keep up the good work pic.twitter.com/1Z3mqZBrf4
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Al Franken asks Neil Gorsuch why he ruled against truck driver fired for abandoning his vehicle in -14 degree cold. pic.twitter.com/kzP357zdmu
es gibt für mich nichts langweiligeres als fussball. aber deine fussballtexte sind gelegentlich doch sehr lesenswert.
spiegel.de: Künstliche Intelligenz: Wenn Maschinen über Menschen entscheiden #
das beste was ich seit langem über künstliche intelligenz gelesen habe. natürlich auch besser, als das was ich darüber geschrieben habe, weil: weitergedacht und besser informiert. die entscheidenden beiden absätze:
Ärgerlicherweise liest man seit mindestens 20 Jahren regelmäßig, dass der Durchbruch der künstlichen Intelligenz (KI) unmittelbar bevorsteht. Aber jetzt stimmt es wirklich. Natürlich abhängig davon, was man unter Durchbruch genau versteht. Ein wiederkehrendes Muster des Fortschritts: Man hört so lange Ankündigungen, bis man sie nicht mehr hören kann - und plötzlich sind sie Realität. So war es mit dem mobilen Internet, mit der Wirkmacht der sozialen Medien. Jetzt ist es künstliche Intelligenz, das nächste große Schlachtfeld der Ökonomie, das in fast jeden Bereich eingreifen kann und irgendwann auch wird.
Kein Feld der Technologie ist gleichzeitig so unterschätzt und überschätzt wie die künstliche Intelligenz, und das liegt auch am geringen Verständnis, was genau das sein soll. Nebenbei ist das Jahr 2017 hervorragend dazu geeignet, schon natürliche Intelligenz anzuzweifeln.
businessinsider.de: dm-Gründer fordert 1.000 Euro monatlich für jeden — seine Begründung ist verdammt gut #
bescheuerte überschrift, aber, wie immer, gute, schlüssige argumente von götz werner.
mequito.org: [Was schön war, KW9] #
das war schön zu lesen.
bielinski.de: Lästern mit Kindern? Eben nicht egal! #
@heibie zeigt auf, warum es doof ist mit kindern über andersartig aussehende menschen zu lästern. seinen argumenten kann man eigentlich nichts hinzufügen, ausser vielleicht der ultradummen „stellungnahme“ der nido-redaktion zu vorwürfen, dass der text daneben sei (im bildblog gefunden):
[wir haben] uns dafüpr entschieden, das […] thema ins heft zu heben, genz einfach, weil es ehrlich ist.
das kriterium ehrlichkeit bei der überlegung texte zu veröffentlichen ist frappierend. schliesslich kann es auch ehrlich sein, frauen zu verachten, rassistische gedanken zu äussern oder einfach dummes zeug aufzuschreiben. hoffentlich ist ehrlichkeit nicht wirklich die messlatte, an der die nido ihre texte ausrichtet, sondern nur ein quatsch-argument, um sich unehrlich aus einer peinlichen redaktionellen entscheidung rauszureden.
nerdcore.de: Fluid-Dynamics from Movement Vectors #
ich bin nicht sicher was ich faszinierneder finder. dieses fluid-dynamics-video-effekt-gedöns, oder das gif was rene daraus gebastelt hat.
apnews.com: AP Exclusive: Manafort had plan to benefit Putin government #
das ist wirklich alles filmreif. oder umgekehrt: wie kann es sein, dass selbst die blödsinnigsten verschwörungstheorien aus film und fernsehen, von der realität übertroffen werden?
kirkville.com: Apple Releases iTunes 12.6; You Can (Finally) Watch Rentals Across Devices #
ich würde sagen: das kommt so ungefähr zwei bis drei jahre zu spät. apple’s film-, serien- und musik-angebot ist so ziemlich auf jeder ebene von anderen überholt worden, was die preise angeht, aber vor allem was den komfort und die bedienungsfreundlichkeit angeht.
aptgetupdate.de: macOS Tipp: Zuletzt geschlossene Tabs im Safari öffnen #
extrem guter tipp (keine ironie).
thisisnthappiness.com: Surface tension, Willy Veginer #
super!
simone schmollack wollte ein portrait über thomas fischer schreiben. der ist richter und schreibt ellenlange kolumnen auf zeit.de. die kolumnen finde ich manchmal betörend gut, manchmal saudoof und meistens ignoriere ich sie. das interview von simone schmollack lief bei der autorisierung nicht so, wie sich simone schmollack das vorstellte und hier in form eines offenen briefs an thomas fischer beklagt. thomas fischer hingegen fand das alles in ordnung und klagt auf seine art auf meedia.de und veröffentlicht („leicht gekürzt“) eine variante der interview-abschrift, die ihm zur autorisierung vorgelegt wurde.
