
hierzu ↑ schrieb meta bene vor ein paar tagen:
wie man sieht, hat er natürlich recht.

aber dafür gibt’s auf dem e-paper-display jeden tag ein neues anderes meta-bene-motiv.

hierzu ↑ schrieb meta bene vor ein paar tagen:
wie man sieht, hat er natürlich recht.

aber dafür gibt’s auf dem e-paper-display jeden tag ein neues anderes meta-bene-motiv.
die acht folgen der zweiten staffel habe ich in 3 tagen weggebinged, statt 5 tage, die ich für die erste brauchte. fazit: sehr gute serie, die es schafft der post-apokalypse noch eine post-post-apokalypse dranzuhängen und gleichzeitig alle genre konventionen zu brechen. ich hab nach jeder folge meine gedanken notiert, immer etwas flach, aber ich glaube grösstenteils spoilerfrei. statt das selbst mühsam zusammenzufassen (oder einen assistenten das machen zu lassen), mach ich das einfach per copy & paste.
s02e01, graceland
nicht schlecht, die ganze erste folge mit einer neuen geschichte zu verbringen, die dann erst am ende ein paar fäden mit den ereignissen der ersten staffel verbindet. die ganze geschichte ist gegen die genre-erwartungen gebürstet, was mir sehr gut gefiel. scheint nach ner guten ersten staffel, ne gute zweite staffel zu werden.
s02e02, mayday
die geschichten „draussen“ sind signifikant spannender als die „drinnen“, aber die erzählweise gefällt mir weiterhin sehr gut. langsam webend, aber nie mit längen, wird das handlungsnetz gesponnen. freue mich jetzt schon, dass es eine dritte staffel geben soll.
s02e03, another day in paradise
schon erstaunlich wie furchterregend bösewichte gezeichnet werden können, wenn man aufs testosteron verzichtet. „sinatra“ hat das potenzial meine lieblingsbösewichtin jemals zu werden.
s02e04, a holy charge
leichte game of thrones vibes, lieblingscharaktere sterben wie die fliegen. die serie hat dadurch eine gewisse unberechenbarkeit, auch wenn mir der eine oder andere plot-twist schon 15 minuten vorher klar war. paradise wird leider immer besser und bleibt stets geerdet.
s02e05, the mailman
mir gefällt wirklich gut, dass die serie optimistisch bleibt und zeigt, dass auch nach einer apokalypse das gute im menschen, in gemeinschaften, überleben kann, dass man an das gute im menschen glauben kann, auch nach dem ende der zivilisation, wie wir sie kennen. dabei bleibt immer noch viel platz für abgründe und darum geht’s unter anderem in dieser folge.
s02e06, jane
eigentlich ist es nicht nur lobenswert, dass eine serie sich bemüht, die wirklich interessanten charaktere weiblich zu besetzen. es ist auch gleichzeitig etwas, das die qualität dieser serie und den unterhaltungswert steigert und die interessanz signifikant erhöht. „sinatra“ und „jane“ zeigen, welches potenzial bösewichte haben, wenn man sie nicht mit dem üblichen männlichen bösewichtgehabe zeichnen muss. es eröffnen sich so viele möglichkeiten, die die serie mit „sinatra“ gekonnt nutzt und — leider — mit „jane“ ein bisschen in klischees ersaufen lässt. das hätte man (noch) besser machen können, aber es war gut genug, um mich hinter dem ofen hervorzulocken.
je länger ich darüber nachdenke: alle wichtigen figuren in dieser serie — bis auf xavier — sind weiblich. und das ist nicht nur einfach mal eine abwechslung, sondern zeigt, welches potenzial andere serien und filme links liegen lassen. vielleicht hat das aber auch nur deshalb so gut geklappt, weil hier eine kombination aus einem gelungenen drehbuch und gutem schauspiel zusammenkam.
s02e07, the final countdown
na gut, es sterben doch nicht so viele lieblingsfiguren in paradise wie in game of thrones, da hab ich mich dramaturgisch in die irre leiten lassen („she was taken from me“). und die handlung wird vorhersehbarer, je mehr das drehbuch auf die action-tube drückt. ausserdem schleichen sich langsam hier und da mystery elemente in die serie, von denen ich noch nicht sicher bin ob sie mir gefallen werden. ansonsten manövriert die serie aber ganz gut durch spannungsbögen und erwartungshaltungen. trotzdem schade, dass auch hier das alte hollywood- oder james-bond-rezept durchscheint, dass es zum dramaturgischen höhepunkt immer um die rettung der welt gehen muss, statt einfach nur um ein paar komplizierte moralische konflikte. was schade ist, weil die erste staffel einfach geerdet blieb und die zwaite zum staffelende jetzt doch ein bisschen abhebt.
ach ja, the final countdown wird auch nicht besser, wenn er von amelia mclean statt europe gesungen wird.
s02e08, exodus
auf eine art ein happy end, aber leider mit einer dicken schicht mystery-mayonnaise. trotzdem mochte ich die tatsache, dass die ersten prototypen eines quantencomputers, die man im laufe dieser folge in einem rückblick sah, tatsächlich so aussahen wie einer der ersten prototypen eines quantencomputers von IBM, den man unter anderem in diesem video sieht oder hier.
