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streaks sind sträh­nen

felix schwenzel in notiert

nach­dem ich zwei tage in fol­ge je­den tag ein 🍀 ge­fun­den habe, fiel mir en­f­lich das deut­sche wort für streak ein: sträh­ne. weil man ja auch glücks­sträh­ne sagt.

vier­blätt­ri­ge klee­blät­ter zu fin­den hat na­tür­lich nichts mit glück zu tun. we­der das fin­den, noch das was ei­nem da­nach pas­siert.

ich habe die 🍀 nicht we­gen glück oder tüch­tig­keit ge­fun­den, son­dern weil ich nach ih­nen ge­guckt habe. so wie ga­bri­el­la ger­hardt in die­sem vi­deo ge­sagt hat, man fin­det sie nicht, son­dern man sieht sie. das klappt tat­säch­lich im (lang­sa­men) vor­bei­ge­hen.

ob­wohl glück lö­sen 🍀 dann doch auch aus, aber eher glück im sin­ne von zu­frie­den­heit. es be­frie­digt mich durch­aus so ein 🍀 zu fin­den und mich dann wie­der auf den mor­gen­spa­zier­gang kon­zen­trie­ren zu kön­nen.

und ich wür­de da ger­ne eine ge­wohn­heit draus ma­chen. ein paar mi­nu­ten pro tag in so et­was sinn­lo­ses zu in­ves­tie­ren, das so be­frie­di­gend ist, hört sich für mich in­ter­es­sant ge­nug an, um mei­nen ehr­geiz zu we­cken. des­halb fol­gen hier in den nächs­ten wo­chen nicht nur un­zäh­li­ge baum­bil­der, son­dern (hof­fent­lich) auch un­zäh­li­ge klee­bil­der.




vierblättriges kleeblatt

🍀

mal schau­en ob ich nen streak schaf­fe. je­den tag eins fin­den.


nach vier­blätt­ri­gen ge­guckt hab ich heu­te nur 2 mi­nu­ten lang. dann stach es mir (qua­si) ins auge.


etc. 20.07.2026

felix schwenzel in notiert

ges­tern beim mor­gen­spa­zier­gang habe ich nach die­ser in­spi­ra­ti­on im goe­the­park nach vier­blätt­ri­gen klee­blät­tern ge­sucht. ver­geb­lich. aber ich habe ge­merkt, ja, wenn man hin­schaut sieht man im ste­hen die ein­zel­nen blät­ter ziem­lich gut. fri­da hat das sehr ir­ri­tiert, dass plötz­lich nicht nur sie den bo­den in­ten­siv in­spi­ziert, son­dern auch ich. aber mag die vor­stel­lung, dass wir nun auf eine art ge­mein­sam den bo­den ab­schnüf­feln, die eine olfak­to­risch, der an­de­re op­tisch.


den ra­ben in den reh­ber­gen gehts gut (die auf­nah­me ist vom frei­tag, heu­te früh habe ich sie aber wie­der kräch­zend ums wild­schwin­ge­he­ge flie­gend ge­se­hen).


su­gar staf­fel 2 ge­fällt mir von der ers­ten fol­ge an sehr gut. aber ich bin im­mer wie­der ir­ri­tiert, wie ähn­lich co­lin far­rell ar­nold schwar­zen­eg­ger sieht. selbst die schrank­far­be­nen haa­re stim­men.


ich bin seit ein paar ta­gen auf dem ipho­ne und mei­nem mac mit der be­trieb­sys­tem­ver­si­on 27 un­ter­wegs. ich habe über­all ge­le­sen und ge­hört, dass die be­tas sehr sta­bil und feh­ler­arm sei­en und ich kann das be­stä­ti­gen. der ein­zi­ge merk­li­che un­ter­schied, den ich täg­lich be­ob­ach­te, ist dass die vi­su­el­len ir­ri­ta­tio­nen we­ni­ger ge­wor­den sind. oder um­ge­kehrt, wenn ich auf den ar­beits­lap­top wechs­le, auf dem noch tahö [sic!] läuft, wun­de­re ich mich dar­über, wie­vie­le vi­su­el­le de­tails in tahö ka­putt sind.


bis­her habe ich mei­nen you­tube-kon­sum (in mi­nu­ten) ma­nu­ell aus der you­tube-his­to­rie ex­tra­hiert, um ihn mir zu vi­sua­li­sie­ren. das war zwar me­di­ta­tiv, aber müh­sam. ich ad­die­re ger­ne im kopf, aber manch­mal ver­gass ich das ad­die­ren ta­ge­lang. also habe ich mir eine sa­fa­ri-ex­ten­si­on bau­en las­sen, die das für mich er­le­digt und die spiel­dau­er von vi­de­os auf you­tube für mich er­fasst. das ist sehr prak­tisch und gleich­zei­tig (in ab­so­lu­ten zah­len) et­was ir­ri­tie­rend.

safari screenshot mit ausgeklappter „YouTube Playtime“ extension die mir anzeigt, wieviel zeit ich heute dun in den letzten sieben tagen auf youtube verbracht habe.

