
die beifahrerin kommt zurück! (bei terminal c)

die beifahrerin kommt zurück! (bei terminal c)

nachdem die erste folge der neuen staffel house of cards mich unterbegeisterte und die zweite furchtbar langweilte, nahm diese folge jetzt (endlich) ordentlich fahrt auf. der konflikt zwischen den underwoods spitzt sich zu und nimmt ein paar überraschende wendungen.
in der letzten folge schmierte sich frank underwood irgendwann ein peanut butter and jelly brot, während er den zuschauern seine philosophie im umgang mit (politischen) gegnern erklärte: er gibt seinen gegner zeit zum nachdenken und einschwenken auf seinen kurs, aber wenn ihm das zu lange dauert, hole er die axt raus. in dieser folge lässt er sich also selbstbewusst auf ein pimmelfechten mit claire underwood ein, im laufe der folge stellt sich jedoch heraus, dass claire schon lange mit der axt fechtet, während frank underwood noch sein ding schwingt.
der kampf zwischen den beiden ist in dieser folge dramaturgisch so geschickt erzählt, dass mir diese folge tatsächlich spass machte. langsam stellt sich heraus, auf welche art kampf sich frank underwood hier eingelassen hat und dass sein übergrosses ego und seine verachtung der politischen ambitionen seiner frau, in den nächsten folgen ein ernstes problem für ihn werden können.
generell gefällt mir die richtung, in die sich house of cards mit dieser folge entwickelt. eine andere serie, die ich derzeit ganz gerne gucke, billions, konzentriert sich mit aller kraft auf den gockel-aspekt eines machtkampfs zwischen zwei egomanen. der kampf der egomanen in house of cards verspricht interessanter zu werden, weil claire einfach zu abgebrüht und kontrolliert ist, um sich aufs reine pimmelfechten einzulassen.
ich hoffe, dass house of cards dieses niveau jetzt hält.
Los Angeles Street Art. 📸 by raihan_ instagram.com/p/BCi8zsHRf3z/ pic.twitter.com/a9RSmk7Z0B
#hofbaum
natürlich gibt es alternativen, auch wenn die scheinbar noch niemand gefunden hat. an trump perlt aber eben nicht nur eine sachliche auseinandersetzung ab, sondern auch jede satirische oder lächerlichmachende auseinandersetzung. gegen auseinandersetzung plädiere ich in meinem text ja auch nicht.
ich wunder mich aber vor allem, dass wir in deutschland, nach 16 jahren kohl, immer noch daran glauben, dass satire oder lächerlichmachung wahlentscheidend sei (ohne kohl jetzt mit trump vergleichen zu wollen).
natürlich haben satire und lächerlichmachung wichtige funktionen. sie halten die ohnehin überzeugten zusammen und lassen die gegnerschaft erträglicher erscheinen. aber sie verzerren eben auch die wahrnehmung. in meiner (medien, satire, politik) filterblase sah es in den 80ern 16 jahre lang so aus, als stehe der abtritt kohls kurz bevor, dass er unhaltbar sei. die realität hat sich 16 jahre gegen diesen eindruck wehren können.

ganz ehrlich, ich kann es nicht nicht mehr sehen: leute die sich über trump lustig machen und artikel die danach sagen „xy hat gerade donald trump zerstört“. (was paul carr in diesem link dazu sagt, ausser der überschrift („Destroying ourselves to death“), weiss ich nicht, weil der artikel hinter einer paywall ist. aber vor der paywall sind 8 oder 9 screenshots von artikeln, die sagen, donald trump sei gerade zerstört worden.)
ich würde gerne sagen, nachdem ich diese ausgabe last week tonight mit john oliver gesehen habe, dass john oliver einen witzigen, ruhigen und gut recherchierten beitrag über die lügen, die aufschneidereien und den grössenwahn von donald trump gemacht hat, der wirklich eindruck hinterlassen hat und das potenzial hat, trump den boden unter den füssen wegzuziehen. kann ich aber nicht sagen und will ich nicht sagen. auch wenn das alles lustig und gut recherchiert war, mir war es zu aufgeregt vorgetragen. das grösste manko war aber: ich wusste das alles schon. ich habe fast nichts neues erfahren und vor allem, ich habe das was ich über trump in den letzten jahren erfahren habe, nicht aus neuen perspektiven gesehen. gut, ich lese viel und sehe viel fernsehen und manchmal schaue ich mir john oliver oder andere liberale talkshows an. aber ich frage mich noch mahr als sonst, wozu dieses predigen vor den ohnehin schon informierten? oder wie die amerikaner manchmal sagen, wozu dieses predigen vor dem chor?
