alles


fucking fuck. was für ein bug, den unser dreame x50 ultra jetzt auch erwischt hat. weil es glaubt ständig am abgrund zu stehen, dreht und windet sich der roboter im kreis und rückwärts und steht ir­gend­wann ve­räns­tigt in der ecke. mit klebeband über den beiden vorderen cliff-sensoren ist er wieder der alte: immer noch ziemlich ori­en­tie­rungs­los, aber er kommt klar mit unserer wohnung.



the baum

felix schwenzel in checkins

heu­te mit scha­fen







the baum

felix schwenzel in checkins

der baum jetzt mit zaun




@tomth@wien.rocks sehr un­ter­schied­lich. in den letzten 6 monaten hab ich ho­me­as­sistant mehr oder weniger allein gelassen, ausser mich ge­le­gent­lich um lifecycle gedöns zu kümmern. das grund­rau­schen (bat­te­rie­wech­sel, kleine probleme beheben) ist dann nicht mehr als 1-2 stunden pro woche.

aber grössere updates mit breaking changes, umbauten (wie den zigbee-coor­di­na­tor zu wechseln kürzlich) oder neue schnaps­ideen, können den wo­chen­auf­wand dann auch schnell mal auf 10 bis 20 stunden steigen lassen.


ich be­wun­de­re die kon­sis­tenz mit der @Bud­den­bohm@fnor­d­on.de und @kalt­mam­sell@fnor­d­on.de re­gel­mäs­sig mor­gens zwi­schen 6 und 7 uhr pos­ten. und ge­le­gent­lich schaf­fe ich es mit ih­nen eine art tri­ni­tät zu bil­den, je­den­falls laut mei­ner mast­o­don start­sei­te.

screenshot meiner mastodon-startseite, der zeigt, dass maximilian buddenbohm, die kaltmamsel und ich heute ungefähr zur gleichen zeit unsere morgenposts veröffentlicht haben

24, 30, 1, 359

felix schwenzel in über wirres

heu­te ist im fuss die­ser web­sei­te der satz

hier schreibt fe­lix schwen­zel seit 24 jah­ren ger­ne ins in­ter­net (ei­gent­lich seit 30 jah­ren).

von 23 auf 24, bzw. 29 auf 30 um­ge­sprun­gen, weil der ers­te ar­ti­kel den ich hier ver­öf­fent­licht habe vom 20.04.2002 ist. mir sind die­se jah­res­ta­ge ei­gent­lich nicht wich­tig, aber sta­tis­ti­ken mag ich ger­ne. des­halb be­tä­ti­ge ich mich mal eben als sta­tis­tik-chro­nist.

wahr­schein­lich wäre es mitt­ler­wei­le bes­ser, un­ten hin­zu­schrei­ben, dass ich jetzt schon „sehr lan­ge“ ins in­ter­net schrei­be. bei sol­chen zeit­räu­men ist der ge­naue tag dann auch ir­gend­wann egal, so wie mir die ka­len­da­ri­schen ko­or­di­na­ten mei­ner ge­burts­ta­ge nach fast 60 jah­ren mitt­ler­wei­le auch egal sind.

kir­by nut­ze ich jetzt auch be­reits seit über ei­nem jahr („hal­lo kir­by“). ich be­reue den um­stieg nicht, im ge­gen­teil, kir­by ist mir je­den tag er­neut eine gros­se freu­de.

was ich jetzt auch seit fast ei­nem jahr ma­che: je­den tag et­was ver­öf­fent­li­chen. der streak ist mitt­ler­wei­le 359 tage lang. die an­zahl-der-posts-über­sicht­gra­fik auf der rück­sei­te ist mitt­ler­wei­le ohne schwar­ze punk­te.

anzahl-der-posts-übersichtgrafik von der rückseite

be­mer­kens­wert an der gra­fik ist ei­gent­lich nichts, aus­ser dass man kaum mus­ter er­ken­nen kann wie und wann ich wie viel ver­öf­fent­li­che. man er­kennt al­ler­dings ein clus­ter zwi­schen mai und juni: re­pu­bli­ca. so er­kennt man: noch vier wo­chen bis zu #rp26. das mi­ni­ma­lis­ti­sche de­sign die­ses jahr ge­fällt mir sehr gut, hier mei­ne „spea­k­er-sei­te“ für die­ses jahr. ende der durch­sa­ge.



