alles
bridge of spies

kurze, knackige unterhaltung mit einem ausführlichen lob der rechtsstaatlichkeit (due process), stellenweise allerdings ein bisschen albern und hanksesque.
#painting #oilpainting #art #instaart #portrait #malerei #ölmalerei #artist #inprogress
schicke neue seite hat mir @diplix gebaut: katiakelm.de/blog/2015/12/2…
links vom 23.12.2015
welt.de: „Es wurde gekokst und gekifft“ #
gute überschrift, gutes interview mit stevan paul über seine zeit als koch und was er so macht.
trendingtopics.at: Blendle-Gründer: „Clickbait funktioniert hier einfach nicht“ #
interview mit marten blankensteijn über blendle. enthält ein paar andeutungen, was blendle demnächst so vorhat.
facebook.com/christianfenner: Kopf schlägt Kapital :-) #
ein junger „hacker“ (george hotz) baut sich ein selbstlernendes, selbstfahrendes auto und bloomberg berichtet darüber (artikel in schriftform). mir schwingt bei den erklärungen von george hotz ein bisschen viel unangenehme selbstgefällig und obercheckertum mit. ohne frage ist das was er da macht beeindruckend — und zwar aus mehreren gründen. seine lösung scheint günstig, mit günstigen standardbauteilen umsetzbar, er verfolgt ein interessantes konzept (maschinenlernen) und sein prototyp scheint in ansätzen zu funktionieren.
aber vielelicht ist mir george hotz einfach nur unsympathisch und der bericht etwas zu undistanziert.
nerdcore.de: Star Wars – The Force Awakens (No Spoilers Review) #
gern gelesen und im übrigen hab ich den film noch nicht gesehen. spectre auch noch nicht. dafür bin ich jetzt bald mit allen folgen von the knick durch. auch schön.
vice.com: Wie ich mit meiner Kippa auf dem Kopf einen Salafistenprozess besuchte #
apropos , was yonatan shay hier aufschreibt, wirft kein gutes licht auf uns alle.
bloomberg.com: Hospital Gear Could Save Your Life Or Hack Your Identity #
die (technische) sicherheit in krankenhäusern, dürfte hier in deutschland ähnlich katastrophal sein, wie in den USA. die beispiele und die tatenlosigkeit sind ziemlich erschütternd, unter anderem wird beschrieben, wie identitätsdiebstahl über eine blut-analysemaschine funktioniert.
via nerdcores niuws (sehr zu empfehlen).
thisisnotporn.net: Quentin Tarantino #
quentin tarantino mit dem weihnachtsmann.
guten appetit!
die beifahrerin aufgefrischt
ich habe übers wochenende und in den letzten tagen abenden die webseiten der beifahrerin mal aufgefrischt. die gestaltung war nicht mehr besonders zeitgemäss, auch wenn die seite so gut funktioniert hat, dass bereits ein journalist ein portrait, inklusive grossem aufmacherfoto, über die beifahrerin geschrieben hat, ohne jemals ein wort mit ihr zu reden.
trotzdem, auf mobilen geräten sah die seite suboptimal aus, die schriften waren klein, die logos sahen auf hochlösenden displays verwaschen aus und die bilder und deren lichtkastenfunktion sahen unbefriedigend und nach 90er jahre-technologie aus.
dank des wirklich sehr tollen wordpress-themes patio von fikri rasyid war das auch relativ einfach. patios übersichtsseiten bestehen im prinzip nur aus bildern, sowohl die startseite, als auch die suchergebnisseiten sind bilder. lediglich die einzelseiten enthalten text. im prinzip wie gemacht für eine bildlastige portfolio-seite. für das von der portfolioseite getrennte das blog habe ich auch patio benutzt, allerdings das übersichtsseiten-CSS so angepasst, dass dort wieder regulär text, bzw. anrisse untereinander angezeigt werden.
neben den vielen plugins die auf den beiden seiten arbeiten, möchte ich vor allem das imagemagick engine plugin hervorheben. seit einigen versionen benutzt wordpress zwar image magick statt der GD libriary, aber es erkennt das imagemagick nur, wenn es als php-modul vorhanden ist. mit den plugin ist die nutzung etwas transparenter und besser einstellbar. und die ergebnisse sind wirklich um einiges besser. initial sollte man dann natürlich die alten thumbnails neu gnerieren, das geht super mit diesem plugin. gegenüber jetpack bin ich eigentlich etwas kritisch, aber ein paar der features, vor allem die galerie-karussel-ansicht oder das die kontaktformularerweiterung, sind sehr hilfreich und funktionieren super.
irritierend an the knick finde ich ja — unter anderem — den 80er jahre synthie-soundtrack.
the ridiculous 6

