alles

ich bin 27 mi­nu­ten lang, von 13:10 bis 13:52 uhr, un­ge­fähr 2,03 ki­lo­me­ter weit ge­lau­fen (durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit: 5 km/h).


bala­ban heisst jetzt ada. (bei bala­ban)


(bei aldi nord)


(bei real,-)




bo­nus track. #duis­burg #con­tain­erl­ove #sym­me­try­kil­lers

gre­gor klar (@gre­gor­klar20.02.2016 9:55


mo­dern fa­mi­ly s07e13 (thunk in the trunk)

felix schwenzel in gesehen

mög­li­cher­wei­se war ich auch et­was un­auf­merk­sam, aber die fol­ge fühl­te sich nicht rund an. ich muss­te ein paar mal la­chen, rund um phils neu­es ho­ver­board lies­sen sich of­fen­sicht­lich ein paar gute gags schrei­ben, und rund um die un­ter­mie­ter von cam and mitch eben­so. ne­ben den paar la­chern ist dann aber so gut wie gar nichts hän­gen­ge­blie­ben.


ich bin 19 mi­nu­ten lang, von 19:28 bis 19:49 uhr, un­ge­fähr 5,37 ki­lo­me­ter weit miet­wa­gen ge­fah­ren (durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit: 17 km/h).


Ich war in The Barn Roas­tery und habe die Zu­stän­de ge­filmt
you­tu.be/c-_7pdF2zU4

Pa­tri­cia Camma­ra­ta (@das­nuf17.02.2016 11:20


oh, ra­mo­na drews heisst jetzt co­rin­na drews.


das ist be­stimmt der grund, war­um @THE­BARN­BER­LIN meint #stil­len sei nicht ver­ein­bar mit „ge­ho­be­nem“ am­bi­en­te: you­tube.com/watch?v=-OxC3hR8Fk0



pim­melfech­ten an der mül­lerstras­se

felix schwenzel in artikel

ges­tern, auf dem weg nach­hau­se, an der kreu­zung mül­ler- und see­stras­se. zwei fuss­gän­ger, jung, männ­lich, breit­bei­nig, ge­hen bei knapp rot über die am­pel und füh­len sich beim über­que­ren der stras­se of­fen­sicht­lich von ei­nem klein­bus be­hin­dert, der sie zwingt ei­nen klei­nen schlen­ker zu ma­chen.

als zei­chen des un­wil­lens schlägt ei­ner der breit­bei­ni­gen mit sei­ner (plas­tik-) co­la­fla­sche (leicht) ge­gen die schie­be­tür des klein­bus. kei­ne zwei se­kun­den spä­ter geht die schie­be­tür auf und, wie im kino, quel­len drei bis vier an­de­re jun­ge, breit­bei­ni­ge män­ner aus dem bus und be­we­gen sich zu­sam­men mit dem fah­rer dro­hend auf den ty­pen mit der cola-fla­sche zu (der er­staun­li­cher­wei­se kei­ne an­stal­ten zur flucht un­ter­nahm).

wäh­rend des (ver­ba­len) pim­melfech­tens, blo­ckiert der klein­bus den ge­sam­ten ver­kehr auf der see­stras­se. man muss ja prio­ri­tä­ten set­zen als ad­re­na­lin-schwan­ge­rer. der ver­ba­le schlag­ab­tausch dau­ert et­was län­ger als zwei am­pel­pha­sen. glück­li­cher­wei­se schlägt nie­mand der am wei­ter­fah­ren oder wei­ter­ge­hen ge­hin­der­ten mit ge­gen­stän­den auf den klein­bus ein, alle be­tei­lig­ten be­schrän­ken sich glück­li­cher­wei­se aufs hu­pen.

ich er­in­ne­re mich, wie ich vor ein paar mo­na­ten an der fried­richs­stras­se da­bei war die stras­se zu über­que­ren und noch ein taxi vor­bei­fah­ren las­sen woll­te. das taxi fuhr aber nicht vor­bei, son­dern hielt ge­nau vor mir an, um den fahr­gast aus­stei­gen zu las­sen. ich stand di­rekt vor der b-säu­le des ta­xis und muss­te um das taxi her­um­lau­fen, um die stras­se zu über­que­ren.

aus är­ger schlug ich beim vor­bei­ge­hen mit der fla­chen hand auf den kof­fer­raum des ta­xis, was nach­voll­zieh­bar ist, aber auch strunk­s­dumm. denn ei­gent­lich habe ich das schon vor 30 jah­ren ge­lernt: pe­nis­stolz, ei­tel­kei­ten und emo­tio­na­le re­ak­tio­nen im stras­sen­ver­kehr, sind un­ter al­len um­stän­den zu ver­mei­den. ernst­haft.


