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run­ter vom eis

felix schwenzel in artikel

Ich bin mit dem Ver­lauf der Welt­ge­schich­te mo­men­tan nicht ganz ein­ver­stan­den. Um es mal han­sea­tisch-deut­lich aus­zu­drü­cken.

Max.Bud­den­bohm (@Bud­den­bohm28.01.2017 18:20

so dürf­te es mo­men­tan re­la­tiv vie­len men­schen ge­hen. was mir der­zeit aber wirk­lich sor­ge be­rei­tet: ich möch­te am liebs­ten vom ver­lauf der welt­ge­schich­te al­lein ge­las­sen wer­den. ei­gent­lich geht mir das seit der wahl von trump so. ich habe das ge­fühl, die welt rich­tet sich mehr und mehr dar­auf aus, mich zu pro­vo­zie­ren, mich auf­zu­re­gen, als sei der kampf um mei­ne (und al­ler an­de­ren) auf­merk­sam­keit plötz­lich die pa­ro­le des jah­res. trump pro­vo­ziert durch ver­spre­chen, an­kün­di­gun­gen und seit ein bis zwei wo­chen durch de­kre­te, da­mit sich alle welt auf­regt und ein paar sei­ner an­hän­ger sich freu­en. die trump­schen auf­re­gungs­wel­len wer­den ver­stärkt durchs me­di­en­echo und weil me­di­en mitt­ler­wei­le über­all sind, nicht mehr nur im fern­se­her, ra­dio oder auf pa­pier, son­dern auch an den plät­zen an de­nen ich freun­de sehe und tref­fe, vi­briert al­les.

ich bin aber müde ge­wor­den und mag nicht mehr über je­des auf­re­gungs­stöck­chen sprin­gen, das mir in den weg ge­hal­ten wird, oder das nach mir aus­schlägt. ein­mal aus prin­zip, bzw. der mir ei­ge­nen re­ak­tanz: wenn alle sich auf­re­gen, mag ich mich al­lein des­halb nicht auf­re­gen, weil es oh­ne­hin schon alle tun. dann aber auch aus kal­kül: wer ist die­ser trump, dass er die the­men vor­ge­ben kön­nen soll, über die ich mich der­zeit echauf­fie­re, die pro­ble­me über die ich nach­den­ke oder über die ich dis­ku­tie­re?

nur weil ein auf­merk­sam­keits­ge­stör­ter nar­ziss ge­ra­de po­li­ti­ker spielt und den ein­druck zu er­we­cken ver­sucht, er habe un­ein­ge­schränk­te macht und durch­set­zungs­kraft, soll ich mir jetzt ge­dan­ken um in­ne­re si­cher­heit ma­chen?

das är­ger­li­che ist: ich ma­che es, ich ver­spü­re das be­dürf­nis mit­zu­dis­ku­tie­ren, falsch­wahr­neh­mun­gen zu kor­ri­gie­ren, an­de­re von ih­ren über­zeu­gun­gen ab­zu­brin­gen. ein ame­ri­ka­ni­scher freund von mir, den ich lan­ge aus den au­gen ver­lo­ren habe und mit dem ich jetzt dank face­book wie­der in kon­takt ste­he, schrieb vor­ges­tern, dass er blu­men ge­kauft habe und mit die­sen blu­men in eine mo­schee ge­gan­gen sei, ein­fach nur um ein zei­chen zu sez­ten und so­li­da­ri­tät und ge­mein­sinn zu zei­gen.

ges­tern ver­merk­te er, dass in se­at­tle eine mo­schee in flam­men auf­ge­gan­gen sei, kurz nach der un­ter­zeich­nung der ein­rei­se­stopp-de­kre­te. un­ter dem ar­ti­kel ent­spann sich eine dis­kus­si­on über die po­ten­zi­el­le kri­mi­na­li­tät von mus­li­men und ob sie die mo­schee nicht auch selbst an­ge­zün­det ha­ben könn­ten. in mei­nem kopf bro­del­te es und ich for­mu­lier­te eine ant­wort an ei­nen der dis­kus­si­ons­teil­neh­mer (mit dem ich eben­falls ein jahr ge­mein­sam zur schu­le ge­gan­gen bin):

here’s a thought. if you think about pat­terns you’ll find ple­nty of pat­terns that end­an­ger ame­ri­can li­ves and kill thou­sands of peo­p­le a year. the­re’s one very ob­vious pat­tern that kills 30 to 40 thou­sands ame­ri­cans a year. it’s traf­fic. if you re­al­ly care about ma­king ame­ri­can ci­ties safe “again” why not ban cars? why not ban to­b­ac­co, fire­arms, which kill even more ame­ri­cans a year than traf­fic?

