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die­sig



fol­gen­der 1000: @jk­beet­le

(image: file://40f53ad5edff80fb)

mastodon-screenshot der meinen aktuellen follower-count anzeigt: 1000 (stand 12.01.2026)

sonnenaufgang über der togostrasse

aus der kraut­re­por­ter mor­gen­post; „Mor­gen­rot, schlecht Wet­ter droht“

mal schaun.


fri­da hat­te heu­te zum ers­ten mal seit vie­len jah­ren kei­ne lust spa­zie­ren zu ge­hen. kurz vor den reh­ber­gen frag­te sie mich, ob wir wie­der zu­rück­ge­hen könn­ten. ich schlug auf dem rück­weg noch ei­nen schlen­ker über die mül­ler­stras­se vor, ein an­ge­bot was sie nor­ma­ler­wei­se nie aus­schlägt, weil es dort im­mer le­cker nach dö­ner riecht und ge­le­gent­lich dö­ner auf der stras­se liegt. nee, sie woll­te lie­ber di­rekt nach hau­se. geht mir ehr­lich­ge­sagt auch bei dem wet­ter so, ich den­ke draus­sen dann im­mer: die be­we­gung kann ich ja zu­hau­se ma­chen, lie­ge­stüt­zen und klimm­zug­übun­gen und so, über den tag ver­teilt, drei mal, dann be­komm ich trotz kurz­spa­zier­gang auch aus­rei­chend be­we­gung. lei­der ver­ges­se ich die gym­nas­tik zu­hau­se dann ger­ne. ges­tern nur ein­mal 13 (lang­sa­me) lie­ge­stüt­zen, statt drei­mal, im­mer­hin ziem­lich viel an der klimm­zug­stan­ge rum­ge­zo­gen.


ich bin heu­te und mor­gen krank­ge­schrie­ben weil ich mor­gen darm­spie­ge­lung habe. ich bin jetzt ja im vor­sor­ge­al­ter. in den letz­ten 5 ta­gen muss­te ich mich kern­los und bal­last­stoff­arm er­näh­ren. das fiel mir sehr schwer, weil ich mich ei­ner­seits ge­ra­de dar­an ge­wöhnt habe be­son­dern bal­last­stoff­reich zu es­sen und an­de­rer­seits of­fen­sicht­lich al­les was ich ger­ne esse ent­we­der vie­le ba­last­stof­fe oder ker­ne ent­hält oder aus nüs­sen ist. heu­te bin ich der emp­feh­lung auf dem zet­tel der arzt­pra­xis ge­folgt und habe 2-4 schei­ben toast mit „streich­wurst“ oder „streich­kä­se“ ge­ges­sen. das ver­gnü­gen hielt sich in gren­zen, ein def­ti­ger sa­lat zum früh­stück oder das abend­es­sen vom vor­tag liegt mur zum früh­stück sehr viel mehr. aber trotz­dem le­cker.

wo­bei: der reiz von toast­brot er­schliesst sich mir nicht mehr zu 100%. dunk­le­res oder kör­ni­ge­res brot ist so viel mehr be­frie­di­gend und ge­schmack­voll. was ich aber zu­ge­ben muss: der hefe-duft, der aus ei­ner tüte toast quillt, ist schon toll.

der toast ist die letz­te fes­te nah­rung die ich in den nächs­ten 24 bis 30 stun­den zu mir neh­men wer­de. auch wenn das nie­man­den in­ter­es­si­ert, ich bin mal ge­spannt wie ich dies­mal die ab­führ­flüs­sig­keit ver­tra­gen wer­de und ob sie auch wie­der lie­ber oben aus­tre­ten möch­te als un­ten. ich wer­de be­rich­ten.

foto des darmreinungsmittels, das ich zur vorbereitung meiner darmspiegelung bekommen habe. bemerkenswert: mango- und fruchtpunsch-aroma

ple­nvu darm­rei­nungs­mit­tel mit man­go- und frucht­punsch-aro­ma


foto von der grossen wiese in den rehbergen, die wiese ist mit festgetretenem schnee bedeckt, im hintergrund geht langsam die sonne auf
-7°C, schnee, fri­da, son­nen­auf­gang

lieb­lings­trööts de­zem­ber 2025 / ja­nu­ar 2026

felix schwenzel in favoriten


er­freu­lich und er­schü­ternd

felix schwenzel in notiert

er­schü­ternd und er­freu­lich zu­gleich, wie viel men­schen nach spitz­kohl zu­be­rei­tungs­mög­lich­kei­ten im air­fry­er su­chen. seit ich wie­der an­ge­fan­gen habe zu blog­gen, schick­te mir goog­le kon­se­quent kei­ne be­su­cher mehr vor­bei.

die lan­ge bei­trags­pau­se und kur­ze off­line-zeit 2024/2ß25 ha­ben mei­ne re­le­vanz aus goog­le sicht auf 0 ge­dreht. lang­sam nä­hert sich goog­le mei­ner web­site wie­der an, goog­le frisst mir die ma­schi­nen­les­abren re­zep­te zu­zu­sa­gen aus der hand. und po­si­tio­niert mich bei be­stimm­ten such­be­grif­fen aus dank­bar­keit (oder op­por­tu­nis­mus?) ganz nach oben.

was mir an den op­ti­mie­run­gen mei­ner web­site ge­fällt: das sind al­les tech­ni­sche op­ti­mie­run­gen die po­ten­zi­ell al­len ma­schi­nen, craw­lern und men­schen zu­gu­te­kom­men, in­halt­lich op­ti­mie­re ich wei­ter­hin nichts.

oder an­ders ge­sagt: vie­le re­zep­te-ver­of­fent­li­chen­de glau­ben ja of­fen­sicht­lich, dass es eine ef­fek­ti­ve such­ma­schi­nen­op­tie­rungs­mass­nah­me sei vor ei­nem re­zept 400 ab­sät­ze über die ge­schich­te des re­zeots, der zu­ta­ten und der welt zu schrei­ben, be­vor man nach 16 ki­lo­me­tern end­lich beim re­zept an­langt. of­fen­bar dient das auch dazu eine län­ge­re ver­weil­dau­er zu er­zeu­gen und da­mit „en­gan­ge­ment“ zu si­mu­lie­ren.

um so er­freu­li­cher, wenn goog­le auch das ge­gen­teil, ein hin­ge­rot­zes re­zept, mit ei­nem ex­trem schlech­ten foto, orth­gra­phisch frag­wür­di­ger und kon­se­quen­ter klein­schrei­bung, nach oben be­för­dert. wäre doch zu schön, wenn der goog­le al­go­rit­mus ir­gend­wann re­zept-blog­ge­rin­nen dazu zwin­gen wür­de schnell zum punkt (re­zept) zu kom­men.


das jahr ist schon 10 tage alt und ich habe das ge­fühl, dass es jetzt nicht mehr lan­ge dau­ert und das jahr ist schon wie­der vor­bei.

der gros­se an­ge­kün­dig­te sturm blieb in ber­lin aus, das wet­ter fror ein­fach so vor sich hin, statt ag­gres­siv zu wer­den. das ist nicht das ers­te mal, dass mei­ne be­nach­rich­ti­gun­gen auf dem han­dy vol­ler war­nun­gen und ver­vor­sich­ti­gun­gen wa­ren und dann am ende we­der wind, noch schnee oder or­kan auf­ka­men. mir ist schon klar, dass wet­ter­vor­her­sa­gen kom­ple­xe wahr­schein­lich­keits­re­chun­gen sind und ein schmet­ter­ling in ost­asi­en den win­ter­sturm po­ten­zi­ell ver­hin­dern oder mit­aus­lö­sen kann. aber viel­leicht soll­ten die war­nungs­er­zeu­ger trotz­dem noch­mal ihre kom­mun­ka­ti­ons­stra­te­gien über­den­ken und war­nun­gen mit mehr kon­junk­ti­ven prä­sen­tie­ren und ent­war­nun­gen mit der glei­chen reich­wei­te und wucht ver­brei­ten wie die ur­sprüng­li­chen war­nun­gen. weil so bleibt bei mir ir­gend­wie die fra­ge hän­gen: wie ernst wer­de ich die nächs­te war­nung neh­men?

glei­ches gilt für die war­nun­gen zum strom­aus­fall im sü­den ber­lins. den strom­aus­fall hat bei mir kei­ne der in­stal­lier­ten warn­app am 3. ja­nu­ar an­ge­kün­digt. daür be­kam ich am 7. ja­nu­ar mit viel ge­tö­se eine „Ex­tre­me Ge­fahr WAR­NUNG MIT­TEL“ und kurz da­nach, mit­ten in der nacht eine „Ge­fah­ren­in­for­ma­ti­on ENT­WAR­NUNG“ die mein te­le­fon schrei­en liess.

screenshot von warnungen und entwarnungen die mich am 7.1.2026 erreicht haben

war­nun­gen und ent­war­nun­gen

das ist ein biss­chen so, als ob die he­rol­de der se­nats­ver­wal­tung um 22 uhr sturm klin­geln um zu sa­gen: „al­les OK, KEIN GRUND ZUR SOR­GE, BIT­TE SCHLA­FEN SIE WEI­TER! und be­den­ken sie, nach 18 uhr kein glas in glas­con­tai­ner zu wer­fen, da­mit ihre mit­bür­ge­rin­nen in ih­rer nacht­ru­he nicht ge­stört wer­den!“

je­den­falls war es heu­te zum mor­gen­spa­zier­gang wie­der -6°C aber es wirk­te ir­gend­wie mil­der als in den vor­he­ri­gen ta­gen. zum teil kann das dar­an ge­le­gen ha­ben, dass ich heu­te zum ers­ten mal mei­ne win­ter­ja­cke, statt mei­nes som­mer­män­tel­chens trug. zum an­de­ren blies kein wind, was die ge­fühl­te tem­pe­ra­tur er­höht ha­ben dürf­te.

alle men­schen und hun­de die wir heu­te früh tra­fen wa­ren ex­trem ent­spannt. fri­da auch, ob­wohl sie mich 5 mal frag­te ob es ok sei, wenn sie mal kurz ei­nen ex­kurs ins un­ter­holz macht um dort even­tu­ell sit­zen­de vö­gel auf­zu­schre­cken. ich liess sie ge­wäh­ren, auch weil sie vor­her über­eif­rig folg­sam war, als ich sie dar­um bat.

sonnenaufgang über der catcherwiese in den rehbergen. im vordergrund glänzt der zu eis festgestampfte schnee in der morgensonne, im hintergrund kahle böume

cat­cher­wie­se


schnel­le gur­ken­sticks mit knob­lauch

felix schwenzel in rezepte

das re­zept hab ich die­ses jahr weih­nach­ten von mei­ner mut­ter mit­ge­nom­men und es ist so­wohl ein­fach als auch un­glaub­lich le­cker.

ich habs ex­tra noch­mal re­cher­chi­ert: es kommt kein öl rein. die lo­gik da­hin­ter: das sind schnell (an-) fer­men­tier­te gur­ken die, wie an­de­re ein­ge­leg­te gur­ken, ohne öl aus­kom­men. das re­zept kommt aus der ukrai­ne.

eigentich mag ich gurken lieber geschält, für dieses rezept lass ich sie aber dran, man bekommt so nochmal einen ticken mehr crunch. die schärfe des knob­lauchs, die säure des essigs und die frischen gurken bilden einen an­ge­neh­men und köst­li­chen kontrast. aus ge­wohn­heit tröpfel ich ge­le­gent­lich etwas öl dazu, aber ei­gent­lich gehört hier kein öl rein. mit dill schmeckt’s ukrai­nisch, aber es geht auch ohne dill, der knoblauch — viel davon — muss aber sein.

foto der fertigen gewürzten gurkensticks, man sieht den gequetschten knolauch auf den gurken

zutaten

  • 1 ungeschälte (bio) gurke
  • 1-3 el es­sig (zum beispiel weis­ser bal­sa­mi­co)
  • 1 tl salz
  • viel knoblauch gerieben oder gequetscht (z.b. 1 so­lo­knob­lauch oder 4-8 normale zehen)
  • viel dill (optional)

zubereitung

  1. die gur­ke in gro­be sticks schnei­den

  2. 1-3 ess­löf­fel es­sig, 1 tee­löf­fel salz, den knob­lauch hin­zu­fü­gen, optional auch den dill, al­les gut ver­rüh­ren.

  3. min­des­tens 10 mi­nu­ten durch­zie­hen las­sen. 1-3 stunden ist wohl tra­di­tio­nell, damit setzt dann auch schon etwas fer­men­ta­ti­on ein und wenn die sticks grob genug ge­schnit­ten sind, bleiben die sticks trotzdem schön knackig.

gurkensticks angerichtet mit einem tilapia filet und etwas sambal olek
die sticks pas­sen her­vor­ra­gend zu fisch (hier ti­la­pia) und al­lem was sonst auch mit gur­ken­sa­lat zu­sam­men geht

mor­gen­spa­zier­gang 09.01.2026

felix schwenzel in bilder

-6°C, wind kommt auf, leich­ter neu­schnee, gute lau­ne, kal­te hän­de und ein biss­chen son­nen­auf­gang.

foto eines auf einen baum aufgemalten herz im volkspark rehberge

ei­gent­lich ha­ben bäu­me kein herz. die­ser schon.

foto von der catcherwiese in richtung catcherstatue, im hintergrund beleuchtet die aufgehende sonne den himmel rosa

mor­gen­him­mel über der cat­cher­wie­se

foto eines leeren gartenhauses dass gerade renoviert oer neu gebaut und hell beleuchtet ist

lee­re roh­bau­dat­scha hell er­leuch­tet


oben wird die wolkendecke und der sonnenschein der die wolkendecke durchdringt angezeigt. die violette linie oben ist die gemessene temperatur auf dem hof. die ist nicht besonders wichtig und auch nicht besonders sichtbar. die rote linie ist der temperaturverlauf der letzten 24 stunden un der kommenden zwei tage. warum ich den taupunkt-verlauf (türkis) anzeige hab ich vergessen. die beiden grauen linien sind die windstärke, das dunklere grau die geschwindigkeit von böen. aktuell sieht man: wird signifikant windiger am wochenende. das dunkle blau zeigt die regenwahrscheinlichkeit an. im dunklen blau sind gelegentlich hellblaue erhebungen sichtbar, das ist die niederschlagsmenge. dieses hellbau zeigt ziemlich zuverlässig an wann es niederschlag gibt. weiss zeigt die erwartete schneemenge, bzw. höhe an. alle daten sind vom deutschen wetterdienst, die schneemenge hol ich mir von wetaherkit.

foto des zugefrorenen möwensee beim morgenspaziergang. im hintergrund leuchtet der himmel orangeblau

zu­ge­fro­re­ner mö­wen­see

ich hab mich heu­te früh ge­fragt, war­um das was­ser in den bäu­men bei die­ser sau­käl­te nicht ge­friert und die bäu­me nicht auf­plat­zen. die fra­ge kön­nen of­fen­bar klü­ge­re men­schen als ich be­ant­wor­ten, freund­li­cher­wei­se hat mir ein LLM der wahl das kurz zu­sam­men­ge­fasst (es sind meh­re­re mass­nah­men die bäu­mer er­grei­fen, von „zu­cker“ als frost­schutz­mit­tel, ge­ziel­ter ent­wäs­se­rung, su­per­coo­ling, an­pas­sung der zell­mem­bra­nen und vi­tri­fi­zie­rung. manch­mal klappts mit den mass­nah­men nicht schnell ge­nug, dann gibts auch mal frost­bruch).

aber laut dem neu­en vi­deo von kurz­ge­sagt über bäu­me, wis­sen wir im­mer noch lan­ge nicht al­les über bäu­me.

But the more we’ve lear­ned over the last few de­ca­des, the clea­rer one thing has be­co­me: Trees are just so in­cre­di­bly wild. And we have so much more to learn.

YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

vor­her auf wir­res.net: ali­ens (wenn man sich bäu­me ge­nau an­guckt, kommt man ei­gent­lich aus dem stau­nen nicht mehr her­aus.)


K-BBQ

felix schwenzel in checkins

fotos eines wandbild im K-BBQ

ra­men mit rind­fleisch von der mit­tags­kar­te fand ich sen­sa­tio­nell le­cker, die klei­nen chi­li stück­chen oben­drauf lies­sen mir ein zwei­mal den atem kurz sto­cken, das ei war nen ti­cken zu hart, aber der ge­schmack war su­per. (K-BBQ)


vi­ne.co

felix schwenzel in artikel

ges­tern muss­te ich an vine.co den­ken. das war mal eine vi­deo-sei­te auf der man 6 se­kun­den lan­ge vi­de­os ver­öf­fent­li­chen konn­te (wi­ki­pe­dia-ar­ti­kel zu vine). vor zwölf jah­ren schrieb ich:

ich glau­be vine und ich wer­den gute freun­de.

wur­den wir dann für kur­ze zeit, so vor neun jah­ren stell­te vine dann sei­nen dienst ein, ein paar mo­na­te nach der grün­dung wur­de vine von twit­ter ge­kauft.

ich weiss nicht ge­nau wie­so ich ges­tern an vine ge­dacht habe, aber mei­ne er­in­ne­run­gen sind po­si­tiv. ich habe mal ein ei­ni­ger­mas­sen wit­zi­ges vi­deo dort ge­pos­tet und ich er­in­ne­re mich, dass die sechs se­kun­den be­schrä­kung ein tol­ler mo­tor für krea­ti­vi­ät war und vie­le pos­te­ten da­mals ex­trem lu­us­ti­ge sa­chen. ich dach­te wahr­schein­lich, scha­de dass das al­les weg ist.

und dann dach­te ich, mal schau­en, ob viel­leicht doch noch was da ist. tei­le von vine schie­nen noch zu funk­tio­nie­ren, aber an die vi­deo-da­tei­en schien ich nicht dran­zu­kom­men. dann fand ich die­se sei­te des ar­chi­ve­teams: wiki.ar­chi­ve­team.org/in­dex.php?title=Vine

dort stand be­schrie­ben …

So­me­time ca Jan 3 2025 the site show­ing the vi­de­os fi­nal­ly bro­ke, though it is ac­ces­si­ble via a DNS hack.[3]

der dns hack ist fol­gen­des in die /etc/hosts da­tei ein­zu­tra­gen:

151.101.244.157 mtc.cdn.vine.co
151.101.244.157 v.cdn.vine.co

da­mit funk­tio­nie­ren die em­beds so­gar teil­wei­se wie­der. mit dem rest der an­lei­tung konn­te ich dann die me­ta­da­ten und vi­deo-da­tei­en mei­ner we­ni­gen em­beds „ret­ten“ und die­se bei­trä­ge auf wir­res.net mit vine-em­beds wie­der „re­kon­stru­ie­ren“:

vor 11 jah­ren ha­ben das­nuf und ich uns ge­gen­sei­tig bei der ar­beit ge­filmt. da­mals und auch im nach­hin­ein ist das schon ein biss­chen wit­zig, vor al­lem wenn man be­denkt, dass wir im­mer noch ar­beit­kol­le­gin­nen sind.

nach­trag:
im wi­ki­pe­dia-ar­ti­kel über vine steht, dass so­wohl kack dor­sey als auch elon musk von plä­nen ge­spro­chen ha­ben, vine wie­der zu re­ak­ti­vie­ren oder zu­gäng­lich zu ma­chen. da bin ich mal ge­spannt ob und wie da was draus wird.


heu­te früh zum #mor­gen­spa­zier­gang -6°C, fast alle geh­we­ge mit ei­nem di­cken eis­pan­zer über­zo­gen, da­für klar und son­nen­auf­gän­gig.

bild vom sonnenaufgang am schifffahrtskanal

son­nen­auf­gang am schiff­fahrts­ka­nal

auf dem weg am schiff­fahrts­ka­nal husch­ten plötz­lich schat­ten über uns. es wa­ren was­ser­vö­gel, die freie stel­len im eis des ka­nals such­ten und uns über­flo­gen. das licht kam von ei­nem kran über uns.

die ge­räu­sche des win­ters ha­ben sich in den letz­ten 40 jah­ren mas­siv ver­än­dert. frü­her, wenn es schnei­te, hör­te ich im­mer schnee­schau­feln, ge­bo­ge­ne ble­cke mit holz­stil, die beim schip­pen und schlei­fen des schnees ein cha­rak­te­ris­ti­sches ge­räusch mach­ten. hier in ber­lin wird der schnee auf dem geh­weg von klei­nen, röh­ren­den mini schnee­pflü­gen auf dem bo­den fest­ge­bürs­tet und dann, wenn man glück hat, mit et­was split be­streut. wenn man die mo­to­ren die­ser klei­nen flit­zer mor­gens ab 5 uhr auf der stras­se röh­ren hört hat das zwar auch ei­nen in­for­ma­ti­ven wert (es hat ge­schneit in der nacht), aber ich ver­mi­us­se das krat­zen von blech auf rau­en geh­we­gen.


die an­ti­pa­thie, die ich ge­le­gent­lich spü­re, wenn ich KI-ge­ne­rier­te bil­der sehe, ist eine alte be­kann­te. ich ken­ne sie von stock­fo­tos, über­mäs­si­ger emo­ji-ver­wen­dung oder mehr­fach-aus­ru­fe­zei­chen („!!!“). an sich ist ja nichts ge­gen fo­tos von freund­li­chen bü­ro­men­schen oder die nut­zung von emo­jis zu sa­gen (wohl aber ge­gen die ver­wen­dung von meh­re­ren satz­zei­chen hin­ter­ein­an­der).

schmerz­haft wird es im­mer ge­nau dann, wenn der zu­sam­men­hang und die sorg­falt feh­len. oder an­ders ge­sagt: ge­dan­ken­lo­sig­keit, die feh­len­de funk­ti­on, macht den slop, nicht die form oder die her­kunft (egal ob aus ei­ner KI, fo­to­da­ten­bank oder emo­ji-bi­blio­thek).