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  vul­tu­re.com: John Oli­ver Swears He’s Only Kid­ding   #

sehr schö­nes in­ter­view von da­vid mar­che­se mit john oli­ver. die­se stel­le mag ich be­son­ders ger­ne:

You had a line I lik­ed about fal­ling in love with Ame­ri­ca, in all its be­au­ty and awful­ness, and how that was like fal­ling in love with a girl while you’re hol­ding back her hair as she’s vo­mi­ting. Do you still feel that way?
I still have the im­mi­grant’s crush. Ame­ri­ca is fun­da­men­tal­ly the best idea for a coun­try. Not to get all Sta­tue of Li­ber­ty about it, and this is hard as a Bri­tish per­son to say, but the prin­ci­ples by which the Bri­tish were ki­cked out of this coun­try are the best prin­ci­ples. And ho­we­ver fla­wed that in­iti­al Con­sti­tu­ti­on was — and the fact it nee­ded to have amend­ments out the wa­zoo to make any kind of co­her­ent sen­se — free­dom of speech is still the best idea. I can call peo­p­le chi­cken fu­ckers on te­le­vi­si­on. I don’t take that for gran­ted.

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  kraut­re­por­ter.de: „Bet­ter Call Saul“ und die Fas­zi­na­ti­on des un­ver­meid­li­chen Schei­terns   #

sehr gute bet­ter call saul-zu­sam­men­fas­sung mit ein paar er­klä­ren­den vi­de­os von peer scha­der. ich habe auch was zur ers­ten fol­ge der neu­en staf­fel ge­schrie­ben.

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  the­re­gis­ter.co.uk: Re­mem­ber Word­Pres­s' Ping­backs? The W3C wants us to use them across the who­le web   #

sehr schö­ne zu­sam­men­fas­sung der the­men web­men­ti­ons und inie­web von scott gil­bert­son.

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  netz­po­li­tik.org: Zen­sur: Face­book ge­gen den Ur­sprung der Welt   #

ei­gent­lich ist es ein ver­gnü­gen da­bei zu­zu­se­hen, wie face­book lang­sam zi­vi­li­siert wird, bzw. wie face­book die will­kür aus­ge­tri­ben wird. das pro­blem ist nur: face­book’s ak­ti­vi­tä­ten wer­fen in so schnel­ler fol­ge im­mer neue fra­gen auf, dass da ge­rich­te (und die zi­vil­ge­sell­schaft) kaum mit­hal­ten wer­den kön­nen.

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  taz.de/haus­blog: Och, scha­de: taz darf nicht zu „Ci­ne­ma for Peace“   #

das wäre al­les irre wit­zig, wenn es nicht so trau­rig wäre, wie die or­ga­ni­sa­to­ren der Ci­ne­ma for Peace-Gala agie­ren.
via

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  kopf­zei­ler.org: „Vi­nyl“ ist die Se­rie, die Ap­ple gut ge­stan­den hät­te   #

jo­han­nes kuhn über vi­nyl. ich habs noch nicht ge­se­hen, er schon — und er mag es. ich wer­de es wahr­schein­lich has­sen.


not if you don’t de­ac­ti­va­te ”sup­port do not track pre­fe­rence“ in pi­wik.


the big bang theo­ry s09e15 (the va­len­ti­no sub­mer­gence)

felix schwenzel in gesehen

kei­ne ein­zi­ges mal ge­lacht, aus­ser am ende, dank ei­nes shel­don-wit­zes, der amy frag­te: „did you know, that the sin­gu­lar of con­fet­ti ist con­fet­to?“
amy: „in­te­res­t­ing … why would you use the sin­gu­lar?“
shel­don: „i’m glad you as­ked: amy, you have a con­fet­to in your nose …“


