alles

thanks for the poin­ter!
i ma­na­ged to ex­tra­ct the coor­di­na­tes out of the 2.5 MB geo­j­son trip file, that got mi­cro­pu­bed to my site. that’s still around 500 KB of coor­di­na­tes. i think sim­pli­fy­ing tho­se coor­di­na­tes mys­elf would be a litt­le tough for my spa­ti­al and al­go­rith­mic skills. i’d be hap­py if com­pass mi­cro­pu­bed not only the coor­di­na­tes, but also a map image, with pre­de­fi­ned di­men­si­ons. while it’s nice to get all the data pum­ped over to my site, i’d be hap­py with just an image of the trip and the trip cha­rac­te­ristics like di­stance, start and end point.
just get­ting the trip cha­rac­te­ristics and a map image af­ter fi­nis­hing a trip would pro­ba­b­ly be suf­fi­ci­ent for most users that have weak cal­cu­la­ting skills like mys­elf.


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  Köl­le Alaaf!!!

Stadt, Land, Mama:

Köl­le Alaaaaaaf. Oder Köl­le Wau wau!

in­te­res­t­ing. i hope it wasn’t me, that cau­sed the tri­ple web­men­ti­on.
(wow, i see, the su­per­feedr tra­cker sends au­to­web­me­ti­ons, i did not send any web­men­ti­on mys­elf yet, but i ping goog­le’s pubsub­hub­bub. i su­spect the first 2 men­ti­ons are ge­ne­ra­ted th­rough su­per­feedr pings, sin­ce this ar­tic­le gets men­tio­ned in two se­pe­ra­te RSS feeds. the 3rd men­ti­on come, be­cau­se i ma­nu­al­ly send a web­men­ti­on for this ar­tic­le)

(hm, i also see, that the su­per­feedr-men­ti­ons do not get up­dated. so i send a ma­nu­al men­ti­on now, which will tri­ple my men­ti­on again.)

(well now it’s only a dou­ble, not a tri­ple.)


the mi­cro­pub trip fea­ture works fine for me now, i get the geo­j­son file and while i ha­vent fi­gu­red out, how to par­se all the trip data into a nice dis­play, i see how it’s sup­po­sed to work.

i’m won­de­ring though, how you crea­te the trip images. the­re’s no at­las api to send a geo­j­son file to. i’m hel­ping mys­elf by screen­shoo­ting the com­pass trip map ma­nu­al­ly, but ha­ving an api do that would be re­al­ly nice.


ber­lin, 7. fe­bru­ar 2016

felix schwenzel in gesehen

an­ge­kün­digt war ein, schö­ner, war­mer tag. so sah es zu­nächst auch aus, aber das wet­ter hat­te ei­nen twist: es sperr­te im lau­fe des ta­ges die son­ne hin­ter ei­ner dün­nen, im­mer dich­ter wer­den­den wol­ken­de­cke aus. das er­gab für die zu­schau­er ein schön dif­fu­ses licht, aber auch eine eher küh­le at­mo­sphä­re. aus­ser­dem habe ich ge­lernt, dass quad-bikes für kin­der, sich wie ka­put­te strom­ge­ne­ra­to­ren an­hö­ren und kin­der auf kin­der-quad-bikes so aus­se­hen wie ich mir ozzy os­bourne auf ei­nem quad-bike vor­stel­le — nur eben klei­ner.


ne­ar­ly fi­nis­hed!
#fa­mi­lyt­ree #fa­mi­ly #por­trait #pain­ting #oil­pain­ting

ka­tia (@ka­ti­as_bil­der07.02.2016 20:26


#oil­pain­ting #pain­ting #fa­mi­ly #por­trait #fa­mi­lyt­ree

ka­tia (@ka­ti­as_bil­der07.02.2016 20:23


Light­house Zero, Ha­fen­ci­ty. #la­ter­gram

Alex­an­der Svens­son (@in­sta­wort­feld08.02.2016 0:44



*

  nzz.ch: Ge­schmack und Ner­ven­zu­sam­men­bruch

text der wo­che, von pe­ter gla­ser (der text ge­fällt mir, also bin ich):

Der Ver­such, Wege aus der Heil­lo­sig­keit der Ge­gen­wart zu fin­den, führt zu ei­ner ziel­lo­sen Ent­schie­den­heit, Mot­to: Ich weiss zwar nicht, wo ich hin­will, aber da­für bin ich schnel­ler dort.

Das ein­zi­ge, das wirk­lich ge­gen die neue Lan­ge­wei­le, die sich aus ei­nem Rau­schen von Kurz­wei­le­par­ti­keln zu­sam­men­setzt, ist Ver­än­de­rung. Nun ist die Ver­än­de­rung selbst zum Haupt­pro­dukt der Ent­wick­lung ge­wor­den. Dies war die letz­te Neu­ig­keit der Welt.


ich bin heu­te 15,4 ki­lo­me­ter ge­gan­gen, in ca. 3:30 stun­den.
(ge­macht mit com­pass und GPS-log­ger)

und at­las:


Photo by felix schwenzel in Dong Xuan Center Berlin. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

puh, fast 15 ki­lo­me­ter.
(sie­he auch die­se kar­te)


>


rock’n’hug­ging’n’rol­ling


Here's that bot­ched #GOP­De­ba­te in­tro­duc­tion in all its glo­ry
amp.twimg.com/v/9fde5739-ed6…




Mas­ha­ble (@mas­ha­ble07.02.2016 2:36

co­me­dy cen­tral hat die re­pu­bu­bli­ka­ni­sche prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten­de­bat­te aus­ge­rich­tet? pfif­fig!



@das­nuf @Ste­veRueck ei­gent­lich ganz ein­fach: alle in­die­web-plug­ins via word­press.org/plug­ins/in­die­web/ in­stal­lie­ren & bei brid.gy an­mel­den. prak­tisch is­ses dann hier und da doch recht kom­plex. ist aber gut do­ku­men­tiert: in­die­web­camp.com.





Here’s a per­fect game of Sna­ke if you need so­me­thing to sta­re at. pic.twit­ter.com/1tOi­j­CAks1

Kyle Hill (@Sci_Phi­le03.02.2016 17:54


deutsch­land 83 s01e02

felix schwenzel in gesehen

den an­fang der zwei­ten fol­ge deutsch­land 83 hab ich vor un­ge­fähr ei­nem mo­nat ge­se­hen, kurz nach der ers­ten fol­ge. ich er­in­ner mich noch un­scharf dar­an, dass es die gan­ze fol­ge lang, um eine eine nato-kon­fe­renz in ei­nem ho­tel in bonn geht, in der mar­tin rauch im auf­trag des DDR-aus­lands­ge­heim­dienst her­um­spio­nie­ren soll.

die zwei­te hälf­te war gar nicht mal so schlecht, re­la­tiv tem­po­rei­ches spio­na­ge-ge­döns, so­gar mit ei­ner prü­ge­lei und ei­nem re­la­tiv glat­ten, gut kon­stru­ier­tem epi­so­den-hap­py-end. ei­gent­lich gabs so­gar zwei epi­so­den-hap­py-ends.

ich er­tra­ge die deut­sche schau­pie­le­rei im­mer noch ziem­lich schwer, aber stel­len­wei­se geht’s. der gol­de­ne rei­ter von joa­chim witt lief am an­fang der fol­ge auch mal kurz. fil­me oder se­ri­en in de­nen die­se me­lo­die auf­taucht, kann ich nicht scheis­se fin­den. ich gebe ei­nen punkt mehr als für die ers­te fol­ge, we­gen der vie­len hap­py ends und dem gol­de­nen rei­ter.


