den oder sich ver­schlag­wor­ten lies­sen. man konn­te sich da­mit aufs schrei­ben kon­zen­trie­ren, der or­ga­ni­sa­to­ri­sche kram liess sich weit­ge­hend au­to­ma­ti­sie­ren.

anke grö­ners blog hat­te le­gen­dä­rer­wei­se bis ende 2004 kei­ne per­ma­links (so sah das aus). als sie das im no­vem­ber 2004 um­bau­te, freu­te ich mich, weil man dann end­lich ein­zel­ne bei­trä­ge von anke ver­lin­ken und sich dar­auf be­zie­hen konn­te. mit per­ma­links konn­te man ein­zel­ne bei­trä­ge emp­feh­len, kom­men­tie­ren oder er­gän­zen. als le­ser konn­te man sich so von bei­trag zu bei­trag und von blog zu blog han­geln. und wenn ei­nem ein bei­trag ge­fiel, abon­nier­te man das blog in sei­nem RSS-rea­der. se­ren­ti­pi­tät nann­te man das da­mals auch.

wei­te­ren stoff für den RSS-rea­der fand man in den sei­ten­leis­ten von blogs. lis­ten mit blogs, die der au­tor oder die au­torin des blogs emp­fahl oder selbst ger­ne las. die­se blogrol­len, die se­ren­ti­pi­tät, das von ei­ner emp­feh­lung zur nächs­ten hüp­fen und die abon­nier­bar­keit von blogs reich­ten aus, um aus web­sei­ten ein so­zia­les netz zu ma­chen. man las sich und lern­te an­de­re zu­erst durch das ge­schrie­be­ne wort und spä­ter auch durch durch tref­fen in der fleischwelt ken­nen, 2005 zum bei­spiel, auf der blog­mich-par­ty oder 2007 auf der ers­ten re­pu­bli­ca.

aber blogs wa­ren nicht der ein­zi­ge weg so­zia­le net­ze im web auf­zu­span­nen. fo­ren funk­tio­nier­ten un­ter um­stän­den ge­nau­so. le­gen­där ist da zum bei­spiel das höf­li­che pa­pa­raz­zi-fo­rum, bei dem es auch hier und da über­schnei­dun­gen zur blog-sphä­re gab. in der zeit zwi­schen un­ge­fähr 2001 und 2007 ka­men vie­le din­ge zu­sam­men, die das in­ter­net zu ei­nem ort der so­zia­len ver­net­zung mach­ten. die tech­nik, wie frei ver­füg­ba­re con­tent ma­nag­ment sys­te­me oder ge­hos­te­te blog­di­ens­te wie ant­ville, blog­ger.com und spä­ter blog­ger.de, die ins in­ter­net schrei­ben für vie­le ein­fach(er) mach­ten. per­ma­links und blogrol­len, die quer­ver­wei­se, ver­bin­dun­gen und emp­feh­lungs­pipe­li­nes zum ent­lang­sur­fen bil­de­ten und spä­ter von blog- und tag-such­di­ens­ten wie tech­no­ra­ti ver­stärkt wur­den, mit de­nen dann blogs mit da­mals ziem­lich off­nen platt­for­men wie del.icio.us ode flickr ver­zahnt wer­den konn­ten.

blog­ger­tref­fen wie die blog­mich-par­ty oder die fu­tu­ra-bold-ver­an­stal­tun­gen von spree­blick (und ab 2007 die re­pu­bli­ca), stärk­ten die­se bin­dun­gen zwi­schen leu­ten, die sa­chen im in­ter­net mach­ten (und in ber­lin wohn­ten), dann wei­ter.

der witz war da­mals, dass das al­les selbst­or­ga­ni­sie­rend war. mit ein paar, auf den ers­ten blick ob­sku­ren und un­ver­ständ­li­chen tech­no­lo­gien wie per­ma­links, RSS/XML, link­lis­ten/blogrolls, tags/schlag­wor­ten und ge­le­gent­li­chen ver­an­stal­tun­gen, bil­de­ten sich ech­te, dau­er­haf­te so­zia­le be­zie­hun­gen. auf­kom­men­de platt­for­men un­ter­stütz­ten das und ver­stärk­ten die­se netz­werk­ef­fek­te. ich glau­be ein wei­te­rer mei­len­stein war 2005 der goog­le rea­der. er mach­te es noch­mal ein­fa­cher blogs, über die man stol­per­te oder die man moch­te, zu ver­fol­gen. tech­no­ra­ti half bei­trä­ge und blogs über the­men zu fin­den.

aber der kern des gan­zen wa­ren emp­feh­lun­gen. wenn ich A mag und A mir B emp­fiehlt, kann ich da­von aus­ge­hen, das ich B auch mag. und weil links zu an­de­ren blogs oft in text­wüs­ten ver­bor­gen blie­ben, wa­ren blogrol­len so­zu­sa­gen der schnell­zu­gang zu die­sen emp­feh­lun­gen.

aus ei­ner for­schungs­ar­beit zu den „prak­ti­ken des blog­gens“ von jan schmidt von 2005:

Die „Blogroll“ ent­hält Ver­wei­se auf an­de­re Web­logs, meist als Le­se­emp­feh­lun­gen oder Lis­ten be­freun­de­ter oder re­gel­mä­ßig ge­le­se­ner Au­toren. Da die Blogroll in der Re­gel per­ma­nent auf der Start­sei­te ei­nes Web­logs sicht­bar ist, be­sit­zen die­se Re­la­tio­nen ei­nen stär­ke­ren Stel­len­wert ge­gen­über den ver­gleichs­wei­se flüch­ti­gen Ver­wei­sen in Ein­zel­bei­trä­gen, die nach ei­ner ge­wis­sen Zeit von der Start­sei­te ver­schwin­den und nur noch im Ar­chiv auf­zu­fin­den sind

dar­über schrieb 2024 auch ro­bert alex­an­der:

Sin­ce the ear­liest blogs were pu­blished, blogrolls hel­ped rea­ders dis­co­ver new blogs. Each blog­ger could pro­mo­te the blogs they fol­low by lis­ting them so­me­whe­re on their site (their blogroll). Rea­ders could dis­co­ver the­se sug­ges­ti­ons as they brow­sed, hel­ping them ex­plo­re the blogos­phe­re. A blogroll could be as simp­le as a list of hy­per­links, alt­hough re­cent too­ling has be­co­me more ad­van­ced.

und die­ses „more ad­van­ced re­cent too­ling“ ist ge­nau das, was ich ge­ra­de sehr span­nend fin­de. so wie es da­mals, an­fang der 2000er eine gros­se er­leich­te­rung war, dass con­tent ma­nag­ment sys­te­me die tex­te, die ich ins in­ter­net schrei­ben woll­te, au­to­ma­tisch in ar­chi­vier­ba­re, per­ma­nent­ver­link­te ein­zel­bei­trä­ge ar­ran­gie­ren konn­ten und ich bei ei­ner ak­tua­li­sie­rung nicht al­les neu in html stri­cken muss­te, gibt es jetzt tools die mir die pfle­ge, das an­zei­gen und die por­ta­bi­li­tät mei­ner le­se­emp­feh­lun­gen er­leich­tern.

frank west­pfahl von riv­va stiess uns/mich vor ein paar wo­chen auf die neu­en mög­lich­kei­ten für so­was, als er auf das (word­press) blogroll-plug­in von mat­thi­as pfef­fer­le hin­wies.

A blogroll is a list of the sites you read, put on your own site so other peo­p­le can find them. This plug­in adds one block for that. You coll­ect the links, the block ren­ders them on your page, and vi­si­tors can take the who­le list with them into their feed rea­der.

also mit an­de­ren wor­ten: so wie bis­her ein­fach eine lis­te mit emp­feh­lun­gen an­le­gen, nur dass die lis­te zu­sätz­lich noch et­was an­ge­rei­chert wird mit ei­nem icon, links zum feed und das gan­ze von an­de­ren (mit ein biss­chen RSS/OPML/XML-ma­gie) ein­fach in ih­ren RSS-rea­der mit­ge­nom­men wer­den kann. ich hab das schnell nach­ge­baut für mein kir­by und spie­le seit­dem be­geis­tert da­mit rum.

durch den ar­ti­kel von ro­bert alex­an­der hab ich dann ge­se­hen, dass die grund­idee vom glei­chen men­schen, wie die grund­idee von RSS (und pod­casts) kam: dave wi­ner hat das vor­ge­schla­gen und sein dienst feed­land macht das schon ei­nen gan­ze wei­le so: man kann sich dort an­mel­den und ent­we­der eine ei­ge­ne lis­te von blogs an­le­gen die man ger­ne liest, die lis­te aus sei­nem feed­rea­der im­por­tie­ren oder aus den blogrolls von an­de­ren ko­pie­ren.

ich hab das ges­tern mal aus­pro­biert: mei­ne star­ter­pack blogrol­le im­por­tiert er­gibt das glei­che in grün auf feed­land: eine lis­te von blogs die ich emp­feh­le oder eine lis­te der bei­trä­ge der blogs die ich selbst sehr ger­ne lese (feed­land / wir­res.net).

der vor­teil von die­ser for­ma­li­sier­ten, struk­tu­rier­ten oder eben ma­schi­nen­les­ba­ren lis­te ist, dass leich­ter zu pfle­gen ist und ich selbst und an­de­re auch gleich se­hen kön­nen, was aus den abos raus­kommt. ich sehe also, wenn ich will, nicht nur eine emp­feh­lungs­lis­te, son­dern auch gleich was drin­steckt, um­ge­kehrt chro­no­lo­gisch ge­ord­net.

seit kur­zem geht das auch mit fol­low.riv­va.de (wenn man riv­va un­ter­stützt).

die qua­li­tät oder der nut­zen eine blogrol­le hängt na­tür­lich nicht an der ma­schi­nen­les­bar­keit, aber die­se ma­schi­nen­les­bar­keit und por­ta­bi­li­tät öff­net vie­le neue, wie ich fin­de, span­nen­de mög­lich­kei­ten.

man könn­te vi­sua­li­sie­ren, wie blogs zu­sam­men­hän­gen, man könn­te feeds abon­nie­ren, die ei­nem nicht nur neue bei­trä­ge in den feed­rea­der spü­len, son­dern auch neue blog­emp­feh­lun­gen. oder man könn­te the­ma­ti­sche blogrol­len-pa­ke­te schnü­ren. oder sei­nen feed­rea­der zum bers­ten fül­len.

aber das ent­sch­ei­dens­te ist, blogrol­len könn­ten ge­nau­so wie gute blogs funk­tio­nie­ren die man ger­ne liest: sie kön­nen über­ra­schen, er­freu­en, nach­denk­lich ma­chen, ei­nem frem­de wel­ten er­schlies­sen und wei­ter­emp­foh­len wer­den.


auch le­sens­wert: