Liebe weibliche Leserinnen, ich garantiere Ihnen, dass Sie sich nach Lektüre dieses Beitrags nie mehr arglos nach dem Duschen trocken rubbeln können:
Als ich heute morgen aus der Dusche stieg und mich abtrocknete, entdeckte ich an meinem Bauch zwei ausgerissene Spinnenbeine. Verwundert schaute ich an meinem Körper herab und fand ein drittes an meinem Knie kleben. Darauf hin kam mir der geniale Einfall mal das Handtuch zu inspizieren. Da war sie, die zerriebene Spinne, die in meinem Handtuch nächtigte und ihr jähes Ende erlebte als ich mich entschloss, sie an meinem nackten Körper tot zu quetschen.
Als ich heute Nacht zum wiederholten Male um 3.00 Uhr aufwachte, meine Wohnung aufgeräumt, meine Steuererklärung 2004 fertig gestellt und einen weiteren teuflischen Plan zum Ergattern einer 4-Zimmer-Wohung geschmiedet hatte, fiel mir in den folgenden schlaflosen Stunden auf, dass ich mehr Sport treiben sollte. Allerdings haben sich alle Versuche, egal wie enthusiastisch sie starteten, nach einiger Zeit als langweilig erwiesen. Da fiel mir ein, dass ein Kuss den Körper so anregt, wie 100 Meter joggen. Er bringt das Herz auf 150 Schläge pro Minute und lässt den Blutdruck auf 170 steigen. Es ist also nur logisch mehr zu küssen, statt würdelos schwitzend durch Parks zu rennen. In meinem Leben putze ich 2.737 Stunden Zähne, bügle 1.300 Stunden und koche sogar 750 Stunden Kaffee – verbringe aber nur 730 Stunden mit Küssen. Die absolute Küsshäufigkeit korreliert sogar negativ mit dem Vorhandensein einer festen Beziehung. Mehr Küssen alleine stellt natürlich keine befriedigende Lösung dar. Wichtig ist es, den Anteil des qualitativ hochwertigen Küssens im Verlaufe eines Lebens sukzessive zu erhöhen. Die meisten beherrschen das angenehme Küssen mit zunehmendem Alter immer besser (wieder ein toller Vorteil des Alters). Das Exemplar grauenerweckender Küsser scheint mir in der Bevölkerung ohnehin relativ selten vorzukommen. Von meinen Erfahrungen als Teenager abgesehen, musste ich 28 werden, bis ich einen Herren küsste, der so unfassbar schlecht küsste, dass ich es Mal um Mal nicht glauben konnte. Er spitzte bei jedem Kuss seine Lippen wie ein Vögelchen und gab mir kleine Schmatzerchen, die sich anfühlten wie zusammengeknüllte Alufolie. Wenn er seine Zunge einsetzte, legte er sie mir wie ein totes Tier in den Mund. Das erinnerte mich an eine weitere Weisheit meiner sehr viel jüngeren Schwester: Zungenküsse bereiten das gleiche Gefühl wie Nacktschnecken ablecken. Glücklicherweise habe ich nun schon seit längerem einen sehr angenehmen, ja geradezu profihaften Küsser an der sprichwörtlichen Hand. Wenn ich aber an alle Fehlversuche der Jugendzeit zurückdenke, so kommt mir vor allem eine Art von Mangelküsser in Erinnerung. Der sogenannte "Propellerküsser". Das sind Menschen, die von sich selbst glauben besonders aufregend und gekonnt zu küssen. Leider ist dies ein Irrtum, denn das einzige was sie tun, ist ihre Zunge versteifen um dann propellerimitierend im fremden Mundraum rumzurühren. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an diese Küsse denke. Pfui!
Ich las mal, dass es der Amerikaner als solches sehr befremdlich findet, wenn man behauptet, dass man an nichts glaubt. Ihm ist es wichtig, dass man an etwas glaubt. An irgendwas. Ich komme den USA nun entgegen und bekenne mich öffentlich zu meinem Glauben an das fliegende Spaghettimonster. Allen Ungläubigen empfehle ich diesen Brief, allen Geldgierigen diese Seite.
