weil wir unsere abstellkammer um etwas regalplatz erweitern wollen, hat die beifahrerin heute ein paar ivar-regalbretter gekauft. als die da so im flur standen sonderten sie einen so angenehmen kiefernharzduft aus, dass ich nicht umhinkam das mehrfach gegenüber der beifahrerin zu erwähnen.
ich bin ja schon immer ein grosser ikea-fan, aber noch länger ein ivar fan. die kombination aus primitiven, aber effektivem design, extremer langlebigkeit und stabilität und dass es die serie mindestens so lange gibt, wie es mich gibt, finde ich faszinierend. und wo gibt es das heutzutage noch? ein produkt das es seit > 50 jahren gibt und volle kompatibilität zu allen versionen behalten hat? ein produkt das auch tatsächlich länger als 50 jahren hält und das beliebig viele umzüge unbeschadet überlebt und trotzdem nicht altbacken aussieht?
und das dazu auch noch (fabrikneu) wahnsinnig gut riecht?
etwas unkonventionelle eckkonstruktion, funktioniert aber
diese variation ergibt einen interessanten, ganz leckeren, würzigen salat, aber ich schreibe es mehr für mich auf, weniger als empfehlung zum nachkochen.
dieses effilee rezept [€] für einen klassichen caesar salad habe ich heute etwas variert. chicorée statt römersalat, etwas fisch- und sojasauce statt sardellen, reisessig statt limette, tofu statt croutons.
zutaten
2 chcorée (statt 1 kopf römersalat)
¾ tasse olivenöl
1 TL worcestersauce
¼ EL dijon-senf
1 knoblauchzehe, zerdrückt
1 ei (2 minuten in kochendem wasser)
ein paar spritzer reisessig statt saft von 1 limette
frisch gemahlener schwarzer pfeffer
¼ tasse parmesan, gerieben
4 räuchertofu im airfryer crisp gebraten (statt croutons)
1 TL fisch- und sojasauce (statt 6 sardellenfilets)
zubereitung
den salat putzen und die einzelnen blätter in mundgerechte stücke zerzupfen
in einer schüssel senf, knoblauch, sardellen, worcestersauce, essig oder limettensaft und einen teil des parmesans zu einer paste verrühren
das leicht gekochte ei trennen, das eigelb unter die Paste rühren und gut vermischen.
nach und nach das olivenöl hinzufügen und kräftig verrühren, bis ein cremiges dressing entsteht
den salat dazugeben und vorsichtig mit dem dressing vermengen.
mit dem restlichen parmesan anrichten, mit tofu oder croutons belegen und gegebenenfalls mit frisch gemahlenem pfeffer bemahlen
nach dem morgenspaziergang gab’s erst mal salziges müsli auf nudelbasis, also eigentlich resteessen (spargelrest, ruccolarest, bärlauchpesto, spaghetti und etwas spitzpaprika).
nach dem anrichten, also vermengen zum verspeisen, sieht das leider nicht mehr so appetitlich aus. war aber extrem lecker.
apropos essen, zu meinem gewicht habe ich auch schon länger nichts geschrieben. das thema ist einerseits frustrierend, andererseits sehr erfreulich. denn im prinzip halte ich mein gewicht im schnitt seit dezember konstant auf 94 kilo. frustrierend ist, dass ich da ohne anstrengung oder weiteren verzicht nicht drunterkomme.
seit dezember (94,5 kg) pendelt mein gewicht zwischen 94 und 93 kg.
man sieht leichte abwärtbewegungen vom dezember (94 kg) zum januar und februar, märz und april sind wieder etwas höher, aber weiter um die 94 kg.
aber wie man gelegentlich auch hier sieht, verzichte ich auf nichts wenig und esse mehr oder weniger worauf wir lust haben. süssspeisen esse ich gelegentlich, wenn ich sie mir selbst bauen kann, die portionen halte ich klein und statt nachzuschlagen, freue ich mich lieber auf den nächsten morgen, um die reste dann zu verspeisen.
den muskelaufbau lasse ich (natürlich) auch etwas schleifen. was ich regelmässig mache: an der klimmzugstange rumziehen. ich würde gerne sagen, dass ich jetzt zwei klimmzüge am stück schaffe, aber das stimmt nur zu 80%. ich schaffe mit jedem der zwei griffe jeweils einen klimmzug zu 80%. heute habe ich zum ersten mal einen kompletten klimmzug aus dem hang geschafft, also komplett in dem sinn, dass das kinn über die stange kam. zufällig hab ich das auch aufgezeichnet. der technik-trick dahinter erfreut mich beinahe mehr, als der klimmzug selbst: ich hatte das schonmal aufgeschrieben: unsere kameras schauen weg, wenn wir da sind, und drehen sich erst auf die wohungs- und balkontür, wenn wir weg sind. ich kann die flurkamera aber natürlich auch so drehen wie ich will und da unsere kameras homekit secure video bespielen, kann ich den kameras auch sagen, dass sie scharfgeschaltet sind und personen und bewegungen aufzeichnen. so zeichnet die flur kamera dann automatisch das hier auf.
gestern abend erinnerte mich dr. sten ekberg daran, wie nützlich es sein kann liegestützen zu machen. seit ich mich dazu zwinge die liegestützen auf meinen fääusten zu machen, sinkt meine liegestütz-motivation. auf den fäusten tun liegestützen nicht nur etwas weh, die fäuste zwingen mich auch in eine position in der ich lediglich 10 bis 15 liegestützen schaffe. jetzt hab ich mir gedacht dass ich jetzt regelmässig, zwei mal täglich 25 liegestützen versuche und wenn ich auf den fäusten eben nur 10 oder 15 schaffe, den rest in der normalen liegestützhaltung mache.
heute früh beim morgenspauiergang haben frida und ich einen hilferuf ignoriert.
„help!“
mein streakzähler auf der rückseite meldet heute 365 tage an denen ich täglich etwas veröffentlicht habe. wenn ich darüber nachdenke wie ich im letzten jahr, also in den letzten 365 tagen gebloggt habe, dann würde ich sagen, dass ich vor allem geloggt habe. und zwar im ursprünglichen sinn von loggen. festhalten was ich im internet und meinen screens gesehen und gelesen habe, was mir gefallen hat und was ich mir so denke und fotogarfiert habe. was ich gegessen habe, wie sich der baum auf der bürgerwiese verändert.
möglicherweise ist das ein phase, vielleicht was langfristiges, aber ich merke, dass ich mein leben mit gewohnheiten und routine zu strukturieren versuche. momentan gefällt mir das in meinem selbstgewählten rhythmus und takt zu leben und im prinzip jeden tag das gleiche zu machen. die interessanz kommt durch die kleinen unterschiede, subtilen veränderungen. seit vier wochen gehen frida und ich mehr oder weniger die gleiche route. früher habe ich versucht für etwas mehr abwechslung zu sorgen. aber ich merke dass es mir uns frida gefällt jeden tag das gleiche zu tun und nur details, kleinigkeiten zu variieren. wir gehen jeden tag am möwensee vorbei, aber manchmal schlägt frida vor links zu gehen, mal findet sie rechts am see vorbei auch gut. trotzdem entdecken wir jeden tag etwas neues.