mei­ne er­näh­rung be­steht seit ei­ner wei­le haupt­säch­lich aus et­was, das man am bes­ten mit sal­zi­gem müs­li be­schrei­ben kann. ir­gend­wel­che ge­mü­se die wir ge­ra­de im kühl­schrank, der kühl­tru­he oder in do­sen ha­ben mit wür­zi­ger sos­se an­ge­macht. ge­le­gent­lich mit tofu, fake-hack oder huhn kom­bi­niert. da­bei im­pro­vi­sie­re ich meis­tens, mal mit we­ni­ger gu­ten, mal mit bes­se­ren er­geb­nis­sen. was gut schmeckt wird öf­ter ge­macht. ges­tern und vor­ges­tern aus­ver­se­hen ei­nen gan­zen spitz­kohl weg­ge­putzt mit die­sem re­zept:

  • tofu trock­nen und in heis­ses fett fein zer­krüm­meln und scharf an­bra­ten.
  • wenn al­les kross ist eine in strei­fen ge­schnit­te­ne zwie­bel da­zu­ge­ben und gla­sig bra­ten
  • würz­sos­se: et­was fett, so­ja­sos­se, es­sig und sam­bal oelek ver­rüh­ren und über die tofu-zwie­bel-mi­schung ge­ben
  • reich­lich fein­ge­schnit­te­nen spitz­kohl dazu in die pfan­ne ge­ben
  • ein paar cock­tail-oli­ven klein­schnei­den und am ende mit et­was zer­krü­mel­ten feta da­zu­ge­ben und nur noch kurz beim un­ter­rüh­ren bra­ten und die hit­ze schnell ab­schal­ten.


ge­sichts­be­leuch­tung

felix schwenzel in notiert

als ich vor fast 30 jah­ren mit mei­nem da­ma­li­gen mit­be­woh­ner han­nes und ein paar kom­mi­li­to­nen in zü­rich das büh­nen­bild und licht für ein thea­ter­stück ge­macht habe, hat­te han­nes eine ganz be­stimm­te vor­stel­lung vom licht.

er war fas­zi­niert da­von, wie das licht von bild­schir­men das mensch­li­che ge­sicht be­leuch­tet. da­mals wa­ren die bild­schir­me vor un­se­ren ge­sich­tern noch fla­ckern­de, oft blau­sti­chi­ge röh­ren­mo­ni­to­re.

mo­der­ne mo­bil­te­le­fo­ne sind nicht nur im wahrs­ten sin­ne des wor­tes mo­bi­le fern­se­her, son­dern auch mo­bi­le ge­sichts­be­leuch­tun­gen. sie sor­gen da­für, dass men­schen im dun­keln mit be­leuch­te­ten ge­sich­tern durch die ge­gend lau­fen kön­nen.

in der ubahn habe ich auch schon oft be­ob­ach­tet, dass mo­bil­te­le­fo­ne auch als be­leuch­te­te spie­gel ge­nutzt wer­den kön­nen — und ge­nutzt wer­den.

mich wun­dert al­ler­dings, dass die­se ge­sichts­be­leuch­tungs­funk­ti­on noch kei­ne apps her­vor­ge­bracht hat die das ak­tiv nut­zen. auf macs gibt es für vi­deo­kon­fe­ren­zen be­reits ei­nen vir­tu­el­len, aber wirk­sa­men leucht­ring um sich vor­teil­haft mit dem bild­schirm aus­zu­leuch­ten.

selfie am macbook mit aktivietem leuchtring aside: true lightbox: true

ich fra­ge mich war­um es so­was noch nicht als apps auf te­le­fo­nen gibt: „zeich­ne dein ge­sicht weich, wäh­rend du ent­spannt in der ubahn doom-scrollst“. man könn­te sich vor­neh­me bläs­se aufs ge­sicht zau­bern oder sei­ner wut be­son­de­ren aus­druck ver­lei­hen.

mit ein biss­chen hard­ware-auf­wand, ge­rich­te­ten LEDs oder schwa­chen la­sern könn­te man op­tisch, mit ge­zielt ein­ge­setz­tem licht, leich­te kos­me­ti­sche kor­rek­tu­ren im ge­sicht vor­neh­men oder kon­tu­ren be­to­nen.

ir­gend­wann, wenn mo­bil­te­le­fo­ne wirk­lich gut mit die­sen licht­ef­fek­ten sind und uns si­gni­fi­kant bes­ser aus­se­hen las­sen kön­nen, wird die kos­me­ti­sche wir­kung von mo­blte­le­fo­nen viel­leicht wich­ti­ger als die bil­der und vi­de­os auf dem bild­schirm.

wer weiss, viel­leicht hal­ten wir uns in zu­kunft das te­le­fon nicht mehr vors ge­sicht, um et­was zu se­hen, son­dern um in ei­nem bes­se­ren licht zu er­schei­nen.


al­lein weil vo­da­fone in ber­lin wie­der drü­cker­ko­lon­nen an die haus­tü­ren schickt, wür­de ich da nie­mals kun­de wer­den wol­len.