Zum Frisör zu gehen, ist für mich jedes Mal ein kleiner Nervenkitzel. Da ich einen Pony habe, bleibt mir aber nichts anderes übrig als regelmäßig dort hin zu gehen. Ich nutze die Wartezeit wenigstens konstruktiv, indem ich, wie Wirtschaftsanalysten Statistiken und Aktienkurse durchgehen, alle herumliegenden GALAs und BUNTEs lese. So bleibe ich, was den Adel und Promis angeht, stets auf dem neusten Stand. Es kommt auch vor, dass ich so oft gehe (immerhin ist Nachschneiden kostenlos), dass es für mich nichts Neues zu lesen gibt. Spätestens dann beginne ich, die anderen Anwesenden näher unter die Lupe zu nehmen. Sehr viel Spaß macht es, Frauen zu beobachten, wie sie sich gegenseitig Todesblicke zuwerfen, weil die eine vermeidlich schöner, schlanker oder gar blonder als die andere ist. Machte man es dunkel, könnte man mit Sicherheit knallend explodierende Blitze zwischen den Damen sehen. Während ich also die bösartigen Zitteraalweiber beobachte, springt mich eine andere, seltsam anmutende Besonderheit an: der Frisörinnenpopo. Der Frisörinnenpopo sieht bei allen Frisörinnen gleich aus. Sehr klein, sehr rund - fast wie ein Teenagermädchenpopo. Das mag in erster Linie daran liegen, dass die gemeine Frisörin ein gerade der Pubertät entwachsenes Mädchen ist. Das alleine kann aber nicht als ausreichende Erklärung gelten, denn auch noch im fortgeschrittenen Alter, also so mit 22 haben die Frauen dieses Handwerks noch diese Rundgesäße. Ich frage mich z.B., ob man darauf überhaupt sitzen kann oder ob man aufgrund der Kugelförmigkeit ständig zur Seite kippt. Noch interessanter die Frage: woher kommt der Doppelsitzball? Ich nehme an, dass es sich um ein ähnliches Phänomen wie bei den Storchbeinen der Junkies handelt*. Da fragt man sich doch auch: Waren die Junkies vor ihrer Drogenabhängigkeit lediglich leidenschaftliche Träger von Röhrenjeans und sind den Drogen nur verfallen, weil sie die Schmerzen, die diese engen Hosen verursachen, nicht mehr aushielten oder waren sie erst drogenabhängig und ihr ästhetisches Empfinden bekam eine Störung und sie trugen fortan Röhrenjeans? Bei den Frisörinnen ist ähnliches anzunehmen. Vermutlich entscheiden sich die Teenagergören mit den besonders kleinen und runden Popos schon in der siebten Klasse das Frisörhandwerk zu erlernen, denn je runder der Po, desto mehr Trinkgeld vom männlichen Klientel, desto besser lassen sich Dinge wie aufgeklebte Fingernägel etc. finanzieren. Sollte es aber doch anders herum sein und das Frisörinnensein zieht den runden Arsch nach sich, sollte die ein oder andere flachhintrige Dame - wie sie unter den dauergewellten Magerblondinen, die gerne eine oder mehr Stunden am Tag im Solarium verbringen, vorkommt- darüber nachdenken, den entsprechenden Beruf zu ergreifen.
*Achtung Besserwisser! Holt Euch den Orden, wenn Ihr wisst, von wem ich hier böswillig klaue!
Dem Schröder ist doch jedes Mittel recht! Hätte der böse Stoibi mal nicht die lieben Ostdeutschen beleidigt, würde Schrödi mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ausgerechnet auf Stimmenfang in Bayern gehen. Nach näherem Überlegen ist also Stoibi schuld.
Wie alt warst Du, als Du Deinen ersten Computer Dein eigen nennen konntest? Ca. 10 Jahre alt, evtl. sogar jünger.
Was für ein Hersteller/Modell war das? Natürlich ein C 16 mit Datasette.
Was war der Nachfolger? Mein geliebter 3-86er, den ich bis ich 20 war hatte.
Wie hieß Dein erstes Spiel? Bubble Bobble. Es lief über Datasette und ich fand Jahre später raus, dass es auch ein 2. Level gibt.
Wie viel Joysticks hast Du schätzungsweise durch Spielen verbraucht? Mindestens 5. Es gab ja diese hervorragenden Spiele wie Winter- (oder Summer-)olympics, bei denen man das Ding wie irre hin- und herrütteln musste, um schnell zu laufen oder weit zu werfen.