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  Mi­cha­el See­mann - es ist ja nicht so, als wür­de sich oba­ma... | Face­book

mspr0:

es ist ja nicht so, als wür­de sich oba­ma das ers­te mal über trump äu­ßern. le­gen­där ist sei­ne trump­re­fe­renz beim cor­re­spond­ent­s' din­ner, letz­tes jahr....

li­mit­less s01e15 (un­der­co­ver!)

felix schwenzel in gesehen

viel­leicht bin ich weich in der bir­ne, aber mir ge­fällt die se­rie im­mer bes­ser. schon die letz­te fol­ge hat im ver­gleich zu den vor­he­ri­gen auf die tube ge­drückt — die­se noch mal ei­nen ta­ken mehr. na­tür­lich spielt die se­rie im­mer noch in der zwei­ten liga — sie ist viel zu bunt, al­bern und zu main­stre­mig für die ers­te liga, aber sie gibt sich wirk­lich mühe. selbst schau­spie­le­risch habe ich nichts aus­zu­set­zen und es ist das ers­te mal, dass mir auf­fiel, wie sub­til jake mc­dor­man (als ari­an finch) stim­mun­gen mit sei­nem blick aus­drü­cken kann. auch die be­set­zung der gast­rol­le in die­ser fol­ge mit chris­ti­na vi­dal als lucy church fand ich ge­lun­gen. ganz ab­ge­se­hen da­von, dass die se­rie so­wie­so schon voll mit star­ken frau­en­rol­len ist, wur­de hier noch eine drauf­ge­setzt.

bri­an finchs charkak­ter ist die gan­ze se­rie lang re­la­tiv ein­fach an­ge­legt: er ist ein gu­ter. viel­leicht et­was ver­spielt und et­was zu sehr ex­tro­ver­tiert mit sei­ner über­bor­den­den phan­ta­sie, die nicht nur sei­ne kol­le­gen nervt, son­dern ge­le­gent­lich auch mich als zu­schau­er. aber er ist kom­pro­miss­los in sei­nem gut-sein. er will nie­man­dem weh­tun und um­ge­ben von macht­spiel­chen trei­ben­den prot­ago­nis­ten, wird er na­tür­lich von ei­nem ge­wis­sens­kon­flikt in den nächs­ten ge­stürzt. aber die­ses, ge­le­gent­lich et­was dick auf­ge­tra­ge­ne, kom­pro­miss­lo­se gut-sein-wol­len von finch ist auch auf eine art er­fri­schend und un­ge­wohnt — und trägt die se­rie. und vor al­lem kon­tras­tiert die­se grund­hal­tung den film, in dem sich brad­ley coo­per (als se­na­tor ed­ward mor­ra) von ei­nem er­folg­lo­sen au­tor in ein am­bi­tio­nier­tes arsch­loch ver­wan­delt. in der se­rie ver­wan­delt sich jake mc­dor­man (als bri­an finch) von ei­nem er­folg­lo­sen tau­ge­nichts in ei­nen et­was zu gut­ge­laun­ten, un­am­bi­tio­nier­ten, kif­fen­den tau­ge­was.

und, jetzt wie­der­ho­le ich mich, wie die se­rie die kon­flik­te, die dar­aus re­sul­tie­ren, auf­be­rei­tet und auf­stellt ist sehr gute, mit­tel­gu­te se­ri­en­kost. zu­min­dest in den letz­ten bei­den fol­gen.



bet­ter call saul s02e01 (switch)

felix schwenzel in gesehen

eine gan­ze fol­ge in der fast nichts pas­siert und trotz­dem habe ich mich kei­ne se­kun­de ge­lan­ge­weilt. ich habe mich eben, als ich die ers­te fol­ge bet­ter call saul der zwei­ten staf­fel ge­se­hen habe, da­bei be­ob­ach­tet, dass ich ver­su­che auf je­des noch so klei­ne de­tail zu ach­ten. jah­res­lan­ges an­se­hen von vin­ce-gil­ligan-se­ri­en hat mich of­fen­sicht­lich dar­auf trai­nert, das ge­nau so zu ma­chen. das span­nen­de an die­ser er­zähl­wei­se ist, dass die ein­füh­rung in die hand­lung mehr fra­gen auf­wirft, als sie be­ant­wor­tet. nor­ma­ler­wei­se ist das an­ders­rum: am an­fang von se­ri­en wer­den die fi­gu­ren vor­ge­stellt, und spä­tes­tens am ende der ers­ten fol­ge, hat man eine vor­stel­lung da­von, was in ih­rem köp­fen vor­geht, wie sie ti­cken, was sie im rah­men der se­rie (oder des films) für zie­le ver­fol­gen und wer ihr geg­ner sein wird.

