Arian Amedie - Neben der Türkischen Botschaft in Berlin.... | Facebook
Neben der Türkischen Botschaft in Berlin. Dafür liebe ich dieses Land. #jesuisböhmi
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Neben der Türkischen Botschaft in Berlin. Dafür liebe ich dieses Land. #jesuisböhmi
ich mag die facebook instant articles. jedes mal wenn ich in der facebook-app auf einen klicke, freue ich mich, dass die app nicht erst rödelt, sondern sich der artikel in all seiner pracht ins sichtfeld animiert. vor allem aber fühlen sie sich wirklich gut an; die haptik der instant articles ist überragend, wie bilder laden und sich vergrössern lassen, wie reaktionsschnell scrollen, zoomen oder das zurückwischen sich anfühlen, wie sich vergrösserte bilder oder videos wieder schliessen lassen — aus benutzersicht fühlt sich das grandios an.
jetzt sind die instant articles (endlich) für alle verfügbar, theoretisch zumindest. nachdem man die eigene site mit einem weiteren codeschnipsel beansprucht („claimed“) und freigeschaltet hat, füttert man facebook einen leicht modifizierten RSS-feed (RSS-link) und facebook lädt die artikel. man kann die artikel debuggen, testen und wenn man 50 artikel fehlerfrei hat, zur freigabe an facebook schicken.

die freigabe soll innerhalb von 24 bis 48 stunden erfolgen. meine 48 stunden sind zwar erst heute abend vorbei, aber den freigabeprozess konnte ich in meiner zugriffsstatistik beobachten. er erfolgte wenige stunden nach meinem antrag, irgendwer aus amerika, griff per iphone auf ca. 30 meiner vorbereiteten instant articles zu. seitdem gab es keine zugriffe mehr. ich interpretiere das so:
facebook wartet mit der freigabe der instant articles für alle noch ein paar tage, um dann, mit einem schwung, alle neuen instant-article-anbieter freizuschalten. warum sonst, sollte ich fast 30 stunden nach erfolgter prüfung weder eine freigabe noch eine bitte um anpassung bekommen haben?
ich habe auch noch keine neuen instant-article-anbieter auf facebook gesehen. bis jetzt kommen die instant articles in meinen timelines nach wie vor ausschliesslich von grossen medienhäusern.
was ich aber eigentlich sagen wollte: die instant articles fühlen sich wirklich gut an, haptisch, optisch und technisch. ich würde bald gerne mehr davon auf facebook sehen — und vor allem meine eigenen. und das wichtigste:
RSS lebt!

nachdem ich mich zuletzt irre über die watchdogs-folge geärgert habe, muss ich jetzt wirklich aufhören mit agents of shield. ich halte den pathos und die billigen spannungsbögen einfach nicht mehr aus. ich vermute, dass es im writer room der serie heftige beweungen gab und das der oder diejenige, die den geschichten bisher immer noch ein bisschen humor und sinn eingehaucht hat, rausgeflogen ist. die geschichten enthalten jetzt nur noch pathos, militärische zackigkeit, heldentum-gedöns und billige schockeffekte. leider ist dasd nicht mehr auszuhalten, was wirklich schade ist, den agents of shield hat mal so gut angefangen und sich stark gehalten. das scheint jetzt vorbei zu sein.

eine serie, die bei rotten tomatoes für die erste staffel 86% und für die zweite 100% tomaten-punktzahl bekommt, wollte ich dann doch mal gucken. und tatsächlich hat mir die erste folge auch gleich auf anhieb ganz gut gefallen.
ein bisschen fühlt sich das an wie eine mischung aus gangs of new york und sons of anarchy in den 20er jahren. die erzählstruktur ist angenehm flott, ohne grosse hektik, gleich in der ersten folge kann man sich ein ganz gutes bild machen, um was es in den kommenden folgen wohl so gehen wird. neben der vorstellung der hauptfiguren und des handlungsrahmens, schaffen es die autoren auch gleich ein paar überraschende wendungen in die erste folge einzubauen — wie gesagt, ohne hektik aufkommen zu lassen. das deutet entweder auf ziemlich gute drehbuchautoren, oder es liegt an cillian murphy als tommy shelby, der eine angenehme ruhe ausstrahlt, obwohl ich gar nicht mal so sympathisch finde.
die erste staffel ist von 2013, 2014 lief die zweite staffel und eine dritte staffel ist für den mai diesen jahres angekündigt (aus der wikipedia abgeschrieben).
ich guck das gerne weiter, unnd bin vor allem auf die zweite staffel gespannt, um zu sehen, wie eine staffel aussieht, die so gute kritiken einheimst.
