alles





favicon eay.cc eay.cc: You can absolutely have an RSS dependent website in 2026

The people who use RSS really use RSS. They’re not trend-chasers. They’re the type who still have a working bookmark toolbar. They are, in the best possible sense, your people. Bei Mat…

2024 kamen z.B. noch 56% alles (Seiten-)Aufrufe via RSS. Das ist seitdem er­staun­lich stark gesunken: Heute sind es nur noch 15%

aber du hast ja nen voll­stän­di­gen rss feed, warum sollten die leute die seite aufrufen? natürlich gibts unzählige gründe dafür, aber fürs normale lesen ja in der regel nicht. ich vermute du hast kein zählpixel im feed und weisst ge­nau­so­we­nig wie mat duggan wieviele leser hinter den feedabru­fen in den webserver logs stecken.

ws ich sagen kann mit dem zählpixel in meinen feeds: a) das wird von sehr vielen rss-lesern geblockt und b): das sind sehr viele lesende die aus­schliess­lich im rss lesen und nicht durch­kli­cken. und das ist ja auch gut so, weil ich will ja nicht in erster linie besuche auf der webseite haben, sondern menschen die meine beiträge lesen oder zumindest mal rein­gu­cken ob was für sie dabei ist.

auch nicht un­in­ter­es­sant: der feedly-crawler hin­ter­lässt die anzahl der abos in den webserver logs.


samm­lun­gen

felix schwenzel in über wirres

nach­dem ich vor ein paar ta­gen im 2005er ar­chiv die­ser web­sei­te ge­wühlt habe und drü­ber ge­schrie­ben habe, konn­te ich in den letz­ten ta­gen ei­nen 20 jah­ren al­ten punkt von mei­ner to­fo­lis­te strei­chen: die bei­trä­ge die ich da­mals ins wahl­blog.de ge­schrie­ben habe auf wir­res.net ko­pie­ren.

weil das schnell un­über­sicht­lich wur­de habe ich eine samm­lungs­sei­te ver­fasst, die das al­les bün­delt: samm­lung #wahl05

samm­lun­gen sind eine idee die mir frank west­phal min­des­tens ein­mal ins ohr ge­legt hat. die samm­lungs­sei­te habe ich als ein­fa­chen blog­bei­trag an­ge­legt, aber alle in ihr er­wähn­ten oder re­le­van­ten bei­trä­ge lin­ken auf den ar­ti­kel­sei­ten wie­der zu­rück auf die samm­lung (bei­spiel). so eine art kon­text-klam­mer fin­de ich gut.

weil ich ge­ra­de da­bei war zu schau­en was ich sonst noch so über par­tei­ta­ge schrieb, fiel mir auf wie nö­tig sol­che über­sicht­sei­ten sind. ich er­in­ner­te mich, dass ich in den fol­ge­jah­ren noch ein paar mal auf par­tei­ta­gen war und dar­über schrieb. aber so rich­tig zu­recht­ge­fun­den habe ich mich in mei­nem ar­chiv nicht. also habe ich das mal et­was sor­tiert und für die an­de­ren par­tei­ta­ge eine ei­ge­ne samm­lung an­ge­legt: samm­lung par­tei­ta­ge

in der #wahl05 samm­lung schrieb ich, dass ich zwar das ar­chiv auf­ge­räumt und et­was struk­tu­riert habe, die wahl­blog­sei­ten aber wei­ter­hin für such­ma­schi­nen in­de­xie­rung sper­re:

das ar­chiv dient mei­nem pri­vat­ver­gnü­gen und ich emp­feh­le nie­man­dem den al­ten scheiss von mir zu le­sen (ob­wohl es teil­wei­se ganz amü­sant zu le­sen ist).

so wie ich vor 20 jah­ren schrieb, wür­de ich heu­te nicht mehr schrei­ben, aber in 20 jah­ren wer­de ich das si­cher noch­mal in­ter­es­si­ert le­sen. so wie ich es jetzt, 20 jah­re spä­ter auch noch­mal (fast) al­les ge­le­sen habe. aber sonst muss das wirk­lich kei­ne(r) le­sen, auch wenns geht.


