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ich be­wun­de­re die kon­sis­tenz mit der @Bud­den­bohm@fnor­d­on.de und @kalt­mam­sell@fnor­d­on.de re­gel­mäs­sig mor­gens zwi­schen 6 und 7 uhr pos­ten. und ge­le­gent­lich schaf­fe ich es mit ih­nen eine art tri­ni­tät zu bil­den, je­den­falls laut mei­ner mast­o­don start­sei­te.

screenshot meiner mastodon-startseite, der zeigt, dass maximilian buddenbohm, die kaltmamsel und ich heute ungefähr zur gleichen zeit unsere morgenposts veröffentlicht haben

24, 30, 1, 359

felix schwenzel in über wirres

heu­te ist im fuss die­ser web­sei­te der satz

hier schreibt fe­lix schwen­zel seit 24 jah­ren ger­ne ins in­ter­net (ei­gent­lich seit 30 jah­ren).

von 23 auf 24, bzw. 29 auf 30 um­ge­sprun­gen, weil der ers­te ar­ti­kel den ich hier ver­öf­fent­licht habe vom 20.04.2002 ist. mir sind die­se jah­res­ta­ge ei­gent­lich nicht wich­tig, aber sta­tis­ti­ken mag ich ger­ne. des­halb be­tä­ti­ge ich mich mal eben als sta­tis­tik-chro­nist.

wahr­schein­lich wäre es mitt­ler­wei­le bes­ser, un­ten hin­zu­schrei­ben, dass ich jetzt schon „sehr lan­ge“ ins in­ter­net schrei­be. bei sol­chen zeit­räu­men ist der ge­naue tag dann auch ir­gend­wann egal, so wie mir die ka­len­da­ri­schen ko­or­di­na­ten mei­ner ge­burts­ta­ge nach fast 60 jah­ren mitt­ler­wei­le auch egal sind.

kir­by nut­ze ich jetzt auch be­reits seit über ei­nem jahr („hal­lo kir­by“). ich be­reue den um­stieg nicht, im ge­gen­teil, kir­by ist mir je­den tag er­neut eine gros­se freu­de.

was ich jetzt auch seit fast ei­nem jahr ma­che: je­den tag et­was ver­öf­fent­li­chen. der streak ist mitt­ler­wei­le 359 tage lang. die an­zahl-der-posts-über­sicht­gra­fik auf der rück­sei­te ist mitt­ler­wei­le ohne schwar­ze punk­te.

anzahl-der-posts-übersichtgrafik von der rückseite

be­mer­kens­wert an der gra­fik ist ei­gent­lich nichts, aus­ser dass man kaum mus­ter er­ken­nen kann wie und wann ich wie viel ver­öf­fent­li­che. man er­kennt al­ler­dings ein clus­ter zwi­schen mai und juni: re­pu­bli­ca. so er­kennt man: noch vier wo­chen bis zu #rp26. das mi­ni­ma­lis­ti­sche de­sign die­ses jahr ge­fällt mir sehr gut, hier mei­ne „spea­k­er-sei­te“ für die­ses jahr. ende der durch­sa­ge.


ver­wir­rung, un­si­cher­heit, di­let­tan­tis­mus

felix schwenzel in notiert

ma­xi­mi­li­an bud­den­bohm hat heu­te (un­ter an­de­rem link­werk) die­ses vi­deo emp­foh­len.

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Bei Open­Cul­tu­re, wo man sich oh­ne­hin pau­sen­los kom­plett und lan­ge ver­lie­ren kann, fand ich ein ani­mier­tes Vi­deo (8 Mi­nu­ten), in dem die The­sen und das Le­ben von Fou­cault er­läu­tert wer­den. Und nach kur­zer Zeit ka­men mir die­se Ani­ma­tio­nen im­mer an­zie­hen­der vor. Es macht Spaß, die Ef­fek­te beim Text mit­zu­den­ken, und es wür­de si­cher auch Spaß ma­chen, an so et­was mit­zu­ar­bei­ten. Zum In­halt des Vi­de­os aber bit­te auch die kun­di­gen Kom­men­ta­re dar­un­ter be­ach­ten, es gibt eine Falsch­aus­sa­ge.

