
ich bin 27 minuten lang, von 13:10 bis 13:52 uhr, ungefähr 2,03 kilometer weit gelaufen (durchschnittsgeschwindigkeit: 5 km/h).

ich bin 27 minuten lang, von 13:10 bis 13:52 uhr, ungefähr 2,03 kilometer weit gelaufen (durchschnittsgeschwindigkeit: 5 km/h).

balaban heisst jetzt ada. (bei balaban)

(bei aldi nord)
(bei real,-)
#aachen
Sorry
bonus track. #duisburg #containerlove #symmetrykillers
möglicherweise war ich auch etwas unaufmerksam, aber die folge fühlte sich nicht rund an. ich musste ein paar mal lachen, rund um phils neues hoverboard liessen sich offensichtlich ein paar gute gags schreiben, und rund um die untermieter von cam and mitch ebenso. neben den paar lachern ist dann aber so gut wie gar nichts hängengeblieben.
ich bin 19 minuten lang, von 19:28 bis 19:49 uhr, ungefähr 5,37 kilometer weit mietwagen gefahren (durchschnittsgeschwindigkeit: 17 km/h).
Ich war in The Barn Roastery und habe die Zustände gefilmt
youtu.be/c-_7pdF2zU4
das ist bestimmt der grund, warum @THEBARNBERLIN meint #stillen sei nicht vereinbar mit „gehobenem“ ambiente: youtube.com/watch?v=-OxC3hR8Fk0
(bei einstein kaffee)
gestern, auf dem weg nachhause, an der kreuzung müller- und seestrasse. zwei fussgänger, jung, männlich, breitbeinig, gehen bei knapp rot über die ampel und fühlen sich beim überqueren der strasse offensichtlich von einem kleinbus behindert, der sie zwingt einen kleinen schlenker zu machen.
als zeichen des unwillens schlägt einer der breitbeinigen mit seiner (plastik-) colaflasche (leicht) gegen die schiebetür des kleinbus. keine zwei sekunden später geht die schiebetür auf und, wie im kino, quellen drei bis vier andere junge, breitbeinige männer aus dem bus und bewegen sich zusammen mit dem fahrer drohend auf den typen mit der cola-flasche zu (der erstaunlicherweise keine anstalten zur flucht unternahm).
während des (verbalen) pimmelfechtens, blockiert der kleinbus den gesamten verkehr auf der seestrasse. man muss ja prioritäten setzen als adrenalin-schwangerer. der verbale schlagabtausch dauert etwas länger als zwei ampelphasen. glücklicherweise schlägt niemand der am weiterfahren oder weitergehen gehinderten mit gegenständen auf den kleinbus ein, alle beteiligten beschränken sich glücklicherweise aufs hupen.
ich erinnere mich, wie ich vor ein paar monaten an der friedrichsstrasse dabei war die strasse zu überqueren und noch ein taxi vorbeifahren lassen wollte. das taxi fuhr aber nicht vorbei, sondern hielt genau vor mir an, um den fahrgast aussteigen zu lassen. ich stand direkt vor der b-säule des taxis und musste um das taxi herumlaufen, um die strasse zu überqueren.
aus ärger schlug ich beim vorbeigehen mit der flachen hand auf den kofferraum des taxis, was nachvollziehbar ist, aber auch strunksdumm. denn eigentlich habe ich das schon vor 30 jahren gelernt: penisstolz, eitelkeiten und emotionale reaktionen im strassenverkehr, sind unter allen umständen zu vermeiden. ernsthaft.
vulture.com: John Oliver Swears He’s Only Kidding #
sehr schönes interview von david marchese mit john oliver. diese stelle mag ich besonders gerne:
You had a line I liked about falling in love with America, in all its beauty and awfulness, and how that was like falling in love with a girl while you’re holding back her hair as she’s vomiting. Do you still feel that way?