(läuft unter anderem auf auf netflix)
während mir the big theory immer weniger gefällt, gefällt mir modern family immer mehr. die geschichten in dieser folge ergaben zwar überhaupt keinen sinn und es zeigte sich, dass dreharbeiten mit tieren die schauspieler furchtbar überfordern, aber über phils dialoge in dieser folge musste ich mehrfach herzlich lachen.
ach je. die big bang theory langweilt mich wirklich sehr. nur die gewohnheit hält mich davon ab, damit aufzuhören. ja, ein zwei gags zündeten auch bei mir, aber die haltung der sendung, alle doof ausser sheldon und auch der ist doof, ist jetzt wirklich ausgelutscht. vielleicht höre ich doch genau jetzt auf, die serie weiterzu gucken. gibt ja genug anders.
#venice #venezia
#toteninsel #venezia #venice
Der Kollege sagt, es sei bekannt, dass Sitzen und Stehen bei der Arbeit ungesund seien. Er arbeite nun im knien.
ich hatte ja erwartet, dass es in dieser folge richtig knallt. es knallt aber nur so mittel. diente die gesamte vorherige folge als eine art langer-cliffhanger zu nailed, wird chuck tatsächlich auf eine art genagelt. jimmy nagelt sich selbst als anwaltsikone und mike nagelt das kartell.
das ist alles weit weniger daramtisch als die spannung die die letzte folge aufgestaut hat vermuten liess, aber vollkommen in ordnung, auch weil das cliffhangeln am ende der folge munter weitergeht.
Schulwandkarte Stadtplan Berlin ca. 1956. Links unten: Banane zum Vergleich.
#Doepfner und @BILD haben mit "der Irre von Teheran" die #schmaehkritik an fremden Staatsoberhäuptern doch praktisch erfunden.
jonas klaus:
IT-Sicherheit scheint bei DuMont nicht besonders groß geschrieben zu werden: Alle Kundenpasswörter lagen unverschlüsselt als Textdateien auf dem Server. Dazu gab es bislang kein Kommentar seitens DuMont. Telefonisch war bei dem Unternehmen heute niemand erreichbar um Auskunft über die Hintergründe zu geben. Auf Rückfrage per E-Mail äußerte Kommunikationsleiter Björn Schmidt, man befünde sich noch in der Analyse und werde „so schnell wie möglich weitere Erkenntnisse kommunizieren“. Merkwürdig nur, dass bei DuMont das Datenleck schon vor dem Abschluss der Analyse als Hackangriff deklariert wurde.
runde witzige folge, in der es um eine party geht (obviously) und phil und mitch irgendwann, sehr lustig und „high as kites“, bekifft durchs haus laufen.
mir fiel in dieser folge wieder eine der entscheidenden qualitäten dieser serie auf: sie mag ihre protagonisten. die drehbuchschreiber quetschen die figuren nicht nur aus, damit ein paar witze heraustropfen, sondern sie kitzeln die witze liebevoll heraus. wie das anders geht, sieht man an der big bang theory, bei der ich das gefühl habe, dass die autoren ihre figuren nicht mögen und sie keine scheu haben, sie dumm dastehen zu lassen.
in modern family mögen sich alle, auf irgendeine art. wir mögen die figuren, weil wir uns in ihnen wiedererkennen, die autoren mögen die figuren nicht nur wegen ihres witz-potenzials, sondern weil sie offenbar spass daran haben, mit sympathischen figuren zu spielen und die figuren mögen sich untereinander, weil sie eine familie sind. in der big bang theory spürt man den figuren gegenüber keine liebe, 80 prozent des ensembles werden als deppen gezeichnet und aus deren stumpfsinnigkeit und deren fehlern, werden die gags geschöpft. die figuren in modern family haben auch ihre schwächen und brüche, aber die werden immer mit sympathischen eigenschaften gekontert.
modern family ist, in einem wort, philanthropisch.
ich hatte ja so meine probleme mit der ersten staffel black mirror und fand die ersten beiden folge ganz gut, aber die dritte eher albern. weil mir das weihnachtsspecial in meinen timelines wärmstens empfohlen wurde, habe ich mir das special angesehen, und die zweiten staffel erstmal übersprungen.
und ich fand diese folge (wieder) ziemlich gut. teile der geschichten krochen mir erneut in den kopf und deprimierten mich aufs äusserste. die drei geschichten sind extrem geschickt verschachtelt und miteinander verwoben. diese erzählstrucktur macht den wesentlichen reiz dieser folge aus und liess mich über gelegentliche erzählerische schwächen und absurditäten hinwegsehen. jede der drei geschichten wäre gut genug für eine eigene folge gewesen, aber so ineinander verschachtelt entwickelt sie einen besonderen reiz.
