alles

OK – in my world, such a va­ni­ty #IPv6 ad­dress is fun­ny. ;-) #faceb00c pic.twit­ter.com/gFq8NONq3H

Gero (@Ger­Zah06.04.2016 11:56


4.April 2016, Ber­lin: Die­ses Schild hängt/klebt an ei­ner öf­fent­li­chen Be­hör­den­tür pic.twit­ter.com/UcIz0KyDTm

Frau Kul­li (@Frau­Kul­li04.04.2016 12:55


the gra­ham nor­ton show s19e01

felix schwenzel in gesehen

(mit ben af­fleck, hen­ry ca­vill, amy adams und den pet shop boys.)

ben af­fleck war über­ra­schend wit­zig und lo­cker und gar nicht trau­rig. hen­ry ca­vill hat ei­nen sehr klei­nen kopf auf ei­nem sehr mas­si­ven, et­was stei­fen kör­per und geht ir­gend­wie gar nicht. amy adams war sym­pa­tisch und ob­wohl ich sie schon in be­stimmt 10 fil­men ge­se­hen habe, hab ich sie bis jetzt nicht wie­der­erkannt.

das wie­der­keh­ren­de the­ma die­ser sen­dung wa­ren ak­zen­te, bri­ti­scher ak­zent von ame­ri­ka­nern, ame­ri­ka­ni­sche von eng­län­dern und dass ben af­fleck (und ich) nicht wuss­te, dass chris­ti­an bale eng­län­der ist. hen­ry ca­vill ist üb­ri­gens auch eng­län­der, su­per­man ist eng­län­der!

(auf you­tube, bei der BBC)


sen­dung mit der maus vom 3. april 2016

felix schwenzel in gesehen

jo­han­nes büchs er­klärt wie glas­fla­schen her­ge­setllt wer­den, ins­be­son­de­re brau­ne glas­fla­schen für arz­nei­en. ich bin im­mer noch un­ter­be­geis­tert von büchs, aber die sach­ge­schich­te, bzw. die glas­bla­se­ma­schi­nen wa­ren ziem­lich fas­zi­nie­rend.

aus­ser­dem wur­de eine sehr, sehr alte sach­ge­schich­te von ar­min mai­wald über die her­stel­lung von heft­pflas­tern ge­zeigt, die auch wirk­lich sehr alt sein muss­te, weil ar­min mai­wald aus dem off ein paar sym­pa­thi­sche, aber auch ein biss­chen al­ber­ne witz­chen mach­te. ei­gent­lich wa­ren die wit­ze so­gar — auf eine sym­pa­ti­sche art — ein biss­chen pein­lich, so wur­de am ende der sach­ge­schich­te, la­chen vom band ein­ge­spielt.

bei shaun das schaf, hat­te bit­zer ein pflas­ter am hin­tern und ich fra­ge mich, wie die pro­gramm­pla­nung bei der sen­dung mit der maus ei­gent­lich funk­tio­niert: „wir ha­ben hier ne alte sach­ge­schich­te über heft­pflas­ter, macht doch mal eine shaun das schaf mit nem pflas­ter!“ oder „oh, in shaun das schaf sieht man ein­mal kurz ein pflas­ter — ha­ben wir nicht auch was mit pflas­tern?“

an­sons­ten fand ich shaun das schaf wie­der doof und mo­ra­li­sie­rend.


the big bang theo­ry s09e19 (the sold­er ex­cur­si­on di­ver­si­on)

felix schwenzel in gesehen

ein paar mal ge­lacht, mich ein paar mal ge­är­gert über über­dehn­te ste­reo­ty­pen und selbst die tex­te von shel­don wa­ren dies­mal eher mau und ab­ge­grif­fen. es gibt eine „of­fen­ba­rung“ von shel­don, in der er — über­ra­schung! — zu­gibt, dass er zwang­haft ist. gähn. trotz­dem nicht to­tal schlecht, wohl auch weil das kind mich wie­der et­was po­si­ti­ver ge­stimmt hat, als es die bei­fah­re­rin da­von über­zeu­gen woll­te, auch mal big bang theo­ry zu gu­cken: „das ist das bes­te“. die bei­fah­re­rin guckt jetzt aber erst noch ein paar staf­feln mo­dern fa­mi­ly — und im ver­gleich da­mit, hat es die big bang theo­ry schwer.

