Our breast milk, it turns out, is as polluted as our environment at large. Laboratory analysis of breast milk has detected paint thinners, dry-cleaning fluids, flame retardants, pesticides, and rocket fuel. “Most of these chemicals are found in microscopic amounts," the journalist Florence Williams notes, “but if human milk were sold at the local Piggly Wiggly, some stock would exceed federal food-safety levels for DDT residues and PCBs."
im prinzip sind wir so neurotisch und ängsterfüllt vom unsichtbaren, wie unsere vorfahren vor hunderten von jahren. unsere ängste nennen wir jetzt nur anders:
Fear of toxicity strikes me as an old anxiety with a new name. Where the word filth once suggested, with its moralist air, the evils of the flesh, the word toxic now condemns the chemical evils of our industrial world. This is not to say that concerns over environmental pollution are not justified--like filth theory, toxicity theory is anchored in legitimate dangers--but that the way we think about toxicity bears some resemblance to the way we once thought about filth. Both theories allow their subscribers to maintain a sense of control over their own health by pursuing personal purity. For the filth theorist, this means a retreat into the home, where heavy curtains and shutters might seal out the smell of the poor and their problems. Our version of this shuttering is now achieved through the purchase of purified water, air purifiers, and food produced with the promise of purity.
wunderbarer text, aus dem ich absatzweise zitieren wollen würde, der versucht uns wenigstens ein bisschen zu erden und uns unsere diversen aberglauben von „natürlichkeit“, „chemikalien“ und „giften“ zu nehmen.
gute überschrift und gute zusammenfassung von anna biselli zur befragung von EU digitalkommissar-kandidat günther oettinger. etwas meinungsfreudiger war christian stöcker auf spiegel.de.
The nonconsensual posting of my photos was a terrorizing invasion of privacy that altered my reality and irrevocably changed the way I live, think and write
jürgen geuter plädiert für vielfalt, genauer für die akzeptanz von vielfalt als stärke, als ein vorteil:
Wenn es eine zukunftsfähige Netzutopie geben kann und soll, so muss diese die Vielfalt als Stärke begreifen. Diskurs und auch Dissens nicht mehr als Schwäche und Störung auffassen sondern als Wert. Als Werkzeug.
in letzter zeit habe ich hin und wieder leute öffentlich kritisiert. nicht weil mir die leute nicht passen, sondern weil ich das was sie öffentlich (nicht selten mit grossen trommelwirbeln) sagten oder zeigten kritikwürdig fand. die reaktionen dieser leute fanden in fast jedem fall auch nicht-öffentlich statt. ich finde das immer etwas schade, weil ich finde, dass streit über dinge die sich öffentlich abspielen (nicht immer, aber auch) in die öffentlichkeit gehört. so wie eben auch parlamentsdebatten öffentlich sind, oder genauerer sein sollten: es würde dem parlament gut tun, wenn uneinigkeit und dissens eher dort ausgetragen und in eine balance gebracht werden, als in hintergrundgesprächen und nebenzimmern.
wenn wir vielfalt und uneinigkeit nicht ständig üben und kultivieren, erscheint uns einigkeit und gleichförmigkeit als einzige lösung.
Seit Spotify in Deutschland auf dem Markt ist, zahle ich jeden Monat knapp zehn Euro für Musik. Das sind 120 Euro im Jahr. Vielleicht etwa die gleiche Summe habe ich in den letzten zehn (!) Jahren für CDs ausgegeben. Plus eventuell etwas mehr bei iTunes. Aber erst Spotify hat mich dazu gebracht, Musik im Abo zu beziehen.
gestern den akku meines knapp drei jahre alten, an die beifahrein weitergereichten, iphone 4s getauscht. den akku hab ich bei ifixit gekauft, die akkus, bzw. deren bewertungen waren mir bei amazon.de zu obskur, auch wenn sie dort billiger waren. die lieferung bei ifixit ist super-schnell und zuverlässig, doofer weise habe ich zuerst einen iphone-4 statt 4s-akku bestellt. so hat die bestellung dann eben doppelt so lange gebraucht.
die austauschanleitung auf ifixit ist zwar verständlich, aber auch total verharmlosend. dort steht, dass der schwierigkeitsgrad des austausches „medium“ sei, in echt habe ich aber bei der montage so geschwitzt wie der sixtus beim marathon.
das gehäuse öffnen: kein problem. zwei schrauben des akku-anschluss lösen: auch kein problem, vor allem dank der magnetisierten schraubenzieher von ifixit. den festgeklebten akku lösen? ein horror.
das schlimmste war aber der anschliessende zusammenbau. drücke ich den akku-anschluss einfach wieder auf die vorgesehene stelle auf der platine? wie viel druck darf ich aufwenden ohne etwas zu beschädigen? wie bekomme ich den kitzekleinen, losen erdungskontakt wieder an die richtige stelle ohne ihn anzufassen?
beim zweiten versuch katapultierte ich die 1.5 millimeter kreuzschlitzschraube in hohem bogen aus dem iphone, an meinem kopf vorbei, auf den dielenboden. man muss dazu wissen, dass 1,5-millimeter-schrauben in etwa die grösse eines staubkorns haben. trotzdem hörte ich den aufprall der schraube und wusste ungefähr wo ich anfangen könnte die schraube zu suchen. ich überlegte schon wie ich es der beifahrerin erklären würde, dass sie ihr telefon jetzt ein paar tage nicht benutzen könnte, als ich das staubkorn die schraube dann, wie durch ein wunder, wiederfand.
beim dritten oder vierten versuch schaffte ich dann alles wieder zusammenzusetzen, rechnete aber fest damit, dass das telefon danach nicht mehr funktionieren würde. ging aber und geht noch. mach ich aber nie wieder. das ist nichts für meine nerven.
markus günther polemisiert sehr lesenswert über die „liebe“:
Wer darauf hinweist, dass Liebe eigentlich etwas ganz anderes ist als die schrille, immer leicht überdrehte Liebe unserer Populärkultur, wer von caritas et amor spricht oder gar von Nächstenliebe, steht als Moralapostel und Wichtigtuer da. Oder er wird mit der Gretchenfrage der Moderne konfrontiert: „Glauben Sie etwa nicht an die große Liebe?“ Es ist also doch eine Glaubensfrage.
hört sich furchtbar pathetisch an, war aber eins der prägenden bücher meiner jugend und das erste annehmbare referat meiner schullaufbahn (an der amerikanischen highschool): die kunst des liebens von erich fromm.
/in den kommentaren zu des nufs „dating“-artikel (wieder-) gefunden (der auch sehr lesenswert ist).
De Correspondent ist ein reine Onlinemedium, aber es gibt da keine Fotostrecken, keine Liveticker, keine in sozialen Netzwerken zusammengeklaubten Witzchen a la „so lacht das Netz“. Stattdessen: Ausgeruhte Essays und Analysen zu aktuellen Themen die erklären statt ständig aktualisierter Texte, die Zeitgeschichte zu einer Live-Nachrichten-Soap dramatisieren.
wahnsinnig langer und grässlicher artikel über den absturz des air france flug 447 2009. der artikel hilft aber nicht nur dabei die flugangst zu erhöhen, sondern auch dabei, etwas darüber erfahren wie wir menschen so ticken und wie zentral funktionierende kommunikation für unser überleben ist: „The gist of it was that teamwork matters far more than individual piloting skill.“
peter bürger plädiert polemisiert für pazifismus:
Hunger, Ebola oder Genozid bekämpfen, den Dialog der Kulturen, Weltanschauungen, Religionen und Konfessionen in Gang setzen, Gewalt vorbeugend verhindern, Konflikte schlichten bzw. mildern, Kooperationen zugunsten zukünftiger Generationen anbahnen oder irgendein bedeutsames Problem der menschlichen Zivilisation lösen, das alles kann der Krieg mit seinen Beherrschungswissenschaften nicht und das alles wollen die mächtigsten Akteure, soweit ihre eigenen Interessen unberührt bleiben, auch nicht.
Diese Feststellung basiert nicht auf einem moralischen Urteil, sondern auf Empirie.
der artikel ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend. und natürlich gibt es beim thema krieg oder bei fragen um den einsatz des militärs viele fragen und wenig alternative denkmodelle, aber vor allem — und dieses wort fehlt mir in peter bürgers artikel — viel zu wenig zweifel.
filme und serien die den bechdel-test bestehen neigen dazu auch andere stereotypen zu umschiffen und insgesamt erfreulicher für den zuschauer zu sein. zeigt zumindest meine erfahrung beim bingen.
Datenhandel aus reinem Gewinninteresse ist schlimmer als staatliche Totalüberwachung. Das ist nicht mehr bigott, das ist schon trigott.
ralf stegner, ein schleswig holsteinischer SPD spitzenpoliker, verreisst das neue buch der ehemaligen schleswig holsteinischen SPD lokalpolitikerin susanne gaschke. wahrscheinlich sehr zu recht:
Die „Clintons von der Förde“, wie Susanne Gaschke unter Berufung auf Journalistenkollegen und nur scheinbar selbstironisch sich und ihren Mann, den SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels, nennt, seien für die eher mittelmäßigen Repräsentanten der Landespolitik eine große Bedrohung gewesen. Deshalb, so mutmaßt Gaschke, hätten diese alles unternommen, um eine vom Volk direkt gewählte Oberbürgermeisterin scheitern zu lassen. Dieses „direkt gewählt“ betont Gaschke mehrmals. Dabei beklagt sie die Mängel der Kommunalverfassung, weil die ebenfalls eher mäßig begabten Mitglieder der Kieler Ratsversammlung allzu viel mitzureden hätten. Damit würden die Wirkungsmöglichkeiten einer durch direkte Volkswahl legitimierten Oberbürgermeisterin ungerechtfertigterweise beschränkt.
ende oktober wird die liste sicherlich um einen weiteren grässlichen fehler erweiterert: türkisfarbene ordner im finder von os x yosemite.
