alles


Falls Til Schwei­ger mal ei­nen Film über die Fuß­gän­ger­zo­ne in Bie­le­feld dre­hen möch­te: Ein­fuß­tau­ben.
Nichts zu dan­ken.

Gree­bo (@Gree­bo7811.10.2016 14:45


"Die ech­ten Hor­ror­clowns sit­zen mor­gens in der Bahn ne­ben dir und la­bern Schei­ße ins Te­le­fon."
(Na­dia, 23)

rhein­bahn in­tim (@rhein­bahn_in­tim24.10.2016 11:48


klar, zum tes­ten gibt’s zwei dazu, den rest, für die üb­ri­gen heiz­kör­per kau­fe ich dem­nächst dazu. doo­fer­wei­se hing das raum­ther­mo­stat bis jetzt als steue­rung im kin­der­zim­mer, wenns da warm ge­nug war, wur­de nicht mehr ge­heizt. das soll­te jetzt (end­lich) bes­ser wer­den.

das raum­ther­mo­stat auf dem foto braucht man nicht nur zur an­zei­ge und tem­pe­ra­tur­mes­sung, das steu­ert in ers­ter li­nie die hei­zung.




wes­halb ich den ta­ges­spie­gel check­point ger­ne le­se

felix schwenzel in notiert

der ta­ges­spie­gel check­point ist auch gut, wenn lo­renz ma­roldt ihn mal nicht schreibt; heu­te ro­bert ide:

Ba­rack Oba­ma kommt wie­der nach Ber­lin, am 18. und 19. No­vem­ber kurz nach der US-Wahl. Eine Ab­schieds­re­de am Bran­den­bur­ger Tor oder an der Sie­ges­säu­le ist bis­her nicht ge­plant. Aber viel­leicht ver­irrt sich der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent ja an den Alex­an­der­platz oder an­de­re Orte ver­hunz­ter Stadt­ar­chi­tek­tur – und spricht den his­to­ri­schen Satz: „Tear down this Mall.“

(sie­he auch)



ix bin ziem­lich si­cher, dass neue­re #fireTV* ab mitt­woch auch in deutsch­land #ale­xa nut­zen wer­den kön­nen. die ale­xa.ama­zon.de-sei­te geht im prin­zip schon (wird zwar noch auf ale­xa.ama­zon.co.uk wei­ter­ge­lei­tet), aber skills und kon­fi­gu­ra­ti­on kann man schon an­le­gen.

(* wenn das fire tv eine mi­kro­fon-fern­be­die­nung hat)

[nach­trag 25.10.2016]
mitt­ler­wei­le geht ale­xa.ama­zon.de, beim klick auf „skills“ kommt aber noch eine kryp­ti­sche, sprach­zu­ge­hö­ri­ge feh­ler­mel­dung.


am diens­tag von @Si­mon­Hurtz ei­nen link auf sued­deut­sche.de spen­diert be­kom­men. die­se wo­che hat das gan­ze 10 klicks ge­bracht.


emo­tio­na­li­tät, leich­tig­keit, un­ab­hän­gig­keit

felix schwenzel in artikel

Die bes­se­re Kan­di­da­tin
Mi­chel­le Oba­ma de­mons­triert Ame­ri­ka, was Hil­la­ry Clin­ton fehlt: Emo­tio­na­li­tät, Leich­tig­keit, Un­ab­hän­gig­keit.

ich habe den spie­gel-text (€) der hier auf blend­le an­ge­teasert wird nicht ge­le­sen, be­vor ich hier mei­ne ge­dan­ken dazu auf­schrei­be. ich ver­mu­te, der text ba­siert zum gros­sen teil auf der auf­zeich­nung ei­ner rede von mi­chel­le oba­ma, die sie auf ei­ner wahl­kampf­ver­an­stal­tung von hil­la­ry clin­ton hielt. die rede wur­de in mei­nen fil­ter­bla­sen all­seits ge­lobt und fleis­sig wei­ter­ver­teilt.

