während frida und ich zwei wochen alleine zuhause waren, war die beifahrerin in hamburg und hat bei der pentiment sommerakademieeinen malerei-kurs geleitet. die dozenten der sommerakademie halten auch immer einen vortrag. das ist ihr vortrag, den sie nochmal eingesprochen hat.
er handelt von meinen vier letzten arbeitsgruppen und wie sie entstanden sind.
claudia hat aufgeschrieben, was sie beim kommentieren (in blogs) nervt. von meinen vorherigen kommentarsystem war sie (zu recht) genervt. mit der einbindung von isso ist sie zufrieden, aber ich selbst auch.
obwohl ich isso jetzt seit fast zwei monaten in betrieb habe, ist hier noch kein spam-kommentar gelandet. das mag daran liegen, dass es (derzeit noch) ausschliesslich über javascript funktioniert. das nervt claudia nicht, aber andere — und ich möchte das langfristig noch ändern. ansonsten habe ich isso wirklich niedrigschwellig konfiguriert: wer mindestens drei zeichen kommentar eingibt, kann das formular und damit einen kommentar abschicken. die angabe des namens, der emailadresse oder der eigenen website ist optional. so oder so gibts eine vorschau und die option den kommentar 30 minuten lang (nach der veröffentlichung) zu editieren (über einen cookie). markdown ist unterstützt, links werden klickbar, lediglich der hinweis darauf, dass markdown unterstützt wird, fehlt noch. wobei ich glaube, dass, ausser ein paar spezialisten, ohnehin niemand weiss was markdown ist.
jedenfalls denke ich, claudia hat recht. ich finde es auch extrem nervig, wenn man einen kommentar schreibt und nach dem senden entweder nix passiert oder ein hinweis auf moderation erscheint. wenn schon moderation, dass könnte der kommentar mir selbst doch wenistens weiter angezeigt werden?
ich kommentiere schon länger so, dass ich kommentare, die ich anderswo hinterlasse, auch hier veröffentliche. wie alles was ich hier mache, mache ich das natürlich in erster linie für mich selbst. so kann ich später schauen ob es antworten gab, ob die moderation erfolgreich war oder gelöschtes zumindest bei mir selbst behalten. und für die eine oder andere person mag es sogar interessant sein zu sehen, was ich anderswo ins internet schreibe.
aber am liebsten ist mir das kommentieren per webmention. das geht nicht überall, aber zum beispiel bei eay.de oder dem kopfzeiler. ich schreibe aber beim webmention-kommentieren nicht nur eine antwort unter einen fremden beitrag, sondern ich behalte auch die fähigkeit den zu editieren oder zu löschen. das finde ich ziemlich sensationell. mit wordpress kann man das kommentieren per webmention mit (natürlich) matthias pfefferles indieweb-plugin konfigurieren, mit kirby und ein bisschen handarbeit hilft einem maurice renks indieconnector.
was mich im gegenteil zu claudia nicht nervt: wenn man gar nicht kommentieren kann.
Kommentieren unmöglich:Blogg doch selbst, steht dann z.B. da. Ok, alles klar, ich lese dann aber auch nicht mehr mit. Für mich sind Blogs die einzig verbliebenen Medien, wo noch gute Gespräche möglich sind – keine Wandzeitungen.
die gespräche sind ja immer noch möglich. diesen sermon hier möchte ich nicht unter claudias eintrag posten, aber trotzdem ist dieser beitrag auch ein kommentar. claudia wird diesen artikel sehen, entweder in ihren referern oder bei rivva. oder weil sie hier zufällig mal reingeschaut hat. das ist ja das tolle am internet, an links, an eienr wandzeitung. besteht alles irgendwie aus gesprächen und kommentaren.
etwas herausfordernde folge (für die protagonisten). aber weiterhin grässlich gefilmt. zu der zeit konnte man das eigentlkich schon besser, aber wahrscheinlich ist das ganze geld drauf gegangen um bombembau anleitungen zu recherchieren und zu verifizieren, um der story glaubwürdigkeit zu geben. aber ein, zwei mal war ich gespannt und hab sogar gekichert.
wähhrend die beifahrerin auf dienstreise war, durfte ich mit frida 2-4 mal täglich raus gehen. sonst bin ich nachmittags nicht so oft in den rehbergen, in den letzten beiden tagen war nachmittags immer irgendwo live musik. nicht mein ding, aber musik, menschen die feiern und in die büsche kacken find ich auf ne art ganz schön. und der himmel hat sich auch jedesmal für unsere spaziergönge rausgeputzt.
ich bin sehr leicht zu beeinflussen. kaum sehe ich ein video über rösti, muss ich rösti selbst machen.
ich war immer schon begeistert von tortillas die mit so wenigen zutaten (kartoffel, zwiebel, ei, öl, salz) so enorm schmackhaft sind. aber rösti bestehen nur aus geriebenen kartoffeln, geduld und salz und ein wenig butter. und sind mindestens genauso toll und dazu noch knusprig.
ich hatte vergessen wie schlecht die serie gefilmt und geschnitten ist. ausserdem zu 80% grässlich geschauspielert. trotzdem auf ne art sehenswert und trotz extremer vorherrsehbarkeit irgendwie dann doch auch (ein bisschen) spannend.
ich dachte bis heute, dass es von susan kare nur ein einziges foto gäbe. which is offensichtlich quatsch.