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die pres­setel­le von bil­li­ger-miet­wa­gen.de will nicht mit mir spre­chen

felix schwenzel in notiert

be­vor ich mei­nen ar­ti­kel über die ver­mitt­lung ei­nes ver­meint­lich bil­li­gen miet­wa­gens in schott­land schrieb, woll­te ich ein paar fra­gen klä­ren. das ist der text ei­ner mail, die ich an die pres­se­stel­le von bil­li­ger-miet­wa­gen.de schrieb:

hal­lo herr […],

ich möch­te ei­nen ar­ti­kel über un­se­re miet­wa­gen­er­fah­run­gen in schott­land schrei­ben, in dem es um un­se­re er­fah­run­gen mit dem an­bie­ter „green mo­ti­on“ in glas­gow geht. den ver­mie­ter ha­ben sie (bil­li­ger-miet­wa­gen.de) güns­tig ver­mit­telt (ca. 200 euro für zwei wo­chen, via car­del­mar).

vor ort zeig­te sich je­doch, dass wir un­se­re ge­plan­te mie­te nur an­tre­ten konn­ten, wenn wir ca. 400 euro zu­satz­ge­büh­ren zah­len. die­se zu­satz­ge­büh­ren recht­fer­tig­te green mo­ti­on mit ih­ren AGB („Over­se­as Use“).

dazu habe ich ein paar fra­gen, ich wür­de mich freu­en, wenn sie die be­ant­wor­ten könn­ten, am liebs­ten per mail, ger­ne aber auch te­le­fo­nisch.

* gab es in der ver­gan­gen­heit öf­ter kla­gen von green mo­ti­on kun­den die das „main­land UK“ ver­las­sen woll­ten und die gut ver­steck­ten zu­satz­kos­ten von green mo­ti­on be­zah­len muss­ten? ei­ner mit­ar­bei­te­rin vor ort von green mo­ti­on war das al­les of­fen­sicht­lich sehr un­an­ge­nehm, sie sag­te, dass das lei­der sehr oft vor­kä­me und die mit­ar­bei­ter be­reits öf­ter ver­sucht hät­ten auf das „ma­nage­ment“ ein­zu­wir­ken, die­se pra­xis zu än­dern.

* ist es üb­lich dass die „lo­ka­len miet­be­din­gun­gen“ die sie ih­ren kun­den über­mit­teln un­voll­stän­dig sind, bzw. ei­nen hin­weis dar­auf ent­hal­ten die lo­ka­len miet­be­din­gun­gen lo­kal zu prü­fen? zi­tat aus den „lo­ka­len miet­be­din­gun­gen“ das sie uns per vou­ch­er über­mit­telt ha­ben: „sie­he lo­ka­le Miet­be­din­gun­gen von un­se­rem Part­ner“ — so­weit ich das sehe be­deu­tet das: „bit­te küm­mern sie sich selbst um die be­schaf­fung der je­wei­li­gen AGB!“
war­um über­mit­teln sie dann in der miet­be­stä­ti­gung über­haupt AGB (von bil­li­ger miet­wa­gen, car­del­mar, „lo­kal“), wenn die­se oh­ne­hin nicht die voll­stän­di­gen AGB/miet­be­din­gun­gen al­ler ver­trags­part­ner ent­hal­ten?

* hin­wei­se auf mög­li­che zu­satz­ge­büh­ren bei fäh­ren­be­nut­zung fan­den sich we­der im kos­ten­ver­gleich auf bil­li­ger-miet­wa­gen.de, im be­stell­vor­gang noch in den von ih­nen über­mit­tel­ten un­ter­la­gen. auf https://green­mo­ti­on.co.uk/terms lässt sich dann tat­säch­lich ein auf eng­lisch und sehr un­klar for­mu­lier­ter hin­weis auf die ge­nann­ten over­se­as-ge­büh­ren fin­den.

ich fra­ge mich aber: war­um wei­sen sie nir­gend­wo deut­lich auf die mög­li­chen mehr­kos­ten von in­sel­be­su­chen hin? ich gehe da­von aus, dass nicht we­ni­ge schott­land­be­su­cher die bei ih­nen miet­wa­gen su­chen auch die vor­ge­la­ger­ten schot­ti­schen in­seln be­su­chen möch­ten.