Wie hießen/heißen Deine drei liebsten Computerspiele? Ich glaube, Gianna Sisters und dann die Picture Adventures von LucasArts. Ganz vorne Monkey Island. Nie werde ich vergessen, wie nervös ich war, als das 600. Mal die Frage gestellt wurde "Bist Du ganz sicher, dass Du den Papageienkäfig öffnen willst?". Hoch lebe Guybrush Threepwood! Sehr spät dann Day of the Tentacle. Ich verbrachte Nächte damit herauszubekommen, wie man das Pferd so langweilt, dass es einschläft und dann das Gebiss rausnimmt, damit man das nehmen und an einen alten Mann verkaufen könnte. Die Lösung lautete: man lese ihm aus einem Physikbuch vor. Mein Gott! Früher gab es noch kein Internet, da musste man auf solche Dinge selbst kommen.
Wie viel Stunden verbringst Du heute noch mit Computerspielen? Also so durchschnittlich, ja? Grob geschätzt 0 Stunden pro Woche. Mir ist das alles zu hightechballermäßig. Das letzte Spiel was mich tatsächlich begeistern konnte, waren die Sims. Allerdings wurde ich umgehend downloadabhängig. Irgendwelche fleißigen Bastler haben nämlich Fenster, Tapeten, Möbel etc. selbst gebastelt. Ich besorgte mir ein Cheat und wurde zum besessenen Innenarchitekten. Das Spiel selbst war mir zu anstrengend, weil meine Figuren sich immer langweilten, starben, sich in die Hose machten, die Kinder vom Sozialdienst abgeholt wurden, die Paare sich trennten, alle an Hamstergrippe verstarben, gefeuert wurden, verarmten oder den ganzen Tag schliefen.
Gestern habe ich einen joggenden Punk gesehen. Er trug eine Turnhose und ein T-Shirt mit dem Aufdruck "no future". Jetzt mal ehrlich: sollte nicht jeder ordentliche Punker biertrinkend in einer bepissten Ecke lungern, Leute anschnorren und filterlose Schwarzer-Krauser-Kippen rauchen? Was ist denn bitte aus unserer Jugend geworden, wenn jetzt sogar Punks damit anfangen Rohkost zu essen und ihrer Gesundheit zuträgliche Dinge zu tun?
Da ich gestern ausnahmsweise Zugang zu einem Fernsehgerät hatte, nutze ich die Chance und schaute mir den vorher viel gelobten und diskutierten Talk der Woche an. Ohne das genaue Konzept zu kennen, nehme ich an, dass jeder der Gäste sich vorher ein Wort aussuchen konnte, welches er möglichst oft im Verlauf der Diskussion einbauen sollte (ganz so wie Steve Martin in Leap of Faith). Bei Herrn Söder war es "Oberflächlichkeit", Herr Balder versuchte es mit "Ehrlichkeit" und Herr Gysi war wenig experimentierfreudig und wählte das Stichwort "Gerechtigkeit". Meine Zählung ergab, dass Herr Balder mit 23 Nennungen, vor Herrn Söder mit 17 Nennungen gewonnen hat. Herr Gysi kam auf schlappe 12 Erwähnungen. Besonderes Kopfzerbrechen bereitete mir Frau Rust, die doch den Ruf hat(te) schlagfertig zu sein. Das einzige, was ich beobachten konnte war eine gewisse Dauerzickigkeit, weil sie sich nicht durchsetzen konnte. So warf sie augenrollend Herrn Gysi vor, andauernd politisch zu sein (ach?) und bläkte Herrn Söder mehrere Male an "jetzt sagen sie doch endlich, dass [beliebige Aussage einfügen]". Herr Balder wurde als Notbremse eingesetzt, wenn Söder und Gysi sich aussagemäßig aufhoben und warf ein, dass er, als universeller Volksrepräsentant, endlich mal Ehrlichkeit wollte! Als Frau stellt sich mir die Frage, wie durchsetzen, ohne zickig zu wirken? Frau Rust war mir durchgehend peinlich. Dabei ist mir durchaus bewusst, dass mir ein Mann, der sich gleichermaßen ungekonnt verhalten hätte, nicht so negativ aufgefallen wäre. Immerhin wäre die Stimme nicht in regelmäßigen Abständen quietschend weggebrochen. Vielleicht sollte man Frau Rust die Möglichkeit geben, sich stehend in die Mitte der ebenfalls stehenden Diskutatoren zu begeben? Dann könnte sie gelegentlich nonverbal einschreiten, indem sie Gliedmaßen oder den ganzen Körper zwischen Streithähne wirft? War die letztes Mal eigentlich auch schon so pampig?