ich fand das vi­deo, trotz der der un­ge­nau­ig­kei­ten, sehr lehr­reich. mich er­in­nert das un­ter an­de­rem an mei­ne frü­he ju­gend, in der ich ein stern-son­der­heft über ver­schie­de­ne phi­lo­so­phen las. wie im­mer mit se­kun­där oder ter­zi­är-quel­len schlei­chen sich beim zu­sam­menfas­sen und run­ter­ko­chen von kom­ple­xen sach­ver­hal­ten feh­ler oder un­ge­nau­ig­kei­ten ein. das ist nicht erst seit LLMs so. trotz­dem hel­fen sol­che ge­kürz­ten und ver­ein­fach­ten zu­sam­men­fas­sun­gen sehr da­bei ei­nen über­blick über, zum bei­spiel, ei­ni­ge be­rei­che der phi­lo­so­phie zu ge­win­nen.

aus­ser­dem hat der you­tube al­go­rith­mus sich ge­merkt, dass ich die­ses vi­deo gut fand und mir heu­te abend ein wei­te­res vi­deo aus die­ser rei­he vor­ge­schla­gen.

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das fand ich fast noch hilf- und lehr­rei­cher als das vi­deo über fau­cault. denn es fasst ei­nen der kern­punk­te von der­ri­das phi­lo­so­phie wie folgt zu­sam­men:

Be­ing con­fu­sed and un­cer­tain around such con­cepts is­n't a sign of we­ak­ne­ss or stu­pi­di­ty. It is for Der­ri­da the cen­tral mark of ma­tu­ri­ty. Der­ri­da's ta­c­tic was to glamo­ri­ze this con­di­ti­on and to give it a po­si­ti­ve ring, which is why he brought back into use a beau­tiful Greek word: Apo­ria.

Apo­ria, mea­ning im­pas­se or puz­zle­ment. He was pro­po­sing Apo­ria as a sta­te we should feel proud to know and to vi­sit on a re­gu­lar ba­sis. Con­fu­si­on and doubt and not em­bar­ras­sing dead ends in a Der­ride­an world view. They'­re sim­ply evi­dence of the adult­hood of the mind.

schö­ner kann man es kaum aus­drü­cken, war­um ich die­se web­sei­te wir­res.net nen­ne. und wenn ich das rich­tig ver­ste­he lie­fert der­ri­da auch den phi­lo­so­phi­schen un­ter­bau des hier von mir kon­se­quent prak­ti­zier­ten di­let­tan­tis­mus: als di­let­tant nä­hert man sich the­men nicht pro­fes­sio­nell, son­dern aus neu­gier und im bes­ten fall aus lei­den­schaft (vom ita­lie­ni­schen di­let­ta­re = sich er­freu­en).

ich bin jetzt nur un­si­cher wem ich grös­se­re dank­bar­keit schul­de: ma­xi­mi­li­an oder dem you­tube-al­go­rith­mus?


ei­ner der haupt­grün­de, dass ich mei­ne ap­ple watch sehr ger­ne mag, ist dass sie mir er­laubt mein te­le­fon im­mer auf laut­los zu stel­len. kei­ne no­ti­fi­ca­ti­on-ge­räu­sche, kei­ne te­le­fon­klin­geln, kein mucks, nur ein stil­les vi­brie­ren am hand­ge­lenk.

zum bun­des­wei­ten warn­tag macht das te­le­fon zwar noch ge­räu­sche oder wenn ich ein vi­deo ab­spie­le, aber sonst: ruhe. des­halb wuss­te ich bis vor kur­zem auch nicht, dass das te­le­fon beim um­stel­len auf den nacht- oder schlaf-fo­kus ein sehr an­ge­neh­mes ge­räusch macht.

das habe ich erst be­merkt, als die bei­fah­re­rin mal ihr te­le­fon im flur ver­ges­sen hat­te und es dan um 23 uhr die­ses ge­räusch ge­macht hat. zu­erst konn­te ich das gar nicht zu­ord­nen, bzw. ver­stand nicht dass es aus ei­nem te­le­fon kam. jetzt wo ich es ver­stan­den habe, hab ich mir die sound­da­tei run­ter­ge­la­den und habe home as­sistant an­ge­wie­sen das je­den abend um 23 uhr ab­zu­spie­len. ich fin­de das sehr be­frie­di­gend und in­spi­rie­rend und gehe des­halb jetzt ins bett, statt ei­nen län­ge­ren text zu schrei­ben. schliess­lich wur­de das ge­räusch ja ge­ra­de ab­ge­spielt.


sit­ze im park und be­ob­ach­te den staub­sauger beim rei­ni­gen der kü­che, wäh­rend die bei­fah­re­rin noch im bett liegt.


ver­bie­ten ver­bo­ten

felix schwenzel in notiert

das hat­te ich noch nicht mit­be­kom­men, dass die CDU im letz­ten wahl­kampf mit dem spruch „Auto ver­bie­ten ver­bo­ten“ für sich warb. jetzt, wo ich es vor ein paar ta­gen ge­se­hen habe, hät­te ich noch ein paar wei­te­re vor­schlä­ge, wie die CDU sich noch idio­ti­scher dar­stel­len könn­te:

  • ver­än­de­rung ver­bo­ten
  • kri­sen­ma­nage­ment auf dem ten­nis­platz ver­bie­ten ver­bo­ten
  • par­ken ver­bie­ten ver­bo­ten
  • schwa­che ge­gen stär­ke­re schüt­zen ver­bo­ten
  • le­bens­qua­li­tät ver­bes­sern ver­bo­ten
  • star­ke be­las­ten ver­bo­ten
  • die­sel und heiz­öl schlecht­re­den ver­bo­ten
  • pe­nis­ver­grös­se­rung ver­bie­ten ver­bo­ten

(ist es nicht auch ver­bo­ten wahl­kampf­pla­ka­te ein­fach hän­gen zu las­sen?)


hun­de­be­geg­nun­gen

felix schwenzel in notiert

fri­da geht drei­mal pro tag raus. mor­gens, zwi­schen 7 und 9 uhr mit mir ein bis zwei stun­den, nach­mit­tags eine stun­de mit der bei­fah­re­rin und ge­gen 20 uhr noch­mal eine kon­troll­run­de ums haus, oder ge­nau­er, ein­mal die ka­me­ru­ner str. rechts von un­se­ren haus lang, ge­gen­über un­se­res haus lang und dann links von un­se­rem haus. die­se run­de hat sie sich selbst aus­ge­sucht, mein an­ge­bot eine run­de um den block, an der see­stras­se vor­bei, lehnt sie in der re­gel dan­kend ab und geht lie­ber die kur­ze run­de.

manch­mal fragt sie mich schon ab 19 uhr ob wir die kon­troll­run­de ma­chen, aber ich las­se sie im­mer bis 20 uhr war­ten. die letz­ten bei­de aben­de ist sie pünkt­lich um 20 uhr zu mir ge­kom­men, und dann sind wir auch gleich raus­ge­gan­gen. an bei­den aben­den sind wir auch je­des mal ei­nem gros­sen aki­ta an ex­akt der glei­chen stel­le be­geg­net. das hört sich ge­schrie­ben we­ni­ger spek­ta­ku­lär an, als wenn man es selbst er­lebt, aber wenn wir dem aki­ta heu­te auch der glei­chen stel­le be­geg­nen, fress ich ei­nen be­sen.


ges­tern früh am ma­gnus-hirsch­feld-ufer sind fri­da und ich an ei­nem al­ten hus­ky und sei­nem frau­chen vor­bei­ge­lau­fen. als wir vor­bei gin­gen, flog eine krä­he im tief­flug auf die frau zu, lan­de­te knapp vor ihr und liess sich von der frau aus der hand füt­tern. dem al­ten hus­ky war das egal. der alte blog­ger war tief be­ein­druckt.


auf stras­sen bzw. bür­ger­stei­gen ist fri­da sehr dis­zi­pli­niert. auf grün­flä­chen oder in parks funk­tio­niert fri­das im­puls­kon­trol­le nur bis ma­xi­mal zwei me­ter ab­stand zu mir. auf dem bür­ger­steig hin­ge­gen reicht ein klei­ner fin­ger­zeig von mir und sie wech­selt ins „fuß“ an mei­ner lin­ken oder rech­ten sei­te. wenn wir dann so an an­de­ren hun­den vor­bei­lau­fen, ver­steht sie auch dass die­se hun­de an der lei­ne sind. sie zuckt nicht mit der wim­per, wenn sie knur­rend, bel­lend und auf sie los­stür­mend in die lei­ne stei­gen. ich bin sehr froh, dass fri­da und ich uns die­ses ver­trau­en und ver­ständ­nis er­ar­bei­tet ha­ben und es war auch viel ar­beit — auch wenn fri­das des­in­ter­es­se an an­de­ren hun­den uns die­se ar­beit er­leich­tert hat.

vor­ges­tern dach­te ein herr­chen, er könn­te sei­nen hund al­lein mit dem wort „stopp“ da­von ab­hal­ten, auf fri­da los­zu­stür­men. man­che men­schen schrei­en in die­sen sitia­tio­nen ih­ren hund an: „ich hab dir doch ge­sagt …!“ man­che wie­der­ho­len beim vor­bei­ge­hen das wort „nein“ in se­kun­den­takt.

kürz­lich fiel mir auf, dass hun­de­er­zie­hung für vie­le das glei­che ist wie für mich als sechs­jäh­ri­gen das rei­ten. als klei­ner jun­ge war ich der mei­nung, ein gu­ter rei­ter zu sein, weil ich wuss­te, dass man pfer­de ganz ein­fach an der tren­se mit links- und rechts­zug steu­ern, mit zu­sam­men­drü­cken der bei­ne be­schleu­ni­gen und mit bei­den zü­geln stop­pen kann. der sechs­jäh­ri­ge, na­se­wei­se fe­lix wur­de je­doch un­sanft vom pony ge­wor­fen, als sich her­aus­stell­te, dass rei­ten doch et­was kom­ple­xer ist. leu­te, die glau­ben, hun­de­er­zie­hung sei eine in­tui­ti­ve an­ge­bo­re­ne mensch­li­che fä­hig­keit, re­den an ih­rem hund vor­bei und er­zie­hen hun­de im schlimms­ten fall zur lei­nen­ag­gre­si­on.

ich will da­mit kei­nes­falls ei­gen­lob aus­drü­cken, son­dern mei­ne dank­bar­keit ge­gen­über all den hun­de­trai­ne­rin­nen aus­spre­chen, die ihr wis­sen und ihr ver­ständ­nis in you­tube-vi­de­os, bü­chern, on­line-trai­nings oder in der wel­pen­schu­le mit uns ge­teilt ha­ben. ich wün­sche al­len hun­den, dass ihre men­schen ir­gend­wann auch in den ge­nuss sol­cher trai­nings kom­men.


eine zeichnung von metabene auf meinem neuen trmnl e-paper-display. diese sagt: „immer streiten wir über dasselbe.“ „das gleiche.“
meta bene auf trmnl-epa­per

hier­zu ↑ schrieb meta bene vor ein paar ta­gen:

wie man sieht, hat er na­tür­lich recht.

foto von drei bilderrahmen, einer ist vor switchbot mit einem farbigen e-paper-display, einer ist mit einer original tusche-zeichnung auf papier von meta bene geladen und einer ist ein trmnl-e-paper display mit einer meta bene zeichnung
meta bene auf pa­pier-pa­per und e-pa­per (oben ir­gend­was auf farb-e-pa­per)

aber da­für gibt’s auf dem e-pa­per-dis­play je­den tag ein neu­es an­de­res meta-bene-mo­tiv.