aber dass mir die­se hei­nis dann er­zäh­len, dass DSL „bald“ ab­ge­schal­tet wür­de und man auf „ka­bel“ wech­seln müs­se, ver­schiebt mei­nen oh­ne­hin nicht be­son­ders gu­ten ein­druck von vo­da­fone in eine sehr kloa­ki­ge rich­tung.

wie ver­zwei­felt muss ein un­ter­neh­men sein, um so zu agie­ren?


wir sa­gen ja ger­ne: „ver­ar­schein kann ich mich selbst“. ich be­zweif­le das schon län­ger und mei­ne über­zeu­gung, dass wir gar nicht mal so gut da­drin sind uns selbst ge­zielt was vor­zu­ma­chen, wur­de heu­te si­gni­fi­kant ge­stärkt. aus­ser­dem bin ich jetzt der mei­nung, dass die­se fä­hig­keit in der tat wün­schens­wert ist.

be­reits ges­tern bin ich we­gen ja­son kott­ke über ein se­hens­wer­tes vi­deo von da­vid epstein ge­stol­pert. kott­ke schrieb:

BTW, Epstein just star­ted his You­Tube chan­nel a few months ago, but it’s al­re­a­dy fil­led with gre­at stuff like Why The Fas­test Way To Im­pro­ve Is To Sub­tract, Why The Smar­test Peo­p­le I Know Set Cons­traints, Not Goals, and Why The Best Kids Are Ra­re­ly The Best Adults. I’ve got some cat­ching up to do.

ich habe heu­te auch „some cat­ching up“ ge­tan und bin sehr an­ge­tan von epsteins vi­de­os. „Why The Fas­test Way To Im­pro­ve Is To Sub­tract“ an­zu­se­hen hat sich al­lein schon we­gen die­ses zi­tats gel­lohnt:

I don’t need time.
What i need is a dead­line.
Duke El­ling­ton

im vi­deo spricht da­vid epstein vor al­lem über ei­nen ko­gni­ti­ven bias den psy­cho­lo­gen „ad­di­ti­ve bias“ oder „sub­trac­ti­ve ne­gle­ct“ nen­nen. wir ten­die­ren dazu pro­ble­me durch hin­zu­fü­gen von et­was zu lö­sen und tun uns oft schwer da­mit pro­blem­lö­sun­gen in be­tracht zu zie­hen, die et­was ent­fer­nen.

zum bei­spiel: bes­ser fer­tig wer­den mit we­ni­ger zeit, statt mehr. die bei­spie­le die er im vi­deo auf­zählt und il­lus­triert sind ein­gän­gig und über­zeu­gend. und das was er er­zählt und wie er es rü­ber­bringt macht ei­nen gros­sen bo­gen um die üb­li­chen selbst­op­ti­mie­rungs tipps & tricks und geht eher in die rich­tung: guck mal wie an­de­re sich ef­fi­zi­ent und er­folg­reich selbst ma­ni­pu­lie­ren („selbst ver­ar­schen“).

als ich dann wei­ter im ka­nal rum­schau­te und mir „I Stu­di­ed Eli­te Per­for­mers For 20 Ye­ars So You Don't Have To“ an­sah (was sich vom ti­tel her schon ein biss­chen „tsch­ak­ka!“ an­hört), merk­te ich, dass ich vie­le der me­tho­den die da­vid epstein auf­zähl­te und mit bei­spie­len il­lus­trier­te, schon seit ewig­kei­ten prak­ti­zie­re. ich bin zwar weit da­von ent­fernt „eli­te per­for­mer“ in ir­gend­was zu sein, aber ich kann mitt­ler­wei­le be­quem auf kom­man­do ein­schla­fen, habe mein le­ben du­trchri­tu­li­siert und ver­su­che mir durch ri­tua­le und ge­wohn­hei­ten so viel men­ta­le mi­cro-las­ten zu er­spa­ren wie mög­lich.

aus­ser­dem er­zäh­le ich al­len im­mer wie­der, dass ich der fes­ten über­zeu­gung bin, dass man in der aus­bil­dung oder bes­ser auf dem weg zum be­ruf, den man ir­gend­wann mal aus­übt, kei­ne zeit ver­schwen­den kann. um­we­ge, er­fah­run­gen in mög­lichst vie­len be­rei­chen — auch zum bei­spiel gas­tro­no­mie — kom­men ei­nem in je­dem be­ruf zu gute. epstein be­stärkt so vie­le mei­ner über­zeu­gun­gen, dass ich schon fast fürch­te hier op­fer ei­nes har­ten falls von con­fir­ma­ti­on bias zu sein.

sei­ne schluss­wor­te il­lus­trie­ren ganz gut wie un­dog­ma­tisch und frisch er an sei­ne the­men geht:

None of that re­al­ly sounds like con­ven­tio­nal pro­duc­ti­vi­ty ad­vice. Some of it sounds like quite the op­po­si­te. And that, I think, is the point. The peo­p­le who per­form at the hig­hest le­vel across all the fields that I've stu­di­ed or been in­vol­ved with have fi­gu­red out so­me­thing that the rest of us, I think, of­ten re­sist, at least for a while. Peak per­for­mance does­n't come from grin­ding har­der. It co­mes from un­der­stan­ding how you and your mind and your rhyth­ms ac­tual­ly work and de­sig­ning ha­bits and en­vi­ron­ments that work with ra­ther than against them. The weir­dest sound­ing ha­bit on this list, it may ac­tual­ly turn out to be the one that ch­an­ges how you work.

oder an­ders ge­sagt: statt selbst­dis­zi­plin und schuff­te­rei muss man nur gute wege fin­den sich ge­schickt selbst zu ver­ar­schen um krea­ti­vi­tät und neu­gier und spass am tun aus sich her­aus zu lo­cken.


schön fand ich auch die klei­nen de­tails; in ei­nem vi­deo spricht er von vin­cent van gogh (und sei­nen „long win­ding path“) zu dem be­ruf, der ihn be­rühmt mach­te, und il­lus­triert das eben nicht mit ei­nem der be­kann­ten selbst­por­traits die wir sonst im­mer se­hen, wenn von van gogh ge­spro­chen wird.

auch schön: im vi­deo von da­vid epstein fie­len zum teil die glei­chen be­grif­fe, wie in die­sem vi­deo von ralph cas­pers (de­fault mode net­work). das hat­te ich kurz vor­her ge­se­hen und mich ge­freut, wie das zu­sam­men­spiel von you­tube-al­go­rith­mus, blog­emp­feh­lun­gen und zu­fall ei­nen ge­le­gent­lich — mit wechs­len­den per­spek­ti­ven — zu den glei­chen the­men führt.


scheis­se vor der tür

felix schwenzel in notiert

heu­te rief mich die bei­fah­re­rin wäh­rend des mor­gen­spa­zier­gangs an: „weil du mei­ne nach­rich­ten ja nie liest.“ das stimmt, also wäh­rend des spa­zier­gangs nor­ma­ler­wei­se nicht. aber ich sehe da­für die ra­ben in den reh­ber­gen, jog­ger die von hin­ten kom­men, an­de­re hun­de und manch­mal auch eich­hörn­chen be­vor fri­da sie sieht.

„da liegt ein rie­sen­gros­ser hau­fen men­schen­scheis­se vor der tür! fri­da darf da auf kei­nen fall dran schnüf­feln!“

sie er­zähl­te mir in den fol­gen­den 20 mi­nu­ten die ori­gin-sto­ry des kack­hau­fens, dass sie sich kurz mit dem pro­du­zen­ten un­ter­hal­ten hat­te und dass sie auf dem weg zum fit­ness­stu­dio ein paar freund­li­che BSR-kehr­frau­en dar­auf an­ge­spro­chen habe. die mein­ten: „ei­gent­lich sind für für mensch­li­che ex­kre­men­te nicht zu­stän­dig, aber aus ku­lanz kön­nen wir ge­ge­be­nen­falls sand drü­ber­streu­en.“

als fri­da und ich nach­hau­se ka­men lag der hau­fen noch jung­fräu­lich da und gab ei­nen über­ra­schend ste­chen­den ge­ruch ab. als ich 10 mi­nu­ten spä­ter vom bal­kon run­ter­schau­te war die ku­lanz be­reits er­le­digt und die ka­cke un­ter sand be­gra­ben.

die haus­in­ter­ne mie­te­rin­nen-whats­app-grup­pe, an der die bei­fah­re­rin teil­nimmt, in­for­mier­te uns dar­über, dass glei­ches vor ein paar ta­gen be­reits im flur des hin­ter­hau­ses pas­siert war. das foto las­se ich hier weg (kann man in der bei­la­ge se­hen), was ich aber in­ter­es­sant fand: es wur­de nicht ein­fach auf den bo­den ge­kackt, son­dern an die wand. das kann­te ich von den ter­ras­sen am wohn­block an der karl-lieb­knecht-stras­se, wo ich vor 24 jah­ren mein büro hat­te.

heu­te also ge­lernt:

  • die BSR ent­fernt kei­nen mensch­li­chen kot. (es gibt aber eine te­le­fon­num­mer die man an­ru­fen kön­ne)
  • man kann scheis­se mit sand ab­de­cken
  • wenn man ohne sitz­schüs­sel ka­cken muss, scheint es emp­feh­lens­wert den hin­tern beim ka­cken an ei­ner wand ab­zu­stüt­zen
  • wir brau­chen mehr öf­fent­li­che toi­let­ten


aus den ma­schi­nen­räu­men

felix schwenzel in über wirres

ges­tern mach­te mich der übel­lau­nig ins in­ter­net schrei­ben­de, aber sehr freund­lich in emails schrei­ben­de un­sto­ry.eu dar­auf auf­merk­sam, dass er ge­le­gent­lich sei­ten löscht und jetzt ei­ner mei­ner links ins lee­re zei­gen wür­de. das ver­an­lass­te mich dazu eine funk­ti­on hier nach­zu­rüs­ten, die nach der ver­öf­fent­li­chung ei­nes bei­trags eine war­te­schlan­ge mit al­len links des bei­trags füllt und bei ar­chi­ve.org an­fragt ob die ver­link­ten sei­ten im ar­chi­ve.org ge­spei­chert wer­den kön­nen.

vor­her hat­te ich mal über­legt ob ich das html von links oder book­marks ein­fach bei mir si­chern soll­te, aber das er­schien mir bei nä­he­rer be­trach­tung im­mer zu kom­plex und kom­pli­ziert.


