alles

über­le­bens­fah­re­rei

felix schwenzel in gesehen

screenshot von netflix.com von „drive to survive“

ges­tern habe ich vier fol­gen dri­ve to sur­vi­ve weg­ge­bin­ged. ei­ner­seits er­staun­lich, wie schnell die­ses for­mel-1-ge­döns lang­wei­lig wird, an­de­rer­seits fas­zi­niert mich die se­rie im­mer wie­der. was sind das für ver­trä­ge, die net­flix die­se stal­king-ar­ti­ge nähe zu den fah­rern er­laubt? ge­or­ge rus­sel bei der mor­gen­toi­let­te zu­zu­se­hen ist we­ni­ger span­nend als die tat­sa­che, dass ge­or­ge rus­sel eine film­crew in sein ba­de­zim­mer lässt. oder die un­barm­her­zig­keit die sich net­flix er­lau­ben kann: du hast ge­ra­de nach zwei ren­nen dei­nen sitz bei red bull ver­lo­ren? dann setz dich erst­mal mal bei uns vor die ka­me­ra und zeig der welt wie elen­dig du dich fühlst, aber wech­sel vor­her noch dein hemd.

als ich fla­vio bria­to­re sah, muss­te ich goo­geln: „did fla­vio bria­to­re have a stro­ke?“ (hat­te er nicht)

die grei­sen­haf­tig­keit des 75-jäh­ri­gen bria­to­re, ge­paart mit sei­ner macht­fül­le bei al­pi­ne und sei­ner de­mons­tra­ti­ven rück­sichts­lo­sig­keit, er­ge­ben eine ir­ri­tie­ren­de mi­schung, die für mich kei­nen sinn er­gibt. das wirkt fast so ab­surd, wie in ei­nem for­mel-1-film ei­nen fah­rer von ei­nem 62 jäh­ri­gen schau­spie­ler spie­len zu las­sen.

in­ter­es­sant ist auch, wer sich der in­sze­nie­rung ver­wei­gert. hel­mut mar­ko von red bull spricht in der re­gel mit je­dem, aber in den ers­ten vier­ein­halb fol­gen muss­te sich net­flix mit auf­ge­schnapp­ten sound­bi­tes von mar­ko zu­frie­den­ge­ben. chris­ti­an hor­ner hin­ge­gen spricht ge­fühlt alle 10 mi­nu­ten zu je­den the­ma in die net­flix-ka­me­ra.

in sa­chen rhe­to­rik ist dri­ve to sur­vi­ve ein lehr­stück. die un­wahr­heit zu sa­gen kann sich in der mo­der­nen for­mel 1 nie­mand mehr leis­ten. ka­me­ras der for­mel 1, von net­flix, fern­seh­teams aus al­ler welt und von pri­va­teu­ten er­fas­sen im wahrs­ten sin­ne des wor­tes je­den furz. spin, ei­gen­lob und ge­konn­tes ver­schwei­gen sind die rhe­to­ri­schen werk­zeu­ge, mit de­nen man vor den ka­me­ras von net­flix zu be­stehen ver­sucht.

am fas­zi­nie­ren­s­ten für mich ist, schon seit ein paar jah­ren, wie gut trai­niert und aus­ge­bil­det die un­fass­bar jun­gen fah­rer sind. na­tür­lich kön­nen sie alle gut fah­ren, aber sie sind of­fen­bar auch im um­gang mit den me­di­en und net­flix per­fekt trai­niert. sie spre­chen alle flies­send eng­lisch, wenn auch ge­le­gent­lich mit schwe­rem ak­zent, sie sind ana­ly­tisch, of­fen­bar über­du­crhschnitt­lich in­tel­li­gent und ver­lie­ren nie­mals ihre con­ten­an­ce — als hät­ten sie alle ge­ne­ti­sches ma­te­ri­al von niki lau­da in ihr ge­nom trans­plan­tiert.

was man bei dri­ve to sur­vi­ve kaum sieht: be­sch­ei­den­heit. mit ei­ner ber­mer­kens­wer­ten aus­nah­me: jo­na­than wheat­ley, in der ak­tu­el­len staf­fel noch team­chef von sau­ber, jetzt team­chef von audi. wheat­ley ist so be­sch­ei­den und freund­lich, dass ich in der 2026er sai­son min­des­tens ei­nen hal­ben dau­men für audi drü­cken wer­de, in der hoff­nung, dass wheat­ly er­neut zeigt, dass man auch ohne arsch­lochig­keit er­folg­reich sein kann.


Drive to Survive (S08E04) gesehen

helmut marko stand netflix nicht zum interview zur verfügung, bei christian horner hat netflix sogar in seiner scheune ein mini-studio aufgebaut um seine sound­bi­tes zum thema „ich bin der härteste von allen“ auf­zu­neh­men.





favicon crowdersoup.com crowdersoup.com: Note: 1771990197

If you’re using something I built and its not working PLEASE tell me. I love making tools people find useful. And I'm always open to polite suggestions on how it might be better.

i use your website :) and i noticed that the display of reply-to on your site looks a littler broken. also the pins on your maps do not display.


ges­tern beim mor­gen­spa­zier­gang wie­der an dem baum vol­ler kor­mo­ra­ne vor­bei­spa­ziert. und die son­ne soll jetzt laut wet­ter­be­richt mi­des­tens eine gan­ze wo­che bei uns blei­ben.

bild von mehreren kormoranen auf einem baum am berlin-spandauer-schifffahrtskanal
vergrössertes bild von mehreren kormoranen auf einem baum am berlin-spandauer-schifffahrtskanal
bild von mehreren kormoranen auf einem baum am berlin-spandauer-schifffahrtskanal

Star Trek: Starfleet Academy (S01E08) gesehen

die 63 minuten fühlten sich an wie 17 jahre. durch­ge­hal­ten habe ich um zu schauen was aus sam wird. leider ergab die ge­schich­te um die maker dann überhaupt keinen sinn, die trau­ma­the­ra­pie in der academy sowieso nicht. der pathos-overload war un­er­träg­lich. ich weiss nicht, warum ich nach der letzten folge, die ich nach 20 minuten abbrechen musste, über­hau­opt nochmal rei­n­eg­schaut habe. ich empfehle mir dringend starfleet academy nicht mehr zu schauen.

das einzig be­mer­kens­wer­te an dieser folge war, dass ich in den metadaten gesehen habe, dass steven colbert eine spre­cher­rol­le über­nom­men hat, nämlich die einer KI, die über das intercom der akademie durch­sa­gen macht. das imdb-rating liegt bei 4.2/10 und offenbar ist bereits eine zweite staffel frei­ge­ge­ben.




fe­bru­ar sta­tis­ti­ken

felix schwenzel in artikel

der mo­nat ist noch nicht vor­bei, aber ich glau­be ich kann den fe­bru­ar jetzt schon mal sta­tis­tisch aus­wer­ten. und zwar, wie viel zeit ich vor der glot­ze ver­brin­ge. ich glau­be für den fe­bru­ar habe ich so ziem­lich alle fil­me und se­ri­en die ich ge­schaut habe er­fasst. das sind in sum­me 27 stun­den die ich vor der glot­ze ver­bracht habe. al­ler­dings ist mir ges­tern noch ein­ge­fal­len: was mach ich mit you­tube?

ge­mi­ni meint es gäbe kei­ne ein­fa­che me­tho­de die zeit, die ich mit you­tube-vi­de­os ver­brin­ge, per api ab­zu­fra­gen. also bin ich mei­nen you­tube-ver­lauf durch­ge­gan­gen und habe für je­des vi­deo und je­den tag die zeit no­tiert, die ich ge­schätzt da­mit ver­bracht habe. ab­ge­bro­che­ne vi­de­os oder vi­de­os in de­nen ich viel über­sprun­gen habe, flos­sen ent­spre­chend in die­se schät­zung ein. im fe­bru­ar wa­ren das bis jetzt noch­mal 31 stun­den.