samm­lung: par­tei­ta­ge

felix schwenzel in sammlungen

nach den par­tei­ta­gen 2005 habe ich 2007 und 2009 noch ein paar par­tei­ta­ge be­sucht:

mein ber­richt vom pi­ra­ten­par­tei­par­tei­tag 2009 be­steht aus ei­nem ein­zi­gen län­ge­ren ar­ti­kel.

die SPD hielt 2009 zwei par­tei­ta­ge, ei­nen am 14.06.2009 zur ver­ab­schie­dung des re­gie­rungs­pro­gramms für die bun­des­tags­wahl 2009. dazu habe ich die­se bei­trä­ge ver­öf­fent­licht:

der an­de­re SPD-par­tei­tag fand zwi­schen dem 13. und 15. no­vem­ber in dres­den statt. dazu habe ich die­se bei­trä­ge ver­öf­fent­licht:

2007 gab es ei­nen spd-par­tei­tag zwi­schen dem 26. und 28. ok­to­ber. am 27. schrieb ich die­se bei­trä­ge:

am 29. schrieb ich nach­träg­lich:




samm­lung: #wahl05

felix schwenzel in sammlungen

zur bun­des­tags­wahl 2005 (#wahl05) ha­ben nico lum­ma, nico brün­jes und wolf­gang lü­nen­bür­ger-rei­den­bach un­ter der do­main wahl­blog.de ein sam­mel­b­log auf­ge­setzt und blog­gen­de zum blog­gen über die wahl ein­ge­la­den. ich wur­de ge­fragt ob ich von den par­tei­ta­gen der gros­sen par­tei­en be­rich­ten wol­le. dazu gab es da­mals eine pres­se­mit­tei­lung.


ich habe 2005 von fünf par­tei­ta­gen be­rich­tet.

2005 habe ich di­rekt ins wahl­blog.de ge­schrie­ben, das es mitt­ler­wei­le nicht mehr gibt. die do­main steht zum ver­kauf. mit der way­back-ma­chi­ne ist das wahl­blog.de noch zu­gäng­lich.

die fol­gen­den fünf ar­ti­kel habe ich 2005 auf wir­res.net ge­pos­tet mit links zu den ein­zel­nen ein­trä­gen im wahl­blog.de. 2026 habe ich die über­sichts­bei­trä­ge er­wei­tert mit links auf lo­ka­le ko­pien der wahl­blog.de-bei­trä­ge und links auf die ein­trä­ge in der way­back ma­chi­ne. die lo­ka­len ko­pien aus dem wahl­blog habe ich im au­gust 2026 er­stellt, aber auf 2005 rück­da­ta­tiert. wie die meis­ten äl­te­ren ar­ti­kel von mir sind die ar­ti­kel nicht von such­ma­schi­nen in­de­xier­bar und ste­hen des­halb auch nicht per mark­down zur ver­fü­gung. das ar­chiv dient mei­nem pri­vat­ver­gnü­gen und ich emp­feh­le nie­man­dem den al­ten scheiss von mir zu le­sen (ob­wohl es teil­wei­se ganz amü­sant zu le­sen ist).

das ers­te pres­se­echo habe ich am 30.08.2005 hier zu­sam­men­ge­fasst. aus­ser­dem habe ich am 03.08.2026 auf die zeit zu­rück­ge­blickt: „2005, als blog­gen noch po­ten­zi­al hat­te“.

2005 kam es nach der bun­des­tags­wahl zu ei­ner gros­sen ko­ali­ti­on, an­ge­la mer­kel wur­de zur ers­ten bun­des­kanz­le­rin und lös­te ger­hard schrö­der als bun­des­kanz­ler ab.



gerne gelesen.




bris­tol stuhl­for­men­ska­la

felix schwenzel in notiert

fri­da hat ei­nen emp­find­li­chen darm. bei je­der fut­ter­um­stel­lung kriegt sie dünn­schiss — bis sich ir­gend­wann ihre ver­dau­ung sta­bi­li­si­ert. es gibt auch vie­le ge­mü­se und fleisch­sor­ten an die sie sich nicht ge­wöhnt. we­gen fri­das fra­gi­ler ver­dau­ung ist die qua­li­tät von fri­das stuhl­gang ein stän­di­ges the­ma zwi­schen mir und der bei­fah­re­rin.

