alles
wie schlangenölwerbung im bumsblatt

journalismusfinanzierung ist manchmal ein drahtseilakt. aber wenn sich spiegel online mit seinen werbepartnern auf bumsblattniveau begibt, kann man nur (wieder) sagen: verleger sollten adblockern eigentlich unendlich dankbar sein, weil sie helfen ihre seiten seriöser aussehen zu lassen.
den vermarktern und anzeigenabteilungen in ihren häusern, ist die wirkung der werbung, die sie in ihre seiten bauen lassen, offenbar schnurz. mich erstaunt das immer wieder.

domschlosstunnelbau #aufdemwegzurarbeit

schlossrohre #aufdemwegzurarbeit
links vom 15.01.2016
freitag.de: Das geht #ausnahmslos alle etwas an #
teresa bücker über #ausnahmslos. ein ziemlich eindrücklicher und undogmatischer text.
perlentaucher.de: Ausnahmslos Differenz #
thierry chervel über #ausnahmslos:
Liest man den Dreck, der auf Twitter zum #ausnahmslos-Aufruf veröffentlicht wird, möchte man den Autorinnen fast zustimmen. Aber das ist das Einzigartige an dieser Debatte. Sie ist von so viel Sprechverboten und Drohgebärden eingegrenzt, dass es kaum noch möglich ist, Position zu beziehen. Der Selberdenkende fühlt sich sozusagen allseitig angetanzt. Der Aufruf verdient nicht den Dreck, mit dem er beworfen wird, aber sehr wohl eine elaborierte Gegenposition.
die gegenpositionen die chervel in seinem text vertritt sind teilweise nachvollziehbar und valide. aber ich habe meine probleme damit, wenn jemand behauptet, andere würden irgendwas-verbote aussprechen, wenn sie ihre position öffentlich machen und dafür streiten. anderen „sprechverbote“ zu unterstellen, ist nichts anderes als eine elaborierte umformulierung von „das wird man ja wohl noch sagen dürfen“. genau das unterminiert aber das vorhaben von chervel, eine „elaborierte Gegenposition“ zu formulieren.
theverge.com: The Dragnet #
russell brandom über daniel rigmaiden, einen betrüger, der als er erwischt wurde, jahrelang recherchierte welches überwachungsinstrument ihn zur strecke brachte:
Cell-site simulators are now at least 20 years old, a long time for any one trick to stay secret. Police had been using the devices in secret for 12 years by the time they were trained on Rigmaiden. From there, it took another eight years to drag them into the light. Even that was only possible because of the chance alignment of a stubborn defendant, a legal shortcut, and a sympathetic judge. "If we hadn’t picked up the scent on this, they could have gotten another five or 10 years out of it," Soghoian says.
This is the logic of surveillance, an arms race between police and criminals, but also between police and the legal systems meant to keep them in check. After 10 years off the grid and five years in jail, Rigmaiden is now on the side of those systems — privacy groups, lawyers, judges. It’s a strange place to find himself. How did he make the turn from dodging surveillance to actually fighting it? He’s still not sure, although it probably has something to do with getting older.
sehr lang, aber gut zu lesen und, obwohl es ziemlich genau nachzeichnet, welches ausmass die alltägliche massenüberwachung hat, ohne skandalisierung oder übermässige aufregung geschrieben. und die geschichte zeigt, dass man das US-rechtsystem durchaus zu seinen gunsten ausser atem nerven kann, entsprechende resourcen oder intellektuelle kapazitäten vorausgesetzt.
zeit.de: Frauenrechte: Mit der Fatwa für Feminismus #
mely kiyak über kristina schröder, die einer reaktionären, christlichen glaubensgemeinschaft angehört.
ich prophezeie known eine grosse zukunft. noch ist allerdings viel zu tun.
ndr.de: STADT | NDR.de - Fernsehen - TV-Programm - import #
die langweiligste, jemals von stefan niggemeier (auf uebermedien.de) empfohlene sendung. aber schön, jaja.
sendung mit der maus vom 10. januar 2016