da­mit habe ich im fe­bru­ar un­ge­fähr 58 stun­den vor der glot­ze ver­bracht. das sind 15 % mei­ner ver­füg­ba­ren frei­zeit, die ich mit you­tube, fil­men oder se­ri­en ver­bracht habe.

ges­tern habe ich ein ted-vi­deo von re­bec­ca oka­mo­to ge­se­hen, in dem sie er­klärt, wie man sich in 20 oder we­ni­ger wor­ten so vor­stellt, dass man ei­nen blei­ben­den ein­druck hin­ter­lässt. ich fand das vi­deo schlimm und habe es des­halb nicht ge­lik­ed und des­halb taucht es hier auch nicht auf, aber es ist doch et­was hän­gen­ge­blie­ben, mit dem ich die zeit, die ich vor der glot­ze ver­brin­ge, ra­tio­na­li­sie­ren kann: ich lese und sehe das in­ter­net leer, um ku­ra­tier­te emp­feh­lun­gen wei­ter­zu­ge­ben, die an­de­ren freu­de und mehr­wert brin­gen.


wie und ob ich die you­tube-zei­ten in mei­nem me­di­en­log ver­ar­bei­te oder zei­ge, weiss ich noch nicht. da die zei­ten über den ja­nu­ar und fe­bru­ar recht ähn­lich ver­teilt sind, kann ich im ø von 75 mi­nu­ten you­tube pro tag aus­ge­hen, wenn mir um die schät­zung mei­ner scre­en­ti­me geht. das ak­ku­rat pro tag zu log­gen hat ja kei­nen wirk­li­chen mehr­wert. aber ich über­le­ge noch, ob und was da sinn er­gibt.

die ma­to­mo-sta­tis­ti­ken zei­gen: wer re­gel­mäs­sig schreibt, wird auch ge­le­sen. vor­letz­ten und die­sen mo­nat wa­ren es um die 7000 (uni­que) pa­ge­views, im letz­ten mo­nat gab es ei­nen klei­nen aus­reis­ser nach oben. kon­stan­te be­su­cher­lie­fe­ran­ten sind bud­den­bohm-und-soeh­ne.de (400-600 pro mo­nat) und riv­va (100-200 pro mo­nat).

die zahl der pa­ge­views im RSS (um die 13.000/mo­nat) kor­re­liert na­tür­lich mit der an­zahl der ver­öf­fent­lich­ten ar­ti­kel. das wa­ren in den letz­ten 10 mo­na­ten im­mer um die 60 (über­sicht), also 2 pro tag. seit ja­nu­ar kom­men mo­nat­lich ca. 80 li­kes und 50-60 le­se­zei­chen dazu, die ich ver­öf­fen­ti­che.

beim ø-ge­wicht geht’s wei­ter ganz leicht ab­wärts, auch wenn ich ge­fühlt im ja­nu­ar und fe­bru­ar zwi­schen 94 und 92 kilo fest­ste­cke. der durch­schnitt sagt: es geht wei­ter ab­wärts. wohl­ge­merkt, ohne oz­em­pic und ohne ex­pli­zi­te „diät“. ich ver­zich­te nur auf süs­ses und esse we­ni­ger brot, bzw. ins­ge­samt et­was we­ni­ger.

beim trai­ning war ich bei lie­gen­stüt­zen ziem­lich faul, da­für ge­lang mir vor ei­ner wo­che zum ers­ten mal ein sau­be­rer klimm­zug von ganz un­ten bis un­ter das kinn. ich habe aber so ein ge­fühl, dass ich im märz be­rich­ten kann, dass ich 2-3 am stück schaf­fe.


Will Trent (S04E08) gesehen

ich bin immer wieder fas­zi­niert davon wie gut diese mit­tel­gu­te fern­seh­se­rie es schafft klas­si­schen krimi, slapstick und die auf­ar­bei­tung von traumata seiner prota­gi­nis­ten zu einer un­halt­sa­men drei­vier­tel stunde fernsehen zu bündeln. die summe der gar nicht mal so guten teile dieser serie verbindet sich zu einem ganz gutem ganzen.