das ist glaube ich der schlechteste film, den ich seit 20 jahren zu ende gesehen habe. der film wird zusammengehalten von überdehnten kacka-, pipi- und pimmelwitzen. ich bin ja ein grosser fan von absurden geschichten und von fäkalhumor. aber gerade fäkalhumor sollte ein bisschen halt haben, oder ein paar gegengewichte. in the ridiculous 6 hängen die witze meisten einfach in der luft oder kommen aus dem nichts.
der film ist auch nur auf den ersten blick absurd. in wahrheit haben die drehbuchautoren tim herlihy und adam sandler einfach nur ein paar genreregeln, western-stereotypen, kacka-, pipi- und analhumor in eine kiste geworfen, wild geschüttelt und die bruchstücke in der kiste dann verfilmt.
erstaunlich ist die teilweise hochkarätige besetzung in den nebenrollen: ein erstaunlich frischer harvey keitel, ein aufgedunsener, zungengelähmter nick nolte und ein lustlos ass-to-mouth-gags runterspielender steve buscemi.
die einzige verteidigungslinie die mir für den film einfällt wäre ironie-trash. das funktioniert aber nicht, weil gags, ironie und trash nicht mit faul hingeworfenen bruchstücken funktionieren, sondern mühsam zusammengepuzzelt und in einen kontext gehängt werden müssen. der einzige kontext in the ridiculous 6 waren blödsinnige western-klischees.
um in die ehrenvolle kategorie des trashs gehoben zu werden, fehlt dem film die sorgfalt und ernsthaftigkeit, die guten trash ausmacht.
aber immerhin ein gutes hat der film. man erkennt, dass die beteuerungen von netflix, ihren künstlern, produzenten oder drehbuchautoren nicht in ihre arbeit zu pfuschen, wahr sind. einmal unter vertrag, scheinen filmemacher in der tat machen zu können, was sie wollen.
bei rotten tomatoes hat der film von den kritiker nur verrisse geerntet, unverständliche 33% der zuschauer mochten den film. zu sehen ist der film bei netflix. ich würde das aber niemandem empfehlen.
Michael Manger - Michael Manger shared Jaan & Arya's video. | Facebook
Michael Manger shared Jaan & Arya's video.
Bright Side posted this video on 2015-12-17.
ein kommentar unter dem video lautet:
So... lets make a list..... we need bigger eyes, higher cheekbones, slimmer legs, bigger perkier boobs, way slimmer waists, longer necks, bigger lips, longer fuller lashes, more arched eyebrows....have I left anything out. Oh of course... a lightly golden tan. Same shit different decade.
gute analyse der krise des offenen webs, mit einem prima cliffhanger zum noch unveröffentlichten zweiten artikelteil. michael seemann sagt darin viele kluge sachen, aber auch etwas eher nicht so kluges:
Ich persönlich habe für mich das Open Web bereits abgehakt. Es war eine gute Idee. So wie der Kommunismus eigentlich eine gute Idee war.
immerhin veröffentlicht er den text im offenen web und nicht auf facebook, dort teasert er ihn nur an. natürlich ist und war das web eine gute idee — aber vor allem eine, die (nach wie vor) gut funktioniert.
ich würde das vom kommunismus nicht behaupten wollen, der war weder eine gute idee, noch hat er jemals funktioniert. ich würde die entwicklung des offenen webs auch nicht mit dem kommunismus vergleichen, sondern eher mit der entwicklung von städten (oder staaten). oder mit der entwicklung des westens der USA. dort ging es in der frühzeit, in den ersten besiedlungsphasen, auch eher „frei“ und „offen“ zu, mit all seinen vor- und nachteilen und einer starken anarchischen komponente. der westen war offen, aber hatte recht hohe „transaktionskosten“, die man nicht selten mit dem leben bezahlte. die zivilisierung des westens durch regulierung, umzäunung, regelfestschreibung, die bildung von geschlossenen gemeinschaften (städte, bundesstaaten, mit jeweils eigenen regeln) senkte die transaktionskosten, bzw. erleichterte vielen menschen an der gemeinschaft, wirtschaftlich oder ideel, teilzunehmen, ohne für die eigene sicherheit sorgen zu müssen.
mittlerweile ist der westen durchreguliert und (mehr oder weniger) geschlossen, nach eigenen regeln organisiert, ähnlich wie die plattformen, die mittlerweile das web beherrschen. und trotzdem gilt der westen der USA immer noch als ein land der chancen, der freiheit und der unbegrenzten möglichkeiten.
und noch ein gedanke zum bedeutungsverlust des offenen webs. vielleicht hatte das web niemals die bedeutung (und relevanz) die wir ihm zuschreiben. die ersten 10 jahre die ich ins internet schrieb wurde ich von freunden und dem grossteil der welt belächelt, weil dieses web doch nicht ernstzunehmen war. erst als sich grössere player ins web setzten, stieg der wasserstand und liess das web (genauer: das netz) auch für skeptiker langsam interessant und relevant erscheinen. jetzt, wo die massen sich im netz befinden und seine potenziale entdecken (und sich zum teil gehen lassen), hat das web überhaupt relevanz erlangt. oder anders gesagt: das (offene) web war immer ein spielplatz von randgruppen (nerds, technikfreaks, selbstdarsteller, mitteilungswütigen) und wird es auch in zukunft bleiben.
oder nochmal anders gesagt: relevanz ist firlefanz und was kümmert es mich, ob sich die massen sich weiterhin in (sich transformierenden, aber stets ähnlich funktionierenden) massenmedien tummeln, solange ich ungeahnte möglichkeiten und potenziale habe, weiterhin die für mich relevanten randgruppen zu erreichen?
wer von euch lässt sich eigentlich von (safari/chrome) push-benachrichtigungen auf neue artikel hinweisen? lohnt sich das zu implementieren?
tom kha gai à la meo
wir waren ja anfang der woche mit der firma zum weihnachtsfeiern in meo’s thai-kochschule. dort gab es eine sensationell gute tom-kha-gai-suppe und am ausgang, zum mitnehmen, alle rezepte, die wir, bzw. die chefin selbst (meo), gekocht hatte.
also habe ich die suppe heute mal nach dem rezept von meo nachgekocht. bisher habe ich die thailändische kokossuppe immer nach rach gekocht (auch super das rezept) und nicht nur rachs rezept, sondern eigentlich alle die ich bisher gesehen habe, fügen der kokosmilch noch brühe hinzu. dieses rezept besteht quasi nur aus kokosmilch und ein paar zutaten.

