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labs­kaus

felix schwenzel in gekocht

ich mag cor­ned beef ja ganz ger­ne. die bei­fah­re­rin traut dem do­sen­zeug nicht, kei­ne ah­nung war­um. jah­re­lang ha­ben wir uns vor­ge­nom­men pö­kel­fleisch beim metz­ger zu kau­fen, das pro­blem ist al­ler­dings, dass man das ein paar tage vor­her be­stel­len muss. so gut ha­ben wir in den letz­ten drei jah­ren nur ein­mal vor­aus­pla­nen kön­nen. jetzt gabs cor­ned beef bei aldi, und weil das ver­trau­en der bei­fah­re­rin in aldi un­end­lich ist, konn­te ich heu­te spon­tan labs­kaus ma­chen.

ich hab mich grob an die­ses re­zept von tim mäl­zer ge­hal­ten, und von al­lem ein biss­chen mehr ge­nom­men:

  • 1 dose cor­ned beef
  • 3 gros­se rote bee­te knol­len
  • 1,2 ki­lo­gram kar­tof­feln
  • 2 gros­se zwie­beln, fein ge­wür­felt
  • 50 gramm but­ter
  • 100 mil­li­li­ter brü­he
  • 1 kräf­ti­ger schuss gur­ken­was­ser
  • sau­re gur­ken
  • roll­möp­se
  • spie­gel­eier

die rote bee­te knol­len hab ich un­ge­schält 40 mi­nu­ten ge­kocht. da­mit hat­ten sie noch biss, was sich als vor­teil­haft für die labs­kaus-kon­sis­tenz her­aus­stell­te. nach dem schä­len habe ich eine hal­be bee­te be­sei­te ge­stellt und die an­de­ren stü­cke pü­riert. we­gen dem biss, kam da kein pü­ree raus, son­dern sehr fei­ne stück­chen.

ne­ben­bei habe ich ich die kar­tof­feln im dampf­ga­rer 25 mi­nu­ten ge­dampft. [-wer­be­link] der dampf­ko­cher ist eine der bes­ten an­schaf­fun­gen der letz­ten jah­re. wir ha­ben zwar den al­ten mei­ner el­tern über­nom­men, aber kar­tof­feln las­sen sich mit dem ding su­per zu­be­rei­ten. die kar­tof­feln hab ich nach 20 mi­nu­ten grob ge­stampft.

in der pfan­ne die zwie­beln mit viel but­ter an­düns­ten, nach 2 mi­nu­ten das cor­ned beef dazu und noch­mal 2-3 mi­nu­ten ver­bra­ten. da­nach 2-3 mi­nu­ten die rote bee­te stück­chen mit an­bra­ten, mit brü­he und gur­ken­was­ser ab­lö­schen und et­was ein­ko­chen. am ende den kar­tof­fel­stampf dazu, un­ter­rüh­ren ein weil­chen kö­cheln/bra­ten las­sen und gross­zü­gig sal­zen und pfef­fern.

kei­ne ah­nung wo der ge­schmack her­kam, ich ver­mu­te zu ei­nem gros­sen teil von der ro­ten bee­te, aber der stampf hat dies­mal auch schon pur, ohne die bei­la­gen, sehr su­per ge­schmeckt — aber mit den bei­la­gen ganz be­son­ders.


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  ka­tia­kelm.de: schon wie­der neue bil­der

am tep­pich hat die bei­fah­re­rin ta­ge­lang, wo­chen­lag rum­ge­malt. ihr ge­sicht, bzw. die mund­hal­tung wäh­rend sie in den au­to­ma­ten guckt, sei­en hin­ge­gen nur ein paar pin­sel­stri­che ge­we­sen. ich find die neu­en bil­der alle gran­di­os, vor al­lem num­mer drei und sie­ben.


all­tags­es­sen die­se wo­che

felix schwenzel in gekocht

un­voll­stän­di­ge lis­te un­se­rer abend­essen die­se wo­che.

sonn­tag: piz­za
diens­tag: frei­hän­dig kom­bi­nier­ter cous­cous-sa­lat
mitt­woch: ge­ba­cke­ne (süss) kar­tof­feln mit frei­hän­di­gem pa­pri­ka-gur­ken-feta-sa­lat
don­ners­tag: yum-yum-sup­pe

Photo by felix schwenzel in Französische Straße. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ubahn­hof fran­zö­si­sche stras­se




Vor­sicht Ad­mins: eine blö­de Fri­sur macht aus dem Kan­di­da­ten noch lan­ge kei­nen Sa­scha Lobo & selbst der würd euch nicht den Atom­kof­fer ge­ben!

