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mor­gen­spa­zier­gang 30.09.2026

felix schwenzel in bilder

beim schock­wel­len­rei­ter ge­le­sen, dass er am „ar­bei­ter­strand“ am te­ge­ler see war. also dach­te ich: das kann ich auch.

heu­te früh dann mit der U6 und er­satz­ver­kehr nach alt te­gel und dann 6 ki­lo­me­ter am see lang ge­lau­fen. mit dem 222er zu­rück nach alt te­gel und dann wie­der U6. 

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te­ge­ler ha­fen­brü­cke

felix schwenzel in checkins, auch gepostet in: morgenspaziergang 30.09.2026



28.09.2026

felix schwenzel in bilder

heu­te eine er­wach­se­ne frau auf ei­nem er­wach­se­nen-fahr­rad mit stütz­rä­dern ge­se­hen. und eine an­de­re frau auf dem ur­nen­fried­hof an der see­stras­se, die mit zwei kat­zen gas­si ging. eine der kat­zen war an ei­ner lan­gen schlepp­lei­ne, die an­de­re lief frei und hielt im­mer 10-20 me­ter ab­stand zur frau und der an­de­ren kat­ze. sie sass mehr oder we­ni­ger die gan­ze zeit auf dem bo­den oder auf grab­stei­nen und be­ob­ach­te­te ihre men­schen­frau beim ab­schrei­ten des fried­hofs.

auf dem ur­nen­fried­hof see­stras­se sitzt eine kat­ze auf ei­nem grab­stein.
auf dem urnenfriedhof seestrasse sitzt eine katze auf einem grabstein.

aus­ser­dem ge­se­hen: ei­nen drei me­ter ho­hen son­nen­blu­men­baum an der see­stras­se …

an der see­stras­se steht vor ei­ner bau­stel­le eine sehr hohe son­nen­blu­men­pflan­ze auf de­ren spit­ze noch meh­re­re blü­ten blü­hen.
an der seestrasse steht vor einer baustelle eine sehr hohe sonnenblumenpflanze auf deren spitze noch mehrere blüten blühen.

… und eine maus, die vor ei­nem kel­ler­fens­ter rum­hing.

ein kin­der­por­te­mo­naie hängt an ei­nem band vor ei­nem kel­ler­fens­ter. das foto wird do­mi­niert von ho­ri­zon­ta­len li­ni­en der fas­sa­de, der gel­be putz fällt als ers­tes in auge, drun­ter ein ro­tes band zie­gel­stei­ne, wei­ter un­ten grau­es Pflas­ter.
ein kinderportemonaie hängt an einem band vor einem kellerfenster. das foto wird dominiert von horizontalen linien der fassade, der gelbe putz fällt als erstes in auge, drunter ein rotes band ziegelsteine, weiter unten graues Pflaster.

heu­te zum ers­ten mal ver­stan­den, dass finn tat­säch­lich eine au­to­ver­mie­tung ist und kei­ne el­tern, die den na­men ih­res kin­des aufs auto ge­klebt ha­ben. ei­ner­seits ist finn ein ge­schick­te­rer name als mi­les, an­de­rer­seits ist die ver­wechs­lungs­ge­fahr gross, wenn jetzt eine an­de­re au­to­ver­mie­tung auf die idee kommt sich luca, noah oder fe­lix zu nen­nen.

ein auto der au­to­ver­mie­tung finn auf ei­nem stras­sen­park­platz im wed­ding.
ein auto der autovermietung finn auf einem strassenparkplatz im wedding.

ich weiss auch nicht, ob das eine gute idee ist, wenn dro­gen­händ­ler ihr busi­ness auf dem num­mern­schild an­non­cie­ren.

ein da­cia des­sen num­mern­schild mit DO - PE an­fängt auf ei­nem stras­se­park­platz im wed­ding.
ein dacia dessen nummernschild mit DO - PE anfängt auf einem strasseparkplatz im wedding.

an­sons­ten hat fri­da heu­te früh ei­nen fuchs ge­jagt. beim fuchs habe ich nicht schnell ge­nug re­agiert. aber als vor uns ein eich­hörn­chen rum­sprang, war ich schnell ge­nug und trotz be­reits durch­dre­hen­der rä­der an der hin­ter­ach­se konn­te ich fri­da mit ei­nem ein­fa­chen „nein!“ stop­pen. mög­li­cher­wei­se hat­te ich des­halb den gan­zen tag gute lau­ne, trotz des fuchs-in­ci­dent.

