alles

bo­nes s11e12 (the mur­der of the me­ni­nist)

felix schwenzel in gesehen

die fol­ge hat mir mal wie­der ge­zeigt wie gräss­lich bo­nes ge­wor­den ist — oder mög­li­cher­wei­se schon im­mer war. vor ein paar jah­ren, als ich brea­king bad bin­ge-ge­se­hen habe, habe ich bo­nes als an­ti­dot be­nutzt: bo­nes war be­re­chen­bar, jede fol­ge in sich ab­ge­schlos­sen, we­nig auf­re­gend und be­re­chen­bar. als ich brea­king bad ge­guckt habe hat mir das ge­hol­fen. jetzt nervts.

ganz schlimm da­ne­ben ging in die­ser fol­ge das bas­hing von ra­di­ka­len mas­ku­li­nis­ten. das war al­les so ab­surd über­zeich­net, dass es kei­nen der zu­schau­er ver­let­zen oder gar nach­denk­lich ma­chen könn­te. vor al­lem ist es das ge­gen­teil von stel­lung be­zie­hen. ei­gent­lich geht es der se­rie eh nur nur ums ver­wurs­ten von the­men die die au­toren im in­ter­net auf­pi­cken oder auf der stras­se fin­den — in die­ser fol­ge nicht nur im­pli­zit, son­dern auch ex­pli­zit.

das war de­fi­ni­tiv mei­ne letz­te fol­ge bo­nes — ever!


un­bre­aka­ble kim­my schmidt s02

felix schwenzel in gesehen

ich habe es an­der­t­alb fol­gen lang pro­biert, aber ob­wohl ich die ers­te staf­fel sehr ger­ne ge­se­hen habe, hal­te ich die zwei­te staf­fel nicht mehr aus. ich fin­de un­bre­aka­ble kim­my schmidt ex­trem an­stren­gend und sehr un­wit­zig. gleich­zei­tig fin­de ich das sehr scha­de, denn das co­ver­bild der ers­ten fol­ge, dass mir auf net­flix.com ap­pe­tit auf die ers­te fol­ge ma­chen soll­te, fand ich echt wit­zig.

auch dass gleich am an­fang ein ka­cka-pipi-witz kam, der ei­gent­lich ein rülps­witz war, fand ich er­freu­lich. aber da­nach kam nichts mehr, was mich be­rührt, in­ter­es­siert oder un­ter­hal­ten wür­de.


si­li­con val­ley s03e01 (foun­der fri­end­ly)

felix schwenzel in gesehen

ich moch­te die bei­den ers­ten staf­feln von si­li­con val­ley. der hu­mor ist manch­mal ein biss­chen bru­tal und un­sub­til, aber ins­ge­samt ist jede fol­ge straff un­ter­halt­sam. vom auf­bau der ein­zel­nen fol­gen er­in­nert mich si­li­con val­ley ein biss­chen an en­tou­ra­ge; es pas­sie­ren die ab­sur­des­ten und furcht­bars­ten din­ge, aber am ende der fol­ge gibt’s fast im­mer ein mini-hapy-end — und wenn nicht, dann zu­min­dest ei­nen op­ti­mis­ti­schen hoff­nungs­schim­mer. aus­ser­dem wird bei­na­he aus­nahms­los jede fi­gur als (sym­pa­thi­sche) witz­fi­gur dar­ge­stellt, al­ler­dings ein biss­chen lie­be­vol­ler als das bei­spiels­wei­se die big bang theo­ry hin­be­kommt.

die hand­lung lässt sich in ei­nem satz zu­sam­men­fas­sen, aber das lass ich jetzt. was pas­siert, kann man ja in­ner wi­ki­pe­dia nach­le­sen. hier soll nur ste­hen, wie ich si­li­con val­ley fin­de: sehr un­ter­halt­sam.


li­mit­less s01e22 (fi­na­le: part two!!)

felix schwenzel in gesehen

ich fand das ende der ers­ten staf­fel eher schwach, auch wenn das ins­ge­samt eine ziem­lich gute fol­ge war, die die stär­ken der se­rie gut zeigt. es geht nur am ran­de um ac­tion, er­mitt­li­ungs­ar­beit oder gangs­ter­jagd, im grun­de ist das zen­tra­le mo­tiv der se­rie han­delt von mo­ra­li­scher in­te­gri­tät und mensch­lich­keit. bri­an finch ist der ers­te su­per­held, des­sen be­son­de­re be­ga­bung ra­di­ka­le mensch­lich­keit und freund­lich­keit ist.

mit ei­ni­gen schlen­kern hat sich die­se se­rie zu mei­ner liebs­ten mit­tel­gu­ten fern­seh­se­rie hoch­ge­ar­bei­tet, vor al­lem die zwei­te häf­te der staf­fel zeig­te, dass die au­toren nicht nur ehr­gei­zig, son­dern zum teil auch wirk­lich gut sind.

ich kann die se­rie wirk­lich je­dem emp­feh­len, sie schwankt gut zwi­schen leich­ter kri­mi-kost und pseu­do-su­per­hel­den epos und ent­wi­ckelt im­mer wie­der er­staun­li­chen tief­gang, für eine CBS free-tv se­rie.


le­gend

felix schwenzel in gesehen

in letz­ter zeit wird das kino- und fern­seh­pu­bli­kum ja zu­ge­schis­sen mit gangs­ter-bio­pics. ich mag die ei­gent­lich ganz ger­ne, zu­letzt peaky blin­ders, vor kur­zem black mass, und na­tür­lich auch die por­traits fik­ti­ver gangs­ter und ih­rer ge­schich­ten: wal­ter white, tony so­pra­no, frank ta­glia­no, ri­chard ro­per oder jax tel­ler.

in der zwei­ten staf­fel peaky blin­ders spiel­te tom har­dy auch ei­nen gangs­ter und ich fand ihn in sei­ner rol­le sehr gran­di­os, vor al­lem sei­ne stim­me. des­halb fiel es mir nicht schwer, mich da­für zu ent­schei­den le­gend zu gu­cken, hier spielt tom har­dy näm­lich gleich zwei rol­len: ron­ni und reg­gie kray, die „kray zwil­lin­ge“, die ei­nen ei­ge­nen wi­ki­pe­dia-ein­trag ha­ben, also in ir­gend­ei­ner form re­le­vant sein müs­sen. na­tür­lich sieht tom har­dy den ech­ten bei­den zwil­lin­gen nicht die spur ähn­lich (die ori­gi­nal zwil­lin­ge lies­sen sich ger­ne fo­to­gra­fie­ren und las­sen sich gut goog­len), aber das macht nichts, weil har­dys in­ter­pre­ta­ti­on der bei­den glän­zend ist — lei­der teil­wei­se auch sehr wit­zig.

tom har­dy und tom har­dy

ich sage „lei­der“ wit­zig, weil ich mich (na­tür­lich) im­mer da­bei be­ob­ach­te, dass ich über wit­zi­ge in­sze­nie­run­gen von kör­per­li­cher ge­walt tat­säch­lich la­che und sie un­ter­halt­sam fin­de. sonst wür­de ich gangs­ter­fil­me wohl mei­den. wo­bei ge­walt ja in ver­schie­dens­ten for­men in­sze­niert wer­den kann, bud-spen­ce­rig, ta­ran­tin­oes­que oder ein­fach bru­tal und ab­schre­ckend. le­gend wähl­te in den ers­ten knapp an­der­t­alb stun­den (der film hat eine über­län­ge von zwei stun­den zwölf mi­nu­ten) den hu­mor­vol­len, leicht bru­ta­len bud-spen­ce­ri­gen weg. was mir dann aber doch ge­fiel, war eine wen­de, kurz vor ende, in der art wie der film die ge­walt in­sze­nier­te und mit der wahr­neh­mung sei­ner bei­den haupt­fi­gu­ren spiel­te. wirk­te reg­gie kray im ers­ten teil, trotz oder we­gen sei­ner bru­ta­li­tät, cool und auf eine ge­wis­se art sym­pa­thisch, schlug die wahr­neh­mung im zwei­ten teil um. plötz­lich hat­te die ge­walt nichts un­ter­halt­sa­mes, bud-spen­cer-mäs­si­ges mehr an sich und wirk­te ab­stos­send und wi­der­lich — ob­wohl reg­gie kray nichts an­ders tat, als den gan­zen film lang: schwä­che­re ver­prü­geln.

die ge­walt und bru­ta­lutät von reg­gis et­was dump­fen bru­der ro­nald wirk­te hin­ge­gen den gan­zen film über völ­lig über­zo­gen, auch wenn ge­ra­de die ent­rückt­heit von ro­nald für ei­ni­ge witz­ge sze­nen sorg­te.

