im frischen wasser scheint sich so ein brita filter sehr wohl zu fühlen, im müll wirkt er traurig.
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mit maschinen über maschinenlesbarkeit reden
in den letzten tagen habe ich oft mit gemini über maschinenlesbaren code und meine implementierung davon hier auf wirres.net geredet. die implementierung mache ich mir cursor, was wiederum im hintergrund verschiedene agenten für das coding selbst nutzt. von daher ist es wahrscheinlich nicht schlecht, die arbeit von cursor nicht nur selbst zu reviewen, sondern auch noch weitere meinungen, diagnosen und einschätzungen einzuholen.
es zeigt sich, nicht alles was validiert ist auch unbedingt richtig. ein paar sachen funktionieren bereits richtig gut und google (der suchbot, der indexer, whatever) versteht hier und da meine inhalte, oder besser, meine intention. an anderen stellen klemmt es noch. so erkennt google ein paar meiner bilder als cc lizensiert, aber nicht alle.
ich finde das alles irre spannend, weil ich google bei der arbeit zugucken kann, erkenne wo noch verständnisprobleme stecken und was gegebenenfalls optimiert oder angepasst werden muss.
eben habe ich gemini gefragt, wie es die relevanz von maschinenlesbarer auszeichnunng von webinhalten insgesamt bewertet. der grösste faktor dürfte weiterhin google sein, das mit der rich-result-anzeige eine dicke, fette karotte in der hand hält, die es vor die nasen von website-betreibenden halten kann.
aber dieses argument, dass sich gemnini ausgedacht hat finde ich faszinierend. nämlich das maschinenlesbarer code auch eine antidot gegen ironie sein kann, ein faktenbett, mit dem ironie besser kontextualisiert werden könnte.
[Maschinenlesbare Auszeichnungen sorgen dafür], dass auch die dümmste KI kapiert, dass dein Verriss eigentlich eine 5-Sterne-Empfehlung ist. JSON-LD ist der einzige Ort im Internet, wo Ironie verboten ist – und genau das brauchen Maschinen.
das ist die detailierte herleitung:
Fakten vs. Nuance: Dein Blog ist ironisch ("fachblog für irrelevanz", "werbung ohne werbung"). Ein Mensch versteht die Ironie. Eine KI könnte verwirrt sein.
- Text: "Die Mühle ist hässlich, aber mahlt super."
- JSON-LD: reviewRating: 5.
- Das JSON liefert der KI die "Ground Truth" (die faktische Wahrheit). Es reduziert das Risiko, dass die KI deine Ironie missversteht und sagt: "Der Autor hasst die Mühle."
instagram nutzt wohl auch json-ld, wer hätte das gedacht? eigentlich ist instagram dafür bekannt sehr aggressiv gegen scraping vorzugehen. von der instagram-webseite kann man mit bordmitteln keine bilder sichern oder kopieren und selbst um an die eigenen inhalte zu kommen muss, man technisch sehr tief gehen und bekommt dann ständig auf die nase.
instagram nutzt json-ld, allerdings sperrt es offenbar alle user-agents ausser denen von google aus.
- wenn ich diesen instagram-beitrag von mir im browser aufrufe enthält der quelltext keine json-ld (keine maschinenlesbaren infos)
- wenn ich den gleichen beitrag in googles rich-results-test aufrufe, sprudeln plötzlich maschinenlesbare infos aus instagram
- wenn ich den gleichen beitrag im schema.org-validator aufrufe, verweigert instagram den zugriff
bemerkenswert: die im json-ld ausgegebenen bildurls scheinen permanent zu funktionieren, ein privileg, das instagram offenbar lediglich google gönnt: testlink. bildurls die man instagram aus der entwicklerkonsole entlockt, verlieren ihre gültigkeit nach ein paar stunden (testlink) (noch halten beide links).