heins­berg - ber­lin 06.04.2026

felix schwenzel in notiert

am mon­tag um 10:50 uhr los­ge­fah­ren, 5 stun­den spä­ter, ge­gen 15:48 uhr, ha­ben wir die kin­der am bahn­hof in han­no­ver ab­ge­ge­ben. um 20:47 uhr wa­ren wir zu­hau­se. da­mit wa­ren wir, ge­nau wie auf der hin­rei­se, ge­nau 10 stun­den un­ter­wegs.

wir sind im prin­zip wie­der mit zwei la­de­stopps durch­ge­kom­men, plus zwei 10 mi­nu­ten stopps. dies­mal noch mehr aufs hy­per­mi­ling ge­ach­tet und 80% der stre­cke nicht schnel­ler als 110 km/h ge­fah­ren. laut mei­ner ei­ge­nen, wo­mög­lich un­ge­nau­en ver­brauchs­rech­n­nung aus den live-da­ten wa­ren es um die 15-16 kWh/100km, auf der hin­fahrt um die 18-19 kWh/100km. ich rech­ne das nach der aus­wer­tung der tank­stopps noch­mal nach.

staus gab’s wie auf der hin­fahrt nur auf der ge­gen­sei­te, ge­le­gent­lich war der ver­kehr zäh­flies­send. die freun­din des kinds sag­te am ende der fahrt (in han­no­ver) sie möge das rei­sen im elek­tro­au­to, das ent­schleu­ni­ge das rei­sen auf eine an­ge­neh­me art. mei­ne wor­te. auch dies­mal ha­ben wir das la­den ent­spannt mit snacks und ge­trän­ken und ei­nem klei­nen schläf­chen ver­bracht.

weil wir dies­mal kei­ne snacks da­bei hat­ten, gans ei­nen stopp bei mc­do­nalds. die bei­fah­re­rin und das kind wa­ren sehr ent­täuscht vom veggi-bur­ger, den mc­do­nalds neu­er­dings (?) wohl in zu­sam­men­ar­beit mit valess macht. das pat­tie ist aus milch­ei­weiss her­ge­stellt und ist wohl ei­nen koh­len­hy­drat-bom­be und schmeckt ziem­lich scheis­se. ich er­in­ne­re mich, dass mc­do­nalds mal mit bey­ond bur­ger zu­sam­men­ar­bei­te­te, die sind le­cker. valess scheint mir kei­ne gute wahl zu sein.

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ber­lin - heins­berg

felix schwenzel in notiert

heu­te früh um kurz nach neun los­ge­fah­ren in rich­tung rhein­land. in han­no­ver ha­ben wir die kin­der ab­ge­holt, die aus ham­burg mit der re­gio­nal­bahn um kurz vor halb zwei in han­no­ver an­ka­men.

für den ers­ten tank­stopp in al­ler­in­gers­le­ben hat­ten wir viel zeit und ha­ben ihn mit gas­sigang, früh­stück und zwan­zig mi­nu­ten schlaf bis 100% aus­ge­dehnt. weil wir im­mer noch zeit hat­ten, ha­ben wir dann ne­ben dem bahn­hof die war­te­zeit auf die kin­der auch an der la­de­säu­le ver­bracht. der drit­te la­de­stopp bei io­ni­ty in oel­de dann mit mit­tag­es­sen, toi­let­ten­gän­gen und kaf­fee ho­len auch wie­der fast voll (bis 90%) ge­la­den be­kom­men. mit der la­dung sind wir dann durch­ge­kom­men bis heins­berg. sonst ist mei­ne la­de­stra­te­gie im­mer eher vie­le kur­ze tank­stopps, aber die voll-lade-me­tho­de scheint auch ganz zu funk­tio­nie­ren.

glück hat­ten wir auch mit den staus, die wa­ren im­mer auf der an­de­ren au­to­bahn­sei­te. bei uns auf der sei­te gabs höchs­ten mal kurz zäh­flies­sen­den ver­kehr.

statt bei je­dem la­de­stopp ei­nen che­ckin, hab ich nur ei­nen che­ckin und foto beim gas­si­ge­hen in han­no­ver ge­schafft.

