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Reacher (S04 E03) gesehen

mir wäre lieber, reacher wäre nicht nur gutmütig, online an­alpha­bet und der welt etwas entrückt sein, sondern auch asexuell. spontaner sex mit reacher-girls passt irgendwie weder zu ihm, noch in diese serie.




ix und chen’s beef nood­le house

felix schwenzel in notiert

vor ein paar ta­gen sah ich in der mül­ler­stras­se ei­nen neu­en la­den in dem je­mand nu­deln mit der hand zog: chen’s beef nood­le house. der la­den ist so neu, dass noch nicht mal die home­page von chen’s beef nood­le house die adres­se ge­lis­tet hat (goog­le hat den ein­trag schon).

als fri­da und ich ges­tern wie­der dran vor­bei­lie­fen und ich wie­der den koch nu­deln zie­hen sah schau­te ich mir die spei­se­kar­te von der stras­se aus an. ich ent­schied mich spon­tan eine der bowls zum mit­neh­men zu kau­fen:

  1. 招牌蘭州清湯牛肉麵   14,90 €
    Haus­ge­mach­te Lanz­hou-Rind­fleisch­nu­deln in kla­rer Brü­he
    Si­gna­tu­re Lanz­hou Clear Broth Beef Nood­les

auf goog­le maps be­klagt sich je­mand:

13,90€ pro Sup­pe fin­de ich teu­er, da kaum Fleisch ent­hal­ten ist.

ich fand 14,00 € OK, aber mir fiel auf, dass enorm vie­le nu­deln ent­hal­ten wa­ren. so kam das bei mir an.

nach der hälf­te der nu­deln war ich be­frie­digt und satt. das fleisch war we­nig aber zart und dünn ge­schnit­ten, der fri­sche ko­ri­an­der war toll, die brü­he klar und die nu­del fluf­fig.

heu­te zum früh­stück dann res­tees­sen mit mehr ge­mü­se und mehr brü­he. so mit ein paar kühl­schrank­res­ten für 14 euro zwei sehr be­frie­di­gen­de mahl­zei­ten mit sehr gu­ten, hand­ge­to­ge­nen nu­deln ge­habt.

der la­den selbst ist an­ge­nehm ein­ge­rich­tet, die be­die­nung spre­chen kaum deutsch, sind aber sehr, sehr freund­lich, es wer­den un­un­ter­bro­chen nu­deln ge­zo­gen und man kann nur bar be­zah­len.






Reacher (S04 E01) gesehen

die ver­hör­sze­nen mit reacher waren schon in der ersten oder zweiten staffel witzig. diesmal auch, zumindest so witzig, dass ich mehrfach kichern musste. ansonsten gleiches muster wie immer: reacher stolpert in irgendwas rein, prügelt sich ein bisschen, klärt ein bisschen auf und am ende ex­plo­die­ren die bö­se­wich­te. ich mag die grundidee, gut­mü­ti­ger bär, der sich in ein problem verbeisst und nicht loslässt bis es gelöst ist.




opml2feed

felix schwenzel in notiert

jetzt hab ich eine ma­schi­nen­les­ba­re /blogrolle die au­to­ma­tisch auch /opml aus­gibt und wür­de das ei­gent­lich auch ger­ne selbst nut­zen. oder we­nigs­tens aus­pro­bie­ren wie man so­was nut­zen kann, also mein ei­ge­nes dog food es­sen, wie man so schon sagt. mitt­ler­wei­le weiss ich, dass man die ein­zel­nen opml feeds in freshRSS so abon­nie­ren kann, dass sie sich dy­na­misch ak­tua­li­sie­ren, wenn ich sie hier, hier, hier oder hier än­de­re oder er­wei­te­re. aber ich nut­ze mi­ni­flux und das kann kei­ne dy­na­mi­schen opml-feeds abon­nie­ren.

freshRSS hat eine de­mo­in­stanz auf der man sich an­mel­den kann und die fea­tures von freshRSS tes­ten kann. klappt gut, also man kann ein­zel­nen opml-urls hin­zu­fü­gen oder in ord­ner ver­tei­len und hat dann alle ent­hal­te­nen feeds abon­niert und kann auch ein­zel­ne feeds mu­ten oder selbst wei­te­re hin­zu­fü­gen. aber ich woll­te jetzt nicht mei­nen gan­zen set­up auf den kopf stel­len oder mir freshRSS in­stal­lie­ren.

also hab ich mir ein klei­nes script schrei­ben las­sen das ein we­nig vom riv­va #rp26 feed in­spi­riert ist. wenn man den abon­nier­te füt­ter­te der alle bei­trä­ge die im mai die re­pu­bli­ca er­wähn­ten oder den tag #rp26 nutz­ten in ei­nen ein­zi­gen feed. das war sehr prak­tisch, weil ich dann in mei­nem feed-rea­der die bei­trä­ge gleich le­sen konn­te. aber es war mög­li­cher­wei­se auch ein biss­chen hei­kel, weil der riv­va-rp26-feed frem­de in­hal­te agg­re­gier­te.