VW hat die API bei der ich und vie­le an­de­re ihre fahr­zeug­da­ten ab­ge­holt ha­ben mehr oder we­ni­ger ge­killt. die be­grün­dung ist wohl mehr si­cher­heit oder so, aber de fac­to kann ich jetzt we­der den la­de­stand, das odo­me­ter, bzw. den sta­tus un­se­res au­tos nicht mehr in au­to­ma­tio­nen ver­wen­den. auch die na­vi­ga­ti­ons- und la­de­pla­nungs app pump, die wir seit ei­nem jahr nut­zen, funk­tio­niert da­mit für uns nicht mehr. sie zeigt den la­de­stand un­se­res au­tos jetzt kon­stant mit 27% an. die ver­kack­te VW-app funk­tio­niert na­tür­lich wei­ter­hin, was bes­ser als gar nichts ist, aber das ist schon ziem­lich arschig von VW so zu agie­ren.

ein biss­chen re­cher­che zeig­te, dass es ein paar work­arounds gibt, der work­around den ich am in­ter­es­san­tes­ten fand war, dass der strom­an­bie­ter tib­ber of­fen­bar als ei­ner der we­ni­gen „part­ner“ wei­ter­hin (oder wie­der) zu­gang zu VW-fahr­zeug­da­ten hat. und tib­ber bie­tet wie­der­um ei­nen API zu­gang zu sei­nen da­ten an. die zap­fe ich jetzt er­satz­wei­se an und habe jetzt zu­min­dest wie­der den la­de­zu­stand, die reich­wei­te und die info ob das auto ge­ra­de lädt oder nicht im home as­sistant. da­mit kann ich wie­der­um die API von abrp be­spie­len und wie­der mit abrp la­de­pla­nung ma­chen.


seit dem ich vie­le sei­ten als mark­down an­bie­te und eine llms.txt an­bie­te, habe ich das ge­fühl, dass der druck den KI-craw­ler auf die web­site aus­üben stark nach­ge­las­sen hat. da­vor kam es im­mer wie­der vor, dass craw­ler sich durch die ar­chiv-pa­gi­nie­rung wühl­ten und da­mit den ser­ver quäl­ten.


shel­lies sind wirk­lich klein. ich habe eine alte ikea-lam­pe, die ei­gent­lich mit ha­lo­gen-leucht­mit­teln be­trie­ben wer­den soll auf LEDs um­ge­stellt. da­für muss­te ein neu­er tra­fo her und da­mit man die lam­pe dim­men und schal­ten kann, habe ich ne­ben dem neu­en tra­fo auch noch ei­nen shel­ly ins lam­pen­ge­höu­se ein­ge­baut be­kom­men.


sch­ein­dring­lich­keit

felix schwenzel in notiert

The more of­ten we suc­cumb to the ur­gen­cy of the mo­ment, the more ur­gen­cy we crea­te.

seth go­din

wenn man durch ak­zep­tanz von dring­lich­keit eben­die­se ver­mehrt, kann man sie dann durch ab­leh­nung oder igno­ranz re­du­zie­ren?

ich bil­de mir ja ein re­gen igno­rie­ren zu kön­nen. das funk­tio­niert draus­sen, im re­gen, ganz gut, aber wenn ich dann wie­der zu­hau­se bin und mer­ke dass ich trop­fe, wer­de ich dann doch un­si­cher ob sich re­gen wirk­lich ihno­rie­ren lässt.

kann man dring­lich­keit igno­rie­ren? ich glau­be schon, al­lein des­halb, weil sich die hälf­te al­ler an­lie­gen von al­lei­ne er­le­digt. egal ob das an­lie­gen drin­gend oder nicht war. für die an­de­rem an­lie­gen die mir be­geg­nen ist igno­ranz ei­gent­lich gar nicht nö­tig, weil ich oh­ne­hin im­mer eine wei­le be­nö­ti­ge um die na­tur oder den hin­ter­grund und kon­text des an­lie­gens zu ver­ste­hen. oder an­ders ge­sagt auf dring­li­ches so­fort zu re­agie­ren ist oh­ne­hin nichts an­de­res als ak­tio­nis­mus. eine lö­sung braucht zeit, ko­or­di­nie­rung, re­fle­xi­on.

dring­lich­keit ist auch sel­ten eine ei­gen­schaft des pro­blems, son­dern eher re­sul­tat un­se­rer wahr­neh­mung oder der er­war­tung an­de­rer. des­halb ist es viel­leicht am bes­ten dring­lich­keizt mit sorg­falt zu be­geg­nen, dann ver­mehrt sich dring­lich­keit auch nicht.