das ist so ähnlich wie das was der spiegel mit seinen videos veranstaltet. otto-normal-besucher bekommt die videos nur mit werbung versehen zu gesicht, google darf die werbefreie quelldatei aus den maschinenlesbaren metadaten ziehen. die karotten die google websitebetreibenden oder hier instagram und dem spiegel verspricht, verleiteten beide zur diskriminierung von menschen und maschinen, wobei instagram zusätzlich auch noch nach herkunft diskriminiert (google only).
was instagram google zum frass vorwirft habe ich mir wegen diesem artikel auf cachys blog angesehen:
Die Plattform erstellt(e) offensichtlich automatisch Überschriften und Beschreibungen für Nutzer-Posts, damit diese besser bei Google ranken.
[…]
Viele Nutzer fühlen sich dadurch falsch dargestellt und haben keine Kontrolle darüber, wie ihre Inhalte im Netz präsentiert werden. Gerade bei sensiblen Themen oder kreativen Inhalten kann das schnell problematisch werden.
als ich das gelesen habe, dachte ich natürlich wie schön es wäre, wen man bilder und filme einfach bei sich auf einer eigenen webseite hosten könnte, auf einer webseite die man unter kontrolle hat und selbst bestimmen kann, was die maschinen zu sehen bekommen und was nicht.
ich poste mittlerweile nur noch sporadisch auf instagram. die insights, die instagram mittlerweile jedem zugänglich macht, zeigen auch, dass meine bilder dort ohnehin nur an wenige meiner follower ausgespielt werden. möchte ich dass mehr meiner follower die beiträge sehen, muss instagram schon sehr gut gelaunt sein oder will werbegeld von mir.
ich mag meinen workflow hier im blog mittlerweile lieber, als das mal-eben-schnell-posten auf instagram:
- ich kann lizenzinfos anhängen und die lizenz und zugänglichkeit meiner bilder selbst steuern
- ich kann schlagworte, links, text, video, geodaten frei schnauze benutzen
- ich kann einmal für alle bilder alt-texte setzen und beiträge und bilder dann inklusive der alt-texte zu mastodon und bluesky „syndizieren“
- ich kann meta-beschreibungen, titel nachträglich ändern und die präsentation, anordnung, grösse der bilder auch komplett selbst bestimmen
der preis dafür (alles selbst bestimmen zu können) ist etwas weniger reichweite und gefühlt eine etwas geringere „interaktion“.
für mich das stärkste argument bilder und filmchen selbst zu hosten, unter eigener kontrolle, ist die gestaltungsmacht über alles, zum beispiel mein archiv zu haben. die halbwertszeit eines post hier im blog dürfte sich nicht gross von der halbwertszeit eines beitrags auf instagram, mastodon oder bluesky unterscheiden. mit anderen worten: kaum jemand schaut sich beiträge an, die älter als 24 stunden oder eine woche sind. aber wenn ich will, kann ich (und jeder andere) schauen, was ich im dezember 2012 so getrieben habe. ich kann alte beiträge von mir einfach einbetten, ohne mir einen haufen tracker von einem dritten ins haus zu holen.
wo war ich? ach ja. mir fiel heute auf, deshalb die überschrift „mit einer maschine über maschinenlesbarkeit reden“, wie viel vergnügen es mir bereitet mit gemini oder cursor über solche technischen details zu plaudern. ich bilde mir ein, die maschinen haben interesse an solchen detail-diskussionen und ich muss keinen menschen mit solchen gesprächen langweilen. wobei ich mich natürlich schon frage, wer diesen text, ausser ein paar maschinen, bis hier überhaupt gelesen hat?
quark

