alles
nur mal eben so am rande: ich freue mich wie ein kleines kind darüber, dass ich von zuhause aus in anderen blogs kommentieren kann. alles dank #indieweb-gedöns.
der wirres.net-RSS-newsletter, den ich vor ein paar tagen gebaut habe, ist ein voller erfolg: meine mutter hat sich angemeldet, ohne dass ich sie drauf hinweisen musste oder ihr überhaupt etwas dazu sagen musste. allerdings ist meine mutter auch die einzige abonenntin. aber das ist auch gut so.
ja, rivva ist toll und ein baustein unabhängige publikationen ohne grosse plattformen sichtbar zu machen, bzw. die sichtbarkeit zu erhöhen. aber das projekt braucht dringend unterstützung. würde ich auch fast als teil des digitalen unabhängigkeits-gedöns sehen.
making of weltpolitik. nicht uninteressant.
apropos pinboard. diesen link habe ich im pinboard-netzwerk gefunden, bei mrtoto. bisher habe ich für die waschmaschine und die spülmaschine elaborierte automationen und temlate-sensoren-konstrukte genutzt. das hat bis jetzt ok funktioniert, zumindest für benachrichtigungen wenn einer der maschinen fertig ist. ich habe auch versucht eine einigermassen realistische schätzung des aktuellen status (spülen, heizen, trocknen) umzusetzen, was für die spülmaschine ok funktionierte und sogar eine einigermassen gute laufzeit-schätzung ergab. seit dem ich allerdings die pumpe getauscht habe sind die leistungswerte leicht verschoben und die erkennung funktioniert nicht mehr 100%.
jedenfalls hoffe ich, das hiermit besser zu erfassen, ich habe gerade angefangen daten zu sammeln und mal schauen wie es geht und ob ich einen haufen selbstgestrickter senosren dun automatisirungen hiermit ablösen kann.
pinboard.in

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ich bin seit dem 22.01.2011 mitglied bei pinboard, habe 46.172 bookmarks dort angelegt und habe das konto 2021 für $150 für 60 monate in ein bezahl-konto umgewandelt. die 60 monate (5 jahre) sind am 21. februar um.
ich mag pinboard und ich mag maciej ceglowski der pinboard.in betreibt und gelegentlich bloggt oder vor publikum spricht. pinboard funktioniert seit jahren zuverlässig und ich nutze es mit einem bookmarklet um bookmarks anzulegen und mit einer integration in meinem RSS-reader miniflux, der automatisch ein bookmark bei pinboard anlegt, wenn ich etwas im RSS reader mit einem ⭐ markiere.
früher (so bis 2018), als ich fast täglich linkposts auf wirres.net veröffenticht habe, habe ich die links mit html auf pinboard kommentiert, mit s und w getaggt und dann importiert und morgens automatisch ein linkpost generieren lassen.
ich habe backlinks (leute die auf wirres.net linken) mit pinboard getrackt. der übergeordnete tag war linking2wirres und einzelne zitate, wie das hier auf turi2 war dann ein pinboard-bookmark in das einen tag mit der wirres.net-url hatte: link:http://wirres.net/article/articleview/10072/1/6/. indem ich die pinboard-api abfragte, konnte ich diese backlinks dann unter dem artikel anzeigen.
die technischen details sind eigentlich wurst. was ich sagen will, ich habe pinboard früher intensiv als werkzeug genutzt. seit mehreren jahren eigentlich nicht mehr wirklich. es flossen immer noch bookmarks aus meinem feedreader in pinboard, in der hoffnung, dass ich die bookmarks später nochmal ansehe und auf verwendbarkeit als link im blog prüfe.
aber seit dem relaunch vor knapp einem jahr frage ich mich, warum soll ich die werkzeuge mit denen ich arbeite auf basis von diensten bauen, die ich nicht kontrolliere und die jederzeit verschwinden können oder an arschlocher verkauft werden können?
ich glaube zwar nicht dass maciej ceglowski pinboard verkaufen würde, aber richtig sicher, ob pinboard noch 30 jahre existieren wird, bin ich auch nicht.
jetzt wo ich bookmarks und favoriten mit einem klick direkt in ströme hier auf wirres.net werfen kann, sie mit ein, zwei weiteren klicks nach vorne ins schaufenster holen kann frage ich mich: warum soll ich noch pinboard nutzen? ein grund fällt mir ein: um maciej ceglowski zu unterstützen. aber geld für einen dienst zu bezahlen, den ich nicht mehr wirklich nutze ist dann acuh für mich einen ticken zu absurd.
ich habe mich trotz der freundlichen erinnerungsmails von maciej ceglowski dafür entschieden, mein pinboard-abo nicht mehr zu verlängern. stattdessen habe ich mir ein kleines script gebaut, dass alles was ich in meinem RSS-reader markiere jetzt in den bookmarks-fluss wirft, von wo ich das bookmark dann weiterverarbeiten kann oder, wie auf pinboard, einfach rumliegen lassen und vergessen kann. auch youtube-favoriten landen jetzt automatisch im favoriten-fluss und ich bin mir sicher, mir fallen nopch viele neue automatisierungen und arbeitserleicherungen ein, die ich mit meinen eigenen werkzeugen, in meiner eignen hemishäre bauen kann.
tl;dr: ich bin seit 15 jahren aktiver pinboard.in nutzer, möchte das ab jetzt aber alles lieber selbst machen und bin deshalb ab jetzt inaktiver pinboard.in-nutzer.








die videos von beat bunny (oder captain pikant?) zeigen wie ikonische songs im schlagzeug-computer nachgebaut werden können. ich verstehe nix, sehe aber fasziniert zu, wie hier zum beispiel new orders blue monday nachgebaut wird. und ich frage mich, was aus mir geworden wäre, wenn wir sowas damals im musikunterricht gemacht hätten. dann hätte ich mich vielleicht doch ein bisschen mehr für musik interessiert?