alles

(bei espresto)

(bei back-factory)
lucifer s01e04 (manly whatnots)

leider eine sehr pathetisch, dümmliche folge. ich fing ja schon fast an, die serie zu mögen, aber der kriminalfall in dieser folge war so leicht durchschaubar und so flach, dass es schon fast wehtat. weh tat lucifer jetzt auch etwas und das war das einzig interessante in dieser folge: lucifer verändert sich und verliert mehr und mehr seine macht und übernatürlichen kräfte, von der er zwar in den vergangenen folgen eh nicht viel zeigen konnte, abe die er laut popkultur und diversen schriften angeblich haben soll. der einschnitt oder genauer der dreh der geschichte war zwar ganz gekonnt inszeniert und minimal überraschend, aber das machte die flachheit der folge kaum wett.
die entwicklung des roten fadens der serie ist natürluch auch durchschaubar und naheliegend, aber mit ein paar running gags und flachen „wolle ficken“-scherzen versuchen die drehbuchautoren die flachheit der folge zu kaschieren. was ich sagen will: ich bin kurz davor aus der serie auszusteigen, weil der ausgang der serie immer offensichtlicher wird. so macht das keinen spass. dazu kommt zu allem übel, dass der versuch ironisch und pathos-los durch die folge zu kommen, sich alleine auf herrn lucifer konzentriert. die restlichen protagonisten versinken beinahe in ihrer peinlichen ernsthaftigkeit und ihrer aufgesetzten korrektheit.
billions s01e05 (the good life)

gute folge, allerdings mit viel überflüssigem tand. die erzählte geschichte dreht sich schön im kreis und endet mit einem mitteldramitischem cliffhanger, bei dem damian lewis zeigen kann, was in seinen augen steckt: damian lewis kann in seinen augen einen einen film ablaufen lassen, den nicht nur er sieht, sondern auch das publikum. ich bin geneigt wegen diesem einen blick kurz vor ende, der folge einen extra stern zu geben, weil ich aber wegen einer überflüssigen und wenig überzeugenden sado-maso-szene mit paul giamatti und maggie siff wieder einen abziehe. überhaupt finde ich maggie siff ein wenig störend in der ganzen serie. ich kann es nicht genau festmachen ob es mehr der charakter ist, den sie spielt, oder sie als schauspielerin.
der geschichte selbst geht’s blendend. sie dreht sich munter und die protagonisten werden beide nervös und noch eitler als sie ohnehin von berufs wegen sind. mir gefällt das nach wie vor, auch wenn es in dieser folge eine überdosis sex gab, der die story nicht voranbrachte, aber dafür showtime einen hauch HBO bringt. andererseits lernen wir in dieser folge ein bisschen mehr von kate sacher (gespielt von der grossartigen condola rashad) kennen, gerade weil sie sich wenig am pimmelfechten und rumvögeln beteiligt. das wird sich zwar in den nächsten folgen ganz sicher ändern, aber sei’s drum.
links vom 16.02.2016
humansofnewyork.com: I met Donald when I was twenty-six. He pursued me relentlessly. He’d call me … #
eine kleine, kurze geschichte über missbrauch und das amerikanische rechtsystem. das hier ist teil eins, hier sind die, unglücklicherweise auseinandergerissenen, teile zwei, drei und vier.
tip-berlin.de: Interview mit Walter „Wally“ Potts #
ich kenne das white trash erst seit seiner chinarestaurant-phase in der torstrasse, habe aber ein eher ambivalentes verhältnis zu den läden. aber das interview mit walter „wally“ potts ist relativ sympathisch.
zeit.de: Silvester-Übergriffe in Köln: „Ist doch niemand gestorben“ #
diese reportage habe ich im januar auf blendle gelesen und so kommentiert:
etwas reisserisch und kontrovers aufgemacht, aber im abgang differenziert.
ich habs jetzt nicht nochmal nachgelesen, aber ich glaube der text ist immer noch lesenswert.
tileo.wordpress.com: Was passiert, wenn man einen Oktopus zu Haien in ein Aquarium setzt #
oktopusse hören nie auf mich zu beeindrucken. siehe auch „kalle“ (mp4-link zu kalle, dem oktopus).
bildausschnitt am görlitzer park
Ich beginne zu verstehen, was zu BER geführt hat. Bzw. dessen Verhinderung.
der tagesspiegel hat diesem instagram einen kleinen artikel gewidmet:
Das Schild ist tatsächlich etwa doppelt so breit, wie auf dem Instagram-Bild zu sehen. Ein bisschen versteckt hängt es hinter dem abgebildeten Eingang um die Ecke, in einem der unfreundlicheren Winkel des Görlis. Auf der rechten Seite ist das ganze Programm aufgelistet: „Neubau und Umbau der Eingangsbereiche, Erweiterung des Kinderbauernhofes, Aufwertung von Pflanzflächen“.
(hervorhebung von mir.)
allerdings, und das erwähnt der artikel nicht, differenzierte das auch der instagrammer (marcus richter, @monoxyd) in einem tweet etwas nach:
Da ist schon mehr geplant, aber die Bildauswahl ist schon... bezeichnend.
ich würde sagen, rund um dieses bild, bzw. dieses baustellenschild, hat sich niemand mit ruhm bekleckert. marcus richter nicht mir dem suggestiven bildausschnitt, bzw. der suggestiven bildunterschrift, das grünflächenamt mit dem baustellenschildlayout und der tagesspiegel, der gleich zwei autorinnen für den kleinen artikel auffuhr (ingo salmen und sabrina markutzyk), von denen es aber keiner schaffte, dass baustellenschild in seiner vollen grösse zu fotografieren.
(im tagesspiegel checkpoint gefunden.)
the good wife s07e14 („monday“)