das script das ich mir ge­baut habe macht das glei­che wie der riv­va-rp26-feed: aus be­stimm­ten feeds ei­nen neu­en feed bau­en. al­ler­dings ohne den in­halt (nur die über­schrif­ten) und nicht mit #rp26-in­hal­ten, son­dern eben mit den quel­len aus mei­nem OPML. wenn man /opml2feed auf­ruft sieht man (im zwei­ten schritt) das:

man sieht alle OPML-feeds die ich an­bie­te vor­aus­ge­wählt, kann die aus­wahl aber auch re­du­zie­ren. wenn man wei­ter scrollt sieht man alle in den OPMLs ent­hal­te­nen ein­zel­nen feeds.

auch die kann man ein­zeln ab­wäh­len. der re­sul­tie­ren­de feed hat dann eine ein­ma­li­ge, schwer zu er­ra­ten­de, also ge­hei­me ID wie /opml2feed/0a460f0400115382859d.xml.

mit der ID kann man auch im­mer zu­rück auf die kon­fi­gu­ra­ti­ons­sei­te und die ein­stel­lun­gen des er­geb­nis­feeds an­pas­sen. den feed mit der ID 0a460f0400115382859d wür­de ich nie­man­dem emp­feh­len zu nut­zen, weil der jetzt ver­öf­fent­licht ist, nicht mehr ge­heim ist und den jetzt jede mo­di­fi­zie­ren kann.

der witz ist: wenn ich eine neue blogrol­le hin­zu­fü­ge oder zu ei­ner be­ste­hen­den blogrol­le ei­nen feed hin­zu­fü­ge, ak­tua­li­si­ert sich auch der „ge­hei­me“ feed.

wir­res.net/opml2feed/ steht der­zeit al­len in­ter­es­sier­ten of­fen, ist aber ex­pli­zit erst­mal ein test und bie­tet nur mei­ne OPMLs zur aus­wahl an. wer das tes­ten möch­te: ger­ne. aber das kann sich al­les noch än­dern, das gan­ze ist das frü­he sta­di­um ei­nes prak­ti­schen ge­dan­ken­ex­pe­ri­ments.


na­tür­lich habe ich mir für mei­ne pri­va­te nut­zung eine ver­steck­te op­ti­on ein­ge­rich­tet, um die feeds auch im voll­text oder ori­gi­nal­zu­satnd wei­ter zu ge­ben, also nicht nur die über­schrift. aber grund­säz­lich kön­nen die meis­ten feed-rea­der die ich ken­ne auf knopf­druck den voll­text von ge­kürz­ten oder lee­ren RSS items von der je­wei­li­gen web­site zie­hen. oder man klickt halt wie frü­her zur ori­gi­nal­sei­te durch. ein feed der nur über­schrif­ten ent­hält, ist also grund­sätz­lich gut nutz­bar.

so oder so wür­de ich mich über tes­ter und feed­back freu­en. bei in­ter­es­se ver­öf­fentlche ich auch ger­ne den vibe-ge­code­ten quell­code.


Mickey 17 (2025) gesehen

sehr absurder film in einem er­fri­schen­den sinn. mark ruffalo als donald trump parodie hat ein bisschen genervt, vor allem weil trump-parodien allgemein nerven und ich die schon seit 2 jahren nicht mehr lustig finden kann. aber nashas finale verbale ab­rech­nung mit trump, äh marshall, war auf eine art ganz be­frie­di­gend.

trotz ein paar in­kon­sis­ten­zen ziemlich un­terhhalt­sam. zum beispiel: wie kann mickey sich daran erinnern wie der tod ist, wenn seine er­in­ne­run­gen weit vor seinem tod auf­ge­zeich­net wurden und nach dem druck wieder ein­ge­spielt wurden?
auch schön, die dif­fe­ren­zier­te alien-dar­stel­lung und das schaup­spiel von robert pattison. der rest des ensembles war auch er­fri­schend

das war und nicht das übliche 08/15 action-gedöns. eher 08/17.


favicon gigold.me gigold.me: They keep me blogrollin' | Thomas Gigold

Das Netzwerk steuert die Sichtbarkeit und nicht der Inhalt.

wie würde denn das gegenteil oder eine bessere lösung aussehen? mir fehlt die vor­stel­lungs­kraft mir etwas anderes als emp­feh­lun­gen­me­cha­nik vor­zu­stel­len, mit welchen signalen auch immer.

auch in der analogen welt war das ja nie anders. bücher werden von verlagen beworben, be­leg­ex­em­pla­re aus­ge­sen­det und dann fängt die empf­e­lungs- und mar­ke­ting­ma­schi­ne an zu laufen. auch hier steuert ein netzwerk aus li­te­ra­tur­kri­ti­kern und lesern die sicht­bar­keit. auch hier sind es oft die bekannten namen die pro­fi­tie­ren, aber newcomer, neu­ent­de­ckun­gen, über­ra­schun­ger­fol­ge sind trotzdem die regel. musik sucht man sich doch in den sel­tens­ten fällen nach dem inhalt aus, sondern nach dem was of­fen­sicht­lich gerade populär ist.

musik ist auch ein beispiel dafür, dass diese be­zie­hungs- oder netz­werk­steue­rung auch her­vor­ra­gend im sub­kul­tu­rel­len (also nicht mas­sen­taug­li­chen) rahmen funk­tio­nie­ren kann.