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last one laug­hing uk s02

felix schwenzel in gesehen

ges­tern habe ich drei fol­gen der zwei­ten staf­fel von last one laug­hing in der bri­ti­schen ver­si­on ge­schaut. das was ich vor neun mo­na­ten dazu schrieb, nach­dem ich die ers­te staf­fel sah, gilt nach wie vor:

die deut­sche va­ri­an­te von lol (last one laug­hing) er­tra­ge ich ge­ra­de so. „bul­ly“ herbig ist der schlech­tes­te vor­stell­ba­re mo­de­ra­tor so ei­ner sen­dung, aber die ko­mi­ker sind durch­ge­hend fast im­mer sehr gross­ar­tig. selbst otto schaff­te es noch­mal mich von ihm zu be­geis­tern.

die bri­ti­sche va­ri­an­te habe ich nicht nur er­tra­gen, son­dern ge­nos­sen. der mir ei­gent­lich to­tal un­sym­pa­thi­sche jim­my carr ist eine gross­ar­ti­ge be­set­zung als mo­de­ra­tor und sich nicht zu scha­de sich wür­de­voll von sei­nen gäs­ten be­schimp­fen und ver­ar­schen zu las­sen und sei­ne gäs­te gleich­zei­tig re­spekt­voll und re­spekt­los zu be­hand­len. und dann na­tür­lich ri­chard ayoa­de der die gan­ze sen­dung trägt und nicht nur un­fass­bar wit­zig ist, son­dern auch sehr schnell ist im (wit­zi­gen und ab­sur­den) den­ken. auch schön, nie­mand sieht in der sen­dung wirk­lich gut aus, aber alle se­hen sehr sym­pa­thisch aus — und sind es auch (selbst jim­my carr).

es bleibt zu hof­fen, dass ama­zon de sich von ama­zon uk ein paar schei­ben ab­schnei­det und bul­ly herbig mit jan böh­mer­mann aus­tauscht.

mir fiel dies­mal auch auf, wie schnör­kel­los die UK va­ri­an­te ist. kei­ne ani­ma­tio­nen für gel­be und rote kar­ten, wenn die ko­mö­di­an­tin­nen ver­warnt oder raus­ge­schmis­sen wer­den, kein saal­pu­bli­kum, kein lach­sack. und, am auf­fäl­ligs­ten: der mo­de­ra­tor ist wit­zig und ver­sucht nicht nur wit­zig zu sein.


spargel, kartoffeln, schinken, olivenöl, parmesan.

spar­gel­zeit


selfie mit frida im hintergrund. aus unerfindlichen gründen heute auf dem kopf.

kur­ze pau­se mit fri­da im hin­ter­grund #mor­gen­spa­zier­gang



das ge­fällt mir, seit 24 stun­den ein lee­res er­ror-log von zig­bee2mqtt nach­dem ich das zig­be­e­netz mit dem zbt-2 neu auf­ge­baut habe.

screenshot des zigbee2mqtt frontends. das log zeigt keine fehler an

23.03.2026

felix schwenzel in notiert

mor­gens war die son­ne schön. sie hat schö­nes ge­gen­licht und schö­ne schat­ten ge­macht.

eingang des goetheparks im gegenlicht. hinter den bäumen scheint die sonne und wirft scharf geschnittene schatten auf den boden.

abends „mer­cy“ zu­en­de ge­guckt und, naja … das war nicht schlecht, aber auch nicht gut.


