alles

si­mo­ne schmol­lack woll­te ein por­trait über tho­mas fi­scher schrei­ben. der ist rich­ter und schreibt el­len­lan­ge ko­lum­nen auf zeit.de. die ko­lum­nen fin­de ich manch­mal be­tö­rend gut, manch­mal sau­doof und meis­tens igno­rie­re ich sie. das in­ter­view von si­mo­ne schmol­lack lief bei der au­to­ri­sie­rung nicht so, wie sich si­mo­ne schmol­lack das vor­stell­te und hier in form ei­nes of­fe­nen briefs an tho­mas fi­scher be­klagt. tho­mas fi­scher hin­ge­gen fand das al­les in ord­nung und klagt auf sei­ne art auf mee­dia.de und ver­öf­fent­licht („leicht ge­kürzt“) eine va­ri­an­te der in­ter­view-ab­schrift, die ihm zur au­to­ri­sie­rung vor­ge­legt wur­de.

ich kann mich mit bei­den stand­punk­ten an­freun­den, dem von tho­mas fi­scher und dem von si­mo­ne schmol­lack. ich weiss aus ei­ge­ner er­fah­rung, dass man sich als por­trai­tier­ter im­mer falsch ver­stan­den fühlt und schmol­li­ge ge­füh­le ent­wi­ckelt, wenn man nicht aus­schliess­lich ho­nig um den mund ge­schmiert be­kommt. und ich weiss als au­tor, dass es kei­nen spass macht, ei­ge­ne tex­te ab­zu­stim­men oder von ir­gend­wem, viel­leicht so­gar den be­trof­fe­nen, re­di­gie­ren zu las­sen.

ab­ge­se­hen da­von, dass der öf­fent­li­che schlag­ab­tausch der bei­den auf eine art amü­sant ist, fin­de ich es gräss­lich, dass sich bei­de, im­pli­zit und ex­pli­zit, öf­fent­lich und hin­ter den ku­lis­sen, dar­auf ein­las­sen sich ge­gen­sei­tig mit ju­ris­ti­schen schrit­ten (oder „prü­fun­gen“) zu dro­hen. das er­in­nert mich dann doch eher an eine kin­der­gar­ten­aus­ein­an­der­set­zung, in der, so­bald die ar­gu­men­te aus­ge­hen, da­mit ge­droht wird: „das sag ich mei­nen el­tern — und dann …!“

aber ab­ge­se­hen da­von: ger­ne ge­le­sen, a und b.



Be­suchs-Kind fin­det im Bad eine Dose mit Tam­pons. Er er­klärt mei­nen Jungs be­geis­tert: "Mei­ne Mama sam­melt die auch!!!"

die Hil­de (@Sa­rah28028012.01.2017 12:10


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das neue @cal­la­bike-sys­tem funk­tio­niert viel bes­ser als das alte.





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gra­turi­la­ti­on

felix schwenzel in notiert

turi2 hat mir gra­turi­liert. nett und gut zu­sam­men­ge­stellt aus den fra­gen die mir mar­kus tran­tow per mail ge­stellt hat. der voll­stän­dig­keit hal­ber hier die ori­gi­nal­ver­si­on:

T: Was war toll am ab­ge­lau­fe­nen Le­bens­jahr?
ix: al­les.

T: Was eher blöd?
ix: nichts.

T: Was wün­schen Sie sich fürs neue Le­bens­jahr?
ix: für mich nichts, für die welt even­tu­ell mehr am­bi­gui­täts­to­le­ranz.

T: Wie fei­ern Sie den Ge­burts­tag? Wo?
ix: ich ko­che für freun­de und trin­ke bier.

T: Auf wel­chem Weg sind Gra­tu­la­tio­nen will­kom­men?
ix: bloss nicht antu­fen!

T: Was war das Bes­te, was Sie im Le­ben er­reicht ha­ben?
neu­gie­rig und wiss­be­gie­rig zu sein.

T: Was wol­len Sie in die­sem Le­ben un­be­dingt noch ge­tan ha­ben?
ix: seit­dem ich mei­ne spül- und wasch­ma­schi­ne dazu ge­bracht habe an­zu­zei­gen ob sie ge­ra­de lau­fen und be­scheid zu ge­ben, wenn sie fer­tig sind, ist mei­ne bu­cket-list ei­gent­lich leer und, wenn über­haupt, mit sa­chen ge­füllt die ich nicht tun will: zu glau­ben, dass frü­her ir­gend­was bes­ser war, neu­gier, wis­sens­durst oder de­tail­ver­liebt­heit zu ver­lie­ren, kla­gen oder din­ge zu tun, hin­ter de­nen ich nicht ste­he. ach, viel­leicht noch eins: das wort am­bi­gui­täts­to­le­ranz öf­ter be­nut­zen.

T: Was be­schäf­tigt Sie ge­ra­de?
ix: ne­ben mei­ner ar­beit als pro­jekt­lei­ter (bei es­pres­to.de) und er­fül­ler und an­ti­zi­pa­tor von kun­den­wün­schen, be­schäf­ti­ge ich mich zur zeit vor al­lem da­mit, die vor­be­rei­tung mei­nes re­pu­bli­ca-vor­trags vor mir her­zu­schie­ben, zu we­nig ins in­ter­net zu schrei­ben und die gren­zen der haus­au­to­ma­ti­sie­rung aus­zu­lo­ten. und ko­chen.

p.s.: seit „zwei jahr­zehn­ten“ blog­ge ich na­tür­lich noch nicht auf wir­res.net, son­dern erst seit ziem­lich ge­nau 14 jah­ren, 10 mo­na­ten und 24 ta­gen.


Photo by felix schwenzel on March 15, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

mei­ne zwei ge­burts­tags­ge­schen­ke die­ses jahr pas­sen supa zu­sam­men. klick­wün­sche auch an @an­ke­groe­ner, @sven­son­san und @in­goo



Photo by felix schwenzel on March 15, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

gu­ten mor­gen.


this is us s01e01

felix schwenzel in gesehen

ich habe den pi­lo­ten von this is us ge­guckt und will jetzt gar nicht mehr fol­gen da­von se­hen. nicht weil die se­rie schlecht wäre, son­dern weil der pi­lot so gut war. den pi­lo­ten könn­te man auch als ab­ge­schlos­se­ne kurz­ge­schich­te se­hen und für sich ste­hen. er schafft es in 42 mi­nu­ten nicht nur ein en­sem­ble von ei­nem hal­ben dut­zend haupt­cha­rak­te­ren vor­zu­stel­len und in ihr le­ben ein­zu­füh­ren, son­dern auch noch eine wun­der­bar ver­schach­tel­te fa­mi­li­en­sa­ga nach­zu­er­zäh­len.

ab­ge­se­hen da­von hat die se­rie et­was ge­schafft, was mir schon lan­ge nicht mehr pas­siert ist: ich war am ende tief be­rührt, nicht weil das ende der ers­ten fol­ge trau­rig war, son­dern weil es so mensch­lich, so herz­er­wei­chend war — und das al­les auch noch ohne pa­thos und holz­ham­mer, son­dern ganz sub­til und sanft.


(bei wed­ding)


ix hof­fe die bei­fah­re­rin ver­hun­gert nicht, wäh­rend das (ei­gent­lich noch 1,5 stun­den) schmort.


Photo by felix schwenzel on March 14, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ix hof­fe die bei­fah­re­rin ver­hun­gert nicht, wäh­rend das (ei­gent­lich noch 1,5 stun­den) schmort.



im prin­zip lässt sich wirk­lich al­les au­to­ma­ti­sie­ren. #last­post #re­kur­si­on


ok. jetzt hat mich der ama­zon dot wirk­lich über­zeugt. #to­nierd­mann


ha, gut. ame­ri­can gods von neil gai­man wird auf ama­zon-prime lau­fen.