beim nach­mit­tags­spa­zier­gang über das abend­es­sen nach­ge­dacht und auf die idee ge­kom­men mit dem alt wer­den­den blu­men­kohl im kühl­schrank mal das prin­zip de­hy­drie­ren/re­hy­drie­ren aus­zu­pro­bie­ren. also den blu­men­kohl in klei­ne rös­chen zer­teilt, ein­ge­fet­tet und 20 mi­nu­ten im air­fry­er de­hy­driert und ge­rös­tet. wäh­rend­des­sen aus zwie­beln, ka­rot­ten und spitz­kohl mit ro­ter fer­tig-cur­ry-pas­te und ko­kos­milch ein cur­ry hin­ge­kö­chelt und da­drin dann den de­hy­drier­ten blu­men­kohl 10 mi­nu­ten re­hy­driert. das war sehr le­cker und brauch­te noch nicht mal so­ja­sauce um un­men­gen um­a­mi be­reit­zu­stel­len. lei­der aus­ver­se­hen auf­ge­ges­sen, statt mir die hälf­te fürs früh­stück üb­rig zu las­sen. 






se­ren­di­pi­tät

felix schwenzel in über wirres

heu­te ein biss­chen plan­los in mei­ner web­site rum­ge­klickt und mich da­bei ge­fragt, was der un­ter­schied zwi­schen den ka­te­go­rien „ix über wir­res“ und „über wir­res“ sein könn­te. mei­ne ent­sch­ei­dun­gen von vor zehn, drei jah­ren, manch­mal auch die von vor zehn oder zwei ta­gen, sind für mich selbst nicht im­mer klar nach­voll­zieh­bar. die ant­wort lau­tet wahr­schein­lich, dass ich die ka­te­go­rie „ix über wir­res“ in die an­de­re über­füh­ren soll­te. je­den­falls bin ich dann wie­der auf den elf jah­re al­ten ar­ti­kel mit dem ti­tel „20 jah­re ins in­ter­net lin­ken“ ge­lan­det und von dort auf den ar­ti­kel „Wie ich das Blog­gen er­fand“ von tim cole. dort be­schreibt tim cole, wie er 1995 an­fing zu blog­gen.

un­ter dem bei­trag stand ein kom­men­tar von be­ne­dikt koeh­ler, der da­mals me­ta­roll.de be­trieb und dort un­ter an­de­rem eine „Ge­schich­te der deut­schen Blogos­hä­re“ als zeit­strahl pfleg­te. die ori­gi­nal­ad­res­se der sei­te er­gibt schon lan­ge 404, die ko­pie auf ar­chi­ve.org funk­tio­niert we­gen ja­va­script-feh­lern nicht mehr.

also dach­te ich mir: „scha­de!“ und ob ich das nicht mal schnell rü­ber­ko­pie­ren könn­te und wie­der zum lau­fen brin­gen könn­te. mit et­was hil­fe ging das ganz schnell, auch die alte SI­MI­LE ja­va­script-bi­blio­thek, die den zeit­strahl baut, funk­tio­nier­te noch:

wir­res.net/html/me­ta­roll.de/blog­his­to­ry.html

dann frag­te ich mich, ob viel­leicht ne mo­der­ne­re bi­blio­thek zur dar­stel­lung ei­nes zeit­strahls gibt und die gibts of­fen­sicht­lich mit vis-time­line:

wir­res.net/html/me­ta­roll.de/blog­his­to­ry-vis.html

die blog­his­to­ry quell­da­tei die be­ne­dikt koeh­ler da­mals zu­sam­men­ge­tra­gen hat habe ich un­ver­än­dert ge­las­sen, aus­ser dass ich zwei ein­trä­ge hin­zu­ge­fügt und ei­nen ver­scho­ben habe:

  • time cole führt die time­line mit dem 4. ja­nu­ar 1995 an
  • mei­ne al­ten link­sei­ten von min­des­tens dem 11. ok­to­ber 1995 habe ich hin­zu­ge­fügt
  • den be­ginn von wir­res.net habe auf den 20. april 2002 ver­scho­ben, aber da­für
  • ix.edit­thispage.com auf den 1. juli 2000 ge­ho­ben (wo vor­her, in be­ne­dikts ver­si­on, wir­res.net stand)

dann habe ich ein biss­chen auf dem zeit­strahl rum­ge­klickt und war ei­ner­seits nicht über­rascht, wie vie­le der blogs ver­stor­ben sind und an­de­rer­seits doch über­rascht.

