mein äl­tes­ter blog­ar­ti­kel

felix schwenzel in notiert

via gigold.me

es wur­de die fra­ge ge­stellt:

Mei­ne äl­tes­ten Blog­ar­ti­kel – Was wür­de ich heu­te an­ders ma­chen?

ich habe schon vor die­sem ar­ti­kel ins in­ter­net ge­schrie­ben, aber das hier war der ers­te den ich vor 24 jah­ren mit ei­nem con­tent ma­nage­ment sys­tem ver­öf­fent­lich­te und der eine per­ma­nen­te url hat­te. im ar­chi­ve.org ist der ar­ti­kel in sei­ner da­ma­li­gen pracht zu se­hen. hier ist er ein­ge­bet­tet:

wurst­sa­lat und ein würscht­le für 3,33 euro. er­schüt­tern­de wor­te und zah­len.

am 15.04.2002 bei wal­lisch-bin­der ge­kauft, dem metz­ger der nie of­fen hat...

3,33 euro

ursprünglich veröffentlicht am 20.04.2002

an­ders ma­chen wür­de ich heu­te nicht viel. ei­gent­lich wür­de ich das heu­te ge­nau so ver­öf­fent­li­chen. al­ler­dings wür­de ich nicht 5 tage war­ten bis ich ei­nen lus­ti­gen kas­sen­zet­tel pos­te und ich wür­de auch kei­nen wurst­sa­lat mehr kau­fen, son­dern den sel­ber ma­chen.


samm­lung: schott­land­ur­laub som­mer 2015

felix schwenzel in sammlungen

im juli und au­gust 2015 wa­ren wir zum ers­ten mal in schott­land (2017 zum zwei­ten mal). da­mals habe ich sehr vie­le bil­der von der rei­se gein­sta­gr­amt. schon da­mals habe ich die in­sta­gram-bil­der per own­y­our­gram (RIP) auf wir­res.net ko­piert. al­ler­dings habe ich nie eine samm­lung der rei­se an­ge­fer­tigt, mit der man eine über­sicht über die rei­se be­kommt. das ist hier­mit nach­ge­holt. aus­ser­dem habe ich 2015 noch zwei ar­ti­kel über die rei­se ge­schrie­ben, ei­nen über schot­ti­schen whis­ky und ei­nen über das fal­kirk wheel.

eine kar­te, mit den or­ten der fo­tos gibts auch.

katia und ich schauen traurig in die kamera

heu­te abend woll­ten wir ei­gent­lich nach edin­burgh flie­gen. lei­der kam das flug­zeug das uns nach ams­ter­dam flie­gen soll­te so spät in ber­lin an, dass wir un­se­ren an­schluss­flug nach edin­burgh ver­passt hät­ten. also hat KLM uns um­ge­bucht auf ei­nen bri­tish air­ways-flug mor­gen früh. mit ner bri­ti­schen air­line nach gross bri­ta­ni­en zu flie­gen ist auf je­den fall stil­vol­ler als mit ner nie­der­län­di­schen flug­li­nie.

doof ist, dass wir heu­te nacht dann wie­der zu­hau­se über­nach­ten, statt in ei­nem bed and break­fast in edin­burgh. und dass wir 4 stun­den un­ter­wegs und am flug­ha­fen te­gel wa­ren für nix. die mit­ar­bei­ter von KLM wa­ren aber sehr hilfs­be­reit auch wenn die schlan­gen um zu ih­nen zu ge­lan­gen un­er­freu­lich lang wa­ren. und mor­gen kön­nen wir auf kos­ten von KLM mit nem taxi zum flug­ha­fen fah­ren.

ursprünglich veröffentlicht am 25.07.2015

Photo by felix schwenzel on July 26, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

tra­di­tio­nel­les, bri­ti­sches früh­stück. hier bleib ich ger­ne.

ursprünglich veröffentlicht am 26.07.2015

Photo by felix schwenzel in St Valery Guest House. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

auf dem weg zum bed and break­fast

ursprünglich veröffentlicht am 26.07.2015

kei­ne ap­ple-wer­bung.

ursprünglich veröffentlicht am 26.07.2015

Photo by felix schwenzel in St Valery Guest House. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

de­cken­mus­ter in un­se­rem guest house. #edin­burgh #schott­land

ursprünglich veröffentlicht am 26.07.2015

Photo by felix schwenzel in Edinburgh, United Kingdom with @diplix, and @katia__kelm. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ix hielt das für ne su­per Idee: un­ter die rei­fen le­gen und mich von der bei­fah­re­rin fo­to­gra­fie­ren las­sen. sie nicht.

ursprünglich veröffentlicht am 26.07.2015

Photo by felix schwenzel in So Strawberry Caffe. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

zwei­tes schot­ti­sches früh­stück mit spoo­ky-smi­ley-cap­puc­ci­no und „schrott-brett“ (wie die bei­fah­re­rin sagt).

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel on July 27, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

auf dem weg nach fort wil­liam.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Mansefield Guesthouse. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

zim­mer­de­cke vom bed and break­fast in fort wil­liam.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Loch Lubnaig. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

auf dem weg nach fort wil­liam. (loch lub­naig)

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Loch Lubnaig. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

auf dem weg nach fort wil­liam. (loch lub­naig)

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Linlithgow Palace with @diplix, and @katia__kelm. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ix hielt das für ne su­per Idee: mich auf die­se kon­so­le stel­len und mich von der bei­fah­re­rin fo­to­gra­fie­ren las­sen. sie nicht.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

sie: gibts da nen un­ter­schied zwi­schen pa­last und schloss?
ich: klar, nen pa­last kann man nicht ab­schlies­sen.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Linlithgow Palace. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

op­ti­ma­les wet­ter. kei­ne iro­nie.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Linlithgow Palace with @katia__kelm. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

op­ti­ma­les wet­ter. kei­ne iro­nie.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Tesco Broughton Road. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

in schott­land gib­t's vor al­lem viel fleisch.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Linlithgow Palace. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

in schott­land bau­en stör­che be­son­ders auf­wän­di­ge nes­ter.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Nicos Fish N Chips, Fort William. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

frit­tier­ter schell­fisch mit di­cken pom­mes, boh­nen, but­ter­toast und sa­la­ti­mi­tat.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Nicos Fish N Chips, Fort William. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ich muss­te erst fours­qua­re be­mü­hen, be­vor ich die bei­fah­re­rin hier rein­be­kam.
den had­dock (schell­fisch) will die bei­fah­re­rin jetzt im­mer es­sen.

ursprünglich veröffentlicht am 27.07.2015

Photo by felix schwenzel in Mansefield Guesthouse. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

so geht das je­den tag hier. und der por­ridge (nicht im bild) war auch su­per.

ursprünglich veröffentlicht am 28.07.2015

sie: oh, die hand­tü­cher ha­ben ge­schmack.
ich: wel­chen denn?
sie: min­ze und was fruch­ti­ges … man­go viel­leicht.

ursprünglich veröffentlicht am 28.07.2015

Photo by felix schwenzel in Glen Coe. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

war­um heisst schott­land ei­gent­lich nicht grön­land?

ursprünglich veröffentlicht am 28.07.2015

Photo shared by felix schwenzel on July 28, 2015 tagging @katia__kelm. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

lachs­farm und bei­fah­re­rin.

ursprünglich veröffentlicht am 28.07.2015

Photo by felix schwenzel in Ganavan Beach, Oban. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ex­trem frucht­ba­re stei­ne in schott­land.

ursprünglich veröffentlicht am 28.07.2015

Photo by felix schwenzel in Mansefield Guesthouse. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

schot­ti­sches früh­stück (va­ria­ti­on)

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Mansefield Guesthouse with @katia__kelm. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

bei der bei­fah­re­rin gabs hähn­chen zum früh­stück.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel on July 29, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

bob ross wäre nei­disch auf die­ses ge­ra­de von mir ge­mal­te bild.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Eilean Donan Castle. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

end­lich selbst ein bild vom meist-fo­to­gra­fier­ten cast­le in schott­land ge­macht.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Loch Lochy. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ich weiss nicht ob es stimmt, aber wenn das wirk­lich loch lochy ist, dann ist das mein lieb­lings-see­na­me.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel on July 29, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

in schott­land ste­hen über­all sol­che hel­den­denk­mä­ler rum.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Eilean Donan Castle. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

und plötz­lich kommt dann die son­ne raus.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Coral Beaches, Isle of Skye. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

gib­t's wahr­schein­lich auch nur in schott­land: kuh­fla­den auf nem ko­ral­len­strand.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Coral Beaches, Isle of Skye. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

steht auf ein­mal nen bul­le ne­ben dir und pisst.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Dunvegan Castle. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

theo­re­tisch kann man in dem cast­le für £10 ei­nen tag lang woh­nen. man darf nur nix an­fas­sen und wird um 18:30 raus­ge­wor­fen.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Coral Beaches, Isle of Skye. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die chi­ne­si­sche mau­er ist so gross, dass man sie auch in schott­land mit blos­sem auge er­ken­nen kann.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Coral Beaches, Isle of Skye with @katia__kelm. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die bei­fah­re­rin am ko­ral­len­strand.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

Photo by felix schwenzel in Coral Beaches, Isle of Skye. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

der ko­ral­len­strand auf der isle of sky.

ursprünglich veröffentlicht am 29.07.2015

in die­ser land­schaft er­war­tet man jede se­kun­de, dass ei­nen ein hob­bit an­lä­chelt.

ursprünglich veröffentlicht am 30.07.2015

Photo by felix schwenzel in Fairie Glen, Uig. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

über­all scha­fe und men­schen in den ber­gen.

ursprünglich veröffentlicht am 30.07.2015

Photo by felix schwenzel in Uig Ferry Terminal. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

bes­ter pick­nick-platz seit ges­tern.

ursprünglich veröffentlicht am 30.07.2015

Photo by felix schwenzel in Quirang, Isle Of Skye.. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

und dann sind wir in den ber­gen kra­xeln ge­gan­gen.

ursprünglich veröffentlicht am 30.07.2015

Photo by felix schwenzel in Quirang, Isle Of Skye.. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

mir war das al­les ja ein biss­chen zu hoch.

ursprünglich veröffentlicht am 30.07.2015

Photo by felix schwenzel in Dunvegan Castle. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

das ist mal ein wohn­zim­mer­aus­blick.

ursprünglich veröffentlicht am 30.07.2015

in dem b and b wo wir ge­ra­de sind, wohnt auch die­ses schaf, das denkt es sei ein col­lie. mitt­ler­wei­le is­ses mut­ter, aber im­mer noch an­ders als die an­de­ren scha­fe.

ursprünglich veröffentlicht am 31.07.2015

Photo by felix schwenzel on July 31, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

kurz­spa­zier­gang um’s b and b bei ull­a­pool. der sehr freund­li­che col­lie hat uns un­ge­fragt be­glei­tet.

ursprünglich veröffentlicht am 31.07.2015

Photo by felix schwenzel in Ullapool Harbour. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die eng­län­der wis­sen was stil ist!

ursprünglich veröffentlicht am 31.07.2015

Photo by felix schwenzel on July 31, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ull­a­pool. hier war ich vor über 20 jah­ren mal. ist im­mer noch sehr win­dig.

ursprünglich veröffentlicht am 31.07.2015

Photo by felix schwenzel on August 01, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

das schaf, das denkt es wär ein hund.

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 01, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

der hund, der denkt ich wär ein schaf.

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 01, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die scha­fe, die den­ken ich wäre der füt­te­rer.

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel in Stac Pollaidh. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

kanns­te dir nicht aus­den­ken sol­che bil­der. #schott­land

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel in Stac Pollaidh. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ein­mal rechts hoch, hin­ter dem dem berg rum­lau­fen und dann links vom berg im schlamm wie­der run­ter­rol­len. (wan­dern in #schott­land kann ganz schön an­stren­gend sein.)

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 01, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

das wohn­zim­mer un­se­res bed and break­fast in loch­in­ver.

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel in Lochinver Larder. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

also ich find hag­gis le­cker. (hier: hag­gis, neeps and tat­ties)

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel in Lochinver Larder. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

pies beim loch­in­ver lar­der.

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel in Lochinver. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

hier kommt man aus dem stau­nen gar nicht mehr raus. #schott­land #loch­in­ver

ursprünglich veröffentlicht am 01.08.2015

Photo by felix schwenzel in Lochinver. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

dem früh­stück nach ge­hen wir heu­te bäum­e­fäl­len. in echt na­tür­lich nur spa­zie­ren. #schott­land

ursprünglich veröffentlicht am 02.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 02, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

heu­te bei son­nen­schein durch die hei­de …

ursprünglich veröffentlicht am 02.08.2015

Photo by felix schwenzel in Achmelvich Beach. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

op­ti­ma­les strand­wet­ter: 19 bis 21 grad, wind, auch mit­tags nied­rig­ste­hen­de son­ne.

ursprünglich veröffentlicht am 02.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 02, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

best fish and chips yet @ the ca­ber­feidh in loch­in­ver.

ursprünglich veröffentlicht am 02.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 02, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

gin­ger beer, mein neu­es lieb­lings­ge­tränk (wenn ix fah­ren muss).

ursprünglich veröffentlicht am 02.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 02, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

blick auf das loch­in­ver und den bier­gar­ten des ca­ber­feidh.

ursprünglich veröffentlicht am 02.08.2015

Photo by felix schwenzel in Inverness Castle. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

sechst-bes­ter pick­nick­platz in #schott­land: in #in­ver­ness am cast­le.

ursprünglich veröffentlicht am 03.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 03, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

me­lo­die in mei­nem kopf: krom­ba­cher-wer­be­mu­sik mit du­del­sä­cken ge­spielt. #schott­land

ursprünglich veröffentlicht am 03.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 03, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

auf dem Weg zu den bone ca­ves in der nähe von loch­in­ver quillt plötz­lich was­ser aus dem bo­den und formt nen reis­sen­den und sehr laut rau­schen­den strom. und die rehe sind hier gross wie la­mas (nicht im bild, wollt ich aber mal los wer­den)

ursprünglich veröffentlicht am 03.08.2015

Photo by felix schwenzel in Leakey's Bookshop. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

be­ein­dru­ckends­ter buch­la­den seit lan­gem: lea­k­eys book­s­to­re in #in­ver­ness. bit­te auch die zen­tral­hei­zung mit­ten im raum be­ach­ten.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 03, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die pies aus #loch­in­ver wa­ren üb­ri­gens su­per. mei­ner war mit cho­ri­zo und käse, der der bei­fah­re­rin mit di­cken ap­fel­stü­cken und viel zimt.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glen Moray distillery. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

de­stl­lier­kes­sel bei glen mo­ray.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glen Moray distillery. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

das bes­te am whis­ky trail ist der duft des an­gel shares (dem flüch­ti­gen al­ko­hol) in den la­ger­häu­sern. #schott­land

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glen Moray distillery. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

blick durch ein whis­ky­fass mit glas­bö­den bei glen mo­ray. #schott­land

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glen Moray distillery. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ein­gangs­si­tua­ti­on bei glen mo­ray.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glenfiddich. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

miss mar­ple hat auch ir­gend­was mit glen­fid­dich zu tun.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glenfiddich. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

tour­vor­be­rei­tung bei #glen­fid­dich. (die schot­ten spre­chen glen­fid­dich aus wie die deut­schen.)

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glenfiddich. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

fäs­ser bei glen­fid­dich.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glenfiddich. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

fäs­ser bei glen­fid­dich.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glenfiddich. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die füh­run­gen durch die whis­ky-de­stil­le­rien wa­ren aus­nahm­los toll. über­all gabs mal was an­de­res zum rie­chen oder an­fas­sen oder pro­bie­ren. mal ge­rös­te­te gers­te, mal den spi­rit zum in den hän­den ver­rei­ben und über­all na­tür­lich das end­pro­dukt in ver­schie­de­nen va­ri­an­ten. am bein­dru­ckens­ten war im­mer das rie­chen an den fass­öff­nun­gen der ge­füll­ten fäs­ser.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glenfiddich. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

gross­zü­gi­ges pro­bier­ge­la­ge bei glen­fid­dich. et­was stil­los fand ich, dass man zum whis­ky lei­tungs­was­ser statt des viel ge­lob­ten quell­was­sers (das in je­dem pro­duk­ti­ons­schritt ge­nutzt wer­de) ser­viert. ach, das quell­was­ser wird auch nicht zur de­stil­lats­küh­lung und gers­ten­quel­lung ge­nutzt.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Glenfiddich. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

zum ab­schied viel son­ne bei glen­fid­dich.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in The Mustard Seed Restaurant. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

le­cker, freund­lich, re­ason­ab­ly pri­ced, tol­le aus­sicht und auch in ner ehe­ma­li­gen kir­che: the mus­tard seed.

ursprünglich veröffentlicht am 04.08.2015

Photo by felix schwenzel in Leakey's Bookshop. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

cat con­tent anno 1896. das buch in dem ich das ge­fun­den habe ist ne art li­stic­le mit dem na­men „the hundred best pic­tures, se­cond se­ries“ und wur­de 1902 von c. hu­bert letts ver­öf­fent­licht. manch­mal hab ich das ge­fühl es än­dert sich nix, au­ßer der quan­ti­tät und ge­schwin­dig­keit.

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 05, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

hier in #in­ver­ness lan­den alle eure be­schwer­de­brie­fe an die te­le­kom.

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

Photo by felix schwenzel in Loch Ness. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

loch ness.
un­ser wirt hat das mons­ter zwei­mal ge­se­hen. es habe gros­se zäh­ne und kön­ne auch flie­gen. er schien ent­täuscht zu sein, dass wir ihm das nicht glau­ben woll­ten. wir ha­ben dann spä­ter 12 en­ten am loch ness ge­se­hen. die kön­nen auch flie­gen.
kei­ne sou­ve­nirs ge­kauft.

