alles
@notenblog @eeek_de Mjam. Kaum Rauch, fast süß, sehr mild, genau meins. Danke, @wirresnet für den Tipp. pic.twitter.com/dOYsD43SCK
siehe auch „freier tag heute“:
nach dem abendessen habe ich die speisekarte nach whisky abgesucht. im „freigeist“ gabs nur einen schottischen single malt, bunnahabhain. der kommt wie mein lieblingswhisky laphroiag auch aus islay und in der tat hat er mir auch sehr gut geschmeckt: viel weniger torfig als der laphroiag, aber ähnlich ätherisch-leicht. im whisky-store wird er als „leicht mit Früchten, einem Hauch Vanille“ beschrieben und ich muss sagen das stimmt. vor allem schmeckt er sehr viel komplexer, beinahe würde ich sagen komplizierter, als der laphroiag. gerne wieder.
"Was tut dem weh, Mama?" (Kind 3.0 über Xavier Naidoo)
Fact-checking politicians' 'thoughts & prayers'
das ist ein „twitter-moment“ (hier gefunden), in dem ein paar tweets von @igorvolsky gesammelt wurden, in dem er amerikanischen politikern die nach dem massaker in san benadino „thoughts and prayers“ twitterten und denen er vorwirft, sich wegen NRA-spenden gegen legislative waffenregulierung zu sperren. oder genauer, und das sieht man im am ende eingebettenen video, denen er vorwirft, gegen solche ereignisse ausschliesslich „thoughts and prayers“ einzusetzen, statt effektiver politischer arbeit.
sichtbar ist das nur auf twitter oder hier, wenn man widget.js von twitter.com lädt, bzw. zulässt. dass kann man mit einem klick auf diesen link aktivieren und deaktivieren:
better now
#portrait #inprogress #painting #oilpainting #americangothic #berlinartist #malerei #ölmalerei #instaart #artist #art #peinture
Женский must have при выходе в свет — это косметичка и зеркальце в сумочке, а мужской — электрическая бритва в рукаве.
Мода Московского Метро (@moscow_metro_fashion) 02.12.2015 16:22
DB Bahn - Timeline Photos | Facebook
Sehnsucht nach der Familie? #heimkommen gibt's bei uns schon ab 19 Euro.
Debattenbeitrag des @tagesspiegel zum Thema Adblocker. pic.twitter.com/9yYI0LxWND

warum ix @rivva so gerne mag: http://rivva.de/267359772
Ich benutze das alte und das neue Twitter noch parallel. pic.twitter.com/jAKxoZ2x7S
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links vom 01.12.2015
zeit.de: Zentrum für politische Schönheit: Das Erdbeben der Schönheit #
wolfgang ullrich dekonstruiert philipp ruch zum egomanen ewiggestrigen. nicht ganz zu unrecht, glaube ich.
Eine Vorliebe hat Ruch ferner für martialische Metaphern. Immerzu detonieren Bomben, wird ausradiert und zum Einsturz gebracht. Das ist ermüdend und erschreckend zugleich, und mochte man die schneidige Sprache, die auch die Aktionen des ZPS dominiert, bisher für künstlerische Übertreibung halten, so ist spätestens jetzt klar, wie wörtlich alles gemeint ist. Philipp Ruchs Text ist kein dadaistisches Pamphlet und keine literarische Fantasie. Er ist das Manifest von einem, der mit aller Gewalt in die Geschichte eingehen will.
newyorker.com: Privacy in an Age of Publicity #
guter historischer abriss der geschichte der privatshäre (nachtrag: der text ist über zwei jahre alt) — und ihrer verletzungen — von jill lepore:
As a matter of historical analysis, the relationship between secrecy and privacy can be stated in an axiom: the defense of privacy follows, and never precedes, the emergence of new technologies for the exposure of secrets. In other words, the case for privacy always comes too late. The horse is out of the barn. The post office has opened your mail. Your photograph is on Facebook. Google already knows that, notwithstanding your demographic, you hate kale.