Scotch: A Golden Dream (2018) gesehen

bei amazon nur auf deutsch verfügbar, trotzdem gut ansehbar. wieder eine er­in­ne­rung dass whisky nicht wirklich aus gerste, wasser, hefe und zeit gemacht wird, sondern aus er­zäh­lun­gen und ge­schich­ten. viele ge­schich­ten­er­zäh­ler kommen zu wort und ich mag die ge­schich­ten die die schotten über dieses getränk erzählen. trotzdem ein bisschen lang­wei­lig.





ver­wir­rung, un­si­cher­heit, di­let­tan­tis­mus

felix schwenzel in notiert

ma­xi­mi­li­an bud­den­bohm hat heu­te (un­ter an­de­rem link­werk) die­ses vi­deo emp­foh­len.

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Bei Open­Cul­tu­re, wo man sich oh­ne­hin pau­sen­los kom­plett und lan­ge ver­lie­ren kann, fand ich ein ani­mier­tes Vi­deo (8 Mi­nu­ten), in dem die The­sen und das Le­ben von Fou­cault er­läu­tert wer­den. Und nach kur­zer Zeit ka­men mir die­se Ani­ma­tio­nen im­mer an­zie­hen­der vor. Es macht Spaß, die Ef­fek­te beim Text mit­zu­den­ken, und es wür­de si­cher auch Spaß ma­chen, an so et­was mit­zu­ar­bei­ten. Zum In­halt des Vi­de­os aber bit­te auch die kun­di­gen Kom­men­ta­re dar­un­ter be­ach­ten, es gibt eine Falsch­aus­sa­ge.

ich fand das vi­deo, trotz der der un­ge­nau­ig­kei­ten, sehr lehr­reich. mich er­in­nert das un­ter an­de­rem an mei­ne frü­he ju­gend, in der ich ein stern-son­der­heft über ver­schie­de­ne phi­lo­so­phen las. wie im­mer mit se­kun­där oder ter­zi­är-quel­len schlei­chen sich beim zu­sam­menfas­sen und run­ter­ko­chen von kom­ple­xen sach­ver­hal­ten feh­ler oder un­ge­nau­ig­kei­ten ein. das ist nicht erst seit LLMs so. trotz­dem hel­fen sol­che ge­kürz­ten und ver­ein­fach­ten zu­sam­men­fas­sun­gen sehr da­bei ei­nen über­blick über, zum bei­spiel, ei­ni­ge be­rei­che der phi­lo­so­phie zu ge­win­nen.

aus­ser­dem hat der you­tube al­go­rith­mus sich ge­merkt, dass ich die­ses vi­deo gut fand und mir heu­te abend ein wei­te­res vi­deo aus die­ser rei­he vor­ge­schla­gen.

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das fand ich fast noch hilf- und lehr­rei­cher als das vi­deo über fau­cault. denn es fasst ei­nen der kern­punk­te von der­ri­das phi­lo­so­phie wie folgt zu­sam­men:

Be­ing con­fu­sed and un­cer­tain around such con­cepts is­n't a sign of we­ak­ne­ss or stu­pi­di­ty. It is for Der­ri­da the cen­tral mark of ma­tu­ri­ty. Der­ri­da's ta­c­tic was to glamo­ri­ze this con­di­ti­on and to give it a po­si­ti­ve ring, which is why he brought back into use a beau­tiful Greek word: Apo­ria.

Apo­ria, mea­ning im­pas­se or puz­zle­ment. He was pro­po­sing Apo­ria as a sta­te we should feel proud to know and to vi­sit on a re­gu­lar ba­sis. Con­fu­si­on and doubt and not em­bar­ras­sing dead ends in a Der­ride­an world view. They'­re sim­ply evi­dence of the adult­hood of the mind.

schö­ner kann man es kaum aus­drü­cken, war­um ich die­se web­sei­te wir­res.net nen­ne. und wenn ich das rich­tig ver­ste­he lie­fert der­ri­da auch den phi­lo­so­phi­schen un­ter­bau des hier von mir kon­se­quent prak­ti­zier­ten di­let­tan­tis­mus: als di­let­tant nä­hert man sich the­men nicht pro­fes­sio­nell, son­dern aus neu­gier und im bes­ten fall aus lei­den­schaft (vom ita­lie­ni­schen di­let­ta­re = sich er­freu­en).

ich bin jetzt nur un­si­cher wem ich grös­se­re dank­bar­keit schul­de: ma­xi­mi­li­an oder dem you­tube-al­go­rith­mus?