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

Photo by felix schwenzel in Loch Ness, Scotland. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

um das loch ness im wald sprie­ßen rho­do­den­dren wie un­kraut. weg­schnei­den hilft of­fen­bar nicht lan­ge.

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

Photo by felix schwenzel in Loch Ness. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

rho­do­den­dren im wald rund um loch ness.

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

Photo by felix schwenzel in Aldourie Castle. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

na­del­wald.
un­ten rum sind die na­del­bäu­me hier grün vom moss, das na­deln nicht un­ähn­lich ist, oben schei­nen die bäu­me noch ech­te na­deln zu ha­ben.
sieht man auf dem bild na­tür­lich nicht, stimmt aber.

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

Photo by felix schwenzel in Loch Ness, Scotland. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

rund um in­ver­ness ist die na­tur sehr kul­ti­viert. mir fehlt jetzt schon, nach 2 ta­gen #in­ver­ness, die bru­ta­le wild­nis der high­lands um ull­a­pool und loch­in­ver.

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

Photo by felix schwenzel in Urquhart Castle with @diplix. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die an­de­ren lä­cheln auf sel­fies im­mer. aber die ru­fen auch nach „nes­sie“. #loch­ness

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

⚠️ Artikel „“ nicht gefunden.

Photo by felix schwenzel in Urquhart Castle with @katia__kelm. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die fa­mi­lie die sich von der bei­fare­rin fo­to­gra­fie­ren liess, woll­te auch nicht lä­cheln.

ursprünglich veröffentlicht am 05.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 06, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

gu­lasch es­sen die schot­ten zwi­schen zwei blät­ter­teig­schei­ben und nen­nen es steak pie.

ursprünglich veröffentlicht am 06.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 06, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die gibt’s im­mer noch?
die gibt’s wirk­lich in GB?

ursprünglich veröffentlicht am 06.08.2015

Photo by felix schwenzel in Doune Castle. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

das pri­va­te scheiss­haus des 1st duke of al­ba­ny im doune cast­le.
mit der au­dio­tour, ge­spro­chen von ter­ry jo­nes, hat das schloss sehr viel spaß ge­macht. und vie­le sze­nen von „rit­ter der ko­kos­nuss“ wur­den hier auch ge­dreht.

ursprünglich veröffentlicht am 06.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 06, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

un­ser letz­tes bed and break­fast, das lis­mo­re house.
hier schla­fen auch 400 scha­fe und 16 rin­der.

ursprünglich veröffentlicht am 06.08.2015

Photo by felix schwenzel in Stirling Castle. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die ka­pel­le im stir­ling cast­le mit dem bes­ten vor­stell­ba­ren al­tar­bild: ge­rahm­ter schot­ti­scher him­mel.

ursprünglich veröffentlicht am 07.08.2015

Photo by felix schwenzel in The Falkirk Wheel. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

die al­ten ka­nä­le hier in der ge­gend, die­nen aus­schliess­lich dem tou­ris­mus.

ursprünglich veröffentlicht am 07.08.2015

Photo by felix schwenzel in The Falkirk Wheel. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

für den tou­ris­mus ha­ben die ka­nä­le hier auch ei­ni­ge gim­micks ver­passt be­kom­men.

ursprünglich veröffentlicht am 07.08.2015

Photo by felix schwenzel in The Falkirk Wheel. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ein to­ris­ten­boots­fahr­stuhl!

ursprünglich veröffentlicht am 07.08.2015

Photo by felix schwenzel in The Falkirk Wheel. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

be­ein­dru­cken­de in­ge­nieurs­ar­beit is­ses aber so oder so, das fal­kirk wheel.

ursprünglich veröffentlicht am 07.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 08, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

wer im bett früh­stü­cken will, soll­te in der kü­che schla­fen.

ursprünglich veröffentlicht am 08.08.2015

Photo by felix schwenzel in Edinburgh Airport. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

jetzt zu­rück in die ber­li­ner hit­ze :(

ursprünglich veröffentlicht am 08.08.2015

Photo by felix schwenzel on August 10, 2015. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

viel­leicht ist das auch das idea­le #schott­land-sym­bol­bild: far­ben­fro­her him­mel, ein­spu­ri­ge stras­sen, wild­nis mit ge­le­gent­lich ein­ge­spren­kel­ten zi­vi­li­sa­ti­ons­spu­ren.
#la­ter­gram #te­le­fon­zel­len


an ei­ner zu­sam­men­fas­sung un­se­rer schott­land­rei­se oder ei­ner über­sicht der bil­der, die wir in den letz­ten zwei wo­chen ge­pos­tet ha­ben, wer­de ich in den nächs­ten ta­gen ganz be­stimmt ar­bei­ten. wo­bei die bis­her von mir ver­öf­fent­lich­ten bil­der na­tür­lich be­reits alle hier sind. im in­sta­gram-kon­to der bei­fah­re­rin fin­den sich (na­tür­lich) auch ganz vie­le schott­land­bil­der.

ursprünglich veröffentlicht am 10.08.2015



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ziemlich ge­schick­ter spin von cleo abram, um den hand­lungs­be­darf an­ge­sichts des kli­ma­wan­dels als möglich dar­zu­stel­len. der kontext in den sie das stellt sind zwei er­eig­nis­se:

  1. der ant­ark­tis­ver­trag (antarctic treaty) von 1959, der die fried­li­che nutzung der antarktis regelte
  2. das mont­rea­ler protokoll (Montreal Protocol) von 1987, das den welt­wei­ten verzicht aufs stoffe regelte, die zu einem abbau der ozon­schicht führen

in beiden fällen gab es eine globale einigkeit und zu­sam­men­ar­beit. warum sollten wir das nicht auch beim kli­ma­wan­del schaffen?


der soft­ware­ent­wick­ler ni­ki­ta pro­ko­pov war (2024) frus­triert von web­sei­ten mit ki­no­pro­gram­men und pro­gram­mier­te sich und al­len men­schen in deut­schen städ­ten schnell eine schlan­ke web­sei­te mit al­len ki­nos in deutsch­land und al­len fi­lem und al­len spiel­zei­ten. kei­ne wer­bung, kei­ne coo­kies, kein logo, kein fir­le­fanz, nur das pro­gramm in fil­ter­ba­ren ta­bel­len. hier das pro­gramm des city-ki­nos im wed­ding, für das ich noch ei­nen gut­schein habe, hier das pro­gramm des ci­ne­ma­xx am pots­da­mer platz.

ob­wohl sol­che spon­ta­nen ex­pe­ri­men­te ja oft bei schwin­den­dem in­ter­es­se der ent­wick­ler ver­wai­sen, al­le­ki­nos.de läuft auch nach 2 jah­ren noch.

ni­ki­ta pro­ko­pov:

In the be­gin­ning, I wan­ted a simp­le web­site that sol­ved my pro­blem. I wan­ted a web­site that I’d en­joy using.

Ma­gic things hap­pen when you trust your users and just show them ever­y­thing you’ve got.

screenshot von allekinos.de mit einer klickbaren liste von städtenamen und links auf „demnächst im kino“ und „alle filme“

screen­shot von al­le­ki­nos.de mit ei­ner klick­ba­ren lis­te von städ­te­na­men und links auf „dem­nächst im kino“ und „alle fil­me“



auf oh no hab ich schon mal vor ei­nem jahr hin­ge­wie­sen. heu­te beim durch­kli­cken mei­ner blogroll ge­se­hen, dass die sei­te wohl aus mei­nem RSS-rea­der ge­fal­len ist und wie­der hin­zu­ge­fügt. ich fin­de das sehr, sehr wit­zig.


man­che der wahl­pla­ka­te die mo­men­tan über­all in ber­lin rum­ste­hen oder hän­gen tref­fen ge­le­gent­lich ei­nen nerv bei mir. also in dem sinn, dass ich sie gut oder nicht dumm fin­de. die von der CDU sind meis­tens strunz­dumm und schei­nen von bil­li­gem po­pu­lis­mus ge­trie­ben. die von volt wir­ken nicht dumm, aber trotz­dem sehr un­sym­pa­thisch und selbst­ver­liebt.

an­de­rer­seits habe ich ein paar CDU-pla­ka­te ge­se­hen, die ich nicht dumm fand. wenn man ei­nen spit­zen­kan­di­da­ten hat, der aus­sieht wie ein 20-jäh­ri­ger stre­ber, ist es nicht dumm aus die­ser ver­meint­li­chen schwä­che, zu ver­su­chen eine stär­ke zu ma­chen: „ei­ner muss ver­nünf­tig sein

das hier von der SPD hat mir ge­fal­len, auch wenn zet­tel mit sol­chen fra­gen frü­her™ zwei käst­chen zum an­kreu­zen hat­ten: ja und nein.

zwei wahlplakate auf der grünen mittelinsel am ende der seestrasse.

SPD wahl­pla­kat von ste­fan krach mit dem slo­gan: „wollt ihr mit mir ge­hen?“

aber ich sehe nicht, wie mich wahl­pla­ka­te, egal ob sie mir ge­fal­len oder nicht, in mei­ner wahl be­ein­flus­sen sol­len. aus­ser, dass ihre prä­senz si­gnal­siert, dass bald eine wahl an­steht, ent­hal­ten sie kei­ne für mich ver­wert­ba­re in­for­ma­ti­on.


fdp wahlplakta zur abgeordnetenhauswahl in berlin 2026 mit einem bild von batuhan temiz und dem slogan: „aufstieg durch leistung“

FDP wahl­pla­kat von batu­han te­miz mit dem slo­gan: „auf­stieg durch leis­tung?“

ich ver­mu­te, wenn man sich als po­li­ti­ker zum mär­chen „der hase und der igel“ äus­sern müss­te1, dann wäre batu­han te­miz be­stimmt im fan-la­ger des ha­sen.


  1. ab­ge­se­hen da­von, schreck­li­ches mär­chen, miso­gyn und an­satz­wei­se xe­no­phob. oder an­ders ge­sagt: ich er­in­ne­re mich gar nicht dar­an, dass der igel so ein arsch­loch war und der an­ge­ber-stre­ber-hase im mär­chen bei­na­he sym­pa­thi­scher wirkt als der igel. 


bit­cam

felix schwenzel in bilder

1bit schwarzweiss-bild einer bierflache vor eine weissen wand.

schon ein biss­chen al­bern mit der ta­schen­rech­ner­ka­me­ra bil­der mit ei­nem bit und 252 × 189 pi­xeln auf­zu­neh­men. aber mit bit­cam geht das und ich fin­de das gut.


“no ai” is re­al­ly just in­vi­si­ble ai

felix schwenzel in artikel

jo­nas us­sing hat in den letz­ten zwei jah­ren sechs vi­de­os ver­öf­fent­licht, in de­nen er ge­gen den mar­ke­ting-my­thos der mo­der­nen film in­dus­trie ar­gu­men­tiert, dass fil­me ohne com­pu­ter ge­ne­rier­te ef­fek­te (CGI) et­was gu­tes sei­en. sein haupt­ar­gu­ment ist auch der ti­tel sei­ner rei­he:

“NO CGI” is re­al­ly just IN­VI­SI­BLE CGI
(play­list al­ler 6 vi­de­os)

fast im­mer wenn beim mar­ke­ting ei­nes film be­haup­tet wird, al­les sei echt, alle stunts und ef­fek­te sei­nen „prak­tisch“ (prac­ti­cal) ge­filmt und nicht am com­pu­ter ge­ne­riert, stimmt das im­mer nur so halb. stun­den­lang se­ziert jo­nas us­sing in sei­nen vi­de­os sol­che be­haup­tun­gen von prac­ti­cal ef­fects. ich habe die fil­me von jo­nas us­sing imemr wie­der hier emp­foh­len und tue das nach wie vor.

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ich habe mir den ti­tel von jo­nas us­sings vi­deo-rei­he mal ge­borgt, weil ich glau­be, dass bei „CGI“ und „AI“ oder „KI“ die glei­chen ef­fek­te wir­ken.

zum ei­nen wirkt mar­ke­ting nur, wenn es auf frucht­ba­ren bo­den fal­len kann. die be­haup­tung: „kein CGI in die­sem film“ wird ja nur des­halb ge­macht, weil sie ein qua­li­täts­ver­spre­chen ist, das ei­nen wunsch des pu­bli­kums ab­bil­det. dass sich das ver­spre­chen dann bei ge­naue­rer be­trach­tung als klei­ne lüge her­aus­stellt ist nicht schlimm, so­lan­ge das CGI-ge­döns un­sicht­bar, un­merk­lich bleibt.

auch die här­tes­ten kri­ti­ker von KI ha­ben kei­ne oder kaum pro­ble­me mit dem, was un­se­re­re ta­schen­rech­ner­ka­me­ras (smart­phone­ka­me­ras) seit vie­len jah­ren pro­du­zie­ren: bil­der die nicht mehr ein­fach das ab­bil­den was lin­sen und sen­so­ren ein­ge­fan­gen ha­ben, son­dern bil­der die eine al­go­rith­misch re­kon­stru­ier­te in­ter­pre­ta­ti­on der fo­to­gra­fier­ten sze­ne sind. mo­der­ne ta­schen­rech­ner­ka­me­ras re­kon­stru­ie­ren aus mess­da­ten ein bild, das dar­auf op­ti­miert wird un­se­re­re er­war­tung zu ent­spre­chen, wie die welt aus­sieht.

be­reits 2018, mit dem ipho­ne XR, sprach ap­ple da­von, dass die bild­ver­ar­bei­tungs­pipe­line auch die hil­fe ei­ner neu­ral en­gi­ne in an­spruch näh­me.

in un­se­ren ta­schen­rech­nern wer­kelt also seit fast 10 jah­ren KI (ma­chi­ne lear­ning) an un­se­rern bil­dern rum. aber das stört uns nicht, weil das was raus­kommt, ge­nau un­se­ren er­war­tun­gen ent­spricht und da­mit qua­si un­sicht­bar ist.


auf wired.com er­schien die­ser tage ein ar­ti­kel von max­well zeff mit dem ti­tel „Si­li­con Val­ley Does­n't Get Why You Hate AI

The AI back­lash was not cau­sed by sca­ry war­nings about the fu­ture from tech CEOs, or the fact that Ope­nAI and An­thro­pic have not yet cu­red can­cer. It’s about the ways AI is al­re­a­dy start­ing to ch­an­ge so­cie­ty, which many Ame­ri­cans fear is for the worse.

oder mit an­de­ren wor­ten, der ge­gen­wind, den KI nicht nur in den USA, son­dern auch hier er­fährt, liegt nicht nur dar­an dass KI-slop die me­di­en ver­stopft oder KI-fir­men die tol­le zu­kunft, die uns KI brin­gen soll, nicht gut ge­nug kom­mu­ni­zie­ren, son­dern auch dar­an das wir jetzt schon be­ob­ach­ten kön­nen, wie die­se tech­no­lo­gie ver­trau­en ero­diert, ge­sell­schaft­li­che kon­flik­te schürt und un­si­cher­heit säät — so wie jede neue tech­no­lo­gie die ge­sell­schaft, ge­schäfts­mo­del­le, le­bens­wei­sen ver­än­dert.

al­ler­dings er­schei­nen die ver­än­de­run­gen die KI ver­ur­sacht im un­ter­schied zu vor­he­ri­gen dis­rup­tio­nen durch tech­no­lo­gie­wan­del, of­fen­bar selbst hart­ge­sot­te­nen tech­no­lo­giefans und nerds un­heim­lich und un­be­re­chen­bar. mir auch.

wäh­rend das in­ter­net auch auf hef­ti­gen wi­der­stand bei der ge­sell­schaft­li­chen ad­op­ti­on traf, schie­nen im­mer ir­gend­wie die vor­tei­le zu über­wie­gen, auch wenn das in­ter­net die ge­sell­schaft und die wirt­schaft an vie­len stel­len auf den kopf stell­te.

bei KI sum­mie­ren sich die vor- und nach­tei­le of­fen­bar mehr und mehr zu ei­ner ne­ga­ti­ven sum­me. und da­ge­gen schei­nen KI-fir­men we­der mit PR-kam­pa­gnen, noch mit im­mer blu­mi­ge­ren ver­spre­chen an­zu­kom­men.


das un­be­ha­gen, was vie­le men­schen ge­gen­über KI ha­ben, gleicht dem un­be­ha­genm das vie­le men­schen ge­gen­über do­nald trump ha­ben. plötz­lich ist da et­was, das an wich­ti­gen schalt­stel­len der welt sitzt, das enor­me macht und wirk­mäch­tig­keit hat, aber gleich­zei­tug auch schlam­pig, ver­lo­gen, ge­schichts­ver­ges­sen ar­bei­tet — und kei­nen ge­schmack und an­stand hat. trump und KI ma­chen uns auch des­halb angst, weil es so vie­le men­schen gibt, die ih­nen ver­trau­en oder sich vor­tei­le von ih­nen er­hof­fen und sie in macht­vol­le oder po­ten­zi­ell all­mäch­ti­ge po­si­tio­nen he­ben. wir be­ob­ach­ten trump und KI beim di­let­tie­ren und dass sie sich kaum ein­he­gen oder kon­trol­lie­ren las­sen.


kon­stan­tin nutzt KI.

Jep. Ich set­ze KI ein. […] KI als Lek­tor. […] KI zum Aus­lo­ten von Op­tio­nen. Ja, ich liess manch­mal KI Ent­wuer­fe auf Ba­sis mei­ner Ideen schrei­ben, um Rich­tun­gen aus­zu­lo­ten. Na­tuer­lich habe ich da­nach die­se Roh­mas­se re­di­giert, neu­ge­schrie­ben, oder ver­wor­fen. Manch­mal kam ich auch mit ei­nem Pro­blem zum LLM, und wir ha­ben be­spro­chen, wel­che Loe­sun­gen es ge­ben kann.

aus mei­ner sicht ist eine sol­che nut­zung von KI ge­nau­so le­gi­tim, wie eine bild­ver­ar­bei­tungs­pipe­line in ei­nem ta­schen­rech­ner, so wie CGI kein CGI ist, so lan­ge es un­sicht­bar bleibt. oder bes­ser, so­lan­ge das an­thro­po­mor­phe, das mensch­li­che, das hand­ge­dach­te sicht­bar und klar er­kenn­bar bleibt.

an­de­rer­seits ist es ge­nau­so le­gi­tim über so eine ar­beits­wei­se zu den­ken: „Das ist mir zu viel KI.“

ben_ be­ob­ach­tet, dass KI dazu bei­trägt text zu ent­wer­ten.

Text ist und war schon im­mer ein Ge­we­be ei­ge­ner und frem­der Ge­dan­ken und Wor­te, ge­formt durch nicht-sim­pli­zis­ti­sche Pro­zes­se und Werk­zeu­ge. Im Wein­berg des Tex­tes und so …

… aber … [mit KI] sinkt der Wert al­ler Tex­te, au­to­ma­tisch. Egal, wie viel oder we­nig. Text fällt im Wert und Text ge­rät un­ter Ge­ne­ral­ver­dacht und wird es fort­an blei­ben.

im prin­zip gehts wie­der um die wurst. ei­ner­seits in dem sinn, dass wir als ge­sell­schaft wie­der wege fin­den müs­sen die ver­wer­fun­gen der tech­no­lo­gie so zu na­vi­gie­ren, dass wir un­se­re ge­sell­schaf­ten zu­sam­men­hal­ten kön­nen und vor dem aus­ein­an­der­bre­chen be­wah­ren kön­nen. ge­sell­schaft­li­che kri­sen die durch tech­no­lo­gie­wan­del aus­ge­löst wur­den, ha­ben wir in der jün­ge­ren ge­schich­te ja schon öf­ter — mehr oder we­ni­ger er­folg­reich — na­vi­giert.

aber an­de­rer­seits gehts auch um die her­stel­lung der wurst. ich zi­tie­re alle paar mo­na­te die­ses zi­tat von tel­ler:

So­me­ti­mes, ma­gic is just so­meone spen­ding more time on so­me­thing than an­yo­ne else might re­ason­ab­ly ex­pect.

wenn wir wie­der „hand­den­ken“ (wort­schöp­fung: dvg), mehr ar­beit in tex­te ste­cken als sich ir­gend­wer vor­stel­len kann, ha­ben wir viel­leicht die chan­ce den wert von text wie­der zu stei­gern — auch wenn der ge­ne­ral­ver­dacht blei­ben wird.

text und an­de­re krea­ti­ve ge­wer­ke ha­ben noch chan­cen, wenn der her­stel­lungs­pro­zess ge­nau so sicht­bar ge­macht wird, wie es film­stu­di­os ge­le­gent­lich in ih­rem mar­ke­ting ver­su­chen, wenn sie be­haup­ten ein film ent­hal­te (an­geb­lich) „no cgi“.

wer wurst her­stellt und da­für kon­su­men­ten fin­den will, wird künf­tig mög­li­cher­wei­se nicht mehr um­hin kom­men, den her­stel­lungs­pro­zess so trans­pa­rent wie nur mög­lich dar­zu­stel­len. das heisst aber auch, ein ein­fa­ches la­bel „no AI“ / „kei­ne KI“ wird nicht rei­chen, da muss auch ganz viel dif­fe­ren­ziert wer­den. ein­fa­che la­bel wer­den nicht rei­chen. har­te und viel krea­ti­ve hand- und denk-ar­beit al­lein auch nicht.


so wie jo­nas us­sing mit viel mühe über 6 vi­de­os hin­weg die be­haup­tung „no CGI“ als klei­ne oder gros­se lüge ent­larvt hat, wer­den auch la­bel wie „no AI“ oder „kei­ne KI“ nie die gan­ze wahr­heit über die her­stel­lung krea­ti­ver ar­beit ehr­lich ab­bil­den. es ist im­mer kom­pli­zier­ter als man denkt. so wie „made in ger­ma­ny“, „selbst­ge­ba­cke­nes brot“ oder „ohne kon­ser­vie­rungs­stof­fe“ auch im­mer nur ei­nen teil der ge­schich­te er­zäh­len.

viel­leicht soll­ten wir uns statt auf la­be­l­ing, eher dar­auf kon­zen­trie­ren un­se­rer KI-nut­zung in bes­se­re wor­te zu fas­sen? eine spra­che da­für fin­den, um zu be­schrei­ben wie wir ar­bei­ten. viel­leicht lohnt es sich dar­über zu re­flek­tie­ren, was wir von kunst, text und kul­tur ei­gent­lich ge­nau er­war­ten, was uns ei­gent­lich wich­tig ist? was wir ei­gent­lich wol­len? wo die gren­zen ver­lau­fen, wo wir die pflö­cke ein­schla­gen?

schön und le­sens­wert in die­sem zu­sam­men­hang:


quel­len


aus­ser­dem


del­ta-up­date (20,84 kg)

felix schwenzel in semaglutid

ei­gent­lich woll­te ich ja bis april 2027 nicht mehr über mein ge­wicht schrei­ben. aber ich freue mich, dass die durch­schnitts­wer­te die­sen mo­nat ein biss­chen nach un­ten zei­gen. im­mer­hin habe ich im au­gust mei­ne pom­mes-ex­pe­ri­men­te wie­der auf­ge­nom­men und rös­ti in but­ter ge­tränkt. und das freut mich: dass ich auch ohne wirk­li­chen ver­zicht mein ge­wicht hal­ten und im rend so­gar noch ein biss­chen run­ter­be­kom­men kann. kann na­tür­lich auch dar­an lie­gen, dass ich in sa­chen mus­kel­auf­bau in den letz­ten wo­chen et­was faul war.

und an­de­rer­seits ist es jetzt fast ein jahr her, dass ich zum letz­ten mal se­maglut­id/oz­em­pic ge­nom­men habe und sehe, dass das ge­wicht da bleibt wo ich es gut fin­de.

mein monatliches durchschnittsgewicht vom januar 2025 (ca. 113 kg) bis zum august 2026 (ca. 92,6 kg)

mein mo­nat­li­ches durch­schnitts­ge­wicht vom ja­nu­ar 2025 bis zum au­gust 2026 (stand vom juni 2026)


mir ist auf­ge­fal­len, dass noch ei­ni­ge blogs die ich ger­ne lese in mei­nen blogrol­len feh­len. mei­ne blogrol­len auf­fül­len oder um­sor­tie­ren wer­de ich jetzt re­gl­mäs­sig ma­chen weil ich sie mitt­ler­wei­le selbst mit gros­sem ver­gnü­gen selbst nut­ze, der­zeit vor al­lem in mei­nem rea­der, aber auch mit­tels ei­nes neu­en riv­va-fea­ture, dass ge­ge­be­nen­falls bald öf­fent­lich zu­gäng­lich ist.

was mir im rea­der auf­fiel. ich mag netz­po­li­tik, aber die ver­öf­fent­li­chungs­fre­quenz von ar­ti­keln die ich nicht un­be­dingt so­fort le­sen möch­te ist mir ein biss­chen zu hoch. des­halb wan­dert netz­po­li­tik von mein­ner „start­pack-blogrol­le“ in „auch in mei­nem feed­rea­der“ — und da­mit aus dem rea­der.

ich füh­re künf­tig also drei blogrol­len, eine (das „star­ter­pack“) mit deutsch­spra­chi­gen blogs die ich so ger­ne lese, dass ich sie ger­ne vor al­lem an­de­ren in mei­nem feed­rea­der le­sen wür­de. dann eben jene blogs die ich auch in mei­nem feed rea­der habe und von de­nen ich fast al­les lese, aber eben auch ge­le­gent­lich was über­sprin­ge oder auch spä­ter le­sen kann. und dann die eng­lisch­spra­chi­gen blogs. da wer­de ich in zu­kunft viel­leicht noch eine vier­te blogrol­le draus ex­tra­hie­ren, mit eng­lisch­spra­chi­gen blogs die ich für es­sen­zi­ell hal­te, wie dar­ing fire­ball oder waxy.org oder this is­n't hap­pi­ness.

Blogroll

  • Ole Reissmann

    ole reissmann lese ich auch furchtbar gerne, auch wenn er sich thematisch derzeit fast ausschliesslich auf KI und journalismus konzentriert. ich finde dort gelegentlich echte perlen. → englischsprachige blogs

  • REAL VIRTUALITY

    alexander matzkeit über film und medien und dies und das. er schreibt selten, aber immer mit substanz und leidenschaft. → starterpack

  • horax schreibt hier

    in der unterzeile steht unter anderem: „absichtsloses herumliegen“. das gefällt mir, aber auch das, was horax gelegentlich schreibt. → starterpack

  • Stefan Niggemeier

    das war lange zeit mein lieblingsblog von meinem lieblingsjournalisten. dann kam übermedien und stefan-niggemeier.de schlief ein. jetzt (2026) veröffentlich stefan dort wieder artikel, die er anderswo veröffentlicht hat. ich bin sicher, dasss stefan-niggemeier.de irgendwann wieder mein lieblingsblog wird. → auch in meinem feedreader

beim letz­ten fol­low-mon­tag lan­de­te jo­han­nes kuhn noch in ei­ner ei­ge­nen blogrol­le und OPML-da­tei. die habe ich jetzt ent­fernt und jo­han­nes ins star­ter­pack auf­ge­nom­men.


flop­py

felix schwenzel in notiert

das logo des medientrackers „floppy“

flo­ri­an schreibt über trakt und dass er jetzt flop­py zum me­di­en­track­ing nutzt.

mit trakt habe ich auch ein paar jah­re mei­nen me­di­en­ko­sum ge­trackt, aber vor ei­ner gan­zen wei­le da­mit auf­ge­hört, weil mir das ei­ner­seits zu doof wur­de ei­ner fir­ma so ein da­ten­ge­schenk zu ma­chen auf eine art auch su­spekt wur­de.

vor ein paar mo­na­ten ent­schied ich mich je­den­falls für min­des­tens ein jahr hier im blog fest­zu­hal­ten, was ich an se­ri­en und fil­men sehe. da wo es geht oder sinn er­gibt, zie­he ich es vor, mei­ne da­ten selbst zu ver­wal­ten und zu mei­nen be­din­gun­gen zu ver­öf­fent­li­chen. es zeigt sich so­weit, dass das ganz gut geht und auch se­mi­au­to­ma­tisch. wenn es nicht se­mi­au­to­ma­tisch ge­hen wür­de, ver­lies­se mich schnell die lust so­et­was zu tun. mein work­flow war haupt­säch­lich dass al­les was ich auf plex sehe au­to­ma­tisch ei­nen ein­trag im blog er­zeugt. din­ge die ich auf net­flix, ama­zon prime oder in me­dia­the­ken sehe, muss­te ich noch ge­le­gent­lich ma­nu­ell an­le­gen. ein biss­chen half mir da­bei pop­feed, das eine gute me­ta­da­ten­quel­le ist und das ich im rah­men mei­nes AT­mo­sphe­re-wahns ger­ne aus­pro­bie­ren woll­te (zum pa­ralel­len tra­cken).

je­den­falls habe ich mir dann auf an­re­gung von flo­ri­an eben je­nes flop­py an­ge­se­hen. flop­py ist wie trakt oder pop­feed ein me­di­en­tra­cker, nur dass man ihn selbst be­trei­ben kann. flop­py hat mir auf den ers­ten blick ge­fal­len. ich konn­te alle da­ten, vor al­lem die ge­sam­te dort ge­spei­cher­te his­tio­rie, von trakt und plex im­por­tie­ren und gleich­zei­tig me­ta­da­ten-diens­te nut­zen, die auch von trakt, plex, pop­feed und al­len an­de­ren ge­nutzt wer­den. flop­py weiss aus der plexhis­to­rie, dass ich ge­ra­de silo sehe, weiss was die nächs­te fol­ge kommt und so­bald ich die neu­es­te fol­ge ge­se­hen habe, mar­kiert flop­py die, dank ei­ner ver­bin­dung zu mei­nem plex, au­to­ma­tisch als ge­se­hen. wenn ich eine fol­ge re­a­cher auf ama­zon prime sehe, kann ich die ge­se­he­ne fol­ge mit drei klicks als ge­se­hen mar­kie­ren und der ein­ge­bau­te ka­len­der in flop­py zeigt mir, wann die nächs­ten fol­gen kom­men.

aber das bes­te ist: so­bald flop­py eine fol­ge oder ei­nen film als ge­se­hen mar­kiert, legt es, mit ei­nem klei­nen selbst­ge­schrie­be­nen script, auch ei­nen ein­track im me­di­en­tra­cker auf wir­res.net an.

se­ri­en wie die sen­dung mit der maus oder die for­mel 1 zu tra­cken, war mit trakt und pop­feed ent­weer müh­sam, un­mög­lich oder bug­gy. das tra­cken der sen­dung mit der maus mit flop­py war auch bug­gy, aber weil flop­py auf mei­nem heim­ser­ver läuft, konn­te ich es patchen, so dass ich jetzt so­wohl die for­mel 1, als auch die sen­dung mit der maus feh­ler­frei und mü­he­los tra­cken kann.

was ich sa­gen will: flop­py ist toll, sei­ne ei­ge­nen me­ta­da­ten zu ver­wal­ten ist noch tol­ler und mein trakt-kon­to zu lö­schen fühl­te sich gut an.


let­ter­boxd fin­de ich nach wie vor sym­pa­thisch und wer­de mei­ne ge­se­he­nen fil­me und kurz­kri­ti­ken dort wei­ter­hin ver­öf­fent­li­chen.


pop­feed fin­de ich toll, aber es scheint ei­ner­seits nicht wei­ter­ent­wi­ckelt zu wer­den und ist an­de­rer­seits irre lang­sam. die nut­zung von pop­feed pau­sie­re ich erst­mal.


hei­ko hat sich, wie flo­ri­an, auch ei­nen me­di­en­tra­cker ge­bas­telt.


wäh­rend fri­da und ich zwei wo­chen al­lei­ne zu­hau­se wa­ren, war die bei­fah­re­rin in ham­burg und hat bei der pen­ti­ment som­mer­aka­de­mie ei­nen ma­le­rei-kurs ge­lei­tet. die do­zen­ten der som­mer­aka­de­mie hal­ten auch im­mer ei­nen vor­trag. das ist ihr vor­trag, den sie noch­mal ein­ge­spro­chen hat.

er han­delt von mei­nen vier letz­ten ar­beits­grup­pen und wie sie ent­stan­den sind.

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nied­rig­schwel­li­ge kom­men­ta­re

felix schwenzel in über wirres

via benedikt.io

clau­dia hat auf­ge­schrie­ben, was sie beim kom­men­tie­ren (in blogs) nervt. von mei­nen vor­he­ri­gen kom­men­tar­sys­tem war sie (zu recht) ge­nervt. mit der ein­bin­dung von isso ist sie zu­frie­den, aber ich selbst auch.

ob­wohl ich isso jetzt seit fast zwei mo­na­ten in be­trieb habe, ist hier noch kein spam-kom­men­tar ge­lan­det. das mag dar­an lie­gen, dass es (der­zeit noch) aus­schliess­lich über ja­va­script funk­tio­niert. das nervt clau­dia nicht, aber an­de­re — und ich möch­te das lang­fris­tig noch än­dern. an­sons­ten habe ich isso wirk­lich nied­rig­schwel­lig kon­fi­gu­riert: wer min­des­tens drei zei­chen kom­men­tar ein­gibt, kann das for­mu­lar und da­mit ei­nen kom­men­tar ab­schi­cken. die an­ga­be des na­mens, der email­adres­se oder der ei­ge­nen web­site ist op­tio­nal. so oder so gibts eine vor­schau und die op­ti­on den kom­men­tar 30 mi­nu­ten lang (nach der ver­öf­fent­li­chung) zu edi­tie­ren (über ei­nen coo­kie). mark­down ist un­ter­stützt, links wer­den klick­bar, le­dig­lich der hin­weis dar­auf, dass mark­down un­ter­stützt wird, fehlt noch. wo­bei ich glau­be, dass, aus­ser ein paar spe­zia­lis­ten, oh­ne­hin nie­mand weiss was mark­down ist.

je­den­falls den­ke ich, clau­dia hat recht. ich fin­de es auch ex­trem ner­vig, wenn man ei­nen kom­men­tar schreibt und nach dem sen­den ent­we­der nix pas­siert oder ein hin­weis auf mo­de­ra­ti­on er­scheint. wenn schon mo­de­ra­ti­on, dass könn­te der kom­men­tar mir selbst doch we­nis­tens wei­ter an­ge­zeigt wer­den?

ich kom­men­tie­re schon län­ger so, dass ich kom­men­ta­re, die ich an­ders­wo hin­ter­las­se, auch hier ver­öf­fent­li­che. wie al­les was ich hier ma­che, ma­che ich das na­tür­lich in ers­ter li­nie für mich selbst. so kann ich spä­ter schau­en ob es ant­wor­ten gab, ob die mo­de­ra­ti­on er­folg­reich war oder ge­lösch­tes zu­min­dest bei mir selbst be­hal­ten. und für die eine oder an­de­re per­son mag es so­gar in­ter­es­sant sein zu se­hen, was ich an­ders­wo ins in­ter­net schrei­be.

aber am liebs­ten ist mir das kom­men­tie­ren per web­men­ti­on. das geht nicht über­all, aber zum bei­spiel bei eay.de oder dem kopf­zei­ler. ich schrei­be aber beim web­men­ti­on-kom­men­tie­ren nicht nur eine ant­wort un­ter ei­nen frem­den bei­trag, son­dern ich be­hal­te auch die fä­hig­keit den zu edi­tie­ren oder zu lö­schen. das fin­de ich ziem­lich sen­sa­tio­nell. mit word­press kann man das kom­men­tie­ren per web­men­ti­on mit (na­tür­lich) mat­thi­as pfef­fer­les in­die­web-plug­in kon­fi­gu­rie­ren, mit kir­by und ein biss­chen hand­ar­beit hilft ei­nem mau­rice renks in­die­con­nec­tor.


was mich im ge­gen­teil zu clau­dia nicht nervt: wenn man gar nicht kom­men­tie­ren kann.

