tag: kunst ×



mu­se­ums­in­sel hom­broich

felix schwenzel in artikel

mauer und hecke in einer flucht an einem backsteingebäude auf der museumsinsel hombroich
mauer und hecke in einer flucht an einem backsteingebäude auf der museumsinsel hombroich

ges­tern bei der kalt­mam­sell ge­le­sen, dass sie und herr kalt­mam­sell auf der mu­se­u­min­sel hom­broich wa­ren. an mei­nen letz­ten be­such dort er­in­ne­re ich mich als wäre es ges­tern, auch wenn mei­ne er­in­ne­run­gen dar­an leicht ver­blasst und ver­schmol­zen sind. …



die bei­fah­re­rin über das kind, kunst und sich selbst. epischer text, gern gelesen — auch beim vierten mal.

malerei erklärt sich nicht durch sprache, weder in die eine noch in die andere richtung. in die eine richtung kommen il­lus­tra­tio­nen heraus, in die andere werden äpfel zu birnen. was gemalte bilder sind und was sie zeigen kann sprache nur umkreisen. wer seine malerei tat­säch­lich voll­stän­dig in sprache über­set­zen kann der braucht aus meiner sicht ei­gent­lich nicht malen.




ich mach wieder mit bei pentiment diesen sommer und würde mich freuen, euch dort zu treffen!

mein kurs heißt diesmal: bockige bilder und folgendes habe ich mir überlegt:

Bilder halten sich an nichts. Sie folgen keinen Plänen, sind nicht brav und oft haben sie andere Vor­stel­lun­gen als wir. Man malt los, meint es gut, und ir­gend­wann stellt man fest: das Bild macht doch, was es will. Je­den­falls nicht das, was man vorhatte. Das ist kein Fehler, sondern der Zustand, in dem Malerei in­ter­es­sant wird. In diesem Kurs geht es um genau diesen Moment: wenn Bilder wi­der­spens­tig werden, sich quer­stel­len und anfangen, eigene Be­din­gun­gen zu stellen.