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heu­te früh zum #mor­gen­spa­zier­gang -6°C, fast alle geh­we­ge mit ei­nem di­cken eis­pan­zer über­zo­gen, da­für klar und son­nen­auf­gän­gig.

bild vom sonnenaufgang am schifffahrtskanal

son­nen­auf­gang am schiff­fahrts­ka­nal

auf dem weg am schiff­fahrts­ka­nal husch­ten plötz­lich schat­ten über uns. es wa­ren was­ser­vö­gel, die freie stel­len im eis des ka­nals such­ten und uns über­flo­gen. das licht kam von ei­nem kran über uns.

die ge­räu­sche des win­ters ha­ben sich in den letz­ten 40 jah­ren mas­siv ver­än­dert. frü­her, wenn es schnei­te, hör­te ich im­mer schnee­schau­feln, ge­bo­ge­ne ble­cke mit holz­stil, die beim schip­pen und schlei­fen des schnees ein cha­rak­te­ris­ti­sches ge­räusch mach­ten. hier in ber­lin wird der schnee auf dem geh­weg von klei­nen, röh­ren­den mini schnee­pflü­gen auf dem bo­den fest­ge­bürs­tet und dann, wenn man glück hat, mit et­was split be­streut. wenn man die mo­to­ren die­ser klei­nen flit­zer mor­gens ab 5 uhr auf der stras­se röh­ren hört hat das zwar auch ei­nen in­for­ma­ti­ven wert (es hat ge­schneit in der nacht), aber ich ver­mi­us­se das krat­zen von blech auf rau­en geh­we­gen.


foto einer öffentlichen toilette im frühen morgengrauen. das licht aus den beiden offenen pissoir-kabinen scheint einladend auf einen schneebedeckten hohlweg

scheiss­haus

früh mor­gens und bei die­ser wit­te­rung wir­ken die­se öf­fent­li­chen toi­let­ten bei­na­he ein­la­dend und ge­müt­lich.


ers­ter tag 2026 mit son­ne

felix schwenzel in bilder

mor­gen­spa­zier­gang bei -2°C und son­ne. man­che men­schen blie­ben ste­hen und kon­fron­tier­ten die son­ne mi­nu­ten­lang. wir sind ein­fach durch die reh­ber­ge ge­lau­fen und ha­ben ge­se­hen wo schnee­bäl­le wach­sen, dass sich schnee­män­ner auch über son­ne freu­en und am ende wa­ren wir bei­de ziem­lich müde.

portrait von frida, ihr kinn ist von schneebedeckt, ihr mantel sonnenbeschienen

fri­da mit grau­em schnee­bart

bild von sträuchern auf deren spitzen schneebälle aufgespiesst sind. sieht aus, als wüchsen die schneebälle dort.

wo die schnee­bäl­le wach­sen

foto vom vereisten sperlingsee im volkspark rehberge, im vordergrund eine bank die von der morgensonne orange beschienen wird

bank am sper­ling­see

foto des volkspark rehberge über die afrikanischen strasse hinweg. die baumwipfel sind orange von der morgensonne beschienen

afri­ka­ni­sche stras­se

foto von ehemaligen, jetzt schneebedekcten friedhof am plötzensee, die morgensonne scheint durch die bäume.

kurz vor dem plöt­zen­see

bild vom winterlichen, gefrorenem plötzensee, über dem see hängt die morgensonne

plöt­zen­see

julius caesar statue


mor­gen­spa­zier­gang 01.01.2026

felix schwenzel in bilder

zum jah­res­wech­sel gin­gen die bei­fah­re­rin und fri­da ge­gen 22 uhr ins bett. ich be­schäf­tig­te mich da­mit mein zig­bee-netz­werk mit dem zbt-2 zum lau­fen zu brin­gen, was kom­pli­zier­ter und ner­ven­auf­rei­ben­der war als ich mir wünsch­te. aber da­für war ich kon­zen­triert und be­kam vom lärm draus­sen nur am ran­de et­was mit, zum bei­spiel als die feu­er­wehr was­ser auf ei­nen bal­kon in der nach­bar­schaft goss. viel­leicht lag es an mei­ner kon­zen­tra­ti­on aufs de­bug­gen, aber ich bil­de mir ein, dass es die­ses jahr et­was ru­hi­ger als sonst war. auch der spreng­stoff­ver­pa­ckungs­müll auf den stras­sen schien mir die­ses jahr et­was we­ni­ger zu sein.

foto der sprengstoffverpackungsreste auf den gehwegen an einem kiosk
spreng­stoff­ver­pa­ckungs­müll am mor­gen

fri­da war der krach nicht egal, aber er hielt sie nicht da­von ab die nacht durch­zu­schla­fen. ge­gen 21 uhr mach­te sie auf sich auf­merk­sam und liess mich wis­sen, dass sie et­was woll­te. lei­der gab sie mir kei­ne hin­wei­se was es ist was sie woll­te, also bot ich ihr an raus zu ge­hen. sie blieb dann aber an­ge­sichts des lärms in der haus­tür ste­hen und ob­wohl ich sie, in der hoff­nung dass sie mal schnell pin­keln wür­de, zwei me­ter von der haus­tür weg­lo­cken konn­te, woll­te sie dann doch lie­ber wie­der rein. ob­wohl spreng­stoff le­dig­lich ein paar me­tern ent­fernt von uns ge­zün­det wur­de, zeig­te sie kei­ne zei­chen von pa­nik, wohl aber deut­li­ches miss­fal­len. zu hau­se stell­te sich dann her­aus, dass sie es­sen woll­te. eine prall ge­füll­te fut­ter­scha­le stand für sie schon lan­ge be­reit, aber heu­te woll­te sie, dass sich je­mand zum es­sen ne­ben sie setz­te. das be­glei­te­te fut­tern be­frie­dig­te sie dann und sie blieb bis acht uhr mor­gens im bett.

um halb neun wa­ren die stras­sen men­schen­leer und ru­hig. ich dach­te die gan­ze zeit: da knal­len die knall­tü­ten die gan­ze nacht um dä­mo­nen zu er­schre­cken und zu ver­trei­ben und che­cken nicht, dass die dä­mo­nen und mons­ter sich den­ken: na dann schnap­pen wir uns die see­len halt nicht nachts, son­dern vor­mit­tags, wenn die ei­er­köp­pe ru­hig im bett lie­gen.

der spa­zier­gang durch die reg­ber­ge war dann ex­trem ent­spannt, et­was frisch und win­dig wars, aber die sechs ki­lo­me­ter be­we­gung ta­ten uns bei­den gut.

foto von der prall mit brot gefüllten futterkiste in den regbergen. das brot wird später an die wildschweine im gehege verfüttert.
fut­ter­kis­te in den rehh­ber­gen, prall ge­füllt mit brot für die wild­schwei­ne im ge­he­ge
foto von einem haltestellendisplay auf dem die BVG ihren kunden ein frohes neues jahr wünscht (weil wir dich lieben)
die BVG wünscht „Fro­hes Neu­es Jahr!“

mor­gen­schnee­spa­zier­gang 31.12.2025

felix schwenzel in bilder


grenz­über­schrei­ten­der mor­gen­spa­zier­gang

felix schwenzel in bilder

mor­gen­spa­zier­gang über die fel­der um kar­ken (ca. 7 km), an adams loin­de vor­bei, kurz über die grü­ne gren­ze in die nie­der­lan­de und zu­rück über den (ehe­ma­li­gen) grenz­über­gang.

blick auf den tichelkamp 19, mein elternhaus, kurz vor sonnenaufgang
ti­chel­kamp in kar­ken
foto vom sonnenaufgang über den feldern um karken, man sieht adams linde und einen feldweg
adams lin­de in kar­ken
ortskern von karken, der himmel ist orange-blau, man sieht leichten rauch aus schornsteinen aufsteigen
„orts­kern“ von kar­ken

mor­gen­spa­zier­gang im ge­fro­re­nen kar­ken

felix schwenzel in bilder

nach­dem fri­da schon­mal um halb fünf zum ka­cken raus muss­te wa­ren wir zwi­schen acht und neun uhr zum re­gu­lä­ren mor­gen­spa­zier­gang draus­sen in kar­ken. war auch schön.

foto von weiss-flauschigem, gefrorenem raureif an einem stacheldrahtzaun
sta­chel­draht­zaun mit ge­fro­re­nem rau­reif
foto der rurbrücke karken mit der stillen rur
fel­der und bäu­me an der rur

steg über die rur


4:50 h, -2° C


mor­gen­spa­zier­gang 27.12.2025

felix schwenzel in bilder

mor­gen­run­de durch kar­ken und wer­lo. es war kalt, der son­nen­auf­gang spek­ta­ku­lär und vie­le häu­ser öff­ne­ten ihre rol­la­den in ge­nau dem mo­ment, an dem wir an ih­nen vor­bei­gin­gen. eine frau ver­liess 300 me­ter vor uns ihr haus, sam­mel­te ein biss­chen müll auf und schmiss ihn zu den nach­barn in den vor­gar­ten. ord­nung muss sein. schön hier.

strasse in karken imorgengrauen mit einem strassenlicht. man sieht den orange-blauen morgenhimmel.

aral pul­se ober­hau­sen

felix schwenzel in checkins

Aral pulse

schön hier


hei­lig­mor­gen

felix schwenzel in bilder

von strassenlaternen beleuchteter weg in der frühen morgendämmerung

wenn es am mor­gen des 24.12 schon aus­sieht wie am hei­lig­abend.


foto von einem umgefallenen fahrrad, das zum grossen teil mit taubenkacke bedeckt ist

ver­kack­te fahr­rä­der.


ein entspannter teddybär sitzt vor einer gartenaube

wenn zu weih­nach­ten alle so ent­spannt sind, dann kann ja ei­gent­lich nichts mehr schief­ge­hen.


mor­gen­spa­zier­gang 22.12.2025

felix schwenzel in bilder

herr­li­cher son­nen­schein heu­te über der cat­cher­wie­se in den reh­ber­gen. man merkt kaum, dass es spä­ter de­zem­ber ist.

catcherwiese am frühen morgen des 22.12.2025, es ist trüb und diesig. eine aufgemalte sonne suggeriert dass es sonnig gewesen sein soll.
[m]

un­ter sie­ben brü­cken

felix schwenzel in notiert

zum mor­gen­spa­zier­gang vom wed­ding zum s-bahn­hof jung­fern­hei­de ge­fah­ren und dann wie­der mal am west­ha­fen­ka­nal lang­ge­lau­fen. da­bei sind wir zwar nicht un­ter sie­ben, aber un­ter sechs brü­cken ge­lau­fen. min­des­tens zwei brü­cken ha­ben wir un­ter­fah­ren. passt also. un­ter­wegs hat es die gan­ze zeit leicht ge­nie­selt und es war um die 7° C warm.

ges­tern die ach­te sen­dung mit der ca­rol et­was ver­spä­tet ge­guckt, mehr dazu spä­ter. die sen­dung mit der maus habe ich drei wo­chen lang ver­passt. ist mir erst heu­te auf­ge­fal­len. muss dar­an lie­gen, dass in der vor­weih­nachts­zeit die zeit zu schnell vor­bei­geht — und da­mit auch die sonn­ta­ge. in ei­ner der ver­pass­ten sen­dun­gen hab ich ge­se­hen wie kon­takt­lin­sen her­ge­stellt wer­den, das war fast so wie my me­cha­nics beim schrau­ben­dre­hen und po­lie­ren zu­zu­se­hen.


ges­tern abend hab ich pom­mes im air­fry­er so hin­be­kom­men, wie ich sie ger­ne mag. auch dazu spä­er mehr, vor­ab viel­leicht schon so viel: vor­her, wie im ul­ti­ma­ti­ven pom­mes-re­zept von hes­ton blu­men­thal, gründ­lich wäs­sern und wa­schen und 10-15 mi­nu­ten vor­ko­chen. was ich in ei­nem fallows-vi­deo ge­lernt habe, die pom­mes nach dem vor­ko­chen und leich­tem ab­küh­len sanft miss­han­deln (sie­he 6:11 mi­nu­ten in „ul­ti­ma­te chef gui­de to coo­king christ­mas di­ner“). so auf­ge­raut und vor­ge­kocht dann mit reich­lich oli­ven­öl ein­ge­schmiert bei 180° C 20-30 mi­nu­ten in den air­fry­er und ge­le­gent­lich wen­den. die grund­idee hat funk­tio­niert: rau­he, knusp­ri­ge ober­flä­che, wei­cher, cre­mi­ger kern. mei­ne un­ge­duld hat da­für ge­sorgt, dass sie nur hell­gelb, statt gold­braun wa­ren, aber so ist das auf je­den fall un­auf­wän­di­ger als mit dem frit­tie­ren — und doch ak­zep­ta­bel.


das hat mich sehr ge­freut (zu „un­se­re hoch­zeit in las ve­gas“):

das ist ja auch ein gros­ser teil mei­ner mo­ti­va­ti­on ins in­ter­net zu schrei­ben. das wei­ter­zu­ge­ben was ich ein­fach so oder dank der gi­gan­ten, auf de­ren schul­ter ich ge­le­gent­lich ste­hen darf, ge­lernt habe.

dazu woll­te ich auch, nach­dem ich im spie­gel ge­se­hen habe, dass sie dort auch re­gel­mäs­sig ih­ren hei­zungs­ther­mo­stat-test wie­der­ho­len, ein up­date zu mei­nen tado-ther­mo­sta­ten schrei­ben. mei­ne tado-steue­rung habe ich vor zwei jah­ren auf kom­plett lo­kal um­ge­stellt, haupt­mo­ti­va­ti­on war in al­len räu­men raum-ther­mo­me­ter statt der in die ther­mo­sta­te ein­ge­bau­ten tem­pe­ra­tur­sen­so­ren zu nut­zen. tado sieht vor, dass man sich für 99 € ei­nen tado-funk­tem­pe­ra­tur­sen­sor kauft. das ha­ben wir fürs wohn­zim­mer ge­macht (und das klappt auch su­per), aber im bad, schlaf- und kin­der­zim­mer über­neh­men nun 9,99 € sen­so­ren die­se auf­ga­be. da­für muss man aber die steue­rung auf lo­kal, bzw. ho­me­kit um­stel­len und die re­gel­kreis­läu­fe auch kom­plett lo­kal lau­fen las­sen. funk­tio­niert seit 2 jah­ren ein­wand­frei, ar­ti­kel dazu folgt.


kürz­lich im fern­seh­turm thees fnord­berg ken­nen­ge­lernt. das ster­nen­split­ter-ge­dicht ge­fällt mir und die per­spek­ti­ven von aus­ser­ir­di­schen sind ja oh­ne­hin im­mer in­ter­es­sant. ob­wohl mich ja kürz­lich auch der ver­dacht be­schlich, dass die hei­opeis im weis­sen haus viel­leicht von so ei­ner art aus­ser­ir­di­schen, in­ver­sen plu­ri­bus-vi­rus be­fal­len sind, der den teil ih­res geis­tes de­ak­ti­viert, der für em­pa­thie und mit­ge­fühl (aus­ser mit sich selbst) zu­stän­dig ist. pau­cis statt plu­ri­bus.


das ist zwar nicht weih­nacht­lich ge­meint, wirk­te aber heu­te früh weih­nacht­lich auf mich.

gewächshaus an der beuth hochschule für technik

das hin­ge­gen ist weih­nacht­lich ge­meint: un­se­re weih­nachts­ei­che, in den reh­ber­gen von der bei­fah­re­rin vom bo­den ge­ho­ben und bei uns im wohn­zim­mer wie­der­auf­er­stan­den. ganz nach dem jah­res­zeit­li­chen mot­to.

bild unserer dekorierten weihnachtseiche im wohzimmer

fern­seh­turm

felix schwenzel in bilder

nächtlicher blick vom eingang des fernsehturms nach oben

weih­nachts­fei­er im fern­seh­turm. sen­sa­tio­nel­le aus­sicht, es­sen war gut, be­die­nung freund­lich und zu­vor­kom­mend, ge­trän­ke reich­lich und das ge­fil­ter­te lei­tungs­was­ser mit und ohne koh­len­säu­re war köst­lich und ganz nach mei­nem ge­schmack.