the ans­wer is pro­ba­b­ly that more safe­ty me­ans less free­dom and op­por­tu­ni­ty. eli­mi­na­ting risk also eli­mi­na­tes free­dom. so­cie­ty al­ways stri­ves to ba­lan­ce this in re­asonable ways. eli­mi­na­ting some risk, wi­t­hout ta­king away to much free­dom or op­por­tu­ni­ty. it’s al­ways been a pro­cess, ai­ming to find a re­asonable midd­le ground.

my guess is, what trump is try­ing to achi­ve is not about a safer coun­try, sa­ving ame­ri­can li­ves or safe­ty at all, it’s about bla­me. put­ting the bla­me to others, bla­ming peo­p­le that look dif­fe­rent, have the “wrong” faith or skin co­lor. it’s about di­vi­ding the coun­try and the peo­p­le into “us” and “them” stir­ring up hate, crea­ting cha­os. it’s about eli­mi­na­ting the pro­cess of fin­ding a re­asonable midd­le ground, which i be­lie­ve is the he­art of de­mo­cra­cy. de­mo­cra­cy is not so much about the will or rule of the peo­p­le (which might quick­ly lead to mob men­ta­li­ty), it’s about ba­lan­ce; ba­lan­ce of power, ba­lan­ce of in­te­rests and rule of law, ju­s­ti­ce and re­ason. trump is working hard to make all of that di­s­apear, while gi­ving you the il­lu­si­on of safe­ty.

ich habe die­sen kom­men­tar aber nicht ab­ge­schickt, weil ich kei­ne wei­te­re lust auf fol­ge­dis­kus­sio­nen habe.

ich mag sport­li­che dis­kus­sio­nen, die aus­ein­an­der­set­zung mit an­de­ren ar­gu­men­ten und ich füh­re die auch oft so weit, dass ich am ende der ein­zi­ge bin der wei­ter­dis­ku­tie­ren möch­te. ich bin ex­trem fas­zi­niert von ty­ler co­wens idee um ei­ge­ne fil­ter­bla­sen zu durch­bre­chen: er schlug vor ein paar ta­gen vor, das es nicht rei­che an­de­re mei­nun­gen zu le­sen, son­dern dass man sich ei­gent­lich, zeit­wei­lig, die schu­he der an­de­ren an­zie­hen müs­se und ak­tiv ar­gu­men­te der ge­gen­sei­te sam­meln und ge­gen sei­ne ei­ge­nen über­zeu­gun­gen aus­for­mu­lie­ren sol­le.

Keep a dia­ry, wri­te a blog, or set up a se­pa­ra­te and an­ony­mous Twit­ter ac­count. And th­rough that me­di­um, wri­te oc­ca­sio­nal ma­te­ri­al in sup­port of views you don’t agree with. Try to make them sound as per­sua­si­ve as pos­si­ble. If need be, to keep your own sen­se of in­ter­nal ba­lan­ce, wri­te a dia­lo­gue bet­ween op­po­sing views, just as Pla­to and Da­vid Hume did in some of their very best phi­lo­so­phi­cal works.

um die (ver­meint­lich) an­de­re sei­te zu ver­ste­hen, soll­te man ler­nen wie sie zu den­ken. es geht nicht um im­mu­ni­sie­rung ge­gen an­de­re über­zeu­gun­gen oder an­sich­ten, son­dern um ver­ständ­nis, durch­drin­gung.

wie ge­sagt, als übung, als in­tel­lek­tu­el­le stra­te­gie fin­de ich das fas­zi­nie­rend und rich­tig. aber mei­ne re­ak­tanz setzt ein, so­bald ich das ge­fühl habe, dass ich pro­vo­ziert wer­de, dass je­mand mit mir spielt und mich ge­zielt aufs eis führt. auf dem eis ste­hend mag ich dann al­les rich­tig ma­chen, ste­chen­de ar­gu­men­te her­vor­brin­gen, viel­leicht so­gar das ge­fühl ha­ben, die an­de­re sei­te in ein­zel­nen aspek­ten über­zeugt oder ge­öff­net zu ha­ben. aber ich ste­he auf dem eis, auf das mich je­mand ge­zielt ge­führt hat. und ge­nau da wer­de ich bo­ckig. ich dis­ku­tie­re ger­ne, aber den ort, die the­men, die re­geln möch­te ich mir nicht vor­ge­ben las­sen von ei­nem kränk­ba­ren ir­ren mit oran­ge­nen haa­ren, der auf an­stand, re­geln und wür­de scheisst.


trump ist nicht zu schla­gen, wenn wir nach sei­nen re­geln spie­len, wenn wir auf sei­ne ak­tio­nen le­dig­lich re­aa­gie­ren. das was rech­te in die­sem land im­mer wie­der er­zäh­len, die mär ei­ner glei­che­ge­schal­te­ten pres­se, die zen­tral ge­steu­ert stim­mung ma­che, hat trump ab­sur­der­wei­se auf ge­wis­se wei­se welt­weit ge­schafft: die pres­se, un­se­re dis­kus­sio­nen, un­se­re sor­gen, wir, sind gleich­ge­schal­tet — auf trump. statt über po­li­tik und lö­sun­gen, re­den wir über sei­ne po­li­tik, sei­ne ab­sur­den lö­sungs­vor­schlä­ge und sei­ne pro­vo­ka­ti­ve sym­bol­po­li­tik. er zieht alle auf­merk­sam­keit auf sich. er hat uns alle im in­tel­lek­tu­el­len schwitz­kas­ten. un­se­re waf­fen sind stumpf, weil er die re­geln dik­tiert, weil er und sei­ne an­hän­ger es schaf­fen, uns zum dis­ku­tie­ren aufs eis zu zie­hen und die re­geln des spiels zu kon­trol­lie­ren.


ich will nicht aus­schlies­sen, dass das was ich hier schrei­be nichts wei­ter als eine recht­fer­ti­gung mei­nes es­ka­pis­mus ist, eine er­klä­rung da­für, dass ich mir seit mo­na­ten die au­gen, die oh­ren und den mund zu­hal­te. viel­leicht ist mein un­be­ha­gen der ver­such die ko­gni­ti­ven dis­so­nan­zen aus­klin­gen zu las­sen und end­lich wie­der zu kla­rem den­ken zu kom­men. klar ist aber so oder so, dass wir am gros­sen bild zeich­nen müs­sen, an un­se­rem bild, wel­che ge­sell­schaft wir uns wün­schen. wir soll­ten nicht am trump­tower rüt­teln, son­dern bes­se­re bu­den bau­en. wir soll­ten trump nicht igno­rie­ren, son­dern mehr auf­merk­sam­keit auf al­ter­na­ti­ven len­ken, prak­tisch und in­tel­lek­tu­ell.

ich bin auch nicht zu­frie­den mit dem der­zei­ti­gen „Ver­lauf der Welt­ge­schich­te“, ich bin des­il­lu­sio­niert und er­staunt und sehr, sehr müde. aber ich wer­de mich sam­meln. wir wer­den uns sam­meln.


Fin­ding Do­ry

felix schwenzel in gesehen

okay­er film, kommt aber nicht mal an­satz­wei­se an den ers­ten teil ran. vi­su­ell ist das ni­veau mitt­ler­wei­le so gut wie fo­to­rea­lis­ti­schem hol­ly­wood­ni­veau — und lei­der auch vom et­was arg auf­ge­bre­zel­ten sto­ry­tel­ling her.


kann mich nicht ent­schei­den. ama­zon echo dot kau­fen oder nicht? ei­gent­lich schon al­lein we­gen des künst­li­chen zeit­drucks nicht …?


Die­se Rob­be hat sich ein Plätz­chen am Hel­go­län­der Flug­ha­fen auf der Düne ge­sucht. es la­gen in der Nähe noch mehr Rob­ben, das Flug­ha­fen-Per­so­nal fand al­les ganz nor­mal… ich fra­ge mich nur, wie die Rob­ben sich so weit vom Strand weg­be­we­gen kön­nen und war­um sie das tun.
#hel­go­land­dü­ne #ke­gel­rob­ben #hel­go­land­lie­be #hel­go­land

Smil­la Dan­kert (@smil­l­a­d­an­kert26.01.2017 20:46



tol­les, lan­ges in­ter­view von jo­chen weg­ner mit wil­liam gib­son übers schrei­ben, trump und die zu­kunft. (via)

Jo­chen Weg­ner: Sie be­strei­ten im­mer, dass Sie Aspek­te der Zu­kunft in Ih­ren Bü­chern vor­weg­ge­nom­men ha­ben. War­um spie­len Sie Ihre vi­sio­nä­re Kraft her­un­ter?