ei­nen ex­tra-punkt, weil shel­don am ende ei­nen gag macht, den ich zu­fäl­lig 24 stun­den vor­her mit der kol­le­gin ge­macht habe.


mar­vel's agents of S.H.I.E.L.D. s03e14 (watch­dogs)

felix schwenzel in gesehen

wie­der eher so gähn. es gibt ei­nen neu­en bö­se­wicht, neue täu­schungs­ma­nö­ver auf al­len sei­ten, ein biss­chen dick auf­ge­tra­ge­nen mi­li­tär­drill und pa­trio­tis­mus und die se­rie hört nicht auf mich zu ner­ven.
ich glau­be es ist zeit die­ser se­rie auf wie­der­se­hen zu sa­gen.


zi­tro­nenspa­get­ti nach hans ger­lach

felix schwenzel in gekocht

die bei­fah­re­rin schlug mir ges­tern vor, die­ses re­zept („Spa­get­ti al Ur­laub“) von hans ger­lach zu ko­chen. nach­dem sie heu­te ir­gend­wel­che teu­ren spa­get­ti und eine bio-zi­tro­ne be­sorgt hat­te, hab ich das eben ge­kocht:

ich hab zu­erst mit der brü­he an­ge­fan­gen und 450 mil­li­li­ter was­ser mit zwei tee­löf­feln he­fe­frei­em hüh­ner­brü­hen­pul­ver und dem saft der bio-zi­tro­ne zum ko­chen ge­bracht. vor­her hab ich noch die scha­le der zi­tro­ne ab­ge­rie­ben. die brü­he soll sich um die hälf­te re­du­zie­ren, was bei mir so um die 10 mi­nu­ten ge­dau­ert hat. die 500 gramm spa­get­ti brauch­ten 10 mi­nu­ten, in der zeit habe ich 80 gramm (selbst) ge­rie­be­nen par­me­san mit zwei ei­ern und und ein biss­chen (50 mil­li­li­tern) salz­was­ser ver­quirlt und die zi­tro­nen­scha­le mit ei­ner (gros­sen) hand­voll fein ge­hack­ter, glat­ter pe­ter­si­lie ver­mengt. als die brü­he auf ca. 225 mil­li­li­ter flüs­sig­keit ver­dampft war, habe ich zwei ess­löf­fel but­ter, die pe­ter­si­lie und zi­tro­nen­scha­le un­ter die brü­he ge­rührt, die spa­get­ti ab­ge­gos­sen und al­les zu­sam­men­gemengt.

das war am ende schön cre­mig, fast sah­nig und an­ge­nehm sau­er. die men­ge soll an­geb­lich für 4 per­so­nen rei­chen, wir ha­ben al­les zu dritt weg­ge­müm­melt.





the last known mi­cro­pub at­tempt­ed by own­y­ourche­ckin (Sun, 03 Apr 2016 04:02:38 GMT), was ser­ved with a 500 er­ror by your mi­cro­pub end­point. un­fort­u­na­te­ly i can’t see any­thing else in the logs. what it seems that the own­y­ourche­ckin mi­cro­pub ser­ver has pro­blems tal­king to the word­press mi­cro­pub im­ple­men­ta­ti­on. have you tried own­y­our­gram? the own­y­ourche­ckin code is ba­sed on that, so if own­y­our­gram works, i should be able to fix it.


Plan­ted a tiny ve­ge­ta­ble gar­den on the pa­tio to­day! Spin­ach, let­tuce, hot pep­pers, cu­cum­ber, and ba­sil. All the es­sen­ti­als. Hop­eful­ly we don't screw this up too bad! Ever­y­thing is in a half 55 gal­lon pla­s­tic bar­rel fil­led with pot­ting soil. #gar­dening #pa­tio­gar­den

Aa­ron Pare­cki (@aa­ronpk04.04.2016 4:41


Gün­ter Hack ana­ly­siert die ei­ge­ne Re­cher­che zu #pa­n­ama­leaks. Sehr, sehr le­sens­wert! twit­ter.com/guen­ter­hack/st…

bov bjerg (@bov03.04.2016 19:40


sohn lernt fürs abi. ich so: "von wem issn das buch, wor­über ihr in deutsch schreibt?" er so: "GTA hoff­mann"

ka­tia (@kne­tag­abo03.04.2016 20:47


Photo by felix schwenzel in Greenwichpromenade. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

zwei schwä­ne.