Fünf Millionen Arbeitslose! Und warum? Weil Frauen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen arbeiten dürfen! Ich finde das nicht gut. Wir hätten endlich Vollbeschäftigung , wenn die CDU das endlich verbieten würde. Wohin Frauenarbeit führt, sehen wir doch an Frau Merkel. Keine Kinder, Rentendebakel; vor lauter arbeiten können die Frauen nicht mehr in Ruhe shoppen gehen, Wirtschaftskrise und und und. Deswegen rufe ich Frau Merkel auf: Gehen Sie nach Hause, bekommen Sie schnell noch Kinder. Mit 51 ist das heutzutage gar kein Thema mehr. Sie können dann in Ruhe Ihren Garten bearbeiten, im Urlaub mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren und den ganzen Tag Grünkohl futtern. Das hätten Sie ohne diesen zeitraubenden Bildungsweg (Physikstudium! Promotion! Igitt! Da verstehen Frauen doch ohnehin nichts von) schon viel früher haben können. Wenn Sie sich also unbedingt politisch engagieren müssen, dann bitte Bildung für Frauen verbieten. Wäre das nicht wunder-, wunderschön?
Mir gehen Millionäre auf den Sack, die Sätze wie "Geld macht mich nicht glücklich" sagen. Da zitiere ich doch lieber Herrn Schwarzenegger, der den vorangehenden Satz mit: ".. aber mit 20 Millionen ging es mir schlechter als mit fünfzig" ergänzte. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der Frage, wie ich reich werden könnte. Eine meiner vielversprechendsten Ideen ist die sog. Sexspielzeug-Methode*. Dafür muss ich Anzeigen schalten, die ansehliche Dildos weit unter Marktpreis feilbieten. Kurz darauf werden Tausende von Bestellungen bei mir eingehen. Statt des Dildos erhalten die frustrierten Hausfrauen nach wenigen Wochen eine Nachricht, die mein Bedauern über den kompletten Ausverkauf meiner Qualitätsplastikpimmel kundgibt. Anbei erhält mein Klientel einen Verrechnungsscheck auf dem groß steht "Rückerstattung Kosten 20 cm Vibrationsdildo Modell Fick-mich-hart". Das ist den Hausmütterchen natürlich total peinlich und so gehen sie nie in die Sparkasse, um sich ihr bereits überwiesenes Geld rückerstatten zu lassen, was mich folglich sehr reich zurücklässt. Das sollte meiner Meinung nach als Startgeld zu meinem zukünftigen Millonärschaft genügen. Um mir meine 20-Zimmervilla am Meer mit sieben Bediensteten dauerhaft leisten zu können, muss ich mir freilich noch andere Tricks einfallen lassen. Fragt sich nur wie? Hier meine Ideen, die jeder leicht nachahmen kann:
Spar Dich reich. Überall im Alltag lauern Geldfresser. Wer in Zukunft auf Toilettenpapier verzichtet und anstatt dessen das Altpapier der Nachbarn aus den öffentlich zugänglichen Container holt und zweckentfremdet, spart wöchentlich 2 €! Verzichten Sie auf den Kauf von Haarshampoo. Ihr Haar braucht kein Sonderprodukt. Verwenden Sie Seife. Jedoch sollten Sie die Seife nicht kaufen. Gehen Sie lieber mit leerer Flasche in diverse öffentliche Toiletten und füllen Sie sich kleine Mengen der dortigen Seife ab. Schon wieder gut 3 € im Monat zur Seite gelegt. Zudem versteht es sich von selbst, dass Sie ab heute nur noch Leitungswasser trinken. Auch beim Essen kann man viel sparen. Schon mal in einer Kantine oder in einem Restaurant gewesen? Da ist Ihnen sicherlich aufgefallen, dass viele Leute ihr Essen nicht aufessen? Ja? Na dann nichts wie ran. Was glauben Sie, wie satt man von 0 € werden kann! Und jetzt mal ehrlich: warum jeden Monat mehr als 10 € für Verhütungsmittel ausgeben? Folgen Sie dem Rat, meiner damals 5 jährigen Schwester: Die effizienteste Verhütungsmethode ist doch das Dingens gar nicht erst rein zu stecken! Ok, und wenn das unbedingt sein muss, dann lassen Sie es sich wenigstens ordentlich bezahlen!
Wie lauten Eure Spar- und Reichwerdetipps?