ich nehme in letzter zeit signifikant mehr quark zu mir. umgekehrt gebe ich auch sehr viel mehr quark von mir.
tristesse des voies ferrées
sonnenaufgang über der müllerstrasse

die sonne war heute genau so spät dran wie frida und ich für den morgenspaziergang, dafür haben wir neben dem sonnenaufgang auch noch eine weihnachtsmann-scheuche gesehen.
(auch witzig: an diesem tag vor vier jahren, habe ich ein ganz ähnliches bild gepostet.)
18 kilo

ich hab laut meinen messungen in den vergangenen 7 monaten 18 kilo abgenommen. vom 29.07 bis zum 03.10.2025 habe ich semaglutid (ozempic) gespritzt. im schnitt hab ich 2 ½ kilo pro monat abgenommen. heute hab ich zum ersten mal unter 94 kilo gewogen. aus meinem körper ragen knochen, an die ich mich gar nicht mehr erinnere.
ich nehme kaum noch zucker oder süsses zu mir, obwohl ich das nougat aus dem adventskalender, das die beifahrerin nicht mochte, gegessen habe, was mir aber nur halb so gut geschmeckt hat wie die 250 gramm quark, die ich jeden mittag mit einem haufen TK-obst (kalt passierte mango, him- oder blaubeere) mit süssstoff und etwas sahne, milch oder kokosmilch zu mir nehme. ich esse ca. 500 gramm sambal olek pro monat und verzichte eigentlich auf nichts. morgens esse ich nach einer stunde spaziergang nach wie vor deftig, entweder reste vom vorabend, käsebrot, rührei oder salziges müsli (gemüsesalat). abends viel (saisonales) gemüse, aber gerne auch überbacken mit käse, nudeln, pommes oder gerösteter spitzkohl mit humus.
ich esse allerdings mehr oder weniger nur halb so grosse portionen, bzw. eine portion statt zwei, ein käsebrot statt zwei. bier habe ich grösstenteils auf alkoholfrei umgestellt, sonst, wie mein leben lang, wasser aus der leitung und espresso mit kuhmilch, jetzt allerdings ohne zusätzlichen zucker neben dem milchzucker.
die 300,00 € die ich für eine pakung ozempic ausgegeben habe, waren eine gute investition und hätten sich allein durch den weniger gekauften käse bezahlt gemacht, wenn ich nicht so viel mehr TK-obst essen würde, was auch nicht gerade billig ist.
beide sätze sind wahr: ich verzichte auf nichts. weniger essen und den zucker weglassen fühlt sich nicht wie verzicht an.
ich sehe keinen grund warum ich das nicht die nächsten 20 oder 30 jahre so weiter machen sollte.
aus dem maschinenraum
ich habe vor sechs jahren eine unserer waagen umgebaut, damit sie wifi spricht und die wäägungen an home assistant weitergibt. um die daten an die apple health app weiter zu geben, nutze ich ifttt (home assistant triggert einen ifttt web-hook). das ist ziemlich praktisch. ich wiege mich morgens nach dem aufstehen, nach dem spaziergang und gelegentlich auch tagsüber. apple health macht einen guten job aus den werten glatte kurven zu machen und alles in durchschnittswerte zu verrechnen. aber homeassistant speichert langfriste statistiken auch bereits normalisiert und um an die monatswerte zu kommen, habe ich diese SQL-abfrage gemacht (2008 ist die metadata_id des gewichtssensors).
SELECT
DATE_FORMAT(FROM_UNIXTIME(s.start_ts), '%Y-%m') AS monat,
AVG(COALESCE(s.mean, s.state)) AS durchschnitt
FROM statistics s
WHERE s.metadata_id = 2008
AND COALESCE(s.mean, s.state) IS NOT NULL
AND s.start_ts >= UNIX_TIMESTAMP('2025-01-01 00:00:00')
AND s.start_ts < UNIX_TIMESTAMP('2026-01-01 00:00:00')
GROUP BY monat
ORDER BY monat;
das diagram hab ich dann aus den 12 werten in apple numbers gebaut. um die grafik aus numbers mit transparentem hintergrund rauszubekommen, hab ich die grafik einfach per copy 6 paste in pixelmator kopiert. man kann die numbers datei auch als pdf exportieren und mit pdf2svg (brew install pdf2svg) in ein SVG umwandeln.
wichtig war mir nur, dass das diagram sowohl im dark, als auch im light mode gut aussieht. das klappt sowohl beim svg, als auch dem png. auch wenn die SVG-datei 70 kb kleiner ist, hab ich keine ahnung wie das mit der photoswipe-vergrösserung und im RSS funktioniert, weshalb ich oben das png verwende. (nachtrag: rss-reader scheinen kein problem mit der SVG-darstellung zu haben.)
wenn ich nicht so bequem wäre, hätte ich schon lange eine funktion in kirby implementiert, mit der man bilder „artdirected“ ausgeben kann, je nach dark oder light mode. im prinzip geht das so:
<picture>
<source srcset="western.webp" media="(prefers-color-scheme: dark)" />
<source srcset="eastern.webp" media="(prefers-color-scheme: light)" />
<img src="eastern.webp" />
</picture>
dieser artikel ist ein prototypisches beispiel für meine motiviation ins internet zu schreiben. gestern in der dusche habe ich darüber nachgedacht, wie man wohl transparente diagramme erstellen könnte. geschrieben hab ich den artikel also gar nicht in erster linie um meinen gewichtsverlauf in 2025 darzustellen, sondern um zu testen wie man diagramme am besten im web darstellt, bzw. welche optionen am besten funktionieren. natürlich visualisiere ich auch gerne meine daten, aber im fall meines gewichts visualisiert apple health ja bereits perfekt.