*

  mueh­sam on Twit­ter

mueh­sam:

Ich seh über­all und in al­lem den ka­cken­den Hund von @di­plix pic.twit­ter.com/YXIAN­JaRVK



schon klar, nur ver­wischt die ge­schich­te ge­nau die­se fra­ge, u.a. durch die ge­stört­heit ih­rer prot­ago­nis­ten.


black mir­ror s01e03 (the en­ti­re histo­ry of you)

felix schwenzel in gesehen

ich hat­te, be­vor ich an­ge­fan­gen habe black mir­ror zu gu­cken, mehr­fach ge­hört, dass die ers­te fol­ge die schlech­tes­te sei und die fol­gen­den im­mer bes­ser wür­den. bis jetzt emp­fin­de ich das ge­naue ge­gen­teil. die ers­te fol­ge fand ich am bes­ten, die zwei­te ziem­lich gut und die drit­te, the en­ti­re histo­ry of you, eher so naja.

in die­ser fol­ge geht es um ei­nen ra­send ei­fer­süch­ti­gen ty­pen, der, wie am an­fang an­ge­deu­tet wird, auch von all­ge­mei­nen selbst­zwei­feln ge­plagt wird und aus­ser viel geld of­fen­bar kaum an­de­re her­aus­ste­chen­de cha­rak­ter­merk­ma­le hat. die­se ge­schich­te hät­te auch in ei­nem 70er-jah­re set­ting er­zählt wer­den kön­nen, was wit­zi­ger­wei­se auch durch die 70er-jah­re au­tos, die die prot­ago­nis­ten fah­ren (wenn sie mal kein taxi fah­ren), un­ter­stri­chen wird. die ge­schich­te könn­te auch als lü­cken­fül­ler in ei­ner fol­ge game of thro­nes er­zählt wer­den oder als kos­tüm­dra­ma an kö­nig lud­wigs hof. ei­gent­lich wur­de die­se ge­schich­te auch schon tau­send­mal er­zählt. dass sich in die­ser va­ri­an­te die ei­fer­sucht, un­si­cher­heit und ego­ma­nie über eine tech­no­lo­gie ka­na­li­siert, mit der men­schen all ihre er­in­ne­run­gen spei­chern und wie­der und wie­der ab­spie­len kön­nen, kommt mir kom­plett ver­nach­läs­sig­bar vor.

die ei­gent­li­chen fra­gen nach ver­trau­en, of­fen­heit oder be­zie­hungs­fä­hig­keit stel­len sich mit und ohne tech­no­lo­gie. men­schen su­chen seit tau­sen­den jah­ren nach ant­wor­ten auf die fra­ge, wie sie mit ih­rer ei­fer­sucht oder ver­trau­ens­kri­sen um­ge­hen sol­len.

soll ich sei­ne/ihre brie­fe le­sen? soll ich auf ih­ren/sei­nen han­dy rum­schnüf­feln? mal­te wel­ding wer­den sol­che fra­gen of­fen­bar hin und wie­der ge­stellt. und sei­ne ant­wort ist wei­se: „Ver­trau­en ist gut, mehr Ver­trau­en ist bes­ser.“

[W]enn man naiv ist, was ver­liert man da­bei? Es ist noch kei­ne Be­zie­hung durch um­fas­sen­des Mit­le­sen ge­ret­tet wor­den, aber maß­lo­se Über­wa­chung hat noch jede ge­tö­tet.

weil die in the en­ti­re histo­ry of you er­zähl­te ge­schich­te so vor­her­seh­bar war und das ende nach un­ge­fähr 10 mi­nu­ten klar war, habe ich mich in die­ser fol­ge black mir­ror furcht­bar ge­lang­weilt. die ge­schich­te ist mir auch nicht in den kopf ge­kro­chen, im ge­gen­teil: sie liess mich nicht über tech­no­lo­gie­fol­gen nach­den­ken, son­dern über die be­kloppt­heit der prot­ago­nis­ten. dazu kam, dass in die­ser fol­ge die zei­ge­fin­ger der au­toren sicht­bar wa­ren. in den vor­he­ri­gen bei­den fol­gen, ha­ben sie sich be­müht, ihre zei­ge­fin­ger, das be­wer­ten von tech­no­lo­gie­fol­gen, sorg­fäl­tig zwi­schen den zei­len zu ver­ste­cken.