über die frü­he ver­si­on von in­dus­tri­al tech­no­lo­gy & witch­craft, dann auf eine spä­te­re ver­si­on von in­dus­tri­al tech­no­lo­gy & witch­craft ge­langt und dort die­se per­le von heinz er­hard via nip­pes­hex­chen von majo tran­skri­biert:

Der Fi­scher

Das Meer ist an­ge­füllt mit Was­ser
und un­ten ist’s be­son­ders tief,
am Stran­de die­ses Mee­res sass er,
d.h. er lag, weil er ja schlief.

Und noch­mal: Am Mee­re sass er,
d.h. er lag, weil er ja schlief,
und in dem Meer war sehr viel Was­ser
und un­ten war’s be­son­ders tief.

Da plötz­lich teil­ten sich die Flu­ten
und eine Jung­frau kam her­für,
auf ei­ner Flö­te tat sie tu­ten,
das war kein schö­ner Zug von ihr.

Dem Fi­scher ging das Lied zu Her­zen,
ob­wohl sie fal­sche Töne pf­off ---
man sah ihn in das Was­ser ster­zen,
dann ging er un­ter und er­soff.

ich ab mich dann al­ler­dings ge­fragt, ob er­hardt wirk­lich „d.h.“ und „---“ ver­wen­det ha­ben könn­te und goo­gel­te/sterz­te dem ge­dicht nach, bis ich ei­nen (re­la­tiv neu­en) ab­druck in buch­form (sei­te 24) fand. also noch­mal neu set­zen:

Der Fi­scher

(Frei nach Jo­hann Se­bas­ti­an Goe­the)

Das Meer ist an­ge­füllt mit Was­ser
und un­ten ist’s be­son­ders tief,
am Stran­de die­ses Mee­res saß er,
d. h., er lag, weil er ja schlief.
Und nun noch mal: Am Mee­re saß er,
d. h., er lag, weil er ja schlief,
und in dem Meer war sehr viel Was­ser
und un­ten war’s be­son­ders tief.

Da plötz­lich teil­ten sich die Flu­ten
und eine Jung­frau kam her­für,
auf ei­ner Flö­te tat sie tu­ten,
das war kein schö­ner Zug von ihr.
Dem Fi­scher ging das Lied zu Her­zen,
ob­wohl sie fal­sche Töne pf­off – – –
man sah ihn in das Was­ser ster­zen,
dann ging er un­ter und er­soff.


für den mor­gen­spa­zier­gang sind fri­da und ich heu­te mit der sbahn nach froh­nau ge­fah­ren und von dort durch froh­nau und den te­ge­ler forst zu­rück nach te­gel ge­lau­fen.

die ap­ple watch hat ins­ge­samt 8,8 km und fast 10.000 schrit­te auf­ge­zeich­net, nach dem spa­zier­gang hat fri­da bis 16:30 ge­schla­fen. ich ver­mu­te es ist für sie um ein viel­fa­ches an­stren­gen­der an der kur­zen lei­ne zu ge­hen als im frei­lauf zu schnüf­feln, zu stö­bern und jä­ge­rin zu spie­len. wenn sie wie heu­te im wald durch­ge­hend an der kur­zen lei­ne ist und sich auf mich kon­zen­trie­ren muss, dürf­te das sehr an­stren­gend sein. auf der rück­fahrt im bus an ei­nem wahl­kampf­pla­kat vor­bei­ge­kom­men das zwar als CDU pla­kat zu er­ken­nen war, aber sich trotz­dem das CDU-logo spar­te, bzw. das mit 80% trans­pa­renz in der obe­ren, rech­ten ecke ver­steck­te. 







fdp wahlplakat von maren jasper-winter mit de, slogan: „gutes deutsch. gute chancen.“
fdp wahlplakat von maren jasper-winter mit de, slogan: „gutes deutsch. gute chancen.“

manch­mal hilft auch „gu­tes deutsch“ nicht um eine chan­ce zu ha­ben.
oder an­ders­rum: egal wir gut und ober­che­cker­mäs­sig das deutsch ist, wenn sich wor­te und ver­spre­chen nicht mit ta­ten de­cken, hat man of­fen­bar nicht so gute chan­cen.