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die ge­schich­te die der film über zwei stun­den lang er­zählt ist nicht be­son­ders auf­re­gend (der trai­ler oben fasst das ge­sche­hen, das der film über zwei stun­den aus­dehnt, in kom­pak­ten zwei mi­nu­ten zu­sam­men), aber mir ge­fiel die art wie sie er­zählt wur­de. schau­spie­le­risch gibt es wirk­lich nichts aus­zu­set­zen, we­der in den haupt-, noch den ne­ben­rol­len. es gab meh­re­re sze­nen, in de­nen die schau­spie­ler so sub­til agier­ten, dass ga­ran­tiert je­der deut­sche re­giss­seur ih­nen zu­ge­ru­fen hät­te: „di­cker auf­tra­gen, das merkt doch sonst kei­ner.“ und so kann man den film auch in ei­nem satz be­schrei­ben: nicht zu dick auf­ge­tra­gen, gut aus­ba­la­ciert, se­hens­wert. aber ei­nen zwei­ten satz füge ich trotz­dem noch hin­zu: tom har­dy ist gross­ar­tig.


dd schreibt un­ge­fähr alle 2-3 jah­re was in ihr 10 jah­re al­tes blog:
http://dd.wir­res.net/date/2016/04/


Photo by felix schwenzel in Neues Stadtschloß Humboldt Forum. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

mo­der­ne fas­sa­den las­sen sich schnel­ler mon­tie­ren als zu­cker­bä­cker­werk.


#in­pro­gress #pain­ting #oil­pain­ting #land­scape #por­trait #in­sta­art

ka­tia (@ka­ti­as_bil­der27.04.2016 19:05



haar­ge­nau und schnit­tig in der glin­kastras­se

felix schwenzel in checkins

eine gros­se er­leich­te­rung.

(bei haar ge­nau)

[nach­trag]

hm, falsch ein­ge­checkt. ich war in der glin­kastras­se, hab aber am pots­da­mer platz ein­ge­checkt. hier­mit kor­ri­giert, zu­min­dest auf wir­res.net.

an­sons­ten: schnel­ler schnitt, sehr freund­lich und, wie ich es woll­te, schön un­or­dent­lich und güns­tig ge­nug (€20). no­tiz an mich selbst, bei nächs­ten fri­seur­be­such in drei jah­ren wie­der hin­ge­hen!


@hackr ge­nau­er: die RSS-crowd liebt sie. und; be­son­ders vie­le „usw.“ hab ich bis­her nicht ge­se­hen. du?


Photo by felix schwenzel in EsPresto AG. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

lö­wen­zahn.


den riv­va-al­go­rith­mus wür­dest du wahr­schein­lich nicht ver­ste­hen, wenn du ihn „ge­nau­er“ sä­hest. und das soll jetzt nicht se­xis­tisch sein, son­der kol­le­gi­nis­tisch, ich will da­mit näm­lich kei­ne frau­en ver­let­zen oder her­ab­set­zen, son­dern aus­schliess­lich dich.

(das steht hier aus­schliess­lich, weil Pa­tri­cia ge­sagt hat, ich wäre *fei­ge*, wenn ich ihr das nur ins ge­sicht sa­gen wür­de und nicht auf face­book.)



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lo­renz ma­roldt im heu­ti­gen check­point:

Drei­er­lei News von Jan Böh­mer­mann: Der deutsch-tür­ki­sche Hei­mat­dich­ter kehrt mit sei­ner Zie­gen­züch­ter­show „Neo Ma­ga­zin Roya­le“ ins ZDF zu­rück (12. Mai), be­en­det aber sei­ne Sonn­tags­sen­dung „Sanft & Sorg­fäl­tig“ mit Olli Schulz bei Ra­dio­eins. Ge­kün­digt hat­ten die bei­den beim rbb al­ler­dings schon vor der Af­fä­re Er­do­gan – und zwar, um ge­mein­sam bei Spo­ti­fy als Pod­cas­ter an­heu­ern zu kön­nen. Das ist al­ler­dings in der Tat wie­der mal ein groß­ar­ti­ger Witz voll al­ler­feins­ter Iro­nie und bit­ter­bö­ser Sa­ti­re: In ih­rer al­ten Sen­dung hat­ten sie den Strea­ming-Dienst noch als „Scheiß-Platt­form, wo der Künst­ler kei­ne Koh­le be­kommt“ ge­schmäht (nach­zu­hö­ren hier).

die­se nach­richt er­schüt­tert mich jetzt re­la­tiv we­nig, ich habe die sen­dung näm­lich nie frei­wil­lig ge­hört (ein paar mal al­ler­dings un­frei­wil­lig, im auto, auf län­ge­ren fahr­ten, wenn die bei­fah­re­rin mich zwang, sie mit an­zu­hö­ren). aber die­ser kurz­mel­dung von lo­renz ma­roldt zeigt auch mein pro­blem, das ich mit ra­dio oder pod­casts oft habe. um die (halb erns­te und halb hal­bi­ro­ni­sche) aus­sa­ge „Spo­ti­fy ist eine Scheiß-Platt­form, die Künst­ler schlecht be­zahlt“ zu le­sen brau­che ich we­ni­ger als eine se­kun­de. um sie mir (in­klu­si­ve witz­lo­ser, ge­stam­mel­ter iro­nie) an­zu­hö­ren, brau­che ich un­ge­fähr zwei mi­nu­ten. das ist voll in­ef­fek­tiv.  

ich habe nichts ge­gen ziel­lo­ses her­um­la­bern und me­ckern, das mute ich hier schliess­lich auch seit 14 jah­ren mei­nen le­sern zu — aber ich tue es seit 14 jah­ren skip-freund­lich, mit tex­ten, die sich leicht über­sprin­gen und über­flie­gen las­sen.

(nach­trag: der link zum check­point funk­tio­niert jetzt wie­der.)  


the good wi­fe s07e20 (the par­ty)

felix schwenzel in gesehen

eli gold war ei­gent­lich im­mer eine mei­ner lieb­lings­fi­gu­ren in the good wife. seit zwei oder drei jah­ren schwä­chelt er ein biss­chen, und schwä­chelt nach wie vor, aber in die­ser fol­ge hat­te er zu­min­dest eine gute idee: ja­son soll pe­ter’s schuld be­wei­sen — und na­tür­lich fin­det er nach et­was hin un dher das ge­gen­teil. aus­ser­dem wir in die­ser fol­ge wie wild ge­hei­ra­tet und wäh­rend der par­ty fern­ge­se­hen. al­lein fern­se­hen, kann ali­cia, aber sich zu zweit oder dritt un­ter­hal­ten geht nicht, weil alle räu­me voll mit par­ty­gäs­ten sind. aber das macht al­les nichts, weil man merkt, wie die hand­lungs­strän­ge lang­sam ge­strafft wer­den und zu­sam­men­lau­fen aufs fi­na­le. noch is­ses zu früh, aber ich bin si­cher, am ende steht ein mär­chen­haf­tes ende; am ende wird ste­hen: „Und sie leb­ten glück­lich, bis ans Ende ih­rer Tage …“ — nur weiss ich noch nicht wer mit wem.

aus­ser­dem be­mer­kens­wert: kei­ne ein­zi­ge ge­richts­sze­ne in die­ser fol­ge.


