vom links­par­tei­tag: gy­si fin­det sich nicht un­ter­wür­fig (teil 8)

felix schwenzel in artikel, teil der sammlung: #wahl05

(ur­sprüng­lich im „wahl­blog“ ver­öf­fent­licht)

leu­te, ich brau­che drin­gend ei­nen par­tei­tags­blog­ger-spon­sor. von ei­nem par­tei­tag zu blog­gen ist fast so teu­er wie den gan­zen tag in ei­nem lu­xus­re­stau­rant zu sit­zen. fürs wlan hab ich nun schon 15 euro be­zahlt, dass mit­tag­es­sen 5 euro (würst­chen aus wien, kar­tof­fel­win­kel) und das bier in neu­kölln ist teue­rer als in mit­te, 2 euro ach­tig für ein klei­nes ber­li­ner kindl.

mo­men­tan re­det gre­gor gysi. brut­to und net­to bringt ihn zwar auch ein paar­mal ins stot­tern, aber er macht das par­tei­tags­volk mun­ter. der saal grölt. kann auch sein dass er aus­ge­lacht wird. ich weiss es nicht. der im ent­wurf des wahl­pro­gramms be­schlos­se­ne min­dest­lohn von tau­send euro scheint es ihm aber an­ge­tan zu ha­ben. fin­det er „rich­tig und wich­tig“.

jetzt spricht auch er (nach bodo ra­me­low) von „dem foto“. er freut sich: „we­nigs­tens se­hen wir nicht frus­triert aus“. bodo ra­me­low mein­te zu dem foto, dass es zei­ge man kön­ne auch mit ei­nem schalk im na­cken das land ver­än­dern. mei­ne theo­rie ist ja, dass la­fon­taine gy­sie in die eier kneift und gysi ihn dar­um bit­tet sie wie­der los­zu­las­sen.

bild von holm frie­be

die rie­sen­ma­schi­ne und chris­ti­an esch ha­ben sich auch ge­dan­ken um „das foto“, bzw. das pla­kat ge­macht.

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