allerdings sieht der screenshot aus apple health eben nur im dark mode gut aus. und es fehlt der semaglutid-balken, den ich mir gestern unter der dusche als interessante visualierung vorstellte.
am ende sieht die apple grafik dann aber doch besser aus, als mein selbstgebasteltes diagram. aber immerhin hab ich unterwegs etwas gelernt und was zum bloggen.
aus dem maschinenraum des spiegel
gelegentlich klicke ich auf spiegel-online auf einen video-beitrag (heute auf diesen). in der regel spielt das video 3 sekunden, dann wird eine werbung eingeblendet. das funktioniert manchmal, manchmal nicht, was gegebenenfalls an meinen ad-blocker (pihole) liegen könnte. (ich habe spiegel-online seit > 3 jahren als abo.)
heute forderte der spiegel mich auf: „wähle deine werbung“

ich würde natürlich vorziehen keine werbung zu sehen und während ich vor dem video-player sitze und überlege was ich wählen soll und was ich von werbung auf webseiten halte, für die ich monatlich eine abogebühr zahle, entscheidet der spiegel, bzw. sein videodienstleister jwpconnatix.com, selbst welche werbung ich sehen möchte, überspringt die werbung dann aber und zeigt mir den eigentlichen clip.
weil ich auch gerade mit suchmaschinen experimentiere, schau ich mir an, was der spiegel suchmaschinen zu seinem video erzählt. das sieht man zum beispiel hier, im schema.org validator. als medienobjekt gibt der spiegel in seinem maschinenlesbaren json-ld-schnipsel an:
https://cdn.jwplayer.com/manifests/jyVcLnFm.m3u8
zufälligerweise lässt sich mit dieser playlist das video dann werbefrei ansehen. das ist schon ein bisschen gemein, dass der spiegel vorbeikommenden maschinen und bots sagt: hier schau mal diese video ohne werbung an und abonennten und nichtzahlern sagt: warte mal kurz ein paar minuten mit dieser werbung, bevor du dir unser 2 minuten video anguckst.
spiegel leser wissen mehr, bots die spiegel online besuchen wissen noch mehr.
der spiegel bietet für 2,00 €/monat auch eine „Werbefrei-lesen-Option“ an. aus neugier hab ich die mal dazugebucht. damit verschwindet tatsächlich die werbeverunreinigung auch aus den videos.

morgenspaziergang 30.11.2025
heute kam die sonne beim morgenspaziergang gelegentlich raus, es war mild und etwas später als sonst. obwohl ich früh im bett war, bin ich erst um halb acht aufgewacht. ausgeschlafen seh ich trotzdem nicht aus, aber ich war bei der bildhauerin. acht kilometer gelaufen.

selfie mit weniger gewuschel auf dem kopf.

die bldhauerin wies mich darauf hin, dass ich eigentlich ein richtiges vorher nachher posten müsste. sie hat, wie immer, recht.
kugelselfie
heute früh beim morgenspaziergang einen selfie in einer kugel in einem kleingarten in einer kleingartensiedlung gemacht.
siehe auch selfiekugel, zufällig genau heute vor 4 jahren fotografiert.
200 tage bloggen
ich habs vor 50 tagen schon geschrieben, die überschrift ist quatsch und es ist auch das letzte mal, dass ich drauf hinweise. jeden tag was ins internet zu schreiben oder zu veröffentlichen ist ja ganz offenbar nicht schwer, sonst hätte ich es nicht geschafft. ich mach das jetzt (weiter) jeden tag, ohne drauf hinzuweisen. so macht freerk das schliesslich auch auf seinem elchgeweih.de:
jeden Tag etwas aufschreiben
ich lese im elchgeweih gerne und ich finde es witzig wie das mit der discoverability heutzutage (immer noch) funktioniert. jemand erwähnt einen, man sieht sich oder sieht sich nicht, guckt kurz, freut sich, mag was der oder die andere schreibt und rein in den feed-reader oder anderswo gefolgt.
aber vielleicht mach ich es doch, dass ich alle 100 tage oder so einen statusbericht in eigener sache abgebe. obwohl ins internet schreiben ja eigentlich eh nichts anderes ist als einen status-bericht in eigener sache abzugeben.
aber ich könnte die besucherzahlen nennen. die sind eher auf dem absteigenden ast.