At the moment, Ello is a free, closed-source social network, with no export tools or an API, fueled by venture capital and a loose plan for paid premium features. I think it's fair to be skeptical.
Ich habe zig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interviewt. Nie hat von denen eine Wert darauf gelegt, „Professor“ oder „Doktor“ genannt zu werden. Einige haben sogar ausdrücklich darauf bestanden, dass ich sie nicht so nenne. Auf eine Nennung legen immer nur die Leute wert, die alles andere machen, als wissenschaftlich zu arbeiten. Ich kann solche Menschen nicht ernst nehmen.
meine worte. leute die auf der nennung ihres titels bestehen wirken auf mich fast ausnahmslos wie poser. ein paar schöne weitere gedanken findet man in den kommentaren bei holgi.
wie immer, alles richtig was seth godin hier sagt:
In the long run, though, the smart producer wins, because the consumer comes to forget how to produce. As producers consolidate (and they often do) they are the ones who ultimately set the agenda.
deshalb: lasst uns nicht vergessen wie man sachen selbst macht. vor allem wichtige dinge wie essen, vernetzung oder werkzeuge instandhalten.
ein magazin mit einer frau die offenbar gerade geschlechtsverkehr hat (oder sich den nacken wäscht) auf dem titelblatt. das magazin sagt von sich selbst:
BLOCK ist ein magazin für alles.
Wir trauen unseren Lesern einiges zu; dass sie intelligent sind, neugierig und flexibel und vielleicht sogar, dass sie unsere Finanzierung möglich machen.
ich weiss nicht, ob ich intelligent genug bin ein magazin zu kaufen, das wie jedes andere null-acht-fünfzehn-heft (oder billige deo-werbung) versucht mit nackten frauen aufmerksamkeit zu erregen. genau diese ausgelullte strategie sagt mir eigentlich, dass die macher des magazins mich eben genau nicht meinen kopf ansprechen wollen, sondern meinen unterleib. nackte titelfrauen sind für mich mittlerweile ein klares zeichen von kreativer kapitulation.
im facebook von alexander von streit gefunden, wo sich auch die herausgeberin des block-magazins (theresia enzensberger) zu ihren „graphischen Konzept“ äussert.
[nachtrag] auf twitter entspannte sich eine kleine diskussion über das titelbild des aktuellen block magazins. wolfram steckbeck findet es sexistisch . rico grimm fragt ironisch ob rubens , picasso, goya oder newton auch sexistisch seien. ich kann die frage nicht beantworten, aber ich frage mich, ob wir das frauenbild, das aus von männern kreierter kunst des frühes 17. jahrhundert, des späten 19ten jahrhundert, der 30er oder 70er jahre spricht, als beispiel für die abwesenheit von sexismus nehmen sollten. picasso hat frauen nicht besonders gut behandelt, wenn man seinen biographen oder seinen geliebten glauben darf. aber dass picasso mit hoher wahrscheinlichkeit ein ziemliches arschloch war oder ob man in kunst sexismus erkennen kann (oder überhaupt danach suchen sollte) frage ich mich aber eigentlich auch gar nicht.
ich frage mich: was will uns das block magazin mit dem titelblatt eigentlich sagen?
die herausgeberin theresia enzensberger sagt:
Die Idee hinter unserem grafischen Konzept ist unter anderem, dass Visuelles nicht nur zur Illustrierung dienen muss, sondern dass Kunst auch mal alleine stehen kann. Das Bild stammt aus einer Fotostrecke eines jungen Fotografen, die im Heft abgedruckt wird […]
die nackte auf dem titel ist also kunst und soll für sich alleine stehen. ich glaube das funktioniert nicht. genauso wie eine nackte in einem spind oder auf einer seite zwei sich nicht von ihrem kontext lösen kann, kann sich sich eine nackte auf dem titelblatt eines magazins nicht ohne weiteres vom magazin-kontext lösen (ein magazin ist kein museum, kein weisser raum).
nackte auf dem titel fördern den verkauf von magazinen (angeblich) seit jahrzehnten. das kann man gut finden, doof finden, als marktgegeben hinnehmen oder mit diesem motiv spielen, es brechen, uminterpretieren, karikieren — was auch immer.
aber auf dem block-magazin-#2-titel passiert nichts dergleichen. das titelbild liefert aus sich heraus keinen kontext, keine position, keine geschichte. man sieht, was man tausend anderen magazin-titeln auch sieht: eine schöne nackte frau in einer ansprechenden komposition. und wie bei tausend anderen titelbildern erkennt man keinen sinn darin, dass die frau nackt ist. es könnte bedeuten dass im heft noch mehr aufnahmen von nackten zu finden sind, es könnte eine sponsoringkampagne eines nassrasiererherstellers sein, es könnte bedeuten dass der bildredaktion das bild irgendwie gefallen hat oder dass man keinen mut für ein ungewohntes oder irritierendes titelbild hatte oder einfach gefallen an schön anzusehenden stereotypen motiven findet (und die dann als kunst zu verkaufen versucht).
@diplix Als Teil einer Fotostrecke, als wunderbare Komposition, als neue Interpretation des klassischen Aktes, als... undsoweiter
hmm. so könnte man natürlich auch den pirelli-kalender oder den victoria-secret-katalog beschreiben. und ix mir hätte schon etwas früher denken können, dass ich als zielgruppe für das block-magazin nicht mal ansatzweise in frage komme.
vielleicht ist es auch zeit dafür, dass die brandeins mal wieder scheitert. sich radikal neu denkt, neu erfindet. von bequemlichkeit, selbstverliebtheit und arroganz befreit. und wieder mehr fragen stellt, als antworten zu geben
ich weiss zwar nicht ob ein strategisches investment in die brandeins unbedingt etwas gutes ist oder der brandeins die letzten lebensfunken raubt, aber zumindest könnte so eine geld- und klugscheisser-spritze den alten kampfgeist der brandeins wieder wecken.
schöne analyse von mark wachholz, warum es deutsche fernseh-produktionen schwer haben und weiterhin schwer haben werden. /über facebookhier gefunden
weise worte von peter glaser. unglück kommt aus ordnung. das gilt übrigens auch im politischen sinn:
Die eigentliche Gefahr kommt aus der Ordnung. Feststellen kann man das beispielsweise, wenn man gerade renoviert hat. Alles ist frisch und vollkommen, die Wandfarbe leuchtet, das Parkett schimmert, das Tischtuch ergibt sich faltenlos seiner Funktion. Das einzige, was noch stört, ist man selbst. Ich bin in dem Stzenario ein vor potentieller Unordnung dräuendes Potential. Die Idee der Vollendung ist eine grosse Falle und in solchen Momenten schnappt sie zu. Man denkt, dass man glücklich sein würde mit der schönen neuen Wohnung, aber sie macht einen fertig. Sie macht eineml klar, dass man stört.
kai biermann stellt fest, dass apple davon ausgeht, dass niemand die itunes AGB liest. wer sie trotzdem mal lesen will, kann das hier machen: auf englisch oder auf deutsch. CNN hat vor drei jahren mal gefragt, was da denn eigentlich drinsteht und warum das nicht kürzer geht. kurz gesagt: es hat juristische gründe, aber vor allem sind vertragspartner von apple und die angst verklagt zu werden schuld.
dass es auch kürzer geht, zeigt apple derzeit bei den datenschutz-hinweisen. zumindest auf englisch, da wendet sich tim cook direkt an die benutzer. das ist zwar kürzer, aber auch marketingsprachenhaltiger. die richtigen datenschutzhinweise sind dann aber wieder gewohnt unlesbar: englisch, deutsch.
aber ganz abgesehen davon, egal ob lang oder kurz, ob super verständlich oder in juristensprache. niemand liest irgendwas. das weiss jeder der im support arbeitet mit menschen zu tun hat.
(zum thema datenschutz: mike masnick ist sehr begeistert, dass es jetzt einen wettbewerb um die besten eingebauten datenschutz-technologien gibt.)
mich interessieren 80% der produkte von apple nicht. ich habe nie einen ipod besessen, ich verstehe warum leute das macbook air haben wollen, will aber keins, einen desktop mac will ich auch nicht, ipads sind toll, aber ich muss keins haben. so wird es wohl auch in den nächsten jahren bei der apple uhr aussehen: interessant, hat potenzial, verkauft sich wahrscheinlich wie kürbisgewürzmilchkaffee, interessiert mich aber nicht.
das geniale an apple ist allerdings, dass sie keinen wert auf die meinung von leuten wie mir legen. sie bauen dinge die extrem hohe qualität haben und die grosse begehrlichkeiten wecken. wie das bei der apple watch funktionieren könnte, hat john gruber mal wieder brilliant herausgearbeitet. /via
an diesem text kann man übrigens auch sehen, warum es so wenig gute technikjournalisten (oder blogger) gibt. es reicht nämlich nicht sich gut mit den produkten über die man schreibt auszukennen, gut vernetzt zu sein oder einen flotten schreibstil zu haben, das wichtigste ist und bleibt die fähigkeit nachzudenken und
eins und eins addieren zu können293847 durch 4348 dividieren zu können.
diese ganzen hitler-geschichten, die ja glaube ich auch mit einer grossen regelmässigkeit im spiegel stehen, dem sturmgeschütz der demokratie, sollten uns eigentlich immer eindringlich daran erinnern, dass krieg keine lösung ist, oder wie helmut schmidt sagt, scheisse ist. ich glaube wir vergessen das aber mehr und mehr. das sollten wir aber nie vergessen.
