ix verstehe die parallele nicht. lässt sich vom apple’s umgang mit softwareentwicklern im zusammenhang mit einer produktvorstellung, auf apple’s umgang mit journalisten im zusammenhang mit apple-news schliessen?
so gesehen müsste man dann vor allen US-unternehmen warnen, die streng oder unfair mit softwareentwicklern umgehen oder ihnen vorschriften bei der zusammenarbeit machen. was dann einer allgemeinen warnung vor kooperationen mit so gut wie jedem gleichkommen würde. denn egal mit wem man kooperiert, der partner wird darauf bestehen, dass man bestimmte regeln einhält. ich glaube, wenn ich einen text bei spiegel-online einreichen würde, müsste ich auch damit rechnen nach den regeln von spiegel-online zu spielen und nicht nach meinen eigenen.
apropos perspektive. die werbetreibenden kooperationspartner von spiegel online scheinen immer noch daruf zu bestehen, leser in grossem umfang ausspionieren zu dürfen. auf spiegel online habe ich eben 12 externe tracker gefunden. ich wette die geschäftsführung von spiegel online rennt mit ihrem anliegen die werbung auf spiegel-online privatsphärenfreundlicher und weniger invasiv zu gestalten, gegen die gleichen undurchdringbaren mauern, gegen die entwickler bei apple, twitter, facebook, google oder microsoft rennen.
egal wo journalisten (oder entwickler) hingehen, sie hören stets: friss oder stirb ihr müsst unsere dienste nicht benutzen. und jedes mal entscheiden sich journalisten (oder entwickler) dafür die dienste trotzdem zu benutzen, wenn sie eine perspektive auf reichweitensteigerung oder einnahmen bieten.
Das ist auf den ersten Blick schon merkwürdig. Dieselben Politiker, die jetzt von ihren Bürgern die „Willkommenskultur“ einfordern, tun an den Grenzen Europas und beim Ablehnen von Asylanträgen alles dafür, Flüchtlinge daran zu hindern, sich hier irgendwie niederzulassen. Warum fordern sie dann keine „Abschiedskultur“ mit Lunchpaket, Blaskapelle („Muss i denn, muss i denn zum Ländle hinaus …“) und Winke-Winke vor dem Abschiebeflieger? Auf jeden Fall würde das besser zu einer Flüchtlingspolitik passen, die nichts unversucht lässt, den „Massenansturm“ von Flüchtlingen bereits vor Europas Grenzen aufzuhalten und die illegalen Eindringlinge schleunigst wieder los zu werden.
Auch jene guten Deutschen, die eigentlich „nichts gegen Ausländer haben“, die glatt der Auffassung sind, dass „Ausländer auch Menschen“ sind - sogenannte Auchmenschen -, bestehen darauf, dass es auf keinen Fall zu viele werden dürfen. Weniger mit Demos vor Heimen als viel mehr mit gepflegten Meinungsäußerungen in Leserbriefen, Blogs und und per Twitter oder Facebook nach Talk-Shows warnen sie vor einer „Überfremdung“. Warum es „zu viele“ sind, wann es „zu viele“ sind, gemessen an welchen Maßstäben es „zu viele“ sind, darf man sie allerdings nicht fragen.
die „gegenrede“ von freerk huisken ist provokant und hart, aber wie ich finde lesenswert. ich finde die sache mit dem patriotismus auch nicht so einseitig wie huisken. bei der frage nach unserer identität kommen wir um die auseinandersetzung mit der frage „was ist deutsch?“ eben nicht herum. was freerk huisken aber wunderbar zeigt ist, dass unsere sprache, unsere floskeln (und die unserer politiker) mehr über unsere ego- oder natiozentrische denkweise verraten, als uns lieb ist. wir müssen definitiv unsere vorstellung der welt anpassen, in einer zeit in der die welt so viel grösser geworden ist.
Wer Individuen auf die Zugehörigkeit zu einer Gruppe reduziert, wer Menschen nur über die Einteilung in Kategorien beurteilt und über Namen selektiert, speist eine Ideologie der Abgrenzung und Ausgrenzung. […] Darum geht es, wenn von der Nation, von Vaterland, Patriotismus oder der sogenannten nationalen Identität gesprochen wird. Es sind Feindbilder, die in einer bequemen Komfortzone kultiviert werden. Der französische Philosoph Michel Serres hat das sehr gut auf den Punkt gebracht. Es geht um die Verwechslung von Identität und Zugehörigkeit. […] Herkunft und Vaterland sind Chimären, die nichts, aber auch gar nichts über den einzelnen Menschen aussagen.
mir können alle techblogs, webseiten die über apple-events berichten gestohlen bleiben. eigentlich können mir sogar die apple-keynotes selbst gestohlen bleiben. mir würde es reichen, wenn john gruber sich die alleine anguckt und danach seine gedanken ein bisschen ausformuliert und in sein blog schreibt.
ausser natürlich twitter. für twitter mach ich ne ausnahme.
Apple never stops innovating. Today they announced a Microsoft Surface, Frogger, and now, the Wii.
A young boy walks alongside a float during the Republic Day Parade in New Delhi, India, Jan. 26, 2015. (Official White House Photo by Pete Souza)
This official White House photograph is being made available only for publication by news organizations and/or for personal use printing by the subject(s) of the photograph. The photograph may not be manipulated in any way and may not be used in commercial or political materials, advertisements, emails, products, promotions that in any way suggests approval or endorsement of the President, the First Family, or the White House.
President Barack Obama's wave aligns with a rainbow as he boards Air Force One at Norman Manley International Airport prior to departure from Kingston, Jamaica, April 9, 2015. (Official White House Photo by Pete Souza)
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With Rosetta flying trajectories beyond 100 km from Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko in April 2015, the extent of the increasing activity could be monitored. In this image, taken on 16 April from a distance of 124 km, the activity can most clearly be seen rising from the small comet lobe, although a faint nebulosity surrounds much of the nucleus.
The 1 km-diameter Hatmehit depression can just be made out towards the top of the image on the comet’s small lobe, while the ridge separating the Seth and Anubis regions is accentuated by shadows on the large lobe. The small lobe is also casting its rugged outline as a shadow onto the large lobe.
The image scale is 10.6 m/pixel and the image measures 10.8 km across.
This image is one of 12 selected for our “Year at a comet” gallery and has not been previously published on the ESA Portal.