alles


fas­zi­nie­rend.

Anthropic compares the J-space to the global workspace in humans, a theo­re­ti­cal region of the brain that some sci­en­tists think we use to keep track of our conscious thoughts. But how seriously we should take this com­pa­ri­son is far from clear—even to Anthropic. As the company points out itself, LLMs are not brains.



darüber, dass apple seit ein, zwei jahren ent­wick­ler dazu zwingt ihre app icons in „squircle“ form zu gestalten wird seitdem an- und aufgeregt dis­ku­tiert. was mir in der dis­kus­si­on immer wieder fehlt, ist der hinweis darauf, dass ein­schrän­kun­gen (con­traints) der ei­gent­li­che motor für krea­ti­vi­tät sind und genau diese regel, die apple sich aus der nase gezogen hat, als her­aus­for­de­rung angesehen werden könnte — und nicht als hindernis.

das wird zwar auch in diesem artikel über squircles nicht the­ma­ti­siert, aber dafür ein gedanke von louie mantia, nämlich dass es durchaus auch einen wert hat, dass apps kon­sis­tent im squircle-jail ein­ge­schlos­sen sind: die er­kenn­bar­keit als app.




Chefs Table: Noodles (S01 E03) gesehen

wie von chefs table gewohnt leicht ver­pa­thost, aber trotzdem gerne gesehen. ich hab ge­le­gent­lich etwas vor­ge­spult, wenns zu pa­the­tisch wurde.

mir gefällt der mi­ni­ma­lis­mus von peppe guida, er behauptet nie mehr als vier zutaten für ein nu­del­ge­richt zu benutzen. die zählweise funk­tio­niert natürlich nur, wenn man wasser, basilikum, salz und pfeffer nicht mitzählt. aber ich muss auch sagen: die ein­fachs­ten gerichte die wir uns zuhause kochen sind die, die mich am meisten be­geis­tern.

mich haut es immer wieder um, wenn ich kar­tof­feln und zwiebeln leicht an­frit­tie­re und dann mit etwas ei und salz zu einer tortilla in der pfanne ausbacke. kar­tof­feln, zwiebeln, ei, salz und fett können so gut schmecken, dass es mich jedes mal erneut umhaut.

pell­kar­tof­feln mit quark, in den etwas knoblauch, gurke, salz und öl ein­ge­rührt wird — und was gerade an kräutern da ist (oder nicht). jedesmal ein fest.

pesto, also öl, nüsse, parmesan und entweder kräuter, rote bete oder was sonst im haus ist mit einer knalligen farbe mit ein paar nudeln und nu­del­was­ser — schmeckt jedesmal wie urlaub.

gemüse geröstet oder fritiert. TK obst mit quark kalt püriert. melone mit schinken. gurke mit knoblauch, salz und essig. spaghetti mit pas­sier­ten tomaten in der pfanne gebraten bis sie fast schwarz werden — mit etwas knoblauch und salz. spaghetti mit zi­tro­nenschha­le, -saft und parmesan.

da ist schon was dran: wenig ergibt oft mehr als viel.


al­lein weil vo­da­fone in ber­lin wie­der drü­cker­ko­lon­nen an die haus­tü­ren schickt, wür­de ich da nie­mals kun­de wer­den wol­len.

aber dass mir die­se hei­nis dann er­zäh­len, dass DSL „bald“ ab­ge­schal­tet wür­de und man auf „ka­bel“ wech­seln müs­se, ver­schiebt mei­nen oh­ne­hin nicht be­son­ders gu­ten ein­druck von vo­da­fone in eine sehr kloa­ki­ge rich­tung.

wie ver­zwei­felt muss ein un­ter­neh­men sein, um so zu agie­ren?