vielleicht bin ich auch einfach nur frustriert. seit monaten, nein, seit jahren, wird donald trump mit satire und lächerlichmachung übergossen und er geht nach jedem fass schlamm das über ihm ausgekippt wird, gestärkt hervor. natürlich ist er peinlich, lügt, wackelt, ist nicht so reich und unabhängig wie er vorgibt, natürlich sieht er albern aus und scheitert ständig mit irgendwelchen geschäften — aber auch die schrillionste wiederholung dieser tatsachen bringt niemanden davon ab, trump zu unterstützen.
aber diese strategie der lächerlichmachung funktioniert eben nicht nur nicht, sie lenkt auch von einem anderen problem ab. nämlich, dass die anderen politiker sich, in der wahrnehmung vieler menschen, nicht grossartig von trump unterscheiden. es gibt nicht wenige leute die glauben, dass die politiker in washington eben auch peinlich sind, lügen, opportunitisch wackeln und versteckte agenden verfolgen. geschäfte, ordentliche deals, traut ohnehin kaum einer den aktiven politikern zu (auch in deutschland). natürlich ist diese wahrnehmung falsch oder mindestens getrübt, aber sie ist vorhanden. dass diese wahrnehmung nicht ganz daneben liegt hat oliver übrigens auch in der sendung gezeigt: obamas erste amtshandlung: die schliessung von guantanamo einzuleiten und in den folgenden jahren, jedes jahr, die schliessung, spätestens im nächsten jahr anzukündigen. die zuverlässigkeit von barack obamas versprechen, unterschiedet sich hier nicht wirklich von trumps wahlkampfaussagen.
die hoffnung, dass jemand, der sich an keine etablierten regeln hält und grossmäulig davon redet (endlich) alles umzukrempeln, genau das tut, ist nicht ganz abwegig. mit genau dieser hoffnung hat schon barack obama seinen wahlkampf eine richtung gegeben, wenn auch ein bisschen subtiler: change.
trump steht für viele genau dafür: veränderung (oder genauer, zurückveränderung, oder die sehrnsucht nach dem gestern). diese hoffnung nimmt man den leuten nicht, indem man ein paar witze über den selbsterklärten veränderer macht, oder ihn blossstellt.
john olivers rant gegen donald trump war unterhaltsam und gut gemacht. und dafür ist john oliver da: fürs entertainment, auf einem hohen niveau. den tatsächlichen wunden punkt von donald trump müssen andere finden — und ich bin sicher, er wird noch gefunden. in der zwischenzeit frustrieren mich trump-witze eher, als dass sie mich aufmuntern.
der sendungsteil über donald trump ist auf youtube zugänglich, dankenswerter weise auch aus europa.
alter schwede, war das langweilig. die underwoods belügen sich und spielen spielchen hinter dem rücken des jeweils anderen, jackie sharp schläft mit ihrem lover in einem hotel mit offenen vorhängen und frank underwood hält eine enorm schlechte state-of-the-union-rede vor dem kongress. ausserdem kündigt frank underwood den zuschauern der serie an, brutal gegen seine frau vorzugehen, falls sie nicht das tut, was er von ihr verlangt. bis jetzt ist das alles ziemlich langweilig und ausserdem spielten fast alle szenen im dunkeln.
ich hoffe inständig, dass die serie nicht erst beim aufbau des cliffhangers am ende der staffel aufs gas drückt.
wenn die schweinebauchhasserin auf dienstreise ist, gibt's schweinebauch.
(grob nach diesem rezept.)
paraphrasiere ich das richtig, dass @SkyDeutschland hier zu allen nicht-sky-kunden sagt: „fuck you!“?
[nachtrag 06.03.2016]
dirk von gehlen, sehr differenziert, über das gleiche thema: „Netflix, Sky, House of Cards und die Bedeutung von Gifs“
schwacher standup am anfang, aber dafür war die panel-diskussion sehr lebhaft und teilweise sogar interessant. alle drei, courtney cox, dan soder und michael ian black waren meinungsstark, sehr gut vorbereitet und auf zack. besonders hat mir michael ian black gefallen, der nicht nur witzig ist, sondern auch, apropos, ziemlich auf zack. vor allem habe ich gelernt, dass jefferson und adams am gleichen tag gestorben sind (am 4. juli 1826, michael ian black wusste das auswendig). ich hatte das natürlich vergessen (nicht nur das datum, sondern auch, dass beide am gleichen tag starben), obwohl ich damals auch die HBO-miniserie john adams gesehen hatte.
mein problem in dieser sendung war allerdings ein ganz anderes. aus unerfindlichen gründen sass mir das kleine-hände-mem im nacken und ich hatte immer den eindruck, dass alle vier in der runde erstaunlich kleine hände hatten. was natürlich nicht stimmt, aber ich wurde den blick nicht los, das mem wirkte wie ein augenwurm.
'last programming book you will ever need' pic.twitter.com/UoO2OTiZK1
house of cards ist mittlerweile eine serie, bei der der vorspann stimmungsvoller ist, als die serie selbst. zuletzt ist mir das bei true blood aufgefallen: ein unfassbar vielversprechender vorspann, dunkel, mysteriös, unkonkret, der dann umschaltet, zu einer zu stark ausgeleuchteten soap-opera, die von beziehungsproblemen handelt.
so ist das auch im piloten der vierten staffel house of cards. immerhin ist die sendung nicht zu stark ausgeleuchtet — die produktion ist nahezu perfekt — aber in erster linie geht’s die ganze folge lang um beziehnungsprobleme. es ist zwar nicht wirklich langweilig zu sehen, wie frank underwood (wieder mal) mit lügen, drohungen und einer extraportion druck eine schlacht gewinnt, auf dem weg dahin aber seine gegner stärkt und entschlossener macht. vielleicht ist es sogar gut, dass diese staffel nicht mit einem grossen, symbolbeladenen bums anfängt, sondern im ehealltag des amerikanischen präsidenten.
es gibt bei house of cards schon seit der letzten staffel eine tendenz zur verwestwingung der der serie. die grosse geschichte, der rote faden, das endziel der serie wurde ja schon relativ früh erreicht: frank underwood ist schon vielen folgen lang im weissen haus. seitdem kümmern sich die einzelnen episoden, ganz nach klassischer serienmanier, wie the west wing, um ein einzelproblem, dass sich am anfang der folge kristallisiert und im laufe der folge gelöst wird. in der folgenden folge dann das nächste hindernis und immer so weiter, bis die autoren und das publikum ausgelaugt sind.
für die verwestwingung spricht übrigens auch eine szene im presseraum des weissen hauses. dort fragt ein reporter, der josh lyman verdächtig ähnlich sieht und exakt so spricht, den pressesprecher irgend eine unerhebliche frage, die dieser sofort abbügelt. im netz habe ich nichts finden können über einen gastauftritt von bradley whitford, deshalb vermute ich, dass mich meine augen getäuscht haben.
und vielleicht haben mich auch meine augen beim betrachten der ersten folge dieser staffel getäuscht und sie war viel besser als ich dachte. deshalb schaue ich mir bald auch die nächste folge an, um das nochmal zu prüfen.
ich habe einen fehler gemacht. ich habe, bevor ich diese rezension geschrieben habe, eine andere gelesen. die von dominik bruns, auf coffeeandtv. mir bleibt jetzt nichts anderes übrig, als mich der kritik von dominik bruns vollumfänglich anzuschliessen, ausser, natürlich, beim eingebetteten, deutsch synchronisierten trailer.
spotlight ist ein überlanger spielfilm, der ruhig und unaufgeregt die geschichte um die aufdeckung der systematischen vertuschung von missbrauchsfällen in und um die katholische kirche in boston nacherzählt. dieser wikipedia-artikel fasst die geschichte relativ gut und erschütternd zusammen. statt des films, kann man also — wie immer — auch den wikipedia-artikel lesen. was wirklich angenehm an spotlight ist, ist die unaufgeregtheit, mit der die geschichte erzählt wird und dass die macher sich vor den typischen hollywood-fallen hüten. dominik bruns:
Das Script umschifft dabei erfreulicherweise diverse typische Hollywood-Fallen. Viele Drehbuchschreiber wären sicherlich der Versuchung erlegen, das Team auf weniger Leute runter zu brechen — und denen idealerweise noch eine Lovestory anzudichten. Stattdessen wird „Spotlight“ schon fast eher zu einem Ensemble-Film, der sehr viele Charaktere unter einen Hut bekommt. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum niemand aus dem Cast eine Oscar-Nominierung für eine Hauptrolle erhalten hat, weil diese eher schwierig auszumachen ist.