nach die­sen drei fol­gen ha­ben ich be­reits die ers­te staf­fel black mir­ror durch. fol­ge 1 habe ich die höchst­wer­tung (5/5) ge­ge­ben, weil sie mich auf eine an­ge­neh­me art ver­stört hat, fol­ge 2 hat mich noch im­mer be­geis­tert (4/5), ich fand sie klug dra­ma­ti­siert und eben­falls ver­stö­rend. die­se fol­ge hat mich ag­gres­siv ge­lang­weilt und ge­nervt.

(black mir­ror kann man auf net­flix se­hen.)


aus­ser man heisst @das­nuf.


black mir­ror s01e02 (15 mil­li­on me­rits)

felix schwenzel in gesehen

nicht ganz so ver­stö­rend wie die ers­te fol­ge, aber auch ver­stö­rend. in 15 mil­li­on me­rits wird eine her­me­ti­sche welt ge­zeigt, in der die men­schen in klei­nen me­di­en­bo­xen woh­nen und sich den gan­zen tag mit me­di­en­in­hal­ten be­schal­len las­sen (müs­sen). ad­blo­cker kos­ten geld, weg­gu­cken wird be­straft. geld (me­rits) ver­die­nen die men­schen, in­dem sie den gan­zen tag lang fahr­rad fah­ren, geld ge­ben sie für es­sen, ad­blo­cking oder für kla­mot­ten für ihre ava­tare aus. das ist al­les schön bunt und ziem­lich dys­to­pisch dar­ge­stellt.

ver­stö­rend ist die un­ent­rinn­bar­keit des sys­tems, nie­mand be­gehrt auf, je­der be­kommt aus­rei­chend brot und spie­le und das sys­tem scheint in ge­wis­ser wei­se selbst­or­ga­ni­sie­rend, es wird kein gros­ser, bö­ser füh­rer ge­zeigt oder re­pres­si­on, die über die so­zia­le kon­trol­le durch mit­men­schen hin­aus­geht.

ge­nau wie die ers­te fol­ge, kann man auch die­se fol­ge als in­tel­li­gen­te ge­sell­schaft­kri­tik ver­ste­hen, in­dem vor­han­de­ne ge­sell­schaft­li­che zu­stän­de über­spitzt ge­zeich­net wer­den und wei­ter­ge­dacht wer­den. war das in der ers­ten fol­ge die druck- und macht­ver­schie­bung durch so­zia­le me­di­en und das netz, ist es in die­ser fol­ge das spiel der mas­sen­me­di­en und cas­ting­shows mit au­then­ti­zi­tät, mas­sen­ge­schmä­ckern und dem pri­mat der un­ter­hal­tung, dem sich die men­schen­wür­de und an­stand, nach der lo­gik der mas­sen­me­di­en, un­ter­zu­ord­nen ha­ben.

das al­les wird sehr plas­tisch und dras­tisch, mit re­la­tiv mi­ni­ma­len mit­teln, dar­ge­stellt und ist al­lein da­durch — ha — un­ter­halt­sam. na­tür­lich ist es ein biss­chen pa­ra­dox sich eine sen­dung auf ei­nem hoch­auf­lö­sen­den bild­schirm an­zu­gu­cken, in der men­schen kri­tisch dar­ge­stellt wer­den, die sich sen­dun­gen auf hoch­auf­lö­sen­den bild­schir­men an­se­hen.

was die­se fol­ge, wie die ers­te, bei mir ge­schafft hat: sie hat sich in mei­nem kopf fest­ge­setzt und es wie­der ge­schafft, bil­der in mir ent­ste­hen zu las­sen, die ich nicht mehr so ein­fach los­wer­de. das schaf­fen die we­nigs­ten fern­seh­se­ri­en — und black mir­ror hat’s nun schon zwei­mal ge­schafft.

(black mir­ror kann man auf net­flix se­hen.)