check­ins

felix schwenzel in notiert

dass es fours­qua­re und swarm noch gibt ist ein klei­nes wun­der. ich habe nie ver­stan­den, war­um man sich an or­ten ein­che­cken soll­te und ver­su­chen soll­te ma­yor zu wer­den. trotz­dem habe ich das spiel vor vie­len jah­ren, als fours­qua­re neu war, exes­siv mit­ge­spielt.

in ur­lau­ben war das tat­säch­lich ganz prak­tisch eine spur zum spä­te­ren nach­ver­fol­gen zu hin­ter­las­sen und fours­qua­re hat uns in ur­lau­ben ei­gent­lich auch ganz gute emp­feh­lun­gen für orte, re­stau­rants, ca­fés oder bars ge­ge­ben.

war­um man in swarm ir­gend­wann auch „co­ins“ für check­ins be­kom­men konn­te ver­ste­he ich auch nicht — und trotz­dem nut­ze ich swarm seit märz wie­der in­ten­siv. vor al­lem des­halb, weil es eine der schnells­ten und zu­ver­läs­sigs­ten me­tho­den ist, bil­der mit text hier im blog zu pos­ten (mit own­y­ours­warm, lan­det al­les in /check­ins). seit märz che­cke ich mich je­den mor­gen an ei­nem baum, den ich pho­to­gen fin­de, ein und pos­te ein bild: the baum

mitt­ler­wei­le sind das um die 60 fo­tos.

heu­te dach­te ich, mal gu­cken ob man dar­aus ei­nen ei­ni­ger­mas­sen an­sehn­li­chen stop-mo­ti­on film draus ma­chen kann. geht so.

mitt­ler­wei­le gibts in der AT­mo­sphe­re ei­nen swarm-klon. der heisst be­a­con­bits.app. den baum hab ich da auch mal ge­pos­tet, aber ei­gent­lich nur um zu tes­ten wie das geht. theo­re­tisch kann ich die da­ten ein­fach in den PDS schrei­ben und der che­ckin das be­a­con ist ge­setzt. um noch ein foto dazu zu pos­ten, muss man das foto auf blues­ky pos­ten. theo­re­tisch kann ich also au­to­ma­tisch ei­nen own­y­ours­warm-che­ckin zu be­a­con­bits syn­di­zie­ren. aber da mei­ne check­ins schon auf swarm nie­man­den in­ter­es­sie­ren, in­ter­es­sie­ren sie auf be­con­bits wahr­schein­lich noch we­ni­ger leu­te.


tech­no­ra­ti 2.0

felix schwenzel in notiert

frank bohrt seit ner wei­le riv­va.de auf. seit ei­ner kur­zen wei­le tref­fen sich im hin­ter­grund ein paar (auf ste­ady) un­ter­stüt­zen­de und dis­ku­tie­ren fea­ture-wün­sche und ideen mit frank.

ei­ner mei­ner vor­schlä­ge in un­se­rem klei­nen wiki-gar­ten/fo­rum war eine „pri­mi­tiv-blog­such­ma­schi­ne“ à la riv­va.de/tag/spi­nat — also eine sei­te die alle blog­bei­trä­ge lis­tet die mit spi­nat ver­schöag­wor­tet sind. heu­te nach dem mit­tags­schlaf dach­te ich kurz dass man da­für eine fire­hose, also strom in dem alle blog­bei­trä­ge schwim­men be­nö­tigt. riv­va hat das (ver­mu­te ich mal) in form ei­ner um­fang­rei­chen da­ten­bank. dann fiel mir ein, auch in dewr AT­mo­sphe­re gibts das: alle bei­trä­ge die auch mit mit stan­dard.site pro­to­koll ver­öf­fent­licht wur­den sind teil der AT-pro­to­koll fire­hose.

so kann zum be­si­pi­el stan­dard-rea­der.app alle stan­dard.site blog­bei­trä­ge durch­su­chen (an­de­re auf dem AT-pro­to­koll auf­bau­en­de aps kön­nen das auch). aber of­fen­bar geht auch das hier:

→ stan­dard-rea­der.app/tag/mark­down

um­lau­te funk­tio­nie­ren auch

→ stan­dard-rea­der.app/tag/ge­räu­sche

tags mit leer­zei­chen ge­hen auch

→ stan­dard-rea­der.app/tag/es geht vor­an

das ist noch al­les ziem­lich leer und pri­mi­tiv, aber ein an­fang, ein po­ten­zi­el­les tech­no­ra­ti 2.0.


p.s.: am stan­dard.site-for­mat kann man als word­press-blog­ger ein­fach mit dem at­mo­sphe­re-plug­in teil­neh­men, so wie das jo­han­nes, mar­kus, nico oder die zi­tro­ne ge­macht ha­ben.


p.p.s.: über die tag-su­che nach „tech­no­ra­ti“ die­sen ar­ti­kel von 2022 ge­fun­den, der die ge­schich­te von tech­no­ra­ti et­was aus­leuch­tet: The Tech­no­ra­ti Ge­ne­ra­ti­on


nor­ma­ler­wei­se bin ich kein fan von schlecht­ge­laun­ten blogs. bei un­sto­ry bin ich ir­gend­wie hän­gen­ge­blie­ben. die­se sei­te hat­te ich jetzt ein paar tage als of­fe­nen brow­ser-tab:

Few months ago Cloud­fla­re in­tro­du­ced Mark­down for ma­chi­nes:

You get HTML, tra­ckers, coo­kie ban­ners, po­pups, and Ja­va­Script. This needs a brow­ser built by thou­sands of en­gi­neers just to show you a pa­ra­graph.

Ma­chi­nes get the clean ver­si­on.

fair point, auch weil es mei­nem con­fir­ma­ti­on bias dient. heu­te hab ich mal ein biss­chen wei­ter auf un­sto­ry ge­le­sen. das ist al­les sehr schlecht ge­launt aber auch nicht falsch.

ich wür­de die fra­ge war­um web­brow­ser mark­down nicht na­tiv un­ter­stüt­zen (bzw. ren­dern)  …

Web brow­sers are not do­cu­ment view­ers. They are cus­to­mer ac­qui­si­ti­on chan­nels for mas­si­ve tech eco­sys­tems. They don't ser­ve users, but cor­po­ra­ti­ons. AI fea­tures, VPNs, cryp­to wal­lets, and count­less of other non­sen­se.

… zum be­si­pi­el an­ders be­ant­wor­ten: weil es noch kei­nen be­darf da­für gab und „wir“ erst jetzt drauf ge­kom­men sind beim nach­den­ken dar­über wie wir es ma­schi­nen leich­ter ma­chen kön­nen. das sagt der mensch hin­ter un­sto­ry an an­de­rer stel­le auch (ir­gend­wie):

The peo­p­le buil­ding the hu­man web cho­se the ma­chi­ne for­mat. The ma­chi­nes mo­ved to the hu­man for­mat.

das ei­gent­li­che pro­blem scheint zu sein, dass wir kom­ple­xen pro­ble­me ger­ne mit kom­ple­xen lö­sun­gen be­geg­nen und den blick fürs ein­fa­che ver­lie­ren. manch­mal ist ein per­spek­tiv­wech­sel hilf­reich um ein­fa­che lö­sun­gen zu er­ken­nen. die per­spek­ti­ve von men­schen oder ma­schi­nen ein­zu­neh­men, die be­stimm­te kom­ple­xe din­ge nicht kön­nen, ist auf je­den fall im­mer hilf­reich.

je­den­falls neh­me ich den rat von un­sto­ry.eu an und fol­ge ihm nicht, hof­fe aber alle paar wo­chen dar­an zu den­ken mal dort vor­bei zu schau­en.

(ge­fun­den auf bubbles)

nach­trag:

Posts ap­pear and di­s­ap­pear. ASCII text, Eng­lish. No ar­chi­ve, no nost­al­gia. I don't pre­ser­ve things out of cour­te­sy.

tat­säch­lich ver­schwin­den die sei­ten dort ge­le­gent­lich …


man­che din­ge schei­nen sich nicht zu än­dern. ich sehe im­mer wie­der el­tern mit ih­ren kin­dern, die vor müll­au­tos oder bau­stel­len ste­hen blei­ben, weil die kin­der die müll­wa­gen, bau­ma­schi­nen oder die müll­ar­bei­ter oder bau­ar­bei­ter fas­zi­niert be­ob­ach­ten (wol­len). geht mir auch oft noch so: ich fra­ge mich wie die müll­men­schen in ber­lin von den hun­der­ten haus­tür­schlüs­seln, die sie in ei­nem rie­si­gen bün­del mit sich her­um­tra­gen, den rich­ti­gen fin­den. bau­stel­len und gros­se ma­schi­nen sehe ich mir wei­ter­hin ger­ne an. bau­stel­len sind ja qua­si real-life-wim­mel­bil­der.

ge­nau­so fas­zi­niert, wie ich mir ge­le­gent­lich wim­mel­si­tua­tio­nen an­se­he, bin ich ir­ri­tiert dar­über, dass so we­ni­ge men­schen die ins in­ter­net schrei­ben selbst­ge­mach­te ani­mier­te bil­der be­nut­zen. ich mein: je­des ipho­ne hat live-bil­der stan­dard­mäs­sig ak­ti­viert. das heisst bei ei­nem foto, nimmt das ipho­ne vor­her und nach­her ein paar se­kun­den­bruch­tei­le vi­deo mit auf, die man, wenn man will zu ei­ner end­los­schlei­fe um­wan­deln kann, ider so ei­nem „ab­pral­ler“. man kann auch eine lang­zeit­be­lich­tung da­mit si­mu­lie­ren.

sehr, sehr vie­le men­schen ha­ben sol­che bil­der also auf ih­ren te­le­fo­nen, aber im in­ter­net sieht man die trotz­dem sel­ten bis nie. war­um?