Gui­do Ma­ria (@grien­hans11.08.2016 9:11


Nicht mal @t3n schafft es, mit den igno­ran­ten Ver­mark­tern re­spon­si­ve Wer­be­mit­tel zu in­te­grie­ren. Ar­mes Deutsch­land.

kos­mar {un­ve­rifıed} (@kos­mar11.08.2016 6:44


kol­le­gin im ne­ben­raum zu kol­le­gen: „ich bin mal 2 mi­nu­ten weg.“
ich, als die kol­le­gin vor­bei­geht: „siri, 2 mi­nu­ten ti­mer!“
kol­le­gin: orrr!


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  spie­gel.de: Smart­phone und Er­zie­hung: Weg­le­gen ist auch kei­ne Lö­sung

sehr gut: sa­scha lobo zer­legt die ak­tu­el­le spie­gel-ti­tel­ge­schich­te auf spie­gel-on­line. und tat­säch­lich be­schreibt er ein pro­blem, das seit vie­len jah­ren ein ech­tes pro­blem ist: in­ter­net- oder tech­no­lo­gie­kri­tik be­wegt sich auf er­schüt­ternd ober­fläch­li­chem ni­veau und ver­hin­dert so eher de­bat­ten über die ei­gent­li­chen pro­ble­me, als sie an­zu­feu­ern. oder wie sa­scha lobo es aus­drückt, es wird über die feuch­ten stras­sen ge­re­det, ohne auch nur ein wort oder ge­dan­ken über den re­gen zu ver­lie­ren.

wir brau­chen kei­nen auf­ge­setz­ten di­gi­tal­skep­ti­zis­mus der an der ober­flä­che rum­kra­kelt, son­dern, wie an­drew keen das mal ge­sagt hat: „wir brau­chen men­schen, die das the­ma geis­tig durch­drin­gen.“ wir brau­chen so­et­was wie eine so­li­de di­gi­tal­ge­sell­schafts­wis­sen­schaft.


Photo by felix schwenzel in Alexanderplatz Berlin. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ver­wir­rend was die grü­nen da vor­schla­gen: ein bünd­nis tren­nen, weil es nur ge­mein­sam geht? tren­nen = ver­ei­nen?


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  es­qui­re.com: El Chapo and the Se­cret Histo­ry of the He­ro­in Cri­sis

tol­les, lan­ges stück von don win­slow über joa­quín guz­mán „el chapo“ loera. toll ist na­tür­lich das fal­sche wort, weil die grau­sam­keit des the­mas auf al­len ebe­nen un­er­mess­lich ist. aber wie don win­slow nach ge­fühlt 60 sei­ten das the­ma noch­mal run­ter­kocht auf die­sen satz, ist ebein­dru­ckend.

I'm al­ways ama­zed that pro­gres­si­ve young mil­len­ni­als will pi­cket a gro­cery chain for not buy­ing fair-trade cof­fee but will go home and do drugs that are brought to them by the kil­lers, tor­tu­r­ers, and sa­dists of the car­tels.


if you’re lo­nely when you’re alo­ne, you’re in bad com­pa­ny.

john ri­ver (s01e03) zi­tiert sat­re


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  nut­ri­cu­lina­ry.com: Lis­sa­bon – Alen­te­jo – Al­gar­ve – eine ku­li­na­ri­sche Por­tu­gal-Rei­se: (1) Lis­sa­bon

sehr schön, der rei­se­be­richt aus por­tu­gal von herrn paul­sen. ich habe mehr­fach ki­chern müs­sen und fühl­te mich an mei­ne por­tu­gal-rei­sen er­in­nert, die lei­der viel zu lan­ge zu­rück­lie­gen. was ich be­stä­ti­gen kann: die na­tas schme­cken in por­tu­gal sehr viel bes­ser als hier oder sonst­wo. ei­gent­lich ist das bei al­len por­tu­gie­si­schen spe­zia­li­tä­ten so: vino ver­de schmeckt in por­tu­gal sen­sa­tio­nell, in deutsch­land, ohne kon­text, moch­te ich ihn nie. sar­di­nen: in por­tu­gal eine je­des mal sen­sa­ti­on, in deutsch­land im­mer ma­xi­mal so lala. brat­hähn­chen in por­tu­gal: un­fass­bar toll, je­des ein­zel­ne mal, egal ob in der aus­la­ge ei­nes re­stau­rants ge­grillt, ob am stras­sen­rand oder im jott­we­deh. in deutsch­land ma­xi­mal halb so gut. ein­zi­ge aus­nah­me von die­ser re­gel: port­wein: der schmeckt mir im­mer, auch in deutsch­land.







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