nach 47 mi­nu­ten bet­ter call saul hat man nichts als ah­nun­gen was pas­sie­ren könn­te oder wem et­was zu­stos­sen könn­te — mehr nicht.

es ist of­fen­sicht­lich, dass jim­my mc­gill (ali­as saul good­man) in der ge­gen­wart, die aus­schliess­lich schwarz/weiss ge­zeich­net ist, vor ir­gend­et­was oder ir­gend­wem auf der flucht ist — aber das wur­de auch schon in der ers­ten fol­ge der ers­ten staf­fel an­ge­deu­tet — und dann die gan­ze staf­fel über nicht mehr the­ma­ti­siert. ge­nau­so of­fen­sicht­lich ist es, dass jim­my mc­gill die fä­hig­keit hat, leu­te zu über­ra­schen und stän­dig schwer nach­voll­zieh­ba­re ent­schei­dun­gen zu tref­fen. im lau­fe der fol­ge konn­te man dem ge­sicht von jim­my mc­gill mehr­fach ent­neh­men, dass er ei­nen ein­schnei­den­den ein­fall hat­te, der sein le­ben ver­än­dern wür­de — aber ge­nau­so oft konn­te man sei­nem ge­sicht dann we­ni­ger spä­ter wie­der die to­ta­le rat­lo­sig­keit an­se­hen, mit der er sich in der welt be­wegt. ganz be­son­ders schön wur­de die­se plan­lo­sig­keit am ende der fol­ge il­lus­triert, als jim­my mc­gill sich nicht da­von ab­brin­gen konn­te ei­nen schal­ter, auf dem stand „do not turn off“, aus­zu­schal­ten. die­ser licht­schal­ter sym­bo­li­siert — ganz of­fen­sicht­lich — jim­my mc­gills her­an­ge­hens­wei­se ans le­ben.

das kann man al­les furcht­bar lang­wei­lig fin­den oder, auf eine sehr spe­zi­el­le art, span­nend. ich wür­de sa­gar so weit ge­hen und be­haup­ten, dass gil­ligan das pu­bli­kum mit sei­ner ex­trem ru­hi­gen er­zähl­art vor sich her treibt. mich zu­min­dest. die klei­ne mi­nia­tur am an­fang der fol­ge, die vor-blen­de in die ge­gen­wart, zeigt das ex­em­pla­risch. es pas­siert ge­ra­de so viel, dass die hand­lung ei­gent­lich in ei­nen tweet pas­sen wür­de — und doch er­zählt die fast sechs mi­nu­ten lan­ge sze­ne viel mehr. in­ter­es­san­ter­wei­se fand die bei­fah­re­rin die­se ers­te sze­ne „ge­ni­al“, den rest hin­ge­gen lang­wei­lig. da­bei ist die gan­ze fol­ge ex­akt wie die­se ers­te sze­ne ge­strickt: wir se­hen aus­schnit­te aus ei­ner hand­lung, die sich in den nächs­ten paar fol­gen (wahr­schein­lich) zu ei­ner grös­se­ren ge­schich­te zu­sam­men­set­zen wer­den — aber wir se­hen nie das gan­ze bild. wir wis­sen nie wo wir dran sind, die ge­zeig­ten frag­men­te sind (noch) un­durch­schau­bar. und weil das so wun­der­bar ru­hig und de­tail­iert er­zählt wird, schaue ich es mir völ­lig un­ge­lang­weilt und be­geis­tert an.

ich gehe da­von aus, dass das tem­po in den nächs­ten fol­gen an­zie­hen wird, aber wenn das tem­po ge­nau so bleibt, wäre ich auch zu­frie­den.

(auf net­flix ge­se­hen)


alle wei­te­ren be­spre­chun­gen der fol­gen der zwei­ten staf­fel von bet­ter call saul: