Hướng dẫn đánh sữa & art TRÁI TIM trên ly capuchino (y)
kann ich mich auch nach dem sechzigsten mal angucken kaputtlachen drüber …
Hướng dẫn đánh sữa & art TRÁI TIM trên ly capuchino (y)
kann ich mich auch nach dem sechzigsten mal angucken kaputtlachen drüber …
Alex Matzkeit - 150.000 Menschen bei der Anti-TTIP-Demo... | Facebook
150.000 Menschen bei der Anti-TTIP-Demo und ich mittendrin. Eigentlich möchte ich Schilder hochhalten, auf denen steht "Es gibt auf jeden Fall beanstandungswürdige Aspekte an diesem intransparenten Prozess, aber das heißt noch lange nicht, dass ich den Kapitalismus abschaffen möchte" oder "Ich gebe ehrlich zu, dass ich mich unzureichend mit der Gesamtproblematik beschäftigt habe, aber meine Sozialisation und mein Gefühl sagen mir, dass es so, wie es läuft, auf jeden Fall problematisch ist" oder auch nur "Einfache Parolen sind nie die Lösung, aber ich bin zumindest tendenziell dagegen". Aber für so viel Differenzierung ist leider nicht die Gelegenheit. Und das ärgert mich jedes Mal.
Andrea Pawlowski's Photos - Andrea Pawlowski | Facebook
Ich weiß auch nicht, warum ich grade an dich denken musste :)
greenkeeper.io is so useful!
I think its conversation with our CLA bot is one for the history books :)
github.com/ampproject/amp…
@gruber are you still using yojimbo for os x note taking or have you migrated to another app or setup?
facebook.com: Mathias Richel - Wenn du 78% deines Gesamttraffics über Social...
mathias richel:
Wenn du 78% deines Gesamttraffics über Social hast, davon 96% über Facebook, bei nur ca.15% Direktzugriff, wofür hast du noch 'ne Webseite?
der eintrag von mathias richel ist offensichtlich ein etwas kryptischisches nachdenken über die strategie für eine online-publikation. damit steht er in einer guten tradition, denn das machen derzeit ungefähr alle die publizierend tätig sind. johnny haeusler riet vor ein paar monaten bereits den verlagen ihre websites zu schliessen. daraus entsponnen sich durchaus interessante diskussionen und im angesicht von apple news, facbook instant articles und dem ganzen social media-gedöns ist die frage nach dem auftritt in der welt, also im internet, brennender denn je: wie erreiche ich meine zielgruppe?
mir fiel beim nachdenken über mathias richels kryptik eine weitere analogie ein: der fabrikverkauf.
auch verlage produzieren in ihren häusern produkte, die sie vertreiben. so wie jedes andere produzierende unternehmen das auch tut. sind die produkte für (private) endkunden bestimmt, sind produzenten darauf angewiesen, hilfe beim vertrieb anzunehmen, sei es durch grosshändler, handelketten oder einzelhändler. der direktvertrieb funktioniert auch oft, bei apple zum beispiel, oder bei vorwerk, tupper oder ein paar tiefkühlkosthädlern.
die gegenseitigen abhängigkeiten führen nicht selten zu streit oder unsicherheiten, aber gerade grosse handelsketten funktionieren im lebensmittelhandel ganz ähnlich wie die sozialen netzwerke in der verlagsbranche: als durchlauferhitzer und massenerreichnungsspezialisten.
aber: jede bessere fabrik hat auch einen fabrikverkauf oder bietet sogar fabrikführungen an. das funktioniert zur kundenbindung ganz hervorragend, wie ich kürzlich am beispiel schottischer whisky-distillerien feststellen konnte.
worauf ich hinaus will: auch wenn eigene, selbstgepflegte und vor allem selbst kontrollierte webseiten im vergleich zu anderen vertriebsquellen keinen grossen durchsatz oder hohe besucherzahlen haben, so ist ihr wert für die image-bildung oder leserbindung nicht zu unterschätzen.
so wie der direktvertrieb oder der fabrikverkauf bei produzierenden unternehmen nicht zu unterschätzen ist, auch wenn man dafür mitunter sehr viel expertise und aufwand betreiben muss.
mit anderen worten: egal welche strategie man für den vertrieb seiner produkte wählt, über handelsketten, grosshändler, soziale netzwerke, die masse wird über fremdkontrollierte kanäle abgesetzt oder erreicht. aber die identität wird zuhause, in der fabrik, im eigenen schaufenster, auf der eigenen website geprägt. das vorschnell aufzugeben, nur weil der vertrieb über dritte mehr masse absetzt, wäre dumm. aber allein auf direktvertrieb zu setzen, ebenso.
pando.com: I finally found the perfect performance indicator for Pando. And I wound up in the hospital #
sarah lacy über die entwicklung von pando.com, ihre wirtschaftlichen sorgen, die perfekten leistungs-schlüsselindikatoren und wie sie sich ins krankenhaus geschufftet hat.
das ziel von pando.com, das seit ein paar monaten nur noch mit einer kostenpflichtigen mitgliedschaft zu lesen ist, am ende des jahres 5000 zahlende abonnenten zu gewinnen ist laut sarah lacy noch in greifweite. aber der weg dahin, schreibt sarah lacy, sei eine irre schuffterei. ihrer beobachtung nach seien relevante, extrem gute artikel, der weg zu mehr abonnenten — und der tägliche zugewinn an abos der schlüsselindikator für die textqualität.
beim lesen dieses textes sind mir (natürlich) die krautreporter in den sinn gekommen. die schämen sich nicht, sich explizit mit pando.com zu vergleichen. wenn man aber bedenkt, dass der potenzielle markt an den sich pando richtet um einiges grösser ist, pando bereits eine nicht unerhebliche anzahl an scoops vorweisen kann und dort einige brilliante journalisten arbeiten, und dass pando trotzdem nicht mit mehr als 5000 zahlenden abos rechnet, sehe ich für die krautreporter, die das pando-finanzierungsmodel ab mitte oktober kopieren wollen, sehr schwarz. und das problem lässt sich auch ganz kurz, mit zwei worten, umschreiben: relevante texte.
sz-magazin.sueddeutsche.de: Das neue Leben der Aktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai #
lara fritzsche über malala yousafzai:
Malala ist heute 18, eine erwachsene Frau, die mehr Berater als Freundinnen hat. Hinter der eine der größten Imageberaterfirmen der Welt steht. Der Vorwurf, Malala werde von ihrem Vater gelenkt, ist geradezu naiv. Sie wird gelenkt von Menschen, die von dem Mädchen Malala stärker abstrahieren können, als der eigene Vater das je könnte. Die globaler denken als ein Lehrer aus Pakistan. Die digitaler denken als einer, der – wie wir im Film lernen – nicht weiß, wie man einen Tweet absetzt.
Ist Malala also nur eine Marionette, die zwar Gutes tut, aber dabei nicht frei ist?
mich irritiert die konstruktion des artikels, der unterm strich etwas konfus wirkt, als ob sich lara fritzsche nicht entscheiden konnte, ob sie malala’s selbstbestimmtheit anzweifeln oder sie einfach toll finden sollte. über weite teile liest sich der artikel, als wolle fritzsche malala’s professionalität und beratungsempfänglichkeit als etwas negatives darstellen.
dann, am ende des artikels, wird klar, dass die idee hinter der artikelkonstruktion wohl lautet: zuerst alle möglichen zweifel an malala’s selbstbestimmtheit auftürmen und sie dann mit einem absatz beiseite zu wischen:
Und so ist Malala nicht nur ein Mädchen und eine Marke, sondern hat auch ein subversives Moment. Denn jeder, der daran zweifelt, dass diese junge Frau wirklich für sich selbst spricht, muss sich fragen lassen, warum? Muss hinter jeder jungen Frau, die etwas zu sagen hat, jemand stehen, der viel besser weiß als sie, was sie sagen will? Und selbst wenn: Ist nicht tatsächlich Bildung der beste Schutz gegen Fremdbestimmung? Malala ist eine Marke, die selbst dann überzeugt, wenn man Zweifel hat.
das problem ist aber, dass dieser letzte absatz zu schwach, zu unplausibel ist. trotzdem lesenswert.
faz.net: Sieg für die Nutzer, Niederlage für das Internet #
Das Facebook-Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist ein Sieg für die Nutzer des Internets. Es verstärkt aber auch einen bedrohlichen Trend, der die Freiheit und Funktionsweise des Netzes fundamental gefährdet.
mathias müller von blumnecron über die streichung des safe-harbour-abkommens und die untätigkeit der politik in sachen internet. dem meisten was er sagt, kann ich nicht widersprechen. ich frage mich aber, warum auch er der unsitte der deutschen feuilletons folgt und meint nicht ohne weltuntergangsszenarien auszukommen. es scheint einen festen glauben zu geben, dass argumente und handlungsaufforderungen nur funktionieren, wenn man maximale gefahr oder apokalyptische szenarien in seine artikel einbaut. so auch blumencron am ende seines artikels: wenn ihr nicht auf meine weisen worte hört, dann …:
… heißt es bald: Es war einmal das Internet.
diese art zu argumentieren ist, mit verlaub, zum kotzen.
medium.com: Elon Musk’s sleight of hand #
ha. pfiffig. sowohl elon musk, als auch gavin sheridan, der meint die versteckte agenda von tesla entdeckt zu haben. so oder so, sehr lesenswert.
hiepler-brunier.de: hiepler, brunier, advertising, #
so gefällt mir werbung. witzig und ohne produktnamen.
Dein Leben ist doch ganz okay …
humansofnewyork.com: »I lived in Mosul for five months under ISIS. I tried to avoid …« #
I lived in Mosul for five months under ISIS. I tried to avoid trouble but one of my neighbors reported me for shaving my beard. They came to my house while I was sleeping. My mother answered the door and they pushed her out of the way and dragged me out of bed. They asked me why I’d shaved my beard. I didn’t know what to tell them. They dragged me into the center of the city and made me kneel next to five other men. (weiterlesen …)
heutige preisträger @sternenpodcast & @gutjahr

vielleicht sollte man dem (meist falsch genutztem) wort disclaimer tatsächlich eine neue bedeutung zuweisen. ziemlich oft wird es nämlich nur oberflächlich als hinweis auf mögliche befangenheit genutzt, sondern als dezenter hinweis auf die eigene grossartigkeit (siehe auch hier). also wäre eine disclaiming statt einer offenlegung, eher eine kleine angeberei. obwohl, dann könnte man auch boasting sagen.
aber am einfachsten wäre das wort hinweis.
Ohne Listen, neudeutsch „Listicals“, geht im Netz nichts mehr.
ich bin mir nicht sicher ob „listical“ neudeutsch ist. eher kreativ-denglisch.

Uncle Joe Biden is a cotdamn savage: "There's still homophobes left. Most of them are running for president." #HRC pic.twitter.com/uh1aEKeGtM
heise.de/ct: Erfolgreich bloggen [€]
vielseitige, sehr ausführliche einführung ins bloggen von daniel berger in der aktuellen c’t. für leute die schon länger bloggen gibt’s dort wenig neues, für anfänger oder interessierte kann der text aber hilfreich sein.
ich schreibs auch bloss auf, weil ich dort erwähnt wurde:
Bei einem Blog über „alles und nichts“ weiß niemand so recht, was er erwarten kann. Das heißt aber nicht automatisch, dass ein persönliches Blog ohne Fokus keine Leser findet; Spreeblick.com und Wirres.net beweisen das Gegenteil. Die Berliner Blogs befassen sich mit der Banalität des Alltags, mit Politik, mit der Blogosphäre und der Gesellschaft — und zwischendurch handeln sie vom Urlaub. In jedem Eintrag aber spielen die Autoren und ihre persönlichen Ansichten eine wichtige Rolle und das macht den Reiz aus.
jetzt weiss ich, dass mein blog ohne „fokus“ ist und was seinen reiz ausmacht …
(siehe auch „disclaim, das lass lieber sein“ und „deppendisclaimer“)
abgesehen davon ist das urteil in der tat spannend. siehe auch spon
In der Mitteilung des Gerichts zu der Entscheidung wird in erstaunlicher Deutlichkeit die Praxis der US-Dienste kritisiert: „Der Gerichtshof fügt hinzu, dass eine Regelung, die es den Behörden gestattet, generell auf den Inhalt elektronischer Kommunikation zuzugreifen, den Wesensgehalt des Grundrechts auf Achtung des Privatlebens verletzt.“ Weil EU-Bürger gegen die Weiternutzung ihrer Daten nicht gerichtlich Einspruch erheben könnten sei zudem „der Wesensgehalt des Grundrechts auf wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz verletzt“.
und nyt dazu:
Before the court’s ruling, the United States mission to the European Union had criticized proposals to invalidate the trans-Atlantic data agreement, saying that it would jeopardize Europe’s business and diplomatic relations with other countries, including the United States.
[nachtrag 06.10.2015]
die erste folge der aktuellen staffel kann man auf facebook kostenlos und unsynchronisiert ansehen. (via)
sonntagsshopping wie im disneyland. #roermond
dieses bild ist ungewöhnlich, weil ich darauf eine armbanduhr trage. #1984
Season 2 of Mr. Robot is gonna be weeeeeirrrrrd pic.twitter.com/bNRx0aQSQo
also eins muss man @SPIEGELONLINE und @samsung lassen, richtig gutes layout, das können sie.




