alles

The trillion-dollar AI in­dus­try­'s system for con­trol­ling their most advanced platforms is a plain text format one guy made up for his blog and then bounced off of a 17-year-old kid before sharing it with the world for free. You're welcome, Time Ma­ga­zi­ne's people of the year, The Ar­chi­tects of AI. Their achie­ve­ment is every bit as im­pres­si­ve as yours.

guter longread darüber, wie john gruber mit markdown eine kleine delle ins universum schlug.






vereiste, kahle äste gegen einen blauen himmel fotografiert
ver­eis­tes holz

Ci­ty Ki­no Wed­ding

felix schwenzel in checkins

re­min­der an mich selbst: gut­schein ein­lö­sen und mal wie­der ins kino ge­hen.


habe ge­ra­de li­te­ral­ly ent­deckt, dass die bei­fah­re­rin auch auf mast­o­don ak­tiv ist: @kne­tag­ar­bo@fnor­d­on.de


12. Writing forces clarity. The fastest way to learn something better is to try teaching it.

Writing forces clarity. When I explain a concept to others - in a doc, a talk, a code review comment, even just chatting with AI - I discover the gaps in my own un­der­stan­ding. The act of making something legible to someone else makes it more legible to me.

This doesn’t mean that you’re going to learn how to be a surgeon by teaching it, but the premise still holds largely true in the software en­gi­nee­ring domain.

This isn’t just about being generous with knowledge. It’s a selfish learning hack. If you think you un­der­stand something, try to explain it simply. The places where you stumble are the places where your un­der­stan­ding is shallow.

Teaching is debugging your own mental models.


gut ge­al­tert

felix schwenzel in notiert

heu­te habe ich in mei­ner zu­griffs­sta­tis­tik ein paar zu­grif­fe auf die­sen sie­ben jah­re al­ten ar­ti­kel ge­se­hen.

also hab ich an­ge­fan­gen den selbst noch­mal zu le­sen und war — in al­ler be­sch­ei­den­heit — be­geis­tert. ich hang­le mich in dem ar­ti­kel zwar vor­nehm­lich an fremd­ma­te­ri­al ent­lang, in die­sem fall an zi­ta­ten von penn & tel­ler, aber ich schaf­fe es von penn und tel­ler auf jour­na­lis­mus, kunst und den all­ge­mei­nen zu­stand der welt zu kom­men. hier noch zum ap­pe­tit ma­chen ein zi­tat von penn:

For 50 mil­li­on ye­ars our big­gest pro­blems were too few ca­lo­ries, too litt­le in­for­ma­ti­on. For about 50 ye­ars our big­gest pro­blem has been too many ca­lo­ries, too much in­for­ma­ti­on. We have to ad­just, and I be­lie­ve we will re­al­ly fast. I also be­lie­ve it will be wi­cked ugly while we’re ad­jus­ting.

wenn die leu­te wis­sen, wie würs­te ge­macht wer­den …


wer hät­te ge­dacht, dass mei­ne selbst aus­ge­dach­te recht­schrei­bung und zei­chen­set­zung ein­mal zu ei­nem uni­que sel­ling point wer­den — nur weil sich das netz mit LLM-glatt-ko­ri­gier­ten oder ver­fass­ten tex­ten füllt.


wäh­rend sich heu­te die meis­ten men­schen, die wir sa­hen, für die di­cke eis­schicht und vie­len klei­nen eis­zap­fen auf ih­ren au­tos in­ter­es­sier­ten, fiel mir beim mor­gen­spa­zier­gang eine (sicht-) ach­se auf, die mir bis­her ver­bor­gen war. da war bish­her das frei­licht­ki­no in mei­ner sicht, heu­te sah ich zum ers­ten mal wie sich in den baum­wip­feln die ach­se ab­zeich­ne­te.

foto von frida die vor dem eingangsbereich des freilichtkino rehberge steht, dahinter sieht man wie sich eine sichtachse in den baumwipfeln abzecihnet
karte auf der drei fotopositionen markiert sind, die die sichtachse vom möwensee über das freilichtkino zeigt
foto eiens geparkten autos das mit eis bedeckt ist und von dem eiszäüfchen an der seite hängen

Nicht jede Laut­stär­ke braucht ein Echo und nicht jede Pro­vo­ka­ti­on eine Antwort. Manchmal liegt die Stärke darin, sich dem Spiel zu entziehen und die eigene Haltung zu bewahren. Re­spekt­vol­le und tolerante Räume entstehen dort, wo Menschen einander zuhören, wo Un­ter­schied­lich­keit aus­ge­hal­ten wird und wo niemand das Bedürfnis verspürt, andere her­ab­zu­set­zen, um sich selbst zu be­stä­ti­gen. Solche Orte sind viel­leicht leiser, aber dafür be­stän­di­ger. Und viel­leicht sind sie genau deshalb das, was wir im Internet heute am drin­gends­ten brauchen.



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um die antwort auf die frage WTF PANKO sei: pa­nier­mehl aus brot, aber anders gebacken. und um die frage zu be­ant­wor­ten ob ich die er­klär­bä­ren­vi­de­os von adam ragusea mag, obwohl er als ober­che­cker auftritt: ja. und die antwort warum ich auf den gag „wedding ist teil von panko“ ver­zich­tet habe: keine ahnung.


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nach ca. 20 minuten (kurz vor ende) dieses fas­zi­nie­ren­den videos, wird darauf hin­ge­wi­sen, dass ein pottwal (sperm whale) durch einen in­di­rek­ten dün­ge­ef­fekt so viel CO₂ binden kann, wie tausende von bäumen. das macht pottwale quasi zu nutz­tie­ren, was sie in den vergangen jahr­hun­der­ten im prinzip auch schon waren, als ihr öl, dass sie ton­nen­wei­se in ihrem kopf speichern, städte mit öllampen ilumi­nier­te und pottwale im wahrsten sinne des wortes die in­dus­tri­el­le re­vo­lu­ti­on ölten. fas­zi­nie­ren­de doku, fas­zi­nie­ren­de tiere.

nachtrag 01.02.2026: siehe auch Whale Hunting Was Absolutly Crazy



ich mach wieder mit bei pentiment diesen sommer und würde mich freuen, euch dort zu treffen!

mein kurs heißt diesmal: bockige bilder und folgendes habe ich mir überlegt:

Bilder halten sich an nichts. Sie folgen keinen Plänen, sind nicht brav und oft haben sie andere Vor­stel­lun­gen als wir. Man malt los, meint es gut, und ir­gend­wann stellt man fest: das Bild macht doch, was es will. Je­den­falls nicht das, was man vorhatte. Das ist kein Fehler, sondern der Zustand, in dem Malerei in­ter­es­sant wird. In diesem Kurs geht es um genau diesen Moment: wenn Bilder wi­der­spens­tig werden, sich quer­stel­len und anfangen, eigene Be­din­gun­gen zu stellen.