* für die be­ar­bei­tung von straf­zet­teln nimmt green mo­ti­on („be­ar­bei­tungs“) ge­büh­ren von 84 pfund! das ist in etwa das fünf­fa­che von dem, was (in deutsch­land) üb­lich ist. er­staun­li­cher­wei­se ist in den AGB von green mo­ti­on (https://green­mo­ti­on.co.uk/terms) da­von nichts zu fin­den, son­dern es wird auf die re­ge­lun­gen der lo­ka­len nie­der­las­sun­gen hin­ge­wie­sen: „When fi­nes or traf­fic vio­la­ti­ons oc­cur and a Green Mo­ti­on lo­ca­ti­on is in­vol­ved in ad­mi­nis­te­ring the vio­la­ti­on a ma­nage­ment fee will be char­ged. The char­ge is lo­ca­ti­on spe­ci­fic, plea­se check with the ren­ting branch for de­tails.“

wie brin­gen sie die oben ge­nann­ten bei­spie­le in ein­klang mit ih­rem wer­be­ver­spre­chen: „Alle Kos­ten trans­pa­rent auf­ge­schlüs­selt“ (zum bei­spiel auf https://www.bil­li­ger-miet­wa­gen.de/au­to­ver­mie­ter-green-mo­ti­on.html)

oder an­ders­rum ge­fragt: war­um soll ir­gend­wer bil­li­ger-miet­wa­gen.de zum preis­ver­gleich be­nut­zen, wenn die er­mitt­lung der tat­säch­li­chen kos­ten um­fang­rei­che ei­gen­re­cher­che und AGB-stu­di­um er­for­dert?

* eine kos­ten­lo­se kün­di­gung war in un­se­rem fall bis 24 stun­den vor dem miet­be­ginn mög­lich. ein stor­nie­ren vor ort, nach­dem wir von den wu­cher-be­din­gun­gen er­fah­ren hat­ten, war laut ih­rer hot­line nicht mehr mög­lich. in ih­ren AGB konn­te ich kei­nen hin­weis fin­den wel­che kos­ten mit ei­ner stor­nie­rung nach dem ge­plan­ten miet­be­ginn ver­bun­den sind, bzw. ob der vor­ab be­zahl­te miet­preis in je­dem fall ein­be­hal­ten wird. kön­nen sie be­stä­ti­gen, dass mit ei­ner stor­nie­rung zu ei­nem zeit­punkt nach dem ge­plan­ten mie­t­an­tritt, vor­ab be­zahl­te ge­büh­ren in je­den fall von ih­nen oder dem ver­mitt­ler ein­be­hal­ten wer­den?

* zu­satz­fra­ge: was ist aus die­ser „es­ka­la­ti­on“ ge­wor­den? ein ver­spro­che­nes „up­date“ habe ich bis­her nicht er­hal­ten:
https://twit­ter.com/bil­li­ger­miet­wag/sta­tus/882501814167494656

gruss, fe­lix schwen­zel

wir­res.net
@di­plix
0179 112 18 99

eine ant­wort habe ich dann ei­nen tag spä­ter be­kom­men:

@di­plix Jour­na­lis­ti­sche An­fra­gen in ei­ge­ner Sa­che wer­den von un­se­rer Pres­se­stel­le nicht be­ant­wor­tet.

bil­li­ger-miet­wa­gen (@bil­li­ger­miet­wag18.07.2017 10:30


aus dem ta­ges­spie­gel check­point von heu­te.



ups, ich woll­te die furtwäng­ler gar nicht sym­pa­thisch fin­den, tue ich jetzt aber. kle­bers fra­gen wä­ren gut als pro­vo­ka­ti­ve in­ter­view-tech­nik durch­ge­gan­gen, wenn er nicht so emo­tio­nal, pam­pig und beis­se­risch sei­nen ei­ge­ne vor­ein­ge­nom­men­heit hät­te durch­schei­nen las­sen. die­ser man­gel an sou­ve­rä­ni­tät macht ihn wirk­lich ex­trem un­sym­pa­thisch.

Merk­wür­di­ges In­ter­view. Herr Kle­ber un­ter­bricht, greift mehr­mals un­höf­lich an. Ha­ben ihn die Zah­len in der Stu­die denn...

Pos­ted by Pro Quo­te Re­gie on Frei­tag, 14. Juli 2017


ich sage seit un­ge­fähr sechs oder sie­ben jah­ren zu je­der zeit „mahl­zeit“, wenn je­mand an mei­ner bü­ro­tür vor­bei­geht oder rein- oder raus­geht. das sind sehr vie­le mahl­zei­ten pro tag. wirk­lich sehr vie­le. mei­ne al­ten kol­le­gen ir­ri­tie­re ich da­mit schon lan­ge nicht mehr, aber es ist trotz­dem in­ter­es­sant wie je­der ein­zel­ne auf mei­ne kon­se­quen­te „mahl­zeit“-be­grüs­sung re­agiert. ei­ni­ge igno­rie­ren es still, an­de­re mit ei­nem lei­sen „orrr“, man­che spie­len es (mehr oder we­ni­ger) be­geis­tert mit, man­che ant­wor­ten ein­fach mit „hal­lo“ oder, ganz neu, mit „dan­ke“.

neue kol­le­gen sind meist nur kurz ir­ri­tiert, aber hin und wie­der ver­liert der eine oder die an­de­re kol­le­gin kurz die con­ten­n­an­ce, je nach stress- und ge­müts­la­ge. aber ins­ge­samt, da bin ich mir si­cher, ver­ste­hen die meis­ten den witz als das was er ist: ein schreck­lich lang­fris­tig an­ge­leg­ter, schlech­ter dau­er­witz, der nicht mehr weg­zu­be­kom­men ist und mit dem man, wie mit dem wet­ter, ir­gend­wie zu le­ben hat.

manch­mal bin ich mir aber doch un­si­cher, ob mein dau­er­witz nicht doch ein­fach nur nervt.

seit ges­tern bin ich mir re­la­tiv si­cher, dass das wohl nicht so ist. weil ich ab nächs­ter wo­che zwei wo­chen ur­laub habe, hat ein kol­le­ge sich vor­ge­nom­men mich zu au­to­ma­ti­sie­ren. ei­nen klei­nen esp8266- oder raspber­ry-pi-ba­sier­ten au­to­ma­ten, der bei be­we­gung in oder vor mei­nem büro „mahl­zeit“ sagt. ges­tern habe ich die da­für nö­ti­gen au­dio-auf­nah­men ge­macht und bald kann ich dann auch im ur­laub oder home-of­fice mei­ne kol­le­gin­nen und kol­le­gen mehr­fach pro tag be­grüs­sen.


die @n26-app ist ein lieb­lo­ser usa­bi­li­ty-alb­traum. „über­wei­sung“ an­ge­le­gen, führt zu „dau­er­auf­trag“ be­stä­ti­gen. wtf?


in je­dem dis­coun­ter steckt auch ne dis­co.


wahr­schein­lich we­gen form­feh­lern, jetzt schon 3mal im check­point.
ix fin­de: die­se schertzdar­stel­lung soll­te *im­mer* im CP er­schei­nen. im­mer.


seit ges­tern ist auch die un­syn­chro­ni­sier­te vi­deo­fas­sung mei­nes #rp17 vor­trags on­line.

(hier die syn­chron­fas­sung in eng­lisch, hier die schrift­fas­sung)

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syn­the­tic sen­sors

felix schwenzel in notiert

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die­ses kon­zept ei­nes mul­ti­sen­sors mit in­te­grier­ten lern-al­go­rit­men fin­de ich un­fass­bar span­nend. of­fen­bar ist es noch im ent­wick­lungs­sta­di­um und es gibt ihn noch nicht zu kau­fen, aber so­bald es die­sen sen­sor gibt und er be­zahl­bar ist, möch­te ich mit so ei­nem sen­sor rum­spie­len.

das kon­zept habe ich in an­sät­zen und im klei­nen be­reits test­wei­se um­ge­setzt. un­ter an­de­rem habe ich mir, um in der ter­mi­no­lo­gie des vi­de­os zu blei­ben, ei­nen vir­tu­el­len sen­sor zwei­ter ord­nung ge­baut, um of­fe­ne fens­ter zu de­tek­tie­ren. wenn die tem­pe­ra­tur in ei­nem be­stimm­ten zeit­raum, bzw. zwi­schen ei­ner be­stimm­ten an­zahl ver­schie­de­ner mess­punk­te fällt, bzw. ein be­stim­mes del­ta über­schrei­tet, gehe ich da­von aus, dass ein fens­ter of­fen ist. das funk­tio­niert ei­ni­ger­mas­sen, aber hat gros­sen ver­bes­se­rungs­be­darf. vor al­lem müss­te ich fak­to­ren wie aus­sen­tem­pe­ra­tur, luft­feuch­tig­keit und de­ren än­de­run­gen in die be­rech­nung mit ein­be­zie­hen, um wirk­lich zu­ver­läs­si­ge er­geb­nis­se zu be­kom­men. das ist mit den werk­zeu­gen, die mir bis­her zur ver­fü­gung ste­hen, ein­fach noch zu kom­pli­ziert.