- 1,25 liter kokosmilch
- 15 gramm galgant, in dünne scheiben geschnitten
- 2 stängel zitronengras in 2 zentimeter langen stücken (ich hab drei genommen)
- 6 kleine, rote chilis, klein gewürfelt (ich hab getrocknete chilis genommen)
- 7 limettenblätter, zerrupft (ich hab thai basilikum genommen)
- 1 teelöffel salz
- 300 gramm hühnerbrust in sehr dünne schiben geschnitten
- 200 gramm champions, nicht zu klein schneiden
- 100 gramm kirschtomaten
- 2 esslöffel limettensaft
- 6 esslöffel fischsosse
- 2 korianderstängel
- 1 esslöffel chilipaste (ich hab grüne currypaste genommen, die fast nur aus grünen chilis besteht)
- 2 stängel eurogras (langer koriander) in 1 zentimeter langen stücken
die suppe geht ziemlich schnell, wenn man noch reis dazu essen möchte, sollte man den vorher aufsetzen. die kokosmilch zum kochen bringen, galgant, zitronengras, chilis, limettenblätter (wenn man sie hat) und salz dazu geben. das salz habe ich weggelassen, weil später noch relativ viel (salzige) fischsosse dazu kommt. war dann auch ohne das extra salz am ende recht salzig. eigentlich sollte man auch noch nen teelöffel (oder mehr) zucker hinzufügen. hab ich nicht gemacht, steht auch nicht im rezept, aber ich glaube das tut der suppe gut.
kurz darauf das hühnerfleisch in die kokosmilch gleiten lassen, kurz köcheln lassen und dann die champions hinzufügen. 2 bis 5 minuten köcheln lassen.
den herd ausschalten und die restlichen zutaten hinzufügen und abschmecken.
für meinen geschmack könnte es etwas weniger fischsosse sein und etwas mehr limettensaft. das eurogras ist super lecker, auch wenn man keinen koriander mag. entweder weil mir die suppe so gut schmeckte (und ich zu viel davon zu mir nahm) oder weil die suppe dank der vielen kokosmilch recht fetthaltig war, lag mir die suppe danach etwas schwer im magen. die beifahrein bat um mehr wasser in der suppe, das kind fügte noch röstzwiebeln hinzu.
angeblich reicht die suppe für 4-6 personen, wir haben sie zu dritt weggeschlürft.


schöne verpackung. für meinen geschmack aber n bisschen teuer. war mal ein kickstarter-projekt und ist jetzt für alle verfügbar.

hatte ich gar nicht mitbekommen, aber der <blink>-tag hat sich wieder in HTML/CSS geschlichen!
(hier gefunden, via)
♥️





