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felix schwenzel in notiert

so­cial me­dia posts ha­ben in der re­gel kei­nen ti­tel. man schreibt ein­fach ir­gend­was ins ein­ga­be­feld und fer­tig ist die sta­tus­mel­dung. un­ter ins in­ter­net schrei­ben­den, vor al­lem sol­chen die auf ih­ren eig­nen sei­ten ins in­ter­net schrei­ben, gibt’s des­halb im­mer wie­der dis­kus­sio­nen und ex­pe­ri­men­te wie man so­et­was ab­bil­den kön­ne.

denn wenn man et­was ver­öf­fent­licht, speist man das ei­ner­seits in feeds ein, will es aber ge­ge­be­nen­falls auch mit ei­ner per­ma­nen­ten adres­se ver­se­hen, also auf ei­ner ein­deu­ti­gen, ver­link­ba­ren sei­te ver­öf­fent­li­chen. und web­sei­ten ha­ben tra­di­tio­nell nicht nur ei­nen in­halt, son­dern auch ei­nen sei­ten- (oder tab-) ti­tel. platt­for­men, auf de­nen man ti­tel­lo­se sta­tus­mel­dun­gen ver­öf­fent­li­chen kann, ge­ne­rie­ren dann ti­tel wie …

[per­son xy] auf [platt­form abc] hat was ge­pos­tet was mit die­sen wor­ten an­fängt …

in blogs be­hilft man sich ähn­lich, als ti­tel wer­den ein­fach die ers­ten paar wor­te der ti­tel­lo­sen sta­tus­mel­dung als ti­tel ge­nom­men. die­ser bei­trag hät­te denn den ti­tel:

wir­res.net — so­cial me­dia posts ha­ben in der re­gel …

so sähe die sta­tus­mel­dung dann auch in ei­nem RSS rea­der aus. RSS er­for­dert zwar in der von dave wi­ner er­dach­ten spe­zi­fi­ka­ti­on kein ti­tel-at­tri­but, aber RSS rea­dern ist das egal, sie wol­len (fast) im­mer ei­nen ti­tel dar­stel­len. da stün­de dann:

wir­res.net — so­cial me­dia posts ha­ben in der re­gel …

so­cial me­dia posts ha­ben in der re­gel kei­nen ti­tel. man schreibt ein­fach ir­gend­was rein und fer­tig ist die sta­tus­mel­dung. un­ter ins in­ter­net schrei­ben­den, vor al­lem sol­chen die auf ih­ren eig­nen sei­ten ins in­ter­net schrei­ben, gibt’s des­halb im­mer wie­der dis­kus­sio­nen und ex­pe­ri­men­te wie man so­et­was ab­bil­den kön­ne. […]

je­den­falls habe ich für mich eine lö­sung ge­fun­den, mit der ich sehr gut le­ben kann. ich ver­ge­be auch kur­zen sta­tus­mit­tei­lun­gen ei­nen ti­tel, zei­ge die­sen aber nicht an (bei­spiel). da er aber dann doch da ist, zei­gen brow­ser, RSS-feeds, such­er­geb­nis­sei­ten ihn dann aber trotz­dem an. für eine wei­le hab ich mei­ne con­tent ma­nag­ment sys­te­me auch 128-zei­chen lan­ge zu­sam­men­fas­sun­gen aus dem bei­trag ge­ne­rie­ren las­sen, als ti­tel­er­satz. aber so fin­de ich das sehr viel lo­gi­scher, an­ge­neh­mer und prag­ma­ti­scher. 


nach­dem ich bei @eay in ei­ner fuss­no­te über open­claw ge­le­sen habe, habe ich open­claw auch mal kurz an­ge­guckt, aber nach 6 stun­den ent­nervt wie­der die kral­le ge­schlos­sen.
au­to­ma­ti­sie­run­gen ma­che ich lie­ber mit home as­sistant und das hier ging dann auch mit home as­sistant viel ein­fa­cher als mit open­claw. und aus­bau­fä­hig is­ses auch. 

screenshot aus telegram.app mit einem von home assistant gneerierte „morning briefing“ mit zwei ereignissen aus unseren kalendern.


fri­da liegt sehr ger­ne bei uns im bett. mit höf­li­cher di­stanz am fus­sen­de, aber im­mer ger­ne mit kör­per­kon­takt. aber auch fri­da hat ihre gren­zen, als die bei­fah­re­rin eben pups­te, stand sie auf und leg­te sich lie­ber al­lei­ne ins dunk­le ne­ben­zim­mer aufs sofa. 


nach­trag und klas­si­ker aus dem ar­chiv

felix schwenzel in favoriten

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vor ein paar tagen habe ich eine kurze doku zu pottwalen verlinkt, dieser clip von „Nights­hift – Kurz­ge­sagt After Dark“ ergänzt das thema se­hens­wert aus der his­to­ri­schen per­spek­ti­ve.


das habe ich heu­te mit mei­ner an-die­sem-tag-funk­ti­on (in der bei­la­ge) wie­der­ge­fun­den. qua­si ein klas­si­ker. 

Photo by felix schwenzel in Berlin-Charlottenbourg. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

don‘t shit whe­re you eat, sofa ist aber ok i guess.

ursprünglich veröffentlicht am 01.02.2023





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„huch!“, dachte ich als ich in dirk von gehlens news­let­ter las:

[I]ch glaube: De­mo­kra­tie braucht Op­ti­mis­mus! Darüber habe ich im November auf der TEDx in München ge­spro­chen - und der Talk steht jetzt online.

kommt mir bekannt vor. und tat­säch­lich habe ich ein ganz ähnliches thema für die republica dieses jahr ein­ge­reicht:

[D]ie Fein­se­lig­keit und Ab­sur­di­tät der Welt ist die Quel­le aus der wir Op­ti­mis­mus, Kraft für Ver­än­de­rung und Glück schöp­fen kön­nen. Op­ti­mis­mus muss kei­ne Schön­fär­be­rei sein und ist nicht der Glau­be, dass al­les gut wird. Op­ti­mis­mus ist die Ent­sch­ei­dung, in ei­ner be­schis­se­nen Welt trotz­dem Be­deu­tung zu er­zeu­gen.

ich glaube für mich ist da aber noch luft nach oben und unten. und ich hab ja auch — wenn ich genommen werde — 17 minuten mehr zeit auf der republica als dirk auf dem tedx.

 


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„huch!“, dachte ich als ich in dirk von gehlens news­let­ter las:

[I]ch glaube: De­mo­kra­tie braucht Op­ti­mis­mus! Darüber habe ich im November auf der TEDx in München ge­spro­chen - und der Talk steht jetzt online.

kommt mir bekannt vor. und tat­säch­lich habe ich ein ganz ähnliches thema für die republica dieses jahr ein­ge­reicht:

[D]ie Fein­se­lig­keit und Ab­sur­di­tät der Welt ist die Quel­le aus der wir Op­ti­mis­mus, Kraft für Ver­än­de­rung und Glück schöp­fen kön­nen. Op­ti­mis­mus muss kei­ne Schön­fär­be­rei sein und ist nicht der Glau­be, dass al­les gut wird. Op­ti­mis­mus ist die Ent­sch­ei­dung, in ei­ner be­schis­se­nen Welt trotz­dem Be­deu­tung zu er­zeu­gen.

ich glaube für mich ist da aber noch luft nach oben und unten. und ich hab ja auch — wenn ich genommen werde — 17 minuten mehr zeit auf der republica als dirk auf dem tedx.



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ei­gent­lich soll­te man aus pro­test kon­se­quent auf der stras­se lau­fen. die wahr­schein­lich­keit, dass ei­nem ein auto die kno­chen bricht, ist im ber­li­ner win­ter ver­mut­lich ge­rin­ger als das ri­si­ko, sich auf dem auf den geh­we­gen aus­lie­gen­den eis zu zer­le­gen.