Wil­liam Gib­son: Ich sehe die Zu­kunft nicht vor­aus, es fühlt sich nur so an. Ich ver­su­che le­dig­lich, li­te­ra­ri­schen Na­tu­ra­lis­mus auf ein Gen­re an­zu­wen­den, das in sei­nen Be­schrei­bun­gen zu­vor im­mer sehr vage ge­blie­ben ist. Frü­her las man in Sci­ence-Fic­tion-Er­zäh­lun­gen nichts über die So­zio­öko­no­mie oder die Se­xua­li­tät, über all die span­nen­den Aspek­te ei­ner Ge­sell­schaft, al­les blieb selt­sam abs­trakt. Ich schrei­be lie­ber über Leu­te, die ge­fähr­li­che Scheiß­jobs an­neh­men müs­sen, um ihre Mie­te zu be­zah­len oder ihre bio­ni­schen Füße. Mei­ne ver­meint­li­chen Vor­her­sa­gen kom­men aus die­ser un­ge­wöhn­lich ge­nau­en Be­schrei­bung der Welt. (wei­ter­le­sen)






was will @BVG_Ubahn uns hier ge­nau sa­gen?

  • es­sen, trin­ken und „alc“ ver­bo­ten!
  • cola in der bahn ist OK!
  • ach egal, macht doch was ihr wollt!


ich habe mich vor­ges­tern län­ger und sehr an­re­gend mit mar­tin oet­ting un­ter­hal­ten. wor­über wir uns (un­ter an­de­rem) un­ter­hal­ten ha­ben, hat er vor ein paar wo­chen hier auf­ge­schrie­ben. ich fin­de das sehr toll, was er da vor­hat und ich hof­fe sehr, dass er auf der re­pu­bli­ca wird spre­chen kön­nen.

Nach ei­ni­gem Nach­den­ken und Ge­sprä­chen mit Freun­den bin ich zum Ent­schluss ge­kom­men, heu­te wie­der ge­nau das Glei­che zu tun, was ich zwi­schen 2005 und 2011 schon ein­mal ge­tan habe. Da­mals habe ich mich zu­nächst auf ei­nem Blog und spä­ter dann zu­sätz­lich auch in öf­fent­li­chen Vor­trä­gen mit ei­nem The­ma aus­ein­an­der ge­setzt, das ich ver­ste­hen und be­herr­schen woll­te. Das The­ma war da­mals „Word-of-Mouth Mar­ke­ting“, das Blog hieß Con­nec­ted­Mar­ke­ting. Au­ßer­dem habe ich in der Fol­ge jah­re­lang un­zäh­li­ge Vor­trä­ge in ganz Deutsch­land und Eu­ro­pa zu die­sem The­ma ge­hal­ten. […]

Ab heu­te ist mein The­ma ein neu­es: Das Gro­ße Un­be­ha­gen. Mei­nem Ein­druck nach ent­springt es vor al­lem ei­ner ste­tig wach­sen­den so­zia­len Un­gleich­heit in vie­len Tei­len Eu­ro­pas, den wirt­schaft­li­chen Pro­ble­men in­ner­halb und au­ßer­halb der Eu­ro­päi­schen Uni­on, den nicht en­den wol­len­den Kri­sen, der Sor­ge um un­end­li­ches Wachs­tum auf ei­ner end­li­chen Erde, und der Fra­ge da­nach, ob po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen ei­gent­lich heu­te noch Rück­sicht auf die Men­schen neh­men, die im All­tag von ih­nen be­trof­fen sind. (wei­ter­le­sen)




john gru­ber:

Back in Oc­to­ber I as­ked why web­sites are pu­bli­shing AMP pa­ges. The lock-in aspect makes no sen­se to me. Why would I want to cede con­trol over my pa­ges to Goog­le?

i pu­blish AMP pa­ges be­cau­se my main con­cern of pu­bli­shing on the web is to make it as easy as pos­si­ble to rea­ders to see my wri­tin­gs.

sin­ce i star­ted wri­ting on the web 15 ye­ars ago, i pu­blish every sin­gle word i wri­te in a RSS feed, be­cau­se it makes it easy for rea­ders to fol­low my wri­tin­gs. RSS makes it easy to read my ar­tic­les as an­yo­ne li­kes. si­mi­lar to AMP, i cede some con­trol over my con­tent, when i pu­blish RSS. RSS-feeds can be read in an app or on many con­tent ag­gre­ga­ting sites like feed­ly.com or form­er­ly on rea­der.goog­le.com. tho­se sites dis­play my con­tent on their do­main, or to put it in john gru­bers words: with RSS, „from the per­spec­ti­ve of ty­pi­cal users, the ca­no­ni­cal URL is“ feed­ly.com or wha­te­ver ag­gre­ga­tor one uses to read RSS.

the same hap­pens with fac­book in­stant ar­tic­les. my ca­no­ni­cal url might be in­tern­al­ly used by face­book, but on a pho­ne „a ty­pi­cal user“ has no clue of what the ac­tu­al ca­no­ni­cal URL re­al­ly is. from the user per­spec­ti­ve my con­tent is on face­book and even in­ter­nal links on my site will get dis­play­ed as in­stant ar­tic­le wi­thin the face­book app, if i click on one. the­re is no way a ty­pi­cal user can get to my site from an in­stant ar­tic­le from wi­thin the face­book app. in­stant ar­tic­les mean com­ple­te mo­bi­le lock-in, once i choo­se to pu­blish in that for­mat. (cor­rec­tion: the­re is a two-click way out of an in­stant ar­tic­le.)

but just as AMP or RSS, in­stant ar­tic­les get the job done: they make my con­tent ea­si­ly ac­ces­si­ble and of­fer a per­fect usa­bi­li­ty and con­sis­ten­cy.

most im­portant­ly, i re­tain con­trol over the con­tent if i use AMP or in­stant ar­tic­les. every ch­an­ge i make to an ar­tic­le gets re­flec­ted soon af­ter i make it. that never re­al­ly work­ed with most RSS ag­gre­ga­tors by the way. even if my RSS feed ch­an­ges that doesn’t show up on feed­ly. not even self­hos­ted RSS-apps like fe­ver or mi­ni­flux care en­ough to im­le­ment that fea­ture.

i de­si­gned my AMP pa­ges so that a click on the ar­tic­le title links to my ca­no­ni­cal url, on my do­main. if i cared en­ough, i could place pro­mi­nent share but­tons or links, that make it easy to share the ori­gi­nal, ca­no­ni­cal url of my ar­tic­le into so­cial me­dia. i think thats pret­ty much con­trol. if i copy the url of an AMP page, or use iOS’ built in sha­ring fea­ture on my pho­ne, this is the url i get:

https://www.goog­le.de/amp/s/wir­res.net/ar­tic­le/amp/10489/1/6/?cli­ent=sa­fa­ri

if i click that link on iOS, sa­fa­ri ac­tual­ly brings me back to the AMP page. on a desk­top brow­ser ho­we­ver, goog­le re­di­rects the link to my ca­no­ni­cal url.

even if i save the page with my pin­board app wid­get to pin­board.in, pin­board — or the pin­board app — fol­low the re­di­rect, be­fo­re ac­tual­ly sa­ving it. it’s not pret­ty, but it works:


i have an­o­ther ques­ti­on: why would an­yo­ne who can build a web­site post images on a site like twit­ter and cede con­trol over tho­se images? why not pu­blish tho­se images on one’s own site and then ag­gre­ga­te them to twit­ter or whe­ree­ver it’s sui­ta­ble? why do peo­p­le pu­blish to in­sta­gram, wi­t­hout re­tai­ning a copy of tho­se images or clips on their own site? why post a vi­deo on you­tube, when the­re are per­fect­ly working play­ers (me­dia­ele­ment, pro­jekk­tor) an­yo­ne can use on their own site?

i would ans­wer that just as i ans­we­red the ques­ti­on why i’d use AMP: to make my musings ea­si­ly ac­ces­se­bi­le. for nost­al­gic re­asons i ac­tual­ly keep co­pies of every in­sta­gram (or in­sta­gram vi­deo) i post on my site. i also keep a copy of many of my tweets (or li­kes) on my site, but it’s not so much about con­trol: it makes it ea­sier for me, to find old stuff that i pos­ted. but most im­portant­ly: i don’t care whe­re peo­p­le look at my stuff, whe­re, on which do­main they read my wri­tin­gs. all i care about is to make it all ea­si­ly ac­ces­si­ble and re­tain some con­trol.