I still have the immigrant’s crush. America is fundamentally the best idea for a country. Not to get all Statue of Liberty about it, and this is hard as a British person to say, but the principles by which the British were kicked out of this country are the best principles. And however flawed that initial Constitution was — and the fact it needed to have amendments out the wazoo to make any kind of coherent sense — freedom of speech is still the best idea. I can call people chicken fuckers on television. I don’t take that for granted.
krautreporter.de: „Better Call Saul“ und die Faszination des unvermeidlichen Scheiterns #
sehr gute better call saul-zusammenfassung mit ein paar erklärenden videos von peer schader. ich habe auch was zur ersten folge der neuen staffel geschrieben.
theregister.co.uk: Remember WordPress' Pingbacks? The W3C wants us to use them across the whole web #
sehr schöne zusammenfassung der themen webmentions und inieweb von scott gilbertson.
netzpolitik.org: Zensur: Facebook gegen den Ursprung der Welt #
eigentlich ist es ein vergnügen dabei zuzusehen, wie facebook langsam zivilisiert wird, bzw. wie facebook die willkür ausgetriben wird. das problem ist nur: facebook’s aktivitäten werfen in so schneller folge immer neue fragen auf, dass da gerichte (und die zivilgesellschaft) kaum mithalten werden können.
taz.de/hausblog: Och, schade: taz darf nicht zu „Cinema for Peace“ #
das wäre alles irre witzig, wenn es nicht so traurig wäre, wie die organisatoren der Cinema for Peace-Gala agieren.
via
kopfzeiler.org: „Vinyl“ ist die Serie, die Apple gut gestanden hätte #
johannes kuhn über vinyl. ich habs noch nicht gesehen, er schon — und er mag es. ich werde es wahrscheinlich hassen.
not if you don’t deactivate ”support do not track preference“ in piwik.
keine einziges mal gelacht, ausser am ende, dank eines sheldon-witzes, der amy fragte: „did you know, that the singular of confetti ist confetto?“
amy: „interesting … why would you use the singular?“
sheldon: „i’m glad you asked: amy, you have a confetto in your nose …“
Michael Seemann - es ist ja nicht so, als würde sich obama... | Facebook
es ist ja nicht so, als würde sich obama das erste mal über trump äußern. legendär ist seine trumpreferenz beim correspondents' dinner, letztes jahr....
vielleicht bin ich weich in der birne, aber mir gefällt die serie immer besser. schon die letzte folge hat im vergleich zu den vorherigen auf die tube gedrückt — diese noch mal einen taken mehr. natürlich spielt die serie immer noch in der zweiten liga — sie ist viel zu bunt, albern und zu mainstremig für die erste liga, aber sie gibt sich wirklich mühe. selbst schauspielerisch habe ich nichts auszusetzen und es ist das erste mal, dass mir auffiel, wie subtil jake mcdorman (als arian finch) stimmungen mit seinem blick ausdrücken kann. auch die besetzung der gastrolle in dieser folge mit christina vidal als lucy church fand ich gelungen. ganz abgesehen davon, dass die serie sowieso schon voll mit starken frauenrollen ist, wurde hier noch eine draufgesetzt.
brian finchs charkakter ist die ganze serie lang relativ einfach angelegt: er ist ein guter. vielleicht etwas verspielt und etwas zu sehr extrovertiert mit seiner überbordenden phantasie, die nicht nur seine kollegen nervt, sondern gelegentlich auch mich als zuschauer. aber er ist kompromisslos in seinem gut-sein. er will niemandem wehtun und umgeben von machtspielchen treibenden protagonisten, wird er natürlich von einem gewissenskonflikt in den nächsten gestürzt. aber dieses, gelegentlich etwas dick aufgetragene, kompromisslose gut-sein-wollen von finch ist auch auf eine art erfrischend und ungewohnt — und trägt die serie. und vor allem kontrastiert diese grundhaltung den film, in dem sich bradley cooper (als senator edward morra) von einem erfolglosen autor in ein ambitioniertes arschloch verwandelt. in der serie verwandelt sich jake mcdorman (als brian finch) von einem erfolglosen taugenichts in einen etwas zu gutgelaunten, unambitionierten, kiffenden taugewas.
und, jetzt wiederhole ich mich, wie die serie die konflikte, die daraus resultieren, aufbereitet und aufstellt ist sehr gute, mittelgute serienkost. zumindest in den letzten beiden folgen.