Das Drehbuch bleibt über die guten zwei Stunden Laufzeit strikt fokussiert, kaum wird auf Nebenkriegsschauplätze wie die Finanzierungssituation des Investivativ-Teams eingegangen.
Regisseur Tom McCarthy inszeniert im Dienste des faktenlastigen Script ohne großen Pomp. Eine der intensivsten Momente des Films zeigt schlicht drei Leute, die um ein Telefon versammelt sitzen. Optisch alles andere als bombastisch, hat dieser Moment doch gewaltige Schlagkraft, weil sich hier die schiere Größe des Skandals entfaltet.
was den reiz des films ausmacht ist unter anderem auch, dass man darin ein paar leute sieht die einfach ihre arbeit sorgfältig und gewissenhaft machen. nicht nur zu einer zeit, in der offensichtliche vollspacken und merkbefreite idioten politische ämter anstreben und und teilweise auch schon besetzen, ist das im kern die triebfeder vieler hollywood-produktionen. als kontrast zur wahrgenommenen wirklichkeit, ist es offenbar ein vergnügen oder entspannend, wenigstens in film oder fernsehen, menschen zu sehen, die wissen was sie tun und die sich bemühen, ihrem gewissen zu folgen. ich scheue mich ein wenig das wort „exzellenz“ zu benutzen, weil es sich so neoliberal anhört. aber im prinzip geht es auch in jedem superhelden-film genau darum. superhelden haben nicht nur spezialbegabungen (exzellenz), sondern wenden sie in der regel auch für den versuch an, die welt ein bisschen besser zu machen.
unsere (gefühlte) lebenswirklichkeit sieht anders aus. hochbegabte kreative verschwenden ihre fähigkeiten in werbeagenturen, um andere leute zum kauf zu manipulieren. begabte programmierer verschwenden ihre besten jahre um mauern um datensilos und filterblasen zu verstärken oder erpressungssoftware zu schreiben. tausende hochbegabte ingenieure tüfteln an technlogien, um verbrennungsmotoren zu bauen oder prüfverfahren auszuhebeln. talentierte journalisten und autoren verwenden ihr ganze ernergie darauf, clickbaits möglichst manipulativ zu formulieren oder suchmaschinenoptimiert zu schreiben. wenn wir, statt uns in unseren frustrierenden filterblasen umzuschauen, in denen nichts richtig zu funktionieren scheint und die angeblich besten manager deutschlands es noch nichtmal schaffen einen flughafen zu bauen, wenn wir dann also einen film sehen, in dem die menschen etwas auf die reihe bekommen, wenn wir menschen sehen, die talentiert sind und gleichzeitig versuchen eine beule ins universum zu schlagen, dann schöpfen wir hoffnung.
dieses prinzip war und ist der treibstoff für serien wie star-trek oder serien wie the last ship oder JAG. auf den ersten blick wirken, zumindest die beiden zuletzt genannten serien, wie amerikanischer hurra-patriotismus, aber eigentlich sollen sie zeigen, dass auch in bürokratischen oder verknöcherten, streng hierarchischen systemen, exzellenz und moralisches handeln möglich sind.
und genau danach sehnen wir uns. wir sehnen uns nach menschen, die es, trotz aller widrigkeiten im system, schaffen gute arbeit abzuliefern, die fleissig sind, begabt und vor allem moralisch gefestigt. solche menschen in film und fersehen zu betrachten macht uns spass und erleichtert uns den alltag zu ertragen, der uns (vermeintlich) täglich das gegenteil beweist. und wenn das, wie bei spotlight, unaufgeregt inszeniert ist und gleichzeitig mit dem eingeständis verbunden ist, dass auch die scheinbaren helden nicht frei von fehlern sind, dann macht das besonders viel spass und hoffnung.
mit den letzten drei absätzen habe ich meine interpretation von spotlight jetzt eigentlich etwas überdehnt und überfrachtet. spotlight will einfach nur eine geschichte erzählen, die zeigt, dass man mit fleiss, geduld und einem klaren ziel vor augen, auch unerfreulche ereignisse zu einem relativ frohen ende führen kann. schade ist allerdings, dass solche geschichten stets in der vergangenheit oder fernen zukunft spielen. die gegenwart ist für solche aufmunternden geschichten einfach zu kompliziert.
