neues vorhaben, nachdem ich mit diesem checkin auf swarm zum „mayor“ der bürgerwiese geworden bin: jeden tag (an dem ich an der bürgerwiese vorbeikomme) ein bild und einen checkin an diesem baum. das ist langweilig, aber ergibt bestimmt ne schöne serie.
dieses video könnte man durchaus als KI 101 bezeichnen. der gast dieser folge startalk mit neil degrasse tyson und seinen beiden sidekicks ist geoffrey hinton, der letztes jahr für seine grundlagenforschung zu neuronalen netzwerken den physik nobelpreis bekommen hat. er erklärt ein paar der grundlagen kündtlicher neuronaler netzwerke und warum er denkt dass KIs bereits denken. zu den grundlagen fand ich folgendes faszinierend:
das menschliche gehirn hat ungeführ 100 trillionen (noronale) verbindungen. wenn man das mit dem zeitraum den wir leben vergleicht (um die 2,5-3 milliarden sekunden), kann man sagen: wir haben sehr viele verbindungen, aber wenig erfahrung.
bei den neuronalen netzen die wir derzeit zu bauen imstnde sind ist das umgekehrt. sie haben ca. 1 milliarde verbindungen (viele LLMs haben sehr viel weniger weniger), was ungefähr 1% der verbindungen sind, die menschen haben. dafür haben diese künstlichen neuronalen netze und LLMs viele tausend mal mehr erfahrenungen.
die grenzen an die heutuge LLMs stossen hängen (laut geoffrey hinton) vor allem damit zusammen, dass sie auf erfahrungen basieren die wir aufgeschrieben haben. eine go KI, die aus erfahrungen echter go-experten/meister gelernt hatte, war immer etwas schlechter als die menschlichen experten. unschöagbar wurden diese KI-systeme als sie anfingen gegen sich selbst zu spielen, sich ihre erfahrungen also selbst beigebracht haben. das dürfte auch de weg sein, wie LLMs klüger werden, meint geoffrey hinton.
wirklich sehenswert, wenn man KI abseits des hypes und gegen-hypes etwas besser verstehen möchte.
der artikel ist hinter der spiegel-bezahlwand, aber ich habe das gerne gelesen und hätte lust die hälfte des artikels hier zu zitieren. besonders faszinierend, wie grönland, oder allgemein die arktis und antarktis uns die grenzen unserer modernen welt und technologie zeigen.
»Grönland ist ein fremder Planet aus Eis«, sagt Rasmussen […] Rasmussen mag es nicht, wenn Leute sagen, man könne die Hunde, die Schlitten und die Soldaten bald durch Drohnen, Schneemobile und Helikopter ersetzen. Drohnen bräuchten Akkus, die sich in der Kälte entladen. Schneemobile würden zwischen den Felsen stecken bleiben, Helikopter bräuchten Benzin, unter arktischen Bedingungen könnten sie etwas mehr als eine Stunde in eine Richtung fliegen, bevor sie umkehren müssten, sonst ginge ihnen der Sprit aus.
patroullien mit menschen und hunden hingegen funktionieren ganz gut. sie sind oft monatelang unterwegs.
Der Einsatz bei Sirius dauert gewöhnlich zwei Jahre, es gibt in dieser Zeit keine Heimatbesuche. Manche Veteranen nehmen nach ihrer Rückkehr in wenigen Wochen 15 Kilo zu, da sie sich noch genauso fettreich ernähren wie in der Arktis. Zwei Jahre draußen, sagt Mikkelsen, und man brauche zwei Jahre, um wieder anzukommen. In Grönland hatte er nichts gebraucht außer Essen, Schlaf, Gemeinschaft. Zurück in der Zivilisation, fehlte alles, und zugleich war alles zu viel. Man könne kein Leben mehr führen wie davor. Nach Grönland, sagt Mikkelsen, fange man wieder von vorn an.
monatelang im nichts unterwegs sein, in absoluter stille, in absoluter freiheit und immer kurz davor, dass einen die natur umbringt.
Die Stille, sagt Mikkelsen, sei so stark, dass sie lärmt, dass man davon aufwache. Man höre den eigenen Atem, das Atmen der Hunde, irgendwann das Blut im Kopf. Gedanken kommen zur Ruhe, weil es keine Impulse von außen gibt.
das erschreckende an KI scheint mir in erster linie zu sein, dass es menschen und formen gibt die sich tatsächlich auf die antworten und schlussfolgerungen dieser systeme verlassen und die entscheidungen dieser systeme von menschen nicht überstimmt (oder nchvollzogen) werden können. damit scheinen wir einen kritischen kipppunkt zu überschreiten und legen bereits jetzt potenziell existenzielle entscheidungen in die hände von black boxes. damit kafkaeskisieren wir die welt mindestens um den faktor 2.
ich weiss nicht was ich faszinierender findeen soll: dass es fürher schon uhren gab, die man im Dunkeln ablesen konnte oder die mechanik dieser uhr.
die ersten paar staffeln for all mankind fand ich überragend gut. staffel 4, mit dem schlecht gealterten ed baldwin war zwar nicht schlecht, nervte mich aber zunehmend mit überdramatisierungen und überflüssigen, schlecht nachvollziehbaren schlenkern. dieser teaser deutet an, dass die macher der serie gefallen am überdramatisieren gefunden haben. eigentlich soll ein teaser ja lust auf eine serie machen, mir hat es die lust auf die fünfte stafel gleich verdorben. ich werde es aber wohl trotzdem schauen.
eine website auf der man ohne anmeldung, auch mobiil, einfach bilder hochladen kann sie geotaggen kann. find ich gut, nicht weil ich dem ordnungsamt gerne müll melden würde, sondern, weil das technisch brilliant simpel gelöst ist. so wie like buttons auch funktionieren sollten — ohne eine datenspur zu hinterlassen oder einen login erfordern sollten — kann man hier einfach bilder hochladen. eigentlich ist das indieweb.
den artikel steht hinter der bezahlschranke, aber die frage „Wird man krank, wenn man mit nassen Haaren rausgeht?“ lässt sich kurz und knapp beantworten: nein.
dieses video könnte man durchaus als KI 101 bezeichnen. der gast dieser folge startalk mit neil degrasse tyson und seinen beiden sidekicks ist geoffrey hinton, der letztes jahr für seine grundlagenforschung zu neuronalen netzwerken den physik nobelpreis bekommen hat. er erklärt ein paar der grundlagen kündtlicher neuronaler netzwerke und warum er denkt dass KIs bereits denken. zu den grundlagen fand ich folgendes faszinierend:
das menschliche gehirn hat ungeführ 100 trillionen (noronale) verbindungen. wenn man das mit dem zeitraum den wir leben vergleicht (um die 2,5-3 milliarden sekunden), kann man sagen: wir haben sehr viele verbindungen, aber wenig erfahrung.
bei den neuronalen netzen die wir derzeit zu bauen imstnde sind ist das umgekehrt. sie haben ca. 1 milliarde verbindungen (viele LLMs haben sehr viel weniger weniger), was ungefähr 1% der verbindungen sind, die menschen haben. dafür haben diese künstlichen neuronalen netze und LLMs viele tausend mal mehr erfahrenungen.
die grenzen an die heutuge LLMs stossen hängen (laut geoffrey hinton) vor allem damit zusammen, dass sie auf erfahrungen basieren die wir aufgeschrieben haben. eine go KI, die aus erfahrungen echter go-experten/meister gelernt hatte, war immer etwas schlechter als die menschlichen experten. unschöagbar wurden diese KI-systeme als sie anfingen gegen sich selbst zu spielen, sich ihre erfahrungen also selbst beigebracht haben. das dürfte auch de weg sein, wie LLMs klüger werden, meint geoffrey hinton.
wirklich sehenswert, wenn man KI abseits des hypes und gegen-hypes etwas besser verstehen möchte.
möglicherweise war ich im dezember etwas neben der kappe, in weihnachtsstimmung oder betrunken. jedenfalls scheine ich um den 18. dezember bei switchbot einen „AI Art Frame“ für 120 € (inklusive lieferkosten) bestellt zu haben. ich hatte das komplett vergessen, bis gestern eine email auftauchte, die ich zuerst für phishing hielt: „A shipment from order #EU61371 is on the way“
heute kam das teil an und es ist ein bilderrahmen mit einem bunten, nicht besonders hoch auflösenden e-ink-display. der bildschirm misst 18,5 cm in der diagonale, der ganze rahmen misst ca. 33 cm (7,3") in der diagonale. das kann man zwar schon auf der produktseite erahnen, aber als ich es in echt sah, war es schon ein bisschen enttäuschend einen rahmen gekauft zu haben, bei dem das passpartout mehr als doppelt so gross ist wie die bildfläche.
ähnlich wie beim light mode auf webseiten, fand ich den weissen passpartout etwas aggressiv. aus unerfindlichen gründen wurden gleich vier identische, weisse passpartouts mitgelifert. ich hab das passpartout einfach rausgenommen und damit sieht das erträglich aus.
der rahmen kann mit der switchbot-app bespielt werden und wie alle apps ist sie etwas, naja, speziell. aber nachdem ich mich ihrem willen gebeugt habe und mich bei switchbot registriert hatte, verhielt sie sich kooperativ und liess mich blder aus meiner mediathek auf den rahmen hochladen. der erste eindruck der bilder auf dem e-ink-display: ein bisschen blass. auf den zweiten blick auch etwas grob auflösend.
aber, um das positive hervorzuheben, mit etwas abstand fällt das grobpixelige nicht mehr auf, nur noch die blässe. ich finde das teil auch deshalb gut, weil es einen akku hat der angeblich sogar 2 jahre halten soll. ist der akku leer, nimmt man das bild ab und lädt den akku mit usb-c. auch home assistant hat den rahmen gleich per bluetooth gefunden und bietet neben dem akku-stand, die funktionen „nächstes bild“ und „vorheriges bild“ an.
ohne von vor-weihnachtsstimmung beseelt zu sein finde ich die 120 euro ein bisschen heftig, aber selbst bauen mit dieser verarbeitungsqualität und einem akku traue ich mir auch nicht wirklich zu. oder umgekehrt; wenn ich das selbst gebaut hätte, würde ich es genau so bauen — wenn ich’s könnte. nur mit einem kleinerem passpartout-bereich. von daher bin ich ganz zufrieden. weitere pluspunkte:
gut verarbeitet (lässt sich auseinandernehmen, relativ stabiler alu-rahmen, innenleben mit elektronik und akku unzugänglich verklebt)
usb-a auf usb-c ladegerät und kabel mitgeliefert
viele befestigungsoptionen und kleinteile dafür mitgeliefert
sicher verpackt, mit viel altapapier, wenig plastikmüll
relativ flach, sieht nicht „bastelig“ aus
völlig überflüssig ist (natürlich) das ai im namen „SwitchBot AI Art Frame“. man kann zwar irgendwelche filter über die hochgeladenen bilder laufen lassen und „everyday photo“ so angeblich in „classic artwork“ verwandeln, aber das kann man sich genau so gut in den hintern stecken. ich habe den titel dieses artikels deshalb zu „switchbot bilderrahmen“ normalisiert.
der artikel ist hinter der spiegel-bezahlwand, aber ich habe das gerne gelesen und hätte lust die hälfte des artikels hier zu zitieren. besonders faszinierend, wie grönland, oder allgemein die arktis und antarktis uns die grenzen unserer modernen welt und technologie zeigen.
»Grönland ist ein fremder Planet aus Eis«, sagt Rasmussen […] Rasmussen mag es nicht, wenn Leute sagen, man könne die Hunde, die Schlitten und die Soldaten bald durch Drohnen, Schneemobile und Helikopter ersetzen. Drohnen bräuchten Akkus, die sich in der Kälte entladen. Schneemobile würden zwischen den Felsen stecken bleiben, Helikopter bräuchten Benzin, unter arktischen Bedingungen könnten sie etwas mehr als eine Stunde in eine Richtung fliegen, bevor sie umkehren müssten, sonst ginge ihnen der Sprit aus.
patroullien mit menschen und hunden hingegen funktionieren ganz gut. sie sind oft monatelang unterwegs.
Der Einsatz bei Sirius dauert gewöhnlich zwei Jahre, es gibt in dieser Zeit keine Heimatbesuche. Manche Veteranen nehmen nach ihrer Rückkehr in wenigen Wochen 15 Kilo zu, da sie sich noch genauso fettreich ernähren wie in der Arktis. Zwei Jahre draußen, sagt Mikkelsen, und man brauche zwei Jahre, um wieder anzukommen. In Grönland hatte er nichts gebraucht außer Essen, Schlaf, Gemeinschaft. Zurück in der Zivilisation, fehlte alles, und zugleich war alles zu viel. Man könne kein Leben mehr führen wie davor. Nach Grönland, sagt Mikkelsen, fange man wieder von vorn an.
monatelang im nichts unterwegs sein, in absoluter stille, in absoluter freiheit und immer kurz davor, dass einen die natur umbringt.
Die Stille, sagt Mikkelsen, sei so stark, dass sie lärmt, dass man davon aufwache. Man höre den eigenen Atem, das Atmen der Hunde, irgendwann das Blut im Kopf. Gedanken kommen zur Ruhe, weil es keine Impulse von außen gibt.
kleine morgenspaziergang-runde von zuhause, am berlin-spandauer-schifffahrtskanal entlang zum goethepark, dann kurze pause im goethepark in der morgensonne.
das erschreckende an KI scheint mir in erster linie zu sein, dass es menschen und formen gibt die sich tatsächlich auf die antworten und schlussfolgerungen dieser systeme verlassen und die entscheidungen dieser systeme von menschen nicht überstimmt (oder nchvollzogen) werden können. damit scheinen wir einen kritischen kipppunkt zu überschreiten und legen bereits jetzt potenziell existenzielle entscheidungen in die hände von black boxes. damit kafkaeskisieren wir die welt mindestens um den faktor 2.
dieses video könnte man durchaus als KI 101 bezeichnen. der gast dieser folge startalk mit neil degrasse tyson und seinen beiden sidekicks ist geoffrey hinton, der letztes jahr für seine grundlagenforschung zu neuronalen netzwerken den physik nobelpreis bekommen hat. er erklärt ein paar der grundlagen kündtlicher neuronaler netzwerke und warum er denkt dass KIs bereits denken. zu den grundlagen fand ich folgendes faszinierend:
das menschliche gehirn hat ungeführ 100 trillionen (noronale) verbindungen. wenn man das mit dem zeitraum den wir leben vergleicht (um die 2,5-3 milliarden sekunden), kann man sagen: wir haben sehr viele verbindungen, aber wenig erfahrung.
bei den neuronalen netzen die wir derzeit zu bauen imstnde sind ist das umgekehrt. sie haben ca. 1 milliarde verbindungen (viele LLMs haben sehr viel weniger weniger), was ungefähr 1% der verbindungen sind, die menschen haben. dafür haben diese künstlichen neuronalen netze und LLMs viele tausend mal mehr erfahrenungen.
die grenzen an die heutuge LLMs stossen hängen (laut geoffrey hinton) vor allem damit zusammen, dass sie auf erfahrungen basieren die wir aufgeschrieben haben. eine go KI, die aus erfahrungen echter go-experten/meister gelernt hatte, war immer etwas schlechter als die menschlichen experten. unschöagbar wurden diese KI-systeme als sie anfingen gegen sich selbst zu spielen, sich ihre erfahrungen also selbst beigebracht haben. das dürfte auch de weg sein, wie LLMs klüger werden, meint geoffrey hinton.
wirklich sehenswert, wenn man KI abseits des hypes und gegen-hypes etwas besser verstehen möchte.