mus­ter­er­ken­nung, bzw. ma­chi­ne-lear­ning, wür­de hier wirk­lich hel­fen und mit die­ser tech­no­lo­gie wäre das, was ge­mein­hin „smart-home“ ge­nannt wird, zu­min­dest in an­sät­zen klug. bis jetzt fällt mir kein heim­au­to­ma­ti­sie­rungs-ge­rät oder -sys­tem ein, dass ich wirk­lich smart nen­nen wür­de. ver­netzt: ja, au­to­ma­ti­sie­rungs­fä­hig: auch. aber sonst: eher nichts.

und: hier steckt die smart­ness le­dig­lich in der sen­so­rik. die ak­to­ren, bzw. die steue­rung von sys­te­men, die über ein­fa­che wenn-dann-re­geln hin­aus­geht, ist noch ein sehr un­ter­be­ar­bei­te­tes ge­län­de.

ich bin je­den­falls sehr ge­spannt, wie sich das pro­jekt „syn­the­tic sen­sors“ wei­ter­ent­wi­ckelt.

(via)


frei­tag-re­zen­si­ons-kri­tik am don­ners­tag

felix schwenzel in notiert

woh­wol­len­de re­zen­si­on mei­nes #rp17-vor­trags von „Frei­tag-Com­mu­ni­ty-Mit­glied Ju­dith Kers­t­ing“ (die mich vor ein paar ta­gen auch schon por­trai­tiert hat). lei­der sind die zi­ta­te bei­na­he durch­ge­hend sehr un­prä­zi­se. bei­spiel:

„Sieht das nicht däm­lich aus?“, sagt Schwen­zel. „Na­tür­lich. Ein Trot­tel hat ei­nen Trend vor­ge­macht und Hun­der­te wa­ren mit ihm ge­mein­sam Witz­fi­gu­ren.“

ge­sagt habe ich:

ir­gend­wer, oder ir­gend­ei­ne grup­pe, muss in den acht­zi­gern da­mit an­ge­fan­gen ha­ben, sich schul­ter­pols­ter un­ter die kla­mot­ten zu ste­cken. und plötz­lich hat sich nicht nur ei­ner lä­cher­lich ge­macht, son­dern so gut wie alle.

ich hab mir für mei­nen vor­trag die mühe ge­macht, tei­le von ca­ro­lin em­kes vor­trag wort­wört­lich zu tran­skri­bie­ren, be­vor ich sie zi­tiert habe. da ist mir zwar ein­mal ne wort­dopp­lung rein­ge­rutscht, aber ich habe ihr, ab­ge­se­hen da­von, nichts dazu ge­dich­tet.

las­sen wir ein­fach so ste­hen. @di­plix #stage1 #rp17 pic.twit­ter.com/kH8vEb2gn5

Jür­gen Has­lau­er (@jhas­lau­er10.05.2017 17:05

der vor­trag steht zwar noch nicht als ein­zel­da­tei auf you­tube, ist aber im „live“-stream der re­pu­bli­ca seit ges­tern 17:50 uhr on­line: you­tu.be/dnV_PxSWXQ0?t=28273

da könn­te man, mit pau­sen- und sprung­funk­ti­on, pri­ma ab­schrei­ben und prä­zi­se zi­tie­ren.

aber das ende von ju­dith kers­t­ings ar­ti­kel ge­fällt mir (auch wenns die ja­cket­ta­sche war):

Fe­lix Schwen­zel greift in sei­ne Ho­sen­ta­sche, wirft Kon­fet­ti in die Luft und ver­lässt die Büh­ne.


wer 10 mal aufs po­di­um rennt, ge­hört schon zum es­tab­lish­ment. ix rede zum die­ses jahr ers­ten mal (17:30 uhr) auf der #rp17 #stage1.