christoph über trockeneis, bzw. co₂, das tier baut einen schneemann ud armin erklärt beulen, bzw. schmerzen, bzw. schmerzmittel. insgeamt so mittel interessant. kapitän blaubär hab ich mir, wie immer, gespart.
noch 2 tage hier zu sehen.
modern family s07e11

eine sendung über enten (und sosse und ne pyjama-party):
phil dunphy:
i realized today that i have been holding them back, because that was fun for me. but in the end, you got to let them spread their wings, right?
n bisschen zu moralisierend, auch wenn eigentlich jede modern-family-ausgabe so ist. aber diesmal wars wohl zu unsubtil für meinen geschmack.
We've got some exciting new things in store for 2016 that solve real problems for both higher and corporate education. We'll discuss this in a future post on the Known blog. First, though, I wanted to take a step back and explain the technical decisions we made for Known. What is Known? Known is an open source web platform that allows groups and individuals to publish in a group with a variety of media. You can choose who can see the content you publish, as well as where you reach your audience: you can syndicate your content to services like Twitter, Facebook, SoundCloud, Flickr, LinkedIn and more.
the expanse s01e06

langsam fängt the expanse an spass zu machen. die charaktere der hauptfiguren sind mehr oder weniger etabliert, die eckpunkte der geschichte gesetzt und jetzt geht die reise los, ganz klassisch, mit denen, die in der serie als rebellen vorgestellt wurden („OPA“, hrmpf). ich verstehe jetzt auch ein bisschen mehr, weil ich meinen stolz überwunden habe und die sendung auch mit (englischen) untertitel anschaue.
insbesondere jared harris, der in the expanse einen der vielen bösewichter spielt ist ziemlich schwer zu verstehen, weil er sich einen südafrikanisch klingenden akzent zugelegt hat, weil in der serie alle ausserirdischen menschen irgendeinen ungewöhnlichen akzent haben — und expressive gestik obendrein. ich mag den akzent und vor allem auch jared harris in dieser rolle, aber schwer zu verstehen war er trotzdem ohne untertitel.
auch wenn sich der erste absatz euphorisch anhört, the expanse ist auch ein bisschen scheisse. die anwesenheit oder abwesenheit von schwerkraft ist völlig erratisch, in einer szene schweben die figuren dutrch die raumschiffräume, in der nächsten szene stehen sie wie bäume auf dem boden. ganz grässlich die szene, in der die polizisten-kollegin des hauptdarsteller-cops (thomas jane als „joe miller“), der sich in dieser folge ziemlich mclane-iert hat, nach einem rettungsschuss, trost an der hauptdarstellermännerbrust von joe miller sucht. ich dachte solche albernen stereotypen hatten wir in qualitätsserien langsam mal überwunden? meine güte, miller wirkt auch ohne solche hingedrehten szenen hart und entschlossen genug.

trotz der zahlreichen schwächen (explosionsknalls im vakkum, tauchanzüge als raumanzüge, rollenklischees, ikea-ausstattung), ist die serie total ok und eben science-fiction. und sie hat auch stärken: von aussen sind die raumschiffe ziemlich gut entworfen (von innen eher mittlerer standard, unter anderem, ziemlich albern, mit grossen mengen ipads auf beweglichen, oragnischen tragarmen), relativ viele gute schaupspieler, viel schmutz und dreck und eine ganz gut gedrehte geschichte die vorhersehbar ist, aber doch hin und wieder überrascht und die spannung wachhält.
Kyle Mahan: Just put six dashes of Angostura bitters in ...
Just put six dashes of Angostura bitters in the toilet tank, for very legitimate reasons
im inhaltsverzeichnis der c’t nicht gefunden was auf dem titel steht, also die seite gegoogelt: funktioniert.
kaffee. jetzt.







