kategorie: notiert ×



“you can see ever­y­thing”

felix schwenzel in notiert

der spie­gel ist hell­auf be­geis­tert vom trai­ler der doku „you can see ever­y­thing“:

Nicht je­der Film, ob Doku oder Fik­ti­on, gibt eine sol­che An­kün­di­gung her. Und oft ge­nug hält das ei­gent­li­che Werk nicht, was die Vor­schau ver­spricht. Der Trai­ler zu »You Can See Ever­y­thing« aber setzt neue Maß­stä­be. Gäbe es ei­nen Os­car für den bes­ten Trai­ler, wäre er die­sem ver­stö­ren­den Psy­cho­thril­ler im Mi­nia­tur­for­mat nicht mehr zu neh­men.

der ar­ti­kel ist hin­ter der pay­wall (hier ein ge­schen­klink der aber nur 10 klicks lan­ge hält), aber be­steht ne­ben be­geis­te­rung ohn­hin nur aus der nach­er­zäh­lung des trai­lers. den trai­ler kann man sich auch so an­schau­en.

YouTube Video Vorschaubild youtube-video laden, info, direktlink

als ich den trai­ler ge­se­hen habe, wuss­te ich nicht um was es geht. nach­dem ich den trai­ler ge­se­hen hat­te, wuss­te ich es im­mer noch nicht. ich wun­der­te mich aber, dass der film als do­cu­men­ta­ry an­ge­kün­digt wird, ob­wohl er doch so nach ei­nem spiel­film aus­sieht. und ich habe mich ge­wun­dert, wo man eine schau­spie­le­rin ge­fun­den hat, die eli­sa­beth hol­mes so ähn­lich sieht.

stellt sich raus, das ist tat­säch­lich eine doku.

Drei Jah­re sol­len Fiel­der und Op­pen­heim un­ter strengs­ter Ge­heim­hal­tung an die­ser Do­ku­men­ta­ti­on ge­ar­bei­tet ha­ben. 34 Tage, be­vor sie ihre Haft an­tre­ten soll­te, hat­te Hol­mes die Fil­me­ma­cher ein­ge­la­den, ihr Le­ben zu be­glei­ten: »Ihr könnt al­les se­hen!«

auf me­ta­cri­tic gibts bis jetzt nur 6 kri­ti­ken, aber alle po­si­tiv, was zu ei­ner punkt­zahl von 94/100 führt. Ro­ge­rE­bert.com wird dort wie folgt zi­tiert:

A tri­um­phant, rive­ting, and con­ti­nu­al­ly shape-shif­ting pie­ce of crea­ti­ve non-fic­tion with cu­rio­si­ty and a playful sen­se of un­com­for­ta­ble hu­mor that will be no sur­pri­se to an­yo­ne fa­mi­li­ar with Fiel­der’s work, it’s the kind of do­cu­men­ta­ry that is per­sis­t­ent­ly in­qui­si­ti­ve and skep­ti­cal: both about its alar­mingly wide-eyed sub­ject who of­ten re­fu­ses to blink, and the pro­cess of do­cu­men­ta­ry film­ma­king its­elf.

al­lein we­gen des trai­lers über­le­ge ich ernst­haft zum ers­ten mal seit ein paar jah­ren mal wie­der in ein kino zu ge­hen. laut wi­ki­pe­dia star­tet der film am 16. ok­to­ber.


stern­brü­cke

felix schwenzel in notiert

in ham­burg ha­ben wir in der nähe der stern­brü­cke über­nach­tet. die wur­de ja ge­ra­de ab­ge­ris­sen und de­ren neu­bau wur­de ein stück durch die stadt ge­rollt. mitt­ler­wei­le ist die wie­der für den bahn­ver­kehr (oben) ge­öff­net, aber wei­ter­hin für den auto- und fuss­gän­ger­ver­kehr (un­ten) ge­sperrt. das er­for­dert auch für fuss­gän­ger si­gni­fi­kan­te um­we­ge.

zwei tracks ansehen


jah­res­ur­laub

felix schwenzel in notiert

wir wa­ren am wo­chen­en­de kurz in ham­burg und ha­ben im­mer ge­scherzt, das sei un­ser jah­res­ur­laub. auch sonst wa­ren wir nicht so irre wit­zig, aber wir ha­ben uns er­in­nert, dass wir ganz froh sind nach ber­lin ge­zo­gen zu sein. und wer denkt in ber­lin gäbe es vie­le bau­stel­len, der soll­te mal nach ham­burg fah­ren.

fri­da war ein biss­chen zi­ckig und an­stren­gend, was wie­der­rum die bei­fah­re­rin schlecht ge­launt mach­te. da gibt es wohl noch bau­stel­len, die wir wohl mal an­ge­hen müs­sen. mei­ne ver­mu­tung ist, dass das rei­sen fri­da über­mäs­sig an­strengt, auch weil sie die gan­ze zeit da­mit be­schäf­tigt ist, das ru­del zu­sam­men zu hal­ten und ge­gen ver­meint­li­che be­dro­hun­gen zu ver­tei­di­gen. ver­nut­lich ist un­se­re pu­del­da­me nicht nur eine pas­sio­nier­te jä­ge­rin und schwim­me­rin, son­dern auch eine selbst er­nann­te hüte- und her­den­schutz­hün­din. im­mer­hin: bei der abend­run­de zu­rück im wed­ding war sie so ent­spannt, dass sie eine rat­te die ne­ben uns aus dem ge­büsch sprang und weg­lief nicht mal im an­satz auf­ge­regt oder zum hin­ter­her­lau­fen an­ge­regt hat.


zum wie­der­hol­ten mal ge­lernt: ich kann auch im hö­he­ren al­ter noch her­vor­ra­gend und er­hol­sam auf so­fas schla­fen. über­haupt kann ich nach wie vor über­all ein­schla­fen, wenns sein soll. beim la­den im auto oder am strand (im schat­ten). mei­nen re­gu­lä­ren mitt­gas­pau­sen-mit­tags­schlaf im home of­fice habe ich al­ler­dings von 45 auf 20 mi­nu­ten re­du­ziert, weil ich ge­merkt habe, dass ich es auch er­hol­sam fin­de, zur mit­tags­pau­se das in­ter­net leer zu le­sen.


in ham­burg kann man frei-bier kau­fen. ich hab pro fla­sche 3 euro be­zahlt. das „frei“ beu­deu­tet al­ler­dings we­der, dass ei­nen das bier von zwän­gen be­freit, noch dass es kos­ten­los ist — son­dern dass es al­ko­hol­frei ist. dem­nach könn­te man hack­fleisch aus erb­sen­pro­te­inen auch frei­f­leisch nen­nen und zu­cker­freie cola frei-cola. so ge­se­hen könn­te man was­ser auch als frei­bier ver­kau­fen (ob­wohl die EU bei so­was wahr­schein­lich auf „bier­frei“ be­stehen wür­de).


nach­dem ich am sonn­tag for­mel 1 ge­guckt habe, hab ich in flop­py aus­ver­se­hen die gan­ze sai­son 2026 als ge­se­hen mar­kiert. pflicht­ge­mäss hat mein sync-script dann alle noch fol­gen­den ren­nen, qua­lis und trai­nings hier auch als ge­se­hen mar­kiert. das syn­cen funk­tio­niert also und er­in­nert mich da­mit dar­an, dass es viel­leicht nicht schlecht wäre, ein paar plau­si­bi­li­täts­prü­fun­gen ein­zu­bau­en.

ab­ge­se­hen da­von hat das ren­nen am sonn­tag ge­zeigt, dass mer­ce­des in die­sem ren­nen und ei­gent­lich schon das gan­ze jahr über al­les rich­tig ge­macht hat. vor al­lem die ent­schei­dung ei­nen 41 jäh­ri­gen, mehr­fa­chen welt­meis­ter, mit ei­nem 19 jäh­ri­gen po­ten­zi­el­len welt­meis­ter zu er­set­zen, scheint ein glücks­griff ge­we­sen zu sein. ich bin im­mer wie­der er­staunt dar­über was die men­schen in der for­mel 1 leis­ten, wel­che re­ak­ti­ons­zei­ten die fah­rer ha­ben und wie un­ter­halt­sam im kreis zu fah­ren sein kann. aber seit ein paar jah­ren bin ich un­fä­hig sym­pa­thien für ein team oder ein­zel­ne fah­rer zu emp­fin­den oder gar so­was wie fan ein­zel­ner fah­rer oder teams zu sein. das kann auch an net­flixdri­ve to sur­vi­ve lie­gen, das jahr um jahr zeigt, dass vom ehr­geiz zer­fres­se­ne mul­ti­mil­lio­nä­re mit ad­äqua­ten me­di­en­trai­ning durch­aus sym­pa­thien we­cken kön­nen, aber eben auch, dass die ei­gent­lich alle auf dem glei­chen ni­veau un­ter­wegs sind, die ei­nen mal ei­nen ti­cken bes­ser als die an­de­ren und die ei­nen mal ein biss­chen sym­pa­thi­scher als die an­de­ren. aber es zeigt auch dass der weg vom sie­ger zum un­der­dog und vom sym­pa­thi­schen ty­pen zum un­sym­pa­then in der for­mel 1 sehr kurz ist.



mein äl­tes­ter blog­ar­ti­kel

felix schwenzel in notiert

via gigold.me

es wur­de die fra­ge ge­stellt:

Mei­ne äl­tes­ten Blog­ar­ti­kel – Was wür­de ich heu­te an­ders ma­chen?

ich habe schon vor die­sem ar­ti­kel ins in­ter­net ge­schrie­ben, aber das hier war der ers­te den ich vor 24 jah­ren mit ei­nem con­tent ma­nage­ment sys­tem ver­öf­fent­lich­te und der eine per­ma­nen­te url hat­te. im ar­chi­ve.org ist der ar­ti­kel in sei­ner da­ma­li­gen pracht zu se­hen. hier ist er ein­ge­bet­tet:

wurst­sa­lat und ein würscht­le für 3,33 euro. er­schüt­tern­de wor­te und zah­len.

am 15.04.2002 bei wal­lisch-bin­der ge­kauft, dem metz­ger der nie of­fen hat...

3,33 euro

ursprünglich veröffentlicht am 20.04.2002

an­ders ma­chen wür­de ich heu­te nicht viel. ei­gent­lich wür­de ich das heu­te ge­nau so ver­öf­fent­li­chen. al­ler­dings wür­de ich nicht 5 tage war­ten bis ich ei­nen lus­ti­gen kas­sen­zet­tel pos­te und ich wür­de auch kei­nen wurst­sa­lat mehr kau­fen, son­dern den sel­ber ma­chen.


flop­py

felix schwenzel in notiert

das logo des medientrackers „floppy“

flo­ri­an schreibt über trakt und dass er jetzt flop­py zum me­di­en­track­ing nutzt.

mit trakt habe ich auch ein paar jah­re mei­nen me­di­en­ko­sum ge­trackt, aber vor ei­ner gan­zen wei­le da­mit auf­ge­hört, weil mir das ei­ner­seits zu doof wur­de ei­ner fir­ma so ein da­ten­ge­schenk zu ma­chen auf eine art auch su­spekt wur­de.

vor ein paar mo­na­ten ent­schied ich mich je­den­falls für min­des­tens ein jahr hier im blog fest­zu­hal­ten, was ich an se­ri­en und fil­men sehe. da wo es geht oder sinn er­gibt, zie­he ich es vor, mei­ne da­ten selbst zu ver­wal­ten und zu mei­nen be­din­gun­gen zu ver­öf­fent­li­chen. es zeigt sich so­weit, dass das ganz gut geht und auch se­mi­au­to­ma­tisch. wenn es nicht se­mi­au­to­ma­tisch ge­hen wür­de, ver­lies­se mich schnell die lust so­et­was zu tun. mein work­flow war haupt­säch­lich dass al­les was ich auf plex sehe au­to­ma­tisch ei­nen ein­trag im blog er­zeugt. din­ge die ich auf net­flix, ama­zon prime oder in me­dia­the­ken sehe, muss­te ich noch ge­le­gent­lich ma­nu­ell an­le­gen. ein biss­chen half mir da­bei pop­feed, das eine gute me­ta­da­ten­quel­le ist und das ich im rah­men mei­nes AT­mo­sphe­re-wahns ger­ne aus­pro­bie­ren woll­te (zum pa­ralel­len tra­cken).

je­den­falls habe ich mir dann auf an­re­gung von flo­ri­an eben je­nes flop­py an­ge­se­hen. flop­py ist wie trakt oder pop­feed ein me­di­en­tra­cker, nur dass man ihn selbst be­trei­ben kann. flop­py hat mir auf den ers­ten blick ge­fal­len. ich konn­te alle da­ten, vor al­lem die ge­sam­te dort ge­spei­cher­te his­tio­rie, von trakt und plex im­por­tie­ren und gleich­zei­tig me­ta­da­ten-diens­te nut­zen, die auch von trakt, plex, pop­feed und al­len an­de­ren ge­nutzt wer­den. flop­py weiss aus der plexhis­to­rie, dass ich ge­ra­de silo sehe, weiss was die nächs­te fol­ge kommt und so­bald ich die neu­es­te fol­ge ge­se­hen habe, mar­kiert flop­py die, dank ei­ner ver­bin­dung zu mei­nem plex, au­to­ma­tisch als ge­se­hen. wenn ich eine fol­ge re­a­cher auf ama­zon prime sehe, kann ich die ge­se­he­ne fol­ge mit drei klicks als ge­se­hen mar­kie­ren und der ein­ge­bau­te ka­len­der in flop­py zeigt mir, wann die nächs­ten fol­gen kom­men.

aber das bes­te ist: so­bald flop­py eine fol­ge oder ei­nen film als ge­se­hen mar­kiert, legt es, mit ei­nem klei­nen selbst­ge­schrie­be­nen script, auch ei­nen ein­track im me­di­en­tra­cker auf wir­res.net an.

se­ri­en wie die sen­dung mit der maus oder die for­mel 1 zu tra­cken, war mit trakt und pop­feed ent­weer müh­sam, un­mög­lich oder bug­gy. das tra­cken der sen­dung mit der maus mit flop­py war auch bug­gy, aber weil flop­py auf mei­nem heim­ser­ver läuft, konn­te ich es patchen, so dass ich jetzt so­wohl die for­mel 1, als auch die sen­dung mit der maus feh­ler­frei und mü­he­los tra­cken kann.

was ich sa­gen will: flop­py ist toll, sei­ne ei­ge­nen me­ta­da­ten zu ver­wal­ten ist noch tol­ler und mein trakt-kon­to zu lö­schen fühl­te sich gut an.


let­ter­boxd fin­de ich nach wie vor sym­pa­thisch und wer­de mei­ne ge­se­he­nen fil­me und kurz­kri­ti­ken dort wei­ter­hin ver­öf­fent­li­chen.


pop­feed fin­de ich toll, aber es scheint ei­ner­seits nicht wei­ter­ent­wi­ckelt zu wer­den und ist an­de­rer­seits irre lang­sam. die nut­zung von pop­feed pau­sie­re ich erst­mal.


hei­ko hat sich, wie flo­ri­an, auch ei­nen me­di­en­tra­cker ge­bas­telt.


nied­rig­schwel­li­ge kom­men­ta­re

felix schwenzel in über wirres

via benedikt.io

clau­dia hat auf­ge­schrie­ben, was sie beim kom­men­tie­ren (in blogs) nervt. von mei­nen vor­he­ri­gen kom­men­tar­sys­tem war sie (zu recht) ge­nervt. mit der ein­bin­dung von isso ist sie zu­frie­den, aber ich selbst auch.

ob­wohl ich isso jetzt seit fast zwei mo­na­ten in be­trieb habe, ist hier noch kein spam-kom­men­tar ge­lan­det. das mag dar­an lie­gen, dass es (der­zeit noch) aus­schliess­lich über ja­va­script funk­tio­niert. das nervt clau­dia nicht, aber an­de­re — und ich möch­te das lang­fris­tig noch än­dern. an­sons­ten habe ich isso wirk­lich nied­rig­schwel­lig kon­fi­gu­riert: wer min­des­tens drei zei­chen kom­men­tar ein­gibt, kann das for­mu­lar und da­mit ei­nen kom­men­tar ab­schi­cken. die an­ga­be des na­mens, der email­adres­se oder der ei­ge­nen web­site ist op­tio­nal. so oder so gibts eine vor­schau und die op­ti­on den kom­men­tar 30 mi­nu­ten lang (nach der ver­öf­fent­li­chung) zu edi­tie­ren (über ei­nen coo­kie). mark­down ist un­ter­stützt, links wer­den klick­bar, le­dig­lich der hin­weis dar­auf, dass mark­down un­ter­stützt wird, fehlt noch. wo­bei ich glau­be, dass, aus­ser ein paar spe­zia­lis­ten, oh­ne­hin nie­mand weiss was mark­down ist.

je­den­falls den­ke ich, clau­dia hat recht. ich fin­de es auch ex­trem ner­vig, wenn man ei­nen kom­men­tar schreibt und nach dem sen­den ent­we­der nix pas­siert oder ein hin­weis auf mo­de­ra­ti­on er­scheint. wenn schon mo­de­ra­ti­on, dass könn­te der kom­men­tar mir selbst doch we­nis­tens wei­ter an­ge­zeigt wer­den?

ich kom­men­tie­re schon län­ger so, dass ich kom­men­ta­re, die ich an­ders­wo hin­ter­las­se, auch hier ver­öf­fent­li­che. wie al­les was ich hier ma­che, ma­che ich das na­tür­lich in ers­ter li­nie für mich selbst. so kann ich spä­ter schau­en ob es ant­wor­ten gab, ob die mo­de­ra­ti­on er­folg­reich war oder ge­lösch­tes zu­min­dest bei mir selbst be­hal­ten. und für die eine oder an­de­re per­son mag es so­gar in­ter­es­sant sein zu se­hen, was ich an­ders­wo ins in­ter­net schrei­be.

aber am liebs­ten ist mir das kom­men­tie­ren per web­men­ti­on. das geht nicht über­all, aber zum bei­spiel bei eay.de oder dem kopf­zei­ler. ich schrei­be aber beim web­men­ti­on-kom­men­tie­ren nicht nur eine ant­wort un­ter ei­nen frem­den bei­trag, son­dern ich be­hal­te auch die fä­hig­keit den zu edi­tie­ren oder zu lö­schen. das fin­de ich ziem­lich sen­sa­tio­nell. mit word­press kann man das kom­men­tie­ren per web­men­ti­on mit (na­tür­lich) mat­thi­as pfef­fer­les in­die­web-plug­in kon­fi­gu­rie­ren, mit kir­by und ein biss­chen hand­ar­beit hilft ei­nem mau­rice renks in­die­con­nec­tor.


was mich im ge­gen­teil zu clau­dia nicht nervt: wenn man gar nicht kom­men­tie­ren kann.

Kom­men­tie­ren un­mög­lich: Blogg doch selbst, steht dann z.B. da. Ok, al­les klar, ich lese dann aber auch nicht mehr mit. Für mich sind Blogs die ein­zig ver­blie­be­nen Me­di­en, wo noch gute Ge­sprä­che mög­lich sind – kei­ne Wand­zei­tun­gen.

die ge­sprä­che sind ja im­mer noch mög­lich. die­sen ser­mon hier möch­te ich nicht un­ter clau­di­as ein­trag pos­ten, aber trotz­dem ist die­ser bei­trag auch ein kom­men­tar. clau­dia wird die­sen ar­ti­kel se­hen, ent­we­der in ih­ren re­fe­rern oder bei riv­va. oder weil sie hier zu­fäl­lig mal rein­ge­schaut hat. das ist ja das tol­le am in­ter­net, an links, an ei­enr wand­zei­tung. be­steht al­les ir­gend­wie aus ge­sprä­chen und kom­men­ta­ren.


„art di­rec­ted“ bil­der für ar­me

felix schwenzel in notiert

mitt­ler­wei­le hat sich der dark mode als op­ti­on (j sei dank) fast über­all durch­ge­setzt. wenn ich nachts auf­wa­che und mich mal kurz an den rech­ner set­ze, has­se ich es, wenn web­sei­ten mich dann vi­du­ell an­schrei­en. aber auch tags­über fin­de ich hell leuch­ten­de web­sei­ten un­an­ge­nehm.

des­halb hat wir­res.net seit et­was mehr als ei­nem jahr auch ei­nen dark mode.

was mich da­bei oft ge­nervt hat: man­che bil­der se­hen im dark mode ele­gant aus, aber im light mode nicht. oder um­ge­kehrt. häu­figs­ter work­around da­für bis­her: mit trans­pa­ren­zen ar­bei­ten, also mög­lichst auf hin­ter­grün­de ver­zich­ten. bei strich­zeich­nun­gen mit schwar­zem oder weis­sen stri­chen klappt das dann aber nur in 50% der fäl­le. man kann dann ei­nen grau­ton für die stri­che wäh­len, der so­wohl im dark- als auch light­mo­de sicht­bar bleibt.

die sau­be­re lö­sung ist eine me­dia-query und da­mit was man (glau­be ich) art di­rec­ted images nennt:

<picture>
  <source srcset="…-dark.png" media="(prefers-color-scheme: dark)">
  <img src="…-light.png" alt="…">
</picture>

da­für muss man dem CMS bei­brin­gen, pro bild auf wunsch auch zwei quel­len (oder mehr, je nach dem wie art-di­rec­ty man wer­den will) zu ver­wal­ten. in mei­nem fall wür­de das aber im html-code, der für bil­der oh­ne­hin schon irre kom­plex ist, noch mehr kom­ple­xi­tät be­deu­ten.

des­halb habe ich mich sehr über die­sen work­around ge­freut, den mir cur­sor heu­te vor­ge­schla­gen hat, auch eine me­dia query:

@media (prefers-color-scheme: dark) {
  .cover--invert-on-dark { filter: invert(1); }
}

um­ge­setzt habe ich das jetzt so, dass bil­der die auf *-in­ver­ta­ble* en­den pas­send kon­ver­tiert wer­den. bei­spiel aus die­sem ar­ti­kel:

die wichtigsten achsen des case study house #22 fotos von julius shulman mit weissen linien auf schwarzem grund nachgezeichnet.

das bild hat weis­sen hin­ter­grund mit schwar­zen li­ni­en, wird aber bei ak­ti­vier­tem dark mode in­ver­tiert dar­ge­stellt, also mit schwar­zem hin­ter­grund und weis­sen li­ni­en. das soll­te auch mit schwar­zen li­ni­en auf weis­sem hin­ter­grund klap­pen. (al­ler­dings klappt das nicht im RSS, weil kein CSS.)

und es soll­te auch mit trans­pa­ren­tem hin­ter­grund klap­pen. das ist ein ku­bus aus schwar­zen li­ni­en auf trans­pa­ren­tem hin­ter­grund:

das ist der code den mir cur­sor ge­schrie­ben hat:

/*
 * S/W-PNGs mit Dateiname *-in­ver­ta­ble.png: Ablage = Light-Variante.
 * Dark Mode: per CSS in­ver­tie­ren (Trans­pa­renz bleibt erhalten).
 * Selektor bewusst "-in­ver­ta­ble" (nicht nur ".png"): Kirby-Thumbs heißen
 * z.B. name-in­ver­ta­ble-320x.png / name-in­ver­ta­ble-320x-q75.webp.
 */
@media (prefers-color-scheme: dark) {
  img[src*="-in­ver­ta­ble"],
  img[data-src*="-in­ver­ta­ble"],
  img[srcset*="-in­ver­ta­ble"],
  img[data-srcset*="-in­ver­ta­ble"],
  picture:has([srcset*="-in­ver­ta­ble"]) img,
  picture:has([data-srcset*="-in­ver­ta­ble"]) img {
    filter: invert(1);
  }
}

/* Lightbox hat dunklen Hin­ter­grund → immer die Dark-Dar­stel­lung */
.pswp img[src*="-in­ver­ta­ble"],
.pswp__img[src*="-in­ver­ta­ble"] {
  filter: invert(1);
}

in­ter­es­sant (zu­min­dest für mich) ist was mit der light­box im light-mode pas­siert (also wenn man auf das bild klickt, um es zu ver­grös­sern): weil der hin­ter­grund der light box im­mer schwarz ist, wird dann auch die dark-mode-va­ri­an­te in der light­box an­ge­zeigt. al­les mit ein biss­chen CSS. fas­zi­nie­rend.


ix und chen’s beef nood­le house

felix schwenzel in notiert

vor ein paar ta­gen sah ich in der mül­ler­stras­se ei­nen neu­en la­den in dem je­mand nu­deln mit der hand zog: chen’s beef nood­le house. der la­den ist so neu, dass noch nicht mal die home­page von chen’s beef nood­le house die adres­se ge­lis­tet hat (goog­le hat den ein­trag schon).

als fri­da und ich ges­tern wie­der dran vor­bei­lie­fen und ich wie­der den koch nu­deln zie­hen sah schau­te ich mir die spei­se­kar­te von der stras­se aus an. ich ent­schied mich spon­tan eine der bowls zum mit­neh­men zu kau­fen:

  1. 招牌蘭州清湯牛肉麵   14,90 €
    Haus­ge­mach­te Lanz­hou-Rind­fleisch­nu­deln in kla­rer Brü­he
    Si­gna­tu­re Lanz­hou Clear Broth Beef Nood­les

auf goog­le maps be­klagt sich je­mand:

13,90€ pro Sup­pe fin­de ich teu­er, da kaum Fleisch ent­hal­ten ist.

ich fand 14,00 € OK, aber mir fiel auf, dass enorm vie­le nu­deln ent­hal­ten wa­ren. so kam das bei mir an.

nach der hälf­te der nu­deln war ich be­frie­digt und satt. das fleisch war we­nig aber zart und dünn ge­schnit­ten, der fri­sche ko­ri­an­der war toll, die brü­he klar und die nu­del fluf­fig.

heu­te zum früh­stück dann res­tees­sen mit mehr ge­mü­se und mehr brü­he. so mit ein paar kühl­schrank­res­ten für 14 euro zwei sehr be­frie­di­gen­de mahl­zei­ten mit sehr gu­ten, hand­ge­to­ge­nen nu­deln ge­habt.

der la­den selbst ist an­ge­nehm ein­ge­rich­tet, die be­die­nung spre­chen kaum deutsch, sind aber sehr, sehr freund­lich, es wer­den un­un­ter­bro­chen nu­deln ge­zo­gen und man kann nur bar be­zah­len.


opml2feed

felix schwenzel in notiert

jetzt hab ich eine ma­schi­nen­les­ba­re /blogrolle die au­to­ma­tisch auch /opml aus­gibt und wür­de das ei­gent­lich auch ger­ne selbst nut­zen. oder we­nigs­tens aus­pro­bie­ren wie man so­was nut­zen kann, also mein ei­ge­nes dog food es­sen, wie man so schon sagt. mitt­ler­wei­le weiss ich, dass man die ein­zel­nen opml feeds in freshRSS so abon­nie­ren kann, dass sie sich dy­na­misch ak­tua­li­sie­ren, wenn ich sie hier, hier, hier oder hier än­de­re oder er­wei­te­re. aber ich nut­ze mi­ni­flux und das kann kei­ne dy­na­mi­schen opml-feeds abon­nie­ren.

freshRSS hat eine de­mo­in­stanz auf der man sich an­mel­den kann und die fea­tures von freshRSS tes­ten kann. klappt gut, also man kann ein­zel­nen opml-urls hin­zu­fü­gen oder in ord­ner ver­tei­len und hat dann alle ent­hal­te­nen feeds abon­niert und kann auch ein­zel­ne feeds mu­ten oder selbst wei­te­re hin­zu­fü­gen. aber ich woll­te jetzt nicht mei­nen gan­zen set­up auf den kopf stel­len oder mir freshRSS in­stal­lie­ren.

also hab ich mir ein klei­nes script schrei­ben las­sen das ein we­nig vom riv­va #rp26 feed in­spi­riert ist. wenn man den abon­nier­te füt­ter­te der alle bei­trä­ge die im mai die re­pu­bli­ca er­wähn­ten oder den tag #rp26 nutz­ten in ei­nen ein­zi­gen feed. das war sehr prak­tisch, weil ich dann in mei­nem feed-rea­der die bei­trä­ge gleich le­sen konn­te. aber es war mög­li­cher­wei­se auch ein biss­chen hei­kel, weil der riv­va-rp26-feed frem­de in­hal­te agg­re­gier­te.

das script das ich mir ge­baut habe macht das glei­che wie der riv­va-rp26-feed: aus be­stimm­ten feeds ei­nen neu­en feed bau­en. al­ler­dings ohne den in­halt (nur die über­schrif­ten) und nicht mit #rp26-in­hal­ten, son­dern eben mit den quel­len aus mei­nem OPML. wenn man /opml2feed auf­ruft sieht man (im zwei­ten schritt) das:

man sieht alle OPML-feeds die ich an­bie­te vor­aus­ge­wählt, kann die aus­wahl aber auch re­du­zie­ren. wenn man wei­ter scrollt sieht man alle in den OPMLs ent­hal­te­nen ein­zel­nen feeds.

auch die kann man ein­zeln ab­wäh­len. der re­sul­tie­ren­de feed hat dann eine ein­ma­li­ge, schwer zu er­ra­ten­de, also ge­hei­me ID wie /opml2feed/0a460f0400115382859d.xml.

mit der ID kann man auch im­mer zu­rück auf die kon­fi­gu­ra­ti­ons­sei­te und die ein­stel­lun­gen des er­geb­nis­feeds an­pas­sen. den feed mit der ID 0a460f0400115382859d wür­de ich nie­man­dem emp­feh­len zu nut­zen, weil der jetzt ver­öf­fent­licht ist, nicht mehr ge­heim ist und den jetzt jede mo­di­fi­zie­ren kann.

der witz ist: wenn ich eine neue blogrol­le hin­zu­fü­ge oder zu ei­ner be­ste­hen­den blogrol­le ei­nen feed hin­zu­fü­ge, ak­tua­li­si­ert sich auch der „ge­hei­me“ feed.

wir­res.net/opml2feed/ steht der­zeit al­len in­ter­es­sier­ten of­fen, ist aber ex­pli­zit erst­mal ein test und bie­tet nur mei­ne OPMLs zur aus­wahl an. wer das tes­ten möch­te: ger­ne. aber das kann sich al­les noch än­dern, das gan­ze ist das frü­he sta­di­um ei­nes prak­ti­schen ge­dan­ken­ex­pe­ri­ments.


na­tür­lich habe ich mir für mei­ne pri­va­te nut­zung eine ver­steck­te op­ti­on ein­ge­rich­tet, um die feeds auch im voll­text oder ori­gi­nal­zu­satnd wei­ter zu ge­ben, also nicht nur die über­schrift. aber grund­säz­lich kön­nen die meis­ten feed-rea­der die ich ken­ne auf knopf­druck den voll­text von ge­kürz­ten oder lee­ren RSS items von der je­wei­li­gen web­site zie­hen. oder man klickt halt wie frü­her zur ori­gi­nal­sei­te durch. ein feed der nur über­schrif­ten ent­hält, ist also grund­sätz­lich gut nutz­bar.

so oder so wür­de ich mich über tes­ter und feed­back freu­en. bei in­ter­es­se ver­öf­fentlche ich auch ger­ne den vibe-ge­code­ten quell­code.


ta­ge­buch aus dem ma­schi­nen­raum, 17.08.2026

felix schwenzel in notiert

die­ses for­mat, das jo­han­nes hier nutzt, ge­fällt mir. ein news­ti­cker über den tag ei­nes web­rei­sen­den. das wäre eine mög­lich­keit ein­zel­ne bei­trä­ge, zum bei­spiel aus mei­nem fluss von book­marks und li­kes zu bün­deln und wei­ter zu kom­men­tie­ren. aus mi­kro­blog­gen wird ma­kro­blog­gen.

dann fiel mir auf, dass ich jo­han­nes kopf­zei­ler.org zwar schon seit ewig­kei­ten in mei­nem feed­rea­der habe, aber nicht auf mei­ner blogrol­le. jetzt habe ich ja meh­re­re blogrol­len, auf meh­re­re bei­trä­ge ver­teilt und als OPML oder in /blogrol­le als über­sicht ge­bün­delt, was die sa­che ma­schi­nen­les­bar, aber nicht un­be­dingt über­sicht­li­cher und ver­ständ­li­cher macht.

aber so könn­te ich jetzt fol­low-tage ma­chen, nach dem mot­te des al­ten twit­ter-fol­low-fri­day, zu dem man kon­ten emp­fahl, die man zum fol­gen emp­fahl. alle paar wo­chen eine block­roll-blogrol­le hin­zu­fü­gen.

weiterlesen



mor­gen­spa­zier­gang 16.08.2026

felix schwenzel in notiert

sehr früh wach­ge­wor­den we­gen sehr lau­tem re­gen und ge­wit­ter. fri­da und ich ha­ben uns dann mit dem re­gen­ra­dar ab­ge­stimmt und sind erst nach acht los­ge­gan­gen um wei­te­ren (stark) re­gen zu ver­mei­den (was gut ge­klappt hat).

auf­fäl­lig war wie en­er­gie­ge­la­den wir bei­de wa­ren. wäh­rend es ges­tern zum mor­gen­spa­zier­gang schon fast 25°C wa­ren, war es heu­te an­ge­neh­me 17°C. da­mit konn­ten wir bei­de be­herzt auf die tube drü­cken, mein pace beim ge­hen war zum ers­ten mal seit lan­gem wie­der über 10'18"/km (5,8 km/h im ø).

so en­er­gie­ge­la­den fri­da auch war, ei­nen an­flie­gen­den cri­cket-ball über­liess fri­da mir in den reh­ber­gen ohne sich auf­zu­re­gen und die drei am­seln die wir un­ter­wegs sa­hen zeig­te sie mir an, statt ih­nen hin­ter­her zu ja­gen. das grün war durch­ge­hend saf­tig.

zum früh­stück res­tees­sen.

fussweg kurz vor der seestrasse, frida staeht 10 meter entfernt und wartet auf mich, alles ist feucht und saftig
mit gpx route …


jung­ge­sel­len­früh­stück mit ho­nig-knob­lauch-sau­ce

felix schwenzel in rezepte

wir ha­ben fri­da nie wirk­lich trai­niert al­lein zu blei­ben. weil fri­da und ich jetzt seit ei­ner wo­che al­lei­ne zu­hau­se sind, weil die bei­fah­re­rin noch eine wei­te­re wo­che in ham­burg ar­bei­tet, kann ich auch nicht ein­fach ein­kau­fen ge­hen.

heu­te früh des­halb mor­gen­ein­kauf auf dem gen­ter-stras­se-wo­chen­markt, statt mor­gen­spa­zier­gang. wir wa­ren ge­gen halb neu da, aber es wur­de im­mer noch auf­ge­baut. aber glück­li­cher­wei­se kön­nen die freund­li­chen ver­käu­fer mul­ti­tas­ken und da­mit auf­bau­en und ver­kau­fen. da­mit soll­te ich die nächs­ten sie­ben tage über die run­den kom­men.

einkauf auf dem wochenmarkt, man sieht ein bund möhren, zwei maiskolben, vier spitzpaprika, vier dicke kartoffeln und einen weisskohl. ausserdem drei hähnchenbeine.

zu­hau­se erst­mal früh­stück ma­chen. be­vor wir los­ge­gan­gen sind, hab ich ein paar klei­ne rote bee­te in den dampf­ga­rer ge­wor­fen um dar­aus spä­er rote-bete-sa­lat zu ma­chen. die hähn­chen­bei­ne hab ich zu­erst ent­beint [scnr!], in bröck­chen ge­schnit­ten, in stär­ke ge­wälzt und 12 mi­nu­ten im air­fry­er bei 200°C ge­ba­cken (ein­mal nach 6 mi­nu­ten ge­wen­det). dazu gabs ne ho­nig-knob­lauch-sau­ce.

honig-knoblauch-sauce für gebackene oder frittierte hähnchenbeine

zutaten

  • 4 el olivenöl
  • 4 knoblauchzehen gequetscht (oder mehr)
  • 4 el honig
  • 4 el sojasauce
  • 1 tl schwarzer pfeffer (frisch gemachlen)
  • 1 el sambal olek

ergibt: 4 portionen

zubereitung

  1. olivenöl erhitzen, den ge­quet­sche­ten knoblauch darin andünsten, nicht braun werden lassen und die übrigen zutaten hin­zu­fü­gen. 10 minuten köcheln lassen.

die ent­bein­ten kno­chen habe ich aus­ge­kocht, das gibt brü­he für die nächs­ten tage. die hähn­chen­bein stück­chen wa­ren zart, knusp­rig und sehr um­a­mi dank der her­vor­ra­gen­den sau­ce.


nicht klug

felix schwenzel in notiert

whalplakat der CDU mit der aufschrift: „Berlin wird klüger. Lesen Schreiben, Rechnen statt Gendern.“

die­ses CDU wahl­pla­kat ist auf so vie­len ebe­nen falsch, aus der zeit ge­fal­len und tone deaf, dass ich bei­na­he lust ver­spü­re vor är­ger auf den ten­nis­platz zu ge­hen.

Ber­lin wird klü­ger
Le­sen, Schrei­ben, Rech­nen statt Gen­dern.

  • wer liest, zu­min­dest wenn die wer­ke nach 1955 sind, lernt au­to­ma­tisch gen­dern. wo­bei ich da­von aus­ge­he, dass jun­ge men­schen das auch ohne le­sen ler­nen, zum bei­spiel von po­li­ti­kern die seit vie­len, vie­len jah­ren in ih­ren gruss­for­meln da­men und her­ren, freun­de und freun­din­nen, fa­schis­ten und fa­schis­tin­nen in­klu­die­ren, sich also be­mü­hen, alle mit­zum­einen.
  • rech­nen? lernt man das nicht mehr we­gen gen­dern? oder we­gen ta­schen­rech­nern? (wäre ta­schen­rech­ner nicht ein wun­der­ba­res, viel pas­sen­de­res wort für smart­phone?)
  • wie wärs mit me­di­en­kom­pe­tenz? kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­pe­tenz? le­bens­kom­pe­tenz, stär­kung des selbst­wert­ge­fühls und der re­si­li­enz? oder gar neu­gier?
  • schrei­ben zu for­dern und för­dern find ich gut. und zwar so wie man will, mit spass und ohne un­klu­ge, gest­ri­ge vor­ga­ben aus der po­li­tik.

auch wit­zig, noch kürz­lich pla­ka­tier­te die CDU: „ver­bie­ten ver­bo­ten“. aber falsch spre­chen (gen­dern) wird man ja wohl noch ver­bie­ten dür­fen?


hier mein vor­schlag wie das pla­kat bes­ser an­kom­men könn­te:

ber­lin wird sport­li­cher

re­gie­ren statt ten­nis spie­len und lü­gen.


sau­be­rer wed­ding, doo!

felix schwenzel in notiert

so­wohl jean-ma­rie ay­ik­pe, als auch alex­an­dra bendz­ko ge­hen da­von aus, dass ih­ren wäh­le­rin­nen ein sau­be­rer wed­ding wich­tig ist. ich kann nur sa­gen: hier steht ge­le­gent­lich müll rum und vom geh­weg wür­de ich — im ge­gen­teil zu fri­da — nicht es­sen, aber ins­ge­samt kann ich mich hier nicht be­kla­gen. die BSR ist hier sehr ak­tiv. wor­über ich mich freu­en wür­de wäre ver­kehrs­be­ru­hi­gung, mehr pol­ler und drem­pel, mehr ab­sper­run­gen we­ni­ger au­to­park­plät­ze.


gros­se schrift­ar­ten

felix schwenzel in notiert

ges­tern fiel mir beim be­such bei meq auf, wie schön die schrift­art ist die er sich aus­ge­sucht hat — zu­min­dest im logo, bzw. dem mot­to („es reg­net“).

screenshot von mequito.org

al­les schön, das hoch­ge­zo­ge­ne e, das breit­bei­ni­ge n, das ge­schwun­ge­ne g. gross ge­setzt sind schö­ne schrift­ar­ten be­son­ders schön.

dann fiel mir auf, was mich schon lan­ge auf me­qui­to.org stört: die klei­ne schrift. und die zu fet­ten und zu dicht an­lie­gen­den un­ter­stri­che für links.

dann fiel mir ein, dass ich seit dem chris­tophboe­cken.de für mich im dark mode nicht mehr les­bar war — weil chris­toph of­fen­sichtklich den dark mode nicht ge­tes­tet hat und nir­gend­wo eine kon­taktm­nög­lich­keitz hin­ter­las­sen hat — dass ich je­den­falls seit­dem ich das ge­merkt habe die chro­me ex­ten­si­on stylus in­sta­liert habe, um web­si­ten css-sti­le nach gut­dün­ken um­de­fi­nie­ren zu kön­nen (und bei chris­toph wie­der le­sen kann).

also hab ich ein biss­chen an meqs style­sheet rum­ge­dreht und fin­de das jetzt noch schö­ner.

screenshot von mequito.org mit meienm custom stylesheet

das css, das ich ver­wen­de, pa­cke ich in die bei­la­ge.

nach­trag 16.08.2026:
chris­toph hat den dark mode re­pa­riert und mar­kus sein css nach mei­nen vor­schlä­gen an­ge­passt.