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oh, ein por­trait über mich in ei­nem mo­de­blog. schö­ner war­mup für mei­nen vor­trag um 17:30h, stage 1, #rp17 wri­ting­ab­out­fa­shion.de/wir­res-zeug


ich bin 4 tage vor mei­nem #rp17 vor­trag fer­tig mit der vor­be­rei­tung. und bin un­si­cher ob das ein gu­tes oder schlech­tes zei­chen ist. die selbst­zwei­fel beim vor­trags­schrei­ben feh­len mir bei­na­he ein biss­chen.

es wer­den wohl wie­der 30-35 mi­nu­ten vor­trag, dies­mal mit über 180 fo­li­en. der witz ist, dass die bei­fah­re­rin sich be­klag­te, als ich ihr eben ein paar aus­schnit­te zeig­te, dass eine fo­lie fast 15 se­kun­den lang zu se­hen war, be­vor es wei­ter­ging.


su­per ar­ti­kel von @tie­res­ind­freaks über die or­ga­ni­sa­ti­on der #rp17. ger­ne ge­le­sen.
ix komm auch kurz zu wort. ta­ges­spie­gel.de/ber­lin/vor-der-ber­li­ner-di­gi­tal­kon­fe­renz-was-die-ma­cher-der…


bill clin­ton, ge­or­ge w. bush und do­nald trump sind alle 1946 ge­bo­ren. en.wi­ki­pe­dia.org/wiki/List_of_Pre­si­dents_of_the_United_Sta­tes


‪heu­te mit je­man­dem ge­re­det, die noch nie von @sa­scha­lobo ge­hört hat.‬


15 jah­re wir­res.net

felix schwenzel


statt ge­dan­ken­split­ter auf face­book oder twit­ter zu ver­bla­sen, bloggt cem bas­man sie seit ner wei­le. ix finds su­per. sprech­bla­se.word­press.com


er­staun­lich. das hab ich in den letz­ten 10 jah­ren noch nicht er­lebt. @SPIE­GELON­LINE seit 2 stun­den nicht er­reich­bar. twit­ter.com/SPIE­GELON­LINE/sta­tus/846579318834839552


gra­turi­la­ti­on

felix schwenzel in notiert

turi2 hat mir gra­turi­liert. nett und gut zu­sam­men­ge­stellt aus den fra­gen die mir mar­kus tran­tow per mail ge­stellt hat. der voll­stän­dig­keit hal­ber hier die ori­gi­nal­ver­si­on:

T: Was war toll am ab­ge­lau­fe­nen Le­bens­jahr?
ix: al­les.

T: Was eher blöd?
ix: nichts.

T: Was wün­schen Sie sich fürs neue Le­bens­jahr?
ix: für mich nichts, für die welt even­tu­ell mehr am­bi­gui­täts­to­le­ranz.

T: Wie fei­ern Sie den Ge­burts­tag? Wo?
ix: ich ko­che für freun­de und trin­ke bier.

T: Auf wel­chem Weg sind Gra­tu­la­tio­nen will­kom­men?
ix: bloss nicht antu­fen!

T: Was war das Bes­te, was Sie im Le­ben er­reicht ha­ben?
neu­gie­rig und wiss­be­gie­rig zu sein.

T: Was wol­len Sie in die­sem Le­ben un­be­dingt noch ge­tan ha­ben?
ix: seit­dem ich mei­ne spül- und wasch­ma­schi­ne dazu ge­bracht habe an­zu­zei­gen ob sie ge­ra­de lau­fen und be­scheid zu ge­ben, wenn sie fer­tig sind, ist mei­ne bu­cket-list ei­gent­lich leer und, wenn über­haupt, mit sa­chen ge­füllt die ich nicht tun will: zu glau­ben, dass frü­her ir­gend­was bes­ser war, neu­gier, wis­sens­durst oder de­tail­ver­liebt­heit zu ver­lie­ren, kla­gen oder din­ge zu tun, hin­ter de­nen ich nicht ste­he. ach, viel­leicht noch eins: das wort am­bi­gui­täts­to­le­ranz öf­ter be­nut­zen.

T: Was be­schäf­tigt Sie ge­ra­de?
ix: ne­ben mei­ner ar­beit als pro­jekt­lei­ter (bei es­pres­to.de) und er­fül­ler und an­ti­zi­pa­tor von kun­den­wün­schen, be­schäf­ti­ge ich mich zur zeit vor al­lem da­mit, die vor­be­rei­tung mei­nes re­pu­bli­ca-vor­trags vor mir her­zu­schie­ben, zu we­nig ins in­ter­net zu schrei­ben und die gren­zen der haus­au­to­ma­ti­sie­rung aus­zu­lo­ten. und ko­chen.

p.s.: seit „zwei jahr­zehn­ten“ blog­ge ich na­tür­lich noch nicht auf wir­res.net, son­dern erst seit ziem­lich ge­nau 14 jah­ren, 10 mo­na­ten und 24 ta­gen.