was mi­chel­le oba­ma sagt ist al­les rich­tig und wich­tig und das was sie for­dert ent­spricht so ziem­lich al­len mei­nen vor­stel­lun­gen da­von, wie wir als ge­sell­schaft zu­sam­men­le­ben soll­ten. sie for­dert re­spekt und an­stand und ver­ur­teilt über­grif­fi­ges ver­hal­ten, egal ob ver­bal oder tät­lich aufs schärfs­te. und trotz­dem konn­te ich mit der rede nicht viel an­fan­gen. das liegt ei­ner­seits na­tür­lich auch dar­an, dass ich nicht di­rekt be­trof­fen bin. ich fin­de se­xis­ti­sches ge­re­de, ste­reo­ty­pi­sie­rung oder of­fen de­mons­trier­te frau­en­feind­lich­keit von arsch­lö­chern wie do­nald trump ein­fach nur wi­der­lich und ab­stos­send, aber es trifft mich eben nur in­di­rekt.

mein ei­gent­li­ches pro­blem ist die emo­tio­na­li­tät und der pa­thos in mi­chel­le oba­mas rede. ich bin mir re­la­tiv si­cher, dass ihre emo­tio­na­li­tät und ihre im­mer wie­der leicht ge­bro­che­ne stim­me au­then­tisch sind, aber bei emo­ti­on und pa­thos in po­li­ti­schen re­den, leuch­ten bei mir alle mög­li­chen warn­lam­pen auf. wenn dann auch noch mehr­fach die rede da­von ist, dass wir „un­se­re kin­der“ vor die­sem und je­nem schüt­zen müs­sen, wird’s mir schwin­de­lig.

ob­wohl ich mir si­cher bin, dass ihre rede aus auf­rich­ti­ger be­trof­fen­heit ent­stan­den ist, und ob­wohl of­fen­sicht­lich ist, dass sie ihr ziel und ihre wir­kung er­reicht hat, er­trug ich die rede nicht. ich ver­mu­te, dass ich kein pro­blem mit der rede ge­habt hät­te, wenn sie von ei­ner recht­an­wäl­tin aus chi­ca­go ge­hal­ten wor­den wäre. dass die rede von der frau des am­tie­ren­den ame­ri­ka­ni­schen prä­si­den­ten, auf ei­ner wahl­kampf­ver­an­stal­tung ge­hal­ten wur­de, ver­leiht ihr in mei­nen au­gen ein an­de­res ge­wicht. im rah­men po­li­ti­scher re­den soll­te man, mei­ner mei­nung nach, ei­nen gros­sen bo­gen um stil­mit­tel und rhe­to­ri­sche tricks ma­chen, die sich auch bei po­pu­lis­ten und dem­ago­gen gros­ser be­liebt­heit er­freu­en.

so wie man sich ziem­lich si­cher sein kann, dass in ei­nem auto mit der auf­schrift „to­des­stra­fe für kin­der­schän­der“ ein nazi oder min­des­tens rechts­ra­di­ka­ler sitzt, so wie man si­cher sein kann, dass ge­set­zes­in­itia­ti­ven, de­ren haupt­ar­gu­ment der an­geb­li­che schutz von kin­dern vor ir­gend­was sein soll, mo­gel­pa­kun­gen sind, kann man meis­ten da­von aus­ge­hen, dass po­li­ti­ker, die emo­ti­al über kin­der­schutz oder an­stand re­den, die alar­mis­mus ver­brei­ten und de­ren stim­me da­bei hin und wie­der bricht, mit vor­sicht zu ge­nies­sen sind.

ich ver­mu­te es ist mi­chel­le oba­ma ge­gen­über un­fair, dass ich in ih­rer rede ver­meint­lich ele­men­te aus dem werk­zeug­kas­ten von dem­ago­gen und po­pu­lis­ten er­ken­ne, vor al­lem, weil ich mir selbst si­cher bin, dass sie we­der dem­ago­gin noch po­pu­lis­tin ist — im ge­gen­teil.

des­halb mal an­ders­rum ge­dacht: die po­li­ti­ker die ich schät­ze ha­ben im­mer ge­nau eine ei­gen­schaft nicht: emo­tio­na­li­tät. sie be­trach­te­ten po­li­tik auch nie mit leich­tig­keit, son­dern mit der an­ge­mes­se­nen sach­zwang- und mach­bar­keits­schwe­re. und un­ab­hän­gig wa­ren sie ei­gent­lich auch nie, son­dern — wenn’s gut lief — durch­set­zungs­stark. al­lein aus die­ser er­fah­rung hal­te ich mi­chel­le oba­ma eben nicht für die bes­se­re kan­di­da­tin als hil­la­ry clin­ton. zu­mal, wit­zi­ger­wei­se, die ver­meind­li­che un­ab­hä­gig­keit auch ge­ra­de eins der wahl­kampf­ar­gu­men­te des — sehr emo­tio­na­len und mit leich­tig­keit be­lei­di­gun­gen aus­wer­fen­den — prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten do­nald trump ist.

mir sind am ende po­li­ti­ker lie­ber, die im wahl­kampf et­was tro­cken und büh­nen­scheu rü­ber­kom­men, da­für aber eine ra­tio­na­le, ab­wä­gen­de po­li­tik ma­chen, ent­schei­dun­gen nicht auf die leich­te schul­ter neh­men und kei­ne al­lein­gän­ge un­ter­neh­men.


der spie­gel ar­ti­kel, des­sen teaser ich oben zei­ge, ist nicht so scheis­se wie ich fürch­te­te, lohnt aber die 75 cent die blend­le da­für nimmt kaum. und der ar­ti­kel räumt am ende ein, dass die idee, dass mi­chel­le oba­ma die bes­se­re kan­di­da­tin wäre, po­li­ti­scher un­sinn ist:

Der Hei­li­gen­schein ver­blasst mit der Nähe. Mi­chel­le Oba­mas Rol­le ist die der Kri­ti­ke­rin, Clin­tons die der Ak­teu­rin. Zu den Merk­ma­len die­ser Wahl zählt, dass die Ame­ri­ka­ner ihr Herz je­nen schen­ken, die lei­den­schaft­lich die Ver­hält­nis­se kri­ti­sie­ren, wis­send, dass nur ein Bruch­teil ih­rer Ma­xi­mal­rhe­to­rik rea­li­sier­bar ist.

was mich nach 2 mi­nu­ten nach­den­ken al­ler­dings doch ein biss­chen an dem ar­ti­kel är­gert, ist die un­ter­schwel­li­ge an­nah­me, dass kan­di­da­ten die er­war­tun­gen der wäh­ler er­fül­len müss­ten. als wäre der oder die­je­ni­ge bes­ser für ein amt ge­eig­net, die pro­jek­tio­nen der wäh­ler strah­lend re­flek­tie­ren kann, hoff­nun­gen zu we­cken ver­mag, als der oder die­je­ni­ge, die das amt ver­nünf­tig aus­fül­len kann.

[nach­trag 24.10.2016]

die­se rede (face­book­link, hier ein you­tube­link) von mi­che­le oba­ma fin­de ich gross­ar­tig, oder wie chris­toph kap­pes sagt:

Gross­ar­ti­ge, hu­ma­nis­ti­sche Rede, sehr be­we­gend.
Gibt mir ei­nen Im­pus, viel­leicht doch mei­nen Wi­der­stand ge­gen po­li­ti­sches Re­den auf­zu­ge­ben, das im Ge­wand der Pre­digt da­her­kommt.

YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

(vie­le) tem­pe­ra­tur­sen­so­ren für das au­to­ma­ti­sche haus

felix schwenzel in artikel

nach dem selbst­ge­bau­ten tem­pe­ra­tur und luft­feuch­tig­keits­sen­sor im bad, habe ich über­legt wie ich am ein­fachs­ten und güns­tigs­ten sen­so­ren in die üb­ri­gen räu­me be­kom­me. das my­sen­sors-pro­jekt bie­tet da in­ter­es­san­te an­sät­ze, aber ich schre­cke ein biss­chen vor dem selbst­ma­chen zu­rück, ins­be­son­de­re weil ich die tem­pe­ra­tur und luft­feuch­tig­keit ger­ne bat­te­rie­be­trie­ben mes­sen wür­de — ohne alle paar wo­chen die bat­te­rien tau­schen zu müs­sen.

also habe ich nach güns­ti­gen tem­pe­ra­tur-sen­so­ren ge­goo­gelt. am viel­ver­spre­chends­ten er­schie­nen mir [-wer­be­link] die­se trans­mit­ter­sen­so­ren für eine [-wer­be­link] FT0073 wet­ter­sta­ti­on. sie kos­ten um die 10 euro, sind klein und bat­te­rie­be­trie­ben. ihre wer­te fun­ken sie per 433 mhz si­gnal zur wet­ter­sta­ti­on, wo­bei mich die wet­ter­s­taion, die die wer­te von 4 sen­so­ren par­al­lel an­zei­gen kann, (na­tür­lich) nicht in­ter­es­sier­te; ich woll­te die da­ten in mei­nen home-as­sis­ten­ten be­kom­men und dort je­weils aus­wer­ten und lang­fris­tig sam­meln.

test­wei­se habe ich zu­nächst ei­nen der sen­so­ren be­stellt und ins wohn­zim­mer ge­hängt, wo er dem stum­men ther­mo-/hy­gro­me­ter zur sei­te stand.

lei­der funk­tio­nie­re das aus­le­sen der da­ten mit die­ser bi­blio­thek nicht und auch der neue sen­sor blieb zu­nächst still. bei ama­zon war le­dig­lich der pro­dukt­na­me der wet­ter­sta­ti­on an­ge­ge­ben (FT0073), aber so­bald ich her­aus­ge­fun­den hat­te, dass die sen­so­ren selbst den ein­gän­gi­gen pro­dukt­na­men F007th tra­gen, war das auf­fin­den der rich­ti­gen bi­blio­thek nicht all zu schwer: die Ar­dui­no F007th Sket­ches von @AM­cA­ner­ney schie­nen viel­ver­spre­chend.

an [-wer­be­link] ei­nen ESP8622 12E schloss ich ei­nen 433-mhz-emp­fän­ger [-wer­be­link] aus die­sem set an und mo­di­fi­zier­te und er­wei­ter­te ei­nen der sket­che von @AM­cA­ner­ney so, dass die da­ten von bis zu sechs mo­du­len per mqtt ins lo­ka­le netz ge­funkt wer­den.

mei­nen ers­ten sketch dazu habe ich auf git­hub ge­la­den. grund­sätz­lich funk­tio­niert der sketch; er hört auf funk­si­gna­le der sen­so­ren, ent­schlüs­selt sie und sen­det sie per mqtt ins heim­netz, wo home-as­sistant sie dann ein­sam­melt und an­zeigt.

mitt­ler­wei­le habe ich vier wei­te­re sen­so­ren ge­kauft und in der woh­nung auf­ge­hängt und ein paar schwach­punk­te des sket­ches aus­ge­bes­sert. ei­ner­seits sen­det der der ESP8622 die mqtt-da­ten jetzt mit dem re­tain flag, so dass pro­gram­me, die die sen­sor­da­ten ein­le­sen, im­mer den letz­ten mess­wert be­kom­men, auch wenn der sen­so­ren­le­ser ge­ra­de off­line ist oder we­gen man­geln­der schwan­kun­gen ge­ra­de nichts sen­det. aus­ser­dem habe ich, um hard­ware zu spa­ren, die auf­ga­be der sen­sor­da­ten­samm­lung dem mi­kro­con­trol­ler über­ge­ben, der auch schon mit ei­nem DHT22 die tem­pe­ra­tur und feuch­tig­keit im bad misst (so­wie die hel­lig­keit und neu­er­dings auch be­we­gun­gen). das ist al­les irre un­ele­gant an­ein­an­der­ge­reiht, aber weil es ja viel­elicht ir­gend­wem hel­fen könn­te, hab ich das auch auf git­hub ge­packt.