star wars — the force awa­kens

felix schwenzel in gesehen

ich hab mir alle star-wars-fil­me an­ge­se­hen, aber das hier ist, nach lan­ger zeit, der ers­te ge­we­sen, bei dem ich mich wie­der gut amü­siert habe. nach all den über­kom­ple­xen fern­seh­se­ri­en mit x par­al­le­len hand­lungs­strän­gen, die ich mir in den letz­ten jah­ren rein­ge­zo­gen habe, war the force awa­kens auch im ver­gleich ent­span­nend un­kom­plex. eine ein­fa­che co­ming of age (oder co­ming of force?) ge­schich­te, mit ei­ner gran­di­os be­setz­ten, kom­ple­xen, star­ken, weib­li­chen haupt­rol­le, bei der ich mich nicht eine mi­nu­te ge­lang­weilt habe. ich bin aber trotz­dem, ge­gen ende des films, zwei­mal kurz weg­ge­ratzt, aber nicht aus lan­ge­wei­le, son­dern aus mü­dig­keit.

ich glau­be über the force awa­kens ist schon so viel, aus so vie­len per­spek­ti­ven ge­schrie­ben wor­den, dass ich jetzt nicht auch noch die drei­hun­der­sechs­tau­sends­te re­zen­si­on ver­fas­sen muss. ein paar mei­ner ein­drü­cke möch­te ich aber doch fest­hal­ten.

ich fin­de die (kei­nes­falls neue) idee sehr reiz­voll, dass es men­schen gibt, die be­stimm­te an­dro­iden oder we­sen ver­ste­hen und an­de­re nicht. das the­ma zog sich durch den gan­zen film und wur­de sehr sorg­fäl­tig auf po­ten­zi­ell ver­wend­ba­re wit­ze ab­ge­klopft. über­haupt fand ich es sehr an­ge­nehm, wie vie­le sub­ti­le wit­ze und an­spie­lun­gen in dem film un­ter­ge­bracht wa­ren. ich habe be­stimmt nicht alle an­spie­lun­gen und gags mit­be­kom­men oder ver­stan­den, aber ein paar doch — und den ei­nen oder end­e­ren mög­li­cher­wei­se so­gar als ein­zi­ger im kino. kann na­tür­lich auch sein, dass der IMAX-sound im­mer ge­nau dann zu laut war, wenn an­de­re mal mit mir mit­ge­lacht ha­ben.

der reich­lich vor­han­de­ne hu­mor, wur­de zwar im­mer wie­der­mal mit beis­sen­dem pa­thos ge­kon­tert, aber auch das war gut aus­zu­hal­ten und nicht so platt wie in den letz­ten fil­men.

ich weiss nicht was mich mehr in den bann ge­zo­gen hat, die gu­ten schau­pie­le­ri­schen leis­tun­gen, oder die wirk­lich run­de in­sze­nie­rung und ge­schich­ten­ent­wick­lung. ich ten­die­re dazu, den gross­teil mei­nes gros­sen ver­gnü­gens beim zu­schau­en j.j. abrams an­zu­las­ten. die schau­spie­ler wa­ren ja ei­gent­lich auch schon in den vor­gän­ger­fil­men durch­weg sehr gut, aber wie sich die ge­schich­te von the force awa­kens ent­wi­ckel­te, fand ich sehr rund und an­ge­nehm — trotz ge­le­gent­li­cher ab­sur­di­tä­ten oder phy­si­ka­li­schem un­sinn.

ich habe star wars im­mer ger­ne ge­se­hen, wür­de mich aber nicht als fan be­zeich­nen. aber ich glau­be ich könn­te mich als j.j.-abrams-fan be­zeich­nen. ich kann mich an nichts er­in­nern, das er als re­gis­seur um­ge­setzt hat, was ich be­son­ders doof ge­fun­den hät­te.