auch wenn zum ende hin alles ein bisschen ins hanebüchene und pathetische abdriftete, habe ich das gerne gesehen. trotzdem kann ich mich mit ein bisschen abstand vielleicht sogar auf die hanebüchene idee, die die serie zum ende hin andeutet, einlassen. weil das bedeutet, dass die dritte staffel dann ganz anders als die erste und zweite wird. und das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.
am montag um 10:50 uhr losgefahren, 5 stunden später, gegen 15:48 uhr, haben wir die kinder am bahnhof in hannover abgegeben. um 20:47 uhr waren wir zuhause. damit waren wir, genau wie auf der hinreise, genau 10 stunden unterwegs.
wir sind im prinzip wieder mit zwei ladestopps durchgekommen, plus zwei 10 minuten stopps. diesmal noch mehr aufs hypermiling geachtet und 80% der strecke nicht schneller als 110 km/h gefahren. laut meiner eigenen, womöglich ungenauen verbrauchsrechnnung aus den live-daten waren es um die 15-16 kWh/100km, auf der hinfahrt um die 18-19 kWh/100km. ich rechne das nach der auswertung der tankstopps nochmal nach.
staus gab’s wie auf der hinfahrt nur auf der gegenseite, gelegentlich war der verkehr zähfliessend. die freundin des kinds sagte am ende der fahrt (in hannover) sie möge das reisen im elektroauto, das entschleunige das reisen auf eine angenehme art. meine worte. auch diesmal haben wir das laden entspannt mit snacks und getränken und einem kleinen schläfchen verbracht.
weil wir diesmal keine snacks dabei hatten, gans einen stopp bei mcdonalds. die beifahrerin und das kind waren sehr enttäuscht vom veggi-burger, den mcdonalds neuerdings (?) wohl in zusammenarbeit mit valess macht. das pattie ist aus milcheiweiss hergestellt und ist wohl einen kohlenhydrat-bombe und schmeckt ziemlich scheisse. ich erinnere mich, dass mcdonalds mal mit beyond burger zusammenarbeitete, die sind lecker. valess scheint mir keine gute wahl zu sein.
→ weiterlesenkurze pause und krähe füttern (was auch gleichzeitig eine impulskontrolle-übung für mich und frida ist).
vorspeisenplatte.de: Journal Ostersonntag, 5. April 2026 – Sonne und Wärme, Raviolibasteln
Juna bloggt über die Entstehung einer neuen Biografie über den Fotografen Fred Stein (1909-1967), und ich blieb an den verlinkten Fotografien aus dem Paris der 1930er hängen – so großartig! Auch das New York Portfolio finde sehenswert, gerade weil es so viele Fotografien aus der Hand europäischer Exilant*innen in dieser Zeit gibt; Steins Blick ist ein ganz eigener.
die fotografien aus dem paris der 30er jahre sind in der tat sehr grandios.
(siehe auch: gleicher raum, gleiche personen, vor einem jahr)
kleine runde durch das „judenbruch“ wäldchen in wassenberg. die aus holz geschnitzten sessel die überall rumstanden, konnten wir uns natürlich nicht als selfie-gelegenheiten entgehen lassen.
die serie war eine empfehlung vom nuf und ich habe die erste staffel sehr gerne gesehen. das thema ist auf den ersten blick ein bisschen ausgelutscht, weil sich aktuell fallout und silo um ganz ähnliche geschichten drehen. dazu kommt ein bisschen the truman show, a house of dynamite und wayward pines — und trotzdem schafft es die serie originell und fesselnd zu sein, weil sie auf eine art eine true detective geschichte ist.
ich mochte es sehr, wie differenziert, vielschichtig und nachvollziehbar die „bösewichtin“ gezeichnet war. der good guy war eine spur zu eindimensional, aber das passte schon.
ich habe ich mehrere nächte in folge über die moralischen konflikte die in der serie diskutiert werden geträumt. das ist immer ein gutes zeichen dafür, dass mich eine serie und ihr inhalt gepackt hat.
theoretisch hätte ich die erste staffel schneller als in fünf tagen weggebingen können, weil sie zu keinem zeitpunkt langweilig oder anstrengend war oder gar abhob. und ich wollte auch ein bisschen, dass es nicht zu schnell vorbei ist, so wie ich da mittlerweile oft mit dem abendessen mache: wenn ich abends nicht alles aufesse, habe ich ein tolles, ready-made frühstück am nächsten tag.
nach der ersten staffel habe ich mich gefreut herauszufinden dass die zweite staffel auch schon streamt. damit habe ich nochmal mindestens 5 tage gute abendunterhaltung.