das schö­ne an ver­netz­ten sen­so­ren ist ei­ner­seits, dass ich die da­ten se­hen kann, ohne auf­zu­ste­hen. am rech­ner, auf dem han­dy. mit den da­ten im (heim-) netz kann ich mir die da­ten auf ver­schie­de­ne wei­se an­se­hen (bil­der vom home-as­sistant, home-as­sistant-da­sh­board oder in app­les home-app).

wirk­lich span­nend, und der ei­gent­li­che grund war­um die bei­fah­re­rin vor ei­ner wei­le an­ge­fan­gen hat (un­kom­mu­ni­ka­ti­ve) ther­mo­me­ter und hy­gro­me­ter zu kau­fen, war un­se­rer furcht vor schim­mel­bil­dung, wenn wir wä­sche im wohn­zim­mer oder schlaf­zim­mer zum trock­nen auf­hän­gen. die ge­fahr der schim­mel­bil­dung hängt zwar nicht aus­schliess­lich mit der luft­feuch­tig­keit zu­sam­men, son­dern, so­weit ich das ver­stan­den habe, auf (mir) un­ver­ständ­li­che wei­se mit dem tau­punkt und der käl­tes­ten stel­le im raum. das pro­blem löst (wie­der) der home-as­sistant: der hat eine kom­po­nen­te die ei­nem die be­rech­nung (nach ei­ner eich­mes­sung) ab­nimmt, der Mold In­di­ca­tor:

The Mold In­di­ca­tor sen­sor com­po­nent con­su­mes in­for­ma­ti­on of two tem­pe­ra­tu­re sen­sors and a hu­mi­di­ty sen­sor to give an in­di­ca­ti­on for pos­si­ble mold growth in your home.

die aus­sen­tem­pe­ra­tur lie­fert mir die dark sky api, die in­nen­tem­pe­ra­tur und -feuch­tig­keit die in­nen­sen­so­ren. so habe ich im home-as­sistant nicht nur ei­nen in­di­ka­tor für die schim­mel­ge­fahr, son­dern kann auch se­hen wie der wert fluk­tu­iert — oder mir hin­wei­se auf zu hohe wer­te aufs han­dy sen­den las­sen.

noch in­ter­es­san­ter fin­de ich die mög­lich­keit die ge­sam­mel­ten da­ten vom home-as­sistant in eine da­ten­bank zu pu­shen und die­se dann mit graf­a­na aus­zu­wer­ten.

in graf­a­na er­kennt man dann, dass die sen­so­ren ei­ner­seits im­mer wie­der (kurz) fal­sche wer­te fun­ken, aber auch, dass die tem­pe­ra­tu­ren in un­se­ren räu­men be­mer­kens­wert sta­bil sind und meist nur zwi­schen ei­nem bis an­der­t­alb grad fluk­tu­ie­ren. wir ha­ben das glück, dass un­se­re woh­nung ei­ner­seits gut iso­liert ist und an­de­rer­seits kaum fens­ter und aus­sen­flä­chen hat. le­dig­lich das kin­der­zim­mer hat eine wand und ein paar fens­ter zur stras­se, kü­che, stu­be und schlaf­zim­mer ha­ben je ein fens­ter und sehr we­nig aus­sen­wand­flä­che, die zu­dem auch noch gut iso­liert ist. auch die fens­ter sind (re­la­tiv) neu und hal­ten of­fen­bar die käl­te (oder hit­ze) gut draus­sen.

en­er­gie­spar­po­ten­zi­al ha­ben wir ei­gent­lich kaum wel­ches, un­se­re gas-rech­nung ist sehr, sehr nied­rig. trotz­dem möch­ten wir in den nächs­ten wo­chen ger­ne mal pro­bie­ren, was eine elek­tro­ni­sche, ver­net­ze hei­zungs­steue­rung an kom­fort­ge­winn brin­gen könn­te. der­zeit ori­en­tiert sich die hei­zungs­steue­rung näm­lich an ei­nem raum­ther­mo­stat das im kin­der­zim­mer hängt, wes­halb wir dort stän­dig ma­nu­ell nach­re­geln müs­sen, falls es doch mal ein biss­chen wär­mer sein soll.


the jungle book (2016)

felix schwenzel in gesehen

vi­su­ell sehr be­ein­dru­ckend, die ge­zeig­ten ab­sur­di­tä­ten (spre­chen­de und sin­gen­de tie­re, un­be­rühr­te na­tur) wer­den ge­konnt mit der, gar nicht mal so däm­li­chen, hand­lung er­tränkt.

die bei­fah­re­rin war ein biss­chen ent­täuscht, dass der film nicht, wie der ge­zeich­ne­te vor­gän­ger, als mu­si­cal an­ge­legt war, ich war froh, dass nicht bei je­der ge­le­gen­heit ge­sun­gen wur­de. ich hab mir das ger­ne an­ge­se­hen, fühl­te mich gut un­ter­hal­ten und aus­ge­rei­chend ge­spannt und, wie ge­sagt, das er­staun­lichs­te war, dass der film es schafft we­nig ab­surd und au­then­tisch zu wir­ken. noch nicht mal der ge­le­gent­lich durch­schein­de pa­thos hat mir das ver­gnü­gen ver­gällt.


sui­ci­de squad

felix schwenzel in gesehen

üb­ler, lang­wei­li­ger, an den haa­ren her­bei­ge­zo­ge­ner bal­ler­scheiss der al­ten schu­le. und alte schu­le mein ich hier nicht po­si­tiv; der film, der plot, die dia­lo­ge füh­len sich durch und surch nach 70er und 80er jah­re block­bus­ter an, nur dass die spe­zi­al­ef­fek­te mo­dern sind.

ge­nau be­trach­tet ist sui­ci­de squad ein re­make des ers­ten ghost­bus­ter-films, nur ohne den kin­di­schen hu­mor und die ohr­wurm­i­ge mu­sik. in sei­ner bun­ten ka­ckig­keit kommt der film üb­ri­gens auch bei­na­he schon an die übels­te bat­man-ad­ap­ti­on ran: bat­man & ro­bin mit schwar­zen­eg­ger als bö­se­wicht.


wer­bung auf face­book für eine ma­trat­ze. bin be­lei­digt, dass ICH sie kau­fen soll wo sie doch alle an­de­ren die ich ken­ne für lau ha­ben

ka­tia (@kne­tag­abo17.10.2016 7:56


seit­dem der mann sei neu­es hob­by hat trau ich mich nicht mehr den lüf­ter an­zu­ma­chen weil dann so­fort ne sms kommt: du hast ge­ra­de ge­kackt!

ka­tia (@kne­tag­abo17.10.2016 9:46


ich so: „lüf­ter im bad an“
sie: „‚Lüf­te‘ be­rei­tet mir ein we­nig Pro­ble­me. Ver­su­che es bit­te mit Um­for­mu­lie­ren.“
ich: „BAD LÜF­TER an“
sie: Ba­rack Lyft da an — „Ich sehe kei­ne App da­für. Down­loa­de eine ent­spre­chen­de aus dem App Store.“
ich: „ba­de­zim­mer lüf­ter an“
sie: „Tut mir leid, aber ‚lüf­te‘ ist mir kein Be­griff.“
ich: „lüf­ter im bad an“
sie: Öf­ter im Bad an — „Die Schal­ter sind ein­ge­schal­tet.“
ich: „ven­ti­la­tor im bad an“
sie:

wenn es dann mal klappt, mit un­se­rer kom­mu­ni­ka­ti­on, fühlt es sich wie ma­gie an.



Photo by felix schwenzel in Berlin. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

rol­len­kli­schees sit­zen in der wer­bung so tief, dass nicht mal ein rol­la­tor sie auf­bre­chen kann.



(bei bau­haus)