Sturmgeschütze sind mit einer Kanone bestückte Vollketten-Panzerfahrzeuge der Sturmartillerie. Sie wurden in den 1930er Jahren in Deutschland als Unterstützungswaffe der Infanterie entwickelt und im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. [...] Um seine Hauptaufgabe - das Niederkämpfen von aus der Entfernung nur schwer wahrnehmbaren gegnerischen Stellungen - erfüllen zu können, musste sich das Sturmgeschütz der gegnerischen Hauptkampflinie nähern, der Kommandant musste Widerstandsnester aufgrund eigener Beobachtung orten und diese im Direkten Richten bekämpfen.
wer sagt ich hätte recht, bekommt natürlich gleich einen zurück-link von mir spendiert. aber vor allem verlinke ich diese schöne linksammlung, weil dadrin eine olle DDR-polizei-reportage auf youtube eingebettet ist. oder wegen des links auf nilzenburgers vorruf auf boris becker. oder ... ach, klickt doch einfach selber.
auf der verlinkten seite ist ein youtube-film über einen überdimensionierten wohn-bunker eines millionärs zu sehen. hier sind ein paar flickr bilder des bunkers (2, 3, 4, 5, 6). ich stelle dazu fest: der besitz von sehr viel geld, garantiert keinesfalls guten geschmack. im gegenteil.
... fällt johannes kretzschmar „kein guter Titel mit Stuhlgang-Wortwitz ein“. mir auch nicht. nur einzelne worte wie stuhlgang, darmstuhl, verdaustuhl, intestuhl.
sehr witzig was boris rosenkranz da bei stefan niggemeier ins blog schreibt. ich fand lokalzeitungen übrigens schon doof, als es sie noch gab.
judith horchert, christian grothoff und christian stöcker erklären wie der geheimdienst mit dem system treasuremap daten sammelt. aber das steht auch schon in der überschrift,
"Jubelperser" ... das ist die netteste rassistische Beleidigung, die mir in jüngster Zeit einfach mal so um die Ohren gehauen wurde.
hm. ich weiss nicht ob das rassistisch ist. als im juni 1967 persische geheimdienstmitarbeiter und von ihnen angeheuerte landsleute mit latten, knüppeln und totschlägern auf protestierende studenten losgingen, nannte sich der staat der jetzt iran heisst in der tat persien. und die geheimdienstler die dem persischen schah damals zujubelten, nannten sich auch perser. da das ereignis in der deutschen geschichte allerhand spuren hinterlassen und der angriff der perser auf die anti-schah-protestanten entscheidend zur radikalisierung der studenten beitrug, ist es durchaus auch nachvollziehbar, dass sich der begriff jubelperser in der deutschen sprache festgesetzt hat. aber rassistisch ist das meiner meinung nach nicht. oder übersehe ich hier etwas?
ja, nee. stimmt schon alles, was der mann von frau mierau dort schreibt. ich habe vor 10 jahren angefangen zu versuchen meine eltern dazu zu bringen auf ihren computern filme oder fernsehen zu schauen. vergeblich, alles zu kompliziert. die technik dafür war da. so wie jetzt streaming-technologie da ist. selbst die nutzung des DVD-players am fernseher war ca. 50 prozent meiner eltern zu kompliziert. und wenn man meinen eltern bei der benutzung eines DVD-players zuschaut, versteht man auch warum die bedienung immer noch zu kompliziert ist.
aber der technische fortschritt schreitet voran. manche geräte werden leichter in ihrer bedienung und manche ansätze inhalte zu zeigen sind intuitiver als als andere. meine mutter schaut jetzt beispielsweise auf ihrem ipad regelmässig fernsehen. mit verschiedenen mediatheken-apps von verschiedenen sendern.
was ich sagen will: videostreaming ist nicht kaputt, sondern noch immer, trotz aller fortschritte, eine qual. noch. gerade netflix lässt mich hoffen, dass es in den nächsten jahren immer besser wird und sich irgendwann auch meine eltern dafür interessieren. so in 5-8 jahren ist streaming dann im mainstream (sic!) angekommen. dann sag ich caspar clemens mierau nochmal bescheid.
Mehr Bildblog und Sendung mit der Maus, statt kurzem Aufreger. Eben klarstellen: „Was die AfD sagt - was die AfD meint“. Das ist dann auch eine Auseinandersetzung, die schwieriger als Medienschelte abzutun ist.
wobei das ja natürlich auch medienschelte ist was caspar clemens mierau da sagt. aber zumindest keine inhaltliche, sondern eine an der arbeitsweise. /via
das ist alles eher traurig, was sich da hinter den carta-kulissen abzuspielen scheint. aber besonders traurig ist, dass es auch ziemlich egal ist. 90% aller carta-artikel habe ich vor dem erscheinen bei carta schon andereswo gelesen oder gesehen. wenn carta jetzt den bach runtergehen sollte, fehlt im wesentlichen eine anlaufstelle für menschen die keine newsfeeds nutzen.
relativ unaufgeregtes interview mit sven aufregener:
Und dann tauchen neben Ihren Blumen vom Spar auch Wort-Ungetüme auf wie Schwachstromsignalübertragungsweg. Wie kommen Sie denn auf solche Begriffe?