oder aus dem maschinenraum schreiben was ich in den letzten tagen und wochen angepasst oder verbessert oder umgesetzt habe. davon ist mein lieblingsfeature, dass ich für einzelne elemente in artikeln auswählen kann ob sie im RSS feed gezeigt werden — oder umgekehrt, im web auftauchen oder nicht. so kann ich quasi geheime botschaften, oder fragen an meine rss-leser im artikel-RSS veröffentlichen. zuletzt hatte ich mich gefragt, ob html-tabellen überall so scheisse aussehen wie bei mir im in der reeder classic app. es sieht so aus, als hätten die meisten RSS reader etwas css an bord, um tabellen ein bisschen zu stylen. gut.
auf das „styling“ oder besser die funktionsfähigkeit des RSS-feeds versuchen ich sehr zu achten. ich hasse es wenn mir wordpress-blogs statt embeds oder filmchen im feed sagen, ich solle javascript aktivieren oder meinen „consent“ abgeben, um bestimmte inhalte zu sehen. deshalb bette ich youtube filme im RSS mit dem datenschutzfreien youtube embed-code ein, was meiner erfahrung nach meistens funktioniert, bette lokale videos auch so ein, dass sie funktionieren müssten und gebe mir mühe bei spielereien wie dem juxtapose player im RSS passenden ersatz bereitzustellen (degrade gracefully).
wenn mir das mal nicht gelingt, freu ich mich über freundliche hinweise, aber auch über wüste beschimpfungen.
ansonsten habe ich in den letzten tagen an meiner suchmaschinen-deoptimierung gearbeitet. schon seit geraumer zeit schliesse ich suchmaschinenindexierung bei artikeln die älter als 5 jahre sind aus. das ist gar nicht mal so einfach. wenn man übersichtsseiten komplett ausschliesst wird google sehr kiebig, deshalb lasse ich die ersten 5 übersichtsseiten indexieren, den rest verbiete ich. rezepte und bestimmte artikel lasse ich nach 5 jahren indexierbar, aber die markiere ich manuell. das habe ich früher mit eigenem code gemacht, jetzt hilft mir der kirby seo plugin dabei. der hilft auch bei der erstellung einer sitemap.xml datei, die den gleichen regeln folgt. mit dem plugin habe ich auch ein bisschen daran gearbeitet die seitentitel, seitenbeschreibungen und open graph vorlagen aussagekräftiger zu machen und das alles vor allem etwas zentraler, feingranularer und übersichtlicher zu steuern.
der (das?) plugin gefällt mir so gut, dass ich schon jetzt eine lizenz für die 2.0er version gekauft habe, obwohl die noch gar nicht released ist.
ausserdem schreib ich jetzt vermehrt in markdown. danke an fabian michaels kirby-markdown-field-plugin. das ermöglicht mir sehr effizientes schreiben, allerdings musste ich ein bisschen im plugin quellcode rumpatchen, bevor das ales so funktionierte, wie ich mir das vorstelle.
zu den view transitions habe ich ja schon geschrieben, zu meinem erstaunen hat sich noch niemad darüber beklagt. ich finde es (noch) ganz toll, mal schauen wie lange meine begeisterung hält.
und sonst so? ich habe mich über die allgemeine ermunterung von thomas gigold rechtschriebfehler zu machen sehr gefreut. eigentlich sollte das ein rant gegen KI nutzung in blogs sein, aber ich lese auch aus rants lieber das positive raus und vergess den wütenden rest.
Ich sag nicht, dass du "verzichten" sollst. Lass die KI dein Lektor sein. Aber ein Lektor ist ein Ratgeber. Dazu gehört, dass du den auch ignorieren kannst. Sind Rechtschreib- und Grammatikfehler wirklich dermaßen schlimm? Für mich beginnt der Eingriff tatsächlich schon beim Satzbau, denn schon der zeigt Persönlichkeit. Lasst uns die Unperfektion viel mehr wieder rauskehren und genießen.
der (facebook) like button wird zum zombie, auch gut: pixel envy:
As far as I can tell, the Facebook SDK will continue to run in the background doing all sorts privacy-hostile things. The best time to remove that JavaScript package from your website or app was, like, at least ten years ago; the next best time is right now.
und sonst? notiz an mich selbst: weitermachen — aber vorher noch ein laubteppich-foto vom #morgenspaziergang.

morgenspaziergang 08.11.2025
kleine runde (4 km) um den summter see. frida hat sich über die abwechslung gefreut.

sonenaufgang und nebel am summter see.

