ich lie­be die film- und mu­sik­in­dus­trie

felix schwenzel

weil fil­me wie die­ser (via bo­ing­bo­ing) nach der mei­nung der mu­sik-und film­in­dus­trie dieb­stahl oder pi­ra­te­rie sind und leu­te die drauf lin­ken oder so­was her­stel­len „ver­bre­cher“ sind, „raub­ko­pie­rer“ und an­geb­lich ur­he­ber­rech­te ver­let­zen. dem­nächst wer­den ir­gend­wel­che „rech­te­inha­ber“ also das vi­deo bei you­tube ent­fer­nen las­sen, goog­le/you­tube wird die be­nut­zer­da­ten wie­der be­reit­wil­lig raus­rü­cken und der be­nut­zer wird auf scha­dens­er­satz ver­klagt. ir­gend­wann merkt man dannn, dass man co­py­rights nicht es­sen kann, ge­nau­so wie man kul­tur nicht nie­der­kla­gen kann. dumpf­ba­cken. ich lie­be dumpf­ba­cken (aber nur um den kreis zur über­schrift zu schlies­sen).


fud

felix schwenzel

fear, un­cer­tain­ty and doubt (FUD) auf dem pots­da­mer platz: tho­mas fo­to­gra­fiert am pots­dam­mer platz und lässt sich von ei­nem an­zug-on­kel der of­fen­bar sci­en­to­lo­ge war er­klä­ren, dass sich de­ren „Rechts­ab­tei­lung […] da­für in­ter­es­sie­ren“ wür­de. fei­ne leu­te.

[das was das haupt­stadt­blog, ne­ben­bei be­merkt, so ver­an­stal­tet, ist ge­nau das was die rea­ders edi­ti­on deutsch­land­weit hät­te wer­den kön­nen. lo­kal, sub­jek­tiv, vol­ler ro­si­nen und mit sehr viel fleiss und ge­fühl her­ge­stellt. aber ix wie­der­ho­le mich.]


mer­ce­des job­hop­ping bunz

felix schwenzel

das war ja ein kur­zes gast­spiel als chef­re­dak­teu­rin bei der zit­ty. jetzt wird mer­ce­des bunz zur lys­sa. und an­ders als bleed hof­fe ich nicht auf ei­nen schnel­len re­launch von ta­ges­spie­gel.de. denn ich fin­de es klas­se, dass im ta­ges­spie­gel on­line alle print-ar­ti­kel kos­ten­los ver­füg­bar sind. auch die al­ten mit ein biss­chen trick­sen. soll­te mer­ce­des bunz das än­dern, wer­de ich em­pört den kopf schüt­teln.

[mich wür­de es nicht wun­der, wenn isa bald chef­re­dak­teu­rin von spot­light-on­line wird. hihi.]

[nach­trag 18.02.2007]
der pop­kul­tur­jun­kie wun­dert sich und be­merkt, dass un­ter mer­ce­des bunz die auf­la­ge der zit­ty nied­rig wie nie war.

[nach­trag 21.02.2007]
mer­ce­des bunz wi­der­spricht dem pop­kul­tur­jun­kie hef­tig.


hy­brid pre­di­gen, co2 aus­stos­sen

felix schwenzel

war­um soll­ten die grü­nen, egal wie weit sie sich aus dem fens­ter leh­nen und mit dem zei­ge­fin­ger win­ken, auch nur eine spur glaub­wür­di­ger sein als all die an­de­ren bi­got­ten papp­na­sen?

oder an­ders­rum, auch mit nem grü­nen zei­ge­fin­ger fällt es leich­ter auf an­de­re als auf sich selbst zu zei­gen. und weil ich in der wort­spiel­höl­le lan­den will, noch eins: to­yo­ta pre­di­gen, bmw fah­ren (im­mer­hin ist die be­grün­dung gut: kein an­schaf­fungs­preis).

[nach­trag 17.02.2007]
of­fen­sicht­lich rüs­tet die par­tei­spit­ze der grü­nen auf ver­brauchs­är­me­re au­tos um. via be­ne­dikt.