Wolfgang Blau - (I so much hope that this is a true story,... | Facebook
(I so much hope that this is a true story, but I can't tell.) Update: Turns out my doubts were justified, it is a not based on a true story. But: The...
4ter kaffee heute, erster auffer arbeit. (bei kaffeeautomat)
ich fand diese folge wieder sehr unterhaltsam und auch wenn mir kein witz in erinnerung geblieben ist, ausser dem stand-off in jays und glorias hausflur, gebe ich wieder 4 punkte.
eigentlich hatte ich mir bei der letzten folge vorgenommen, eine ode auf phil dunphy (gespielt von ty burrell) zu singen. bei der (google) recherche („why is phil dunphy funny?“) stiess ich auf diesen artikel: „Five Reasons I Hate Modern Family“
leider hat ken honeywell mit allen fünf punkten die er aufzählt recht: modern family ist klischeebeladen (obwohl ich eher sagen würde, extrem zugespitzt), modern family feuert ohne ende gescriptete, unorganische witze ab (was ich sehr gerne mag, zumindest wenn es so perfekt getimed ist, wie hier), es läuft auf ABC (stimmt!), die handlung ist vorhersehbar (und folgt immer dem gleichen muster, was ich sehr mag, weil nach den sich aufbauenden konflikten über die sendung hinweg, am ende immer ein fröhliches, ham-wa-was-gelernt ende steht) und julie bowen hat mal carol vessey gespielt (stimmt!).
ich bin also, offenbar, immun gegen modern-family-kritik. aus irgendeinem grund lasse ich mich auch von guten gründen nicht vom gutfinden abbringen.
zurück zur frage, warum phil dunphy witzig ist. er ist glaube ich ein bisschen doof, relativ merkbefreit, ein bisschen peinlich, ein bisschen selbstverliebt und leidet an schlimmer witzelsucht. das wirklich schlimme ist: ich kann mich mit ihm identifizieren. er ist so klischeebeladen überzeichnet, und trotzdem kann ich in ihm ähnlichkeiten zu mir entdecken. ein paar der folgenden zitate könnten übrigens eins zu eins auch von mir stammen. ich sage aber nicht welche (quellen: hier und hier und hier und hier):
Cheerleading in my college was cool. The football players were so jealous they wouldn’t even let me and my buddies, Trevor, Scotty and Ling go to their parties.
(Episode 1.13, “Fifteen Percent”)
I’ve been practicing like crazy all of my cowboy skills, shootin’, ropin’, pancake eatin’. Why? Because sometimes I feel like Jay doesn’t respect me as a man.
(Episode 3.1, “Dude Ranch”)
I’m cool dad, that’s my thang. I’m hip, I surf the web, I text. LOL: laugh out loud, OMG: oh my god, WTF: why the face
(Episode 1.1, “Pilot”)
You can kiss my wife, you can take her to bed, but you CANNOT make her laugh!
(I wanna go back)
You can kiss my wife, but only I can take her to bed and make her laugh.
(I wanna go back)
Only I can take my wife to bed, COMMA, and make her laugh.
ich muss nochmal betonen, dass ty burrell phil wirklich grandios spielt. ich muss manchmal schon lachen, wenn ich nur sein (meist bedröppeltes) gesicht sehe. und wenn er spricht erst recht. er spielt den grössenwahn, die grossen und kleinen peinlichkeiten so natürlich, dass man glauben könnte, er sei wirklich so. ist er aber nicht, weil als ich ihn einmal als craig fergusons gast gesehen habe, fand ich ihn voll unsympathisch und unlustig.
höchste verpackungskunst! von berlin nach winterthur im LKW OHNE das irgendwas abgefallen ist!
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