nor­ma­le men­schen wür­den nach dem mor­gen­spa­zier­gang be­rich­ten: „ka­cki war su­per“ (oder die kon­sis­tenz be­schrei­ben, wenns nicht so su­per war). ich kann mir na­ür­lich nicht ver­knei­fen je­den tag den glei­chen gag zu ma­chen: „ka­cki war su­per! [kur­ze pau­se] das von fri­da auch!“

na­tür­lich ist der ei­gent­li­che gag die wie­der­ho­lung und die kon­sis­tenz der dar­bie­tung.

je­den­fallls ist das ka­cki von fri­da seit mo­na­ten bom­big gut. mor­gens kom­men zu­erst fes­te köt­tel raus (ich nen­ne sie „den pfrop­fen“) und danch wei­te­re würs­te mit im­mer wei­cher wer­den­der kon­sis­tenz. sie kackt sich so­zu­sa­gen je­den mor­gen auf der bris­tol-stuhl­for­men­ska­la1 von typ 1 bis typ 4.

bristol stuhlformenskala in wissen macht ah!

auf das the­ma bin ich heu­te ge­kom­men, weil john gru­ber hims­elf heu­te (oder ges­tern) auch über ka­cke ge­schrie­ben hat:

My first thought upon re­a­ding this was, What a load of shit. Then I rea­li­zed, well, yes, li­te­ral­ly.

der load of shit sind äus­se­run­gen zu er­näh­rung und stuhl­gang von sean o’mara die in ei­nem NYT-ar­ti­kel zi­tiert wer­den.

At one point in our con­ver­sa­ti­on he pul­led up the Bris­tol Stool Chart, which ran­ges from Type 1 (“se­pa­ra­te, hard pel­lets”) to Type 7 (“wa­tery, no so­lid pie­ces”). O’Mara is con­sis­t­ent­ly de­li­ve­ring Type 4 (“smooth, soft, like a sna­ke”), with poin­ted ends, in­di­ca­ti­ve of he­alt­hy rec­tal func­tion, he told me. “When you start ea­ting he­alt­hy, you don’t need toi­let pa­per,” he clai­med. “Ani­mals in the wild have no re­si­du­al stool on their anus.

seit ich mei­ne er­näh­rung auf zu­cker­frei, viel ge­mü­se, TK-obst, sehr we­nig fleisch, viel öl, hül­sen­früch­te, röst­aro­men und um­a­mi um­ge­stellt habe, kann ich o'­ma­ras be­ob­ach­tung teil­wei­se be­stä­ti­gen, muss ihr aber zu­gleich hef­tig wi­der­spre­chen: die stuhl­gän­ge ei­ni­ger wild­tie­re in den reh­ber­gen ha­ben hun­dert­pro­zen­tig spu­ren an de­ren anus­sen hin­ter­las­sen!


glei­ches, aber an­de­res the­ma: ganz stimmt „kein zu­cker“ na­tür­lich nicht. seit dem se­maglut­id ist mein ap­pe­tit auf süs­ses meis­tens non­e­xis­tenz, bzw. lässt sich (ab­sur­der­wei­se) mit ein paar ge­sal­ze­nen nüs­sen wirk­sam stil­len, soll­te er mal kurz auf­flam­men. und der milch­zu­cker in mei­ner mor­gen­lat­te mei­nem mor­gen­kaf­fee mit milch ist na­tür­lich auch zu­cker, ganau­so wie der zu­cker in man­chen asia­ti­schen sau­cen die ich ge­le­gent­lich noch be­nut­ze. aber ich schei­ne mich vom zu­cker ex­trem ent­wöhnt zu ha­ben, wie ich kürz­lich merk­te als das kind, das ge­ra­de zu be­such war, uns und sei­ner freun­din ein paar mac­a­rons back­te. na­tür­lich muss­te ich ei­nen pro­bie­ren. er war sehr le­cker, aber da­nach habe ich zum ersten­mal seit mo­na­ten ma­gen­schmer­zen be­kom­men.


  1. den link auf die „wis­sen macht ah!“ pdf hab ich aus ei­nem ar­ti­kel von 2016 ge­prö­kelt. die way­back-ma­chi­ne-ver­si­on hält so­gar noch das ein­ge­bet­te­te mp4 der sen­dung über ex­kre­men­te ab­spiel­be­reit vor. ↩︎