sen­dung mit der maus vom 24.04.2016

felix schwenzel in gesehen

chris­toph (und evi) er­zäh­len wie ha­fer­flo­cken ge­macht wer­den und ralph cas­pers er­klärt: „wie pin­keln vö­gel?“ das letz­te­re ist ziem­lich sen­sa­tio­nell, wie ich fand, weil man sieht, wie vo­gel­kü­cken ka­cken, ohne das netz zu be­schmut­zen. hier soll­te ich viel­leicht noch ei­nen skato­lo­gie-trig­ge­r­alarm ein­bau­en, aber das ist bei ei­ner web­sei­te die ei­nen ka­cken­den hund als logo hat, viel­leicht gar nicht nö­tig.

die sen­dung ist noch bis zum 1. mai hier zu se­hen, die sach­ge­schich­te mit den vö­geln län­ger.




die shaun-das-schaf-fol­ge am ende wur­de aus dem ar­chiv raus­ge­sucht, weil ir­gend­wann eine tau­be drin vor­kommt, die bit­zer auf den kopf kackt und so­gar die ha­fer­flo­cken-sach­ge­schich­te hat die re­dak­ti­on ins the­ma zu pres­sen ge­schafft. am an­fang er­klärt chris­toph näm­lich die re­de­wen­dung „dich hat wohl der ha­fer ge­sto­chen?“ mit ste­chen­den ha­fer­spel­zen beim ka­cken.


game of thro­nes s06e01 (the red wo­man)

felix schwenzel in gesehen

(ent­hält kei­ne spoi­ler für die sechs­te staf­fel, glaub ich)

sie­ben hand­lungs­strän­ge wer­den fort­ge­führt: san­sa (und the­on) flüch­ten wei­ter, jon snow ist wei­ter­hin tot, myr­cel­la ebens­so, und sie wird von ja­i­me sie zu­rück nach king’s landing bringt, dae­nerys ist wei­ter­hin ge­fan­ge­ne der do­thra­ki und arya wei­ter­hin blind. das ein­zig über­ra­schen­de in die­ser fol­ge ist, dass in dor­ne (aka se­vil­la) jetzt schon, ohne vor­ge­plän­kel, et­was längst er­war­te­tes pas­siert und die red wo­man me­li­sand­re sich aus­zieht und ins bett legt.

der letz­te satz ist na­tür­lich ein witz, dass me­li­sand­re wie­der nackt ge­zeigt wird, war mir be­reits beim le­sen des ti­tels die­ser fol­ge klar. so we­nig über­ra­schen­des in die­ser fol­ge auch pas­sier­te, so sehr freut es mich, game of thro­nes wie­der gu­cken zu kön­nen. man kann die se­rie auch als wirk­lich auf­wän­dig und ma­kel­los ge­dreh­te tou­ris­mus­wer­bung für is­land, ir­land, se­vil­la, ma­rok­ko, mal­ta und kroa­ti­en se­hen, als so ne art vir­tu­el­les in­ter­rail (oder bes­ser in­ter­sail) für kis­sen­pup­ser. auch wenn die dreh­or­te teils wild durchand­er­ge­mischt sind, kann man tief ins her­zen eu­ro­pas ein­tau­chen, die ei­ge­nen all­tags­sor­gen ver­ges­sen und die all­tags­sor­gen von aus­ge­dach­ten hö­he­ren klas­sen, aus ei­ner phan­ta­sie­ver­gan­gen­heit, mehr oder we­ni­ger di­stan­ziert be­trach­ten.

ganz ohne iro­nie, ich guck mir das furcht­bar ger­ne an und freue mich das jetzt noch 9 wo­chen lang ma­chen zu kön­nen. ich frag mich nur, was ich da jede wo­che zu schrei­ben soll?

ich könn­te mir zum bei­spiel für jede fol­ge me­chan­di­sing-ar­ti­kel aus­den­ken, die weg wie war­me sem­meln ge­hen. zum bei­spiel das col­lier von me­li­sand­re. oder ihr bei­na­he blin­der spie­gel. wachs­mo­del­le der köp­fe auf dem staf­fel­pos­ter will be­stimmt auch je­der game of thro­nes fan ha­ben, um aus sei­nem bil­ly-re­gal ei­nen al­tar für den many-faced god zu ma­chen.


@oler der „an­ony­me Troll“ ist nicht an­onym, nach 3 klicks sieht man: er macht nutz­lo­se wer­bung in reut­lin­gen. /@turi2