E-mail isn’t that different from mail. The real divide, historically, isn’t digital; it’s literary. The nineteenth century, in many parts of the West, including the United States, marked the beginning of near-universal literacy. All writing used to be, in a very real sense, secret, except to the few who knew how to read. What, though, if everyone could read? Then every mystery could be revealed. A letter is a proxy for your self. To write a letter is to reveal your character, to spill out your soul onto a piece of paper. Universal literacy meant universal decipherment, and universal exposure. If everyone could write, everyone could be read. It was terrifying.
wired.com: How Humans Ended Up With Freakishly Huge Brains #
wir haben nicht die grössten gehirne aller tierarten auf der erde, aber die am dichtesten vernetzten. wie wir uns diese energieverschwendung entwicklungsbiologisch leisten konnten, erklärt dieser artikel.
kernelmag.dailydot.com: What I learned letting a homeless man from Whisper stay in my apartment for a month #
jesse hicks ist autor (offensichtlich) und hat einen obdachlosen mann, der auf whisper um hilfe bat, bei sich zuhause aufgenommen. was er erlebte, schrieb er wunderbar selbstreflektierend und selbstkritisch auf.
To write is to exploit. To take another person into your story is often to separate them from the most important thing they have: their self-conception.
digg.com: More Proof That Master Locks Are A Waste Of Money #
mit ein bisschen druck und vibration öffnet „bosnianbill“ ein vorhängeschloss. das sollte auch bei einigen anderen schlössern funktionieren. überhaupt, die wundervolle kraft der vibration, hier durch einen hammer appliziert, wirkt oft wunder. so hat zum beispiel der home-button des alten iphones meiner mutter in manchen sitiationen nicht oder verzögert reagiert. eine ausgiebige (äussere) behandlung mit einer (sauberen) elektrischen zahnbürste wirkte hier wunder. wahrscheinlich wurden durch die vibrationen eventuell vorhandene fremkörper im inneren der button-mechanik entfernt oder verteilt, so dass der home button nun wieder wie neu funktioniert.
techniktagebuch.tumblr.com: 30.11.2015 #
anne schüßler erklärt, was liken so alles bedeuten kann.
golem.de: Hetzner und Netzneutralität: Extrakosten für bessere Anbindung an Telekom-Kunden #
das ist schon ganz schön frech, was die telekom und potenziell andere grosse netzbetreiber hier machen. aber besonders ironisch ist die tatsache, dass ein artikel, in dem beschrieben wird wie man als seitenbetreiber der telekom schutzgeld bezahlen muss, um sicherzustellen, dass die eigene seite ordentlich ausgeliefert wird, mit einer werbung für telekom-eigenes hosting illustriert wird.

vinepair.com: How To Read A Whiskey Label #
was man über die bezeichnungen auf whisky-flaschen wissen sollte.
Eine gute Liste braucht erstens …
frauruth.tumblr.com: Beirut, Lebanon 1982, The Green Line demarcation … #
Good evening ❤️
DAS ist #Disruption: mit einem 1-Mann-Unternehmen die größte Boulevardzeitung der Welt einholen. @Der_Postillon pic.twitter.com/ilsyV1tSQ8
you wouldn't shoot a policeman … and then steal his helmet … you wouldn't go to the toilet in his helmet … and then send it to the policeman's grieving widow … and then steal it again!
Die Adventszeit kann kommen!
Ich bin vorbereitet! 🎅🎄 pic.twitter.com/jU00roWd61
griffelkunst
heute mussten konnten wir wieder zur griffelkunst-abholung und aussuchung. ich entscheid mich wieder dorthin zu laufen, die beifahrein wollte per bahn nachkommen. ich bin dann vom naturkundemuseum durch mitte zur s-bahn frankfurter allee gelaufen. das wetter war eher trübe, aber fast frühlingshaft warm. ausser am alex, da zogs ein bisschen.
gegenüber des escados am alexanderplatz wurde ein plattebau so grässlich renoviert, dass die platte jetzt aussieht wie ein mehrfamilienhaus in einem vorort von oberursel. ich konnte das nicht fotografieren. mich reizen da eher die realsozialistischen bausünden von damals™.