was mir nach dieser folge (endlich) auffiel, war das strickmuster von black mirror. die serie gilt ja als science-fiction und die oberflächlich gut erkennbare idee hinter der serie ist, bestimmte technologische und gesellschaftliche entwicklungen zugespitzt weiter oder zuende zu denken und zu zeigen, was dieser technologie- und gesellschaftswandel in der konsequenz bedeuten könnte. eine ebene tiefer zeigt sich aber noch ein anderes motiv. es ist genau das element, das die faszinierende unerträglichkeit der einzelnen folgen ausmacht und genau das element, was mir immer wieder nach dem zuschauen in den kopf kroch und mich irre deprimierte (und nachdenklich machte). das vorherrschende, nicht ganz offensichtliche thema der serie ist sadismus. black mirror zeigt nicht (nur), welche deprimierenden folgen technologie haben könnte, sondern was passieren könnte, wenn die (micro) gesellschaften oder einzelne personen, die in der serie gezeigt werden, sich neuer technologien bemächtigen, um ihren sadismus auszuleben.
besonders krass (und gleichzeitig faszinierend) ist das in white christmas ausformuliert. am ende des specials urteilen zwei polizisten eigenhändig nach einem verhör und denken sich eine strafe aus („now, that’s a proper sentence“), die wahrhaft bilblische dimensionen hat: pi mal daumen 3 millionen jahre strafe. wie man jemanden (theoretisch) 3 millionen jahre lang bestrafen kann, wird im laufe der folge plastisch erklärt und hergeleitet und die vorstellung ist so monströs, dass man diese folge black mirror wohl gut und gerne als existenzialistisches werk bezeichnen könnte. oder als sadistischen horror: de-sade-fiction.
toll erzählt, gut gespielt und sehenswert. verdirbt allerdings die laune und lust auf weihnachten.
(läuft unter anderem auf netflix)
gutes staffelfinale, auch wenn die zweite staffel jetzt wieder bei null los geht. an der grundkonstellation der serie (mächtiger staatsanwalt will einen mutmasslich korrupten multimilliardär in den knast bringen, was der sich nicht so ohne weiteres gefallen lässt) wird sich in der nächsten staffel nicht viel ändern. weder chuck rhoades, der staatsanwalt, noch bobby axelrod, der milliardär, sind ihrem ziel, den anderen im pimmelfechten zu besiegen, oder genauer: zu zerstören, in zölf folgen auch nur ansatzweise nahegekommen.
billions war stellenweise überragend gut erzählt und zum grossen teil ganz hervorragend gespielt. wir sehen machtspiele und intrigenspinnerei, die dem, was man in game of thrones sieht, in fast nichts nachstehen. klar, es gibt keine rüstungen und schwerter, keine drachen, weniger protagonisten und kaum gewalt. aber die folgen von gier, irrsinn, eitelkeit und ruhmsucht sind in beiden serien gut dargestellt.
mir gefällt an billions besonders gut, dass man sich mit beiden gegenspielerm identifizieren kann. wobei: identifizieren ist nicht das richtige wort: man kann beiden sympathien abgewinnen — und sie gleichzeitig für abgrundtief dämlich halten. das liegt zum grossen teil daran, dass die serie bei der charakterzeichnung sehr sorgfältig vorgeht und sich zumindest bei den hauptrollen vor eindimensionalität hütet (bei einigen nebenrollen weniger, die sind teilweise genauso klischebeladen, wie in anderen serien).
bereits in der ersten folge war ich begeistert, dass in ihr eigentlich nichts passiert, sondern lediglich die hauptfiguren ausgeleuchtet werden. das wenige was dann tatsächlich an hin und her passiert, passt bequem in die folgenden zehn, elf folgen. in der letzten folge immerhin passiert einiges, das pimmelfechten, das bisher vor allem indirekt über juristische winkelzüge, machtspielchen, intrigen oder public relations abspielte, eskaliert am ende in eine direkte (verbale) konfrontation die das thema für die zweite staffel festlegt: ein mann mit unbegrenzten resourcen, gegen einen mann der nichts mehr zu verlieren hat.
billions kann ich vorbehaltslos empfehlen. keine ahnung ob von der qualität irgendwas übrigbleibt, wenn die serie synchronisiert wird, dann könnten die dialoge schnell ins unglaubwürdige abdriften. aber filme oder serie nicht im originalton zu sehen, kann ich sowieso nicht empfehlen.
(episodenübersicht, rotten-tomatoes-seite zu billions)
Ralf Heimann - Man liest dieses Interview mit dem …
Man liest dieses Interview mit dem Pressechef des Berliner Flughafens, der Sätze sagt wie „Es kommt eh alles raus“ und „Glauben Sie mir, kein Politiker, kein Flughafendirektor und kein Mensch, der nicht medikamentenabhängig ist, gibt Ihnen feste Garantien für diesen Flughafen“. Man denkt: Das kann doch nicht sein, dass an diesem Projekt ein so vernünftiger Mensch beteiligt ist. Man googelt also den Mann und liest: „Flughafen BER feuert Pressechef nach Interview“. Man ist beruhigt. Die Welt ist also doch noch in Ordnung.
If Donald Trump replaces Obama it only further proves Orange Is The New Black
effilee.de: Die Sache mit dem Fisch
tolles, informatives interview mit dem fischhändler und meeresbiologen micha wickert — über fisch.
(via)