ich weiss auch nicht, was mit mir los ist. die letzten paar sachen die ich gesehen habe, fand ich alle gut. auch diese folge von the good wife hat mir gut gefallen: nur ein fall, ein kleiner roter faden, um den sich das offensichtlich die geschichte um das finale der serie spinnen wird und viele kleine gute running gags.
der erste running gag war, dass in der ersten viertelstunde der folge der satz: „why don’t you give us a minute?“ ungefähr 20 mal gesagt wurde. ich finde sowas witzig. dann der gag mit dem wackelnden stuhl in alicias neuem büro, in der mitte und am ende, mit sehr gutem timing, eingebaut.
der fall in dem es in dieser serie ging basiert lose auf der sechs jahre alten geschichte eines „verlorenen“ iphone 4 prototypen. der fall wurde schön vielseitig aufbereitet und am ende mit einer simplen, aber nachvollziehbaren idee zu den akten gelegt. insgesamt wirkte das in dieser folge alles sehr rund und geschickt geschnitzt. auch the good wife scheint, jetzt wo es auch offiziell bestätigt, dem serienende entgegen geht, nochmal sehr gut aufzurappeln. nach solchen guten folgen, in denen sich das potenzial der serie zeigt, bin ich fast ein bisschen traurig, dass sie jetzt zuende geht.
limitless s01e14

seit ich den film gesehen habe, auf dem die serie lose basiert, finde ich die serie noch einen deut besser. sie ist differenzierter und detailierter in ihrer charkterzeichnung und auch verspielter. ich finde die serie nach wie vor nur mittelgut, also keine serienkost, die ich als qualitätsserie oder als besonders sehenswert bezeichnen würde. ich gucke sie aber nach wie vor sehr gerne, auch weil sie eher leichte kost ist.
diese folge war aber etwas komplexer als die bisherigen und das hat der folge gut getan. es gibt mehrere handlungsebenen und die rote-faden-geschichte wurde kräftig vorwärts gedrückt. die roter-faden-geschichte um senator edward morra, die aus dem film weitergesponnen wird, entwickelt sich langsam zu einer moralischen zwickmühle für den protagonisten der serie, brian finch.
das ist handwerklich alles sauber gemacht, das tempo stimmt, der angedeutete (technik-) philosophische hintergrund dieser folge ist nicht blödsinnig, die handlung ist komplex, aber überfordert niemanden. auch schön, einzelne szenen, bzw. rückblenden sind wie aus dem elektrischen reporter.
ich wiederhole es nochmal: ich finde die serie (und diese folge) sehenswert, auch wenn ihr die brillianz oder eine besondere qualität fehlt. abgesehen davon, ich weiss nicht genau warum, kann diese folge auch als einstieg genutzt werden: am anfang wird im previously in limitless die ganze geschichte der serie nochmal ge-tl;dr-t.
operation-naked-links vom 15.02.2016