doppelsonne im see

plur1bus s01e01 und e02

weltfrieden, gleichheit für alle, globale kooperation, alle arbeiten hand in hand, kein pusuit of happiness mehr, sondern ein dauerhafter zustand von glück für alle. perfekte liberté, égalité, fraternité.
was kann da schon schiefgehen?
mit dieser frage beschäftigt sich Plur1bus auf apple tv gerade. apple hat gestern zwei folgen von vince gilligans neuer serie veröffentlicht und ich hab mir die ohne einen funken langeweile am stück reingezogen — und kann nicht klagen. im gegenteil, das war witzig, absurd und wunderschön gefilmt. für die inszenierung, auch der kleinsten gags, wurde kein aufwand gescheut und die witze waren wohlplatziert und zahlreich - ohne dass die dramatik litt.
nach diesen zwei folgen kann man Plur1bus wohl am besten als gesellschaftsdrama mit weichen science-fiction und harten philosophischen elementen bezeichnen. beim zuschauen werden assoziationen an so ziemlich jedes film- und seriengenre geweckt, aber immer auf den kopf gestellt oder nach links oder rechts gedreht. zombies die klug und freundlich sind und keiner fliege etwas zuleide tun, ordentlich-saubere, wohnlich-attraktive post-apokalypse, Body Snatcher die den kollateralschaden aufrichtig bedauern. ein wilder ritt, der aber immer nachvollziehbar und geerdet bleibt. und zitate die quasi über nacht zu klassikern werden könnten:
Poulet Yassa!
However, and I’m not complaining mind you …
I did order lobster.We searched a wide radius, but the only lobster currently available is live.

This particular individual, this is Davis Taffler, Under Secretary of Agriculture for Farm Production and Conservation. But you are currently talking to every person on earth, including Davis Taffler. […] Davis Taffler happend to be nearby and intact. And he was wearing a suit.
die serie kam sofort zur sache. bei Better Call Saul hat die exposition und der aufbau der geschichte noch ewig, mindestens drei, vier oder fünf folgen gedauert. um so gespannter bin ich, was Plur1bus jetzt aus der liebevoll de- und rekonstruierten welt macht, ob die serie auf mehrere staffeln angelegt ist, sich schon nach der ersten staffel zur ruhe legt, das ende abschliesst oder offen lässt. andererseits möchte ich gar nicht wissen, ob es noch weitere staffeln gibt. als ich mir vor 16 jahren die erste staffel Breaking Bad in der DVDthek lieh, hatte meine ahnungslosigkeit zur laufzeit der serie einen grossen einfluss darauf, dass ich die serie vor spannung kaum aushielt und immer wieder pausieren musste. in Breaking Bad, erkannte ich schnell, konnte alles passieren.
dass in Plur1bus alles passieren kann, ist jetzt auch meine erwartungshaltung für den rest der serie. und deshalb bin ich gespannt wie ein flitzebogen.
(gif via decider.com, Plur1bus läuft auf apple tv, jeden freitag eine neue folge.)

nachdem es jetzt durch und durch herbstlich geworden ist, wird es auch langsam weihnachtlich. der nadelbaumhändler hat schon sein versprechen verkündet, dass man demnächst weihnachtsnäume selbst verprügeln kann.
morgenspaziergang 06.11.2025
view transitions
beim medienbäcker kürzlich gesehen, dass seine überschriften angenehm animiert sind.
das wollte ich auch haben, also angefangen im quelltext zu graben. es zeigt sich, das sind nur ein paar zeilen code, um diesen effekt zu erzielen. im css:
@media (prefers-reduced-motion: no-preference){
@view-transition { navigation: auto; }
}
damit werden die view transitions aktiviert, allerdings nur, wenn der benutzer in seinen systemeinstellungen nicht „reduzierte bewegung“ eingestellt hat.
elemente die man animieren möchte müssen über die seiten hinweg einfach den gleichen view-transition-name bekommen. in meinen kirby templates und snippets habe ich dafür gesorgt, dass alle <article> und <img> elemente den gleichen view-transition-name bekommen.
<article data-template="templates/note.php" class="note id-<?= $page->uuid()->id()
?> category-<?= $page->category()
?> category-x<?= $category
?> h-entry" id="<?= $page->uuid()->id()
?>" style="view-transition-name: vt-<?= $page->slug() ?>-article">
und das isses schon. funktioniert faszinierenderweise über seiten hinweg, chrome(ium) und safari können es, firefox noch nicht (über seiten hinweg) .
insgesamt laden alle seiten etwas weicher, weil ich meistens keine gekürzten artikel anzeige, ist die animation, finde ich, ziemlich subtil. lediglich im archiv, in suchergebnissen oder im bilder-grid auf der rückseite ist es etwas auffälliger.
eichhörnchen tut so als würde es uns nicht beobachten. #morgenspaziergang






























