heute früh hab ix kaffee zur beruhigung, statt zum wachwerden getrunken. funktioniert super.
alles
Just launched a bunch of changes to which will hopefully make it easier to use!
No longer requires constructing the IndieNews URL before hand, now you can just send a webmention to the home page. (The permalink is returned in the webmention response) Removed upvoting and ranking of stories, and the front page always shows the newest stories first. You can submit links from other peoples' websites by syndicating a bookmark post!This also means subscribing to the home page in a reader should work better!
Let me know what you think!
Es ist weniger ekelhaft als es aussieht. Leichtes Curryaroma, sehr süß. Schmeckt mir besser als Red Bull. Aber trotzdem ist sowas nicht mein Drink.
kapitänsbinde
spiegel.de: Nationalmannschaft: Boateng bekräftigt Wunsch nach Kapitänsbinde
hm. ne kapitänsbinde. wie die wohl aussieht? so?

disclaim, das lass lieber sein
man kann nicht ausschliessen, dass worte bei genügend druck irgendwann mal ihre bedeutung ändern. das passiert mit sprache ja ständig. so bedeutete blöd vor gar nicht allzu langer zeit mal schüchtern. mit ampeln bezeichnete man mal kleine flaschen.
weil deutschsprachige autoren (auch) lieber kurze worte benutzen, schreiben viele, wenn sie auf mögliche interessenskonflikte oder verbindungen hinweisen wollen, statt einer „offenlegung“ einen „disclaimer“ unter ihre texte. das problem ist allerdings, dass disclaimer haftungsausschluss (oder verzichtserklärung) bedeutet. wollte man eine offenlegung verdenglischen, müsste man disclosure schreiben.

zuletzt ist mir das bei einem text von frank schmiechen aufgefallen, der mal „stellv. Chefredakteur“ von diversen springer-blättchen war und jetzt „Chefredakteur“ von gruenderszene.de ist. unter seinem text schreibt er:
Disclaimer: Axel Springer ist Gesellschafter der Vertical Media GmbH, dem Medienhaus von Gründerszene. Weitere Informationen zur Vertical Media GmbH hier: www.vmpublishing.com.
natürlich ist es erstmal lobenswert, dass es sich auch bei deutschsprachigen journalisten durchsetzt, auf mögliche interessenskonflikte hinzuweisen. aber wenn noch nicht mal ein ausgebildeter journalist in der lage ist, für eine offenlegung das korrekte wort zu finden und einfach eins wählt das sich richtig anhört und das andere auch benutzen, wer dann?
ich hab ja nichts gegen schlampigkeit oder denglisch in der sprache, das kann sehr erhellend und unterhaltsam sein. ich bin auch ein grosser freund von wort-neuschöpfungen, vom zusammensetzen und der rekombination von wörtern, egal ob das regelkonform abläuft oder nicht. sprache lebt und muss ständig neu geschöpft werden, von mir aus kann auch jeder der blog sagen. aber die gedankenlose nutzung von floskeln, die benutzung von wörtern, die alle anderen benutzen, ohne auch nur einen moment über sie nachzudenken, das nervt. es ist natürlich nachvollziehbar, dass auch deutschsprachige autoren ihr mauen texte hin und wieder mit etwas anglo-amerikanischem newsroom-flair versehen wollen und dann blind in die ihre denglischkiste greifen.

fremdwörter zu benutzten, um seine eigene belesenheit oder fremdwortkenntnis zu demonstrieren, ist schon bei korrekter fremdwortnutzung eher peinlich. besonders peinlich wird’s aber, wenn man dann auch noch das falsche fremdwort benutzt. deshalb empfehle ich, im zweifel einfach bei der deutschen bezeichnung zu bleiben, vor allem wenn das eigene englisch miserabel ist.
serviceteil: liste mit begriffen zur einleitung einer offenlegung, ohne disclaimer zu nutzen:
- offenlegung: …
- hinweis: …
- disclosure: …
- btw: …
- übrigens: …
- eingeständnis: …
- erklärung: …
- darlegung: …
- hinweis auf mögliche interessenskonflikte: …
andererseits; scheiss drauf. vielleicht sollten gerade ehemailge oder immer noch angestellte springer-mitarbeiter, ihre unkenntnis offenlegen und ihre möglichen interessenskonflikte mit dem wort disclaimer einleiten. alle anderen, siehe oben.
frank schmiechen könnte dann auch gleich drei fliegen mit einer klappe schlagen: unkenntnis demonstrieren, unpassende anglizismen nutzen und sich schön kurz fassen:
Disclaimer: Springer owns us.
[nachtrag 07.09.2015]
@diplix Wir schreiben jetzt "Hinweis" statt "Disclaimer". Viel besser. Thanks again.
ist zwar im text noch nicht umgesetzt (stand 12:08), aber das wird dann bestimmt noch.
brid.gy update: launched support for backfeeding comments and faves from Flickr! Check it out, would love feedback #indieweb
- der strang
- 1329 freunde
- no nipples
- titel verzweifelt gesucht
- schimpf und schande
- status de luxe
- prestige
- teile und walte
- glamour native
- meine kindheit in facebook-nord
- tiefblau
- kapitän blauface
- die zauberfibel
hinterhofparty
morgensonne in vernonia

schon toll, was man einfach so auf ceran kochen kann. #datacuisine

cappuccino bestellt und einen mit virtuellem schaum bekommen. pfiffig! #datacuisine

als ix diese herrentäschchen dauernd auf netflix’ narcos sah, fragte ich mich: trägt die noch jemand? scheint so.
links vom 05.09.2015
spiegel.de: Smartphones: Deutschland verschläft die Revolution #
sascha lobo meint, „am Smartphone entlang entscheidet sich die Zukunft“ deutschlands. mit dieser zentralen these hat er zwar in gewisser weise recht …
Wenn also heute Leute behaupten, Smartphones seien Luxus, ist das zwar falsch, aber historisch durchaus nachvollziehbar. Und zugleich sagt es wenig Gutes über die digitale Ausgangslage eines Landes, dessen Reichtum weitgehend von Hochtechnologien abhängt, die von der mobilen Revolution so radikal verändert werden wie die Musikindustrie durch das Internet.
… aber eben auch nicht ganz. denn natürlich gibt es auch in deutschland internet-apologeten, -vielnutzer, -versteher oder -profis — und unternehmen, die respektable hochtechnologie produzieren. und natürlich gibt es in deutschland viele menschen die technologie kritisch gegenüber stehen oder sie ablehnen. aber das war bisher mit allen neuen technologien der fall: es gab bastler und spinner die ihre ideen umsetzten und weiterentwickelten und leute die sie dafür belächelten. als carl benz seinen motorwagen 1886 zum patent anmeldete, liess die gesellschaftliche anerkennung der automobilindustrie noch einige jahrzehnte auf sich warten. im gegenteil, die öffentlichkeit hinkte der entwicklung deutschlands zur automobilnation massiv hinterher:
In der Öffentlichkeit erntete Carl Benz für seine Arbeit viel Spott. Sein Wagen wurde als ein „Wagen ohne Pferde“ belächelt.
und dann wurde die massenfertigung von diesen automobilen auch noch in den USA erfunden.
was ich sagen will: natürlich hat sascha lobo recht, deutschland hinkt der technischen entwicklung in vielen modernen und zukunftwichtigen bereichen hinterher. aber zu spät ist es nicht, die entwicklung steht ja erst am anfang, auch wenn es dem einen oder anderen so erscheinen mag, als sei das internet und das smartfone schon immer da gewesen.
jetzt.sueddeutsche.de: Der Mann, der das Fest in Heidenau möglich machte #
ist schon fast ne woche alt, aber hier steht, wie man erfolgreich ne verfassungsklage einreichen kann. also am besten: ausdrucken!
Michael ist 25, Juso und Jurastudent. Und hat am Wochenende das Versammlungsverbot in Heidenau gekippt. Wie er das geschafft hat und warum ihn Samstag Sigmar Gabriel aus dem Bett geklingelt hat, erzählt er im Interview.
de.ejo-online.eu: Verschmähte Liebe #
jugendliche lesen zeitungen, egal ob online oder offline, nicht, weil nichts drinsteht, was sie interessiert? originelle erklärung von michael haller. im bildblog gefunden.
slate.com: The Limits of Language #
über wittgenstein und die grenzen der sprache zu lesen und nachzudenken schadet ganz sicher nicht. ich bin beim lesen dieses artikels allerdings an die grenzen meiner aufmerksamkeit gekommen und habe nach 6 absätzen aufgehört zu lesen. weil der artikel aber vielleicht andere interessieren könnte, verlink ich ihn mal.
boingboing.net: Watch this birdie do a pretty much perfect R2D2 impersonation #
ein wellensittich, der singen kann, wie R2-D2 redet.
boingboing.net: Possibly drunk or high bear tries to scratch back on tree, misses repeatedly, is hilarious #
ein video von einem besoffenen bären.
hm, der webmention ist auch nicht angekommen. aber hätte eigentlich sollten. ich hab den mention nochmal geschickt, und siehe da, jetzt isser da: http://wirres.net/article/articleview/8447/1/6/.
und zur frage: den link hatte ich vergessen und gestern bereits nachgetragen.
Ralf Heimann - Das hier ist die Geschichte von Johannes... | Facebook
Das hier ist die Geschichte von Johannes Wünsch aus Hartmannsdorf in Sachsen, der auf dem Rückweg eines Ausflugs nach Ostfriesland in Westerstede zum...
Paradise lost.
My mom's timing is amazing. pic.twitter.com/Tx8aj4Soj7
Kollege redet seit Stunden auf den Bürohund ein, er möge ihm einen Kaffee machen. Bürohund tut völlig unbeteiligt.



