alles

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  kai­se­rin­nen­reich.de: Was ich nicht weiß.

„Wenn je­mand un­ge­recht be­han­delt wird, musst du et­was tun“, so wur­de ich er­zo­gen. Frü­her dach­te ich, aus die­ser Über­zeu­gung wer­den Men­schen Po­li­ti­ker_in­nen. Ich habe noch nie so viel Un­ge­rech­tig­keit an ei­nem Ort ge­se­hen, wie in die­sen Ta­gen vor dem Ber­li­ner Lan­des­amt für Ge­sund­heit und So­zia­les. Ich weiß nicht viel. Ich weiß nur, dass et­was ge­tan wer­den muss.


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  spie­gel.de: Blend­le: Di­gi­tal­ki­osk star­tet in Deutsch­land, Part­ner be­kannt

gu­ter ar­ti­kel über blend­le auf spie­gel on­line, mit in­for­ma­tio­nen die ich nicht auf­ge­schrie­ben habe, weil ich, im ge­gen­teil zu mar­tin u. mül­ler, nicht re­cher­chiert habe, son­dern mir blend­le nur an­ge­guckt habe und drin ge­le­sen habe.


aus­fall wir­res.net vom 20. bis zum 23. au­gust

felix schwenzel

die von can­dan.eu (oder can­host.eu) sind wit­zig. nach bald 48 stun­den #‎ser­ver­aus­fall las­sen sie ihre kun­den wis­sen, dass vor­aus­sicht­lich 4-5 mo­na­te ih­rer da­ten (da­ten­ban­ken, emails, web­da­ten) weg sind, weil sie „aus­drück­lich kei­ne Back­ups aus­füh­ren“ und ihr „RADI10 ab­ge­schmiert“ ist. zi­tat aus der kun­den­mail:

Wir be­dau­ern dies sehr und sind selbst ge­schockt, da es (zum Glück) äu­ßerst sel­ten zu sol­chen Aus­fäl­len mit Da­ten­ver­lust kommt, doch auch ein RAID10 ist nur teu­er, und bie­tet kei­nen Schutz vor Da­ten­ver­lust. Wir ver­si­chern Ih­nen je­doch, dass die Ser­ver­struk­tur von uns nun akri­bisch über­prüft wird, um die Si­cher­heit Ih­rer Da­ten zu ge­währ­leis­ten, wir wer­den nach und nach die Fest­plat­ten SSD in an­de­ren Sto­rage-Sys­te­me prü­fen, und aus­wech­seln, so dass es nicht er­neut zu solch ei­ner Stö­rung kom­men wird.

je­mand der bei wahr­schein­lich sehr, sehr vie­len kun­den die da­ten meh­re­rer mo­na­te ver­dad­delt hat meint, er kön­ne ei­nem weis­ma­chen er wer­de _nun_ akri­bisch prü­fen und die si­cher­heit der da­ten „ge­währ­leis­ten“? sehr gu­ter witz!


wir­res.net hat den plat­ten­aus­fall jetzt nach fast 3 ta­gen off­line-sein ohne grös­se­re da­ten­ver­lus­te über­lebt (ein paar no­ti­zen vom tag des plat­ten­aus­falls sind weg). die web­sei­ten der bei­fah­re­rin (und un­zäh­li­gen an­de­re) ha­ben jetzt ein vier-mo­na­ti­ges loch, bzw. sind auf dem stand vom april märz die­sen jah­res.

can­dan habe ich jah­re­lang an freun­de und kun­den emp­foh­len. von die­ser emp­feh­lung möch­te ich ab so­fort aus­drück­lich ab­stand neh­men. vor drei mo­na­ten war ich be­reits von den stän­di­gen pro­ble­men mit mei­nem hos­ter can­dan ex­trem ge­nervt, habe aber (vor al­lem aus be­quem­lich­keit) noch ab­stand ge­nom­men kon­kre­te um­zugs­plä­ne für mein zu­hau­se in an­griff zu neh­men. das dürf­te sich jetzt än­dern. aus­fäl­le und tech­ni­sche pro­ble­me sind das eine, ver­lo­re­nes ver­trau­en ist was ganz an­de­res. das kunst­stück, mich nach 13 jah­ren dazu zu brin­gen mir ei­nen neu­en hos­ter zu su­chen, ist can­dan jetzt aber ge­lun­gen.


blend­le.de

felix schwenzel

vor ein paar ta­gen wur­de ich von blend­le ge­fragt, ob ich für blend­le beta-tes­ten und ar­ti­kel ku­ra­tie­ren möch­te. geld be­kä­me ich da­für nicht, aber da­für ei­nen „ei­nen Free-Ac­count, mit dem du so­viel le­sen kannst wie du möch­test“. da ich mich — in al­ler be­schei­den­heit — für ei­nen ganz gu­ten tes­ter, feed­back-ge­ber und ku­ra­to­ren hal­te, war ich na­tür­lich ein biss­chen ent­täuscht, nicht auch noch ein fürst­li­ches ho­no­rar an­ge­bo­ten zu be­kom­men.

seit sams­tag habe ich jetzt zu­griff auf blend­le und ob­wohl ich jetzt schon 26 ar­ti­kel ge­kauft habe, sind mei­ne zwei euro fünf­zig blend­le-be­grüs­sungs­geld noch bei € 2,50. of­fen­bar kann ich also so viel le­sen wie ich möch­te.

le­sen kann ich in den je­weils ak­tu­el­len aus­ga­ben (und de­ren ar­chiv, das bei blend­le un­ge­fähr 2 mo­na­te zu­rück­geht) vom spie­gel, der FAZ und FAS, der süd­deut­schen, der zeit, dem ta­ges­spie­gel, im stern, der neon, der bri­git­te, der gala und ein paar sprin­ger-kack­blät­tern. es gibt auch ein paar eng­lisch­spra­chi­ge blät­ter, die wa­shing­ton post, das wall street jour­nal und den eco­no­mist, von dem man ja sehr viel gu­tes hört, aber in dem ich bis­her eher we­nig ge­le­sen habe.

die links in die­sem ab­satz füh­ren alle die noch kei­ne blend­le-mit­glie­der sind in eine sack­gas­se, sor­ry. so lan­ge blend­le nicht of­fi­zi­ell ge­launcht ist, kommt man of­fen­bar noch nicht rein. noch­mal sor­ry.
[nach­trag 24.08.2015]
blend­le-be­nut­zer die die links kli­cken, be­kom­men of­fen­sicht­lich ohne wei­te­re rück­fra­ge die kos­ten der ar­ti­kel von ih­rem kon­to ab­ge­zo­gen.

tat­säch­lich habe ich heu­te zum ers­ten mal wie­der die frank­fur­ter all­ge­mei­en sonn­tags­zei­tung ge­le­sen, un­ter an­de­rem die­sen er­staun­lich dif­fe­ren­zier­ten, aber auch enorm un­ent­schlos­se­nen ar­ti­kel über das wohl und wehe des ur­he­ber­rechts­schut­zes, ste­fan nig­ge­mei­er über kon­struk­ti­ve nach­rich­ten, oder die­se von ju­li­an traut­hig um­ge­schrie­be­ne und in der FAS ver­öf­fent­lich­ten pres­se­mit­tei­lung von joey’s piz­za. ach, und noch ei­nen FAS/FAZ-text übers tro­pi­cal is­land (mög­li­cher­wei­se hört das erst auf, wenn alle die re­dak­ti­on kom­plett durchs tro­pi­cal-is­land ge­schleust wur­de).

das blend­le-le­sen am com­pu­ter-bild­schirm ist we­gen des ho­ri­zon­ta­len scrol­lings et­was ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, aber auf dem mo­bil­te­le­fon-brow­ser schmerz­frei und ein­fach — um nicht zu sa­gen vor­bild­lich. eine app ver­mis­se ich hier nicht, so dass ich noch nicht mal ge­prüft habe, ob es eine app gibt. al­les funk­tio­niert so wie man es er­war­tet. an­mel­den kann man sich pass­wort­los, in­dem man sich ei­nen tem­po­rä­ren, ma­gi­schen log­in-link per mail schi­cken lässt, oder sich per face­book oder twit­ter an­mel­det. im ge­gen­teil zu so­books und der spie­gel-ma­ga­zin-brow­ser­an­sicht kann man alle tex­te auch per copy und pas­te ko­pie­ren

die na­vi­ga­ti­on ist über­sicht­lich und mit der emp­feh­lungs­funk­ti­on wer­den po­pu­lä­re ar­ti­kel nach oben ge­spült, bzw. hoch­emp­foh­len. das blend­le-in­ter­ne wei­ter­emp­feh­len geht ein­fach, man kann emp­feh­lun­gen mit tweet­län­ge kom­men­tie­ren, man kann sich au­toren- oder stich­wor­t­al­erts er­stel­len, die such­funk­ti­on funk­tio­niert ganz or­dent­lich …

kurz ge­sagt: blend­le kommt mir vor, wie ein wahr­ge­wor­de­ner traum.

wie oft habe ich mich in den letz­ten jah­ren ge­fragt, war­um der spie­gel kei­ne ein­zel­ar­ti­kel ver­kauft, son­dern mich im­mer nur mit be­scheu­er­ten abo-fal­len nervt oder zum heft-kauf nö­tigt. wie oft habe ich mich ge­fragt, war­um sich zei­tun­gen nicht auf ein ein­heit­li­ches, fai­res zahl­sys­tem für ein­zel­ar­ti­kel ei­ni­gen, son­dern tex­te hin­ter un­durch­dring­ba­ren an­mel­de­sys­te­men und apo­the­ken­prei­sen ver­ste­cken. und plötz­lich geht’s, plötz­lich sind alle re­le­van­ten sehr vie­le deutsch­spra­chi­ge pres­se­tex­te nur noch ei­nen klick ent­fernt.

dem of­fe­nen, frei­en netz, der link­kul­tur, dem of­fe­nen aus­tausch tut ein sol­ches an­ge­bot na­tür­lich nicht gut, wie man an den blend­le-links, die ich oben ge­setzt habe sieht; 99% mei­ner le­ser schi­cke ich mit den links ge­gen eine un­durch­dring­ba­re wand, weil blend­le noch nicht of­fen ist und die we­nigs­ten zu­griff auf blend­le ha­ben. aber selbst wenn blend­le end­lich für je­den zu­gäng­lich sein soll­te, steht vor dem le­sen eine kur­ze an­mel­de­pro­ze­dur und ein ge­schlos­se­nes öko­sys­tem. ex­em­pla­risch ist da­für ein ganz or­dent­lich re­cher­chier­ter ar­ti­kel von phil­ipp sick­mann im ta­ges­spie­gel (den ich zu­erst auf blend­le, dank der emp­feh­lungs­funk­ti­on, ge­fun­den habe). sick­mann fasst dar­in die be­den­ken ei­ni­ger frü­her in­ter­net­nut­zer zu­sam­men, die vor den ge­sell­schaft­li­chen fol­gen war­nen, die ent­ste­hen könn­ten, „wenn die Sicht auf die Welt von we­ni­gen Diens­ten be­stimmt wird.“ sick­mann zi­tiert den ira­ni­schen blog­ger hos­sein der­akhs­han:

In sei­nem Bei­trag „The Web We Have To Save“, er­schie­nen auf Me­di­um.com, kri­ti­siert er die Ent­wick­lun­gen un­se­rer Zeit: Die vor­herr­schen­den so­zia­len Netz­wer­ke wür­den den Hy­per­link ent­wer­ten, der all­ge­gen­wär­ti­ge Stream sei nun die do­mi­nan­te Form, um In­for­ma­tio­nen zu or­ga­ni­sie­ren.

das schreibt er auf ta­ges­spie­gel.de, ganz iro­nie­frei, ohne ei­nen ein­zi­gen link. ok, der text ent­hält zwei hy­per­links auf an­de­re ta­ges­spie­gel-tex­te. auf blend­le fin­det sich im text kein ein­zi­ger link.


ich hole das mit den links mal nach. hier ein paar links die in dem text von phil­ipp sick­mann hät­ten ge­setzt wer­den kön­nen:

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  me­di­um.com/mat­ter: The Web We Have to Save

pes­si­mis­ti­sches, lan­ges le­se­stück von hos­sein der­akhs­han, die we­gen sei­nes blogs für 6 jah­re im iran im ge­fäng­nis sass und der das alte web, das vor sei­ner in­haf­tie­rung, ver­misst. zu gros­sen tei­len gebe ich ihm recht, an man­chen stel­len sei­nes tex­tes möch­te ich wi­der­spre­chen und fin­de sei­ne dar­stel­lung zu ein­di­men­sio­nal. aber in ei­nem punkt hat er si­cher­lich recht:

But the sca­riest out­co­me of the cen­tra­liza­ti­on of in­for­ma­ti­on in the age of so­cial net­works is so­me­thing else: It is ma­king us all much less powerful in re­la­ti­on to go­vern­ments and cor­po­ra­ti­ons.

[nach­trag 23.08.2015]

den text gibt’s in der zeit auch auf deutsch.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 15.07.2015 06:26)

(von jen­ni­fer gra­nick)


die lin­k­lo­sig­keit und der si­lo­charak­ter sind ein ech­ter wer­muts­trop­fen bei blend­le. blend­le ist wirk­lich toll, ein ganz gros­ser schritt nach vor­ne und ein wahr­ge­wor­de­ner traum al­ler ex­zes­si­ven le­ser. ich habe kei­ne ah­nung wann sich blend­le für alle öff­net — aber ich hof­fe bald!


link­samm­lung vom 20.08.2015

felix schwenzel

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  npr.org: Brains Sweep Them­sel­ves Clean Of To­xins Du­ring Sleep
in­ter­es­san­te er­klä­rungs­mög­lich­keit, war­um wir schla­fen (müs­sen).

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 18.08.2015 15:58)

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  kon­rad­lisch­ka.info: Drei klu­ge Ge­dan­ken über das Mit­mach­netz

Kon­rad Lisch­ka:

Ich pro­bie­re et­was aus: Statt ein­fach nur Links zu in­ter­es­san­ten Tex­ten zu ver­brei­ten, grei­fe ich drei klu­ge Ge­dan­ken raus. Ers­ter Ver­such:

Wer? Ja­kob Niel­sen ist ein Be­ra­ter für be­nut­zer­freund­li­che Ge­stal­tung.

Wor­über? Niel­sen schreibt im Ok­to­ber 2000 die­sen Text über Con­tent Crea­ti­on by Avera­ge Peo­p­le - also die Fra­ge, wie man je­der­mann dazu bringt, In­hal­te im Netz zu pu­bli­zie­ren. Es gab da­mals kein Face­book, kein Wi­ki­pe­dia, kei­ne Blogs, kein Twit­ter, kein Yelp, kein In­sta­gram, kein Flickr. Niel­sen sieht all das vor­aus, aber weil er die­se Diens­te nicht kann­te, ist sei­ne Ana­ly­se un­ge­trübt von Bei­spie­len.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 19.08.2015 08:23)

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  bild­blog.de: Krebs­er­kran­kung als Click­bait

das pro­blem mit den ma­ni­pu­la­ti­ons- und ver­ar­schungs­ar­tis­ten, de­nen der bau­er-ver­lag in gors­ser zahl und di­ver­si­tät eine an­stel­lung ge­währt, ist vor al­lem, dass sie so tun als sei das was sie tun jour­na­lis­mus oder in­for­ma­ti­ons­ver­mitt­lung.

mal­te wel­dings kom­men­tar zu die­ser tv-mo­vie-ak­ti­on:

Be­drü­ckend, dass das am Ende ja auch Men­schen sind, die da ar­bei­ten bei TV Mo­vie. Sie könn­ten ne­ben Dir in der Bahn sit­zen. Aber ver­mut­lich par­ken sie eher auf dem Rad­weg.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 19.08.2015 06:45)


das ist ein sehr tol­les rät­sel, vor al­lem die auf­lö­sung:
ny­ti­mes.com/in­ter­ac­ti­ve/2015/08/13/upshot/are-you-smar­ter-than-other-new-york-times-rea­ders.html
(ix kann in der kaf­fee­pau­se nur 1 schritt vor­aus­den­ken)

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 19.08.2015 13:52)


A re­min­der that Wer­ner Her­zo­g's ca­meo in Pen­gu­ins of Ma­da­gas­car is pure joy

you­tube

Racha­el Krish­na (@Rachael­Krish­na19.08.2015 10:57

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 19.08.2015 12:29)


Every Kin­der Sur­pri­se con­ta­ins a dead Mi­ni­on. pic.twit­ter.com/41Sn5m4tOX

Games Asyl­um (@games­asyl­um12.08.2015 21:17

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 18.08.2015 13:44)


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  Trump Ge­ne­ra­tor

 Do­nald Trump in­sults your fri­ends.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 18.08.2015 12:36)


Im Skan­sen ein @di­plix Ge­büsch ent­deckt. #stock­holm #schwe­den­som­mer

Hei­ko Biel­in­ski (@hei­bie19.08.2015 17:37


das ist ein sehr tol­les rät­sel, vor al­lem die auf­lö­sung:
ny­ti­mes.com/in­ter­ac­ti­ve/2015/08/13/upshot/are-you-smar­ter-than-other-new-york-times-rea­ders.html
(ix kann in der kaf­fee­pau­se nur 1 schritt vor­aus­den­ken)


A re­min­der that Wer­ner Her­zo­g's ca­meo in Pen­gu­ins of Ma­da­gas­car is pure joy

Racha­el Krish­na (@Rachael­Krish­na19.08.2015 10:57


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  kon­rad­lisch­ka.info: Drei klu­ge Ge­dan­ken über das Mit­mach­netz

Kon­rad Lisch­ka:

Ich pro­bie­re et­was aus: Statt ein­fach nur Links zu in­ter­es­san­ten Tex­ten zu ver­brei­ten, grei­fe ich drei klu­ge Ge­dan­ken raus. Ers­ter Ver­such:

Wer? Ja­kob Niel­sen ist ein Be­ra­ter für be­nut­zer­freund­li­che Ge­stal­tung.

Wor­über? Niel­sen schreibt im Ok­to­ber 2000 die­sen Text über Con­tent Crea­ti­on by Avera­ge Peo­p­le - also die Fra­ge, wie man je­der­mann dazu bringt, In­hal­te im Netz zu pu­bli­zie­ren. Es gab da­mals kein Face­book, kein Wi­ki­pe­dia, kei­ne Blogs, kein Twit­ter, kein Yelp, kein In­sta­gram, kein Flickr. Niel­sen sieht all das vor­aus, aber weil er die­se Diens­te nicht kann­te, ist sei­ne Ana­ly­se un­ge­trübt von Bei­spie­len.


Mein Su­per­markt führt jetzt das Fleisch­imi­tat des Veggie-Imi­tats ei­nes Fleisch­pro­duk­tes… Kanns­te dir nicht aus­den­ken. pic.twit­ter.com/NhMPKMJVt3

An­die (@gol­den­as­sam17.08.2015 18:59


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  bild­blog.de: Krebs­er­kran­kung als Click­bait

das pro­blem mit den ma­ni­pu­la­ti­ons- und ver­ar­schungs­ar­tis­ten, de­nen der bau­er-ver­lag in gors­ser zahl und di­ver­si­tät eine an­stel­lung ge­währt, ist vor al­lem, dass sie so tun als sei das was sie tun jour­na­lis­mus oder in­for­ma­ti­ons­ver­mitt­lung.

mal­te wel­dings kom­men­tar zu die­ser tv-mo­vie-ak­ti­on:

Be­drü­ckend, dass das am Ende ja auch Men­schen sind, die da ar­bei­ten bei TV Mo­vie. Sie könn­ten ne­ben Dir in der Bahn sit­zen. Aber ver­mut­lich par­ken sie eher auf dem Rad­weg.


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  npr.org: Brains Sweep Them­sel­ves Clean Of To­xins Du­ring Sleep
in­ter­es­san­te er­klä­rungs­mög­lich­keit, war­um wir schla­fen (müs­sen).


Every Kin­der Sur­pri­se con­ta­ins a dead Mi­ni­on. pic.twit­ter.com/41Sn5m4tOX

Games Asyl­um (@games­asyl­um12.08.2015 21:17



das ar­ti­kel-bild kün­digt ein­deu­tig ei­nen sa­ti­re-ar­ti­kel an.
beim le­sen merkt man dann aber, das ist ernst ge­meint.
au­tok­ar­ma.de/edi­to­ri­al/vom-rechts­fahr­ge­bot/


Ups­tairs neigh­bors fa­vo­ri­te shoes. pic.twit­ter.com/QJ­jh­xuT­jpb

Sam Ka­li­di (@sam­ka­li­di18.08.2015 8:07


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  Trump Ge­ne­ra­tor

 Do­nald Trump in­sults your fri­ends.


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  This is a gre­at hack of the Ama­zon Dash but­ton . Just tried it out and it work­ed the first time! :-) Now how many Dash but­tons will Ama­zon let me or­der...


link­samm­lung vom 18.08.2015

felix schwenzel

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  sz-ma­ga­zin.sued­deut­sche.de: Der Ver­kehrs­psy­cho­lo­ge Jörg-Mi­cha­el Sohn im In­ter­view
der ver­kehrs­psy­cho­lo­ge jörg-mi­cha­el sohn:

Sie selbst ha­ben kein Auto. War­um nicht?
Die meis­ten Au­to­fah­rer un­ter­schät­zen die Zeit, die sie brau­chen, um das Mo­bi­li­täts­kon­zept ei­ge­nes Auto zu er­hal­ten. Be­rech­nen Sie ein­mal, wie viel Zeit Sie im Auto, mit dem Auto und für das Auto ver­brin­gen. Zur Fahrt­zeit kommt die Zeit für Tan­ken, Wa­schen, An­mel­den, Werk­statt­checks. Nicht zu ver­ges­sen: die Ar­beits­zeit, die Sie auf­wen­den müs­sen, um sich das Auto leis­ten zu kön­nen. Ad­die­ren Sie das al­les und ver­rech­nen es mit der Fahr­leis­tung pro Jahr, dann er­hal­ten Sie je nach Wa­gen­klas­se und Ein­kom­men eine Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit zwi­schen drei und 27 Ki­lo­me­ter pro Stun­de. Für mich als Nicht-Au­to­fah­rer ent­fällt das al­les. Ich stei­ge aufs Fahr­rad und kann so­fort los­fah­ren.

das gilt für städ­te — oder die schweiz. ich ken­ne ein paar schwei­zer die tat­säch­lich kei­nen füh­rer­schein brau­chen und doch, mit ih­rem ge­ne­ral­abon­ne­ment in je­den win­kel der schweiz kom­men. glei­ches gilt für gros­se deut­sche städ­te. die sind vom öf­fent­li­chen nah­ver­kehr meist so gut er­schlos­sen, dass ein auto eher eine be­las­tung und zeit­schleu­der ist. aber so­bald man in ent­le­ge­ne­ren länd­li­chen ge­bie­ten wohnt ist man ohne auto de­mo­bi­li­siert.

ich bin üb­ri­gens ein gros­ser fan des nacht­fah­rens. nachts zu fah­ren kommt den my­then und bil­dern der auto-wer­bung noch am nächs­ten. lei­der is­ses dann dun­kel und nachts muss man auch meist nir­gend­wo hin fah­ren.

ich möch­te aus­ser­dem jörg-mi­cha­el sohn wi­der­spre­chen, wenn er sagt, dass selbst­fah­ren­de au­tos sich sei­ner mei­nung nach nie durch­set­zen wer­den. ich glau­be, dass selbst­fah­ren­de au­tos mit­tel­fris­tig dazu füh­ren wer­den, den in­di­du­al­ver­kehr in städ­ten ra­di­kal zu ver­än­dern. ein ver­bot von in­di­vi­du­el­len men­schen-ge­steu­er­ten au­tos wird sich in ab­seh­ba­rer zeit und bei ent­spre­chen­den (selbst­fah­ren­den) al­ter­na­ti­ven durch­set­zen las­sen. ob sich dass dann auch auf ge­bie­te aus­ser­halb ur­ba­ner räu­me aus­wei­ten lässt muss man se­hen. aber in städ­ten sehe ich das durch­aus als ei­nen ak­zept­ta­blen weg, städ­te wie­der at­trak­ti­ver zu ma­chen.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 16.08.2015 15:25)

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  ny­ti­mes.com: Oli­ver Sacks: Sab­bath
oli­ver sacks, wie der ti­tel be­reits ver­rät, über den sab­bath und sein le­ben.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 17.08.2015 07:06)

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  herz­da­men­ge­schich­ten.de: Wo­an­ders – dies­mal mit Schlüs­seln, Sylt, Shirts und an­de­rem
ma­xi­ma­i­li­an bud­den­bohm:

Feuil­le­ton: Ein Ar­ti­kel über E-Books auf dem Han­dy. Ich kann nicht nach­voll­zie­hen, war­um man auf dem Han­dy nicht kon­zen­triert le­sen kön­nen soll­te. Ich lese ger­ne und oft auf dem Han­dy Bü­cher, das ist gar kein Pro­blem. Die Kon­zen­tra­ti­on ist eine Fra­ge des Tex­tes und mei­ner Stim­mung, nicht des Me­di­ums. Man muss eben le­sen wol­len. Und wer als Ju­gend­li­cher Re­clam­bü­cher un­ter der Bett­de­cke ge­le­sen hat, wie es sich ge­hört, der kann ja wohl auch auf ei­nem Han­dy le­sen. Echt­jetzt­mal.

ge­nau!

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 16.08.2015 15:43)

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  spie­gel.de: Nost­al­gie: Hal­lo, hier ist Nor­bert
nor­bert blüm ruft num­mern aus sei­nem te­le­fon­buch an:

Er reist zu Gen­scher – „Hans-Diet­rich, wie geh­t's dir denn?“ Gen­scher hat sich eine Prel­lung am Rü­cken­wir­bel zu­ge­zo­gen, als er die Ent­fer­nung zwi­schen Ge­säß und Stuhl nicht rich­tig ein­ge­schätzt hat.

„Ja, mach dir nichts draus, Hans-Diet­rich, du hast ein­fach mehr Ah­nung von Po­li­tik als von Phy­sik.“

(via)

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 16.08.2015 15:40)

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  an­mut­und­de­mut.de: Ge­bra­te­ne Nu­deln

 

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 16.08.2015 13:31)


Just an FYI: All ta­ble salt is sea salt. Mi­ned salt just hap­pens to come from long-bu­ried, eva­po­ra­ted, pre­his­to­ric seas.

Neil de­Gras­se Ty­son (@neil­ty­son16.08.2015 21:24

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 17.08.2015 09:04)


Je­der will Ad­min­rech­te, aber kei­ner will die Ver­ant­wor­tung für das Sys­tem tra­gen.

Guen­ter Hack (@guen­ter­hack07.08.2015 14:08

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 17.08.2015 12:22)


Wer wirk­lich glaub­te, Flücht­lin­gen gin­ge es bes­ser als Ein­hei­mi­schen, wür­de doch sei­nen Pass ver­bren­nen und sich in die Schlan­ge ein­rei­hen.

Herr hae­kel­schwein (@hae­kel­schwein17.08.2015 9:35

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 17.08.2015 11:48)


"Um Ih­ren De-Mail-Ver­trag zu be­en­den, sen­den Sie uns bit­te eine un­ter­schrie­be­ne Kün­di­gung per Brief oder Fax" - nicht mal dazu taugt De-Mail

Vol­ker We­ber (@vowe25.03.2014 10:37

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 17.08.2015 11:45)


you­tube

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 17.08.2015 09:30)


Je­der will Ad­min­rech­te, aber kei­ner will die Ver­ant­wor­tung für das Sys­tem tra­gen.

Guen­ter Hack (@guen­ter­hack07.08.2015 14:08


Wer wirk­lich glaub­te, Flücht­lin­gen gin­ge es bes­ser als Ein­hei­mi­schen, wür­de doch sei­nen Pass ver­bren­nen und sich in die Schlan­ge ein­rei­hen.

Herr hae­kel­schwein (@hae­kel­schwein17.08.2015 9:35