Sven Regener: Ganz einfach. Wenn man ein anderes Wort für Klingelleitung sucht und ein paar Silben mehr braucht.
This looked like nothing so much as what it was, old farts using their connections to shove material down the throats of those who don't want it. It's what we hate so much about today's environment, rich people who think they know better and are entitled to their behavior.
bei daringfireball.net gefunden. die itunes-aktion hatte definitiv ein gutes. es hat mir gezeigt, dass ich nicht der einzige bin der die prätentiösität dieser u2-heinis hasst.
Tja, wo soll der engagierte Leser seine Bücher kaufen? Am einfachsten, jeder besucht den Autor zu Hause. Man trinkt gemeinsam Kaffee und plaudert ein wenig über Gott und die Welt und kauft sein Buch direkt beim Produzenten, garantiert hat der Autor eine Druckerei im Keller. Da entfällt der gesamte Vertrieb und der Autor hat auch mehr vom Buch.
leander wattig findet „unsere heutige vernetzte Welt absolut großartig“. das ist sie ja auch, weil sie uns, wie leander an einem kitzkleinen beispiel zeigt, so einfach über alle früher vorhandenen grenzen verbinden lässt, aber vor allem weil das alles noch so viel potenzial hat — im positiven wie negativen.
gernot pflüger erklärt, warum datensammeln so oft — oder fast immer — zu quatschfolgerungen führt:
Wenn Sie wissen wollen, wie das funktioniert, gehen Sie auf Youtube. Ich habe zwei Tablets, zwei Computer bei der Arbeit, einen zu Hause und zwei Söhne, die früher meine Accounts benutzt haben. Deshalb stehen in meiner Empfehlungsliste bei Youtube immer noch Prinzessin-Lillifee-Videos ganz oben. Das zeigt, dass diese ganze „Tracking-Illusion“ der Wirtschaft an unserer Lebensrealität vorbeigeht.
dieses video wird gerade auf facebook herumgereicht , scheint aber schon etwas älter zu sein. aber in seiner unsinnigkeit ist das schon ziemlich grossartig.
oliver kaever über den film „Song from the Forest“:
„Song from the Forest“ ähnelt dem Originaltitel von Sarnos Buch, aber Oberts Film hat damit wenig gemein. Er bedient keine diffuse Afrika-Sehnsucht, er widersteht der Versuchung, das Leben im Urwald mit dem in New York zu kontrastieren. Hier finden sich keine rassistischen Klischees vom Wilden in der Großstadt, aus denen dümmliche Komödien wie „Aus dem Dschungel in den Dschungel“ ihre Kalauer bezogen. Im Gegenteil: Aus dem scheinbaren Gegensatzpaar Kultur-Natur kreiert Obert eine überraschende, bewegende Synthese.
ziemlich begeisterte kritik. so begeistert, dass ich den film gerne sehen würde. das geht laut offizieller website aber nur in ein paar kinos. weder bei itunes, noch bei amazon ist der film gelistet. was wirklich schade ist.
günter hack theoretisiert die probleme der digitalen welt sehr eindrücklich und schlussfolgert:
Wichtig ist, sich nicht auf Google, Facebook, Amazon oder andere Großakteure zu konzentrieren, sondern das Internet und seine Möglichkeiten hinter diesen alles verstellenden Fassaden wieder neu zu entdecken.
leider alles wahr latoya ferguson hier über sons of anarchy schreibt ist (leider) wahr. die show könnte statt ganz gut auch sehr, sehr gut sein. ist sie aber eben nicht .
sascha lobo nennt barack obama „big data präsident“ und angela merkel „small data kanzlerin“. wenn man das bei sascha liest, hört es sich allerdings schlüssig an.
neil gaiman zitiert aus einem artikel von seth godin:
People always look for excuses. My favorite one is, “Well that's easy for you because you have a really popular blog.” As if my really popular blog was something I won in the lottery. I had a really unpopular blog for three years in a row where 10 or 20 people were reading it. When I got started in the book business, I received 900 rejection letters. So you don't look at the end result — at the Richard Bransons and Maria Popovas — and say, “Well they have that thing that I don't.” They got that thing by showing up. I am really focused on helping people understand that not showing up is a failure of will more than it is a failure of birth.
ray rice, ein amerikanischer football-spieler, hat anfang des jahres seine damalige verlobte bewusstlos geschlagen. dafür wurde er von seinem club für 2 spiele gesperrt und mit der staatsanwaltschaft handelte er offenbar einen deal aus, der ihn straffrei liess. nachdem tmz vor ein paar tagen ein video veröffentlichte, auf dem zu sehen war wie ray rice seine verlobte niederschlug, ihren bewusstlosen körper aus einem aufzug schliff und sie bewusstlos auf dem boden liegen liess, wurde er gefeuert und zunächst auf unbestimmte zeit gesperrt.
keith olbermann ordnet die reaktion der club-manager, der nfl-verantwortlichen und der staatsanwaltschaft in diesem video ein. dazu sollte man auch diesen text von amy davidson im new yorker lesen.
Eigentlich sind Fantasy-Romane ja eher dafür bekannt, dass sie von Männern für Männer geschrieben werden und Frauen darin - wie etwa bei „Der Herr der Ringe“ - nur klischeehaft und am Rande erwähnt werden oder gar nicht erst auftauchen. Auf die Frage eines verblüfften Interviewers, wie es denn komme, dass es in seinen Büchern so treffend beschriebene und völlig unterschiedliche Frauenfiguren gäbe, antwortete George R.R. Martin: „Ach wissen Sie, ich habe Frauen schon immer als Menschen betrachtet.“
das problem mit dem neuen apple könnte auch sein, dass sie alles auf einmal machen wollen. da verrennt man sich schnell. auf der livestreamseite fotos und eigene liveticker-berichterstattung? warum können sie das nicht denen überlassen, die es besser können?
und dann wars genau die schlampige implentierung des livetickers der millionen menschen die unterhaltung versaut hat — und apple die chance genommen das was sie gut können, gut zu präsentieren.
sibylle lewitscharoff gibt in der süddeutschen zeitung erstaunliche worte zu protokoll. sie sei angewidert vom anblick alter und „unschöner“ menschen.
Aber viele Frauen sind alt oder fettleibig oder sonst wie unschön geformt, und da wird der Anblick üppig oder seltsam wuchernden Fleisches für den Betrachter zur Qual.
die qualen die die büchner-preiströte offenbar täglich vor dem spiegel erleiden muss, tun mir sehr leid. /mathias richel
eine gute gelegenheit mal wieder hoimar von ditfurts buch im anfang war der wasserstoff (da steht das nämlich seit 1972 so drin) zu empfehlen, wie ich es kürzlich auf fünf bücher getan habe:
dieses buch hat mich durch die schule getragen. es hat mir, auch wenn sich das grössenwahnsinnig anhört, die welt erklärt. im prinzip ordnet ditfurth in diesem buch den damaligen (1972) stand der wissenschaft zu einer geschichte der entstehung der welt. die aufarbeitung der erkenntnisse ist natürlich weitestgehend populärwissenschaftlich, aber mir hat das buch ein solides naturwissenschaftliches fundament ins hirn gepflanzt. sozusagen das grosse, an vielen stellen unscharfe naturwissenschaftliche bild der welt, dass ich im laufe meiner schullaufbahn und studiums an vielen stellen verfeinern und schärfen konnte. vor ein paar jahren habe ich es nocheinmal gelesen und war erstaunt wie aktuell und spannend das buch auch heute noch zu lesen ist.
josh constine regt sich wie ich über die qualität des livestreams der apple keynote gestern abend auf. chinesische stimmen, bescheuerte testbilder und ständige stream-abbrüche und serverabstürze:
This does not inspire confidence that Apple will fix iCloud, or be able to reliably handle our health data or mobile payments.
jeremy vandehey schreibt irgendwas über ne telefon-diät. ich kann solche spekulativen ich-sach-mal- und ich-find-ja-artikel nicht gut lesen. sehr witzig ist aber dieser vergleich der zeit die wir mit dem kacken verbringen -- mit und ohne telefon:
auch witzig, die bildunterschrift:
This is exaggerated. If you are actually pooping for 10 hours per day, please see a doctor.
jürgen geuter, mal wieder, mit der besten analyse und den interessantesten schlussfolgerungen zu #celebleaks:
Das Verbrechen der Accountcracker mit Urheberrecht oder anderen datenverwandten rechtlichen Konstrukten zu bewerten ignoriert völlig den Schaden an der Person, der hier ganz bewußt wenn nicht intendiert, dann doch böswillig in Kauf genommen wurde. Die Daten lagen hinter diversen Sicherheitsschranken und waren offensichtlich nicht für die Öffentlichkeit oder einen Teil dieser vorgesehen. Alle diese Schranken, alle diese expliziten “Neins" wurden ignoriert. Das Verbrechen, mit dem man diese “Hacks" vergleichen kann ist die Körperverletzung und - in diesem Falle in dem es um Nacktbilder ging - der sexuelle Übergriff.