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bi­got­te­rie

felix schwenzel


ix sei­ne kom­men­ta­re

felix schwenzel

ich hab zwar kein kom­men­ta.rlog aber ich hab del.icio.us. für kom­men­ta­re die ich ma­che. kann man auch hier se­hen. das ma­che ich seit et­was über 2 jah­ren, dass ich da je­den link zu je­dem kom­men­tar den ich schrei­be rein­wer­fe. als ich mir heu­te mal die tag-wol­ke dazu an­ge­guckt habe, hab ich ge­staunt. beim john­ny hab ich am meis­ten kom­men­tiert (was man dort auch se­hen kann).


ver­nach­läs­sig­te the­men

felix schwenzel

ich gebe zu. auch ich habe mich nicht um die ver­nach­läs­sig­ten the­men 2006 ge­küm­mert. um kein ein­zi­ges:

1. Feh­len­de The­ra­pie­plät­ze für Me­di­ka­men­ten­ab­hän­gi­ge
2. Über eine Mil­li­on po­li­ti­sche Ge­fan­ge­ne in Chi­na – un­mensch­li­che Haft­be­din­gun­gen und Or­gan­han­del?
3. Strom­fres­ser In­ter­net
4. Bio­waf­fen aus dem In­ter­net
5. Wenn In­si­der Alarm schla­gen - Whist­le­b­lower ha­ben in Deutsch­land ei­nen schwe­ren Stand
6. Kei­ne Zu­kunft für die Sahr­au­is
7. MEADS: Auf wel­che Be­ra­ter ver­ließ sich die Bun­des­re­gie­rung?
8. Agrar­sub­ven­tio­nen: EU ver­hin­dert recht­zei­ti­ge öf­fent­li­che De­bat­te
9. Öl-Kon­zern hin­ter­treibt Kli­ma­schutz­po­li­tik
10. Pau­scha­le Bo­ni­täts­prü­fung

[nach­trag]
na, geht doch. se­bas küm­mert sich.


x

felix schwenzel

schön wie der mdr mein pseud­onym ver­schan­delt hat. wirk­lich:

Ti­tel: Mal eben ums Blog - die Han­dels­blatt-Web­log-Le­sung
Ver­an­stal­tungs­gen­re: Bel­le­tris­tik
Ver­an­stal­tungs­art: Le­sung
Au­toren/Mit­wir­ken­de: Don Al­phon­so; Don Dah­l­mann; Lys­sa; Ma­dame Mo­de­s­te; x
The­ma: Un­be­merkt von gro­ßen Ver­la­gen hat sich im In­ter­net eine neue Form der Li­te­ra­tur ent­wi­ckelt: Web­log-Au­toren. Das Han­dels­blatt prä­sen­tiert ei­ni­ge der be­kann­tes­ten deut­schen Blog­ger.
Mo­de­ra­ti­on: Ju­li­us En­dert; Tho­mas Knü­wer
Da­tum/Uhr­zeit: 22.03.07, 21:00 Uhr
Ort: Volks­haus Leip­zig, Karl-Lieb­knecht-Str. 30-32, 04107 Leip­zig

jetzt muss ich nur noch raus­fin­den was „bel­le­tris­tik“ ist und dann „bel­le­tris­tik“ üben.


na, wie wärs mit ech­ten zah­len?

felix schwenzel

dirk ol­bertz ver­öf­fent­licht eine ak­ti­vi­täts­sta­tis­tik von blog­ger.de und ruft an­de­re blog­hos­ter auf ähn­li­che zah­len (statt ih­rer hoch­get­un­ten zah­len) zu ver­öf­fent­li­chen:

Wer also kei­ne Angst vor wah­ren Markt­an­tei­len hat, fin­det mei­ne Mail­adres­se im Im­pres­sum.

- wet­ten kei­ner macht mit?
two­day.net? my­b­log.de, blog.de, blogg.de — an­yo­ne? kommt aus eu­ren lö­chern, feig­lin­ge!


aus pod­casts ab­ge­schrie­ben

felix schwenzel

„the cure for in­for­ma­ti­on over­load? more in­for­ma­ti­on.”
da­vid wein­ber­ger beim elek­tri­schen re­por­ter über das in­ter­net.

„mor­ning pa­ges - mor­gens auf­wa­chen, noch be­vor du scheis­sen gehts, nimmst du von dei­nem schreib­tisch den schreib­block und schreibst auf [...] was dir so­fort ein­fällt.”
smu­do im john­ny spree­eblick pod­cast über in­spi­ra­ti­on, tran­spi­ra­ti­on, scheis­sen und mu­sik.


se­xy bo­tox

felix schwenzel

die adres­se von el­len bar­kins plas­ti­schem chir­ur­gen hät­te ich auch gern. brau­che ich wahr­schein­lich auch bald mal. im trai­ler zu „oce­ans 13“ ist sie kurz zu se­hen, kom­plett ge­sichts­ge­lähmt, aber im­mer noch, nun ja, frisch. dass el­len bar­kin 53 jah­re alt ist und von sich sagt „i fu­cked ge­or­ge cloo­ney“ wird mich nicht da­von ab­hal­ten oce­ans 13 zu gu­cken.


