vor ein paar ta­gen „sen­de­te“ mar­ques brown­lee die­ses vi­deo, das die grös­sen- oder bes­ser mi­cro­ver­hält­nis­se in mi­cro­chips ziem­lich gut vi­sua­li­si­ert und il­lus­triert. zu­erst hat­te ich kei­ne lust das vi­deo zu se­hen, weil das co­ver so sehr nach ap­ple-ste­alth-mar­ke­ting aus­sah. aber: never judge a you­tube vi­deo by it’s co­ver. das ist wohl al­les ohne app­les hil­fe ent­stan­den, wohl aber mit hil­fe von epic spa­ce­man.

je­den­falls, ganz ähn­lich wie die vi­sua­li­sie­rung der jahr­mil­lio­nen erd­ge­schich­te der cor­ri­dor crew kürz­lich, ist das vi­deo vol­ler aha-ef­fek­te und vi­sua­li­si­ert die un­glaub­li­chen in­ge­nieur-leis­tun­gen der halb­lei­ter­her­stel­lung be­ein­dru­ckend gut.

YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

wäh­rend ich mar­ques brown­lee da­bei zu­sah wie er in mi­cro­chips rum lief, dach­te ich vor al­lem: wie kön­nen wir über­haupt so win­zi­ge struk­tu­ren schaf­fen, die ge­ra­de mal die brei­te von ein paar si­li­kon-ato­men ha­ben? und wie schaf­fen wir die­se lei­ter­plat­ten zu be­lich­ten, wenn die wel­len­län­ge des EUV lichts ei­gent­lich viel grös­ser ist, als die struk­tu­ren die da­mit be­lich­tet wer­den? die ent­wor­ten lie­fer­te ein paar tage spä­ter die­ses vi­deo von ve­ri­ta­si­um.

YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

ve­ri­ta­si­um er­klärt die un­glaub­li­che ge­schich­te hin­ter der mo­der­nen „3nm“ und „2nm“ chip-her­stel­lung. al­lein für die ge­ne­rie­rung des lichts die­ser mehr als 400 mil­lio­nen dol­lar teu­ren ma­schi­ne wa­ren mehr als 30 jah­re for­schung nö­tig und so gut wie nie­mand hielt es über­haupt für mö­gich die­ses licht im rönt­gen-spek­trum („ex­tre­me ul­tra­vio­let“) in aus­rei­chen­der stär­ke her­zu­stel­len. al­les was in die­sem vi­deo zu se­hen ist ist un­glaub­lich und ex­trem fas­zi­nie­rend. und das al­les, da­mit wir auf im­mer klei­ne­ren ge­rä­ten mit bild­schirm doom-scrol­len kön­nen oder uns fra­gen von LLMs be­ant­wor­ten las­sen kön­nen.


gifs

felix schwenzel in über wirres

ich habe eine sei­te an­ge­legt, auf der alle gifs auf­ge­lis­tet sind, die ich hier auf wir­res.net bis­her be­nutzt habe: alle gifs auf wir­res.net

ei­gent­lich nut­ze ich schon lan­ge kei­ne gifs mehr, son­dern loo­pe klei­ne vi­deo-da­tei­en (ein mp4 mit den at­tri­bu­ten autoplay loop muted play­sin­line). das klappt in fast al­len mo­der­nen brow­sern und ist ef­fek­ti­ver als gifs, die meist ein mehr­fa­ches an da­tei­grös­se mit­brin­gen. das ma­chen die gros­sen platt­for­men auch schon seit län­ge­rer zeit (ca. 2014 fing twit­ter da­mit an).

aber ich habe jetzt wie­der an­ge­fan­gen gifs zu be­nut­zen als fall­back für die vi­deo-da­tei­en im RSS-feed. da die meis­ten an­bie­ter von rss-rea­dern vi­deo-at­tri­bu­te aus­fil­tern, funk­tio­nie­ren die vi­deo­da­tei­en im feed meis­tens nicht. also gebe ich per RSS gifs, statt vi­deo-loops aus — wenn ich nicht ver­ges­se das gif-fall­back zu er­zeu­gen und hoch­zu­la­den.

ein mp4 zu ei­nem an­stän­di­gen gif um­wan­deln geht mit die­sem script ganz ein­fach (wenn ffmpeg in­stal­liert ist):

#!/usr/bin/env bash
set -euo pipefail

if [ $# -lt 1 ]; then
  echo "Usage: $0 input.mp4 [fps] [width]" >&2
  exit 1
fi

INPUT="$1"
FPS="${2:-15}"       # Default: 15 fps
WIDTH="${3:-640}"    # Default: 640px Breite

if [ ! -f "$INPUT" ]; then
  echo "Input file not found: $INPUT" >&2
  exit 1
fi

BASENAME="$(basename "$INPUT")"
NAME="${BASENAME%.*}"

# temporäre Palette
PALETTE="$(mktemp "/tmp/${NAME}_palette_XXXX.png")"
OUTPUT_GIF="${NAME}.gif"

# Palette erzeugen
ffmpeg -y -i "$INPUT" \
  -vf "fps=${FPS},scale=${WIDTH}:-1:flags=lanczos,pa­let­te­gen" \
  "$PALETTE"

# GIF erzeugen
ffmpeg -y -i "$INPUT" -i "$PALETTE" \
  -lavfi "fps=${FPS},scale=${WIDTH}:-1:flags=lanczos[x];[x][1:v]pa­let­teu­se" \
  "$OUTPUT_GIF"

rm -f "$PALETTE"

echo "$OUTPUT_GIF"

                    

das script ana­ly­si­ert zu­erst die far­ben des vi­de­os und passt die (ein­ge­schränk­te) farb­pa­let­te für das gif ent­spre­chend an.

bei­spiel:

mp4 (899 kb)
schnee gif
gif (5 mb)

das schö­ne an gifs ist, dass sie (wei­ter­hin) über­all funk­tio­nie­ren. an­de­rer­seits funk­tio­nie­ren mp4s auch fast über­all, ich kann sie bei blues­ky hoch­la­den und in den meis­ten mast­o­don ci­ents wer­den sie auch be­wegt an­ge­zeigt. aber trotz­dem fand ich es (für mich) prak­tisch eine über­sicht über mei­ne ver­wen­de­ten ech­ten gifs zu ha­ben.

und kein ar­ti­kel über gifs, in dem ich nicht auf das nach wie vor gross­ar­ti­ge, 2015 ein­ge­stell­te IF WE DON'T, RE­MEM­BER ME. (iw­drm), wo ir­gend­wer mit viel ge­duld sub­til be­weg­te ein­zel­bil­der ani­mier­te und als gifs ver­öf­fent­lich­te. ich bin nach wie vor ein sehr gros­ser fan die­ser ani­ma­tio­nen.


mein work­flow um „live fo­tos“ vom ipho­ne hier zu pos­ten geht üb­ri­gens so:

  • live foto auf dem ipho­ne zu ei­ner „end­los­schlei­fe“ ma­chen
  • air­drop auf den lap­top (kommt als mp4 an)
  • mp4 in pi­xel­ma­tor öff­nen und auf ca. 1000-1500 px brei­te ska­lie­ren
  • op­ti­mier­tes jpg als pos­ter-bild spei­chern
  • mp4 in pi­xel­ma­tor als op­ti­mier­tes mp4 spei­chern (oder mit ffmpeg oder me­diacms fürs web op­ti­mie­ren)

mit kir­by baue ich dann ein fig­cap­ti­on-vi­deo-html kon­strukt das in etwa so aus­sieht:

<figure class="video">
    <a href="https://wirres.net/media/pages/articles/gifs/e4e8b3d576-1767369338/img_5687.mp4_1080_h264.mp4">
        <video 
        class="videosrc" 
        height="480" 
        width="640"
        autoplay loop muted play­sin­line
        preload="metadata" 
        poster="https://wirres.net/media/pages/articles/gifs/e213b3af88-1767369369/img_5687-960x-q70.jpg" 
        title="">
            <source 
            src="https://wirres.net/media/pages/articles/gifs/e4e8b3d576-1767369338/img_5687.mp4_1080_h264.mp4" 
            type="video/mp4">
            </video>
    </a>
    <fig­cap­ti­on>mp4 (899 kb)</fig­cap­ti­on>
</figure>

                    

plur1bus s01e09

felix schwenzel in gesehen

alle ge­schich­ten die wir uns er­zäh­len han­deln von rei­sen. das kön­nen in­ne­re rei­sen sein, aber auch rei­sen zu or­ten. jede rei­se ver­än­dert uns und jede rei­se in ei­ner ge­schich­te ver­än­dert die prot­ago­nis­ten, ihre sicht auf ihre iden­ti­tät, ihre ver­gan­gen­heit, ihre zie­le oder die welt in der sie le­ben. gute ge­schich­ten soll­ten uns stau­nen las­sen, uns über­ra­schen und mit mehr fra­gen zu­rück­las­sen, als wir vor­her hat­ten. gute ge­schich­ten las­sen uns nicht nur an­ders auf die welt oder uns selbst bli­cken, son­dern vor al­lem tie­fer. sie le­gen schich­ten frei, die vor­her nicht sicht­bar wa­ren.

plu­ri­bus liegt eine ein­fa­che idee, eine art ge­dan­ken­ex­pe­riemnt zu­grun­de. über die ers­te staf­fel hin­weg wird aus die­ser ein­fa­chen idee eine kom­ple­xe me­lan­ge. die ein­fa­che idee ent­fal­tet sich zu ei­nem kom­pli­zier­ten, viel­schich­ti­gen et­was. die ant­wor­ten die wir be­kom­men, wer­fen im­mer neue fra­gen auf.

ich mag se­ri­en die nach­voll­zieh­bar sind. vie­le se­ri­en be­kom­men das an­fangs gut hin und ver­lie­ren mich dann auf der rei­se oder wenn die prot­ago­nis­ten sich im lau­fe ih­rer rei­se ent­sch­ei­den, dass die pro­ble­me de­nen sie be­geg­nen am bes­ten mit faust­kämp­fen oder schnel­len au­to­fahr­ten zu lö­sen sind. gute se­ri­en las­sen mich der rei­se­rou­te fol­gen, ohne mich an die hand zu neh­men.

plu­ri­bus hat es ge­schafft mich an je­der stel­le mit­zu­neh­men und nach­voll­zieh­bar zu blei­ben, ob­wohl ich mich mit kei­nem der prot­ago­nis­ten iden­ti­fi­zie­ren konn­te. aber die fra­gen die mir beim zu­schau­en in den sinn ka­men, wa­ren so in­ter­es­sant, dass ich gar nicht ge­nug über die plu­ri­bus-welt er­fah­ren konn­te. ob­wohl na­tür­lich je­der aspekt die­ser welt sorg­fäl­tig kon­stru­iert ist, wirkt nichts dar­an kon­stru­iert. ob­wohl al­les nach­voll­zieh­bar bleibt und man stän­dig be­kann­te ele­men­te des ge­schich­ten­er­zäh­lens er­kennt, wird man stän­dig über­rascht.

ja­mes bald­win hat mal ge­sagt:

The pur­po­se of art is to lay bare the ques­ti­ons which have been hid­den by the ans­wers.

der zweck von kunst ist es also, fra­gen bloss­zu­le­gen, die von den ant­wor­ten ver­deckt wer­den. in­so­fern hat die ers­te staf­fel von plu­ri­bus gute ar­beit ge­leis­tet und schon früh klar ge­macht, dass es zwar auch ant­wor­ten ge­ben wird, aber kei­ne end­gül­ti­gen. was es gibt sind fra­gen über fra­gen, die schicht für schicht frei­ge­legt wer­den.

was ich sa­gen will: die ers­te staf­fel von plu­ri­bus hat mir sehr gut ge­fal­len, die letz­te, neun­te fol­ge war ein wür­di­ger ab­schluss. und beim ab­schluss-cliff­han­ger habe ich ge­lacht, ei­ner­seits weils wit­zig war und an­de­rer­seits weil der cliff­han­ger so vie­le neue fra­gen auf­warf.

(5/5)

mor­gen­spa­zier­gang 01.01.2026

felix schwenzel in bilder

zum jah­res­wech­sel gin­gen die bei­fah­re­rin und fri­da ge­gen 22 uhr ins bett. ich be­schäf­tig­te mich da­mit mein zig­bee-netz­werk mit dem zbt-2 zum lau­fen zu brin­gen, was kom­pli­zier­ter und ner­ven­auf­rei­ben­der war als ich mir wünsch­te. aber da­für war ich kon­zen­triert und be­kam vom lärm draus­sen nur am ran­de et­was mit, zum bei­spiel als die feu­er­wehr was­ser auf ei­nen bal­kon in der nach­bar­schaft goss. viel­leicht lag es an mei­ner kon­zen­tra­ti­on aufs de­bug­gen, aber ich bil­de mir ein, dass es die­ses jahr et­was ru­hi­ger als sonst war. auch der spreng­stoff­ver­pa­ckungs­müll auf den stras­sen schien mir die­ses jahr et­was we­ni­ger zu sein.

foto der sprengstoffverpackungsreste auf den gehwegen an einem kiosk
spreng­stoff­ver­pa­ckungs­müll am mor­gen

fri­da war der krach nicht egal, aber er hielt sie nicht da­von ab die nacht durch­zu­schla­fen. ge­gen 21 uhr mach­te sie auf sich auf­merk­sam und liess mich wis­sen, dass sie et­was woll­te. lei­der gab sie mir kei­ne hin­wei­se was es ist was sie woll­te, also bot ich ihr an raus zu ge­hen. sie blieb dann aber an­ge­sichts des lärms in der haus­tür ste­hen und ob­wohl ich sie, in der hoff­nung dass sie mal schnell pin­keln wür­de, zwei me­ter von der haus­tür weg­lo­cken konn­te, woll­te sie dann doch lie­ber wie­der rein. ob­wohl spreng­stoff le­dig­lich ein paar me­tern ent­fernt von uns ge­zün­det wur­de, zeig­te sie kei­ne zei­chen von pa­nik, wohl aber deut­li­ches miss­fal­len. zu hau­se stell­te sich dann her­aus, dass sie es­sen woll­te. eine prall ge­füll­te fut­ter­scha­le stand für sie schon lan­ge be­reit, aber heu­te woll­te sie, dass sich je­mand zum es­sen ne­ben sie setz­te. das be­glei­te­te fut­tern be­frie­dig­te sie dann und sie blieb bis acht uhr mor­gens im bett.

um halb neun wa­ren die stras­sen men­schen­leer und ru­hig. ich dach­te die gan­ze zeit: da knal­len die knall­tü­ten die gan­ze nacht um dä­mo­nen zu er­schre­cken und zu ver­trei­ben und che­cken nicht, dass die dä­mo­nen und mons­ter sich den­ken: na dann schnap­pen wir uns die see­len halt nicht nachts, son­dern vor­mit­tags, wenn die ei­er­köp­pe ru­hig im bett lie­gen.

der spa­zier­gang durch die reg­ber­ge war dann ex­trem ent­spannt, et­was frisch und win­dig wars, aber die sechs ki­lo­me­ter be­we­gung ta­ten uns bei­den gut.

foto von der prall mit brot gefüllten futterkiste in den regbergen. das brot wird später an die wildschweine im gehege verfüttert.
fut­ter­kis­te in den rehh­ber­gen, prall ge­füllt mit brot für die wild­schwei­ne im ge­he­ge
foto von einem haltestellendisplay auf dem die BVG ihren kunden ein frohes neues jahr wünscht (weil wir dich lieben)
die BVG wünscht „Fro­hes Neu­es Jahr!“

94,5 de­zem­ber

felix schwenzel in artikel

ich hab noch oz­em­pic im kühl­schrank lie­gen, 3 oder 4 por­tio­nen. seit dem 03.10.2025 hab ich mir kei­ne sprit­ze mehr ge­setzt, hat­te aber vor weih­nach­ten über­legt mir vor oder nach weih­nach­ten viel­leicht noch­mal eine zu set­zen. dann hab ichs erst­mal ge­las­sen und woll­te mal schau­en was über weih­nach­ten pas­siert.

es hat sich nach meh­re­ren weih­nachts­es­sen und fünf ta­gen es­sen bei mei­nen el­tern ge­zeigt, dass ich über die fei­er­ta­ge eher ab­ge­nom­men habe.

den gan­zen de­zem­ber über schwank­te mein ge­wicht sta­bil um die 94,5 kg. bei mei­nen el­tern zeig­te die waa­ge zwi­schen­durch so­gar mal 93,5 kg an, aber die ers­te wää­gung zu­hau­se, auf mei­ner ei­ge­nen waa­ge, zeig­te wie­der 94,5 kg.

screenshot aus der health-app mit meinem gewicht über den dezember hinweg: durchschnitt 94,51 kg. die linie schwankt zwischen 95 und 94 kg, am ende fehlen über die feiertage ein paar messungen, die letzten beiden punkte sind bei 93,5 und 94,5 kg

mein ge­wicht nach ta­gen im de­zem­ber 2025

ges­tern auf dem rück­weg von mei­nen el­tern nach hau­se ha­ben fri­da und ich uns ein bic­mac-menü bei mc­do­nalds ge­teilt. also sie hat ein biss­chen rin­der­hack und ein paar pom­mes be­kom­men. das menü war „small“, aber ich moch­te die pom­mes dann doch nicht auf­es­sen. nicht we­gen der ka­lo­rien, son­dern weil sie ein­fach nicht so gut schme­cken, wie das was ich mitt­ler­wei­le zu­hau­se hin­be­kom­me. glei­ches gilt für bur­ger. mei­ne selbst­ge­mach­te „bign­mac sau­ce“ und pat­tis von bey­ond meat sind ein­fach le­cke­rer. und auf­es­sen um des auf­es­sens wil­len, auch wenns nicht wirk­lich gut schmeckt, hab ich mir ab­ge­wöhnt.

aber was mc­do­nalds bie­tet ist: dort schmeckt’s (und riecht es) nach frü­her. es schmeckt nach mc­do­nalds und die­ser ge­schmack ist an vie­le po­si­ti­ve as­so­zia­tio­nen ge­bun­den. aber ges­tern ha­ben mir der drei­vier­tel big mac und ein paar pom­mes ge­reicht um die nost­al­gie (und den ap­pe­tit) zu be­frie­di­gen.

an­de­rer­seits: wo gibt’s das denn sonst noch, dass es­sen so wie vor 45 jah­ren1 schmeckt? selbst bei mei­ner mut­ter schmeckt’s heu­te an­ders als vor 45 jah­ren. sie pro­biert stän­dig neu­es aus. ein re­zept das ich vom dies­jäh­ri­gen weih­nacht­be­such mit­ge­nom­men habe sind gur­ken­sticks:

  • 1 un­ge­schäl­te (bio) gur­ke in sehr gro­be sticks schnei­den
  • 2 ess­löf­fel es­sig (weis­ser bal­sa­mi­co, der bil­li­ge von kauf­land tut’s auch)
  • 1 tee­löf­fel salz
  • sehr viel knob­lauch, mei­ne mut­ter hat­te pro gur­ke eine die­ser di­cken ein­zel-knol­len (so­lo­knob­lauch) un­ter die sticks ge­quetscht
  • op­tio­nal viel fri­schen dill hin­zu­fü­gen
  • al­les gut ver­rüh­ren und min­des­tens 10 mi­nu­ten durch­zie­hen las­sen

tha­t's it.

bei mc­do­nalds in in­gers­le­ben, wo fri­da und ich uns das big­mac-menu ge­teilt ha­ben, woll­te eine an­ge­stell­te fri­da un­be­dingt hal­lo sa­gen. hat sie dann auch ge­macht, wäh­rend wir an der es­sens­aus­ga­be war­te­ten. als wir wie­der auf­bra­chen und noch­mal kurz aufs klo gin­gen, fing sie uns am aus­gang ab und frag­te ob sie dem hund et­was ge­ben kön­ne. sie hat­te ei­nen bur­ger­kar­ton mit drei chi­cken-fi­lets („ohne salz“) und woll­te mir den in die hand drü­cken. ab­ge­se­hen da­von, dass das men­gen­mäs­sig zwei bis drei ta­ges­por­tio­nen für fri­da wä­ren, ver­trägt sie huhn nicht be­son­ders gut. des­halb muss­te ich be­dau­ernd und dan­kend ab­leh­nen.

(rind ver­trägt fri­da ei­gent­lich auch nicht, aber weil die rin­der­brü­he bei mei­ner mut­ter ganz gut ver­trug, hat­te ich ihr auch vom bur­ger pat­ti ab­ge­ge­ben. nor­ma­ler­wei­se be­kommt und ver­trägt fri­da wild.)

ich fand das auf je­den fall herz­al­ler­liebst und ehr­lich­ge­sagt tra­gen aus mei­ner sicht sol­che er­leb­nis­se auch dazu bei, dass mc­do­nalds so be­liebt ist. durch die kon­se­quen­te stan­dar­di­sie­rung (des es­sens, der mit­ar­bei­ter mit mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund, der zu­rück­hal­ten­den ge­müt­lich­keit, des ge­ruchs) ist je­des mc­do­nalds welt­weit eine in­sel des ge­wohn­ten und be­kann­ten in der frem­de. der aral-pul­se la­de­park in in­gers­le­ben war kalt, dun­kel, in der tie­fen sach­sen-an­hal­ti­ni­schen pro­vinz, aber di­rekt hin­ter der ein­gangs­tür von mc­do­nalds war es warm, hell, ver­traut — und freund­lich.


2026 wird das jahr an dem ich ernst­haft an mei­nem bu­cket-lis­ten-ein­trag „klimm­zü­ge“ ar­bei­ten wer­de. jetzt nach weih­nach­ten wer­de ich mir eine klimm­zug­stan­ge kau­fen die man im tür­rah­men ein­hän­gen kann. da­mit trai­nie­re ich das sys­te­ma­tisch. mitt­ler­wei­le weiss ich durch den kon­sum von schwer er­träg­li­chen fit­ness-vi­de­os auf you­tube, dass es zu min­des­tens 50% auf die tech­nik an­kommt und es gar nicht mal so ein­fach ist ei­nen be­we­gungs­ab­lauf hin­zu­be­kom­men in dem die rü­cken­mus­ku­la­tur die arme beim hoch­zie­hen un­ter­stützt. und die rü­cken­mus­ku­la­tur will auch auf­ge­baut wer­den. nicht auf der bu­cket list, aber fest vor­ge­nom­men: täg­lich 50-100 lie­ge­stüt­zen in drei­er-ein­hei­ten über den tag ver­teilt min­des­tens 3 mo­na­te durch­zie­hen. frü­her hab ich 100 schnel­le, slop­py lie­ge­stüt­zen am stück ge­schafft, mitt­ler­wei­le schaff ich von den slop­py lie­ge­stüt­zen wie­der 30 am stück. aber ich ver­su­che jetzt 20-30 lang­sa­me am stück auf­zu­bau­en. 8-14 schaf­fe ich da­von im mo­ment, das ist also noch aus­bau­fä­hig und durch die hand- und arm­hal­tung auch sehr gut va­ri­ier­bar.


  1. in aa­chen hat 1978 am markt das ers­te mc­do­nalds er­öff­net. seit den frü­hen 80ern ging ich dort re­la­tiv re­gel­mäs­sig hin. ein­mal sind wir auch des re­stau­rants ver­wie­sen wor­den, weil wir an­de­re gäs­te mit pa­pier­kü­gel­chen aus stroh­hal­men be­schos­sen ha­ben. big macs esse ich ger­ne, seit­dem ich mit­te der 90er 3 tage lang non-stop von ten­nes­see nach wa­shin­gon sta­te mit dem grey­hound-bus ge­fah­ren bin. der grey­hound hielt ge­le­gent­lich an mc­do­nalds-re­stau­rants und mei­ne ent­täu­schung war rie­sig, wenn wir mor­gens bei mc­do­nalds hi­le­ten und es dort „nur“ früh­stück und kei­ne big­macs gab. 

auch wenn mein ge­wicht im de­zem­ber kon­stant bei 94,5 lag, sind die jah­res- und sechs-mo­nats-gra­fik aus ap­ple he­alth op­ti­mis­tisch. aber der be­reich 90-95 kg ist ei­gent­lich ein be­reich in dem ich blei­ben will. mei­ne kla­mot­ten pas­sen mir noch, mei­ne el­tern ha­ben erst nach dem drit­ten bis vier­ten blick ge­se­hen, dass ich 18 kilo ab­ge­nom­men habe und die wer­te die ich er­fas­se (blut­druck, ru­he­puls, ca­ri­do­fit­ness) ha­ben sich si­gni­fi­kant ver­bes­sert. und ich kann auch wie­der auf dem rü­cken schla­fen ohne mich selbst durch in­fer­na­li­sches schnar­chen selbst zu we­cken. und durch die kom­bi­na­ti­on aus be­we­gung und ge­wichts­ver­lust ha­ben sich die krampf­adern die sich in den letz­ten vier, fünf jah­ren an mei­nen un­ter­schen­keln vor­wag­ten, wie­der alle ver­dün­ni­si­ert.


mor­gen­schnee­spa­zier­gang 31.12.2025

felix schwenzel in bilder


grenz­über­schrei­ten­der mor­gen­spa­zier­gang

felix schwenzel in bilder

mor­gen­spa­zier­gang über die fel­der um kar­ken (ca. 7 km), kurz rü­ber in die nie­der­lan­de und zu­rück.

blick auf den tichelkamp 19, mein elternhaus, kurz vor sonnenaufgang
ti­chel­kamp in kar­ken
foto vom sonnenaufgang über den feldern um karken, man sieht adams linde und einen feldweg
adams lin­de
ortskern von karken, der himmel ist orange-blau, man sieht leichten rauch aus schornsteinen aufsteigen
„orts­kern“ von kar­ken

mor­gen­spa­zier­gang im ge­fro­re­nen kar­ken

felix schwenzel in bilder

nach­dem fri­da schon­mal um halb fünf zum ka­cken raus muss­te wa­ren wir zwi­schen acht und neun uhr zum re­gu­lä­ren mor­gen­spa­zier­gang draus­sen in kar­ken. war auch schön.

foto von weiss-flauschigem, gefrorenem raureif an einem stacheldrahtzaun
sta­chel­draht­zaun mit ge­fro­re­nem rau­reif
foto der rurbrücke karken mit der stillen rur
fel­der und bäu­me an der rur
steg über die rur

4:50 h, -2° C


alt wer­den, al­te pfusch­zet­tel, al­te fo­tos

felix schwenzel in artikel

zu weih­nach­ten bin ich bei mei­nen el­tern. mei­ne mut­ter er­zählt, mein va­ter macht das was er im­mer macht und ich stau­ne, wie die klei­nen kon­flik­te, die bei mei­nen el­tern frü­her ge­le­gent­lich es­ka­lier­ten jetzt ein­fach ab­eb­ben. viel­leicht ist das ein wei­te­rer po­si­ti­ver aspekt am al­tern, dass sich das kurz­zeit­ge­däch­nis ver­kürzt und man ein­fach ver­gisst, über was man sich ger­dae auf­ge­regt hat. apro­pos äl­ter wer­den, mei­ne mut­ter er­zähl­te uns aus­la­dend dar­über, dass sie das buch von elke hei­den­reich über das al­tern nicht gut fand, aber sehr be­geis­tert von na­ta­scha wo­dins „Die spä­ten Tage“ ist. in „Die spä­ten Tage“ schreibt sie über das alt­wer­den und eine spä­te gros­se lie­be. ich muss keins der bü­cher le­sen, weil mir mei­ne mut­ter be­reits al­les er­zählt hat.

mei­ne mut­ter er­zählt von ih­rer freun­din vera, die 15 jah­re jüng­ger als sie ist. mitt­ler­wei­le sind bei­de alt, mei­ne mut­ter und vera. im al­ter ver­wi­schen al­ters­un­ter­schie­de. und es ist na­tür­lich auch pfif­fig jün­ge­re freun­de zu ha­ben, das macht sich im al­ter be­zahlt, wenn die gleich­alt­ri­gen oder äl­te­ren freun­de ver­här­ten oder ver­ster­ben.

wit­zi­ger­wei­se er­zähl­te mir mei­ne mut­ter ir­gend­wann auch von ih­ren ela­bo­rier­ten pfusch­zet­teln, an die ich vor ein paar ta­gen auch den­ken muss­te. sie habe die ge­ra­de beim auf­räu­men wie­der­ge­fun­den und ob ich die viel­leicht ha­ben wol­le. ich hab sie erst­mal fo­to­gra­fiert und dann ein­ge­steckt.

wäh­rend mei­ne mut­ter mir ihre ge­ra­de auf­ge­räum­ten schmuck­scha­tul­len zeigt, fällt mein blick auf die­ses alte bild mei­ner mut­ter und mei­ner schwes­ter aus den frü­hen acht­zi­ger­jah­ren.

foto eines fotos aus den achtziger jahren von meiner mutter mit meiner schwester elena auf dem schoss

mei­ne mut­ter zeigt mir den ers­ten band der bob-dy­lan-au­to­bio­gra­fie (Chro­nic­les, Band 1). das habe sie sich ge­kauft, weil es von kath­rin pas­sig (und ger­hard hen­schel) über­setzt wur­de und sie kath­rin pas­sig mal auf der re­pu­bli­ca ken­nen­ge­lernt oder ich sie ihr vor­ge­stellt habe. ich mer­ke wie we­nig ich weiss und freue mich, dass mei­ne mut­ter ih­ren geist mit über acht­zig bes­ser auf trab hält als ich.

ko­mi­scher­wei­se wer­de ich bei mei­nen el­tern nicht nost­al­gisch. die gan­zen al­ten sa­chen we­cken zwar vie­le alte er­in­ne­run­gen, aber ir­gend­wie fal­len mir vor al­lem die neu­en sa­chen auf. dass kon­flik­te zwi­schen mei­nen el­tern jetzt eher ab­b­eb­ben, als zu es­ka­lie­ren. wie schön und fo­to­gen die ge­gend hier in und um heins­berg ist und wie we­nig ich das da­mals of­fen­bar zu schät­zen ge­wusst habe.

panorama-foto von einem kahlen feld, man sieht im hintergrund kahle bäume und sehr weiten, organge-blauer himmel

am him­mel konn­te ich hier heu­te früh min­des­tens zwan­zig flug­zeu­ge se­hen. der him­mel war rie­sig und klar und alle flug­zeu­ge zo­gen kon­desn­strei­fen hin­n­ter sich her. das sieht man zwar auf dem bild nicht wirk­lich, aber so war es.

foto eines geteerten feldwegs, links ein grosser stall, einige kahle bäume am horizont, der morgenhimmel leuchtet orange-blau

mir fal­len aber auch ein paar alte din­ge auf, oder ge­nau­er, wie schnell din­ge die kürz­lich noch neu wa­ren plötz­lich ganz alt wir­ken. hier im haus sind noch über­all die­se kom­pak­ten neon-lam­pen ver­baut, die ein paar hun­dert mil­li­se­kun­den brau­chen, be­vor sie licht ab­ge­ben. die wa­ren vor kur­zem noch der letz­te heis­se scheiss. mein va­ter meint, die ha­lo­gen-läp­chen in sei­nem ba­de­zim­mer hiel­ten im durch­schnitt ge­ra­de mal 2 jah­re. die­se din­ger wa­ren we­gen der nie­der­volt-tech­nik auch mal ein heis­ser neu­er scheiss, mitt­ler­wei­el sieht das wohl kei­ner mehr so. und weil mein va­ter (zu recht) lie­ber kei­ne lei­ter mehr be­stei­gen will, habe ich jetzt wohl alle paar jah­re die auf­ga­be die lämp­chen aus­zu­tau­schen.

fri­da und ich sind heu­te zum ers­ten mal über den kar­ke­ner fried­hof ge­lau­fen. bis­her ha­ben wir das nicht ge­macht, weil ich mich in der re­gel an hun­de-ver­bo­te auf fried­hö­fen hal­te. frü­her bin ich aus des­in­ter­es­se nie über den kar­ke­ner fried­hof ge­al­ufen. heu­te, auf dem rück­weg vom mor­gen­spa­zier­gang, woll­te ich aber ei­nen bo­gen um das mensch-hund-team vor uns ma­chen, in dem der sehr gross ge­wach­se­ne hund ganz of­fen­sicht­lich die ho­sen an hat­te und die marsch­rich­tung be­stimm­te. also sind wir am fried­hof ab­ge­bo­gen.

gemauerter torbogen eingang zum karkener friedhof vom tichelkamp aus

kürz­lich habe ich den you­tube ka­nal von chris young ent­deckt1. chris young war mal lei­ter der ex­pe­rimn­tier­kü­che von hes­ton blu­men­thal („head de­ve­lo­p­ment chef“). hes­ton blu­men­thal ist für sei­ne drei-ster­ne-par­ty­trick-kü­che be­kannt — oder po­si­ti­ver aus­ge­drückt: er ex­pe­ri­men­tiert un­er­müd­lich um er­in­ne­run­gen in ser­vie­ba­re ge­rich­te zu wan­deln.

chris young er­klärt auf sei­nem you­tube-ka­nal vie­le die­ser ex­pe­ri­men­te aus der al­ten zeit, aber auch vie­le neue. für mich fühlt sich das teil­we­sie so an, als wür­de man als kind von ei­nem zau­be­rer aus sei­nem zau­ber­buch vor­ge­le­sen be­kom­men. er er­klärt auf sei­nem ka­nal so­zu­sa­gen par­ty- und zau­ber­tricks und das ist so span­nend, dass es mich nicht stört, dass er sich in sei­nen vi­de­os wie je­mand aus der ap­ple-füh­rungs­rie­ge an­hört, der in durch­cho­reo­gra­phier­ten WWDC-vi­deo pro­dukt­neu­hei­ten vor­stellt. tat­säch­lich lässt er in kei­nem sei­ner vi­de­os die pro­duk­te die er ent­wi­ckelt hat un­er­wähnt, aber das stört mich nicht. be­mer­kens­wert ist je­den­falls auch die qua­li­tät sei­ner vi­de­os, meis­tens mit auf­wän­di­gen ani­ma­tio­nen/vi­sua­li­sie­run­gen und in bes­ter qua­li­tät ge­filmt und ver­tont.


  1. ich habe den ka­nal wohl wie­der­ent­deckt, die you­tube his­to­rie sagt, ich hät­te mir be­reits im som­mer 2024 ein vi­deo von ihm an­ge­se­hen. 


YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink
YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink
YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink
YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink
YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

mor­gen­spa­zier­gang 27.12.2025

felix schwenzel in bilder

mor­gen­run­de durch kar­ken und wer­lo. es war kalt, der son­nen­auf­gang spek­ta­ku­lär und vie­le häu­ser öff­ne­ten ihre rol­la­den in ge­nau dem mo­ment, an dem wir an ih­nen vor­bei­gin­gen. eine frau ver­liess 300 me­ter vor uns ihr haus, sam­mel­te ein biss­chen müll auf und schmiss ihn zu den nach­barn in den vor­gar­ten. ord­nung muss sein. schön hier.

strasse in karken imorgengrauen mit einem strassenlicht. man sieht den orange-blauen morgenhimmel.

aral pul­se ober­hau­sen

felix schwenzel in checkins

Aral pulse

schön hier


mor­gen­spa­zier­gang 26.12.2025

felix schwenzel


ku­lis­sen­rück­sei­ten

felix schwenzel

in den letz­ten ta­gen habe ich ein paar „be­hind the sce­nes“ vi­de­os ge­se­hen, die ich emp­feh­lens­wert fin­de.

YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink
YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink
YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

rot­kohl nach fallow

felix schwenzel in rezepte

in ih­rem „The Com­ple­te Christ­mas Din­ner (Ul­ti­ma­te Chef Gui­de)“-vi­deo zei­gen die kü­chen­chefs des re­stau­rant fallow, jack croft und will mur­ray, wie sie ein kom­plet­tes bri­ti­sches weih­nachts­es­sen zu­be­rei­ten. ich habe in die­sem vi­deo (und an­de­ren von fallow) vie­le klei­ne tipps ge­se­hen die sich in mei­nem kü­chen­all­tag als sehr hilf­reich er­wie­sen ha­ben. und ich habe mir das rot­kohl-re­zept aus die­sem vi­deo ex­tra­hie­ren las­sen und am hei­lig­abend nach­ge­kocht (zu­sam­men mit selbst­ge­mach­ten kar­tof­fel­klös­sen und rou­la­den).

rotkohl, tiefrot, glänzend und schön weich

rezept für rotkohl nach fallow

die zu­be­rei­tung des rotkohls dauert zwiwschen 2 und 3 stunden, aber das ergebnis war toll: tiefrote farbe, süsslich-tiefer geschmack, perfekte kon­sis­tenz und glanz — aber nicht ganz ka­lo­rien­arm.

rotkohl nach fallow (mit rouladen- und knödelscheiben im hintergrund)

zutaten

  • 1 grosser kopf rotkohl
  • 330 ml apfelsaft
  • 150 ml rotwein (gegebenenfalls mehr)
  • 1 tl gemahlener ingwer
  • 1 tl gemahlener zimt
  • 1 tl gemahlene/geriebene muskatnuss
  • salz
  • zucker

finish

  • 1 (kleines) glas johannisbeergelee (ca. 230 g)
  • 1 kräftiger schuss balsamico-essig (oder sherry-essig)

zubereitung

  1. vorbereitung:

    den kohl vierteln, die äusseren blätter entfernen und den kohl in feine streifen schneiden oder hobeln. ich hab das freihand mit dem messer gemacht und habe versucht sehr dünne streifen zu schneiden, was dann pi mal daumen zu 2 mm dicken streifen führte.

  2. dünsten in apfelsaft:

    den ge­schnit­te­nen kohl direkt mit den 330 ml Apfelsaft in einen grossen topf geben. den deckel aufsetzen und bei mittlerer bis hoher hitze garen. das ziel ist es, die feuch­tig­keit aus dem kohl zu ziehen und ihn weich zu dämpfen. das dauert ungefähr 20-30 minuten.

  3. würzen:

    sobald der kohl zu­sam­men­ge­fal­len ist, den deckel abnehmen. jetzt den rotwein und die gewürze (ingwer, zimt, muskat) hin­zu­fü­gen. eine gute prise salz und etwas zucker dazugeben.

  4. reduzieren:

    den kohl ohne deckel wei­ter­kö­cheln lassen (insgesamt dauert die garzeit im video etwa andertalb stunden), bis die flüs­sig­keit fast voll­stän­dig reduziert ist.

    insgesamt sind die an­ge­ge­be­nen mengen flüs­sig­keit relativ niedrig. solange der kohl dampft ist alles in ordnung. ich habe während der garzeit ein zwei mal ein paar schlücke rotwein zugegeben, weil mir der kohl zwi­schen­durch beinahe zu trocken aussah. ich glaube der lohn dieses ba­lan­ce­akts ist, dass die farbe des kohls tiefrot bleibt, weil er eben nicht in flüs­sig­keit schwimmt, die die farbe auswäscht.

  5. glanz-finish:

    ganz am ende wird das ganze (kleine) glas jo­han­nis­beer­ge­lee un­ter­ge­rührt. das vertieft die rote farbe nochmal und verleiht dem kohl glanz. für die säure noch einen kräftigen schuss Essig hin­zu­fü­gen. im video wird nochmal mit einer weiteren portion zucker ab­ge­schmeckt, darauf habe ich ver­zich­tet.

    den kohl mit dem essig und dem gelee nochmal aufkochen und kurz einkochen lassen. man kann danach den kohl mit einem deckel abdecken und später wieder aufwärmen — oder ihn gleich servieren.

nährwerte

  • portionsgröße: 350 g
  • kalorien: 300-400 kcal

mir ist weih­nach­ten seit vie­len jah­ren ziem­lich egal. ge­schen­ke ver­wei­ge ich auch seit jah­ren, weil ich sie nicht brau­che oder mir das was ich brau­che „un­ter dem jahr“ kau­fe. ich ver­schen­ke auch nichts, aus­ser ich wer­de dar­um ge­be­ten. ich habe zwar vie­le po­si­ti­ve er­in­ne­run­gen an mei­ne kind­heit und weih­nach­ten, vor al­lem din­ge die mit ge­rü­chen zu­sam­men­hän­gen, aber ich re­agie­re auf tan­nen­duft, ker­zen- oder leb­ku­chen­ge­ruch schon lan­ge nicht mehr emo­tio­nal oder nost­al­gisch. weil ich all­ge­mein ger­ne ko­che, für mich oder an­de­re, ko­che ich auch zu weih­nach­ten ger­ne. mei­ner mut­ter ha­ben mei­ne schwes­ter und ich be­reits vor zwan­zig jah­ren den koch­löf­fel zu weih­nach­ten ab­ge­nom­men weil die kom­bi­na­ti­on des weih­nachts­stress und der weih­nachts­es­sen-zu­be­rei­tungs­ko­or­di­nie­rung sie zu sehr stress­te.

weil mich weih­nach­ten nicht stresst, ich kei­ner­lei er­war­tun­gen, hoff­nun­gen oder nost­al­gi­schen ge­füh­le mit der weih­nachts­zeit ver­bin­de, spü­re ich ei­ner­seits kei­nen stress und kann mich an­de­rer­seits so gut an die wün­sche und er­war­tun­gen der an­de­ren an­pas­sen, dass ich auch sel­ten in kon­flik­te ge­ra­te. ich in­ves­tie­re emo­tio­nal und geis­tig so we­nig in die weih­nachts­zeit, dass ich auch seit jah­ren zu weih­nach­ten und zwi­schen den jah­ren kei­nen ur­laub neh­me.

trotz­dem woll­te ich jetzt noch­mal wis­sen um was es in die­ser zeit ei­gent­lich geht. also habe ich mich dumm ge­stellt und ge­mi­ni ge­fragt:

was ist ei­gent­lich das mot­to von weih­nach­ten? ir­gend­was mit lie­be? kannst du das kon­zis in ei­nem ab­satz zu­sam­men­fas­sen um was es geht?

und ich fin­de die ant­wort ei­gent­lich ganz schön:

Das Mot­to von Weih­nach­ten lässt sich als „Licht­blick in der Dun­kel­heit“ zu­sam­men­fas­sen. Ur­sprüng­lich die christ­li­che Fei­er der Hoff­nung durch die Ge­burt Jesu, steht heu­te uni­ver­sell das „Fest der Lie­be“ im Zen­trum – was kon­kret die be­wuss­te Hin­wen­dung zum Nächs­ten be­deu­tet. Es geht um das In­ne­hal­ten in der dun­kels­ten Zeit des Jah­res, um ech­te Ge­mein­schaft, Groß­zü­gig­keit und die Er­kennt­nis, dass Mit­ge­fühl die stärks­te Ant­wort auf Käl­te und Iso­la­ti­on ist. Im Kern ist es das Ver­spre­chen, dass Frie­den mög­lich ist, wenn wir uns auf das be­sin­nen, was uns ver­bin­det.

das fin­de ich schön und so funk­tio­niert weih­nach­ten für mich ei­gent­lich auch: man trifft sich mit freun­den oder be­kann­ten — oder eben ver­wand­ten — zum es­sen und ver­sucht die zeit mög­lichst har­mo­nisch und kon­flik­frei mit­ein­an­der zu ver­brin­gen. mal klappt das gut, mal klappt das we­ni­ger gut — und wenn es mal nicht klappt, pro­biert man es spä­ter (nächs­tes jahr) noch­mal. auch wenn das mit dem frie­den die er­war­tungs­hal­tung viel­leicht et­was zu hoch schraubt und des­halb das po­ten­zi­al für ent­täu­schun­gen birgt, fin­de ich ge­mi­nis de­fi­ni­ti­on von be­sinn­lich­keit ganz schön: dar­auf ach­ten, was uns ver­bin­det, statt auf das was uns trennt.

hier im in­ter­net ver­bin­den uns links und weil lin­k­lie­be (of­fen­bar) zur jah­res­zeit passt, ver­tei­le ich da­von jetzt ein biss­chen. ob­wohl auch hier ein pro­fa­ner grund da­hin­ter steckt, ich habe in den letz­ten ta­gen ge­le­gent­lich in blogs von leu­ten ge­le­sen die ich zwar ken­ne, aber aus ir­gend­wel­chen grün­den nicht re­gel­mäs­sig oder per RSS fol­ge. in mei­nem feed­rea­der hab ich das be­reits kor­ri­giert und jetzt auch hier (aber lin­k­lie­be gibt’s auch an keu­te die ich nicht per­sön­lich ken­ne):

ich hab al­les von ole reiss­mann durch­ab­on­niert (per RSS), al­les sehr deep-dive-iges le­se­ver­gnü­gen. ei­ner­seits sei­ne KI und jour­na­lis­mus links, blog­ein­trä­ge und sein the­fu­ture news­let­ter.

al­les sehr emp­feh­lens­wert und in er­fri­schen­dem, kla­ren de­sign, dass mich ein we­nig nei­disch macht.

bei ole un­ter an­de­rem die­sen bei­trag von mar­cus olang’ gefnden: „I Don't Wri­te Like ChatGPT. ChatGPT Wri­tes Like Me.

My wri­ting does share some DNA with the out­put of a lar­ge lan­guage mo­del. We both have a ten­den­cy towards struc­tu­red, ba­lan­ced sen­ten­ces. We both have a fond­ness for tran­si­tio­nal phra­ses to en­su­re the lo­gi­cal flow is never in doubt. We both de­ploy the oc­ca­sio­nal (and now ap­par­ent­ly in­cri­mi­na­ting) hy­phen or semi-co­lon or em-dash to con­nect re­la­ted thoughts with a touch more ele­gan­ce than a simp­le full stop.

The­re’s a gro­wing com­mu­ni­ty (cult?) of self-pro­clai­med AI de­tec­ti­ves, who have de­si­gned and de­tail­ed what they con­sider tells, and ar­med their fol­lo­wers with a check­list of ro­bo­tic tells. Does a pie­ce of text use words like ‘fur­ther­mo­re’, ‘mo­reo­ver’, ‘con­se­quent­ly’, ‘other­wi­se’ or ‘thus­ly’? Does it build its ar­gu­ments using per­fect­ly par­al­lel struc­tures, such as the clas­sic “It is not only X, but also Y”? Does it ar­ran­ge its key points into neat, lo­gi­cal tri­plets for ma­xi­mum rhe­to­ri­cal im­pact?

To the­se de­tec­ti­ves of di­gi­tal in­au­then­ti­ci­ty, I say: Fri­end, wel­co­me to a ty­pi­cal Tues­day in a Ke­n­yan class­room, board­room, or in­tra-of­fice Teams chat. The very things you iden­ti­fy as the fin­ger­prints of the ma­chi­ne are, in fact, the fos­sil re­cords of our edu­ca­ti­on.

der witz, so­zu­sa­gen, ist, dass LLMs und wir ei­gent­lich auf den glei­chen schul­tern ste­hen. un­se­re spra­che wur­de auch trai­niert mit klas­si­schen, for­ma­len tex­ten, mit al­ter und neu­er li­te­ra­tur. wir schöp­fen alle aus dem glei­chen brun­nen, LLMs und men­schen.

clau­dia klin­ger schreibt, so­weit ich weiss, schon im­mer ins in­ter­net. frag mich nicht war­um ich sie nicht abon­niert hat­te. ge­le­gent­lich stol­pe­re ich über riv­va oder an­de­re über bei­trä­ge von ihr. so auch heu­te und die­ser ar­ti­kel über ein KI-vi­deo von gerd sco­bel: Kri­tik: Sco­bel und die „em­pha­ti­sche KI“

das ist eine durch­aus kri­ti­sche aber eben auch nach­voll­zieh­ba­re aus­ein­an­der­set­zung und ich hab das ger­ne ge­le­sen, ge­nau wie ich den aus­flug zum floh­markt am box­ha­ge­ner platz nach­voll­zie­hen kann.

char­lie hat heu­te fri­da fo­to­gra­fiert.

foto von unserem kleinpudel frida vor einem weihnachtsbaum von @charliebrocker

das ist das in­sta­gram-ac­count der bei­fah­re­rin. sie hat in letz­ter zeit ein paar se­ri­en ver­öf­fent­licht, die ich sehr wit­zig fin­de: ku­li­na­rik & gas­tro­no­mie 1/2, ku­li­na­rik & gas­tro­no­mie 2/2, te­le­fon, par­ty­ti­me!

ja­son kott­ke hab ich na­tür­lich abon­niert, aber je­des Mal wenn ich auf die web­sei­te kom­me bin ich über­rascht und ver­wirrt. ne­ben den bei­trä­gen sind auch im­mer ir­gend­wel­che wid­gets in der time­line, sei­ne „ak­ti­ven“ kom­men­tar­strän­ge, „mei­ne“ kom­men­tar­strän­ge … aber heu­te habe ich auch ein wid­get ge­se­hen (das man nicht ver­lin­ken kann) das „kdo ro­lo­dex · a list of kind­red spi­rits, fri­ends, open web en­thu­si­asts, role mo­dels, fel­low tra­ve­lers, and col­la­bo­ra­tors“ über­schrie­ben ist. da­drin links auf blogs oder so­cial me­dia pro­fi­le die ja­son kott­ke of­fen­bar schätzt. also qua­si eine rol­len­de blogrol­le. ei­gent­lich sehr schön.

auch ger­ne ge­le­sen, der ge­schen­klink hier auf ei­nen ar­ti­kel von adam frank: The Truth Phy­sics Can No Lon­ger Igno­re (wenn der ge­schen­klink über mich nicht funk­tio­niert: um­weg über kott­ke.org)

der in­halt er­in­nert mich stark an das was ich kürz­lich bei mei­nen über­le­gun­gen zu ei­nem mög­li­chen re­pu­bli­ca vor­trag auf­ge­schrie­ben habe. al­les da­bei: emer­genz, teil­chen­phy­sik.

ich ba­cke zwar kaum noch, aber kaum je­mand gibt sich mit sei­nen re­zep­ten so viel mühe wie lutz geiss­ler. kann man nicht oft ge­nug emp­feh­len da ge­le­gent­lich rein­zu­gu­cken und ge­ge­be­nen­falls auch zu un­ter­stüt­zen.


hei­lig­mor­gen

felix schwenzel in bilder

von strassenlaternen beleuchteter weg in der frühen morgendämmerung

wenn es am mor­gen des 24.12 schon aus­sieht wie am hei­lig­abend.


foto von einem umgefallenen fahrrad, das zum grossen teil mit taubenkacke bedeckt ist

ver­kack­te fahr­rä­der.


ein entspannter teddybär sitzt vor einer gartenaube

wenn zu weih­nach­ten alle so ent­spannt sind, dann kann ja ei­gent­lich nichts mehr schief­ge­hen.


plur1bus s01e08

felix schwenzel in gesehen

ich bin zu­neh­mend ge­nervt von den gan­zen er­klär­bä­ren und er­klär­bä­rin­nen, die je­weils drei bis acht theo­rien ha­ben, wie plu­ri­bus en­den könn­te und was sich da ei­gent­lich ge­ra­de vor un­ser al­ler au­gen ab­spielt. jede klei­nig­keit wird ana­ly­si­ert und you­tube ist voll von men­schen, die be­haup­ten jetzt ge­nau zu wis­sen wie plu­ri­bus en­det und dass vin­ce gil­ligan uns das schon in fol­ge x ge­sagt hat und wir nur nicht ge­nau hin­ge­schaut ha­ben. im­mer­hin er­in­ne­re ich mich so, dass das schö­ne am fern­se­hen das se­hen ist. wäh­rend you­tu­ben­de mei­nen, wahr­schein­lich nicht ganz zu un­recht, dass sie die gan­ze zeit spre­chen müs­sen, ist es doch schön in plu­ri­bus selbst ein­fach zu­se­hen zu kön­nen wie sich die sa­chen ent­wi­ckeln — und dort manch­mal über meh­rer mi­nu­ten hin­weg ein­fach nix ge­sagt wird.

ge­schich­ten er­zählt be­kom­men ist un­ter­halt­sa­mer als ge­schich­ten er­klärt zu be­kom­men. din­ge nicht zu ver­ste­hen kann auch schön sein, erst recht wenn man sich dann spä­ter selbst ein ge­ge­be­nen­falls un­voll­stän­di­ges oder kra­ke­li­ges bild aus­ma­len kann.

je­den­falls hab ich die­se ach­te fol­ge (na­tür­lich) wie­der ger­ne ge­se­hen. und auch wenn wir mitt­ler­wei­le viel über ca­rol und das kol­lek­tiv wis­sen, ist ge­nau so klar, dass bei­de für über­ra­schun­gen gut sind und mehr im schil­de füh­ren als sie je­weils zu­ge­ge­ben. in die­ser fol­ge er­fährt man viel über das bis­her un­be­kann­te oder nur an­ge­deu­te le­ben des kol­lek­tivs — und wie sie kom­mu­ni­zie­ren, dass sie haus­tie­re nicht hal­ten, aber sich um sie küm­mern und vor al­lem, dass sie lan­ge nicht al­les wis­sen.

als ich vor­ges­tern das jüngs­te kni­ves out-dings sah, muss­te ich an plu­ri­bus den­ken. denn bei­de, ca­rol und das kol­lek­tiv, lü­gen nicht — aber eben nur in dem sin­ne, wie fa­ther jud das klug um­schrie­ben hat:

You can al­ways be ho­nest by not say­ing the unho­nest part.
-- Fa­ther Jud Du­ple­n­ti­cy in Wake Up, Dead Man: A Kni­ves Out Mys­tery

ich muss mich auch kor­ri­gie­ren. mög­li­cher­wei­se bin ich gar nicht ge­nervt von den er­klär­bä­ren und er­klär­bä­rin­nen, die ver­su­chen die rät­sel zu lö­sen und theo­rien kon­stru­ie­ren. ich glau­be mir ist es egal, vor al­lem was im staf­fel­fi­na­le pas­sie­ren wird. es wird ohne fra­ge un­ter­halt­sam und auf ir­gend­ei­ne art fas­zi­nie­rend sein. wir wer­den wie­der ein biss­chen mehr er­fah­ren und zum nach­den­ken be­kom­men, aber ganz ge­wiss nicht al­les er­klärt be­kom­men. da­für sind viel zu vie­le sa­men ge­säät, die gil­ligan und sein team ganz si­cher wei­ter­ver­fol­gen wol­len. und ich bin noch nicht mal ganz si­cher, dass man sich im wri­ters room schon ei­nig ist, wo die se­ri­en in den fol­gen­den staf­feln ge­nau hin­ge­hen wird. das ist das ei­gent­lich tol­le an die­ser se­rie, die ge­dul­di­ge aus­saat und das ver­spre­chen auf eine reich­hal­ti­ge ern­te ir­gend­wann.

als weih­nachts­ge­schenk sen­det app­letv das staf­fel­fi­nal üb­ri­gens am hei­lig­abend. das freut mich un­ge­mein.

an­mer­kung:
ich habe die­sen ar­ti­kel durch un­ge­schick­lich­keit et­was zu früh ver­öf­fent­licht, als ich noch gar nicht fer­tig war. des­halb konn­te man mit qua­si beim schei­ben zu­se­hen. jetzt ist der ar­ti­kel aber fer­tig.

(5/5)