*Das "meine" ist nicht wörtlich zu nehmen**. Tatsächlich handelt es sich um eine Idee aus Bube, Dame, König, Gras. Dem humorresistenten Leser sei gesagt, dass es sich bei der Behauptung, es sei meine Idee, lediglich um einen Aufhänger handelt, der zum eigentlichen Thema leiten soll. ** Der leichtgläubige Leser sei gewarnt: Die meisten Blogs bilden die Realität nicht 1:1 ab!
Überraschend ist es doch noch Sommer geworden. Sommer bedeutet zehn Minuten früher aufstehen, schließlich muss man sich jeden Morgen die Beine rasieren. Das gilt zumindest für die Non-Masochisten. Die anderen haarfreien Damen bevorzugen das Epiliergerät, welches angeblich Haare fast schmerzfrei für mehr als 4 Wochen entfernt. Aus persönlicher Erfahrung möchte ich behaupten, dass dies eine Epiliergerätherstellerlüge ist. Tatsächlich tut es nur mehr weh, weil die Haare brachial aus ihrem Haarbett gerissen werden und nach zwei Tagen wachsen sie doch wieder nach. Zudem erhöht das Epilieren die Wahrscheinlichkeit, dass sich unansehnliche Eiterkrater auf den Beinen bilden, da Haare nun leichter einwachsen. Für alle leiderfahrenen Frauen hier der Button:
Wem das früh aufstehen zu anstrengend ist, hier einige Alternativen, die ich recherchieren konnte. Immerhin rasiert frau sich Achsel, Bein und Scham schon seit gut zwei Jahrtausenden. 1. Körperstellen, die haarfrei werden sollen, mit Asche einreiben und dann die Haare einzeln auszupfen. 2. Orpiment auftragen und warten. Haare fallen von alleine aus. Nebenwirkungen beachten (Hilft auch sehr effektiv gegen Alterung). 3. Bienenwachs und Zucker vermischen, auftragen und mit Kupfermesser abschaben. 4. Haare mit Luffa-Schwämmen oder Sandpapier (bleibt oft bei Umzügen vom Bodenabschleifen übrig) abreiben. 5. Kleine Bindfäden an die unerwünschten Haare anbinden und alle auf einmal mit einem beherzten Ruck ausreißen.
Cameron Diaz hat tolle Nachrichten für Frauen, die sich wegen ihrer hängenden Brüste unsicher fühlen - weil auch der ganze Stolz der Männer anfängt zu hängen, wenn sie in die Jahre kommen.
Interessant! Der aufmerksam kombinierende Leser, dem bekannt ist, dass Cameron Diaz mit Justin Timberlake liiert ist, fragt sich doch: Wessen Gehänge betrachtet Frau Diaz außer das ihres aktuellen, fast minderjährigen Liebhabers?
Hinweis an die weiblichen Leser: Folgen Sie dem Link, beachten Sie die bildliche Darstellung auf Wikipedia zum Thema "Skrotum".
Ich schnippele die Plastiktüte auf. Zwei Hefte und eine Gelddruckmaschine fallen mir entgegen. Ich bin verwundert. Drehe und wende die beiden Hefte. Sie sehen identisch aus. Ich will sehen was im Heft ist und lege das zweite Heft weg.
Seite 2 und 3: Langweilig. Seite 4 und 5: Promi-Check. Kennen die Promis YPS? Auf der Seite lächeln mir vier Herren entgegen. Drei kenne ich. Alle haben Sprechblasen vor dem Mund und sagen Dinge wie: „Meine Urzeitkrebse sind einfach gestorben!“ oder „Das war echter Kult!“. Wichtig scheint am Ende des Satzes das Ausrufezeichen zu sein! Seite 6: Beschreibung der Gelddruckmaschine. „Die Geldmaschine druckt nicht endlos Geld. Sie produziert gar keins, sie tut nur so. War ja klar, oder?“ Nein, war mir nicht klar. Das Gimmick ist doof. Ich bin sauer. Bah. Langweilig. Ich blättere ein Paar Seiten weiter und überfliege sie. Da! Schon wieder , der Papst unserer Jugend! Sie findet Geld toll. Acht Seiten Comics. Toll! Endlich stoße ich auf die Alien-Tarnmaske, von der ich gestern in der Frankfurter Rundschau gelesen habe. Die werde ich gleich ausschneiden und mich tarnen.
Als Alien erkennt mich niemand - und das ist auch gut so!
Drei Seiten Comic. Ein Knickbild. Aber unwitzig. Ich sehne mich nach MAD. Zwei Seiten Comic. Bla bla. Das wars. Ich hätte sie nicht kaufen sollen! Kauft sie nicht.