Kom­men­tie­ren un­mög­lich: Blogg doch selbst, steht dann z.B. da. Ok, al­les klar, ich lese dann aber auch nicht mehr mit. Für mich sind Blogs die ein­zig ver­blie­be­nen Me­di­en, wo noch gute Ge­sprä­che mög­lich sind – kei­ne Wand­zei­tun­gen.

die ge­sprä­che sind ja im­mer noch mög­lich. die­sen ser­mon hier möch­te ich nicht un­ter clau­di­as ein­trag pos­ten, aber trotz­dem ist die­ser bei­trag auch ein kom­men­tar. clau­dia wird die­sen ar­ti­kel se­hen, ent­we­der in ih­ren re­fe­rern oder bei riv­va. oder weil sie hier zu­fäl­lig mal rein­ge­schaut hat. das ist ja das tol­le am in­ter­net, an links, an ei­enr wand­zei­tung. be­steht al­les ir­gend­wie aus ge­sprä­chen und kom­men­ta­ren.


abend­spa­zier­gang 22.08.2026 und 23.08.2026

felix schwenzel in bilder

wähh­rend die bei­fah­re­rin auf dienst­rei­se war, durf­te ich mit fri­da 2-4 mal täg­lich raus ge­hen. sonst bin ich nach­mit­tags nicht so oft in den reh­ber­gen, in den letz­ten bei­den ta­gen war nach­mit­tags im­mer ir­gend­wo live mu­sik. nicht mein ding, aber mu­sik, men­schen die fei­ern und in die bü­sche ka­cken find ich auf ne art ganz schön. und der him­mel hat sich auch je­des­mal für un­se­re spa­zier­gön­ge raus­ge­putzt.


rös­ti

felix schwenzel in gekocht

ich bin sehr leicht zu be­ein­flus­sen. kaum sehe ich ein vi­deo über rös­ti, muss ich rös­ti selbst ma­chen.

ich war im­mer schon be­geis­tert von tor­til­las die mit so we­ni­gen zu­ta­ten (kar­tof­fel, zwie­bel, ei, öl, salz) so enorm schmack­haft sind. aber rös­ti be­stehen nur aus ge­rie­be­nen kar­tof­feln, ge­duld und salz und ein we­nig but­ter. und sind min­des­tens ge­nau­so toll und dazu noch knusp­rig.

fertiger rösti aufgeschnitten auf einem weissen teller.

fer­ti­ger rös­ti auf­ge­schnit­ten


„art di­rec­ted“ bil­der für ar­me

felix schwenzel in notiert

mitt­ler­wei­le hat sich der dark mode als op­ti­on (j sei dank) fast über­all durch­ge­setzt. wenn ich nachts auf­wa­che und mich mal kurz an den rech­ner set­ze, has­se ich es, wenn web­sei­ten mich dann vi­du­ell an­schrei­en. aber auch tags­über fin­de ich hell leuch­ten­de web­sei­ten un­an­ge­nehm.

des­halb hat wir­res.net seit et­was mehr als ei­nem jahr auch ei­nen dark mode.

was mich da­bei oft ge­nervt hat: man­che bil­der se­hen im dark mode ele­gant aus, aber im light mode nicht. oder um­ge­kehrt. häu­figs­ter work­around da­für bis­her: mit trans­pa­ren­zen ar­bei­ten, also mög­lichst auf hin­ter­grün­de ver­zich­ten. bei strich­zeich­nun­gen mit schwar­zem oder weis­sen stri­chen klappt das dann aber nur in 50% der fäl­le. man kann dann ei­nen grau­ton für die stri­che wäh­len, der so­wohl im dark- als auch light­mo­de sicht­bar bleibt.

die sau­be­re lö­sung ist eine me­dia-query und da­mit was man (glau­be ich) art di­rec­ted images nennt:

<picture>
  <source srcset="…-dark.png" media="(prefers-color-scheme: dark)">
  <img src="…-light.png" alt="">
</picture>

da­für muss man dem CMS bei­brin­gen, pro bild auf wunsch auch zwei quel­len (oder mehr, je nach dem wie art-di­rec­ty man wer­den will) zu ver­wal­ten. in mei­nem fall wür­de das aber im html-code, der für bil­der oh­ne­hin schon irre kom­plex ist, noch mehr kom­ple­xi­tät be­deu­ten.

des­halb habe ich mich sehr über die­sen work­around ge­freut, den mir cur­sor heu­te vor­ge­schla­gen hat, auch eine me­dia query:

@media (prefers-color-scheme: dark) {
  .cover--invert-on-dark { filter: invert(1); }
}

um­ge­setzt habe ich das jetzt so, dass bil­der die auf *-in­ver­ta­ble* en­den pas­send kon­ver­tiert wer­den. bei­spiel aus die­sem ar­ti­kel:

die wichtigsten achsen des case study house #22 fotos von julius shulman mit weissen linien auf schwarzem grund nachgezeichnet.

das bild hat weis­sen hin­ter­grund mit schwar­zen li­ni­en, wird aber bei ak­ti­vier­tem dark mode in­ver­tiert dar­ge­stellt, also mit schwar­zem hin­ter­grund und weis­sen li­ni­en. das soll­te auch mit schwar­zen li­ni­en auf weis­sem hin­ter­grund klap­pen. (al­ler­dings klappt das nicht im RSS, weil kein CSS.)

und es soll­te auch mit trans­pa­ren­tem hin­ter­grund klap­pen. das ist ein ku­bus aus schwar­zen li­ni­en auf trans­pa­ren­tem hin­ter­grund:

das ist der code den mir cur­sor ge­schrie­ben hat:

/*
 * S/W-PNGs mit Dateiname *-in­ver­ta­ble.png: Ablage = Light-Variante.
 * Dark Mode: per CSS in­ver­tie­ren (Trans­pa­renz bleibt erhalten).
 * Selektor bewusst "-in­ver­ta­ble" (nicht nur ".png"): Kirby-Thumbs heißen
 * z.B. name-in­ver­ta­ble-320x.png / name-in­ver­ta­ble-320x-q75.webp.
 */
@media (prefers-color-scheme: dark) {
  img[src*="-in­ver­ta­ble"],
  img[data-src*="-in­ver­ta­ble"],
  img[srcset*="-in­ver­ta­ble"],
  img[data-srcset*="-in­ver­ta­ble"],
  picture:has([srcset*="-in­ver­ta­ble"]) img,
  picture:has([data-srcset*="-in­ver­ta­ble"]) img {
    filter: invert(1);
  }
}

/* Lightbox hat dunklen Hin­ter­grund → immer die Dark-Dar­stel­lung */
.pswp img[src*="-in­ver­ta­ble"],
.pswp__img[src*="-in­ver­ta­ble"] {
  filter: invert(1);
}

in­ter­es­sant (zu­min­dest für mich) ist was mit der light­box im light-mode pas­siert (also wenn man auf das bild klickt, um es zu ver­grös­sern): weil der hin­ter­grund der light box im­mer schwarz ist, wird dann auch die dark-mode-va­ri­an­te in der light­box an­ge­zeigt. al­les mit ein biss­chen CSS. fas­zi­nie­rend.


ca­se stu­dy house #22

felix schwenzel in artikel

die wichtigsten achsen des case study house #22 fotos von julius shulman mit weissen linien auf schwarzem grund nachgezeichnet.

die­ses foto von ju­li­us shul­man kennt je­der ar­chi­tek­tur­stu­dent. mich hat es wäh­rend mei­nes ar­chi­tek­tur­stu­di­ums zu feuch­ten träu­men über sicht­ach­sen und mi­ni­ma­lis­ti­sches de­sign in­spi­riert. an die­sem foto stimmt kon­zep­tio­nell al­les und es fängt eine stim­mung ein, die schwer zu be­schrei­ben ist, die aber je­der ver­steht, so­bald man das foto sieht. ganz ähn­lich dem bild von ed­ward hop­per.

ich wuss­te, dass das haus am hang der hol­ly­wood-hills vom ar­chi­tek­ten pierre koe­nig ge­baut wur­de und dass es min­des­tens 21 wei­te­re case stu­dy hou­ses gibt.

was ich nicht wuss­te, war, dass die bau­her­ren, die fa­mi­lie stahl, schon vor pierre koe­nig eine ziem­lich ge­naue vor­stel­lung vom haus hat­ten. das steht zwar auch so in der wi­ki­pe­dia …

Stahl pro­vi­ded the in­spi­ra­ti­on for the over­all struc­tu­re, set­ting out his ide­as by mid-1956 in a mo­del of the house he wan­ted for the site. Un­li­ke the house as built, the mo­del has a cur­ved rear wall and but­ter­fly roof.
[…]

Koe­nig ad­he­red to the ba­sic at­tri­bu­tes of Stahl's con­cept but re­fi­ned the de­sign into so­me­thing much more ri­go­rous, geo­me­tric and 'pu­re' in its form and ma­te­ri­als—in es­sence ad­ap­ting it to his own vo­ca­bu­la­ry.