was ich gut fand war ein ge­dan­ke, den ich beim früh­stück hat­te. mein ge­schmack, bzw. das was ich als le­cker emp­fin­de ist de­fi­ni­tiv eine mi­schung aus an­la­ge und er­fah­rung. wür­zig/sal­zig mach­te ich schon als kind sehr, sehr ger­ne. ge­le­gent­lich steck­te ich als kind mei­nen fin­ger in den salz­topf und leck­te ihn ab. das was das salz in mei­nem mund mach­te moch­te ich ger­ne. an­de­re ge­schmä­cker habe ich mir an­ge­eig­net. für vie­le ge­schmä­cker brauch­te ich jah­re, be­vor ich sie zu schät­zen wuss­te. bier, whis­ky, ro­sen­kohl. man­che ge­schmä­cker mag ich nicht we­gen des ge­schmacks, son­dern we­gen der er­in­ne­run­gen. süss­stoff zum bei­spiel. ei­gent­lich ein ek­li­ger ge­schmack, aber ich lie­be süss­stoff-ge­schmack mit quark. ei­gent­lich nur des­halb, weil ich als ju­gend­li­cher ge­le­gent­lich süss­stoff mit quark es­sen muss­te.

je­den­falls fiel mir heu­te auf, als ich mal wie­der kaf­fee mit so­ja­milch ha­fer­milch trank, dass ich den ge­schmack nicht mag. dann frag­te ich mich, war­um? und die ant­wort lau­tet wahr­schein­lich: weil er mich an nichts er­in­nert, was ich frü­her mal trank und vor al­lem, weil ich den ge­schmack von kaf­fee mit ha­fer­milch im­mer mit dem ge­schmack von kaf­fee mit kuh­milch ver­glei­che.

die idee die ich hat­te war, dass ich mir öf­ter mal er­in­ne­run­gen selbst in­ji­zie­ren müss­te. als jün­ge­rer mensch macht man das ja stän­dig aus­ver­se­hen, war­um nicht jetzt im et­was hö­he­ren al­ter mit ab­sicht?

mit an­de­ren wor­ten: ab jetzt ver­su­che ich kaf­fee mit ha­fer­milch als ei­nen ganz ei­ge­nen ge­schmack zu se­hen, der mich dar­an er­in­nert wie ich im märz 2026 über ge­schmacks- und er­in­ne­rungs-selbst-ma­ni­pu­la­ti­on nach­dach­te.


vi­de­os in den ma­the­ma­ti­sche grund­kon­zep­te er­klärt wer­den sehe ich un­heim­lich ger­ne. vor al­lem ve­ri­ta­si­um schüt­tet ei­nen ja ge­ren mit ma­the­ma­tik zu. heu­te habe ich die­ses vi­deo ge­se­hen und da­bei fiel mir auf, dass mei­ne ma­the­ma­ti­sche auf­merk­sam­keits­span­ne un­ge­fähr 10 mi­nu­ten be­trägt. dann schal­tet mein ge­hirn ab. das ist ca. 9,5 mi­nu­ten läm­ger als bei ju­ris­ti­schen tex­ten. und zwei stun­den und 50 mi­nu­ten kür­zer als bei tech­nik­the­men. wenn mir je­mand tech­nik er­klärt, kann ich min­des­tens drei stun­den auf­merk­sam­keit auf höchs­tem ni­veau hal­ten.

trotz mei­ner min­der­wer­ti­gen ma­the-auf­merk­sam­keits­psan­ne hab ich die­ses vi­deo bis mi­nu­te 36 ge­guckt. mor­gen schau ich es ge­ge­be­nen­falls zu­en­de.

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zwei piktogramme mit einer bildunterschrift. unter dem fahrrad steht „rollstuhl“, unter dem rollstuhl steht „fahrrad“

war­um sagt man zu ei­nem roll­stuhl ei­gent­lich nicht fahr­rad? oder sagt man das schon?


hun­de kön­nen sich am po le­cken, aber nicht an der brust krat­zen.


mail von IFTTT mit der gruss­for­mel: „TT­T­hanks, Jas­ki­rat from IFTTT“


mit zu­neh­men­dem al­ter lässt sich der ka­len­da­ri­sche al­ters­wech­sel im­mer bes­ser igno­rie­ren.