eins der gebäude dort steht kurz vor dem abriss. die fenster sind schon fast alle raus, bald kommt da sicherlich der bagger mit den kräftigen zangen.
ein bisschen weiter wird man quasi aufgefordert döner zu essen. wenn man die öffnungszeiten kennen würde.
das kino international beschäftigt tatsächlich noch einen plakatmaler. auf der frontfassade durfte der ein filmplakat gross aufziehen. ich mag den bau ja sehr gerne, auch weil man ihm von aussen ansieht, welchem zweck er dient. als ich vor vielen jahren einmal dort einen film sah, war ich sehr bezaubert vom alten DDR-klebstoff-geruch, den ich aufs innigste mit meiner kindheit verbinde, in der wir öfter unsere ost-verwandtschaft besucht haben. in deren haus roch es auch immer nach diesem wahrscheinlich nicht besonders gesunden chemie-cocktail. ich gehe aber davon aus, dass der geruch mittlerweile wegsaniert wurde.
was mir auch auffällt: die spuren die politik überall in der stadt hinterlässt.
fürs abknipsen der kabelbinder reicht nach dem wahlkampf wahrscheinlich das geld nicht mehr.
irgendwann bin ich an einem laden vorbeigekommen, in dessen schaufenster ein fernseher hochkant stand, auf dem ein bild der golden gate bridge zu sehen war.
ich war dann ziemlich pünktlich, wie verabredet gegen 14 uhr an der frankfurter allee. da ich bei apple mit der beifahrerin befreundet bin, kann ich mit meinem iphone und der freunde-app ihren aufenthaltsort nachverfolgen. ich war ziemlich verwirrt, als sie mit der sbahn an mir vorbeifuhr. also rief ich sie an und bat sie wieder zurückzufahren. um viertel nach zwei war sie dann auch da.
bei der griffelkunst standen heute, unter anderem, ein paar arbeiten von peter piller zur auswahl. wir haben uns ein bild aus der serie bereitschaftgrad ausgesucht. in der bildergalerie hier bei capitan petzel kann man es sehen, das das letzte bild mit fallschirmjägern und einer pusteblumenpionierin. eine gute wahl, wie wir beide finden.
zurück sind wir dann mit der sbahn gefahren und immer rechtzeitig um- und ausgestiegen.
man in the high castle

was mich am „man in the high castle“ besonders irritiert hat: auch die deutschen nazis tragen ihre eheringe links, wie amerikaner. ansonsten fand ich die serie stellenweise kreuzöde und hochgradig unlogisch. insgesamt aber gute unterhaltung und beeindruckend aufwändige produktion. auch wenn die serie mitunter längen hat und in ihrer unvorhersehbarkeit vorhersehbar ist, ist sie nicht wirklich langweilig, wohl aber verwirrend und recht interpretationsoffen. ich weiss am ende nicht, ob mich das nervt oder freut, am besten beschreibt es wohl ein gedanke am ende der zehnten episode, ich dachte: och, dass wäre doch ein schönes staffelende gewesen. allerdings war es dann das staffelende und meine erwartung, dass es 12 folgen gibt, war falsch.

eigentlich fasst dieses berlin-bild die serie ganz gut zusammen. einerseits sieht man, dass durchaus aufwand in die produktion geflossen ist und zum beispiel die grosse halle von albert speer an beinahe der richtigen stelle einmontiert wurde und der fernsehturm am alex entfernt wurde. andererseits erkennt man zum beispiel gut das kanzleramt von axel schultes (links), die neue amerikanische botschaft am pariser platz (bildmitte) und das sony-center (rechts).
ganz grässlich mal wieder die deutschen schauspieler, die fast alle wie roboter sprachen und die regieanweisungen wahrscheinlich zu ernst nahmen. sauberes deutsch sprach hingegen der dänische schauspieler carsten norgaard, das scheint er öfter zu machen. die musik schien stellenweise eins zu eins aus heroes übernommen worden zu sein, jedenfalls immer wenn es mystisch wurde.
rotten tomatoes findet die serie sehr, sehr gut 96% positive kritiken und 93% „audience score“. ich würde eher 3 von 5 sternen geben.