… aber die­ses vi­deo er­klärt die ge­schich­te des hau­ses sehr bild­lich. die kin­der der stahls er­zäh­len da­von wie ihre el­tern das haus plan­ten, bau­ten und wie die fa­mi­lie dar­in leb­te und wie das haus jetzt der öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich ist. eine gross­ar­ti­ge klei­ne do­ku­men­ta­ti­on, die nicht nur für ar­chi­tek­tur­in­ter­es­sier­te in­ter­es­sant ist.


ix und chen’s beef nood­le house

felix schwenzel in notiert

vor ein paar ta­gen sah ich in der mül­ler­stras­se ei­nen neu­en la­den in dem je­mand nu­deln mit der hand zog: chen’s beef nood­le house. der la­den ist so neu, dass noch nicht mal die home­page von chen’s beef nood­le house die adres­se ge­lis­tet hat (goog­le hat den ein­trag schon).

als fri­da und ich ges­tern wie­der dran vor­bei­lie­fen und ich wie­der den koch nu­deln zie­hen sah schau­te ich mir die spei­se­kar­te von der stras­se aus an. ich ent­schied mich spon­tan eine der bowls zum mit­neh­men zu kau­fen:

  1. 招牌蘭州清湯牛肉麵   14,90 €
    Haus­ge­mach­te Lanz­hou-Rind­fleisch­nu­deln in kla­rer Brü­he
    Si­gna­tu­re Lanz­hou Clear Broth Beef Nood­les

auf goog­le maps be­klagt sich je­mand:

13,90€ pro Sup­pe fin­de ich teu­er, da kaum Fleisch ent­hal­ten ist.

ich fand 14,00 € OK, aber mir fiel auf, dass enorm vie­le nu­deln ent­hal­ten wa­ren. so kam das bei mir an.

nach der hälf­te der nu­deln war ich be­frie­digt und satt. das fleisch war we­nig aber zart und dünn ge­schnit­ten, der fri­sche ko­ri­an­der war toll, die brü­he klar und die nu­del fluf­fig.

heu­te zum früh­stück dann res­tees­sen mit mehr ge­mü­se und mehr brü­he. so mit ein paar kühl­schrank­res­ten für 14 euro zwei sehr be­frie­di­gen­de mahl­zei­ten mit sehr gu­ten, hand­ge­to­ge­nen nu­deln ge­habt.

der la­den selbst ist an­ge­nehm ein­ge­rich­tet, die be­die­nung spre­chen kaum deutsch, sind aber sehr, sehr freund­lich, es wer­den un­un­ter­bro­chen nu­deln ge­zo­gen und man kann nur bar be­zah­len.


opml2feed

felix schwenzel in notiert

jetzt hab ich eine ma­schi­nen­les­ba­re /blogrolle die au­to­ma­tisch auch /opml aus­gibt und wür­de das ei­gent­lich auch ger­ne selbst nut­zen. oder we­nigs­tens aus­pro­bie­ren wie man so­was nut­zen kann, also mein ei­ge­nes dog food es­sen, wie man so schon sagt. mitt­ler­wei­le weiss ich, dass man die ein­zel­nen opml feeds in freshRSS so abon­nie­ren kann, dass sie sich dy­na­misch ak­tua­li­sie­ren, wenn ich sie hier, hier, hier oder hier än­de­re oder er­wei­te­re. aber ich nut­ze mi­ni­flux und das kann kei­ne dy­na­mi­schen opml-feeds abon­nie­ren.

freshRSS hat eine de­mo­in­stanz auf der man sich an­mel­den kann und die fea­tures von freshRSS tes­ten kann. klappt gut, also man kann ein­zel­nen opml-urls hin­zu­fü­gen oder in ord­ner ver­tei­len und hat dann alle ent­hal­te­nen feeds abon­niert und kann auch ein­zel­ne feeds mu­ten oder selbst wei­te­re hin­zu­fü­gen. aber ich woll­te jetzt nicht mei­nen gan­zen set­up auf den kopf stel­len oder mir freshRSS in­stal­lie­ren.

also hab ich mir ein klei­nes script schrei­ben las­sen das ein we­nig vom riv­va #rp26 feed in­spi­riert ist. wenn man den abon­nier­te füt­ter­te der alle bei­trä­ge die im mai die re­pu­bli­ca er­wähn­ten oder den tag #rp26 nutz­ten in ei­nen ein­zi­gen feed. das war sehr prak­tisch, weil ich dann in mei­nem feed-rea­der die bei­trä­ge gleich le­sen konn­te. aber es war mög­li­cher­wei­se auch ein biss­chen hei­kel, weil der riv­va-rp26-feed frem­de in­hal­te agg­re­gier­te.

das script das ich mir ge­baut habe macht das glei­che wie der riv­va-rp26-feed: aus be­stimm­ten feeds ei­nen neu­en feed bau­en. al­ler­dings ohne den in­halt (nur die über­schrif­ten) und nicht mit #rp26-in­hal­ten, son­dern eben mit den quel­len aus mei­nem OPML. wenn man /opml2feed auf­ruft sieht man (im zwei­ten schritt) das:

man sieht alle OPML-feeds die ich an­bie­te vor­aus­ge­wählt, kann die aus­wahl aber auch re­du­zie­ren. wenn man wei­ter scrollt sieht man alle in den OPMLs ent­hal­te­nen ein­zel­nen feeds.

auch die kann man ein­zeln ab­wäh­len. der re­sul­tie­ren­de feed hat dann eine ein­ma­li­ge, schwer zu er­ra­ten­de, also ge­hei­me ID wie /opml2feed/0a460f0400115382859d.xml.

mit der ID kann man auch im­mer zu­rück auf die kon­fi­gu­ra­ti­ons­sei­te und die ein­stel­lun­gen des er­geb­nis­feeds an­pas­sen. den feed mit der ID 0a460f0400115382859d wür­de ich nie­man­dem emp­feh­len zu nut­zen, weil der jetzt ver­öf­fent­licht ist, nicht mehr ge­heim ist und den jetzt jede mo­di­fi­zie­ren kann.

der witz ist: wenn ich eine neue blogrol­le hin­zu­fü­ge oder zu ei­ner be­ste­hen­den blogrol­le ei­nen feed hin­zu­fü­ge, ak­tua­li­si­ert sich auch der „ge­hei­me“ feed.

wir­res.net/opml2feed/ steht der­zeit al­len in­ter­es­sier­ten of­fen, ist aber ex­pli­zit erst­mal ein test und bie­tet nur mei­ne OPMLs zur aus­wahl an. wer das tes­ten möch­te: ger­ne. aber das kann sich al­les noch än­dern, das gan­ze ist das frü­he sta­di­um ei­nes prak­ti­schen ge­dan­ken­ex­pe­ri­ments.


na­tür­lich habe ich mir für mei­ne pri­va­te nut­zung eine ver­steck­te op­ti­on ein­ge­rich­tet, um die feeds auch im voll­text oder ori­gi­nal­zu­satnd wei­ter zu ge­ben, also nicht nur die über­schrift. aber grund­säz­lich kön­nen die meis­ten feed-rea­der die ich ken­ne auf knopf­druck den voll­text von ge­kürz­ten oder lee­ren RSS items von der je­wei­li­gen web­site zie­hen. oder man klickt halt wie frü­her zur ori­gi­nal­sei­te durch. ein feed der nur über­schrif­ten ent­hält, ist also grund­sätz­lich gut nutz­bar.

so oder so wür­de ich mich über tes­ter und feed­back freu­en. bei in­ter­es­se ver­öf­fentlche ich auch ger­ne den vibe-ge­code­ten quell­code.