rechts (und links)

felix schwenzel

statt die sa­chen in den del.icio.us-strom zu ste­cken:


pa­ra­dox

felix schwenzel

wenn ein wer­ber sich dar­über auf­regt, dass et­was „dumm und un­dif­fe­ren­ziert“ sei, dann soll­te man ge­nau hin­gu­cken.
[via]


sta­si-blog­gen

felix schwenzel

wenn ich ein blog­ger wär, würd ich mich sta­si-blog­ger nen­nen müs­sen wenn ich schrie­be, dass gre­gor gysi eben in die knei­pe kam in der ich sass um sich mit an­ge­la mar­quard zu tref­fen. aber da ich we­der blog­ge, noch so­et­was je­mals ernst­haft be­haup­ten wür­de, bin ich wohl kein sta­si­blog­ger. ob­wohl mir, zu­ge­ge­be­ner­mas­sen, das wort sta­si­blog­ger ge­fällt.

aus­ser­dem hat an­ge­la mar­quard ja eh mit der pds ab­ge­schlos­sen.


wich­sen bringt nicht so viel wie spree­blick

felix schwenzel

aber „wich­sen“ bringt trotz­dem ne gan­ze men­ge:


ri­iii­ich­tig

felix schwenzel


rea­ders edi­ti­on was nu, teil 3

felix schwenzel

mi­cha­el mai­er:

Die gro­ße Fra­ge der kom­men­den Mo­na­te wird die des pu­bli­zis­ti­schen Pro­fils der RE sein.

sagt mir je­mand be­scheid wenn die fra­ge be­ant­wor­tet wur­de? ich habe die RE seit mo­na­ten im rss-feed. mehr als zwei ab­sät­ze lese ich in den ar­ti­keln dort sel­ten. noch ist das pro­fil eine ge­schwun­ge­ne li­nie mit ei­nem punkt drun­ter. in etwa so: ?

nichts des­to trotz. kaum macht sich mi­cha­el mai­er (sehr le­sens­wert) auf um un­si­cher­heit, of­fen­heit und dis­kus­si­ons­be­reit­schaft zu si­gna­li­sie­ren, kommt die­ser alte affe ar­ro­ganz bei der rea­der edi­ti­on wie­der durch. of­fen­bar hat tho­mas gi­gold ei­nen ma­nu­el­len track­back tho­mas gi­golds word­press ei­nen stan­dard­mäs­si­gen ping un­ter den bei­trag ge­setzt. das wie­der­um nimmt ein ar­ro­ganz-sprach­rohr, das sich „Re­dak­ti­on Rea­ders Edi­ti­on“ nennt, zum an­lass den track­back ping mit er­ho­be­nem zei­ge­fin­ger zu lö­schen:

Lie­ber Tho­mas Gi­gold,

auf Rea­ders Edi­ti­on schät­zen wir Kom­men­ta­re und Dis­kus­si­ons­bei­trä­ge. Wenn sich aber je­mand ohne je­den Kom­men­tar, nur über ei­nen Snip­pet aus sei­nem Blog ei­nen Link ab­ho­len will, dann macht es auch bei uns Schnipp und der Link ist weg. Sie­he auch un­ter den Teil­nah­me­be­din­gun­gen:
„3. Künst­lich ge­ne­rier­te Sei­ten­auf­ru­fe, die miss­bräuch­li­che Lö­schung von In­hal­ten oder die sons­ti­ge miss­bräuch­li­che Ver­wen­dung des Sys­tems sind un­zu­läs­sig und füh­ren zum Aus­schluss.“

Re­dak­ti­on Rea­ders Edi­ti­on

was für ein af­fi­ges ver­hal­ten. nur mal so ne­ben­bei, ich bin auf den ar­ti­kel über gi­golds blog­pi­lo­ten ge­kom­men. gi­gold link-ab­sah­ne­rei vor­zu­wer­fen ist ar­ro­gant und dumm. po­si­tiv aus­ge­drückt, of­fen­sicht­lich hat man sich in der „re­dak­ti­on rea­ders edi­ti­on“ ge­dacht „lear­ning by fall­ling on the fres­se“ sei die so­li­des­te art zu ler­nen. und das wie­der­um macht spass da­bei zu­zu­gu­cken.

