vom spd-par­tei­tag: kirch­of ab­ge­schrö­dert (teil 3)

felix schwenzel in artikel, teil der sammlung: #wahl05

(ur­sprüng­lich im „wahl­blog“ ver­öf­fent­licht)

schrö­der be­zeich­net kirch­hof stän­dig als „je­nen pro­fes­sor“, er ver­mei­det es sei­nen na­men aus­zu­spre­chen. statt des­sen: „je­ner pro­fes­sor da aus hei­del­berg“, „je­ner pro­fess­sor den ich er­wähnt habe“. ge­nau­so nennt er mer­kel „die dame“. kirch­of ist dann „je­ner pro­fes­sor der bei der dame für die steu­ern ver­ant­wort­lich ist“.

schrö­der schiesst sich auf kirch­hof ein, er sug­ge­riert kirch­of sei ein lu­xus-pro­fes­sor, habe kei­ne vor­stel­lung von der le­bens­wirk­lich­keit von schrö­ders klei­nem mann, bzw. vom le­ben ein­fa­cher men­schen.

was mir ge­fällt ist wie er ei­nen reu­ters oder dpa-mel­dung vor­liest, in der kirch­of von ei­ner „durch­schnitts­se­kre­tä­rin“ mit 1,3 kin­dern re­det um sein steu­er­sys­tem zu er­läu­tern. die se­krtä­rin sei zu ei­nem ge­wis­sen pro­zent­satz ver­hei­ra­tet sei. als er vor­liest und die men­ge schon beim se­kre­tä­rin­nen-jah­res­ge­halt von 40.000 euro lacht und johlt, sagt er im­mer, „nee, passt auf, das wird noch bes­ser …“. wenn schrö­der so blog­gen wür­de, könn­te das viel­leicht noch was wer­den, mit der welther­schaft.

hab ich schon er­wähnt, das schrö­der die men­ge mitt­ler­wei­le mehr­fach rich­tig heiss und dann wie­der müde ge­re­det hat?

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