ich kann mich mit beiden standpunkten anfreunden, dem von thomas fischer und dem von simone schmollack. ich weiss aus eigener erfahrung, dass man sich als portraitierter immer falsch verstanden fühlt und schmollige gefühle entwickelt, wenn man nicht ausschliesslich honig um den mund geschmiert bekommt. und ich weiss als autor, dass es keinen spass macht, eigene texte abzustimmen oder von irgendwem, vielleicht sogar den betroffenen, redigieren zu lassen.
abgesehen davon, dass der öffentliche schlagabtausch der beiden auf eine art amüsant ist, finde ich es grässlich, dass sich beide, implizit und explizit, öffentlich und hinter den kulissen, darauf einlassen sich gegenseitig mit juristischen schritten (oder „prüfungen“) zu drohen. das erinnert mich dann doch eher an eine kindergartenauseinandersetzung, in der, sobald die argumente ausgehen, damit gedroht wird: „das sag ich meinen eltern — und dann …!“
Besuchs-Kind findet im Bad eine Dose mit Tampons. Er erklärt meinen Jungs begeistert: "Meine Mama sammelt die auch!!!"

(bei soho kitchen)

(bei sparkassenakademie)
(bei burger bank)
turi2 hat mir graturiliert. nett und gut zusammengestellt aus den fragen die mir markus trantow per mail gestellt hat. der vollständigkeit halber hier die originalversion:
T: Was war toll am abgelaufenen Lebensjahr?
ix: alles.T: Was eher blöd?
ix: nichts.T: Was wünschen Sie sich fürs neue Lebensjahr?
ix: für mich nichts, für die welt eventuell mehr ambiguitätstoleranz.T: Wie feiern Sie den Geburtstag? Wo?
ix: ich koche für freunde und trinke bier.T: Auf welchem Weg sind Gratulationen willkommen?
ix: bloss nicht antufen!T: Was war das Beste, was Sie im Leben erreicht haben?
neugierig und wissbegierig zu sein.T: Was wollen Sie in diesem Leben unbedingt noch getan haben?
ix: seitdem ich meine spül- und waschmaschine dazu gebracht habe anzuzeigen ob sie gerade laufen und bescheid zu geben, wenn sie fertig sind, ist meine bucket-list eigentlich leer und, wenn überhaupt, mit sachen gefüllt die ich nicht tun will: zu glauben, dass früher irgendwas besser war, neugier, wissensdurst oder detailverliebtheit zu verlieren, klagen oder dinge zu tun, hinter denen ich nicht stehe. ach, vielleicht noch eins: das wort ambiguitätstoleranz öfter benutzen.T: Was beschäftigt Sie gerade?
ix: neben meiner arbeit als projektleiter (bei espresto.de) und erfüller und antizipator von kundenwünschen, beschäftige ich mich zur zeit vor allem damit, die vorbereitung meines republica-vortrags vor mir herzuschieben, zu wenig ins internet zu schreiben und die grenzen der hausautomatisierung auszuloten. und kochen.
p.s.: seit „zwei jahrzehnten“ blogge ich natürlich noch nicht auf wirres.net, sondern erst seit ziemlich genau 14 jahren, 10 monaten und 24 tagen.
meine zwei geburtstagsgeschenke dieses jahr passen supa zusammen. klickwünsche auch an @ankegroener, @svensonsan und @ingoo
Mediamarkt druckt Literpreise für Druckertinte ab. pic.twitter.com/yt0PMhhVEe
ich habe den piloten von this is us geguckt und will jetzt gar nicht mehr folgen davon sehen. nicht weil die serie schlecht wäre, sondern weil der pilot so gut war. den piloten könnte man auch als abgeschlossene kurzgeschichte sehen und für sich stehen. er schafft es in 42 minuten nicht nur ein ensemble von einem halben dutzend hauptcharakteren vorzustellen und in ihr leben einzuführen, sondern auch noch eine wunderbar verschachtelte familiensaga nachzuerzählen.
abgesehen davon hat die serie etwas geschafft, was mir schon lange nicht mehr passiert ist: ich war am ende tief berührt, nicht weil das ende der ersten folge traurig war, sondern weil es so menschlich, so herzerweichend war — und das alles auch noch ohne pathos und holzhammer, sondern ganz subtil und sanft.
(bei wedding)
"Und was daran genau ist jetzt komisch?" Schweinebesitzerin beim Gassigehen zu Hundesitzerin beim Gassigehen; Engel… twitter.com/i/web/status/8…