[nach­trag 13.02.2007]
of­fen­bar er­fin­det man bei der RE ge­ra­de eine neue dis­kus­si­ons­kul­tur: track­backs (und kom­men­ta­re?) wer­den dort re­dak­tio­nell ver­bes­sert, also nachedi­tiert.

an­de­rer­seits ent­schul­digt man sich jetzt auch, zu­erst bei aus­ge­wähl­ten kom­men­ta­to­ren, dann ir­gend­wie bei al­len. und wer ist schuld? es „war eine wirk­lich er­heb­li­che Fehl­leis­tung ei­nes Mo­de­ra­tors.“

auch hübsch das grös­sen­wahn­sin­ni­ge ge­schwa­fel da­von, dass die RE markt­füh­rer wer­den wol­le, bei ste­fan nig­ge­mei­er wun­der­bar in den zu­sam­men­hang ge­setzt.

ich wet­te das nächs­te was die RE macht ist aus der rea­ders edi­ti­on eine gros­se flash-da­tei zu ma­chen, auch weil man dann nicht mehr die­se blö­den pings und track­backs be­kommt.

[nach­trag 13.02.2007, 20:00h]
na klas­se. ur­su­la pi­dun, mo­de­ra­to­rin und pres­se­mel­dungs­un­ter­brin­ge­rin der RE meint zu recht: „Wir alle ma­chen Feh­ler.“ lo­gi­sche kon­se­quenz, der mo­de­ra­tor der tho­mas gi­golds ping/track­back zer­säg­te wur­de 1-2-3 ge­feu­ert. das ist al­les so bil­lig, fahr­rad­fah­ren (un­ten tre­ten oben bu­ckeln) auf ganz ho­hem ni­veau. da wird man vom fremd­schä­men grün und blau.


so­cial­de­sign­site.com

felix schwenzel

eine hüb­sche site, ein hüb­scher ge­dan­ke, aber noch et­was we­nig los.vor al­lem, was ge­nau will die­se site uns sa­gen: so­cial­de­sign­site.com.

über er­klä­rungs­an­sät­ze würd ich mich freu­en. ich hab dort al­les ge­le­sen, aber nicht ge­rafft was ge­nau der sinn der site ist.


pein­li­che ge­städ­nis­se

felix schwenzel

ne­ben der wut wahr­schein­lich eine der haupt­in­gre­di­en­zi­en der mo­ti­va­ti­on um ins in­ter­net zu schrei­ben, pein­li­che ge­ständ­nis­se:

Abends in der Knei­pe wird man für sol­che Ge­ständ­nis­se nur ab­fäl­lig an­ge­starrt, da neh­me ich doch lie­ber in Kauf, dass ihr ab­fäl­lig auf den Rech­ner starrt und wei­ter­klickt.

nach fran­zis pein­li­chem ge­ständ­niss, hier meins: ix hab ne oomph-CD.


„me­di­enst­unt­men”

felix schwenzel

sa­scha lobo, ge­ra­de noch im fern­se­hen in „ber­lin mit­tebe­rich­tet von sei­nen ein­drü­cken:

Kurz, die ein­zi­ge ech­te Emo­ti­on in der Run­de war die Angst von Frau Ill­ner, zu lan­ge zu über­zie­hen. Al­les an­de­re, vor al­lem von Metz­ger und Blüm, war spon­ta­ner Emo­schaum. Ein Schau­spiel für’s Volk. Schein­kon­fron­ta­ti­on. Po­li­ti­ker soll­ten Me­di­enst­unt­men ge­nannt wer­den, viel­leicht ist es das Be­wusst­sein, dass po­li­ti­sche Lö­sun­gen so­wie­so hin­ter den Ku­lis­sen zu­recht­ge­kun­gelt wer­den müs­sen, die sol­che Blü­ten her­vor­brin­gen.

[nach­trag 11.02.2007]
os­wald metz­ger nennt in sei­nem „ blog“ die sen­dung in der er meist vor­ge­beugt und schrei­end zu se­hen war „eine ab­so­lu­te Kra­wall-Run­de“ und gibt zu: er hät­te sich selbst nicht aus­ge­hal­ten und die sen­dung ab­ge­schal­tet. vor al­lem wun­dert er sich aber über die quo­ten: sei­nen „schlech­ten Fern­seh­auf­tritt“ sa­hen 3.1 mil­lio­nen und sei­ne „gute Per­for­mance“ (da­mit meint er sei­ne 15 mi­nu­ten re­de­zeit) im ba­den-würt­tem­ber­gi­schen land­tag sah so gut wie nie­mand. über die af­ter-show be­schimp­fun­gen von lobo ver­liert er kein wort. scha­de ei­gent­lich.


hugh hef­ner lebt!

felix schwenzel

dass hugh hef­ner anna ni­co­le smith über­lebt hat, hab ix ge­ra­de eben erst ge­le­sen. seit ges­tern al­ler­dings stür­men hun­der­te (meist ame­ri­ka­ni­sche) be­su­cher auf die­se sei­te auf wir­res, of­fen­bar weil dort der name „anna ni­co­le smith“ steht. re­fer­rer tra­gen die brow­ser be­su­cher nicht mit sich. sehr rät­sel­haft.