(bei starbucks)
eine ganze folge in der fast nichts passiert und trotzdem habe ich mich keine sekunde gelangeweilt. ich habe mich eben, als ich die erste folge better call saul der zweiten staffel gesehen habe, dabei beobachtet, dass ich versuche auf jedes noch so kleine detail zu achten. jahreslanges ansehen von vince-gilligan-serien hat mich offensichtlich darauf trainert, das genau so zu machen. das spannende an dieser erzählweise ist, dass die einführung in die handlung mehr fragen aufwirft, als sie beantwortet. normalerweise ist das andersrum: am anfang von serien werden die figuren vorgestellt, und spätestens am ende der ersten folge, hat man eine vorstellung davon, was in ihrem köpfen vorgeht, wie sie ticken, was sie im rahmen der serie (oder des films) für ziele verfolgen und wer ihr gegner sein wird.
nach 47 minuten better call saul hat man nichts als ahnungen was passieren könnte oder wem etwas zustossen könnte — mehr nicht.
es ist offensichtlich, dass jimmy mcgill (alias saul goodman) in der gegenwart, die ausschliesslich schwarz/weiss gezeichnet ist, vor irgendetwas oder irgendwem auf der flucht ist — aber das wurde auch schon in der ersten folge der ersten staffel angedeutet — und dann die ganze staffel über nicht mehr thematisiert. genauso offensichtlich ist es, dass jimmy mcgill die fähigkeit hat, leute zu überraschen und ständig schwer nachvollziehbare entscheidungen zu treffen. im laufe der folge konnte man dem gesicht von jimmy mcgill mehrfach entnehmen, dass er einen einschneidenden einfall hatte, der sein leben verändern würde — aber genauso oft konnte man seinem gesicht dann weniger später wieder die totale ratlosigkeit ansehen, mit der er sich in der welt bewegt. ganz besonders schön wurde diese planlosigkeit am ende der folge illustriert, als jimmy mcgill sich nicht davon abbringen konnte einen schalter, auf dem stand „do not turn off“, auszuschalten. dieser lichtschalter symbolisiert — ganz offensichtlich — jimmy mcgills herangehensweise ans leben.
das kann man alles furchtbar langweilig finden oder, auf eine sehr spezielle art, spannend. ich würde sagar so weit gehen und behaupten, dass gilligan das publikum mit seiner extrem ruhigen erzählart vor sich her treibt. mich zumindest. die kleine miniatur am anfang der folge, die vor-blende in die gegenwart, zeigt das exemplarisch. es passiert gerade so viel, dass die handlung eigentlich in einen tweet passen würde — und doch erzählt die fast sechs minuten lange szene viel mehr. interessanterweise fand die beifahrerin diese erste szene „genial“, den rest hingegen langweilig. dabei ist die ganze folge exakt wie diese erste szene gestrickt: wir sehen ausschnitte aus einer handlung, die sich in den nächsten paar folgen (wahrscheinlich) zu einer grösseren geschichte zusammensetzen werden — aber wir sehen nie das ganze bild. wir wissen nie wo wir dran sind, die gezeigten fragmente sind (noch) undurchschaubar. und weil das so wunderbar ruhig und detailiert erzählt wird, schaue ich es mir völlig ungelangweilt und begeistert an.
ich gehe davon aus, dass das tempo in den nächsten folgen anziehen wird, aber wenn das tempo genau so bleibt, wäre ich auch zufrieden.
(auf netflix gesehen)
alle weiteren besprechungen der folgen der zweiten staffel von better call saul:








