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28.09.2026

felix schwenzel in bilder

heu­te eine er­wach­se­ne frau auf ei­nem er­wach­se­nen-fahr­rad mit stütz­rä­dern ge­se­hen. und eine an­de­re frau auf dem ur­nen­fried­hof an der see­stras­se, die mit zwei kat­zen gas­si ging. eine der kat­zen war an ei­ner lan­gen schlepp­lei­ne, die an­de­re lief frei und hielt im­mer 10-20 me­ter ab­stand zur frau und der an­de­ren kat­ze. sie sass mehr oder we­ni­ger die gan­ze zeit auf dem bo­den oder auf grab­stei­nen und be­ob­ach­te­te ihre men­schen­frau beim ab­schrei­ten des fried­hofs.

auf dem ur­nen­fried­hof see­stras­se sitzt eine kat­ze auf ei­nem grab­stein.
auf dem urnenfriedhof seestrasse sitzt eine katze auf einem grabstein.

aus­ser­dem ge­se­hen: ei­nen drei me­ter ho­hen son­nen­blu­men­baum an der see­stras­se …

an der see­stras­se steht vor ei­ner bau­stel­le eine sehr hohe son­nen­blu­men­pflan­ze auf de­ren spit­ze noch meh­re­re blü­ten blü­hen.
an der seestrasse steht vor einer baustelle eine sehr hohe sonnenblumenpflanze auf deren spitze noch mehrere blüten blühen.

… und eine maus, die vor ei­nem kel­ler­fens­ter rum­hing.

ein kin­der­por­te­mo­naie hängt an ei­nem band vor ei­nem kel­ler­fens­ter. das foto wird do­mi­niert von ho­ri­zon­ta­len li­ni­en der fas­sa­de, der gel­be putz fällt als ers­tes in auge, drun­ter ein ro­tes band zie­gel­stei­ne, wei­ter un­ten grau­es Pflas­ter.
ein kinderportemonaie hängt an einem band vor einem kellerfenster. das foto wird dominiert von horizontalen linien der fassade, der gelbe putz fällt als erstes in auge, drunter ein rotes band ziegelsteine, weiter unten graues Pflaster.

heu­te zum ers­ten mal ver­stan­den, dass finn tat­säch­lich eine au­to­ver­mie­tung ist und kei­ne el­tern, die den na­men ih­res kin­des aufs auto ge­klebt ha­ben. ei­ner­seits ist finn ein ge­schick­te­rer name als mi­les, an­de­rer­seits ist die ver­wechs­lungs­ge­fahr gross, wenn jetzt eine an­de­re au­to­ver­mie­tung auf die idee kommt sich luca, noah oder fe­lix zu nen­nen.

ein auto der au­to­ver­mie­tung finn auf ei­nem stras­sen­park­platz im wed­ding.
ein auto der autovermietung finn auf einem strassenparkplatz im wedding.

ich weiss auch nicht, ob das eine gute idee ist, wenn dro­gen­händ­ler ihr busi­ness auf dem num­mern­schild an­non­cie­ren.

ein da­cia des­sen num­mern­schild mit DO - PE an­fängt auf ei­nem stras­se­park­platz im wed­ding.
ein dacia dessen nummernschild mit DO - PE anfängt auf einem strasseparkplatz im wedding.

an­sons­ten hat fri­da heu­te früh ei­nen fuchs ge­jagt. beim fuchs habe ich nicht schnell ge­nug re­agiert. aber als vor uns ein eich­hörn­chen rum­sprang, war ich schnell ge­nug und trotz be­reits durch­dre­hen­der rä­der an der hin­ter­ach­se konn­te ich fri­da mit ei­nem ein­fa­chen „nein!“ stop­pen. mög­li­cher­wei­se hat­te ich des­halb den gan­zen tag gute lau­ne, trotz des fuchs-in­ci­dent.

beim nach­mit­tags­spa­zier­gang über das abend­es­sen nach­ge­dacht und auf die idee ge­kom­men mit dem alt wer­den­den blu­men­kohl im kühl­schrank mal das prin­zip de­hy­drie­ren/re­hy­drie­ren aus­zu­pro­bie­ren. also den blu­men­kohl in klei­ne rös­chen zer­teilt, ein­ge­fet­tet und 20 mi­nu­ten im air­fry­er de­hy­driert und ge­rös­tet. wäh­rend­des­sen aus zwie­beln, ka­rot­ten und spitz­kohl mit ro­ter fer­tig-cur­ry-pas­te und ko­kos­milch ein cur­ry hin­ge­kö­chelt und da­drin dann den de­hy­drier­ten blu­men­kohl 10 mi­nu­ten re­hy­driert. das war sehr le­cker und brauch­te noch nicht mal so­ja­sauce um un­men­gen um­a­mi be­reit­zu­stel­len. lei­der aus­ver­se­hen auf­ge­ges­sen, statt mir die hälf­te fürs früh­stück üb­rig zu las­sen. 


27.09.2026

felix schwenzel in notiert

chris­toph hat sein 13 jah­re al­tes ta­ge­buch von ei­nem 22 tage lan­gen USA road­trip in sein blog über­tra­gen. ich habe das sehr ger­ne ge­le­sen und die fo­tos sind gran­di­os.


die bei­fah­re­rin brauch­te heu­te com­fort food, des­halb hab ich heu­te wie­der frit­tiert und kraut­sa­lat ge­macht.

beim mor­gen­spa­zier­gang mein han­dy ver­ges­sen, war trotz­dem gut.

es ist sonn­tag abend und ich bin im ge­gen­teil zu nor­ma­len sonn­tag aben­den ex­trem gut ge­launt. ob­wohl mor­gen mon­tag ist, habe ich noch 6 sonn­ta­ge und ei­nen sams­tag vor mir. ur­laub ist toll.

ich sit­ze hier und den­ke nach was ich heu­te ge­macht habe und mir fällt nichts ein. ok, sen­dung mit der maus ge­guckt, mor­gen­spa­zier­gang, mit­tags­schlaf, in der kü­che das si­li­kon zwi­schen ar­beits­plat­te und ka­cheln er­neu­ert. aber sonst? nix. toll. kann ich auch nix schrei­ben. 



se­ren­di­pi­tät

felix schwenzel in über wirres

heu­te ein biss­chen plan­los in mei­ner web­site rum­ge­klickt und mich da­bei ge­fragt, was der un­ter­schied zwi­schen den ka­te­go­rien „ix über wir­res“ und „über wir­res“ sein könn­te. mei­ne ent­sch­ei­dun­gen von vor zehn, drei jah­ren, manch­mal auch die von vor zehn oder zwei ta­gen, sind für mich selbst nicht im­mer klar nach­voll­zieh­bar. die ant­wort lau­tet wahr­schein­lich, dass ich die ka­te­go­rie „ix über wir­res“ in die an­de­re über­füh­ren soll­te. je­den­falls bin ich dann wie­der auf den elf jah­re al­ten ar­ti­kel mit dem ti­tel „20 jah­re ins in­ter­net lin­ken“ ge­lan­det und von dort auf den ar­ti­kel „Wie ich das Blog­gen er­fand“ von tim cole. dort be­schreibt tim cole, wie er 1995 an­fing zu blog­gen.

un­ter dem bei­trag stand ein kom­men­tar von be­ne­dikt koeh­ler, der da­mals me­ta­roll.de be­trieb und dort un­ter an­de­rem eine „Ge­schich­te der deut­schen Blogos­hä­re“ als zeit­strahl pfleg­te. die ori­gi­nal­ad­res­se der sei­te er­gibt schon lan­ge 404, die ko­pie auf ar­chi­ve.org funk­tio­niert we­gen ja­va­script-feh­lern nicht mehr.

also dach­te ich mir: „scha­de!“ und ob ich das nicht mal schnell rü­ber­ko­pie­ren könn­te und wie­der zum lau­fen brin­gen könn­te. mit et­was hil­fe ging das ganz schnell, auch die alte SI­MI­LE ja­va­script-bi­blio­thek, die den zeit­strahl baut, funk­tio­nier­te noch:

wir­res.net/html/me­ta­roll.de/blog­his­to­ry.html

dann frag­te ich mich, ob viel­leicht ne mo­der­ne­re bi­blio­thek zur dar­stel­lung ei­nes zeit­strahls gibt und die gibts of­fen­sicht­lich mit vis-time­line:

wir­res.net/html/me­ta­roll.de/blog­his­to­ry-vis.html

die blog­his­to­ry quell­da­tei die be­ne­dikt koeh­ler da­mals zu­sam­men­ge­tra­gen hat habe ich un­ver­än­dert ge­las­sen, aus­ser dass ich zwei ein­trä­ge hin­zu­ge­fügt und ei­nen ver­scho­ben habe:

  • time cole führt die time­line mit dem 4. ja­nu­ar 1995 an
  • mei­ne al­ten link­sei­ten von min­des­tens dem 11. ok­to­ber 1995 habe ich hin­zu­ge­fügt
  • den be­ginn von wir­res.net habe auf den 20. april 2002 ver­scho­ben, aber da­für
  • ix.edit­thispage.com auf den 1. juli 2000 ge­ho­ben (wo vor­her, in be­ne­dikts ver­si­on, wir­res.net stand)

dann habe ich ein biss­chen auf dem zeit­strahl rum­ge­klickt und war ei­ner­seits nicht über­rascht, wie vie­le der blogs ver­stor­ben sind und an­de­rer­seits doch über­rascht.

über die frü­he ver­si­on von in­dus­tri­al tech­no­lo­gy & witch­craft, dann auf eine spä­te­re ver­si­on von in­dus­tri­al tech­no­lo­gy & witch­craft ge­langt und dort die­se per­le von heinz er­hard via nip­pes­hex­chen von majo tran­skri­biert:

Der Fi­scher

Das Meer ist an­ge­füllt mit Was­ser
und un­ten ist’s be­son­ders tief,
am Stran­de die­ses Mee­res sass er,
d.h. er lag, weil er ja schlief.

Und noch­mal: Am Mee­re sass er,
d.h. er lag, weil er ja schlief,
und in dem Meer war sehr viel Was­ser
und un­ten war’s be­son­ders tief.

Da plötz­lich teil­ten sich die Flu­ten
und eine Jung­frau kam her­für,
auf ei­ner Flö­te tat sie tu­ten,
das war kein schö­ner Zug von ihr.

Dem Fi­scher ging das Lied zu Her­zen,
ob­wohl sie fal­sche Töne pf­off ---
man sah ihn in das Was­ser ster­zen,
dann ging er un­ter und er­soff.

ich ab mich dann al­ler­dings ge­fragt, ob er­hardt wirk­lich „d.h.“ und „---“ ver­wen­det ha­ben könn­te und goo­gel­te/sterz­te dem ge­dicht nach, bis ich ei­nen (re­la­tiv neu­en) ab­druck in buch­form (sei­te 24) fand. also noch­mal neu set­zen:

Der Fi­scher

(Frei nach Jo­hann Se­bas­ti­an Goe­the)

Das Meer ist an­ge­füllt mit Was­ser
und un­ten ist’s be­son­ders tief,
am Stran­de die­ses Mee­res saß er,
d. h., er lag, weil er ja schlief.
Und nun noch mal: Am Mee­re saß er,
d. h., er lag, weil er ja schlief,
und in dem Meer war sehr viel Was­ser
und un­ten war’s be­son­ders tief.

Da plötz­lich teil­ten sich die Flu­ten
und eine Jung­frau kam her­für,
auf ei­ner Flö­te tat sie tu­ten,
das war kein schö­ner Zug von ihr.
Dem Fi­scher ging das Lied zu Her­zen,
ob­wohl sie fal­sche Töne pf­off – – –
man sah ihn in das Was­ser ster­zen,
dann ging er un­ter und er­soff.


für den mor­gen­spa­zier­gang sind fri­da und ich heu­te mit der sbahn nach froh­nau ge­fah­ren und von dort durch froh­nau und den te­ge­ler forst zu­rück nach te­gel ge­lau­fen.

die ap­ple watch hat ins­ge­samt 8,8 km und fast 10.000 schrit­te auf­ge­zeich­net, nach dem spa­zier­gang hat fri­da bis 16:30 ge­schla­fen. ich ver­mu­te es ist für sie um ein viel­fa­ches an­stren­gen­der an der kur­zen lei­ne zu ge­hen als im frei­lauf zu schnüf­feln, zu stö­bern und jä­ge­rin zu spie­len. wenn sie wie heu­te im wald durch­ge­hend an der kur­zen lei­ne ist und sich auf mich kon­zen­trie­ren muss, dürf­te das sehr an­stren­gend sein. auf der rück­fahrt im bus an ei­nem wahl­kampf­pla­kat vor­bei­ge­kom­men das zwar als CDU pla­kat zu er­ken­nen war, aber sich trotz­dem das CDU-logo spar­te, bzw. das mit 80% trans­pa­renz in der obe­ren, rech­ten ecke ver­steck­te. 



fdp wahlplakat von maren jasper-winter mit de, slogan: „gutes deutsch. gute chancen.“
fdp wahlplakat von maren jasper-winter mit de, slogan: „gutes deutsch. gute chancen.“

manch­mal hilft auch „gu­tes deutsch“ nicht um eine chan­ce zu ha­ben.
oder an­ders­rum: egal wir gut und ober­che­cker­mäs­sig das deutsch ist, wenn sich wor­te und ver­spre­chen nicht mit ta­ten de­cken, hat man of­fen­bar nicht so gute chan­cen. 


aus der ab­tei­lung quod li­cet iovi, non li­cet bovi. fried­rich merz von 2 ½ jah­ren. 



22.09.2026

felix schwenzel in notiert

ur­laub zu ha­ben ge­fällt mir er­war­tungs­ge­mäss sehr gut. die letz­ten ar­beits-wo­chen wa­ren ziem­lich an­stren­gend und es ge­lang mir nicht mehr so gut die ar­beit nach fei­er­abend hin­ter mir zu las­sen. ich habe mich in den letz­ten wo­chen mehr­fach da­bei er­wischt, wie ich beim ein­schla­fen über ar­beits­the­men nach­dach­te oder sie in ge­dan­ken ver­such­te zu struk­tu­rie­ren. des­halb tut es gut beim ein­schla­fen, träu­men oder un­ter der du­sche über mei­ne ei­ge­nen the­men und pro­ble­me nach­zu­den­ken.

auch schön, hun­de dür­fen jetzt bei ikea mit ein­kau­fen ge­hen. weil die bei­fah­re­rin ein paar sa­chen brauch­te, ha­ben fri­da und ich das gleich mal aus­pro­biert. ging gut, auch wenn sie ge­le­gent­lich quak­te, wenn ich mir sa­chen zu lan­ge an­sah. aus der ikea-smar­thome-ab­tei­lung reiz­te mich nicht zu ei­nem spon­tan­kauf, aber eine edel­stahl­pfan­ne woll­te ich doch mal aus­pro­bie­ren. ich habe jetzt so vie­le koch-you­tube-vi­de­os ge­se­hen, dass ich reif da­für war. gleich aus­pro­biert und da klebt tat­säch­lich nix fest, wenn man sie vor­her or­dent­lich auf­heizt (lei­den­frost-test). und wie er­fri­schend es ist mit me­tall­werk­zeu­gen in der pfan­ne han­tie­ren zu kön­nen. die be­schich­te­ten pfan­nen und töp­fe flie­gen in den nächs­ten tage alle raus und fri­da und ich wer­den noch­mal zu ikea fah­ren.


mei­ne mitt­ler­wei­le über 9 mo­na­te dau­ern­de aus­wer­tung/log­ging mei­nes me­di­en­kon­sums hat er­ge­ben, dass ich pro tag im schnitt fast um die zwei stun­den vor der glot­ze hän­ge. heu­te hab ich mir ei­nen neu­en trick bei­ge­bracht. auf dem sofa sit­zen und statt auf dem lap­top be­wegt­bil­der mit ton zu schau­en, hab ich mir den ta­schen­rech­ner vors ge­sicht ge­hal­ten und dort ein buch zu­en­de ge­le­sen, das ers­te seit ei­ni­gen jah­ren. ich habe in den letz­ten jah­ren zwar ein paar bü­cher ge­le­sen, aber keins zu­en­de.

an­de­rer­seits, wenn bü­cher CDs wä­ren, hät­te ich seit ei­ni­gen jah­ren kei­ne CD mehr ge­hört. was aber eben nicht be­deu­tet, dass ich kei­ne mu­sik ge­hört hät­te. die fra­ge stell ich mir öf­ter: sind bü­cher nicht ein­fach sorg­fäl­tig ge­schrie­be­ne und zu­sam­men­ge­stell­te ar­ti­kel? bis mar­kus ein buch ge­schrie­ben hat­te, wuss­te ich mit dem be­griff no­vel­le nicht viel an­zu­fan­gen. weil mar­kus sein much aber im­mer „no­vel­le“ nennt, ist mir der be­griff jetzt ge­läu­fig, bzw. ich weiss, dass es ein re­la­tiv kur­zes buch ist, des­sen ka­pi­tel auch als ar­ti­kel-se­rie in ei­nem blog er­sch­ei­nen könn­te. dann könn­te man die tex­te aber nicht so ein­fach ver­kau­fen und es wür­den kei­ne kri­ti­ken er­sch­ei­nen. kri­ti­ker schrei­ben kei­ne blog-kri­ti­ken, sie be­müs­si­gen sich nur bei bü­chern sie zu durch­zu­le­sen und da­nach zu be­wer­ten.

sach­bü­cher die­nen, ähn­lich wie blogs, auch dazu den au­toren oder die au­torin als ex­per­ten oder ex­per­tin zu iden­ti­fi­zie­ren. aber sach­bü­cher funk­tio­nie­ren bes­ser um ein­la­dun­gen zu vor­trä­gen oder dis­kus­si­ons- oder ex­per­ten­run­den zu be­kom­men. auf der re­pu­bli­ca ist ge­fühlt die hälf­te der vor­tra­gen­den auf pro­mo für ihr neu­es­tes buch.

ein wei­te­rer grund ein buch zu ver­öf­fent­li­chen, statt eine web­sei­te oder blog zu ver­öf­fent­li­chen, sind ran­kings. blog- oder web­sei­ten-ran­kings nimmt nie­mand mehr ernst und ab­ge­se­hen daon gibt es sie ei­gent­lich auch gar nicht mehr. bes­te­sel­ler­lis­ten meh­men man­che leu­te noch ernst.


ei­gent­lich woll­te ich heu­te bei ikea mei­nen weg tra­cken. oder zu­min­dest aus­pro­bie­ren ob das in der ikea-blech- und be­ton-büch­se über­haupt funk­tio­niert. hab ich aber lei­der ver­ges­sen und konn­te das des­halb auch nicht als nach­mit­tags-wan­de­rung log­gen. noch nicht mal ein­ge­scheckt hab ich mich heu­te dort. ich glau­be ich habe ei­nen in­ne­ren zwang mei­nen ikea-be­such zu ef­fi­zi­ent wie mög­lich zu ge­stal­ten und ver­ges­se da­bei dann al­les was ich mir aus­ser ein­kau­fen vor­ge­nom­men habe: op­ti­mal plat­zier­ten park­platz fin­den, ein­gang hoch, so­fort run­ter in die „markt­hal­le“, dort so vie­le ab­kür­zun­gen wie mög­lich nut­zen, um so schnell wie mög­lich an der selbst-scan-kas­se wie­der raus zu kom­men. ich glau­be wir wa­ren heu­te ge­ra­de mal 20 mi­nu­ten im ikea.


zu es­sen hab ich mir ges­tern mal wie­der die sau­er­kraut­sup­pe nach mäl­zer ge­macht. statt mit kalbs­brat­wurst­brät mit selbst­ge­mach­ten tofu-brät das köst­lich war, aus dem ich aber fri­ka­del­len bra­ten muss­te, weils zu flüs­sig wur­de. das an­bra­ten des tofu-brät-breis war der ul­ti­ma­ti­ve edel­stahl­pfan­nen-sti­cki­ness-test, den sie mit bra­vur be­stan­den hat. 





18.09.2026

felix schwenzel in notiert

ab heu­te 2 wo­chen ur­laub. in mee­tings habe ich heu­te mehr­fach auf die fra­ge, was ich denn ma­chen wür­de, ge­scherzt: von der ur­laubs­über­ga­be er­ho­len. ich konn­te zwar er­staun­lich vie­le lose en­den letz­ten bei­den ta­gen ver­kno­ten, aber lan­ge nicht alle. ur­laubs­über­ga­ben sind wahr­schein­lich auch der grund, war­um ich so un­ger­ne ur­laub neh­me. was ich sehr ger­ne ma­che, wenn ich am ende des jah­res zu­viel ur­laubs­ta­ge üb­rig habe, ist mir ei­ni­ge mitt­wo­che frei­zu­neh­men und mir so jede wo­che ein zwei­tes, kur­zes wo­chen­en­de zu be­sche­ren. ein frei­er mitt­woch struk­tu­riert die wo­che auf eine sehr an­ge­neh­me art.

seit mei­ner kind­heit bin ich un­fä­hig wo­chen­en­den wirk­lich zu ge­nies­sen, weil mir ir­gend­wann auf­fiel, wie schnell so ein wo­chen­en­de rum ist. ei­gent­lich ist nur der sams­tag rich­ti­ges wo­chen­en­de. am sams­tag kann ich mich noch ein biss­chen freu­en, weil ich weiss, am nächs­ten tag noch frei zu ha­ben. am sonn­tag sehe ich den mon­tag stän­dig am ho­ri­zont win­ken. an­de­rer­seits, und das ma­che ich erst seit ich über 50 bin, freue ich mich mon­tags dar­über, dass die wo­che bald wie­der vor­bei ist. weil im al­ter rennt die zeit nur so an ei­nem vor­bei. das il­lus­triert die­ser xkcd co­mic sehr schön, der ers­te den ich seit mo­na­ten auf an­hieb ver­stan­den habe.

foto vom möwensee im volkspark rehberge, im wasser reflektiert sich der wolkige himmel, der se ist dicht mit saftigen, grünen bäumen zugewachsen.
foto vom möwensee im volkspark rehberge, im wasser reflektiert sich der wolkige himmel, der se ist dicht mit saftigen, grünen bäumen zugewachsen.
him­mel im mö­wen­see vor ein paar ta­gen

kon­stan­tins hüf­te er­laubt ihm skate­board zu fah­ren:

Bin erst ganz vor­sich­tig drauf­ge­stie­gen und lang­sam los­ge­fah­ren. Ging gut. Dann ge­dreht, mit der Hüf­te Schwung ge­ge­ben. Ging rich­tig gut. Da nahm ich Fahrt auf.

und hier schreibt er:

Was ich nach wie vor nicht kann, und kei­ner­leih Am­bi­tio­nen da­für habe, ist das Tricks ma­chen auf ei­nem Skate­board. Aber was ich in­zwi­schen ohne grös­se­re An­stren­gung be­herr­sche, ist das die-Stras­se-ent­lang-Glei­ten auf mei­nem kur­zen Long­board, Shor­ty.

kon­stan­tin hat mit 44 an­ge­fan­gen skate­board zu fah­ren. ich so mit 12 oder 13. aus­ser zu fah­ren hab ich auch nie was ge­lernt und hat­te kei­ne am­bi­tio­nen ir­gend­wel­che tricks zu ler­nen. im ge­gen­teil. ich hielt das skate­board für das idea­le fort­be­we­gungs­mit­tel. man kann es un­ter den arm klem­men, in den öf­fent­li­chen oder pri­va­ten nah­ver­kehr mit­neh­men, in ge­schäf­te mit­neh­men oder sich eben ein­fach drauf stel­len und schnel­ler als zu fuss vor­an­kom­men.

ir­gend­wann bin ich so viel skate­board ge­fah­ren, dass sich mei­ne achil­les­seh­ne ent­zün­det hat und ich ein paar wo­chen pau­sie­ren muss­te.

wäh­rend des stu­di­ums in stutt­gart bin ich über­all mit dem skate­boad hin­ge­fah­ren. da ich mich wäh­rend des stu­di­ums schon ziem­lich alt ge­fühlt habe und nicht mehr ju­gend­lich schlank war, dach­te ich mir, dass ich mein skate­board-fah­ren iro­nisch bre­chen müss­te und trug beim ska­ten aus­schliess­lich an­zug und pas­sen­de le­der­schu­he. vor 22 jah­ren hab ich da mal was zu ge­schrie­ben:

dass skate­board­fah­ren viel an­stren­gen­der, lau­ter, und zum teil auch un­prak­ti­scher [als fahr­rad fah­ren] war nahm ich in kauf. […] aus­ser fah­ren und brem­sen kann ich mit dem skate­board nicht viel, vor al­lem kann ich kei­ne trep­pen­ge­län­der run­ter­fah­ren oder in der hal­ben pfei­fe fah­ren.

videostill aus einem kurzen video in dem ich mit einem anzug und lederschuhen kurz auf einem skateboard rumtolle
videostill aus einem kurzen video in dem ich mit einem anzug und lederschuhen kurz auf einem skateboard rumtolle
ix vor > 22 jah­ren im an­zug auf ei­nem skate­board

ja­son kott­ke liest ge­ra­de ein buch über den ge­ruchs­sinn. ab­ge­se­hen da­von dass ich es sehr ger­ne mag, wenn ja­son kott­ke mal mehr als kur­ze kom­men­ta­re un­ter links oder vi­deo pos­tet, ist das eine gute er­in­ne­rung dar­an, sich noch­mal in­ten­si­ver mit ge­rü­chen aus­ein­an­der zu set­zen.

Smell is the most di­rect of all our sen­ses. When I hold a vio­let to my nose and inha­le, odor mole­cu­les float back into the na­sal ca­vi­ty be­hind the bridge of the nose, whe­re they are ab­sor­bed by the mu­co­sa con­tai­ning re­cep­tor cells bea­ring mi­cro­sco­pic hairs cal­led ci­lia. Five mil­li­on of the­se cells fire im­pul­ses to the brain’s ol­fac­to­ry bulb or smell cen­ter. Such cells are uni­que to the nose. If you de­s­troy a neu­ron in the brain, it’s fi­nis­hed fo­re­ver; it won’t re­grow. If you da­ma­ge neu­rons in your eyes or ears, both or­gans will be ir­repa­ra­b­ly da­ma­ged. But the neu­rons in the nose are re­pla­ced about every thir­ty days and, un­li­ke any other neu­rons in the body, they stick right out and wave in the air cur­rent like ane­mo­nes on a co­ral reef.

noch­mal zur er­in­ne­rung: wir ha­ben 5-6 mil­lio­nen die­ser zel­len, hun­de 200–300 mil­lio­nen. mei­ne ver­mu­tung ist ja, dass so wie wir in bil­dern den­ken, hun­de in ge­rü­chen den­ken. so wie wir uns ge­schich­ten er­zäh­len um in­ne­re bil­der zu kon­stru­ie­ren, kon­stru­ei­ren sich hun­de ihr welt­bild aus ge­rü­chen, den­ken in ge­ruchs­ka­te­go­rien — und: kein wun­der das hun­de so emo­tio­nal sind.


 

aus­ser­dem ge­le­sen:

These whist­le­b­lo­wers aren't really sur­pri­sing anybody with the re­ve­la­ti­on that our biggest tech companies are wildly unethical, don't develop their products re­spon­si­bly, and utterly loathe trans­pa­ren­cy. The fact that they're just now ap­par­ent­ly realizing this raises more than a few questions.

Amusingly, Sam Altman (a few months out from a feature story framing him as an abject sociopath) and Elon Musk (a white su­pre­macist fascist with a head full of con­spi­ra­cy theories and re­crea­tio­nal ketamine) leveraged all the fear to claim the tech industry needs to slow the rate of AI de­ve­lo­p­ment over safety concerns.

via pxlnv.com


66 seen

felix schwenzel in notiert

vor 11 jah­ren ha­ben wir ein paar wan­de­run­gen auf dem 66-seen-wan­der­weg ge­macht. ich habe die wan­de­run­gen in gu­ter ein­ne­rung, aber mir fehl­te im­mer der über­blick, wie viel des wan­der­wegs wir denn jetzt ab­mar­schiert ha­ben. und ich habe lust den kreis wei­ter zu schlies­sen. da­mals habe ich die seen ge­zählt, an de­nen wir vor­bei­ge­kom­men sind, stand jetzt: 14 von 66.

ges­tern hat­te ich das be­dürf­nis das zu vi­sua­li­sie­ren. tat­säch­lich habe ich wohl bei der letz­ten wan­de­rung auch gpx-tracks an­fer­ti­gen las­sen und auch eine ent­spre­chen­de il­lus­tra­ti­on.

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aber die gpx da­tei­en selbst konn­te ich jetzt (na­tür­lich) nicht mehr fin­den. also hab ich mich ge­fragt, ob ich aus al­len bil­dern die ich da­mals mit dem ta­schen­rech­ner ge­macht habe die geo-da­ten und timestamps ex­tra­hie­ren könn­te und dar­aus eine gpx-da­tei bau­en könn­te. es zeigt sich: das geht er­staun­lich gut. das habe ich dann mit al­len 5 wan­de­run­gen ge­macht und konn­te so ei­nen über­blick er­stel­len, den ich in mit ei­ner neu­en samm­lung kom­bi­niert habe: samm­lung 66 seen wan­de­run­gen

vor 11 jah­ren klag­te ich dar­über, dass ich so­vie­le fo­tos ge­macht habe, dass ich platz­pro­ble­me auf dem ta­schen­rech­ner hat­te und dass un­se­re ak­kus ge­ra­de mal so hiel­ten:

ob­wohl wir die han­dys die meis­te zeit off­line im flug­zeug­mo­dus hat­ten, reich­ten un­se­re ak­kus ge­ra­de so die neun stun­den die wir un­ter­wegs wa­ren. das nächs­te ge­rät das ich mir kau­fe wird ein mo­bi­les akku-pack sein, um un­ter­wegs die han­dys la­den zu kön­nen.

das akku-pack von da­mals habe ich noch im­mer und nut­ze es im­mer noch. man­che din­ge hal­ten auch heu­te noch er­staun­lich lan­ge. und die platz- und akku-pro­ble­me soll­ten heu­te auch kein so gros­ses pro­blem mehr sein. aber wir wa­ren für eine wan­de­rung neun stun­den un­ter­wegs? herr­je, wa­ren wir da­mals am­bi­tio­niert.

trotz­dem: ich habe mir jetzt drei stre­cken raus­ge­sucht die man mit der bahn oder dem auto an­fah­ren kann und nach der wan­de­rung be­quem mit der bahn zum aus­gangs­punkt oder wie­der nach hau­se fah­ren kann.

und mit die­sem ar­ti­kel set­ze ich mich un­ter zug­zwang das jetzt wirk­lich mal an­zu­ge­hen. 

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NET­FLIX

felix schwenzel in notiert

net­flix star­te­te 2014 in deutsch­land. ich habe seit no­vem­ber 2010 ein net­flix kon­to. of­fen­sicht­lich habe ich mich dort da­mals mit ei­ner ame­ri­ka­ni­schen adres­se an­ge­mel­det und $8,99 pro mo­nat be­zahlt. mei­ne ein­zi­ge er­in­ne­rung an net­flix im jahr 2010 ist, dass ich es schau­en konn­te, aber dass sehr viel ge­buf­fert wer­den muss­te. mein in­ter­net­an­schluss oder die trans­at­lan­tik-lei­tun­gen wa­ren da­mals noch nicht gut ge­nug da­für. in mei­nem mail­ar­chiv sehe ich, dass ich mein kon­to dann schon im de­zem­ber 2010 on hold ge­setzt habe. im ok­to­ber 2011 habe ich es wie­der re­ak­ti­viert und im fe­bru­ar 2012 hab ich das kon­to ge­löscht.

2012 und 2013 schick­te mir net­flix dann alle paar mo­na­te nach­rich­ten mit dem be­treff

fe­lix, come back to Net­flix to­day.

im sep­tem­ber 2014 hab ich das kon­to re­ak­ti­viert und dann auch in euro be­zahlt. zu­erst 7,99 € pro mo­nat, dann 8,99 € um auf „zwei bild­schir­men“ gu­cken zu kön­nen. im april 2015 woll­te ich net­flix auf vier bild­schir­men gu­cken und zahl­te ab dann 11,99 €.

im no­vem­ber 2017 sehe ich die ers­te preis­er­hö­hung auf 13,99 €.

The cost of your Pre­mi­um plan (4 screens at a time + Ul­tra HD) has ch­an­ged to €13.99 a month. This ch­an­ge ta­kes ef­fect Sun­day, De­cem­ber 17th, 2017.

im mai 2019 gings hoch auf 15,99 €, im april 2021 auf 17,99 €, im mai 2024 auf 19,99 €. im sep­tem­ber 2025 zog net­flix die ac­count sha­ring dau­men­schrau­ben an und da­mit das kind wei­ter net­flix schau­en konnt, ha­ben wir für 3,99 € pro mo­nat ei­nen „ex­tra mem­ber slot“ ge­kauft. mach­te in sum­me dann 23,98 € pro mo­nat.

im ok­to­ber 2025 stieg der preis für an­ton um ei­nen euro: 24,98 €.

am 10. sep­tem­ber kün­dig­te net­flix an, dass un­ser mo­nat­li­cher preis bald auf fast 30 € stei­gen wür­de, auf 21,99 € + 5,99 € = 27,98 €.

das fühl­te sich nicht mehr gut an. in mei­ner er­in­ne­rung war das letz­te was ich mit ver­gnü­gen auf net­flix ge­se­hen habe dri­ve to sur­vi­ve vor un­ge­fähr ei­nem jahr. weil ich ja nach­gu­cken kann, sehe ich, dass ich auch ne­mi­sis mit re­la­tiv gros­sem ver­gnü­gen ge­se­hen habe und eine fol­ge chefs ta­ble1. da­für lohnt es sich nicht fast 30 € pro mo­nat aus­zu­ge­ben.

von 9 € auf 28 € in 9 jah­ren sind un­ge­fähr 13% stei­ge­rung pro jahr. dem­nach wür­de uns net­flix in 9 jah­ren 87 € pro mo­nat kos­ten.

Hi fe­lix,
We can­ce­led your mem­ber­ship be­cau­se you did not agree to the new pri­ce. It will take ef­fect at the end of your bil­ling pe­ri­od. You can con­ti­nue wat­ching un­til Oc­to­ber 9th, 2026.
Come back any­ti­me to en­joy the best TV shows & mo­vies. Your pro­files and pre­fe­ren­ces will be wai­ting for you for 24 months.
[…]
The Net­flix team


nach­trag:
ich hab die pro­gres­si­on der net­flix prei­se et­was un­güns­tig be­rech­net. rück­bli­ckend auf die ver­gan­ge­nen neun jah­re gabs bei uns ca. 13% preis­stei­ge­rung pro jahr, aber 13% preis­stei­ge­rung pro jahr zu pro­je­zie­ren er­gibt ein ex­po­nen­ti­el­les wachs­tum und 87 €. so weit geht net­flix dann wohl nicht. li­ne­ar pro­je­ziert sind es dann wohl nur 44 bis 55 €. hier ein­mal auf­ge­zeich­net. 

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  1. sind doch ein paar mehr sa­chen ge­we­sen, die ich im letz­ten jahr auf net­flix ge­se­hen habe als ich zu­nächst dach­te. hat­te das al­les nicht so sau­ber ver­schlag­wor­tet. ↑︎


13.09.2026

felix schwenzel in notiert

wenn ich eins in den letz­ten jah­ren in der kü­che ge­lernt habe, dann ist es re­zep­te als ein­stiegs­punkt zu neh­men und dass man kei­ne hem­mun­gen beim neu-kom­bi­nie­ren ha­ben soll­te. pes­to kann man zum bei­spiel aus fast al­lem ma­chen: ir­gend­wel­che nüs­se, gu­tes öl, par­me­san und ir­gend­was mit far­be und ge­schmack. das kön­nen, ganz klas­sisch, kräu­ter sein, to­ma­ten oder rote bete. geht al­les, schmeckt al­les. bei sup­pen ist es da glei­che, eine gute ba­sis, eine ein­la­ge da­mit was was zu kau­en hat und ir­gend­was crun­chi­ges.

heu­te habe ich die gute alte blu­men­kohl­sup­pe nach anke grö­ners re­zept wie­der mal ge­macht. die frit­tier­ten rote bete flöck­chen im re­zept sind so un­ge­fähr das le­ckers­te was es gibt, aber wir hat­ten kei­ne rote bete. also hab ich die kör­ner von zwei mais­kol­ben im air­fry­er ge­rös­tet. das er­gab auch eine tol­le mahl­zeit.

dar­über hab ich schon­mal ge­schrie­ben: ro­bert alex­an­ders Blogroll Net­work Map. ich bin da jetzt auch drin und man sieht ein paar re­la­tio­nen des teils der deut­schen blogs­s­hä­re, de­ren teil ich bin. und wenn man sei­nen feed­rea­der rich­tig voll ma­chen will, könn­te man die > 5000 feeds aus der bubbles-blogroll im­por­tie­ren. je­den­falls schön, dass das the­ma blogrolls ge­ra­de so viel auf­merk­sam­keit be­kommt und vie­le men­schen ihre blogrolls auf vor­der­mann brin­gen oder so­gar ma­schi­nen­les­bar ma­chen. ich hab in den letz­ten wo­chen ei­ni­ge neue feeds in mei­nen feed­rea­der ge­wor­fen.

auf emp­feh­lung von b30 hab ich mir auch lire in­stal­liert und tes­te das ge­ra­de. bis­her war ree­der clas­sic der RSS rea­der mei­ner wahl auf dem ta­schen­rech­ner, aber da gibts seit mo­na­ten oder gar jah­ren kei­ne ent­wick­lung mehr und der (new) ree­der ist auch nicht so mein ding.

auf dem lap­top nut­ze ich wei­ter­hin das web­front­end von mi­ni­flux.


ich habe in den letz­ten ta­gen vie­le klei­nig­kei­ten hier an der web­site re­pa­riert und ge­baut, die mich ent­we­der schon län­ger nerv­ten oder die ich mir schon lan­ge wünsch­te. be­son­ders er­freut es mich, dass bei­trä­ge sich jetzt bes­ser un­ter­ein­an­der ver­net­zen. samm­lun­gen ver­wei­sen auf bei­trä­ge und die dann wie­der zu­rück zur samm­lung, ar­ti­kel die ich selbt ver­lin­ke set­zen au­to­ma­tisch eine back­link („sei­ten die hier­her lin­ken“) und sei­ten die ich in ar­ti­kel ein­bet­te ver­wei­sen jetzt auch zu­rück auf die sei­te in der sie ein­ge­bet­tet sind. die­ser ar­ti­kel hat zum bei­spiel schon sehr vie­le back­links ge­sam­melt.

aber am meis­ten freue ich mich über ein klei­nes fea­ture, über das ich mich wun­de­re, dass es mir noch nicht viel frü­her ein­ge­fal­len ist. am fuss je­des bei­trags steht das ver­öf­fent­li­chungs­da­tum. und statt das da­tum ein­fach nur da­hin zu schrei­ben, ver­lin­ken der tag, mo­nat und das jahr auf die je­wei­li­gen ar­chiv­sei­ten. heu­te am 13.09.2026 sähe das so aus. das ist wirk­lich prak­tisch wenn ich zu­fäl­lig auf ei­nem al­ten ar­ti­kel von mir lan­de und se­hen will was ich sonst so an die­sem tag ge­trie­ben habe. zum bei­spiel wa­ren wir heu­te vor 10 jah­ren an die­sem tag in tsche­chi­en.


green­wa­shing kennt ja mitt­ler­wei­le je­der. pink­wa­shing kann­te ich noch nicht, hab ich aber schon öf­ter be­ob­ach­tet (LGBTQ+-freund­lich­keit zu image­zwe­cken her­aus­stel­len). aber wie wür­de man das hier auf dem foto nen­nen? ass­wa­shing er­gibt ja ir­gend­wie kei­nen sinn? 

plakat mit der aufschrift „mario barth’s RTL — wir helfen kindern — kinderhaus“ am romanshorner weg in berlin.
plakat mit der aufschrift „mario barth’s RTL — wir helfen kindern — kinderhaus“ am romanshorner weg in berlin.

weil ja be­kann­ter­mas­sen bald wie­der weih­nach­ten ist, kann ich be­reits den ers­ten weih­nacht­markt an­kün­di­gen. wie letz­tes jahr, hat sich die bei­fah­re­rin mit ein paar an­de­ren küns­te­rin­nen zu­sam­men­ge­tan, um in der vor­weih­nachts­zeit klei­ne ar­bei­ten zum ver­kauf an­zu­bie­ten.

die beus­sel bi­en­na­le 2026 in der beus­sel­stras­se. vom 28. bis zum 29. no­vem­ber. 

flyer der beussel-biennale, eine vorweihnachtliche verkaufsausstellung mit arbeiten von charlie broecker, esther enzian, benji hanoben, lisa herfeldt, anton kelm, katia kelm, franca laufer, henrieke ribbe, luise thiele und sebastian zarius. flyer der beussel-biennale, eine vorweihnachtliche verkaufsausstellung  mit arbeiten von charlie broecker, esther enzian, benji hanoben, lisa herfeldt, anton kelm, katia kelm, franca laufer, henrieke ribbe, luise thiele und sebastian zarius.



“you can see ever­y­thing”

felix schwenzel in notiert

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der spie­gel ist hell­auf be­geis­tert vom trai­ler der doku „you can see ever­y­thing“:

Nicht je­der Film, ob Doku oder Fik­ti­on, gibt eine sol­che An­kün­di­gung her. Und oft ge­nug hält das ei­gent­li­che Werk nicht, was die Vor­schau ver­spricht. Der Trai­ler zu »You Can See Ever­y­thing« aber setzt neue Maß­stä­be. Gäbe es ei­nen Os­car für den bes­ten Trai­ler, wäre er die­sem ver­stö­ren­den Psy­cho­thril­ler im Mi­nia­tur­for­mat nicht mehr zu neh­men.

der ar­ti­kel ist hin­ter der pay­wall (hier ein ge­schen­klink der aber nur 10 klicks lan­ge hält), aber be­steht ne­ben be­geis­te­rung ohn­hin nur aus der nach­er­zäh­lung des trai­lers. den trai­ler kann man sich auch so an­schau­en.

YouTube Video Vorschaubild youtube-video laden, info, direktlink

als ich den trai­ler ge­se­hen habe, wuss­te ich nicht um was es geht. nach­dem ich den trai­ler ge­se­hen hat­te, wuss­te ich es im­mer noch nicht. ich wun­der­te mich aber, dass der film als do­cu­men­ta­ry an­ge­kün­digt wird, ob­wohl er doch so nach ei­nem spiel­film aus­sieht. und ich habe mich ge­wun­dert, wo man eine schau­spie­le­rin ge­fun­den hat, die eli­sa­beth hol­mes so ähn­lich sieht.

stellt sich raus, das ist tat­säch­lich eine doku.

Drei Jah­re sol­len Fiel­der und Op­pen­heim un­ter strengs­ter Ge­heim­hal­tung an die­ser Do­ku­men­ta­ti­on ge­ar­bei­tet ha­ben. 34 Tage, be­vor sie ihre Haft an­tre­ten soll­te, hat­te Hol­mes die Fil­me­ma­cher ein­ge­la­den, ihr Le­ben zu be­glei­ten: »Ihr könnt al­les se­hen!«

auf me­ta­cri­tic gibts bis jetzt nur 6 kri­ti­ken, aber alle po­si­tiv, was zu ei­ner punkt­zahl von 94/100 führt. Ro­ge­rE­bert.com wird dort wie folgt zi­tiert:

A tri­um­phant, rive­ting, and con­ti­nu­al­ly shape-shif­ting pie­ce of crea­ti­ve non-fic­tion with cu­rio­si­ty and a playful sen­se of un­com­for­ta­ble hu­mor that will be no sur­pri­se to an­yo­ne fa­mi­li­ar with Fiel­der’s work, it’s the kind of do­cu­men­ta­ry that is per­sis­t­ent­ly in­qui­si­ti­ve and skep­ti­cal: both about its alar­mingly wide-eyed sub­ject who of­ten re­fu­ses to blink, and the pro­cess of do­cu­men­ta­ry film­ma­king its­elf.

al­lein we­gen des trai­lers über­le­ge ich ernst­haft zum ers­ten mal seit ein paar jah­ren mal wie­der in ein kino zu ge­hen. laut wi­ki­pe­dia star­tet der film am 16. ok­to­ber. 


stern­brü­cke

felix schwenzel in notiert

in ham­burg ha­ben wir in der nähe der stern­brü­cke über­nach­tet. die wur­de ja ge­ra­de ab­ge­ris­sen und de­ren neu­bau wur­de ein stück durch die stadt ge­rollt. mitt­ler­wei­le ist die wie­der für den bahn­ver­kehr (oben) ge­öff­net, aber wei­ter­hin für den auto- und fuss­gän­ger­ver­kehr (un­ten) ge­sperrt. das er­for­dert auch für fuss­gän­ger si­gni­fi­kan­te um­we­ge. 

→ zwei tracks ansehen