ich pos­te sol­che bil­der re­gel­mäs­sig mit dem hash­tag #live fo­tos und vor ei­ner wei­le habe ich so­gar er­klärt wie ich das ma­che, bzw. dass ich ne­ben ei­ner mp4-end­los­schlei­fe auch fall­back-gifs baue um die end­los­schlei­fen auch im RSS feed an­zei­gen zu kön­nen. ich hab so­gar mal eine sei­te er­stellt, die alle bei­trä­ge auf­lis­tet die (ech­te) gifs ver­wen­den. das hat­te ich völ­lig ver­ges­sen, funk­tio­niert aber.

fra­gen an die hie rmit­le­sen­den:

  • habt ihr „live fo­tos“ auf eu­rem ipho­ne/eu­rer ka­me­ra ak­ti­viert?
  • er­stellt ihr in der fo­to­me­dia­thek ge­le­gent­lich auch end­los­schlei­fen oder ab­pral­ler?
  • wollt ihr die nicht der welt zei­gen?



aus den kom­men­ta­ren 30.06.2026

felix schwenzel in notiert

das funk­tio­niert tat­säch­lich rei­bungs­los, also völ­lig trans­pa­rent, zum bei­spiel auf die­sem €-ar­ti­kel auf sued­deut­sche.de, den ich vor­her nicht le­sen konn­te. 10 € bi­blio­theksge­bühr gut an­ge­legt.

nied­rig­schwel­li­ge­re kom­men­ta­re an­zu­bie­ten fängt an sich be­zahlt zu ma­chen.


da muss­te ich ges­tern doch ein biss­chen la­chen: co­lin fur­ze be­rich­tet, dass es in sei­nen tun­neln un­ter sei­nem gar­ten woh­li­ge 18°C hat. wenn er in sei­nem un­ter­ir­di­schen bun­ker sitzt und for­mel 1 schaut, muss er ge­le­gent­lich den heiz­lüf­ter an­ma­chen.


14 jah­re bre­via @wir­res.net

felix schwenzel in notiert

zu­fäl­lig auf den 14 jah­re al­ten ar­ti­kel ge­stos­sen, in dem ich schrei­be, dass ich ab jetzt die bre­via nut­ze: wir­res.net/ar­tic­les/6145

wit­zi­ger­wei­se dach­te ich da­mals, dass ich der bre­via ir­gend­wann über­t­drüs­sig wür­de. das ge­gen­teil ist der fall. ich mag die schrift nach wie vor sehr, sehr ger­ne und fin­de sie wei­ter­hin sehr frisch. die kom­men­ta­to­ren von da­mals (ja, nur män­ner) wa­ren nicht soo be­geis­tert1. aber da­mals gabs auch noch anti-ali­a­sing um schrif­ten zu glät­ten und ich habe die ab­sät­ze da­mals mit 14,4px ge­r­en­dert, also eher klein.

weil ich jetzt re­la­tiv nied­rig­schwel­lig zu­gäng­li­che kom­men­ta­re habe, bin ich mal ge­spannt ob hier le­sen­de die bre­via im­mer noch so scheis­se fin­den wie da­mals und ob ich der ein­zi­ge bin bei dem ex­tre­me bre­via-ge­wöh­nungs­ef­fek­te ein­tre­ten.


beim kom­men­tie­ren die email op­tio­nal zu ma­chen scheint gut zu funk­tio­nie­ren, zu­min­dest in dem sinn, dass es die schwel­le hier zu kom­men­tie­ren stark zu sen­ken scheint. so­gar un­ter mei­nem was­ser­me­lo­nen­sa­lat-re­zept, das am sonn­tag fast ein­hun­dert be­su­cher von goog­le rü­ber­ge­schickt be­kam, ist ein kom­men­tar auf­ge­schla­gen.


auch 14 jah­re her: das ers­te mal, dass ich von „darm mit charme“ hör­te: wir­res.net/ar­tic­les/6218 (mit ei­nem in mei­nem hu­mor­ver­ständ­nis wit­zi­gen kom­men­tar drun­ter.)

giu­lia en­ders hab ich zu­letzt bei ho­tel mat­ze ge­se­hen und war fas­zi­niert, dass sie im­mer noch so mit­reis­send über den mensch­li­chen kör­per und geist re­det, dass ihre eu­pho­rie un­wei­ger­lich über­schwappt und an­steckt.


  1. ja, ich habe die al­ten dis­qus kom­men­ta­re in isso im­por­tiert (6732 kom­men­ta­re un­ter 1511 bei­trä­gen) ↩︎


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ei­nen vor­teil hat die hit­ze: nach dem du­schen be­schla­gen die spie­gel nicht.

homeassistant messkurve des taupunktes in unserem bad. solange keine oberfläche kälter als der taumpunkt ist, beschlägt auch nichts. beim duschen steigt der taupunkt.
mess­kur­ve des tau­punk­tes in un­se­rem bad. so­lan­ge kei­ne ober­flä­che käl­ter als der taum­punkt ist, be­schlägt auch nichts. beim du­schen steigt der tau­punkt.