Aber das ist aus meiner Sicht ein Irrweg, denn die Leser bezahlen eben nicht für eine möglichst kunterbunte Aufmachung. Sie müssen vielmehr das Gefühl haben, dass die Inhalte relevant sind und gut recherchiert. Die Umsetzung sollte sich dabei immer dem Inhalt unterordnen. Die Gestaltung unterstützt, was man sagen will. Sie lenkt nicht ab oder ist gar Selbstzweck, um Geld verlangen zu können.
sehe ich genauso. wenn der inhalt nicht die form rechtfertigt und der inhalt keine ausreichende qualität bietet, werden solche formate schnell zu nutzlosen zückerchen. was mich aber ganz besonders nervt ist die häufige übernahme eines unseeligen konzepts aus der multimedia-zeit des macromedia-directors oder der frühzeit von flash: wenn multimediaautoren dem konsumenten neue blätter-, scroll- oder interaktionsfunktionen zumuten. viele der „multimedia-reportagen“ die ich in den letzten jahren gesehen habe kapern die scrollfunktion zum abspielen von animationen, komischen scrolleffekten oder was auch immer technisch gerade geht. ausser dem initialen wow- oder wtf-effekt bleibt von dieser effekthascherei aber nichts viel mehr übrig als ein gefühl des genervt-seins. bei nico bruenjes gefunden.
damit einen das facebook autoplay-gedöns nicht in die drossel treibt, kann man die autoplay-videos auch auf wlan-situationen beschränken.
hm. dass die iphone-backups unverschlüsselt bei apple rumliegen finde ich schon etwas irritierend. damit ist doch dann auch die vielgelobte imessage ende-zu-ende-verschlüsselung — bei der apple angeblich nicht mitlesen kann — hinfällig. dann können hacker und sicherheitsesoteriker statt direkt mitzulesen eben indirekt mitlesen.
kottke linkt eine lange liste von häufigen missverständnissen in der englischen ausgabe der wikipedia. unter anderem war napoleon grösser als der damalige durchschnitt, coca cola hat nicht den weihnachtsmann erfunden und jesus wurde nicht am 25. dezember geboren.
über CTS eventim kann man so berichten wie die brandeins, indem man einen blick in die bilanz wirft, oder so wie hier auf ticcats oder beim kiezneurotiker, aus der sicht der kunden.
Was ich eigentlich möchte sind unifarbene Kleidungsstücke in gelb, orange, rot, grün, türkis, blau ABER SOWAS GIBT ES NICHT. Selbst wenn der seltene Fall von einfarbig ohne doofen Aufnäher auftritt, dann sind da Puffärmelchen, Rüschen, Schleifchen oder sonst irgendein Kack dran genäht.
eine anonyma über ihre arbeit in einem american apparel laden:
In retrospect, I should've been more wary of a company with a history of outrageous unprofessionalism. What I hoped would be a low-stress, part-time job turned out to be a major source of anxiety and a cesspool of harassment. The incompetent, appallingly racist management and belittling of employees were commonplace, and created a hostile work environment.
gelesen bevor ich gestern zur zahnärztin gegangen bin. abgesehen davon bin ich ja ziemlich begeistert, welchen fortschritt die technik seit meinen letzten amalgamfüllungen vor 30 jahren gemacht hat. aber vor allem bin ich (medizin-technisch) natürlich begeistert, nicht vor hunderten jahren gelebt zu haben.
die überschrift muss man sich auf der zunge zergehen lassen und den stumpfen geschmack für einen moment geniessen. der artikel, bzw. das interview ist aber ok.
ronnie grob hat mit martin lejeune gesprochen, der seine berichte aus dem gazastreifen ok findet. ronnie grob distanziert sich am ende des artikels wie folgt:
Auch engagierter Journalismus erfordert (Selbst)reflexion.
More to the point, it's up to the owner of a corporate mark--the company itself, and more practically the designers--to generate a logo that produces the reactions that they intend. If a logo comes across as unsavory [...] it's not the fault of the viewer, it's the fault of the company.
bei der frage, welcher text sich besser liest, der von jens jessen in der zeit in der er heuchelei in den genderdebatten entdeckt zu haben meint, oder dieser von margarete stokowski, die sich über jend jessen lustig macht, geht der punkt eindeutig an margarete stokowski. /bielinski.de
nico jurran war bei netflix zu besuch und bringt viele gute nachrichten mit:
Zu den großen Schwachstellen, die Netflix bei den etablierten deutschen Diensten ausgemacht haben will, gehört der Umgang mit englischsprachigen Produktionen, die nicht immer in der Originalfassung abrufbar sind - und praktisch nie mit Untertiteln. Hier will der US-Dienst ansetzen: "Englischsprachige Produktion wird man stets in der Originalfassung anschauen können, wahlweise mit ein- und abschaltbaren englischen und deutschen Untertiteln", versichert Hastings. Auch Mehrkanalton sei generell bei allen Sprachfassungen selbstverständlich.