...
Es war sehr schwer die YPS überhaupt zu bekommen. Ich war dafür in insgesamt sieben Läden. Überall ausverkauft. Das achte Geschäft, natürlich genau das vor meiner Haustür, hatte die Zeitschrift. Während ich sieben Mal davor ein „Ausverkauft!“ hörte, bastelte ich mir einen alternativen Plan.
Eigentlich wollte ich mir, wie die anderen 149.999 anderen in Deutschland, heute eine YPS kaufen. Zumal ich heute morgen in der U-Bahn ein Zweieurostück fand. Ich hielt das als Zeichen des Himmels. Eine Nachricht von Gott: Kauf YPS. Da sie ausverkauft war, entschloss ich mich in der ix’schen Tradition eine andere neue und unbekannte Zeitschrift zu erwerben und diese für meine Leser probezulesen. Ich entschied mich nach langem inneren Kampf für „YAM!“ (Ein Akronym für Young Adult Magazine). Das Heft kostet nur 1,30 € und enthält eine 96 cm Perlenkette. Der Trend des Sommers, so wird mir versprochen. Super! Ich spare zudem 70 Cent. 83 Seiten hat dieses Heft. Es ist noch schlimmer als das YPS-Heft, das ich ohnehin nicht gekauft habe. Immerhin sind auf den letzten Seiten schlechte Witze abgedruckt. Da werde ich einen an Marcus schicken Zwei Eheleute haben wieder einmal Streit. Er: Wenn du stirbst, besorge ich Dir einen Grabstein mit der Inschrift: Hier liegt meine Frau – kalt wie immer. Sie: Und wenn du stirbst, stelle ich dir einen Grabstein hin, auf dem zu lesen ist: Hier liegt mein Mann – endlich steif!
hier schreibt ab sofort, für eine woche, dasnuf. die grossartige frau nuf. ix schreibe ab sofort bei frau nuf, also hier. sonst ändert sich nichts.
Es ist durchaus richtig, dass mein taz-Artikel vom letzten Samstag ein wenig mokant ist. Das war durchaus beabsichtigt, denn wenn ich über Blogs in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Intention geschrieben hätte, dann wäre er mit Recht unbeachtet geblieben - und ich würde jetzt nicht so schöne Mails bekommen wie die Ihre. (weiterlesen)
hihi. als was man mich schon alles beschrieben hat, blogger ohne fäkalfilter, ironieresitent, und jetzt als (unschlagbarer) politblogger. naja. immer noch besser als „märchenonkel“. abgesehen davon und auch wenn das alles gar nicht miteinander zu tun hat, liebe ich blogread sehr. was für eine grandiose idee.
vielleicht komme ich eitler pfau demnächst mal kurz ins fernsehen. diese nachricht veranlasste meine nahe verwandschaft dazu, mir folgende tipps zu geben:
duschen!
haare waschen!
haare nicht so doll mit gel vollmachen!
RASIEREN!
anzug vorher reinigen lassen oder vom vater einen neuen kaufen lassen!
red langsam!
das wird mir alles furchtbar schwer fallen. wenigstens hat sie nicht gesagt: „abnehmen!“
mario sixtus verlässt düsseldorf, heim, herd und frau um auf der strasse zu leben. also gut ich übertreibe leicht, er verlässt düsseldorf um von der strasse zu bloggen. er wird durch ganz deutschland marodieren und in allen bundesländern wahlkämpfern auf die finger klopfen schauen und darüber (powered by zettdeheffheuteonlinedeheh) bloggen. ein spannendes unterfangen zu einer zeit, in der im fernsehen kaum noch klassische und sehenswerte reportagen zu sehen sind.
potential hat das unterfangen und wenn ich jemandem zutraue daraus etwas spannendes (und netzgerechtes) zu machen, dann dem herrn sixtus. nun gut, zutrauen würde ich es eventuell noch wladimir kaminer oder harald schmidt — aber die herren haben ja anderes zu tun.
bei mir haben katzenbilder, befindlichkeiten und wie dieses gschwerl* heisst überhaupt keine chance. wenn alle blogs wie wirres wären, hätten wir überhaupt keine probleme. nur, meine damen und herren, wir haben leider nicht überall so kluge leser und kommentatoren wie auf wirres.net. und deswegen müssen immer die a-blogger die schwächeren ein stück mitziehen. des is halt a mal so.