50 minuten langer film von mario sixtus in der ZDF-mediathek.
meedia.de: „Operation Naked“: Mario Sixtus‘ Film-Debüt mit der ersten Garde der ZDF-Moderatoren #
jens schröders rezension von operation naked. witzigerweise kommt jens schröder auf exakt die gleichen lob- und kritikpunkte wie ich in meiner rezension:
Der Zuschauer bemerkt immer wieder den Unterschied zwischen den Moderatoren-Profis und den Schauspielern. Während Kleber, Lanz, Hahne, Cerne & Co. das „spielen“, was sie ohnehin immer machen – und das eben höchst professionell, merkt man dem einen oder anderen eigentlichen Schauspieler genau das an – dass er eben Schauspieler ist und nicht Startup-Gründer, Datenschützer oder Lehrer.
leitmedium.de: Operation Naked: Mockumentary von Mario Sixtus #
der mann von frau mierau hat operation naked und ich weiss wer du bist in der gleichen vorstellung wie ich gesehen. hätte ich im kino eine datenbrille aufgehabt, hätte ich vielleicht gemerkt, dass caspar clemens mierau auch im kino war.
wirres.net: operation naked #
meine rezension von operation naked und hier die vom dazugehörigen ich weiss wer du bist.
sorry that i didn’t come up with a better name, it seemed so logicical.
and: it would be even more fun, if (my) ownyourgram php version would also grab facebook checkins.

2 flaschen bier 1,98€, 18 minuten wartezeit anner kasse. (bei e reichelt)

rettet die erde. (bei hachez chocoversum)

hm, bbq-burger (bei jim block)

die jvm klowand. (bei jung von matt/next)

kokskao? (bei bahnhof hamburg dammtor)

ich bin 108 minuten lang, von 07:42 bis 09:32 uhr, ungefähr 480,28 kilometer weit zug gefahren (durchschnittsgeschwindigkeit: 266 km/h).

ich bin 25 minuten lang, von 07:43 bis 08:09 uhr, ungefähr 105,84 kilometer weit zug gefahren (durchschnittsgeschwindigkeit: 259 km/h).
hier sieht man, dass der GPS-logger auf meinem telefon die geokoordinaten nicht besonders präzise erfasst hat. leider hat er die aufzeichnung auch nach weniger als der hälfte der strecke nach hamburg unterbrochen und hier veröffentlicht. aber witzig ist das schon, wie die strecke durch die imaginären spikes so verlängert wurde, dass der ICE angeblich 260 km/h schnell war.
hier ist die gesamtstrecke nochmal nachträglich erzeugt, leider ist das ergebnis nicht so viel besser.

guten morgen. (bei berlin hauptbahnhof)
modern family s07e12

eine nahezu perfekte folge, natürlich nicht so perfekt wie connection lost, eine folge die komplett mit iphones und apple-geräten gefilmt wurde und die wirklich perfekt war.
diese folge (clean for a day ) zeigt aber sehr deutlich, was modern family so grandios macht: ein grossartiges ensemble, subtile (und unsubtile) witze, die zwar alle auf unterschiedlichen qualitätsniveaus liegen, aber stets perfekt getimed und gespielt sind. nur ein kleines detail am ende der folge, dass mir in direkter erinnerung geblieben ist: claire kommt nach hause und entschuldigt sich. die kinder wundern sich, dass ihre mutter sich entschuldigt, schauen auf die uhr und stellen fest, dass es noch nicht 17 uhr ist. worauf hier angespielt wird, ist völlig egal, ich fand den witz auch ohne hintergrundwissen so absurd, dass ich leise kichern musste. als die kinder dann ihren vater (phil) rufen und besorgt darauf hinweisen, dass irgendetwas nicht in ordnung sei, weil claire sich gerade entschuldigt habe, schaut phil kurz auf die uhr, worauf hin haley sagt: „no, we’ve already checked …“
auch die slapstick-szenen, waren perfekt choregrafiert, in der flugzeugszene musste ich tatsächloich laut lachen. so macht modern family spass: temporeich, brüllend und subtil komisch und das alles getragen von geschichten, die nie ganz doof sind und immer happy enden. und ich kann es nicht oft genug sagen: das ensemble gefällt mir ganz ausserordentlich gut, fast ausnahmslos. ich hoffe, dass modern family noch lange auf diesem niveau weitergeht.

