Borenstein sagte zu seinem Film: »Was wir bei der Arbeit mit diesem Material gesehen haben, ist, dass man sein Land durch unzählige kleine Akte der Komplizenschaft verliert: Wenn wir uns mitschuldig machen, wenn eine Regierung Menschen auf den Straßen unserer Großstädte ermordet; wenn wir schweigen, wenn Oligarchen die Medien übernehmen und kontrollieren, wie wir sie produzieren und konsumieren. Dann stehen wir alle vor einer moralischen Entscheidung.«
alles
müsste doch mit einem flat file cms mehr oder weniger fertige lösungen dafür geben. und der webserver auf dem das läuft kann ja auch localhost sein.
unfamiliar

das ich das noch erleben darf: eine deutsche serie die ich ertrage. ich glaube das letzte mal war das bei how to sell drugs online (fast). jetzt hat das unfamiliar (wieder) auf netflix geschafft. nach der ersten folge war ich noch ein bisschen skeptisch, auch wenn die geschichte und schauspielerei sich unprätentiös entwickelten und zum beispiel in den ersten 10 minuten gar nicht geredet wurde. nachdem ich das aufgehübschte und gestelzte berlin nach einer folge hijack schon nicht mehr ertragen habe, gefällt mir wie unfamiliar berlin darstellt sehr gut. die serie taucht berlin zwar aus ästhetischen gründen grösstenteils in dunkelheit, aber trotzdem lassen sich die spielorte gut erkennen. teilweise erkenne ich die orte am sound. das wirkt alles sehr gut in der realität verwachsen, auch wenn BND- und krankenakten gelegentlich auf englisch verfasst sind. auch der realismus der (dankenswerterweise eher seltenen) prügelszenen ist gut, also unangenehm. während ich bei prügelszenen in amerikanischen blockbustern nur noch mit den schultern zucke oder vorspule, empathisierte ich in der grossen prügelszene in folge eins sehr stark mit.
endgültig hat mich die serie in folge zwei eingefangen, in einer szene aus dem zug, mit einem original: „sänk you for träveling wiz deutsche baahn“
hier schaue ich gerne weiter.










ich habe die tarte tatin bisher immer nach diesem rezept gebacken (beispiele: eins, zwei, drei, vier, fünf) und dabei bemerkt, dass man eigentlich nichts falsch machen kann. wird immer unfassbar lecker. aber dieses rezept, das hier gezeigt wird, vereinfacht das ganze ergeblich. das werde ich als nächstes ausprobieren, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich dann den buttrigen, süssen mürbeteigboden vermissen werde.