harr­sison ford ist sehr sehr alt ge­wor­den, vor al­lem so aus der nähe be­trach­tet. wir (das kind und ich) wa­ren ja heu­te im IMAX am pots­da­mer platz, mit 3D und in ori­gi­nal­ver­si­on. und bei die­sem IMAX- oder 3D-ge­döns, kommt man den schau­spie­lern schon ganz schön nahe. er­staun­li­cher­wei­se hat mich das 3D-ge­döns die­ses mal auch gar nicht ge­nervt. auch 3D scheint eine kunst­fer­tig­keit zu sein, die eben nicht je­der be­herrscht, bzw. mit der man of­fen­bar jah­re­lang ex­pe­ri­men­tie­ren muss, um zu an­ge­neh­men er­geb­nis­sen zu kom­men. tat­säch­lich wa­ren ei­ni­ge sze­nen so im­mersiv, dass ich mich stel­len­wei­se bei mei­nen vor­der­leu­ten be­schwe­ren woll­te, dass sie sich jetzt doch bit­te wie­der hin­set­zen sol­len, da­bei wa­ren es drei­di­men­sio­n­ele schein­ob­jek­te, die sich in mein sicht­feld scho­ben. ich bil­de mir auch ein, dass ru­hi­ge sze­nen, also sze­nen in de­nen sich die ka­me­ra nicht all­zu viel be­wegt, oft ganz be­son­ders be­ein­dru­ckend sind. oder um­ge­kehrt: zu schnell be­weg­te sze­nen ver­schmie­ren oft oder schei­nen selt­sam ver­wa­ckelt.

in ei­ner sze­ne sieht man den bug ei­nes gi­gan­ti­schen ster­nen­kreu­zers, in ei­ner re­la­tiv lan­gen und sehr ru­hi­gen ein­stel­lung. da­bei fiel mir auf, wel­che de­tail­tie­fe das mo­dell be­sass — und vor al­lem wel­che de­tail­tie­fe aus dem ki­no­ses­sel er­kenn­bar war. sehr schön an­zu­se­hen fand ich auch den ab­spann in 3D; ein gros­ser, wei­ter, ru­hi­ger ster­nen­him­mel, qua­si hin­ter der lein­wand auf­ge­spannt und auf der lein­wand, schein­bar im lee­ren raum, roll­ten die buch­sta­ben nach oben.

der bes­te 3D-ef­fekt war al­ler­dings vor dem film zu se­hen. da stell­te sony die vor­zü­ge der IMAX-tech­nik und des IMAX-ki­nos, in dem wir sas­sen, stolz vor. je­des de­tail wur­de mit sehr vie­len ad­jek­ti­ven er­klärt. zwi­schen­durch wur­de die schall­tech­nik er­klärt und das licht hin­ter der lein­wand an­ge­knipst. dort konn­te man ein gi­gan­ti­sches ge­rüst se­hen, in dem sehr vie­le laut­spre­cher hin­gen. die­ser 3D-ef­fekt funk­tio­nier­te auch gut ohne 3D-bril­le.

ich bin mitt­ler­wei­le kein gros­ser kino-fan mehr, ich gu­cke mir fil­me auch ger­ne auf dem han­dy oder mei­nem 13" re­ti­na-bild­chirm an. nur bei the force awa­kens müss­te ich da­mit wohl bis mit­te april war­ten, bis der film in an­ge­mes­se­ner qua­li­tät ir­gend­wo le­gal er­scheint. des­halb habe ich mich dann doch ent­schie­den ins kino zu ge­hen — und dann auch gleich rich­tig und or­dent­lich. tat­säch­lich kann ich nichts schlech­tes über das IMAX- und 3D-zeug sa­gen. ich bin sehr tief im film ver­sun­ken und fühl­te mich den fi­gu­ren teil­wei­se po­ren­tief nah.

ich gebe dem film 5 ster­ne, die vol­le punkt­zahl, weil ich nichts am film aus­zu­set­zen habe. mei­ne er­war­tun­gen wa­ren nicht be­son­ders hoch: ich woll­te un­ter­hal­ten wer­den und wenn mög­lich in eine an­de­re welt ein­tau­chen, und mich je­den­falls we­der lang­wei­len noch über all­zu­gros­se ab­sur­di­tä­ten är­gern. die­se er­war­tun­gen hat der film voll und ganz er­füllt und teil­wei­se über­trof­fen. selbst der un­ver­meid­li­che cliff­han­ger am ende des films, war wohl tem­pe­riert.


Photo by felix schwenzel in IMAX 3D im Sony Center. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ich wür­de #star­wars auch aufm han­dy gu­cken. aber gib­t's ja nicht. dann eben so.