blick aus dem fernsehtum-restaurant aufs dom aquareé

U Schwartzkopffstraße

son­nen­auf­gang an der ubahn


foto eines baums im volkspark rehberge, der ein bisschen wie ein alien ausieht

Ali·en
/ˈeɪ­li̯ən/
Sub­stan­tiv, mas­ku­lin oder Sub­stan­tiv, Neu­trum [der]


wenn man sich bäu­me ge­nau an­guckt, kommt man ei­gent­lich aus dem stau­nen nicht mehr her­aus. sie zie­hen koh­len­stoff aus der luft um dar­aus mit hil­fe des son­nen­lichts zel­lu­lo­se zu ma­chen. bäu­me be­stehen aus fest­ge­wor­de­ner luft.

bäu­me sind ei­gent­lich eine le­ben­de haut über ei­nem to­ten ske­lett aus ver­holz­ter luft. das in­ne­re eine baums be­steht aus to­ten zel­len und dient le­dig­lich der sta­bi­li­tät. die bor­ke be­steht auch aus ab­ge­stor­be­nen zel­len. das le­ben ei­nes baums fin­det sich zwi­schen holz und rin­de, in ei­ner hauch­dün­nen schicht, dem kam­bi­um. ein ur­alter baum ist ei­gent­lich ein jun­ger or­ga­nis­mus, der auf sei­nen to­ten vor­fah­ren wächst.

bäu­me ha­ben kein herz, kei­ne pum­pen und schaf­fen es doch was­ser in bis zu 115 me­ter höhe zu trans­por­tie­ren.

in den ka­pil­la­ren von bäu­men herr­schen bis zu -15 bar un­ter­druck (au­to­rei­fen pum­pen wir in der re­gel auf +2,5 bar auf).

bäu­me le­ben in sym­bio­se mit pil­zen und tau­schen mit ih­nen nähr­stof­fe.

bäu­me pum­pen zu­cker­lö­sung in den bo­den (un­ter an­de­rem) um ihre nach­kom­men im schat­ten zu ver­sor­gen und sie kom­mu­ni­zie­ren mit an­de­ren bäu­men über bio­che­mi­sche si­gna­le.

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un­er­müd­lich

felix schwenzel in notiert

eben bin ich über die „an die­sem tag“ funk­ti­on in der bei­la­ge zu die­sem ar­ti­kel auf mein er­stau­nen von vor sie­ben jah­ren über pe­ter gross­mann ge­stos­sen. der mo­de­rier­te da­mals be­reits seit 22 jah­ren im ard-mor­gen­ma­ga­zin den sport.

ich mein, wo gibt’s so­was heut­zu­ta­ge noch, dass je­mand 22 jah­re lang gut­ge­launt ei­ner ex­trem lang­wei­li­gen tä­tig­keit nach­geht?

weil pe­ter gross­mann im­mer noch im ard-mor­gen­ma­ga­zin den sport mo­de­riert, sind das mitt­ler­wei­le 28 oder 29 jah­re. das ist schon eine be­ein­dru­cken­de be­stän­dig­keit.

um mich selbst ein biss­chen zu be­ein­dru­cken, hab ich ge­ra­de mal mei­nen hoch­zeits­ring ab­ge­staubt und mit dem te­le­fon fo­to­gra­fiert, da­mit ich mich er­in­ne­re, dass ich am hei­lig­abend 17 jah­re mit der bei­fah­re­rin ver­hei­ra­tet bin.

makroaufnahme von der innenseits meines hochzeitsrings. dort steht 24.12.2008

auch wenn das an­lie­gen sehr freund­lich vor­ge­bracht wur­de, wer­de ich mich ganz si­cher nicht vor­an­mel­den.

schild an der fassade der „alt-wedding“ gaststätte. es wird um „voranmeldung“ für „Unser Events“ gebeten (Bingo, jeden ersten Sonntag, ab 12:00 Uhr, Skatturnier ab 12:00 Uhr, SkipBo Turnier jeden letzten Sonntag ab 12:00 Uhr)

… „um vor­an­mel­dung wird ge­be­ten“


im fri­schen was­ser scheint sich so ein bri­ta fil­ter sehr wohl zu füh­len, im müll wirkt er trau­rig.