(nachtrag: kritik und rezension der zweiten staffel)
morgenspaziergang in karken durch die felder, rüber nach vlodrop und zurück. wir haben einen osterhasen, ein oster-reh und sehr viele osterkühe gesehen.
als ich dieses angekettete bobbycar gesehen habe, habe ich mich gefragt, ob ein angekettetes bobbycar vielleicht ein kettcar ist?
zu adams line wollte ich heute früh, um mich dort einzuchecken. das habe ich dann auch gemacht, aber ich musste den ort erst neu anlegen, weil es dort nur einen ort namens adams eiche gab. zuletzt war ich vor drei monaten an adams linde, das war sie etwas fotogener.
auf dem schild neben adams line steht:
Das Naturdenkmal wurde am 8. Februar 1895 vom Müller der Wolfhager Mühle anlässlich der Geburt seines Stammhalters Adam gepflanzt. Von dieser mächtigen Linde hat man einen herrlichen Weitblick in die Rurauen. Unter dem Baum lädt eine Bank zum verweilen ein.
Die Linde steht ca. 200 m nördlich der Wolfhager Mühle, unweit der niederländischen Grenze. Der Weg in nordöstlicher Richtung führt nach Vlodrop und wird von Wanderern und Fahrradfahrern gern genutzt.
wir sind aber nur an der linde vorbeigegangen und haben uns von der bank nicht einladen lassen. wir sind dann durchs wäldchen rüber in die niederlande nach vlodrop gelaufen, dort wird bereits der erste spargel geerntet und die ersten spitzen ragen auch schon raus..
heute früh um kurz nach neun losgefahren in richtung rheinland. in hannover haben wir die kinder abgeholt, die aus hamburg mit der regionalbahn um kurz vor halb zwei in hannover ankamen.
für den ersten tankstopp in alleringersleben hatten wir viel zeit und haben ihn mit gassigang, frühstück und zwanzig minuten schlaf bis 100% ausgedehnt. weil wir immer noch zeit hatten, haben wir dann neben dem bahnhof die wartezeit auf die kinder auch an der ladesäule verbracht. der dritte ladestopp bei ionity in oelde dann mit mittagessen, toilettengängen und kaffee holen auch wieder fast voll (bis 90%) geladen bekommen. mit der ladung sind wir dann durchgekommen bis heinsberg. sonst ist meine ladestrategie immer eher viele kurze tankstopps, aber die voll-lade-methode scheint auch ganz zu funktionieren.
glück hatten wir auch mit den staus, die waren immer auf der anderen autobahnseite. bei uns auf der seite gabs höchsten mal kurz zähfliessenden verkehr.
statt bei jedem ladestopp einen checkin, hab ich nur einen checkin und foto beim gassigehen in hannover geschafft.
→ weiterlesenalles im nebel heute, auch der baum.
der fällige baum von kürzlich ist jetzt nicht mehr fällig, aber dafür nur noch halb.
gestern habe ich drei folgen der zweiten staffel von last one laughing in der britischen version geschaut. das was ich vor neun monaten dazu schrieb, nachdem ich die erste staffel sah, gilt nach wie vor:
die deutsche variante von lol (last one laughing) ertrage ich gerade so. „bully“ herbig ist der schlechteste vorstellbare moderator so einer sendung, aber die komiker sind durchgehend fast immer sehr grossartig. selbst otto schaffte es nochmal mich von ihm zu begeistern.
die britische variante habe ich nicht nur ertragen, sondern genossen. der mir eigentlich total unsympathische jimmy carr ist eine grossartige besetzung als moderator und sich nicht zu schade sich würdevoll von seinen gästen beschimpfen und verarschen zu lassen und seine gäste gleichzeitig respektvoll und respektlos zu behandlen. und dann natürlich richard ayoade der die ganze sendung trägt und nicht nur unfassbar witzig ist, sondern auch sehr schnell ist im (witzigen und absurden) denken. auch schön, niemand sieht in der sendung wirklich gut aus, aber alle sehen sehr sympathisch aus — und sind es auch (selbst jimmy carr).
es bleibt zu hoffen, dass amazon de sich von amazon uk ein paar scheiben abschneidet und bully herbig mit jan böhmermann austauscht.
mir fiel diesmal auch auf, wie schnörkellos die UK variante ist. keine animationen für gelbe und rote karten, wenn die komödiantinnen verwarnt oder rausgeschmissen werden, kein saalpublikum, kein lachsack. und, am auffälligsten: der moderator ist witzig und versucht nicht nur witzig zu sein.
TK-entenbrust 20 minuten im airfryer gebacken, TK rotkohl 20 minuten im topf geschmolzen. war sehr lecker, aber auch ein bisschen einseitg.
entenbrust im airfryer funktioniert wirklich gut.
ich fürchte robin / @meta_bene wird das für ein sakrileg halten, aber ich bin ehrlich gesagt begeistert davon, wie gut sich tusche auf dem e-paper macht. jeden tag ein zufälliges neues bild. bei der auswahl der 67 bilder, aus denen eine zufallsfunktion um mitternacht ein neues bild aussucht, war ich wieder baff, wie gut und intelligent die zeichnungen von metabene sind. ich fand die immer schon toll und habe auch mal ein original gekauft, aber heute war ich wieder neu begeistert und jetzt voraussichtlich auch täglich neu.
















gilt auch fürs blogging.